Was wird den die neue Entwickler Version vom VDR so neues bringen ?

  • https://github.com/yavdr/vdr-plugin-restfulapi


    Schau mal in die API.html


    Und der Code ist da, d.h. du kannst im Notfall das Plugin forken und eine API erstellen, wie du die brauchst. Nach dem, was ich in den letzten Jahren über WebAPIs gelernt habe (ASP.Net Core mit Angular) würde ich so ein Plugin jetzt auch anders designen. Aber immer wieder von vorne anfangen bringt ja auch nichts.

  • Jetzt müßte man natürlich fragen, wie lang kann man mit dem Treibstoff (+Herstellungskosten) der Raketen+Satelliten (gegen das Kabelverbuddeln und die Verteilstationen, auch LTE-Masten) streamen ... aber klar, SAT gucken geht auch ohne Gebuddel im Campingmobil mit der Schüssel oben, in weiter Entfernung vom LTE-Mast.

    Streamen ist eben "Wachstum", BIP - durch großteils fiktive Umsätze durch noch mehr Werbeträger, die keiner braucht. Aber das Wachstum braucht es, und sei es zur Selbstbefriedigung der Finanzwirtschaft.

    --
    vdr User #2022 - hdvdr2: Intel(R) Core(TM) i5-4670S, 12 GB Ram, softhddevice-vpp
    Octopus (ddbridge-6.5) mit 2xDVB-S2 und (Flex) 2xDVB-C/T Tunern, nvidia-GF610 (nvidia-390)
    System SSD btrfs, snapper, 8TB HDD XFS /srv/vdr, yavdr-ansible-2.4.1-frodo, hwe-Kernel 5.3.0-24,

    epgd/tvm/tvsp (Frodo), vdradmin-am, vdrmanager (Smartphone als FB) + FLIRC und Standard-FB

  • Ich finde die Diskussion hier seltsam. Ich nutze VDR nun seit fast 20 Jahren und schaue damit nur lineares TV. Dafür ist es gemacht und funktioniert super.

    Da die Entwicklung der Ausgabeplugins etwas stockt programiere ich mir halt das war ich brauche selber.


    Wer das nicht will oder kann ist ein reiner Anwender. Und dafür ist Kodi sicher die bessere Lösung. Und dann ist es auch egal welches Backend man nutzt. Nur ist das dann nicht der ursprüngliche Ansatz vom vdr. Kodi ist mir zu überladen und das OSD und die Senderverwaltung gefällt mir nicht. Ich halte den Ansatz mit Fenstern im OSD für Schnickschnack den ich nicht brauche. Liegt auch evtl. an meinem alter :-)


    Ich werde in jedem Fall erstmal weiter an einem Ausgabeplugin arbeiten was meine Wünsche realisiert :-)


    mfg

    jojo61

  • Ich habe den VDR ca. 15 Jahre ausschließlich benutzt. Gerade die Geschichte mit den Ausgabeplugins, in unsinniger Vielfalt und größtenteils ungepflegt, und meiner damit nicht kompatibler (performanter) Hardware, obwohl vor einem Jahr für UHD erst angeschafft, hat mich vor 2-3 Wochen dazu bewogen eine VU+ anzuschaffen. Vor 15 Jahren waren Festplattenreceiver arschteuer und mit den Funktionen des VDR nicht ansatzweise zu vergleichen. Die Linux-Receiver haben da aber deutlich auf, wenn nicht sogar überholt, und bieten auch für bastelfreudige wie mich noch genug Möglichkeiten. Im Moment vermisse ich da für meine Bedürfnisse nix und es läuft einfach, wie ich finde, flüssiger und moderner.


    Der VDR lief seitdem nurnoch ein- zweimal um die vorhandenen Aufzeichnungen auf die VU+ zu übertragen. ;(

    Server: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit vaapidevice, Kernel 5.2.9, ASRock J4105M, 2 x 4096 MB DDR4-RAM, 2 x DD Cine S2, Lirc-Serial mit One4All URC 7960
    Client: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit softhddevice-OpenGL oder mit KODI+vnsiserver, Kernel 5.2.5, ASRock H81M, Intel i3-4150, NVIDIA GPU GeForce GT 610 (GF119), 2 x 2048 MB DDR2-RAM, 1 x Technotrend S2-1600, SilverStone Milo ML03, ASRock Smart Remote CIR mit Logitech Harmony 650, Beamer 120'' FullHD-3D

  • Ich finde die Diskussion hier seltsam. Ich nutze VDR nun seit fast 20 Jahren und schaue damit nur lineares TV. Dafür ist es gemacht und funktioniert super.

    Da die Entwicklung der Ausgabeplugins etwas stockt programiere ich mir halt das war ich brauche selber.


    Mein erster VDR war auch basierend auf irgendeinem Intel Pentium im Scovery Gehäuse mit Full-Featured-DVB-Karte.

    So alte Hardware verwendet heute aber keiner mehr. Was man da heute so üblicherweise auffährt kann eben deutlich mehr.

    Ob dann der VDR mit seinem OSD für deutlich potentere Hardware die richtige Media-Center-Software ist muss jeder für sich selber entscheiden. Meiner Meinung nach ist der VDR (auf Client-Seite) auf dem Stand des alten Pentium im Scovery-Gehäuse stehen geblieben. Wäre zumindest aus meiner Sicht also schade um die teure Hardware, die im Wohnzimmer eben deutlich mehr abdecken kann als das, was man fertig als Festplatten-Receiver kaufen kann.

  • Ich werde in jedem Fall erstmal weiter an einem Ausgabeplugin arbeiten was meine Wünsche realisiert

    Das mache ich auch. Um Streaming kommt man aber nicht mehr herum. Beispiel Ski WC. Im TV wird eine Zusammenfassung gebracht und der komplette Wettkampf läuft im Stream. Meinen Ansatz Mediaplayer mit dem ich das Abdecken wollte habe ich aus o.g. Gründen beerdigt. Vielleicht spendiere ich softhddevice-drm Playerfunktionen.

    Gerade die Geschichte mit den Ausgabeplugins, in unsinniger Vielfalt und größtenteils ungepflegt,

    VDR wird nun mal nicht im Team entwickelt sondern in eine Ansammlung von Einzelkämpfern.

    Meiner Meinung nach ist der VDR (auf Client-Seite) auf dem Stand des alten Pentium im Scovery-Gehäuse stehen geblieben.

    Ja, das bedaure ich auch sehr.

  • Liegt vielleicht auch am vorhandenen Programmangebot der FTA Sender. Für mich ist der VDR eine Aufnahmemaschine, mit der ich dem linearen Fernsehen entfliehen kann. Wenn es aber wenig bis nichts gibt, wofür sich eine Aufzeichnung lohnt, geht der Sinn des Ganzen verloren.


    Die wachsende Anzahl an Alternativen (Streaming), machen es dem VDR nicht leichter. Trotzdem ist das für mich nach wie vor ein Hobby dem ich gerne fröhne und mich freue, wenn der Kram so wie angedacht funktioniert ;)

  • Ob dann der VDR mit seinem OSD für deutlich potentere Hardware die richtige Media-Center-Software ist muss jeder für sich selber entscheiden. Meiner Meinung nach ist der VDR (auf Client-Seite) auf dem Stand des alten Pentium im Scovery-Gehäuse stehen geblieben. Wäre zumindest aus meiner Sicht also schade um die teure Hardware, die im Wohnzimmer eben deutlich mehr abdecken kann als das, was man fertig als Festplatten-Receiver kaufen kann.

    Also das softhdcuvid mit libplacebo und einem ordentlichen Scaler (z.B. lanczos) auf 4k reizt die heutige Hardware mehr als aus. Und ergibt ein super Bild. Da kann Kodi nicht mithalten (da wird m.E. nur bilinear skaliert). Aber darum geht es mir gar nicht. Ich will das beste Bild das ich bekommen kann und das muss ich wohl selber programmieren :-)

    Auf meinem 4K Beamer mit 3m diakonale sieht man schon sehr gut wenn es schlecht skaliert ist.

  • Die Corefunktion die der VDR den anderen Systemen vorweg hat ist m.W. die Schnittfunktion über die Fernbedienung. Damit kann sogar mein Vater (70+) ohne Probleme umgehen und seine Filme selber schneiden und bei Bedarf auch brennen.

    Wenn Kodi, TV-Headend, Myth TV und der andere Rest das auch könnte würde man den VDR ehrlich gesagt nicht mehr wirklich benötigen.

    -- wird überarbeitet -- VDR- Server: Gigabyte Brix 3150 - (2x Hauppauge DualHD DVB-C Sticks mit 4 Tunern) - Ubuntu 18.04 - Aufnahme und Streaming-Server
    Client Wohnzimmer: DQ77KB - i3 - Logitech z-5500 - Blaupunkt 39" TV - Openelec (Streaming)
    Client Büro: Asus AT3N7A-I , yaVDR0.6.1 (Streaming + Cutting) - 19" TFT
    Test Client1: Raspberry Pi + openelec

  • Damit kann sogar mein Vater (70+) ohne Probleme umgehen

    Willst Du damit sagen, dass Leute über 70 irgendwie behindert sind? :)


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r

  • Meiner Meinung nach ist der VDR (auf Client-Seite) auf dem Stand des alten Pentium im Scovery-Gehäuse stehen geblieben.

    versucht doch bitte nicht, kls zu Sachen zu drängen, die er selbst nicht braucht und auch nicht will. Es ist nun mal sein Baby. Und so wie es aussieht, gibt es auch keinen, der den Kern VDR forken will und kann. Er hat schon häufig erklärt, was er aus seiner Sicht im VDR sieht und was nicht. VDR heißt zu deutsch Festplattenrekorder, also primär etwas Empfangbares aufzunehmen und evtl. dann abzuspielen. Genau zu diesem Zweck hatte ich mir zur Jahrtausendwende so einen VDR gebaut. Wenn man den VDR zu einem wollmilchsauenden Monster aufbohren würde, müsste der VDR-Kern sicher zu viele Kompromisse eingehen und sein Kernkonzept (das ja immer noch Spitze ist) würde zerfallen. Mit Kodi, TVH usw. gibt es doch so viele Varianten, warum sollte der VDR dort in Konkurrenz treten?

  • Also ich betreibe 2 vdr mit streaming, einer quasi als Server, der andere als reiner client. Geschaut wird aber (abgesehen von meinem 11-jährigen Sohn) kaum linear TV, sondern meist die geschnittenen Aufnahmen. Darauf können beide vdr ohne Probleme zugreifen.

    Kodi ist mittlerweile für mich ein Frickelwerk, welches sich für live TV recht gut einrichten lässt, für mehr jedoch kaum geeignet ist. vdr-Aufnahmen in eine Filmdatenbank zu bekommen, ist mir nie wirklich gelungen...

    Alles, was über den vdr im TV Betrieb hinausgeht, wird bei mir mit einem Bluray Player mit Streamingfunktion abgedeckt, jedoch serlten genutzt. Meist wird doch erst mal der vdr benutzt. :)

    Was ich mir für den vdr noch wünschen würde, wäre eine gute Mediathek-Integration, wie ich sie im Fire-TV stick gefunden habe.

  • Ich finde die Diskussion hier seltsam. Ich nutze VDR nun seit fast 20 Jahren und schaue damit nur lineares TV. Dafür ist es gemacht und funktioniert super.

    Da muss ich Dir zustimmen. Finde den VDR klasse und in der jetzigen Form einzigartig. Ich schaue nur noch Nachrichten Live und lasse mir alles andere Aufnehmen. Mein VDR ist mit seinen 4 Tunern und ~200 Suchtimern (epgsearch) immer gut ausgelastet.

    Und das beste ist dabei die Einfache Bedienung

    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht. [StGB §328 Abs.: 2 Nr.: 3]

    ___

    Gen2VDR V7; VDR 2.4.0; Gehäuse: Antec Fusion V2 Black & iMon LCD (15c2:ffdc); Atric IR-Einschalter Rev. 4; Board: Intel DH77EB, Core i5-3550, Zotac GT630 Zone Edition, 4 GB RAM; DVB: 1x Digital Devices CineS2 Quad V6.5 [VDR-User #1540]

  • Als ich vor nunmehr zwanzig Jahren angefangen habe, VDR zu entwickeln, war es mein Ziel, ein System zu haben, mit dem DVB angeschaut, aufgezeichnet und wiedergegeben werden kann. Genau das macht VDR, das ist seine Aufgabe. Freilich nutze ich inzwischen auch andere Quellen, wie etwa Netflix, iTunes oder Mediatheken. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, bei mir ist es ein Apple-TV. Ich sehe keinen Grund, das alles mit in den VDR hineinzustopfen. Für "himmlische" Sachen führt ja seit einiger Zeit leider wieder kein Weg an dem entsprechenden Receiver vorbei, bei dessen Benutzung ich immer wieder schreien könnte. Diese Funktion hätte ich schon gerne (wieder) direkt im VDR ;-).

  • Hallo Klaus,

    damit hast du uns aber noch nicht gesagt, was du so planst in nächster Zeit ;)

    Gruß

    speed

  • Erstmal meinen Web-Server updaten (läuft immer noch mit openSUSE 13.2), einen GIT-Server aufsetzen (nein, ich werde nicht Github o.ä. benutzen) und die VDR-Source dort einspielen (das Script, welches RCS in GIT konvertiert, ist inzwischen fertig und funktioniert sehr gut).

    Danach die ganzen Patches, die inzwischen hier gepostet wurden, anschauen und ggf. einbauen.

    Und dann sehen wir weiter...


    Ich bin die erste Oktoberhälfte unterwegs, also bitte nicht wundern, wenn ich da nichts von mir hören lasse ;-).

  • Er hat schon häufig erklärt, was er aus seiner Sicht im VDR sieht und was nicht. VDR heißt zu deutsch Festplattenrekorder, also primär etwas Empfangbares aufzunehmen und evtl. dann abzuspielen. Genau zu diesem Zweck hatte ich mir zur Jahrtausendwende so einen VDR gebaut. Wenn man den VDR zu einem wollmilchsauenden Monster aufbohren würde, müsste der VDR-Kern sicher zu viele Kompromisse eingehen und sein Kernkonzept (das ja immer noch Spitze ist) würde zerfallen. Mit Kodi, TVH usw. gibt es doch so viele Varianten, warum sollte der VDR dort in Konkurrenz treten?


    Da habe ich ja garnichts dagegen gesagt. Eher im Gegenteil. Ich sehe im VDR-OSD keine Mediatheken und schon garkein Netflix und Co. Dafür ist Kodi viel besser. Dort geht das alles schon. Ich baue bei mir immer mehr in Kodi rein. So langsam wird das meine einzige Medien-Zentrale die ich brauche.


    Worauf meine Hoffnung eher abzielt, ist, dass endlich mal etwas für die "Nur-Backend-Nutzer" kommt. Favoritenlisten wurden ja schon zigmal genannt. Der VDR soll gerne weiter neue Kanäle zur channels.conf hinzufügen aber sehen will ich die erst wenn ich sie zu mindestens einer Favoritenliste hinzugefügt habe. Auch EPG will ich dann nur noch für Kanäle die mindestens in einer Liste sind. Das löst das channels.conf-Chaos und das epg.data-Chaos gleichzeitig.

  • Willst Du damit sagen, dass Leute über 70 irgendwie behindert sind? :)

    Nicht im geringsten! Ich wollte damit nur sagen das der VDR so einfach zu bedienen ist, das auch älter Menschen damit ohne Probleme umgehen können.

    Das sollte ein Lob und keine Kritik sein. ;) :)

    -- wird überarbeitet -- VDR- Server: Gigabyte Brix 3150 - (2x Hauppauge DualHD DVB-C Sticks mit 4 Tunern) - Ubuntu 18.04 - Aufnahme und Streaming-Server
    Client Wohnzimmer: DQ77KB - i3 - Logitech z-5500 - Blaupunkt 39" TV - Openelec (Streaming)
    Client Büro: Asus AT3N7A-I , yaVDR0.6.1 (Streaming + Cutting) - 19" TFT
    Test Client1: Raspberry Pi + openelec

  • Nicht im geringsten! Ich wollte damit nur sagen das der VDR so einfach zu bedienen ist, das auch älter Menschen damit ohne Probleme umgehen können.

    Das sollte ein Lob und keine Kritik sein. ;) :)

    Lob für vdr, aber nicht für ältere Menschen.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r

  • Ich nutze VDR nun seit fast 20 Jahren und schaue damit nur lineares TV. Dafür ist es gemacht und funktioniert super.

    Ja, das ist unbestritten.


    Mir fiel aber die Integration von Mediathek'en an meinem TV auf, zappe Live-TV auf arteHD, Sendung ist interessant, aber schon 15min+ alt, ein Knopfdruck und ich konnte die Sendung von Anfang an schauen. Die wurde einfach aus der Mediathek abgegriffen und nahtlos abgespielt. Ist vmtl. ein HbbTV (?) Feature, würde sich auch auf dem VDR ganz gut machen ... 😋

    HowTo: APT pinning