Posts by Argus

    ich sehe die Entwicklung sehr positiv.

    Während es 2018 noch 3 Monate gedauert hat ( vom 11.08. bis zum 11.11. ) hat es diesmal nur 29 Tage gedauert. Bei dieser Dynamik könnte es im nächsten Jahr nur wenige Tage und folgend dann vielleicht nur noch Stunden dauern, bis das Zertifikat erneuert ist.

    ohne Vorwiderstand würde ich nur die empfindlichen Cera Dioden weglassen. Die Gasableiter nicht. Die Induktivitäten (die im Bild zu sehenden Kupferspulen) kannst Du auch weglassen, die bedämpfen nur die Kapazität der Varistoren. Für Gleichspannung ist das unerheblich.

    Es kommt natürlich auf das genaue Modell an, aber ich würde mir dabei folgendes denken.

    Industrie Netzteile sind meist gut auf der Primärseite geschützt, da würde vielleicht der Gebäudeschutz schon ausreichen, sofern vorhanden. Wenn Du 24 Volt für den RPI verwendest, wirst Du das sicher noch auf 5 Volt wandeln. Den DC/DC Wandler würde ich mit in die Wetterstation setzen. Die Wandler können meist das mehrfache an Eingangsspannung ab und der Strom ist durch die Wandlung geringer. In die Zuleitung würde ich eine Schmelzsicherung als Vorwiderstand und Strombegrenzer setzen, danach ein Varistor, der die Sicherung auslöst. Als Gehäuse würde ich ein Metallgehäuse verwenden und erden. Einzig die Kabel zu den Sensoren wären dann noch kritisch.

    Sollen diese Leistung abbauen im Überspannungsfall?

    ja, genau. Die Cera Dioden sind die schnellsten und halten die Spannung so auf ca. 30 Volt. Da die Dioden aber nur 300 Watt vernichten können, muss für eine sehr kurze Zeit der Rest über die 1 Watt Widerstände vernichtet werden. Nach ein paar Mikrosekunden wirken dann die Varistoren und Gasableiter.

    Ich möchte eine Gleichspannungsversorgung schützen.

    Ist das ein Netzteil oder Batterie? Von wo tritt die Gefährdung auf, Netz oder Verbraucherseite?

    Leider tuned meine SaTiX-S2) bei 11361 gar nicht und bei 11362 "ohne Probleme" und mit Reserve.

    also wenn die Channelpedia Einträge für Dich durchweg alle ein Digit zu niedrig sind, dafür gibt es eine einfache Lösung.

    Und zwar über die Frequenz Einstellung im VDR (Menü LNB Einstellungen). Die LOF wird ja abgezogen und der VDR muss diese Zwischenfrequenz kennen, damit er diese dem Tuner dann mitteilen kann.


    Nehmen wir mal folgendes an:

    Es wird die Frequenz 11362 Mhz verwendet die funktioniert. Der VDR geht nun davon aus, das von 11362 Mhz 9750 Mhz fürs untere Frequenzband abgezogen werden. Es ergibt sich eine Zwischenfrequenz von 1612 Mhz, die letztendlich am Tuner übers Kabel anliegt und funktioniert. Wenn man nun eine Frequenz von 11631Mhz in der Liste verwendet, dann sollte die untere LNB Frequenz im VDR um 1 Mhz auf 9749 Mhz erniedrigt werden (fürs obere Frequenzband entsprechend auf 10599 Mhz ). Der VDR zieht von 11361 Mhz nun nur noch 9749 MHz ab und es ergeben sich wieder die 1612 Mhz, die logischerweise funktionieren werden.

    Hi, in welchem Sinne korrekt?

    weil die Frequenz ja nicht nur 5 Stellig ist, sondern genau genommen 11361.75 Mhz beträgt --> https://de.kingofsat.net/sat-astra1kr.php

    Irgendwo hatte ich auch mal eine Liste mit der ganz ganz genauen ;) Frequenz von SES, die noch viel genauer ist.

    Die Tuner haben aber einen Fangbereich, und können so in diesem Fenster aus +/- einigen Mhz dann auf das Empfangsmaximum tunen. Das kann man selbst ausprobieren, einfach die Frequenz um ein bis zwei Digit verändern. Erst wenn der Fangbereich verlassen wird, kann nicht mehr ordentlich getunt werden.

    Außerdem ist es ja so, das diese Empfangsfrequenz im LNB über eine LOF subtrahiert wird. Diese im LNB selbst erzeugte Frequenz ist aber auch nie so genau und führt manchmal dazu, das die "Endfrequenz" also die subtrahierte Frequenz die übers Kabel zum Tuner kommt, um einige Mhz daneben liegt.

    Darf ich denn auf "Kundenseite" einfach so eine eventuell auftretende Überspannung kurzschließen oder besteht dann Gefahr für die Zuleitung?

    also wir sprechen hier von Beeinflussung bzw. von indirekten Blitzschäden. Also solchen, die aus Überspannungen aus dem Umfeld eines Blitzes resultieren. Nach so einem Ereignis ist nicht etwa die Leitung durch gebrannt oder kurzgeschlossen. Als Klingelleitung würde sie noch gut funktionieren. Vielmehr sind Dämpfungswerte und Impedanz meist dahin, das kann der Telekom-Techniker mit seiner App gut analysieren.

    Wie sieht es denn mit Brandgefahr aus? Besteht das Risiko das mein ISDN-Überspannungsschutz, direkt am ins Haus führende Kabel, bei ausreichend "Energie" aus dem Netz einfach abbrennt?

    das hängt von der Energie ab. Da spielt sicher die Kabellänge, Beeinflussungsgefahr und auch die Lage des Kabels eine große Rolle. Bsw. ist mein privates Kabel besonders gefährdet, weil es ca. 100m parallel zu den Fahrdrähten der Deutschen Bahn liegt. Beim Blitzeinschlag entlädt sich die Energie in die geerdete Schiene, das Schotterbett leitet ja nicht so gut. Und über die Schiene fließt die Energie dann ab. Diese koppelt sich dann induktiv in mein parallel laufendes Kabel ein und erzeugt diese mächtigen Überspannungen. Das wird in jedem Fall individuell sein.

    richtig heftig wird es aber, wenn sich der Blitz seinen Weg über benachbarte Kabel in der Umgebung sucht. Da brennt aber nichts mehr, da ist das Teil einfach nur weg.

    Ich hatte das mal beim Kunden gesehen, dort war der Putz weggesprengt, wo das Telefonkabel in der Wand verbaut war und bei der Hauseinführung war ein 20cm Loch heraus gesprengt. Kabel waren nicht mehr zu finden.

    ... Erbstück, langjähriger Familienbesitz und praktisch unersetzbar .

    ja, unersetzbar

    auch weil das noch zu einer Zeit verlegt wurde, als der Kollektivismus hier vorherrschte. Heute ist das gar nicht mehr möglich, ohne Klärung der Besitzverhältnisse. Damals wurde wegen Abwasser zwischen 6 Gehöften geschachtet und das Kabel schön mit im Kies verlegt.

    Die Sicherungen brauchen auch eine Zeit zum Ansprechen, ist mir inzwischen aufgefallen

    in der Zeit bauen sie Energie ab...

    Hauptsächlich sind die Sicherungen, was ich gelesen habe, wohl als Schutz gedacht, falls Netzspannung anliegt.

    ... als Schmelzsicherung haben sie einen nicht unerheblichen Widerstand, an dem Leistung abgebaut wird. Es sollten aber unbedingt sandgefüllte Sicherheitssicherungen sein, damit beim Durchbrand der sonst entstehende Lichtbogen unterbunden wird. Glassicherungen können wohl so bis 30A sicher abschalten.