Beiträge von Argus

    bei obiger Diskussion Toslink/RCA geht es einzig um den Vergleich der Medien und nicht um gerätespezifische Puffer außerhalb des Mediums, die das abmildern könnten. In der Praxis ist das sicher unerheblich, trotzdem gibt es nach wie vor Lagerbildung Pro/Contra Toslink und eben Hersteller die Toslink meiden - genau das war hier der Ausgangspunkt der Fragen.

    Habe mir das Teil bestellt.

    cool,

    wenn Du auch ein brauchbares Apt-X Handy hast (einige Samsung und Huawei können das), kannst Du davon auch qualitativ gut BT drauf streamen

    Welches soll ich nehmen?

    der Allo hat den WM8805 --> https://www.cirrus.com/products/wm8805/

    als S/PDIF transceiver. Der ist schon mal sehr gut. Ansonsten siehts laut Hersteller von der Papierform auch sehr gut aus.

    - Galvanische Isolation, laut hier ist die ganze Platine isoliert --> https://volumio.org/forum/digi…output-for-rpi-t6219.html

    - Low Jitter

    - Low Noise

    hat aber keinen Toslink, nur BNC und RCA (sicher wegen dem Jitter)


    beim Hifiberry gibt es auch drei Varianten, wobei wohl nur der Digi+ Pro mit den zwei Takt Generatoren in Frage käme. Laut den Bildern ist wohl auch der WM8805 drauf


    Der Allo ist ja fast doppelt so teuer, ist aber vom Aufbau aufwändiger.

    Nun, nach dem ich den Notausstieg deaktiviert habe, würde ich bei dem nächsten Unwetter wo der Satellit aussteigt erwarten, dass der VDR weiter stabil funktioniert, halt naturgemäß keinen Empfang hat und vielleicht etwas leeres aufzeichnet (oder was auch immer passiert wenn kein Signal zur Verfügung steht).

    das kannst Du ja leicht simulieren, da Du ja gut ans LNB herankommst und dort was Metallisches überdecken kannst.

    ich denke mal, das Problem hängt auch von der HW und deren Treiber ab.

    Also das während des Gewitters nichts geht, sind wir uns einig. Aber bsw. bei meiner Cine DD ist es so, das die Karte mit dem kommenden Empfang auch wieder problemlos läuft. Als Streaming Client brauche ich nur den eingeschlafenen Stream reaktivieren und alles ist gut. Bei der HD-FF bsw. klappt das nicht per Kanal hoch und runterschalten. Da ist meist ein reload des Treibers notwendig.

    Zitat

    da kann man nur versuchen mit einer besseren Antenne die Empfangssituation zu verbessern.

    da würde ich besser keine Hoffnung sähen. Solche Gewittertürme sind ja mehrere Schichten aus Wasser und Hagel und das mehrere Kilometer hoch. Da kann man eigentlich nichts machen, durch so eine Wand geht nichts mehr durch. Manchmal ist sogar der Uplink betroffen, selbst die Sat-Betreiber sind dann machtlos. Ich habe eine 1m Schüssel, die fällt genauso aus wie die 60er von den Nachbarn. Vielleicht fällt mein Signal aber ein Paar Sekunden später aus und kommt auch etwas früher wieder ;)

    ist Dein Endverstärker denn so toll, das Du daran festhältst?

    Ich würde einen alten Vollverstärker von den üblichen Verdächtigen (Denon , Onkyo , Marantz, wasauchimmer, ) gebraucht kaufen. Du brauchst ja nur ein Gerät mit gutem Analogteil. Das ist so die Ära von vor 15 Jahren, gut ausgestattet und solide Qualität. Viele Leute verschenken diese Teile quasi in der Bucht, weil entweder Netzwerkfähigkeit oder irgendeine Schnittstelle / Protokoll fehlt. Das aber alles hat/kann Dein RPI und rüstet so ein Teil perfekt auf.

    Neu gibt es auch gute Preamps mit DAC, ist aber meist eine bessere Liga und kostet entsprechend

    Trotz Linearem Netzteil sind die Höhen übertrieben (scharf).Die kann man nicht einmal gescheit herunterregeln ohne das was anderes fehlt.

    das könnte auch eine Fehlanpassung zwischen Ausgang vom Hifiberry und dem Eingang vom Vorverstärker sein. Genormt sind 10KOhm für den nachfolgenden Eingang. Darauf ist das Ausgangsfilter abgestimmt. Wenn nun ein niederohmiger Vorverstärker angeschlossen wird, klingt das Ganze wie ein Hochpass. Ist der Vorverstärker (genau genommen deren Eingang) unverbastelt?

    zum einen wäre es erst mal wichtig zu wissen, warum der Hifiberry Dich nicht glücklich macht, also genau die Ursache zu finden. Denn der Hifiberry ist ja nicht schlecht und sollte die Messlatte schon hoch legen. Und so wie ich es lesen konnte, ist wohl der Hifiberry DAC+ der einzigste der als Master fungieren kann. Das Problem beim RPI ist, das dort kein vernünftiger Takt zur Verfügung steht (siehe Post 7 ). Dadurch gibt es mow. Jitter. Der DAC+ ändert das, indem er den fehlenden Takt selbst generiert und auch den RPI taktet.

    Ansonsten ist das Elektor Teil nicht schlecht, der PCM1794 hat sehr gute Werte, die OPVs LME49720 habe ich hier --> http://www.fdm-ware.de/PreAmplifier/index.html

    auch gewählt, weil sie authentisch klingen,. Viele mögen ja "warme" OPVs. Bei mir solls aber so unverfälscht rüberkommen wie möglich. Auch die Stromversorgung ist vorbildlich aufgebaut. Hat aber auch seinen Preis. Wenn Du soviel Geld in die Hand nehmen willst, würde ich eher einen gebrauchten ordentlichen Denon oder Onkyo aus der Bucht kaufen und den dann über S/PDIF vom Hifiberry Digi+ -->https://www.amazon.de/HiFiBerr…fRID=A4XQRB9Q3W1V6XDMNQQ5


    aus füttern. Damit hast Du erstklassige Qualität zum Schnäppchenpreis. Neben der Stromversorgung könnten auch induktive Einstreuungen vom RPI ins Layout vom Hifi-Shield einsteuen. Das müsste man mit Blechen dann schirmen und kapseln. Alles ein großer Aufwand und ohne Messmittel auch alles schwierig für Dich.

    Wenn ich es richtig verstehe, braucht es beim RPI auch noch diesen Taktgenerator, damit es über I2S sauber läuft.

    hatte ich oben doch schon geschrieben, der DAC+ ist hier Clock-Master und RPI Slave, also keine Probleme mit dem Takt ;)

    Aber wäre eine gute USB-Sondkarte evtl. eine Möglichkeit? (sofern es die gibt, ich kenne mich da überhaupt nicht aus)

    Da hätte man das Taktproblem umgangen und man kauft was Erprobtes, was eigentlich keine Überraschungen bringen sollte.

    USB hat Latenzen, die wieder stören, damit hat dippes ganz andere Probleme. Wer Quali möchte , meidet USB


    Es sollte illustrieren, dass diese sinusförmige Störungen niedriger Frequenz ganz gut ausgleichen können, während dies Sprunghaften Änderungen der Versorgungsspannung Probleme bereiten.

    hier geht es generell um Linear Regler, wo sollten die denn ein Problem mit der Versorgungsspannung haben

    Die extrem steilen Flanken, die ein Schaltregler produzieren kann, kann auch ein Linearregler nicht immer zuverlässig ausgleichen.

    ich denke mal, das Thema passive Filter können wir auch abkürzen (OT) , es interessiert hier im Linear-Thread weniger, zumindest nicht den Themenstarter.

    Gibt es sowas wirklich?

    das kleinste DAB+ Radio der Welt --> https://rein-hoeren.de/radio/dabplus/oxx/clip/1825


    hat auch erhebliche Unterschiede in der Laufzeit (DAB+ 8std. / UKW 22Std.)

    wobei die Hauptverbraucher eher die Endstufe (eingestellte Lautstärke) und das Display sind


    so ein TDA7000 --> http://elektronikbasteln.pl7.de/ukw-empfaenger.html

    nimmt bei 4,5 Volt ca. 8mA, sollte also schon eine ganze Ecke reichen.


    VoIP ist für den Netzbetreiber viel billiger.

    VOIP als Ablösung bei sicherheitsrelevanten Systemen hat auch den Nachteil, das die Verfügbarkeit gegenüber ISDN wesentlich schlechter ist, und man zwingend einen 2. Backup Pfad (meist UMTS) teuer zukaufen muss.

    Ein simpler 78xx Spannungsregler kommt da auf etwa 50dB (das Datenblatt hatte ich gerade zur Hand)

    je nach Regelverstärkung kommt ein normaler LDO locker auf 65 -70 db und das schon ab 10 Hz , schau mal hier --> http://www.ti.com/lit/an/slyt202/slyt202.pdf


    und gute Low Noise Teile wie bsw. der LT3042 --> https://www.digikey.fi/en/prod…out-volt-linear-regulator


    schaffen auch schon 120db PSRR


    (120db sind dann 1/1.000.000 und nur noch ein paar µV)

    linear-tech-lt3042-power-supply-ripple-rejection-diagram.jpg?la=en&ts=ae4fb9a1-2540-48ce-be15-d807e214f03d



    In der Preisklasse wird kein Hersteller ein extra Netzteil für den Audio-DAC einbauen

    na klar, hier -->Expansion Board für Raspberry

    ist das genau so umgesetzt.

    Die oberste Platine erzeugt 2x 15 Volt für den DAC und die OPVs --> http://www.suptronics.com/mini…es%208/x10-pwr_1000p1.jpg

    Das dazu gehörende NT --> http://www.suptronics.com/mini…es%208/x10-RTR_1000p1.jpg

    ist ein Doppel-NT mit +/-15 Volt für DAC etc und 5Volt für RPI. Vermutlich ein kleiner Ringkern

    mit den bei mir eingesetzten diversen DAB+-Geräten wird bei schlechtem Empfang ein "Rauschen" hörbar, bevor das Signal weg ist.

    das kann aber so nicht sein,

    bzw. nur, wenn nach Ausfall von DAB+ kurz auf Rückfallebene UKW geschaltet wird, bevor das dann auch weg ist


    bezüglich Empfangs-Feedback:


    jeder noch so kleine billige DAB+ Empfänger hat doch auch eine ERROR Anzeige, an der ich die Signalqualität gut ablesen kann.

    Störungen die aus der Spannungsaufbereitung des Raspberry selbst heraus resultieren. Jeder Rechner arbeitet mit möglichst steilen Flanken. Beim schalten dieser Flanken entstehen extrem kurze Spitzenströme in der Schaltung, welche - je nach Layout - durchaus recht nennenswerte Spannungsschwankungen auf den Stromversorgungs-Rails bewirken können. Beschränken sich diese kurzen Impulse und das Rauschen etc. auf den Digitalteil so wird das ohne hörbare Folgen bleiben. Werden diese Signale aber auf den analogen Teil und dessen Stromversorgung "verschleppt" oder übertragen, so wird man das dann schon zumindest messen, vielleicht sogar auch hören können. Je nach Grad der Störung.

    genau darum geht es hier nicht, da über das völlig separierte Netzteil eine Beeinflussung durch den RPI ausgeschlossen werden soll.


    Auch auf dem Raspberry selbst sitzen kleine Schaltwandler, welche z. B. die Corespannung der ARM-CPU bereitstellen und somit zu Rückwirkungen auf die Stromversorgung führen.

    auch um die geht es hier nicht. Der Hifiberry DAC+ Pro spielt hier als Clock-Master und bekommt nur digitale Daten über I2S.


    Sicher gibt es noch mehr Baustellen, die man sich anschauen könnte, nur nutzt das dippes in diesem Fall nicht viel.