Was wird den die neue Entwickler Version vom VDR so neues bringen ?

  • Hallo VDR'ler

    da es so langsam anfängt Herbst zu werden, und die Tage kürzer bekommt der VDR wieder mehr meine Aufmerksamkeit.

    Darum meine Frage an die Runde und vor allem an Klaus, was für neue Funktion sind den geplant für die neue Version ?

    Bin wirklich gespannt wie, und wohin die Reise weiter geht .

    Have fun

    speed

  • Die Reise geht doch heutzutage eher in Richtung Prime und Netflix. Daher ist die VDR Gemeinde auch stark geschrumpft, vermute ich zumindest. In wiefern neue Funktionen da noch was ändern können, weiß ich nicht. VDR läuft bei mir auch "nur noch" als LiveTV Backend für Kodi. Aunehmen nimmt auch ab, da die Filme meist in der einen oder anderen Bibliothek vorhanden sind.

    - Client1: Thermaltake DH 102 mit 7" TouchTFT * Debian Stretch/vdr-2.4.0/graphtft/MainMenuHooks-Patch * Zotac H55-ITX WiFi * Core i3 540 * 4GB RAM ** Zotac GT630 * 1 TB System HDD * 4 GB RAM * Harmony 900 * satip-Plugin

    - Client2: Alfawise H96 Pro Plus * KODI
    - Server: Intel Pentium G3220 * DH87RL * 16GB RAM * 4x4TB 3.5" WD RED + 1x500GB 2.5" * satip-Plugin
    - SAT>IP: Inverto iLNB

  • Die Reise geht doch heutzutage eher in Richtung Prime und Netflix.

    das lass mal nicht die Greta hören :versteck

    das weltweite Streaming verbauchte (Stand 2018) soviel Energie für Produktion und Transport wie alle Privathaushalte in Deutschland, Polen und italien zusammen verbrauchten. Nach Flug-schämen könnte Stream-schämen kommen ;)

  • Lol!!

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
    VDR3: in Rente

    VDR4: MSI G31M2 v2, Digitainer2-Geh., t6963c 6" gLCD, E5200, 2GB, 3TB WD Red, GT730, 2x TT S2-3200; easyVDR 3.5 64bit
    VDR5: Gigabyte
    GA-G31M-S2L, Intel E2140, Zotac GT730 passiv, Digitainer2-Geh., t6963c 6 " gLCD, 2 TB WD Red, 2x TT S2-3200 (an 1 Kabel) easyVDR 3.5 64bit
    VDR6:
    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • das weltweite Streaming verbauchte (Stand 2018) soviel Energie für Produktion und Transport wie alle Privathaushalte in Deutschland, Polen und italien zusammen verbrauchten. Nach Flug-schämen könnte Stream-schämen kommen ;)


    Serien werden so oder so produziert. Der Übertragungsweg ist also irrelevant.

    Internet-Infrastruktur steht sowieso. Hier zählen also bestenfalls die Server der Streaming-Provider. Bei den TV-Sendern liegen die Daten aber auch irgendwo digital. Teilweise auch inklusive Streaming-Support (Mediathek).


    Kurzum: Das Umwelt-Argument lasse ich nicht gelten.


    Auch bei mir hat Streaming die klassische TV-Nutzung weitgehend verdrängt. Bisschen Amazon Prime. Viel YouTube und Twitch. Alles auf Kodi.


    Bei einem Bekannten mittlerweile auch nicht mehr VDR sondern TVHeadend auf einem Raspi 4.


    Der VDR wird immer öfter nur noch als Server-Dienst laufen. Klar nicht bei jedem, aber gerade für neue User wäre ein gutes "Backend-Verhalten" ein Argument für den VDR.


    Deshalb würden mich vor allem Features interessant, die den VDR dafür besser machen. Damit meine ich aber ausdrücklich nicht VDR zu VDR Streaming. Damit limitiert man sein Multi-Client-System ja wieder auf Live-TV. Als guter Client ist Kodi einfach unschlagbar.

  • M-Reimer

    Du meinst also tatsächlich, die Netzwerk-Infrastruktur braucht, unabhängig von der transportierten Datenmenge, immer dieselbe Energie? Egal ob Idle oder Vollast?

    Das wäre schön. Ist aber nicht so. Jedes einzelne Bit, das umgeladen werden muß, fordert Tribut. Und dann wären da noch die USVs, die Klimatisierung und und und...

    Nein. Streaming ist im Vergleich zu einer Sat-Abstrahlung eine "Umweltsauerei" erster Güte.


    Stefan

  • Wird Off-Topic aber die Hardware, die bei mir so läuft, braucht unter voller Datenlast nur unwesentlich mehr als Idle. Kann aber durchaus sein das in Rechenzentren da besseres steht. Und ja: Da insgesamt mehr Daten über's Netz müssen wird sicher auch neue Hardware aufgebaut, die dann auch Strom braucht.


    Mag alles sein. Trotzdem kann man immer weniger Leuten noch schmackhaft machen das ein lineares Programm besser sein soll als die freie Wahl was man jetzt sehen will. Lineares Programm ist technisch überholt. Selbst die Sender haben das eingesehen. Es gibt wohl keinen mehr der keine Mediathek betreibt.

  • Streaming ist im Vergleich zu einer Sat-Abstrahlung eine "Umweltsauerei" erster Güte.

    jo, das meinte ich. Wer Fakten braucht --> https://www.tagesspiegel.de/ve…strommengen/24060062.html


    und das wird sich potenzieren mit 4k bzw. 8k.

    8k pegelt sich derzeit so auf 65 - 80 Mbit ein. Von daher könnte dann die Forderung schon Sinn machen, nur noch auf Handy und Tablet mit 360p zu streamen ;)

  • Na gut ;-)


    Als guter Client ist Kodi einfach unschlagbar.

    Mit VDR Backend aber nur noch so lange, wie das PVR-VDR (VNSI) Plugin tut.


    FernetMenta hat Anfang des Jahres das Handtuch geworfen:
    https://forum.kodi.tv/showthread.php?tid=340163


    Cheers,

    Ole

  • Nun, auch wenn die Mediatheken unter das Thema Streaming fallen ... 😉 ... würde mir eine gute VDR Integration derer ganz gut gefallen.


    Was Euch bei VDR als Backend vorschwebt ist eine "libvdr" ....

    HowTo: APT pinning

  • wenn wir hier schon so am wünschen sind... Was ist denn nun so aus den verschiedenen Ideen zur channels.conf geworden (online Editor, Favoriten, Kanalgruppen mit gleichen channels in verschiedem Kontext, etc) ?

    Gruß

    msv

  • Was Euch bei VDR als Backend vorschwebt ist eine "libvdr" ....

    Ich schätze eher ein "vdrd". Wär mir auch recht.


    Die vdr Frontends und das VDR OSD sind alle in der Zeit vom klassischen TV stehengeblieben, und bisher einfach nicht sonderlich geeignet irgendwas anderes, neues damit zu konsumieren. Da wurde Flexibilisierung verpasst, zum Beispiel um die Kompatibilität zu "Full Featured" Karten zu erhalten, auch der Sprung über den Tellerrand und in die Breite (github,..) wurde verpasst, weil es doch immer ging wie es ging. Neue Medien sind am Ende einfach im vdr nicht "echt" drin, das können andere Systeme wie Kodi jetzt viel besser. Die User werden sich immer da aufhalten, wo die ihnen wichtigsten Funktionen gut sind, und welche das sind shifted vom normalen TV weg. Vdr wird damit, zusammen mit dem klassischen linearen Fernsehen, eingehen.

    Die Zeit bis dahin muss mans noch gut machen. Wie lange das noch weg ist weiss keiner denke ich, nur den deutlichen Trend sieht man. Einem heute 20jährigen stört es einfach nicht, wenn nirgendwo mehr ein Koaxkabel aus der Wand der Wohnung kommt. Und nein, ich meine nicht weil die alle SAT-IP haben.


    Ich bin damit tatsächlich auch dafür den VDR als Backenddaemon für andere Frontends aufzuhübschen. Man bräuchte Dinge wie eine integrierte REST-API. Einen Weg, den vdr zu bedienen, wenn kein klassisches vdr Frontend mit OSD mehr existiert. Angenommen das wird gut gemacht, dann gehts noch eine Weile weiter.

    - HTPC mit zerbasteltem Yavdr 0.6 , Origen ae X15e, MCE Remote, Asus P5N7A-VM, 1x Digibit R1, Kodi und vdr an Pana 46PZ85E
    - Diverse HTPCs im Umfeld bei Familie und Freundenm die sich vor mir fürchten, mit allen möglichen gruseligen Konfigurationen.
    Auch gern Debian, aber wehe jemand kommt mir mit Suse.


  • Ich bin damit tatsächlich auch dafür den VDR als Backenddaemon für andere Frontends aufzuhübschen. Man bräuchte Dinge wie eine integrierte REST-API. Einen Weg, den vdr zu bedienen, wenn kein klassisches vdr Frontend mit OSD mehr existiert. Angenommen das wird gut gemacht, dann gehts noch eine Weile weiter.

    Dann wäre der VDR nur noch eine alternative zu Tvheadend...

    1:Dell PoweEdge T20; Xeon E3-1225 v3; 32GB RAM; Proxmox 5.4; MLD 5.4 als VDR-Server; 2 x Cine S2;
    2:Intel NUC i3 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub

    2:Intel NUC i5 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub
    3:Raspberry Pi 3B; MLD

  • Ja, VDR ist veraltet. Was VDR attraktiv macht ist die Netzwerkfähigkeit. Auch wenn das hauptsächlich Plugins machen. Es steht eine Kiste die eine fette HDD hat auf der Videos und Musike ist und mit einem kleinen Raspi hat man alles in allen Räumen. Als schlimmer empfinde ich das VDR nur PES oder TS weitergibt. So parsed VDR den stream und das Ausgabeplugin dann noch einmal. Wenn man einen Player schreiben will muss das Material in PES/TS gewandelt werden und das Ausgabeplugin muss sich da wieder alles rausfummeln. Das sind in meinen Augen alte Zöpfe aus FF-Karten-Zeit die fallen sollten. Wenn es einfacher wäre plugins zu schreiben würden sicher mehr dran arbeiten.

    Es wäre auch eine Überlegung wert auf eine Multimedia-Lib wie FFmpeg umzusteigen. Das würde vieles vereinfachen. Man muss heute nicht mehr alles selbst schreiben und pflegen.

  • Aber selbst das geht mit Kodi einfacher.

    Den TV-Teil hole ich mir über VNSI auf beliebig viele Clients.

    Die ganzen anderen Medien liegen in was weiß ich für wieviel verschiedenen Formaten (bisschen noch TS. Geschnittene Aufnahmen gerne auch als MKV, Musik als MP3 oder FLAC) auf einer NAS an zentraler Stelle.

    Wenn man sich die Mühe macht mal die TV-Aufnahmen sauber geschnitten und benannt abzulegen, dann holt sich Kodi alle Infos die das Herz begehrt inklusive Vorschaubild aus dem Netz.

  • Dann wäre der VDR nur noch eine alternative zu Tvheadend...


    Ja, darauf läufts hinaus. Aber was wäre schlimm daran, und was braucht die Nutzerbasis?


    Eine rest-api gibt es als Plugin, was hält dich auf, ein passendes Frontend zu bauen?

    Es ist keine Core Funktionalität, und vdr Plugins neigen dazu auch mal abzuleben. Wie weit kann man an die Pflege und Zukunft von dem Ding glauben? Wo ist eine API-Doc, die einem irgendwas über die Schnittstelle sagt, so dass man erfassen kann für welche Projekte die taugt?

    - HTPC mit zerbasteltem Yavdr 0.6 , Origen ae X15e, MCE Remote, Asus P5N7A-VM, 1x Digibit R1, Kodi und vdr an Pana 46PZ85E
    - Diverse HTPCs im Umfeld bei Familie und Freundenm die sich vor mir fürchten, mit allen möglichen gruseligen Konfigurationen.
    Auch gern Debian, aber wehe jemand kommt mir mit Suse.