Beiträge von iNOB

    Hab hier auf 2 Geräten (Nexus5, Samsung SM-T713) LineageOS 14.1 laufen. Auf dem Oneplus5 hatte ich es auch mal mit 14.1 probiert, da ist man allerdings noch nicht soweit (Fingerabdruckscanner geht noch nicht, Anzeige ruckelt). Insgesamt läuft das OS völlig unauffällig und ohne Macken. Das Samsung Tablet hatte schon kurz nach dem Auspacken sein LineageOS verpasst bekommen ;)


    Von daher kann ich das nur empfehlen, sofern ein kompatibles Gerät vorhanden ist. Sicherheitspatches kommen zügig und Updates gibt es jede Woche. Aktueller gehts nicht, auch nicht bei der Konkurrenz.

    Wer Spass am Scripten hat, kann sich auch das Ganze mit Tasker automatisieren.


    Allerdings sollte man sich fragen, was den eine Komplettsicherung bei einem Androiden bringen soll? Macht eigentlich nur Sinn, wenn das Fon abhanden kommt und der Ersatz baugleich ist. Ansonsten ist eh neu aufsetzen angesagt. Zumal mit dem Ersatz meist eine neue Androidversion mitkommt, die mit der Alten inkompatibel ist.


    Apple lässt sich diese Nutzerfreundlich-/Bequemlichkeit eben bezahlen ;) 

    Ich kann "Backup+ App backup & restore" von "K2 Codeworks" empfehlen. Fand ich besser als Helium. Allerdings lässt sich damit ohne root auch nicht alles sichern. Wobei mir das ziemlich egal ist, da mein Fon generell immer gerootet wird.

    Bei einem Kunden läuft das vom Stick schon so seit über 5 Jahren problemlos. Man darf nur nicht ständig auf den Dingern rumschreiben. Dann funktioniert das auch dauerhaft über längere Zeiträume.

    Wenn man es einmal verstanden hat, ist das mit XEN gar nicht so schwer. Ubuntu Server 16.04 LTS als Basis für die Dom0 genommen, entsprechende Config für die Domus erstellt und schon kann man sich auslassen. Liegt halt immer am eigenen Ermessen, ob man seine Zeit für so etwas opfern möchte. By the way... mein erster XEN-Server hatte knapp 2 Jahre Uptime ;)

    Mach das alles über eine SSH-Console bei XEN. Weiß nicht, ob das ganze grafische Gedöhns nötig ist, wenn man nur 3 - 4 Mal im Jahr auf der Möhre was checken will. Aber das obliegt wohl dem persönlichen Nutzerverhalten ;)

    Hab XEN schon seit vielen Jahren auf diversen kleinen Servern laufen und bin sehr zufrieden damit. Allerdings reicht mir das Durchreichen von USB, miniPCI-WLAN-Karten und SAT-Karten. Das funktioniert jedenfalls, sofern man sich etwas mit der Materie beschäftigt hat und geeignete Hardware besitzt. An Grakas habe ich mich noch nicht probiert, da ich hierfür keinen Anwendungsfall hatte. Laut XEN-Wiki sollte das aber funktionieren.


    Eine Klickibunti-Oberfläche zum Administrieren brauch ich nicht. Deswegen bin ich auch bei pur XEN geblieben und nicht auf Proxmox und Konsorten geswitcht. Je weniger Krempel läuft, desto weniger Angriffsfläche bietet man.

    Mit XEN und geeigneter Hardware lässt sich sowas machen. Chipsatz und CPU müssen halt in der Lage sein, Hardwarekomponenten wie Graka, Netzwerk usw. in eine virtuelle Domu "reinzureichen". 3D-CAD würde ich in einer Domu jetzt nicht gerade machen wollen, aber für den üblichen Office-Kram reicht das vollkommen. Ist halt ne Preisfrage, da die Komponenten für ein solches System nicht gerade günstig sind. Eventuell sind dann 2 getrennte Geräte doch billiger.

    Nur so als Hinweis, FreeNAS "begnügt" sich in der Mindestausstattung mit 8GB RAM. Je nach OS kann man natürlich auch mit weniger leben, aber ob das auf Dauer Sinn macht, bleibt fraglich. Schnell kommen da noch ein paar Virtualisierungen dazu und schon ist Schicht im Schacht. Frei nach dem Motto...wenn das Ding eh den ganzen Tag läuft, soll es auch was schaffen ;)


    Hab hier nen selbstgebastelten i3 mit 8GB RAM (Maximalausbau) und 6 Platten stehen, der reicht mir vom RAM her schon längst nicht mehr. Mein Rat: Lieber etwas größer denken als zu klein.

    Ich hatte mir einmal vor vielen Jahren, als passive Gehäuse weitgehend unbekannt waren, die Mühe gemacht ein Gehäuse in 3D-CAD zu designen. Nach Fertigstellung der Zeichnungen und diversen Anfragen meinerseits bei verschiedenen Herstellern, lag der Preis für das Anfertigen des Alu-Passivgehäuses bei ca. 700 Euro bei Stückzahl 10, Montage exklusiv. Heutzutage dürfte der Preis bei ca. 400 - 500 € liegen. Da schnitzt man sich besser eine China-Brotdose zurecht :)