VDR Aufnahmeformat

  • Moin!


    TS ist aber einfacher, weil die Daten schon so im DVB-Strom verpackt sind. Dann muss man nicht erst "aufwendig" umpacken.


    Lars.

  • TS-Format belegt auch mehr Platz als das vdr-Format, leider.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r vdr-transcode

  • Aber letztlich habe ich keine Lebenszeit und CPU-Zeit dafür übrig, sowas dann langwierig zu konvertieren


    [Sommerloch]
    1. Ich fürchte, selbst eine stark beschäftigte CPU hat eine gute Chance, den Menschen vor dem PC zu überleben - wenn da Ihr größter Feind nicht wäre, ihr Nachfolgermodell
    2. Konvertieren dauert lange, man darf aber den PC dabei alleine lassen. Die investierte Lebenszeit ist also überschaubar.
    3. Es gibt so viele Möglichkeiten, seine Lebenszeit zu vergeuden, Fernsehen zum Beispiel, da gehört die Faszination (re)encodieren sicherlich nicht zu den schlechtesten Optionen.
    [\Sommerloch]


    Dem vdr selbst ein neue Format beibringen empfinde ich auch, wo alles andere (handbrake, avidemux, plugins & Co) schon da ist, very basic.


    Geht eine on the fly Wandlung in mkv überhaupt nach Stand der Dinge? mkvtoolnix kann das nach meinem Kenntnisstand ausdrücklich nicht, mit ffmpeg sollte es wohl gehen.

  • Moin!


    Mit mkvtoolnix verpacke ich immer mal wieder meine HD-Aufnahmen in einen mkv-Container, weil den die meisten Blu-ray-Player (vor allem meiner) einfach abspielen können.
    Es sollte allerdings eine einzelne TS-Datei sein, beim Zusammenfügen von mehreren scheint mkvtoolnix irgendwie zu patzen, keine Ahnung, hab ich nie untersucht, weil's mir nicht wichtig genug war.


    Der Link passt also nur halb auf das Problem. Einem nachträglichen Umpacken der Aufnahme steht nichts im Wege.


    naludump ist bei manchen Sendern immer noch zu empfehlen, häufig wird die Aufnahme noch ein gutes Stück kleiner.


    So, wie ich Klaus verstanden habe, hat er sich deshalb für TS entschieden, weil die Daten schon genau so ankommen. Er will die nicht verarbeiten, sondern einfach nur aufzeichnen.
    Das widerspricht aber sicherlich nicht einem Plugin, dass mkv-Dateien lesen und dem vdr übergeben kann. Viel Spaß dabei (Stichwort Index, Spulen, Springen usw.)... :)


    Lars.

  • das waere was, gleich mkv Aufnahmen im Verzeichnis ...


    Einfach tvheadend nutzen wenn das ein lebenswichtiges Feature ist - das kann das schon jetzt mit allen daraus resultierenden Problemen bei der Nachbearbeitung der Aufnahmen...

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ich empfinde das TS als Aufnahmeformat zusammen mit den nichtssagenden Dateinamen auch als Relikt aus der Steinzeit. VDR sollte zumindest optional auch mkv anbieten.


    Just my 2 cents...

    VDR #1 Backend: Debian on Dockstar + Sundtek DVB-C Stick. Frontend: OpenElec PVR mit xvdr on Zotac ZBOX ID-80 + Crucial 64GB SSD + 4GB Ram
    VDR #2: yavdr 0.4: Gehäuse: Silverstone Lascala SST-LC20B-M, Mainboard: Asus P5QL PRO, Grafikkarte: MSI NVIDIA GeForce GT N220-MD1GZ, TV-Karten: 2x KNC-One DVB-C, RAM: 4GB, HDD: SSD 64GB

  • Das Aufnahmeverzeichnis ist erstmal primär für den VDR gedacht und die meisten Benutzer werden es wohl auch als eine "Art Datenbank" ansehen und sich darum, wie dort etwas abgelegt wird, nicht weiter kümmern.


    Für den VDR dagegen ist für "sein Verzeichnis" erstmal primär wichtig, dass die Daten leicht verarbeitet werden können.


    Wenn du mkv willst, dann baue dir doch ein Script in die "reccmds.conf" mit dem du die gewünschte Aufnahme konvertierst.


    Seit doch froh, dass man an die VDR-Daten vergleichsweise einfach rankommt. Wenn der VDR, wie hier und da gefordert, wirklich ausgiebig auf Datenbanksysteme setzen würde, dann würdest du von deinen Aufnahmen ohne passende SQL-Queries möglicherweise garnichts mehr sehen ;)

  • Ich empfinde das TS als Aufnahmeformat zusammen mit den nichtssagenden Dateinamen auch als Relikt aus der Steinzeit.


    Nichtssagende Dateinamen? Da hat jemand das Handbuch nicht gelesen :mua

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ich empfinde das TS als Aufnahmeformat zusammen mit den nichtssagenden Dateinamen


    Da hast du ja auch nix drin zu suchen ;) Für den menschlichen manuellen Zugriff auf die VDR Aufnahmen gibts vdrnfofs. Das macht da was draus was man z.B. über samba auf dem Medienplayer nutzen kann (inkl. den sprechenden Dateinamen).


    BTW: mkv ist hier denkbar ungeeignet. Das ist eher ein Format was man am Ende nutzt um Videos weiterzugeben. Das ist aber nix was man bearbeitet/schneidet. Und vorallem ist es kein Format welches Fehler im Stream beinhalten darf (darauf reagieren die Player üblicherweise gar nicht gut). Und bei TV Aufnahmen muss man immer mit Fehlern im Stream rechnen. Und dafür ist TS gedacht. Deswegen wird über DVB auch ts gesendet und kein mkv/avi/rm/wmv ;)


    cu

  • Für den menschlichen manuellen Zugriff auf die VDR Aufnahmen gibts vdrnfofs. Das macht da was draus was man z.B. über samba auf dem Medienplayer nutzen kann (inkl. den sprechenden Dateinamen).


    vdrnfofs würde ich ja gerne nutzen. Ist aber leider völlig bugverseucht und bringt leistungsschwache Geräte wie den dockstar komplett zum Stillstand. Ist also keine Alternative. Sonstige Vorschläge?

    VDR #1 Backend: Debian on Dockstar + Sundtek DVB-C Stick. Frontend: OpenElec PVR mit xvdr on Zotac ZBOX ID-80 + Crucial 64GB SSD + 4GB Ram
    VDR #2: yavdr 0.4: Gehäuse: Silverstone Lascala SST-LC20B-M, Mainboard: Asus P5QL PRO, Grafikkarte: MSI NVIDIA GeForce GT N220-MD1GZ, TV-Karten: 2x KNC-One DVB-C, RAM: 4GB, HDD: SSD 64GB

  • Naja, wenn du eh progamieren willst dann kannst du ja mal vdrnfofs viel besser/bugfreier in C implementieren ;)


    Du kannst dir auch mal den VDR Patch (DVDARCHIVE) anschauen der DVDs mit in die Aufnahmeliste intgiert (bei der Wahl wird dann das DVD Plugin gestartet). Damit sollte sich das was du willst umsetzen lassen. Allerdings ist das Abspielen dann mit starken Einschränkungen in der Benutzerfreulichkeit verbunden (z.B. hat das mlayer Plugin kein OSD wenn du ne HD Softwareausgabe nutzt).


    cu


  • Alternativ möglicherweise (gerade bei schwacher Hardware): https://github.com/miguel-cv/vdr_fuse


    Danke für den Tipp. Das werde ich testen. Es bleibt für mich aber trotzdem eine "Krückenlösung". Mein Empfinden könnt ihr mir damit nicht nehmen ;)

    VDR #1 Backend: Debian on Dockstar + Sundtek DVB-C Stick. Frontend: OpenElec PVR mit xvdr on Zotac ZBOX ID-80 + Crucial 64GB SSD + 4GB Ram
    VDR #2: yavdr 0.4: Gehäuse: Silverstone Lascala SST-LC20B-M, Mainboard: Asus P5QL PRO, Grafikkarte: MSI NVIDIA GeForce GT N220-MD1GZ, TV-Karten: 2x KNC-One DVB-C, RAM: 4GB, HDD: SSD 64GB

  • Das mit dem an der VDR rumprogrammieren verschiebe ich lieber noch ein bischen. Der Code sieht recht komplex aus. Bis jetzt habe ich fast nur Javacode in Eclipse gesehen.

    Meine VDR:
    VDR-Server: 2x DVBSKy S952 Dual DVB-S/S2 PCIe + 14TB WD White-Label als VM-Guest mit PCIe-Passthrogh auf einem Ryzen7 VM-Host (virtualisiertes OS: Ubuntu 20.04)
    VDR-Client1: Asrock AB350 Gaming K4 | AMD Ryzen 3 2200G | Linux Mint Mate Mate + Kodi + VDR-VNSI | Pulse Eight CEC USB
    VDR-ClientN: VLC über Streamdev, nicht bloß aufs lokale Netzwerk beschränkt


    Mediathekview/VDR-Aufnahmen nach Staffeln usw. sortieren

  • Oder geht der Code in Eclipse(ist das zu empfehlen)?

    Meine VDR:
    VDR-Server: 2x DVBSKy S952 Dual DVB-S/S2 PCIe + 14TB WD White-Label als VM-Guest mit PCIe-Passthrogh auf einem Ryzen7 VM-Host (virtualisiertes OS: Ubuntu 20.04)
    VDR-Client1: Asrock AB350 Gaming K4 | AMD Ryzen 3 2200G | Linux Mint Mate Mate + Kodi + VDR-VNSI | Pulse Eight CEC USB
    VDR-ClientN: VLC über Streamdev, nicht bloß aufs lokale Netzwerk beschränkt


    Mediathekview/VDR-Aufnahmen nach Staffeln usw. sortieren

  • Moin!


    Wie sehen denn deine C/C++-Erfahrungen aus? Der vdr ist kein kleines und durchaus gewachsenes Projekt, da braucht man eine Weile, bis man einen Überblick bekommen hat.
    Ich lese schon seit über drei Jahren im vdr-Code und will nicht behaupten, dass ich ihn verstehe... :) Zum Glück hab ich >20 Jahre C/C++ im Nacken...


    Lars.

  • Zwei Semester Javaprogrammierung.

    Meine VDR:
    VDR-Server: 2x DVBSKy S952 Dual DVB-S/S2 PCIe + 14TB WD White-Label als VM-Guest mit PCIe-Passthrogh auf einem Ryzen7 VM-Host (virtualisiertes OS: Ubuntu 20.04)
    VDR-Client1: Asrock AB350 Gaming K4 | AMD Ryzen 3 2200G | Linux Mint Mate Mate + Kodi + VDR-VNSI | Pulse Eight CEC USB
    VDR-ClientN: VLC über Streamdev, nicht bloß aufs lokale Netzwerk beschränkt


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