Posts by berndb

    Ich habe einen Pentium 4560, mit dem ich meinen Film-Abspiel-PC im Wohnzimmer betreibe.

    Anfangs war das ätzend, da irgendwas immer nicht so richtig ging, mal wurden 50 fps von den ÖR nicht richtig abgespielt (Bild gefühlt Zeitlupe, Ton o.k.), mal gab es krassses Tearing ...

    Daher habe ich immer wieder meine Nvidia-Karten aus der Schublade geholt (Nvida GT 630 oder Gforce 210). Die Unterstützung für Linux war oder ist wahrscheinlich einfach lückenloser, für einen vdr gilt das sicherlich noch deutlich mehr.


    Was ich aber immer sofort vermisst habe, ist die sehr gute neutrale Farbwiedergabe der intel on board chips. Die Nvidia-Farben scheinen mir kräftiger und mehr in das rötliche abgestimmt zu sein, via nvidia-setup habe ich das nie so wirklich in den Griff gekriegt.


    Aber alles Leiden auf sehr hohem Niveau und Einbildung auch nicht ausgeschlossen, aber so bekamen die Intel-Dinger immer wieder ihre Chance in einer Bastelstunde.


    Inzwischen weiß ich gar nicht mehr, wann ich zuletzt einen Film mit nvidia-Karte geschaut habe. Egal ob DVD oder HD-Aufnahme, ich vermisse da gar nichts mehr und kann da auch keine matschigen Barthaare oder Ähnliches ausmachen. Gehöre aber auch zu denen, die alle Bildver(schlimm)besserer am Fernseher ausstellen (bis auf sehr leichte Bewegungsglättung).


    Das einzige worauf ich achte: Vor einem Update immer ein Backup, damit man nicht in die nächste Treiberfalle läuft und lieber mesa-Versionen mit gerader Nummer (also besser 19.0.x statt 19.1.x usf.) verwenden. Aber wie gesagt, inzwischen vielleicht auch nur noch Schatten der Vergangenheit. Es hat sich alles bei mir sehr gut stabilisiert.


    Da mag es immer noch das tolle Hardware-Deinterlacing bei nvidia geben, aber mit aktuellen Prozessoren gibt es da doch inzwischen reihenweise hochwertige software-basierte Filter als Alternative. Und selbst alles was bei ServusTV & Co 1080i heißt scheint mir unter der Haube doch 25p - zumindest bei Spielfilmen?


    Fazit:

    Für den vdr ist nvidia die sicherere Wahl, da besser unterstützt und alles inkl. Deinterlacing auf der Hardware. Für den Betrieb mit mpv, vlc & Co sehe ich im wahrsten Sinne des Wortes keinen Grund mehr, eine extra Grafikkarte zu betreiben.

    I

    NUR !! Mesa 19.0.x ist mit kernel <= 5.1.x stabil bzgl vdpau/vaapi !!

    Habe mal auf mesa 19.0.6 downgegradet, den Kernel auf 5.2.5, noch kann ich keine Verbesserung feststellen. Versuche nochmal einen anderen Kernel.



    @berndb

    With actual ffmpeg you can try softhddevice from my git, all other with old ffmpeg only.

    This one works without problems so far - using vdpau driver. The only thing I noticed:

    I have no picture (and osd) and no sound, if I start vdr with the plugin in detached mode, after the first run with sofhddevice attached, I can detach or attach the plugin without problems so far.

    Also bei "Sources von github" reden wir alle weiter von:

    https://github.com/louisbraun/softhddevice-openglosd


    Hast Du ffmpeg 2.8.15?



    Ja, und damit es auch "gegen" ffmpeg-2.8.15" compiliert führe ich vor meinem make diesen Befehl aus:

    Code
    1. export PKG_CONFIG_PATH="/mnt/Data_bb/sda9/ProjectX/archlinux/vdr/vdr-2.4.1/ffmpeg-2.8.15-bin/lib/pkgconfig"


    Patches aus Anhang gegen Sources von github anwenden!

    Ich bleibe glücklos. Ich denke, gerade der Patch "softhddevice_ffmpeg3.patch" soll ja ermöglichen, das Plugin mit einem aktuellem ffmpeg zu compilieren. Ich habe beides versucht, im Anhang die Outputs.


    compile-output-ffmpeg-aktuell.txt   compile-output-ffmpeg-2.8.15.txt

    Da kann man AFAIK was bei Xine konfigurieren

    Ja, wenn ich meine alte /home/bernd_b/.xine/keymap verwende, dann habe ich Zugriff via Tastatur auf das vdr-osd.

    Lösche ich die Datei und starte xine neu, erstellt xine eine neue. Mit der komme ich aber gar nicht in das Menü, z.B. wird die Taste m offenbar nicht an den vdr durchgereicht.

    Irgendeinen Zauber habe ich da früher also gemacht, finde aber bisher nicht, was man da genau in xine im keymap-Editor anstellen muss.


    Da xine und vdr-sxfe sowieso nur launig gehen, scheint mir das team live und streamdev-server plus vlc/mpv für Bild im Moment der einzige stabile Weg für einen "wilden" vdr auf irgendeinen aktuelleren Linux-Desktop.

    So, jetzt habe ich die xine-lib nochmal mit Hilfe Arch-User-Repo (AUR) neu übersetzt (statt Version 1.2.9 nun "xine-lib-hg 1.2.9.r14489.bb2de2cd48b8-1")

    Ob das nun Zufall ist oder nicht:

    Jetzt klappt es mit der Tourde France auch über mehrere Minuten stabil ohne Aussetzer, sowohl mit xine-ui als auch vdr-sxfe.

    Allerdings hat die Backspace-Taste in xine-ui keine Funktion, das mach das Browsen durch das Menü ohne "zurück"-Funktion etwas hackelig.


    Also im Moment meine beste Wahl:

    a) streamdev-server mit vlc oder mpv als client (ist ja so unkomfortabel mit einmal gespeicherter Playlist auch nicht)

    b) xineliboutput mit vdr-sxfe und opengl2 als Videotreiber

    Hallo, danke für den Hinweis. Die Installation der ensprechenden AUR-Pakete, die offenbar die Binaries von ubuntu verwenden, führen zu keinen Unterschieden.


    vaapidevice bleibt schwarz und mit xinelibout und opengl(2) setzt nach ca. einer knappen Minute der Ton aus, dann steht kurz danach das Bild und dann von vorne.

    Leider gibt es bei der Tour de France auf ONEHD Audioaussetzer.

    Via streamdev mit vlc oder mpv als Client ist Bild+Ton dagegen stabil.


    Also um schnell an das OSD zu kommen ist vdr-sxfe ein Plus, mit dauerhafter und fehlerfreier Wiedergabe klappt es leider nicht.

    Irgendwo müsstest du auch noch Meldungen in den Logfiles bekommen ;).


    Ich gehe davon aus, dass in meinem Fall (starten des vdr im Quellverzeichnis in einem Terminal-Emulator) die Log-Meldungen gleich die im Terminal sind?!:

    Code
    1. ./vdr --user=bernd_b --log=3 -c /video -v /video -P epgsearch -P streamdev-server -P "live --log=INFO -p 8008 -i 192.168.178.100" -P "vaapidevice -g 960X540 -v vaapi"
    2. INFO: validating live server ip '192.168.178.100'
    3. 2019-07-23 09:52:35.13617 [3087.140184874718976] INFO tntnet.listener - listen ip=192.168.178.100 port=8008
    4. 2019-07-23 09:52:35.13620 [3087.140184874718976] INFO tntnet.tntnet - create 5 worker threads


    Xine mit vaapi geht eher nicht so gut (Video startet, aber sobald ich versuche, zu einer anderen Stelle im Video zu wechseln, crasht xine). Mit opengl2 klappt es besser. Prozessor taktet bei x265-DVBT2 von 1,5 Ghz auf 2,x hoch, bleibt aber bei knapp 10% Auslastung.



    Also neuer Versuch mit xineliboutput, - Premiere auf vdr-2.4.1- und siehe da:

    mit der Option "-V opengl2" oder "-V opengl" geht sogar der lokale client und ich sehe auch das OSD inkl. Menü. Mit "--local none" und dem Hilfsprogramm

    vdr-sxfe funktioniert es mit den opengl-Treibern in den ersten Versuchen am besten.


    Beim automatisch öffnenden lokalen Client bleibt beim Verändern der Fenstergröße leider das Seitenverhältnis nicht erhalten und man erhält schnell gestauchte oder gestreckte Köpfe.



    Vaapi crasht:

    und vdpau verhält sich ähnlich:


    Hier noch der verwendete Kernel:

    Code
    1. uname -r
    2. 5.2.1-arch1-1-ARCH

    Keine xorg.conf, keine proprietären Treiber - ich wüsste gar nicht welche ...

    Hallo,


    nachdem dieser Thread den Durchbruch gebracht hat, habe ich jetzt wieder einen vdr "wie früher":


    Auf meinem Hauptrechner sind in einem Kompilier/Bastelverzeichnis vdr und folgende Plugins selbst übersetzt und laufen:


    vdr-2.4.1


    epgsearch (git)

    live (https://github.com/REELcoder/vdr-plugin-live)

    streamdevice


    Zum guten alten vdr-Gefühl fehlt jetzt noch Ersatz für xinelibout & Co von früher. Leider habe ich mit diesem oder diversen softhddevice oder vaapidevice kein Glück gehabt.

    Zuletzt habe ich das vaapidevice von hier:


    https://github.com/rofafor/vdr-plugin-vaapidevice


    probiert, das benutzt wohl auch unser aller vdr-Vater. Das Beste, was mir gelingt, ist das Ding mit der Kommandozeilenoption "-v vaapi" zu starten, dann bekomme ich ein Fenster mit schwarzem Inhalt.

    Auf meinem Haupt und vdr-Bastelrechner ist ein AMD Ryzen 5 2400G (der mit dem Grafikchip dabei). Kaffeine funktioniert beispielsweise mit vaapi am geschmeidigsten, aber was wäre ein Tipp für den vdr?


    Vielleicht noch hilfreich:

    This saved my week-end. I tried

    - vaapidevice (crashes when changing window-size, I think the bug is reported here )

    - xineliboutput, which finally gave me the OSD menu, but no picture and sound


    I found several flavours of softhddevice, but this one did the trick. I had to activate "soft start a/v sync" under settings/plugins/softhddevice/video to get audio and video in sync, but so far so usable for my use (vdr on my desktop).


    My Hardware is a Ryzen 5

    Code
    1. lspci
    2. .
    3. 07:00.0 VGA compatible controller: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] Raven Ridge [Radeon Vega Series / Radeon Vega Mobile Series] (rev c6)

    Man kann doch Kodi als Backend für vdr benutzen ?! Wenn die Wiedergabe in Kodi funktioniert, was soll dann mit dem vdr als Quelle noch schief gehen?

    Mit kodi und intel IGPs habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht - da vermisse ich keine externe Grafik mehr.


    Ich würde es erst einmal ohne externe Grafik probieren - mit Ryzen oder Intel, je nach Angebotslage. Eine externe Grafikkarte kann man, wenn das Sparschwein Erleichterung braucht und man Langeweile hat, immer noch einbauen - ich denke aber, zum handelsüblichen TV/Video schauen braucht man das nicht mehr - auch nicht für DVB-T2-Quellen.

    Hallo,

    die ZDF Mediathek ist ja einer dieser TV-Selbstaufnehmen Spaßbremsen. Man bekam so einen 90 minütigen Fernsehfilm mit ziemlich genau 2GB in 720p-Auflösung. Und die Bildqualität war gegenüber dem Sat-Stream nach meiner Erfahrung ebenbürtig.


    Neuerdings finde ich allerdings immer mehr HD-Angebote mit 90min, die nur noch 1,6GB Daten beinhalten.


    Im Gegenzug scheint das ZDF beim Live-Stream über SAT mit Bandbreite nicht zu geizen. Auf ZDF neo HD habe ich alte Marie Brand folgen aufgenommen, die - soweit verfügbar, in der Mediathek die besagten 1,6 GB haben. Die Eigenaufnahmen haben nach Schneiden und nalu filler entfernen (die scheinbar nicht mehr verwendet werden ?) noch stolze 8,5 GB.


    Weiß jemand ob, und wenn weil da jemand an den Encoding-Einstellungen gedreht hat? Habt Ihr mit Euren vdrs ähnliche Dateigrößen?

    Mit dem DVBViewer unter Windows kann man softwareseitig entscheiden, ob man den "ganzen Transponder" empfangen will oder nicht.


    Sage ich ja, verhält die Karte sich die Karte bei mir exakt genauso buggy wie unter Linux mit dem vdr, also auf dem einen Transponder mehr, auf dem anderen weniger Klötzchenbildung.


    Sage ich nein - wohl das Äquivalent zur Verwendung von Hardware PID Filtern, dann läuft die Karte super. Wie gesagt, ich habe noch keinen Weg gefunden, dieses Feature der Karte unter Linux nachzubilden.