Beiträge von berndb

    Hallo,

    die ZDF Mediathek ist ja einer dieser TV-Selbstaufnehmen Spaßbremsen. Man bekam so einen 90 minütigen Fernsehfilm mit ziemlich genau 2GB in 720p-Auflösung. Und die Bildqualität war gegenüber dem Sat-Stream nach meiner Erfahrung ebenbürtig.


    Neuerdings finde ich allerdings immer mehr HD-Angebote mit 90min, die nur noch 1,6GB Daten beinhalten.


    Im Gegenzug scheint das ZDF beim Live-Stream über SAT mit Bandbreite nicht zu geizen. Auf ZDF neo HD habe ich alte Marie Brand folgen aufgenommen, die - soweit verfügbar, in der Mediathek die besagten 1,6 GB haben. Die Eigenaufnahmen haben nach Schneiden und nalu filler entfernen (die scheinbar nicht mehr verwendet werden ?) noch stolze 8,5 GB.


    Weiß jemand ob, und wenn weil da jemand an den Encoding-Einstellungen gedreht hat? Habt Ihr mit Euren vdrs ähnliche Dateigrößen?

    Mit dem DVBViewer unter Windows kann man softwareseitig entscheiden, ob man den "ganzen Transponder" empfangen will oder nicht.


    Sage ich ja, verhält die Karte sich die Karte bei mir exakt genauso buggy wie unter Linux mit dem vdr, also auf dem einen Transponder mehr, auf dem anderen weniger Klötzchenbildung.


    Sage ich nein - wohl das Äquivalent zur Verwendung von Hardware PID Filtern, dann läuft die Karte super. Wie gesagt, ich habe noch keinen Weg gefunden, dieses Feature der Karte unter Linux nachzubilden.

    sudo pacman -U v4l-dvb-crazycat-git-4.16rc4_r943.7ae4d8a8273b-1.src.tar.gz

    Das Paket aus Post #5 wird doch nicht direkt installiert, sondern erst entpackt und dann erst gebaut:

    Code
    1. tar xf v4l-dvb-crazycat.tar.gz
    2. cd v4l-dvb-crazycat
    3. makepkg

    Dann das (hoffentlich) neu entstandene Paket mit

    Code
    1. pacman -U ...

    installieren. Oder?

    Ich habe mal vor längerer Zeit ein MSI C847MS-E33 gekauft und ein paar DDR 3 Speicheriegel auf Vorrat mehr gekauft.

    Eigentlich immer eine schlechte Idee, sich mehr zu kaufen, als man gerade wirklich braucht.:wand


    Jetzt frage ich mich, bevor ich mich in die DDR4-Welt und deren gerade (?) hohes Preisniveau begebe, ob es irgendwas gibt, wo man die


    4 x 2GB KVR13N9S6/2 vielleicht noch für ein neues System (oder ein gebrauchtes) verwenden kann.


    Gebraucht finde ich nix. Meine "besten" Ideen bisher:


    1.

    Mainboard: Biostar h110mhv3

    CPU: Pentium G4560

    Nachteil: nur 2 Speicherplätze (also für mich max 4GB), wenn ich Pech habe, kriege ich ein Board mit ältere Bios und ich sitze mit meine G4560 in der Updatefalle.

    Kosten: ~ 100 Euro


    2.

    Mainboard: Asus-AM1M-A
    CPU: AMD Sempron 3850
    Nachteile: x264 unterstützt die IGP wohl, x265 nicht (unified video decoder 4.2), der Prozessor ist wohl selbst im Vergleich zu einem Celeron 847 eher gemütlich, auch nur 2 Speicherriegel verwendbar

    Vorteil: Low cost Projekt für Hardware-Nostalgiker wie mich mit noch akzeptablem Stromhunger

    Kosten: ~60 Euro


    Letztere Kombi wird mir wohl kaum Vorteile gegenüber dem MSI Board mit Celeron 847 bringen.

    Und gibt es wirklich keine Boards im 50 Euro Bereich, bei denen ich alle vier Speicherriegel nützen könnte?


    Der Rechner wird nur zum Email lesen, News-und Forenseiten browsen und natürlich Filme gucken benutzt.

    Ich wollte meine alten Sticks auch nichtt wegwerfen.

    So läuft mein Wohnzimmer PC als Nerd-Media-Player und das root-Medium USB-Stick hat schon zahlreiche Updates überlebt.


    Auch einen Pentium-III Rechner habe ich so einen vdr verpasst (weil das blöde Ding nicht aus dem Hibernation-Zustand zurück kam, wenn die externe USB-Platte das root-System war).


    Als Vorsichtsmaßnahme sind die Filesysteme ext2 (kein Journaling) und /tmp und /var/log werden als ramdisk beim Booten gemountet.

    1. Also bei mir ist das Aufnahmeverzeichnis ein Symlink - und der vdr akzeptiert das.

    2. So habe ich es zumindest im trial und error Verfahren mal hinbekommen:

    z.B.

    /video/The_Big_C/2013-08-01.22.57.234-0.rec


    /video

    ist das Aufnahmeverzeichnis


    The_Big_C

    ist ein beliebiger Aufnahmename


    2013-08-01.22.57.234-0.rec

    eben ein erfundenes Datum mit Uhrzeit und der Endung -rec


    In dieses Verzeichnis dann die ts-Datei einstellen. Der Name der ts-Dateien ist bei immer 00001.ts, also auch die Fremddatei entsprechend benennen.

    vdr neu starten, damit er das Aufnahmeverzeichnis neu einliest.


    Beim Aufrufen der Aufnahme stellte der vdr dann fest, dass die index-Datei fehlt und machte sich an die Arbeit. Das geht auch wohl auch via Kommandozeile:

    Code
    1. vdr --genindex=REC
    2. generate index for recording REC and exit


    Es gibt aber keine Garantie, dass der vdr mit jedem fremden ts-file auch umgehen kann. Wenn die Indexerstellung allerdings klappt, dann steht ja nix im Wege, auch das Schneiden auszuprobieren.

    Also von mir gibt es keine Haue.
    Irgendwann muss man halt einen Schnitt machen, wenn man auf neue Technik setzt, muss die alte halt irgendwann vom Stecker. Und das es den einen zu früh und den anderen zu oft und den anderen zu spät ist gehört in die Natur der Sache.


    Spannend finde ich die Frage, ob die Privaten, die ja meines Wissens eine Free to air Lizenz haben, Ihr Geschäft wirklich mit einer reinen Pay-TV-Lizenz weiter betreiben dürfen. Wenn die die Kosten für SD einsparen können, dann müsste ja der HD+-Obulus nach ihren eigenen Argumenten obselet sein, der ja für den zusätzlichen(!) technischen Aufwand erhoben wurde :rolleyes::wand


    Aber vielleicht hat ja in ein paar Jahren lineares TV eh nicht mehr die große Bedeutung ... ?(

    Dankenswerterwise sind aber Channel4-HD und Channel-5HD , ... in S1 mit uralten Steinzeit-S1-Karten aufnehmbar in gutem h.265/FullHD(leider wohl nur 1080i)


    War das nicht h264 und nicht h265?
    Und ich dachte Channel -5 HD gibt es nur verschlüsselt, nur die SD-Variante von Channel 5 ist to free to air?!?

    Und was bietet den 1und1 an, wenn man die telefonisch nach einem neuen Tarif fragt?
    Ein Freund von mir hatte bei denen vergessen zu kündigen und saß plötzlich ein weiteres Jahr auf einem teuren 100er-Tarif. Die 1und1ser haben ihn aber ohne Murren sofort downgraden lassen. Wenn der Basisanschluss bei der Telekom kündbar ist, dann ist das wahrscheinlich die preiswerteste Option.

    Ich habe ein altes Windows XP aufgesetzt und muss je nach Betrachtungswinkel leider oder zum Glück sagen:
    Unter Windows läuft die Karte 1a bei mir. Mein bisheriges Fazit: Die Hardware passt, aber irgendwas schränkt unter Linux die Verwendbarkeit ein.

    Na ja, "unter aller Sau" finde ich aber sehr hart.


    Bei mir kommt an:
    Software hier und da nicht rund. Da ein Debian unter der Haube ist, kann man da mit ein wenig Administratorwillen mit sehr übersichtlichen Aufwand bei der Konfiguration korrigierend eingreifen.
    Der Treiber, der die hevc/h264 Hardwareunterstützung aktivieren könnte, fehlt aber noch - und ist offenbar auch nicht in Sicht. Damit fehlt ein wesentliches Feature, dass das Board von anderen positiv abheben würde.


    Insofern finde ich die Empfehlung: Finger weg! zugespitzt, aber begründet.

    Unter Windows scheint die Software verantwortlich, ob bei dieser Karte Hardware PID Filter genommen werden oder nicht.
    Im Mediaportal-Forum wurde mir bestätigt, dass diese Software die Filter der Karte noch nicht nutzt - das wird erst in einer kommenden Version gehen.


    DVBViewer hat die Option "Ganzen Transponder öffnen". Setzt man sie nicht (!), werden bei der Skystar S2 die Hardware PID-Filter genutzt. So steht es jedenfalls hier . Und tatsächlich habe ich bei Setzen des Hakens in der Demo-Version von DVBViewer Pro genau die gleichen Empfangsprobleme wie unter Linux.


    Ist das nun ein fehlendes Feature im vdr oder ein Treiber-Fehler? Hat jemand eine Idee, wie ich das noch genauer einkesseln kann?

    Dank Grippe und Feiertage habe ich das Testen jetzt mal wiederholt:


    Windows:
    Deutlich besserer Emfpang, ich kann alle genannten kritischen ITVHD-Kanäle tunen.
    Linux:
    ITV HD tuned praktisch nie, bestenfalls STVHD oder UTVHD.


    Die schlecht-Wetter-Reserve scheint bei Windows größer. Bei Aufnahmen habe ich so alle 2-3 Aufnahmestunden einen Bildfehler/ fehlende Frames. Vielleicht häufiger bei ZDF-HD-Sendern, vielleicht weniger bei ARD-HD - schwer zu reproduzieren. Aber hier bin ich von meiner Technotrend oder Mystique SaTiX-S2 einen problemloseren Betrieb gewohnt. Wenn hier Aufnahmen sichtbare Fehler bei der Wiedergabe zeigen, dann hat es gestürmt oder eimerweise Wasser geregnet.


    Im DVBViewer Forum schrieb ein Moderator hierzu:

    Zitat

    Denkbar ist auch, dass der DVBViewer unter Windows die Hardware PID Filter der SkyStar S2 verwendet (tut er standardmäßig), und Linux nicht. Der Transponder 11097 V auf Astra 28° Ost mit ITV HD liefert eine Bitrate von ca. 50 MBit/s. Das ist mehr, als die SkyStar S2 mit ihrer beschränkten Bandbreite via PCI durchreichen kann, und wenn dann nicht bereits hardwaremäßig die gewünschten Video/Audio-Streams herausgefiltert werden, gibt es Aussetzer durch Datenverluste.


    Kann ich das als Normsterblicher vdr-user feststellen/ oder gar einstellen? Oder ist das nicht Sache des Treibers:


    Code
    1. [bernd_b@amd64-archlinux ~]$ dmesg | grep flexcop
    2. [ 10.642282] b2c2-flexcop: B2C2 FlexcopII/II(b)/III digital TV receiver chip loaded successfully
    3. [ 10.766776] flexcop-pci: will use the HW PID filter.

    Was ich gemacht habe:


    gleicher Rechner, also auch gleiches SAT-Kabel.


    Rechner gebootet, ITV Sender versucht zu tunen, Rechner aus, Platte getauscht, ITV Sender getuned.


    Könnte natürlich auch der zeitliche Versatz gewesen sein, eine Wolke mehr oder weniger kann ja auch entscheidend bei einem Signal auf der Kippe sein. Jedenfalls sehe ich im Falle des Scheiterns Bildmüll, z.B. das Bild des zuletzt eingestellten Senders mit grünen Overlay oder ähnlichen Driss. Abgestürzt ist der vdr dabei nicht.

    Ist Mauros neuer Treiber der im Kernel? So verstehe ich den Link.


    Also rausknallen tut der bei mir nicht bei schwachem Signal, aber die Grenze zum nicht-Empfang ist früher, als wenn ich die gleiche Karte unter Windows laufen lasse (vgl. oben).

    Hoffentlich machen sie es nicht wie bei DVB-T:
    Auf der einen Seite mit "digitalem" Bild werben, und dann die Transponder so mit Sendern vollknallen, dass die Bildqualität vor lauter Kötzchen schon auf jedem Röhrenfernseher jenseits der 40cm Diagonale weh tut. Dann ist die höhere Auflösung sogar kontraproduktiv.


    Und was bedeutet:

    Zitat

    Sender und Elektronikhersteller haben sich für ein kartenloses Verschlüsselungssystem mit Chips entschieden