[HOWTO] Umbau 240 x 128 Grafik LCD mit T6963C in schwarzem Gehäuse für VDR

  • --> Jetzt auch im VDR-Wiki - Danke an SurfaceCleanerZ


    Ich habe für die in diesem Thread diskutierten "priatna" LC Displays mal ein kleines HOWTO erstellt.


    Neues Gehäuse:


    Für die Lackierung habe ich die hier erwähnten Lacke benutzt. Die Frontscheibe habe ich, da die
    alte etwas zerkratzt war, durch 2mm starkes "Bastlerglas" ersetzt.


    Altes Gehäuse:


    Um das Display an einen PC anzuschließen, wird es per paralleler Schnittstelle mit diesem
    verbunden. Für die Stromversorgung des LCD werden +5V und +12V benötigt. Diese
    können entweder direkt aus dem PC oder von einem externen Netzteil bezogen werden.
    Die +5V sind die Betriebsspannung für die Tochter- und LCD-Platine und dienen der
    Generierung der Kontrastspannung.
    Die +12V versorgen über eine Regelschaltung den Inverter für die Kaltkathodenröhre,
    welche das LCD beleuchtet.


    In dem ursprünglichen Thread werden verschiedene Methoden beschrieben, daß Display
    für den PC Einsatz zu modifizieren. Ich habe mich dafür entschieden, den Umbau so zu
    gestalten, daß die originalen Teile nicht mit "zerstörerischen" Maßnahmen bearbeitet
    werden. Es sind also keinerlei Änderungen auf der Tochterplatine nötig. Im Endeffekt
    reduziert sich der Umbau auf die Erstellung eines speziellen Parallelportkabels.


    Wer dem originalen Gehäuse den letzten Schliff zukommen lassen möchte, sollte mal kris'
    Anleitung dazu lesen. Er schildert dort ausführlich, wie man spachtelt, schleift und lackiert.


    Derzeit bietet die Firma Neuhold Elektronik ein "Grafikdisplay DG-24128 im stabilen
    Metallgehäuse" an, welches wohl dem hier beschriebenen (ohne Kunststoffgehäuse)
    entspricht.


    Für meinen Umbau wird folgendes Werkzeug und Material benötigt:


    Werkzeug:

    • Lötkolben, Lötzinn
    • Entlötpumpe oder -zinn
    • alte Kreditkarte (oder breiter Schlitzschraubendreher)
    • Kreuzschlitzschraubendreher
    • Seitenschneider
    • Abisolierzange
    • Heißklebepistole
    • Schrumpfschlauch
    • "Dremel"


    Material (mit Reichelt Bestellnummern):


    Parallelportanschluss:

    • AK 402 - D-SUB Verlängerung, 1:1, 25-pol., ST/ST, 5m
    • PFL 20 - Pfostenbuchse, 20-polig, mit Zugentlastung
    • WSL 20G - Wannenstecker, 20-polig, gerade
    • alternativ: WSL 20SK - Wannenstecker, 20-polig, Schneidklemmtechnik
    • SL 1X40W 2,54 - 40pol. Stiftleiste, gewinkelt, RM 2,54
    • BL 1X20G8 2,54 - 20pol. Buchsenleiste, gerade, RM 2,54, H: 8,5mm
    • Flachbandkabel


    Stromversorgung:

    • 3 oder 4 adriges Kabel (Stromversorgung)

    Anschlussvariante 1:

    • XLR 3ST - XLR-Stecker, 3-polig, vergoldete Kontakte
    • XLR 3EB - XLR-Einbaubuchse, 3-polig mit Verriegelung
    • zwei M3 Schrauben mit Senkkopf, Unterlegscheiben und Muttern

    Anschlussvariante 2:

    • MAS 50S - DIN-Stecker, 5-polig, halbrund
    • alternativ: AK 307 - Keyboardverlängerung, 5pol.-Dioden ST/BU,5m
    • MAB 5S - DIN-Buchse, 5-polig, halbrund
    • Befestigungsmaterial


    Die zu lötenden Leitungen sollten nach dem Abisolieren ein wenig verdrillt und dann verzinnt
    werden. Ebenso sind die Kontakte für die Kabel vorher zu verzinnen. So erleichtert man
    sich das anlöten.



    Zuerst wird der Fuß vom Rest des Gehäuses gelöst.




    Jetzt muß der Gehäusedeckel geöffnet werden. Dazu steckt man einen breiten
    Schlitzschraubendreher in die kleinen Schlitze links und rechts an den Seiten des Gehäuses.
    Durch vorsichtiges Drücken und Hebeln kann man den Deckel abheben, ohne die "Nasen"
    im Inneren abzubrechen.
    kris gab den guten Tip, es u.a. mit einer alten Kreditkarte zu versuchen. Damit läßt sich
    der Gehäusedeckel ohne Kraftaufwand und Beschädigungen öffnen.




    Es folgt ein Bild der Klemmvorrichtung.




    Jetzt löst man die hintere Gehäuseschale vom Metallkäfig und schraubt den Ständer ab.




    Nun nimmt man den metallenen Deckel vom Display und löst die vier Schrauben, welche
    das Display fixieren. Das Display wird angehoben und die Verbindungen zur Tochterplatine
    (Flachbandkabel und Stromversorgungskabel für die Kaltkathodenröhre) werden gelöst.
    Als nächstes wird die Tochterplatine ausgebaut. Diese wird ebenfalls von vier Schrauben
    gehalten.




    Wessen Tochterplatine etwa anders aussieht (zusätzliche Kabel), werfe bitte auch einen
    Blick auf dieses Posting ff.


    Für Experimenierfreudige hier der Schaltplan der Tochterplatine:



    Im folgenden wird die ursprüngliche schwarze Versorgungsleitung zur Tochterplatine
    abgelötet und durch eine gewinkelte Stiftleiste ersetzt.




    Zwecks Stromversorgung wird nun eine 3 oder 4 adrige Leitung an eine 9 polige
    Buchsenleiste gelötet. Es werden folgende Pins benötigt:

    Code
    1. Pin 1 --> Masse
    2. Pin 2 --> +12V
    3. Pin 3
    4. Pin 4 --> +5V
    5. Pin 5 --> Beleuchtung An/Aus
    6. Pin 6 --> Masse
    7. Pin 7
    8. Pin 8
    9. Pin 9

    Wenn man Pin 4 und Pin 5 miteinander verbindet, ist die Beleuchtung dauerhaft
    eingeschaltet. Masse kann ggf. über eine Leitung laufen. Die andere Seite des
    Stromversorgungskabels habe ich mit einem 3-poligen Stecker versehen. Dessen
    Gegenstück ist in der Computerrückwand eingebaut.




    Die Buchse für die Stromversorgung des Displays ist innerhalb des Computers mittels
    Festplattenstromversorgungsstecker an das PC Netzteil angeschlossen.




    Hier sieht man die XLR Buchse im eingebauten Zustand. Das Loch wurde "gedremelt."



    Diese Lösung ist zwar etwas "oversized", aber haltbar. ;) Alternativ könnte man z.B. Stecker
    und Buchse verwenden, wie sie bei S-Video Kabel genutzt werden. Für die nächsten
    Displays plane ich den Einsatz von 5-poligen DIN Buchsen und Kabeln. Darüber kann dann
    auch eine Leitung für den IR Empfänger laufen. Klinken-Stecker und -Buchsen sind wegen
    zu hoher Kurzschlußgefahr eher nicht zu empfehlen.


    Im nächsten Schritt wird die Verbindung des Displays zum Parallelport des PCs durchgeführt.
    Zum besseren Verständnis hier die Belegung der LCD Anschlußbuchse auf der Tochterplatine.



    Über Pin 3 (+5V) läuft die Versorgungsspannungs der LCD Elektronik. Pin 4 (-12V) liefert
    die (regelbare) Kontrastspannung des Displays.
    Die Zusätze (low) und (high) bedeuten, daß diese Leitungen auf der Tochterplatine das
    entsprechende Potential erhalten.


    Und die Gegenseite auf der LCD Platine.




    Für die Verbindung zum Parallelport des PC nutze ich die Hälfte eines 25-poligen, geschirmten
    Kabels mit SUB-D Steckern (AK 402). Das 5m Kabel wird in der Mitte durchgeschnitten,
    so daß für den Anschluß 2,5m bleiben. Die andere Seite kann man für ein zweites LCD
    benutzen. Der Vorteil dieses Kabels ist die farbige Kennzeichnung der Leitungen.
    Ich kann leider nicht garantieren, daß Reichelt das Kabel in dieser Form ewig anbietet. Bei
    Zweifeln sollte man daher die Leitungsbelegung einmal durchmessen.




    Hier ein Bild der Kabelbelegung des AK 402. Die "grauen" Pins und Leitungen werden
    nicht benötigt.




    Die Leitungen werden nach obigem Schema an den 20-poligen Wannenstecker gelötet.
    Die Pins 18-25 werden als Masseleitung zusammengefaßt. Die Schirmung habe ich an
    dieser Stelle ebenfalls mit Masse verbunden. Diese neue Masseleitung wird später mit der
    Tochterplatine verbunden.




    Für das LCD fehlen jetzt noch die Versorgungsspannungen und zwei weitere Leitungen.
    Diese nehmen wir vom Wannenstecker auf der Tochterplatine ab. Benötigt werden die
    Pins 1,2,3,4,19,20.

    Code
    1. Pin 1 --> FGND (Masse)
    2. Pin 2 --> Vss (Masse)
    3. Pin 3 --> Vdd (+5V)
    4. Pin 4 --> Vee (-12V, Kontrast)
    5. ...
    6. Pin 19 --> FS (FontSelect)
    7. Pin 20 --> RV (reverse, Darstellung invertieren)

    Dazu wird ein Stück Flachbandkabel in eine 20-polige Pfostenbuchse geklemmt.
    Vier Leitungen des Flachbandkabels belegen die Pins 1-4 und weitere vier Leitungen die
    Pins 17-20. Von letzteren benötigen wir nur 19 und 20. 17 und 18 dienen ausschließlich
    der Stabilisierung der eingepreßten Leitung.




    Der Leitungen am Wannenstecker werden nun mit Heißkleber fixiert. Die Masseleitung
    des Parallelportkabels wird (steckbar) mit Masse auf der Tochterplatine verbunden.




    Alternativ klemmt man LCD-seitig die Leitungen in einen Wannenstecker.




    SurfaceCleanerZ hat noch eine weitere Variante zur Kabelverbindung vorgeschlagen:




    Für einen ersten Funktionstest kann man nun das Parallelportkabel mit dem PC verbinden
    und die Stromversorgung anschließen. Die LCD Platine ist mit dem vorhandenen Kabel an
    den Wannenstecker anzuschließen. Im BIOS ist für den Parallelport EPP oder ECP zu
    wählen. Standardmäßig werden Adresse 0x378 und IRQ 7 genutzt.
    Unter Linux installiert man (sofern nicht schon vorhanden) graphlcd (inkl. libs). udev
    Nutzer benötigen ppdev, damit /dev/parport0 als Device zur Verfügung gestellt wird. Für
    ppdev ist im Kernel der Eintrag:

    Code
    1. Device Drivers --->
    2. Character devices --->
    3. <M> Support for user-space parallel port device drivers

    zu setzen. Um ppdev automatisch zu laden, wird es in /etc/modules eingetragen.
    Alternativ baut man den Treiber fest in den Kernel.


    Die graphlcd-Konfigurationsdatei für dieses LCD (mit T6963C Kontroller) sieht so aus:

    Mittels showpic kann man sich nun ein Bild (ggf. vorher konvertieren) anzeigen lassen.
    Zum Einsatz kommt hier GraphLCD in Version 0.1.3.
    Beispiele:

    Code
    1. zaphod:~# showpic /usr/share/vdr-plugin-graphlcd/logos/ARTE_l.glcd
    2. zaphod:~# showpic -d t6963c /usr/share/vdr-plugin-graphlcd/logos/ARTE_l.glcd
    3. zaphod:~# showpic -h


    Ein Tip von Crue: Bei Pixelfehlern kann man versuchen, den Parameter "RefreshDisplay" explizit
    auf 1 zu setzen:

    Code
    1. RefreshDisplay=1

    Manchmal hilft es auch, folgende Einstellungen vorzunehmen:

    Code
    1. AutoMode=no
    2. StatusCheck=no

    Wer vdr nicht als root laufen hat (seit einiger Zeit die Standardeinstellung), muss
    den User vdr in die Gruppe lp eintragen, damit dieser auf /dev/parport0 zugreifen darf.

    Code
    1. zaphod:~# ls -la /dev/parport0
    2. crw-rw---- 1 root lp 99, 0 2006-12-11 18:19 /dev/parport0
    3. zaphod:~# vigr
    4. zaphod:~# grep lp /etc/group
    5. lp:x:7:vdr

    Für die fonts.conf nutze ich folgende Einstellungen:

    Unter Windows habe ich PowerLCD für Tests genutzt, da es einfach einzurichten und
    bedienen ist.


    Wenn im ersten Anlauf nichts auf dem Display zu sehen ist, sollte man etwas mit den
    Potis der Beleuchtung und des Kontrastes "spielen", sprich: grob verschiedene Stellungs-
    kombinationen versuchen.



    Wenn der elektrische Part erfolgreich abgeschlossen wurde, erfolgt nun der Wiedereinbau
    in das Gehäuse. Man beginnt damit, die gefertigten Kabel von unten durch den Fuß und
    Ständer zu führen.




    Nun werden Fuß und Ständer wieder zusammengeschraubt und der hintere Teil des
    Metallkäfigs wieder mit dem Fuß verbunden. Das Stromversorgungskabel ist mit der
    Tochterplatine zu verbinden und hinter der Platine zu verstauen. Dann kann die Platine
    festgeschraubt werden. Die Masseleitung des Parallelportkabels wird jetzt ebenfalls mit
    der Tochterplatine verbunden.




    Jetzt verbindet man das Kabel für die Hintergrundbeleuchtung mit der Tochterplatine und
    plaziert alle Kabel hinter der LCD Platine. Das Parallelportkabel kann man ggf. noch etwas
    aus dem Gehäuse ziehen. Es ist zwar etwas eng, aber mit Geduld bekommt man die Kabel
    gut verstaut. Nun kann die LCD Platine festgeschraubt werden.




    Man sollt jetzt noch die Gelegenheit ergreifen, um das LCD und die durchsichtige
    Kunststoffscheibe zu reinigen. Tips aus dem Forum nennen Zahnpasta als "Polierpaste",
    um kleinere Kratzer von der Scheibe zu entfernen. Zum Abschluß steckt man die
    Vorderseite des Metallkäfigs über das LCD, baut die Plastikrückwand an und schließt das
    Gehäuse mit der Plastikfront.


    Et voilá.




    ANHANG:


    1. LCD Datenblatt

  • Da sag ich mal:


    Saubere Arbeit, Danke schön.


    Gruss cypher_head


    PS: XLR find ich Hammer, mach doch noch ein Bild rein, wo du den XLR Stecker eingebaut hast :D

  • Zitat

    Original von cypher_head
    PS: XLR find ich Hammer, mach doch noch ein Bild rein, wo du den XLR Stecker eingebaut hast :D


    Ich habe ein entsprechendes Bild eingefügt. Wie dazu geschrieben, ist diese Lösung zwar
    etwas "oversized", aber die Qualität der Verbindung dürfte über jeden Zweifel erhaben sein. 8)

  • :cool1


    Achso, du hast das LCD in Deinem VDR eingebaut und damit auch die
    XLR-Buchse.


    Ich möchte meins eigentlich in in dem Gehäuse behalten und alle Anschlüsse
    in den Standfuss einbauen. Habe es aber noch nicht auseinander gebaut.


    Aber mit Deiner Doku ist das ja "NULL PROBLEMO"


    :cool1



    Diese ganzen Leiterbahn Modifikationen, welche in dem anderen Thread
    beschrieben sind hast Du nicht gemacht??


    Gruss und Dank cypher_head

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von vdr-box ()

  • Zitat

    Original von cypher_head
    Achso, du hast das LCD in Deinem VDR eingebaut und damit auch die
    XLR-Buchse.


    Nein, nein. ;) Das LCD ist im originalen Gehäuse. Die XLR Buchse führt die für das LCD benötigten
    Spannungen aus dem PC heraus.


    Zitat

    Ich möchte meins eigentlich in in dem Gehäuse behalten und alle Anschlüsse
    in den Standfuss einbauen. Habe es aber noch nicht auseinander gebaut.


    Beim ersten Display habe ich die Kabel einfach, wie das original Kabel des LCD, unten aus dem
    Fuß geführt. Diese Lösung ist nicht ganz ideal, da das Parallelportkabel relativ unflexibel ist.
    Vielleicht fällt jemandem noch eine bessere Lösung ein.


    Zitat

    Diese ganzen Leiterbahn Modifikationen, welche in dem anderen Thread
    beschrieben sind hast Du nicht gemacht??


    Genau, darum ging es mir. Die originalen Displayteile werden nicht verändert.

  • hi kilroy,


    absolut beeindruckend :wow
    besser kann so ein Umbau garnicht dokumentiert werden !


    (und in Anbetracht der anderen HoTows von dir schlage ich dich hiermit für den *Doku Oscar* in der Rubrik: "vdr Hardware" vor :] )


    seaman

  • kilroy :


    Ist unter dem Display eigentlich noch Platz um ein paar Taster unterzubringen?


    Zur Not könnte man die ja auch in den Fuss integrieren


    Wäre doch toll, wenn man da noch folgende tasten reinbauen kann, zwecks Bedienung:


    rot-grün-gelb-blau / hoch-runter-links-rechts / menu-ok-back


    Also insgesamt 11 Taster.


    gruss cypher_head, der auch an diesem WE nichtz dazu kommt sein Display aufzuschrauben :§$%

  • seaman :


    Danke für die Blumen. ;)


    @cypher_head:


    Im Fuß wäre Platz für Taster:




    Direkt unter dem Display ist der Platz ziemlich knapp.


    Ich habe hier mal gezeigt, wie ein IR Empfänger eingebaut ist. Vorstellen könnte ich mir sehr
    flache Taster, wie z.B. SMD Taster (Reichelt) o.ä. Dünne Kabellitze läßt sich problemlos verlegen.

  • kilroy


    Hallo kilroy


    Ich habe alles nach deiner super Anleitung verdrahtet, es funktioniert so weit mit Beleuchtung und Kontrast, bis auf das ich kein Bild zu sehen bekomme.


    Habe ich richtig verstanden dass man bei deiner Methode keine Leiterbahnen unterbrechen muss?


    Kann jemand vollständige graphlcd.conf hier mal posten.


    Danke


    mfg


    Multi

  • HI,


    kilroy
    Super Anleitung, ich würde nur statt einem breitem Schraubendreher eine weiche Kunststoffkarte (bspw. einen Hartplastik-Werbekalender oder eine abgelaufene! Kreditkarte) verwenden. Damit bekommst Du das Gehäuse auf OHNE irgendwelche spuren zu hinterlassen.


    Ansonsten tut es auch ein Kunststoffspachtel oder ein langer! Metallspachtel.


    MfG
    Kris

  • Zitat

    Original von Multi
    Ich habe alles nach deiner super Anleitung verdrahtet, es funktioniert so weit mit Beleuchtung und Kontrast, bis auf das ich kein Bild zu sehen bekomme.
    Habe ich richtig verstanden dass man bei deiner Methode keine Leiterbahnen unterbrechen muss?
    Kann jemand vollständige graphlcd.conf hier mal posten.


    Bei "kein Bild" tippe ich auf fehlende oder vertauschte Verbindung zum Parallelportkabel. Ich
    schlage vor, Du "klingelst" alle Leitungen nochmals durch. Auch kannst Du noch versuchen,
    im BIOS die Einstellung für den Parallelport (SPP, EPP, ECP) zu ändern.


    Leiterbahnen müssen keine unterbrichen werden.


    Die graphlcd.conf aus dem HOWTO ist, bis auf die Kommentare, vollständig und funktioniert
    bei mir.

  • Zitat

    Original von kris
    Super Anleitung, ich würde nur statt einem breitem Schraubendreher eine weiche Kunststoffkarte (bspw. einen Hartplastik-Werbekalender oder eine abgelaufene! Kreditkarte) verwenden. Damit bekommst Du das Gehäuse auf OHNE irgendwelche spuren zu hinterlassen.
    Ansonsten tut es auch ein Kunststoffspachtel oder ein langer! Metallspachtel.


    Die Kreditkarte ist eine gute Idee. Ich habe es mit einem Streifen in der Breite der Schlitze
    gerade probiert und der Deckel löst sich ohne Kraftaufwand und völlig unbeschädigt. :]

  • Aber dafür kriegste jetzt kein Geld mehr. *g*

  • Zitat

    Bei "kein Bild" tippe ich auf fehlende oder vertauschte Verbindung zum Parallelportkabel. Ich schlage vor, Du "klingelst" alle Leitungen nochmals durch.


    Das habeich als erstes und als zweites gemacht, schein alles in Ordnung zu sein.
    Pin 1 und Pin2 am LCD stecker haben verbindung, aber ich denke das ist in ordnung so.


    Zitat

    Auch kannst Du noch versuchen,
    im BIOS die Einstellung für den Parallelport (SPP, EPP, ECP) zu ändern.


    Onboard Parallel Port: 378/IRQ7
    Parallel Port Mode: SPP


    habe ich jetzt alle ausprobiert, ohne Erfolg.


    Zitat

    Die graphlcd.conf aus dem HOWTO ist, bis auf die Kommentare, vollständig und funktioniert


    wenn ich deine graphlcd.conf übernehme und vdrdevel restarte fährt vdrdevel gar nich hoch


    Apr 8 11:54:16 ctvdr3 vdr: [9237] initializing plugin: graphlcd (0.1.3): Output to graphic LCD
    Apr 8 11:54:19 ctvdr3 vdr: [9237] saved setup to /var/lib/vdrdevel/setup.conf
    Apr 8 11:54:20 ctvdr3 vdr: [9237] exiting
    Apr 8 11:54:20 ctvdr3 runvdrdevel: stopping after fatal fail ()


    mit meiner graphlcd.conf sehe ich folgende Antrege in /var/log/syslog wenn ich kanal umschalte.


    Apr 8 11:37:00 ctvdr3 vdr: glcdgraphics: image /var/lib/vdrdevel/plugins/graphlcd/logos/KABEL 1_l.glcd loaded.

  • Zitat

    Original von Multi
    Das habeich als erstes und als zweites gemacht, schein alles in Ordnung zu sein.
    Pin 1 und Pin2 am LCD stecker haben verbindung, aber ich denke das ist in ordnung so.


    Hast Du die Möglichkeit, das Display an einem anderen (Windows) PC zu testen?


    Zitat

    wenn ich deine graphlcd.conf übernehme und vdrdevel restarte fährt vdrdevel gar nich hoch


    Kannst Du vdr mal per Hand an der Konsole starten, damit die Fehlermeldung sichtbar wird?


    Hast Du versucht, mittels showpic ein Bild anzuzeigen? Beispiel:

    Code
    1. showpic /var/lib/vdrdevel/plugins/graphlcd/logos/KABEL 1_l.glcd
  • Zitat

    Hast Du versucht, mittels showpic ein Bild anzuzeigen? Beispiel:
    showpic /var/lib/vdrdevel/plugins/graphlcd/logos/KABEL 1_l.glcd


    irgendwas fehlt mir noch, aber was?


    ctvdr3:~# showpic /var/lib/vdrdevel/plugins/graphlcd/logos/KABEL 1_l.glcd
    -bash: showpic: command not found
    ctvdr3:~#


    so jetzt habe ich draphlcd-tools nachinstalliert, und bekomme folgende Fehlermeldung

    Zitat

    ctvdr3:~# showpic /var/lib/vdrdevel/plugins/graphlcd/logos/KABEL 1_l.glcd
    WARNING: No display specified, using first one.
    ERROR: Failed loading file /var/lib/vdrdevel/plugins/graphlcd/logos/KABEL


    meine graphlcd.conf

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Multi ()

  • Nimm mal meine conf und setze

    Code
    1. WaitMethod=2

    wenn Du einen 2.4.er Kernel nutzt.

  • Zitat

    Original von kilroy
    Nimm mal meine conf und setze

    Code
    1. WaitMethod=2

    wenn Du einen 2.4.er Kernel nutzt.


    Habe ich auch schon versucht

  • Wenn Du Deine conf nimmst, mußt Du für showpic explizit den Treiber übergeben, da das
    Programm sonst den ersten Eintrag (framebuffer) nimmt. Also z.B.

    Code
    1. showpic -c /etc/graphlcd.conf -d t6963c ...