Beiträge von wirbel

    >> Ich blicke bei diesem ganzen Zeug leider auch nicht wirklich durch.


    SISO -> (Single Input Single Output) ein Transmitter sendet, der Empfänger hat eine Antenne. Klassisches Szenario.


    SIMO -> (Single Input Multiple output) ein Transmitter sendet, der Empfänger hat mehr als eine Antenne. Gibt es auch bei DVB-T, nannte sich damals in den Neunzigern bei UKW auch 'diversity' (Nein, nicht der neue Begriff für das 'dritte' Geschlecht). Da der Transmitter wie bei SISO unverändert sendet, sind Änderungen nur auf Empfängerseite möglich (Umschalten zwischen zwei Antennen nach Signalpegel - oder gar zwei komplette Empfänger, oder beide Signale auf der HF Strecke kombiniert, ...). Meist für mobile Geräte.


    MISO -< (nein, keine japanische Soße, sondern Multiple Input Single Output), mehrere sehr naheliegende Sendestationen senden 'ähnliche' Signale mit gleichem Informationsgehalt, und zwar so angepasst, dass sich am Empfänger mit nur einer Antenne die Signale NICHT auslöschen, d.h es gibt zwar eine feste mathematische Funktion/Korrelation zwischen beiden gesendeten Signalen, aber die HF-Signale sind mit Absicht *unterschiedlich*. Manchmal plus Zeitversatz. Doppelte Anzahl an Sendestationen plus Antennen, hohe Betriebskosten/Aufwand mit geringen Vorteilen in der Praxis. k.A., ob das hier in D für DVB-T2 eingesetzt wird.


    MIMO <- (na was wohl..) MISO plus mehrere Antennen oder gar mehrere Empfänger.


    Die Begriffe werden allerdings auch gleichlautend in der digitalen Signaltheorie verwendet, z.B. digitale Filter für I/Q Signale.

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    was SISO/MISO mit den PLPs zu tun haben soll, das war meine Frage weiter oben.


    PLPs definieren eigentlich ein Time-Interleaving mit definierten Zeitrahmen auf einer Frequenz mit unterschiedlichen Sendeparametern (FEC,QAM), wobei wie bei einem virtuellen LAN jede dieser PLPs unterschiedliche Daten führen kann (aber nicht muss). Es gibt allerdings normalerwesie eine common PLP mit SI Tables. Ähnlich zur Idee mit der HIERARCHY bei DVB-T. Im Grunde lässt sich das auch mit MIMO kombinieren - muss man aber nicht.

    ..doch, gibt es.

    Ein Provider *kann* (, aber muss nicht..) einen descriptor zum Service Wechsel senden.

    Das Problem liegt weniger in den DVB specs und den daraus folgenden Möglichkeiten auf Receiver Seite,

    als eher in der Bequemlichkeit und den Interessen der Provider. Gerade Kabelanbieter sind da denkbar dä - ähm - unklug.



    Code
    1. 6.4.8 Network change notify descriptor
    2. This descriptor (see table 140) allows broadcasters to signal network change events to receivers. A network change
    3. event is a single, clearly identifiable change in the network configuration, e.g. transmission parameters and/or available
    4. services, which may require action on the part of receivers.
    5. Network changes may be confined to a part of the network, as indicated by the use of the cell_id field (used in DVB-T
    6. and DVB-T2 systems) or may apply to the whole network, as defined by the NIT.
    7. Where used, the network_change_notify descriptor shall signal at all times the current list of scheduled network change
    8. events. The absence of a network_change_notify descriptor shall be used to indicate that there are no scheduled network
    9. change events.

    >> 06. Kann ich die Dämpfung irgendwie bestimmen?

    Mit dem passenden Messgerät.


    >> 07. Was ist die Maximale Dämpfung?

    Lässt sich theoretisch berechnen. Zuerst die vom Satelliten abgestrahlte EIRP in dBW entsprechend deiner Position auf der Landkarte bestimmen, so etwa 51dBW.

    Dann die Distanz Satelliten-Antenne (~ 39000km) bestimmen und aus daraus die Freiraumdämpfung entsprechend der Oberfläche einer Kugel mit diesem Radius bestimmen (etwa 206dB) und davon subtrahieren. Dazu wiederum wird der Antennengewinn des Parabolspiegels in dB (33..39dB, proportional zu jeweils Spiegelfläche und Reflexionsfaktor der Oberfläche, zusätzlich ) addiert. Anschließend addiert man den (selten bekannten..) Konversationsgain des LNB in dB und erhält so endlich die Ausgangsleistung des LNB in dBW.


    Der Empfänger selbst hat die Angabe seiner Empfindlichkeit in dBuV sowie seiner Eingangsimpedanz, was sich in eine Leistung in dBW umrechnen lässt. (Oder wahlweise die dBW des LNB in eine Spannung in dBuV).


    Die Differenz beider Werte ist dann deine gewünschte Angabe der maximalen Dämpfung.

    >> 08. Lässt sie sich beeinflussen?

    Sicher. Kabellänge und Art, die Art und Weise der Signalverteilung (Stichleitung (=Richtkoppler) oder Verteiler), ...

    Meta Daten auf der SSD und Video Daten auf die Festplatte. An so einem Plugin hätte ich auch Interesse.

    Ggf. noch die Video Daten in einem Rutsch auf die Festplatte damit diese länger schläft und auf der SSD noch Aufnahmen die man kurzfristig schaut cachen.


    Gibt es da etwas neues ? Gruß dile

    Es funzt seitdem und ich lasse es dabei so wie es ist.

    >>Die Frage nun: wie kann ich den Fingerabdruckleser besser erden, so daß nicht die komplette Entladung auf den PC durchschlägt? Hat das überhaupt Sinn? Könnte ein >>aktiver USB-Hub helfen?

    Du bekommst nur deswegen eine gewischt, weil eben weil der USB Anschluss gut geerdet ist.

    Wie schon geschrieben, besorg dir besseren Bodenbelag, der geringfügig leitfähig ist und so die Ladung der Benutzer gegen Erde ableitet. Gilt auch für Sitzmöbel. Ist übrigens auch angenehmer für die Angestellten.