TT S2-6400 - saa716x kompilieren unter 18.04

  • Hallo


    Habe heraus gefunden das es von der .config kommt.

    Code
    1. # Automatically generated file; DO NOT EDIT.
    2. # Linux/x86 4.15.18 Kernel Configuration
    3. #

    Wo kommt das her?


    Beim erstellen hat er die originale .config geholt. Dort steht es richtig drin.

    Code
    1. make localyesconfig
    2. using config: '/boot/config-4.15.0-48-generic'

    Werde alles noch mal von vorn machen und dann sehen ob sich nach dem

    Code
    1. make localyesconfig

    wieder die 4.15.18 drin stehen und dann eben von Hand zurück ändern.


    Gruß Uwe

  • Hallo S:oren


    Unsere Antworten haben sich überschnitten.


    Ich arbeite in dem Ordner für Kernel-Sourcen

    linux-source-4.15.0

    Aus dem entpackt

    linux-source-4.15.0.tar.bz2

    Installiert mit

    Code
    1. sudo apt install linux-source-4.15.0

    Oder sehe ich da was falsch?


    Danke

    Gruß Uwe

  • Es ist fuer mich schwer nachzuvollziehen, welche Sourcen Du genau wie installiert hast.

    Fakt ist, die Module sagen (auch die neu generierte config), es waere ein Kernel 4.15.18. Das wird dann auch so sein.


    Haettest Du wie oben beschrieben 4.15.0 installiert, dann wuerde ich eine Modulsignatur 4.15.0 (oder allenfalls 4.15.0-generic) erwarten, auch noch nicht 4.15.0-48-generic wie benoetigt.


    Ich weiss auch nicht, wie man bei Ubuntu die Kernel-Sourcen richtig installiert, da muss es aber doch Anleitungen geben!? Falls sonst niemand eine Idee hat, kann ich das heute Abend (?) mal ausprobieren...


    Gruss,

    S:oren

  • Hallo


    Danke für deine Geduld S:oren.

    Die .config wird nach dem

    Code
    1. make localyesconfig

    umgeschrieben.

    Ein händisches ändern der Zeile in der .config bewirkt zumindest, das die erzeugten saa716x... .ko wesentlich kleiner sind.

    Das hatte mich das erste mal schon gewundert, das die so groß sind.

    Vorher saa716x_core.ko 5,3 MiB 8|

    Jetzt 102,6 KiB :)

    Ergebnis aber immer noch das Gleiche :(

    Ich Schaue mal, ob ich noch was finde.


    Danke

    Gruß Uwe

  • Hallo S:oren


    Warte mal noch mit deinem Test.

    Nur um es auszuschließen werde ich das Kbuntu noch mal installieren.

    Die jetzige Installation ist eine Lubunt und dann das Kubunt Paket drüber :huh:.

    Grund war, Lubuntu bietet noch eine Alternate, wo man auf Raid-Partitionen installieren kann.

    Das Kubuntu kann das nicht.

    Werde Kubuntu mal auf eine normale Partition installieren und dann alles noch mal testen.


    Danke für deine Mühe

    Gruß Uwe

  • Hallo


    An der Mischung Lubunt / Kubuntu lag es nicht.


    .config vor make localyesconfig

    # Linux/x86 4.18.0-18-generic Kernel Configuration

    .config nach make localyesconfig

    # Linux/x86 4.18.20 Kernel Configuration:wand


    Dann brauche ich den Rest wohl nicht mehr probieren. :(.

    Gruß Uwe

  • Du musst Dir mal überlegen, wo Du die Kernel-Sourcen her bekommst.

    Das was Du dort hast, sind die falschen. Du musst für den installierten Kernel 4.18.0-18-generic die genau dazu passenden Sourcen besorgen. Wie Du das bei Ubuntu machst, kann ich Dir nicht sagen. Wenn Du nicht die dazu passenden hast, funktioniert das in keinem Falle.


    kamel5

    VDR 2.4.0: ASUS M5A97 PRO, FX6100, 16GB, 2TB HD, GT630, Fedora 29 Kernel 5.0 X86_64, Devicebonding 2 x 1 auf 2, TT6400, DVBSky S952 V3

  • Grunsätzlich würde ich es mal hiermit versuchen:

    https://wiki.ubuntu.com/Kernel/BuildYourOwnKernel


    1. Schritt: die entsprechenden auskommentierten deb-src Zeilen in /etc/apt/sources.list aktivieren

    (bei meinem Bionic wären das deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ bionic main restricted und

    deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ bionic-updates main restricted)


    2. Schritt: die passenden Sourcen zum aktiven Kernel holen (z.B. per sudo apt-get source linux-image-$(uname -r))


    3. Schritt: Build-Umgebung aufbauen: sudo apt-get build-dep linux-image-$(uname -r)


    Und dann entsprechend weiter.


    Cheers,

    Ole

  • Haettest Du wie oben beschrieben 4.15.0 installiert, dann wuerde ich eine Modulsignatur 4.15.0 (oder allenfalls 4.15.0-generic) erwarten, auch noch nicht 4.15.0-48-generic wie benoetigt.

    Anscheinend ist bei Ubuntu alles anders, ich "liebe" diese Distribution. Jedenfalls sehe ich auch, dass eine installierte Ubuntu-linux-source in Version 4.15.0-48.51 sich selbst als 4.15.18 bezeichnet. Gruselig.


    Folgendes Vorgehen

    ergibt zumindest mal saa716x-Module, die sich unter einem Kernel 4.15.0-48-generic laden lassen.

    Leider (oder zum Glück?) habe ich keinen Ubuntu-Rechner mit S2-6400. Ob die Module funktionieren, kann ich also nicht testen. Ich hoffe das Beste...


    Gruss,

    S:oren

  • Hallo


    Ob die Module funktionieren, kann ich also nicht testen. Ich hoffe das Beste

    Es funktioniert :thumbup::):thumbup:

    Die 4 Adapter werden gemacht.

    Danke für die Geduld, auch für die Anleitung alles so Schritt für Schritt i.O. :thumbup:


    OleS auch Danke, ich werde deine Variante auf der anderen Installation testen.


    Das WE ist gerettet.

    Gruß Uwe

  • Hallo OleS


    Ich habe den Versuch mit deiner Anleitung gemacht.

    Ich sehe da aber keine Kernel-Soucen am Ende.

    Es wird eine Ordner 'ubuntu-kernel-signed' gemacht, der 65KiB groß ist.

    Und eine linux-signed-hwe_4.18.0-18.19~18.04.1tar.xz

    entpackt auch nicht anders.

    Was heist bei dir

    Und dann entsprechend weiter.

    Das was da auf der Seite steht, oder weiter mit dem Module bauen?

    So wie ich es mit meinem sehr begrenzten Englisch lese wird dann der Kernel gemacht?


    Folgendes ist mir bei der Abarbeitung aufgefallen.


    Code
    1. sudo apt-get source linux-image-$(uname -r)
    2. Als Quellpaket wird »linux-signed-hwe« statt »linux-image-4.18.0-18-generic« gewählt.
    3. .
    4. .
    5. W: Der Download wird als root und nicht Sandbox-geschützt durchgeführt, da auf die Datei »linux-signed-hwe_4.18.0-18.19~18.04.1.dsc« durch den Benutzer »_apt« nicht zugegriffen werden kann. - pkgAcquire::Run (13: Keine Berechtigung)

    Wenn hwe statt 4.18.0-18 genommen wird ist das nicht so gut.

    Die Warnung weiß ich nicht ob das was zu sagen hat.


    Dann weiter:

    Code
    1. sudo apt-get build-dep linux-image-$(uname -r)
    2. Als Quellpaket wird »linux-signed-hwe« statt »linux-image-4.18.0-18-generic« gewählt.

    Das gleiche.


    Gruß Uwe

  • Ok, das kommt davon, wenn man ewig keinen eigenen Kernel mehr gebacken hat...


    Anscheinend wurde bei Ubuntu einiges im Ablauf dafür umgebaut und diese Dokumentation ist nicht mehr aktuell.

    WIe und ob das überhaupt noch so einfach möglich ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber so kommst du an

    die aktuellen Sourcen: sudo apt-get source linux


    Code
    1. root@htpc:~/tmp# ll
    2. insgesamt 162808
    3. drwxr-xr-x 3 root root 4096 Mai 8 14:22 ./
    4. drwx------ 17 root root 4096 Mai 8 14:22 ../
    5. drwxr-xr-x 29 root root 4096 Mai 8 14:20 linux-4.15.0/
    6. -rw-r--r-- 1 root root 9030833 Apr 3 23:03 linux_4.15.0-48.51.diff.gz
    7. -rw-r--r-- 1 root root 8333 Apr 3 23:03 linux_4.15.0-48.51.dsc
    8. -rw-r--r-- 1 root root 157656459 Feb 8 2018 linux_4.15.0.orig.tar.gz


    Damit hast du dann den original tarball linux_4.15.0.orig.tar.gz und unter linux-4.15.0/ liegt dann das ganze entpackt und mit eingespielten Patches aus linux_4.15.0-48.51.diff.gz.


    Anschließend musst du noch deine zu bauenden Module integrieren und dann konfigurieren und bauen, wie es S:oren bereits weiter oben erwähnt hat.

  • und unter linux-4.15.0/ liegt dann das ganze entpackt und mit eingespielten Patches

    Auf den ersten Blick ist das, was unter linux-4.15.0/ liegt, dann identisch zu dem (und genauso "kaputt"), was ich oben mit dem

    tar xjf /usr/src/linux-source-4.15.0.tar.bz2

    ausgepackt hatte. Aber wie immer gibt es mehr als einen Weg zum Ziel.

    Die "komischen" Versionsnummern in den Sourcen scheinen dann immerhin konsistent zu sein. Den "Trick" mit dem Ueberschreiben der KERNELVERSION habe ich uebrigens auch aus dem Ubuntu-Build-Skript, scheint da so ueblich zu sein...


    Gruss,

    S:oren

  • Hallo Zusammen,


    sorry, für die lange Stille, ich hatte privat und geschäftlich so viel um die Ohren,

    dass ich bei dem Thema nicht weiter machen konnte.


    Luwex , Du scheinst es ja entzwischen geschafft zu haben, mal sehen, muss mich da

    jetzt auch mal durcharbeiten.


    Gruss,


    Günter

    Ubuntu 14.04; Kernel 4.4.0-103; mit Parallelbetrieb von:
    VDR 2.2.00 über S2-6400 (HDMI1)
    XBMC /Kodi über GT520 (HDMI2)
    Beides an Sony KDL-55EX725
    Harmony zum Umschalten zwischen VDR und XBMC
    MusicPD Steuerung per Android ist perfekt