Smart-TV als Client?

  • Yes, I kind of agree. My preferred smart TV these days is an OSMC box with Kodi. Great little thing. Soon it will have Netflix as-well. In the meantime I have this box together with a Chromecast. Then I have 4K support all the way and great speed and stability combined with the best TV picture. Kodi on the Smart TV is not as snappy and well performing as on the OSMC. Best thing is that I can control it with the TV remote over the HDMI cable. My wife doesnt even know its a separate box! :O

  • Es scheint sich allgemein herauszukristallisieren, dass die in TVs eingebauten SmartTV-Funktionalitäten bei Weitem nicht an Kodi heranreichen. Und das nicht nur bei Tizen, sondern auch bei AndroidTV und den anderen Alternativen.


    Derzeit scheint die beste Varianate zu sein, den TV lediglich als "Monitor" zu verwenden und den "Smart"-Teil über eine externe Kodi-Box hinzuzufügen. Die oben erwähnte Nvidea Shield scheint durchaus ein leistungsfähiges und problemloses Gerät zu sein. Das werde ich mir mal genauer anschauen.


    Zum TV: In allen möglichen Testberichten sind Samsung-TVs durchgehend mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis vertreten. Sucht man bei anderen Herstellern, so muss man nahezu doppelt so tief in die Tasche greifen, wenn man vergleichbare Leistung haben möchte. Insofern tue ich mir schwer, auf einen anderen Hersteller umzuschwenken.


    Passt diese Zusammenfassung, oder habe ich hier grobe Denkfehler drin?

    Infrastruktur: 4 Inverto Black Premium Quattro-LNBs auf Jultec JPS1702-16

    Server: Ubuntu 18.04, mit MAX-S8, als VNSI-Server

    Clients: Kodi mit Openelec auf Raspberries

  • Hier bekommst Du vermutlich eher den Rat, dir den TV in einem Geschäft anzuschauen und nach der Bildqualität auszusuchen. :D


    Was mit so ein bisschen fehlt in Kodi, sind diese ganzen netten hbbtv features, die heute jeder Fernseher kann. Andererseits nerven auch die ganzen Werbeeinblendungen teilweise. Scheint aber irgendwie schwierig zu sein, einen HTML Renderer einzubauen.

    - Client1: Thermaltake DH 102 mit 7" TouchTFT * Debian Stretch/vdr-2.4.0/graphtft/MainMenuHooks-Patch * Zotac H55-ITX WiFi * Core i3 540 * 4GB RAM ** Zotac GT630 * 1 TB System HDD * 4 GB RAM * Harmony 900 * satip-Plugin

    - Client2: Alfawise H96 Pro Plus * KODI
    - Server: Intel Pentium G3220 * DH87RL * 16GB RAM * 4x4TB 3.5" WD RED + 1x500GB 2.5" * satip-Plugin
    - SAT>IP: Inverto iLNB

  • Hier bekommst Du vermutlich eher den Rat, dir den TV in einem Geschäft anzuschauen und nach der Bildqualität auszusuchen. :D

    Was soll ich mir im Geschäft denn anschauen? Erstens ist das eh nicht die Umgebung, wo er später stehen wird. Zweitens ist da der Demo-Modus aktiv, um daneben stehende Modelle zu überstrahlen.


    Da halte ich Vergleichstests für realistischer, wo verschiedene Geräte (von Fachleuten) verglichen und auch mal Messungen gemacht werden. Hier muss man natürlich aufpassen, dass die Tests auch unabhängig sind.

    Zitat

    Was mit so ein bisschen fehlt in Kodi, sind diese ganzen netten hbbtv features, die heute jeder Fernseher kann. Andererseits nerven auch die ganzen Werbeeinblendungen teilweise. Scheint aber irgendwie schwierig zu sein, einen HTML Renderer einzubauen.



    Hmmm Mit hbbtv weiss ich im Moment noch nicht wirklich was anzufangen. Könnte tatsächlich interessant sein, wenn es nicht nur für Werbung missbraucht wird.


    Die Schwierigkeit dürfte sein, die zwei Streams (einerseits DVB, andererseits die non-linearen Inhaltsdaten) zu verschmelzen. Dazu müssen beide Streams dekodiert und (wie auch immer) verschmolzen werden. Das Ganze evtl auch noch synchron. Das ist eine ganz andere Hausnummer, als einen Stream von Quelle A zu Ziel B durchzureichen. Da ist einiges an CPU-Power nötig. All die Geräte, die einen HW-Decoder verwenden, haben da IMHO keine Chance.

    Infrastruktur: 4 Inverto Black Premium Quattro-LNBs auf Jultec JPS1702-16

    Server: Ubuntu 18.04, mit MAX-S8, als VNSI-Server

    Clients: Kodi mit Openelec auf Raspberries

  • joew :

    Erstmal, traue KEINEM Vergleichstest, egal ob in einem Magazin gedruckt, oder online in diversen Magazinen. Eigentlich gibt es da doch nur noch Testsieger und Spitzenklasse. Mach dir lieber die Arbeit und lies ein paar Tage lang die Usererfahrungen, z. B. im hifi-forum, Berichte auf avforums.com oder rtings.com.

    Was nützt die ein Vergleichssieger, der im Normalbetrieb täglich öfter abstürzt, auf FB-Befehle nur verzögert reagiert und was es sonst noch für Scherze gibt. Oder einer, der nur im abgedunkelten Zimmer ein gutes Bild hat, oder nur von einer Sitzposition aus.

    Mein Tipp: Leg dir ein Budget fest, schau dir dazu ein paar im Blödmarkt an, aber nicht das UHD Demo, sondern einen SD kanal. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Und den Fernseher nur als Monitor für den VDR, da ist Bildqualität verschenkt (leider). Ich habe es bisher mit dem VDR nicht hinbekommen, auch nur annähernd so ein Bild wie direkt vom Sat-Tuner meines Panasonic zu bekommen.

    VDR1: Asus q1900 Pro M, 2GB, Cine2 Dual DVB S2,Atric USB, yaVDR 0.6 stable, Gehäuse Modushop CD21

    VDR2: RaspBerry Pi2 mit MLD 5.3 als Client
    Ausgemustert: VDR: ASUS M2N-SLI,2GB, TT1600, Zotac GT210, yaVDR 0.4 im Mozart SX Gehäuse, Atric
    Ausgemustert: VDR: Activy 300 , FF Fusi 1.3 + , Celeron 1100, Gen2Vdr AE (momentan defekt)

    Ausgemustert: VDR: Lintec Senior Gehäuse,Technotrend 1.6, Siemens D1215 Mainboard mit Celeron 1000,Pabst Lüfter, EasyVDR 0.5, KäptnKoma Display 260x64,Schäfer Front (ausgemustert)

  • Servus!

    Und den Fernseher nur als Monitor für den VDR, da ist Bildqualität verschenkt (leider). Ich habe es bisher mit dem VDR nicht hinbekommen, auch nur annähernd so ein Bild wie direkt vom Sat-Tuner meines Panasonic zu bekommen.

    vdr-Aufnahmen via Kodi wiedergegeben (in meinem Fall von einem RasPi 3 lässt in Punkto Bildqualität staunen.


    Schönen Gruß,

    Christoph

    Reelbox Avantgarde II, 2GB, Turion X2 (TL-66), Kingston SSD (64GB)
    BM2LTS 2.95.1 RC10

    Raspi 3, Libreelec 8.2.3

    QNAP TS 412


  • Erstmal, traue KEINEM Vergleichstest, egal ob in einem Magazin gedruckt, oder online in diversen Magazinen. Eigentlich gibt es da doch nur noch Testsieger und Spitzenklasse.


    Natürlich kann man nicht blind irgendwelchen Tests glauben. Ich habe ja auch oben schon geschrieben, dass man nicht Sponsoring-Tests für einen seriösen Test hält.


    Ich unterstelle jetzt aber mal, dass die Tests zB in der CT nicht nur oberflächlich sind, sondern auch häufige Abstürze oder auch träge Fernbedienungen in die Bewertung mit einfliessen lassen. Wenn ich bedenke, welchen Aufwand CT in die Tests steckt, so ist das um Grössenordnungen mehr als ich es jemals könnte.

    Zitat

    Und den Fernseher nur als Monitor für den VDR, da ist Bildqualität verschenkt (leider). Ich habe es bisher mit dem VDR nicht hinbekommen, auch nur annähernd so ein Bild wie direkt vom Sat-Tuner meines Panasonic zu bekommen.


    Huh?


    Das Bild ist digital. Nach der Decodierung liefert VDR exakt das Bild, das vom Sender bereit gestellt wurde. Da gibt es nichts zu rütteln.


    Unterschiede kann es allenfalls in der Nachbearbeitung/Aufbereitung (zB Up-Scaling) geben.


    Wenn das Bild des VDR auf Deinem Panasonic anders aussieht als vom eingebauten Tuner, dann kann es IMHO nur daran liegen, dass der Fernseher den Datenstrom vom HDMI-Eingang anders aufbereitet/optimiert als den Datenstrom des Tuners. Das Problem ist also nicht VDR, sondern Dein Panasonic.

    Infrastruktur: 4 Inverto Black Premium Quattro-LNBs auf Jultec JPS1702-16

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  • Both Sony and Phillips have won many price versus picture tests in Norway. Samsung is not a cheaper option. But they (all mentioned) do good quality TVs for sure. Panasonic as-well deserves a mention. :) And LG.


    If you only want the great picture at high price go for B&O or Loewe. Wonderful!

  • Da letztens auch ein TV-Kauf anstand hatte ich mir auch die Smart-TV-Plattformen etwas angesehen.

    Es scheint das da die Apps weitgehend bzw. ausschliesslich via HTML5 realisiert werden.

    Man müsste es IMHO erst mal hin bekommt ein VDR-Ausgabeplugin zu basteln, was Video und OSD übereinander auf einer Webseite darstellt. Wenn die mit einem normalen Browser sauber geht, ist der Schritt das auf dem Smart-TV anzuzeigen nicht mehr so gross.

    Problem ist halt, dass weder der MPEG-Container unterstützt werden, noch MPEG2-Videos unterstützt werden. Und dann fehlt noch das OSD und eine Webseite mit Player, die das ganze verbindet.



    Die weiteren Smart-Features werde ich definitiv nicht nutzen, nachdem ich die Datenschutzerklärung gelesen habe. Der TV sendet praktisch alles was man macht nach Hause zum Hersteller. Sogar in der C't war letztens ein Artikel zu dem Thema.

    Dann lieber eine extra Kiste, die ich unter Kontrolle habe.



    Ich würde dringend empfehlen den Fernseher anzuschauen, aber nicht unvorbereitet, sonst wird man erschlagen.

    Also vorher eine Vorauswahl treffen und die für einen wichtigen Punkte festlegen. Dann im Geschäft gezielt nach Eigenschaften suchen, die einem NICHT gefallen und so Geräte streichen.

    Mir waren eine Top Entspiegelung und ein grosser Blickwinkel wichtig (Fernsehtechnisch problematischer Raum ;D), das liess sich gezielt dann auch im Geschäft ab prüfen.

    Die zu vergleichenden Kandidaten sollten nahe bei einander stehen und den Vergleich natürlich mit dem gleichen TV-Programm und nicht so einem Demo-Zeug machen.


    Zu den für mich interessanten Fernsehern hab ich im deutschen Sprachraum keine sinnvollen Tests gefunden.

    Die einzigen wirklich hilfreichen Tests hatte RTINGS.com. Besonders, da ich da die Ergebnisse auch nachvollziehen und auch im Geschäft sehen konnte.


    Den Real Life OLED Burn-in Test solltest du dir unbedingt mal ansehen, bevor du einen OLED-TV kaufst!

    Gruss
    SHF


  • Huh?


    Das Bild ist digital. Nach der Decodierung liefert VDR exakt das Bild, das vom Sender bereit gestellt wurde. Da gibt es nichts zu rütteln.

    Da muss ich doch dran rütteln. Der VDR gibt ja nicht den Datenstrom aus, sondern das Ausgabeplugin, z.B. SoftHDdevice über die Grafikkarte. Und da gibt es anscheinend schon Unterschiede, was da aus dem Hdmi Ausgang rauskommt.

    Ich muss allerdings ReelChris recht geben, dass das Bild vom Raspi (auch ohne Kodi) besser ist, als das von meinem Haupt-VDR. Also gibt es schon Unterschiede zwischen den einzelnen Implementierungen.

    VDR1: Asus q1900 Pro M, 2GB, Cine2 Dual DVB S2,Atric USB, yaVDR 0.6 stable, Gehäuse Modushop CD21

    VDR2: RaspBerry Pi2 mit MLD 5.3 als Client
    Ausgemustert: VDR: ASUS M2N-SLI,2GB, TT1600, Zotac GT210, yaVDR 0.4 im Mozart SX Gehäuse, Atric
    Ausgemustert: VDR: Activy 300 , FF Fusi 1.3 + , Celeron 1100, Gen2Vdr AE (momentan defekt)

    Ausgemustert: VDR: Lintec Senior Gehäuse,Technotrend 1.6, Siemens D1215 Mainboard mit Celeron 1000,Pabst Lüfter, EasyVDR 0.5, KäptnKoma Display 260x64,Schäfer Front (ausgemustert)

  • Da muss ich doch dran rütteln. Der VDR gibt ja nicht den Datenstrom aus, sondern das Ausgabeplugin, z.B. SoftHDdevice über die Grafikkarte. Und da gibt es anscheinend schon Unterschiede, was da aus dem Hdmi Ausgang rauskommt.

    Wer auch immer den Datenstrom ausgibt: sofern nicht eine Nachbearbeitung erfolgt ist der Datenstrom identisch. (zB Skalierung, Schärfe, framerate-Anpassung, OSD-Überlagerung, wasauchimmer)


    Zitat

    Ich muss allerdings ReelChris recht geben, dass das Bild vom Raspi (auch ohne Kodi) besser ist, als das von meinem Haupt-VDR. Also gibt es schon Unterschiede zwischen den einzelnen Implementierungen.

    Bei identischer Ausgabe-Konfiguration?


    derselbe TV?

    an demselben HDMI-Eingang,?

    dieselbe Auflösung/Wiedergaberate?

    dieselbe HDMI-Version?

    dasselbe HDMI-Kabel?

    dieselben Einstellungen?

    Infrastruktur: 4 Inverto Black Premium Quattro-LNBs auf Jultec JPS1702-16

    Server: Ubuntu 18.04, mit MAX-S8, als VNSI-Server

    Clients: Kodi mit Openelec auf Raspberries

  • Bei meiner Reelbox war das Problem, dass das Szenario nicht exakt gleich herstellbar war, weil in der Einstellung "Quellauflösung" die Ausgabe geflackert hat. Die Einstellung "maximale Auflösung" liefert leider ein sehr vermatschtes Bild.

    Der lustige ReelMultimedia Support hat das auf den Fernseher geschoben. Dass es mit Raspi funktioniert ist der beste Nachweis, wo der Fehler tatsächlich liegt.

    Fairerweise gegenüber vdr muss man dazu sagen, dass bei der ReelBox ja noch eine selbstgebastelte Ausgabekarte im Spiel ist und auch der vdr in vielen Dingen modifiziert ist.

    Nochmal lustigerweise funktioniert auf der ReelBox die Ausgabe in Quellauflösung von Aufzeichnungen. Noch ein Nachweis, dass das ganze Teil total verbuggt war.


    Schönen Gruß,

    Christoph

    Reelbox Avantgarde II, 2GB, Turion X2 (TL-66), Kingston SSD (64GB)
    BM2LTS 2.95.1 RC10

    Raspi 3, Libreelec 8.2.3

    QNAP TS 412

  • Die oben erwähnte Nvidea Shield scheint durchaus ein leistungsfähiges und problemloses Gerät zu sein. Das werde ich mir mal genauer anschauen.

    My impression is that Nvidia Shield is the best hardware compared to price ratio just now. It could be that my impression is outdated and I am ready accept different opinions but for my personal needs (VDR server in basement - Shield next to unsmart TV in living room) Nvidia Shiled has been the outperforming solution. However my experience is mainly only Raspi3 and full Windows computer whose both has been replaced by Shield.

  • Bei meiner Reelbox war das Problem, dass das Szenario nicht exakt gleich herstellbar war, weil in der Einstellung "Quellauflösung" die Ausgabe geflackert hat. Die Einstellung "maximale Auflösung" liefert leider ein sehr vermatschtes Bild.


    Na das sind doch schon einmal zwei wichtige Hinweise:


    Flackern: da drängt sich doch unmittelbar auf, dass irgendwo in der Kette entweder die originale Framerate nicht verarbeitet werden kann oder aus irgendwelchen anderen Gründen an der Framerate herumgeschraubt wird.


    maximale Auflösung: hier wird skaliert. Das ist also nicht mehr der originale Datenstrom. Gerade in diesem Bereich gibt es unzählige Algorithmen, die ein mehr oder weniger gutes Ergebnis liefern.


    Vermutlich wurde bei Deiner "maximalen Auflösung" also sowohl die Framerate (evtl gar mehrfach) als auch die Auflösung angepasst. Es wurde also in zweierlei Hinsicht eine Nachbearbeitung vorgenommen. Mit dem originalen Datenstrom hat das nicht mehr viel zu tun. Dass das ein matschiges Ergebnis liefert muss also nicht wirklich wundern.


    Zitat

    Der lustige ReelMultimedia Support hat das auf den Fernseher geschoben. Dass es mit Raspi funktioniert ist der beste Nachweis, wo der Fehler tatsächlich liegt.


    Ich glaube nicht, dass man das so pauschal sagen kann.


    Wenn zB der Raspi den Original-Datenstrom ausgibt, dann wird die Skalierung und framerate-Anpassung auf dem TV vorgenommen. Die Algorithmen des TV sind (logischerweise) auf die Hardware des TV optimiert. Dass das ein anderes Ergebnis liefert als eine Skalierung/Anpassung auf der reelbox ist doch logisch. Denn die reelbox hat ja keinerlei Informationen darüber, wie die Hardware des TV konkret ausschaut.


    Extrem wird es, wenn die Reelbox zB zuächst eine Skalierung/anpassung vornimmt und der ausgegebene Datenstrom dann doch nicht exakt zum TV passt. Dann nimmt der TV eine zweite Skalierung/Anpassung vor. Dass das Ergebnis dadurch nicht besser wird, sollte auf Anhieb einleuchten.


    Zitat

    Nochmal lustigerweise funktioniert auf der ReelBox die Ausgabe in Quellauflösung von Aufzeichnungen. Noch ein Nachweis, dass das ganze Teil total verbuggt war.


    Bugs kann es überall geben. Aber selbst wenn man von bugs absieht, kann es bei sub-optimalen Konstellationen durchaus Qualitätsverlust geben. Daraus direkt Schlussfolgerungen auf eine einzelne Komponente zu ziehen ist aber gewagt. Man muss da schon die gesamte Kette betrachten.


    Das beste Ergebnis wird man immer genau dann haben, wenn Auflösung und Framerate der Original-Daten EXAKT zur physikalischen Auflösung des TV passen UND keine Komponente in der Kette am Datenstrom herummodifizeirt.


    Dummerweise gibt es nur noch 4k-TVs zu kaufen und vom SAT gibt es (derzeit) bestenfalls HD. Daraus folgt, dass mindestens eine Komponente am Datenstrom herumfummeln muss. Blöd wird es, wenn mehr als eine Komponente sich berufen fühlt, Anpassungen vorzunehmen.


    IMHO wird man das beste Ergebnis dann erhalten, wenn man diese Anpassungen dem TV überlässt, der ja hoffentlich seine physikalischen Eigenschaften am besten kennt. Alle anderen Komponenten in der Kette sollten den Datenstrom idealerweise unmodifiziert durchreichen.

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  • Ich glaube, das wird hier jetzt zu off topic.

    Nur noch kurz: Das Ausgabeformat der Reelbox/des vdr war schon auf das Format des TV eingestellt (Full-HD und Framerate). Variable Einstellmöglichkeiten für Live-TV und Aufzeichnung gibt es nicht.

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  • Ich glaube, das wird hier jetzt zu off topic.


    Ich denke nicht, dass das off-topic ist.


    Schliesslich geht es hier um die Frage, ob ein Smart-TV als Client brauchbar ist oder nicht. Und die Frage, welche Fehler bei der alternativen Variante (nämlich separate-Set-Top-Box) möglich sind, ist in dieser Hinsicht durchaus relevant.


    Zitat

    Nur noch kurz: Das Ausgabeformat der Reelbox/des vdr war schon auf das Format des TV eingestellt (Full-HD und Framerate). Variable Einstellmöglichkeiten für Live-TV und Aufzeichnung gibt es nicht.


    Das ist aber doch genau das, was ich oben geschrieben habe: Weder VDR noch Reelbox geben in Deinem Fall den Originalstrom an den TV, sondern haben daran Modifikationen vorgenommen. Wie das Ergebnis ausschaut ist dabei stark abhängig von den verwendeten Algorithmen und Einstellungen. Das hat nicht wirklich was mit der Qualität der verwendeten Hardware zu tun.


    Und hier schliesst sich wieder der Kreis zur Ursprungsfrage: Idealerweise wird am Datenstrom maximal ein mal herumgefummelt.


    Im Falle eines Smart-TV als Client ist das trivial: es existiert nur eine einzige Komponente, die herumfummeln kann (nämlich der TV). Und diese Komponente hat auch noch präzise Informationen über die verwendete Ausgabe-Hardware. Es ist also trivial, die Aufbereitung des Datenstromes auf dessen physikalische Eigenschaften zu optimieren.


    Bei einer separaten Set-Top-Box haben wir nun plötzlich zwei Komponenten, die sich berufen fühlen könnten, den Datenstrom zu manipulieren. Hier bin ich der Meinung, dass sich die Set-Top-Box idealerweise zurückhalten sollte und den originalen Datenstrom unmodifiziert durchreichen sollte. Der TV ist in einer besseren Position, den Datenstrom an die Physik anzupassen.


    Dass die STB sich nicht immer zurückhalten kann, wird einem spätestens bei OSD und PIP oder auch beim oben erwähnten hbbtv klar.


    Anders sieht die Sache aus, wenn man einen TV mit sehr eingeschränkten Bearbeitungsmöglichkeiten hat. Einen alten Röhren-TV zum Beispiel. Damals musste die STB eine Bearbeitung vornehmen, um überhaupt ein brauchbares Bild auf die Scheibe zu bekommen.


    Wenn wir all das berücksichtigen, dann muss man auch den obigen Ratschlag, sich den TV im Shop anzuschauen kritisch hinterfragen: Das Ergebnis ist davon abhängig, wie die gesamte Kette aufgebaut ist. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob der TV im Shop mit seinem eingebauten Tuner direkt am SAT-ZF-Kabel hängt, oder ob er bei mir zu Hause den Datenstrom durch VDR+RasPi serviert bekommt. Wenn man sich den TV unbedingt im Shop anschauen möchte, dann sollte man den VDR+Raspi in den Shop mitbringen und darauf bestehen, diese auch anzuschliessen ;-))

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    Clients: Kodi mit Openelec auf Raspberries

  • Nochmal: Originaldatenstrom hat in der Kombination reelvdr/reelbox nicht funktioniert wegen Bildaussetzern. Wenn Du so willst also noch schlechtere Bildqualität.


    Heute habe ich folgendes Szenario: RasPi/kodi hängt per vnsi an der selben Reelbox, gibt das Live-TV und die Aufnahmen von dort bzw. über den Zwischenschritt am Nas abgelegt wieder und jetzt habe ich super Bildqualität.

    Reelbox Avantgarde II, 2GB, Turion X2 (TL-66), Kingston SSD (64GB)
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  • Zitat


    Nochmal: Originaldatenstrom hat in der Kombination reelvdr/reelbox nicht funktioniert wegen Bildaussetzern. Wenn Du so willst also noch schlechtere Bildqualität.

    War das denn wirklich der Originaldatenstrom? Dann würde mich brennend interessieren, wieso es ruckelt während der andere Originaldatenstrom (vom Raspi) einwandfrei wiedergegeben wird?


    Wenn auf demselben TV an demselben HDMI-Eingang mit demselben HDMI-Kabel der eine ruckelt und der andere nicht, dann handelt es sich nicht um einen identischen Datenstrom. Das heisst, mindestens einer der beiden Datenströme ist nicht der Originaldatenstrom.


    Zitat

    Heute habe ich folgendes Szenario: RasPi/kodi hängt per vnsi an der selben Reelbox, gibt das Live-TV und die Aufnahmen von dort bzw. über den Zwischenschritt am Nas abgelegt wieder und jetzt habe ich super Bildqualität.


    VDR legt ja die Aufnahmen als Original-TS-Datenstrom ab. Auch per VNSI liefert vdr den originalen Datenstrom. Wenn Raspi das 1:1 an den TV durchreicht, dann hast Du hier die besten Voraussetzungen.


    Eine Skalierung/Anpassung erfolgt ja erst bei der Ausgabe auf das Endgerät. Hier muss IMHO bei der Fehlersuche (auf der Reelbox) angesetzt werden.


    Überprüf doch nochmal die Ausgabe-Einstellungen der Reelbox...

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