Beiträge von SHF

    USB hat Latenzen, die wieder stören, damit hat dippes ganz andere Probleme. Wer Quali möchte , meidet USB

    Interessant, bei einem hochwertigeren Gerät hätte ich einen ausreichenden internen Puffer erwartet. Mit etwas Zeitversatz könnte man ja leben.


    hier geht es generell um Linear Regler, wo sollten die denn ein Problem mit der Versorgungsspannung haben

    Nein, hier geht es die ganze Zeit um einen Audiodac (in dem typischer Weise ein Konstantstromregler verbaut ist), der laut Themenstarter ein Problem mit der Versorgungsspannung hat.

    Aber egal, da weiter zu diskutieren führt zu nichts.


    Denon oder Onkyo [...] und den dann über S/PDIF vom Hifiberry Digi+

    S/PDIF und das am besten optisch, auf ein gescheites HIFI-Gerät.

    Der Tip ist gut! Manchmal übersieht man einfach das naheliegenste.

    IMHO die beste Lösung, wenn nicht basteln will und es einfach funktionieren soll.

    Kannst du einen empfehlen?

    Wenn ich es richtig verstehe, braucht es beim RPI auch noch diesen Taktgenerator, damit es über I2S sauber läuft.


    Aber wäre eine gute USB-Sondkarte evtl. eine Möglichkeit? (sofern es die gibt, ich kenne mich da überhaupt nicht aus)

    Da hätte man das Taktproblem umgangen und man kauft was Erprobtes, was eigentlich keine Überraschungen bringen sollte.




    na klar, hier -->Expansion Board für Raspberry

    ist das genau so umgesetzt.

    Das ist aber definitiv nicht die genannte Preisklasse.

    Das nette Türmchen allein kommt auf 135$ und das Netzteil nochmal auf 85$, alles Aliexpress-Preise, also +Steuer. Dann noch der RPI und das Gehäuse.

    Wenn das Gerät dann fertig ist, liegt Ende liegt man da also eher bei knapp 300€.


    Mit einem käuflichen Webradio, dass man für ~100€ Bestpreis online bekommt, oder für etwas mehr im lokalen Elektrofachmarkt, hat das nicht mehr viel zu tun.



    Der 78xx war nur als Beispiel für einen simplen Analog-Regler gedacht. Es sollte illustrieren, dass diese sinusförmige Störungen niedriger Frequenz ganz gut ausgleichen können, während dies Sprunghaften Änderungen der Versorgungsspannung Probleme bereiten.

    auffällig ist, das du da zwei Timer (0+2) am laufen hast und einer (0) VPS benutzt.

    Timer 2 wird zugunsten von Timer 0 deaktiviert.

    Diese "Timer 0" kann man hier wohl ignorieren.

    EPGsearch löst die unbeabsichtig beim Vergleich aus.



    So wie ich es sehe ändert EPGsearch den Timer und der VDR deaktiviert ihn daraufhin.

    Dass EPGsearch den Timer auch während der Aufzeichnung aktualisiert, ist beabsichtigt. Bei aufzeichnenden Timern wird, wie in diesem Fall, aber nur die Endzeit geändert (23:10->23:15).


    Auf die Reaktion vom VDR kann ich mir momentan keinen Reim machen, eigentlich sollte das so nicht passieren.


    Man müsste mal probieren, was passiert, wenn man per Hand einen aufzeichnenden Timer über svdrp ändert.


    Mit höherem Loglevel bekäme man heraus, ob das, was EPGsearch an den VDR sendet in Ordnung ist:

    Sieh hier. Unter Debian wird das in /etc/vdr/plugins/plugin.epgsearch.conf eingestellt.

    Es ist in der Tat ein positiver Unterschied zu hören.Die Höhen sind viel sauberer.

    Erfreulich!

    Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass (wie von mir erwartet) noch einiges an Störungen vom RPI selber kommt.


    Du machst bei Deiner Simu-Schaltung auch einen entscheidenden Fehler. Du lässt die ganzen parasitären Komponenten untern Tisch fallen. Das funktioniert leider praktisch nicht so. Für die Spule (hier weniger) , aber für die Kondensatoren musst Du ins Sheet neben der Kapazität noch den ESR und auch die Induktivitäten einzeichnen. Dann berechnen, schon siehst Du ein anderes Bild

    Die ESR aus dem Datenblatt habe ich natürlich berücksichtigt.

    Ob das verwendete ELKO-Modell was taugt, kann man aber immer schwer abschätzen.


    2 x die Hälfte sollte auf jeden Fall besser sein als ein Ganzes. Zum einen ist der ESR besser, der ist zwar bei den kleineren Einzelkondensatoren etwas größer, durch die Parallelschaltung in Summe aber niedriger. Auch ist die Induktivität bei kleinen Kondensatoren niedriger

    Da hast du mich missverstanden. Ich meinte 2x1000µF statt der 2x2200µF. (also die ELKO-Kapazität quasi halbiert)

    Das war als Alternative gedacht, falls man die Grösseren nicht unterbringt.


    mein obiges Beispiel bei Pollin kostet nur 4€ , hat exzellente Werte und kommt ohne Löten und Platine basteln aus.

    Das mag sicher auch gehen, das bezweifele ich nicht. Allerdings steht dann wieder eine extra Kiste rum.

    Und so ganz ohne Basteln geht es auch nicht. Man braucht immer noch ein Kabel und auch das Platinchen muss auch irgendwie isoliert befestigt werden.


    Mein Filterchen würde ich selber übrigens ohne extra Platine aufbauen.

    Der Ausgangselko wird gelegt (also die Anschussbeinchen um 90° gebogen, so dass der ELKO parallel zur Platine liegt) und zusammen mit dem Keramik-Kondensator in den Löchern für das Analog-Netzteil verlötet.

    Die Eingangs Kondensatoren kommen genau so an die Stiftleiste, die zum PI geht. (Belegung sollte sich problemlos finden lassen.)

    Die Spule kann man entweder an die Pads von dem Widerstand löten, oder man nimmt die beiden "+" Leitungen der Elkos. Was sich halt besser löten lässt.

    Die vorgeschlagenen Lötstellen an der Platine sind alle von bedrahteten Bauteilen und sollten sich auch von wenig geübten löten lassen. Das einzige, wo man aufpassen muss ist die Polung vom Elko (sonst knallt's).


    bist du darauf stolz? Das wären doch gerade mal 14db Dämpfung

    Stolz? Nein, aber für den Zweck reicht es.


    Wichtiger als die Dämpfung ist, dass die sprunghaften Änderungen der Versorgungsspannung, die typisch für Computerschaltungen sind, nicht bis zum DAC durch kommen.


    Grün: Eingangsspannung Rechteck Umax 5V Umin 4,5V, das ist so ziemlich der Worstcase. In der Praxis wird es maximal eher bei der Hälfte liegen.

    Rot: Ausgangsspannung zum DAC. Man beachte neben der kleineren Amplitude auch den sehr langsamen Anstieg der Spannung!


    Die in den DACs typischer weise verbauten Konstantstomquellen können sprunghafte Änderungen in der Versorgungsspannung eher schlecht ausregeln.

    Es besteht sogar die Möglichkeit, dass kurz ins schwingen geraten, was auch hörbar sein kann.


    Mit einer Sinusförmigen Störung von etwa 100Hz kommen die Regler aber recht gut zurecht.

    Ein simpler 78xx Spannungsregler kommt da auf etwa 50dB (das Datenblatt hatte ich gerade zur Hand) und ein Regler in einem AudioIC sollte da eher besser sein.


    Auch die Lösung mit dem Trafo ist nur graue Theorie. Ich gebe dir zwar Recht, dass ein längsgeregeltes Netzteil eine saubere Lösung wäre. Was du mit der Low-cost Lösung Trafo/ Zweiwege-Gleichrichtung/ Siebelko aber eliminierst ist der zusätzliche Störnebel durch die Schaltfrequenz des PWM, nicht aber:


    [...]

    Jupp, genau auf die Punkte 1 & 2 hatte ich schon letztens mit dem "extra Kraftwerk" angespielt. ;)

    Btw.: Wir haben einige Betriebe um die Ecke, ich hab da Erfahrungen, was das angeht.


    Also am besten die Kirche im Dorf lassen - wenn du wirklich optimales Analogsignal möchtest solltest du sonst auch selbst an den Anti-Aliasing-Filtern des DAC bei deinem HiFi-Berry DAC(+) optimieren - oder gleich einen richtig guten und sauber arbeitenden/ gefilterten DAC über den SPI ansprechen...

    Das sehe ich genau so.

    Ich würde HiFi-Berry Platinchen in den Consumer-HIFI-Bereich einordnen. So im Bereich 100-150€ Webradio etwa.

    In der Preisklasse wird kein Hersteller ein extra Netzteil für den Audio-DAC einbauen.

    Zumal es bei der räumlichen Nähe zu den ganzen Digital-ICs, gegenüber einer sinnvoll aus der Versorgungsspannung erzeugten Hilfsspannung, nicht viel mehr an Audioqualität bringen wird.

    Obwohl ich bei mir so einen störenden Eintrag in die epg.data reingemischt habe, kann ich das Verhalten (zumindest mit 2.3.9) nicht reproduzieren.

    Der komische Event allein ist nicht das Problem, da muss noch irgendwas anders dazu kommen.

    Der Timer existiert ja eine ganze Weile trotz des Events und wird irgendwann plötzlich gelöscht.


    Meine Vermutung ist, dass das "echte"EPG kurz aussetzt oder Arte die EventIDs einmal täglich wechselt.

    Zur Analyse bräuchte ich eine mit -v3 erstellte epgsearch.log

    Mit oder ohne EPG?

    Ohne EPG habe ich die relevanten Teile hier schon gepostet.

    Mit EPG müsste ich noch machen, das schaffe ich aber wohl erst nächste Woche.


    timersdone.conf, epgsearchdone.data (die letzteren am besten vor und nach dem Löschen)

    In der timersdone.conf erscheint der Timer beim Erstellen und irgendwann verschwindet er daraus auch wieder.

    Ich kann aber leider nicht sagen wann, da die Timer zu den unmöglichsten Urzeiten gelöscht werden (typischer weise zwischen 5 und 6 Uhr Morgens).


    In der epgsearchdone.data tauchen sie nicht auf, da ich "Wiederholungen vermeiden" bei dem Testimer nicht verwende um das als Ursache auszuschliessen

    Die Konstanten sollten da sein wenn man als Board "Arduino Leonardo" wählt.

    Auch mit der Textsuche konnte ich die im gesamten Arduino-Verzeichnis nicht finden.

    Ich muss wohl mal updaten :gap.


    Wir würde das mit den Interrupts gehen?

    Mit dem Zähler, wie ich es gemacht hatte s.o..

    Der zählt genau diese Interrupts.


    Für den Test müsste man die Lib halt temporär mal patchen.

    Wobei es sinnvoller wäre die Zählervariable im dazugehörigen Header zu definieren, dann wären andere Programme mit der Lib weiterhin lauffähig.

    Nebenbei, ich habe hier auch ein Ausgangsfilter für ein 1000 Watt NT (50 V/20A) gebaut und im Einsatz.

    Das ist ein ganz anderes Kaliber als das Filterchen für den Audiodac hier. Nebenbei bemerkt, es handelt sich etwa um den Faktor 1000!

    Und klar, bei solchen Strömen ist es längst nicht so einfach, das hatte ich als Einschränkung schon geschrieben.


    Bei kleinen Strömen kann man, vom Wert her, grosse Spulen verwenden, was die Filterwirkung deutlich verbessert.

    Daher habe ich einfach die grösst mögliche Drossel gewählt, die von Wiederstand, Strombelastbarkeit und Bauform passt.

    Vorraussetzung dafür ist aber, dass die Schaltung einen einigermassen konstanten Stromverbrauch hat, wie das Analog-ICs typischer Weise der Fall ist.

    Für digitale Verbraucher, bei denen die Leistungsaufnahme stark variiert, ist das Vorgehen eher nicht so ideal, da er von der Reglung des Netzteils entkoppelt wird.


    Mein Vorschlag sieht wie folgt aus:


    Diesmal mit Keramik und Elektrolyt Kondensatoren an Eingang und Ausgang, um ganz sicher zu gehen.

    Und ein gescheiter Pufferkondensator auch auf der Digitalseite kann nicht schaden.



    1x L-11P 3,3M

    2x RAD FR 2.200/10

    2x KEM X5R0805 1,0U

    Alternativ, wenn man es lieber bedrahtet will:

    Z5U-5 1,0µ

    Zusammen kommen die Teile auf etwa 2€


    Die Simulierte Kennlinie:

    (Man könnte jetzt zwar über das ELKO-Modell streiten, aber so grob sollte es passen.)

    Die blaue Kurve ist der o.g. Filter. Man sieht, dass schon knapp oberhalb von 100Hz schon nicht mehr viel durch geht.

    Schuld daran sind die grossen Elkos. Die grüne Kurve ist zum Vergleich mit 2x 1000µF, was aber eigentlich auch reichen sollte.

    Sofern Platz ist würde ich aber einfach die 2200er drauf packen, die kosten nur 20¢ mehr und haben einen niedrigeren ESR.

    Die Keramikkondensatoren machen sich bei der Simulation erst oberhalb von ~1MHz geringfügig bemerkbar.

    Benötigt werden sie in der Praxis aber trotzdem, da man die nadelförmigen Impulse der schaltenden Transistoren mit den Elkos allein nicht weg bekommt.

    Bei der grossen Spule sollten die standardmässig an allen Digital-ICs verbauten 100nF aber auch locker reichen.



    Die rote Kurve ist zum Vergleich der Filter von Argus.

    Auch dieser Verlauf ist praktisch ausschliesslich von den Elkos abhängig.


    sicher kann man die Störungen weg filtern, aber da müssen alle mitspielen, sprich, es müssen die Bedingungen von Netzteilhersteller, Raspberry, USB Kabel Hersteller usw. bekannt sein. Doch, wie schon oben angedeutet, wird Dippes das ohne Messmittel oder ohne viel Gebastel und probieren nicht lösen können.

    Was bitte muss da noch mit spielen, wenn man alles oberhalb von 500Hz praktisch komplett weg filtert?


    Und um den Filter zu beurteilen braucht man in diesem Fall keine Messmittel. Wenn mit gut klingt und die Störungen verschwunden sind, ist er in Ordnung.

    Wenn man nicht zufrieden ist, muss man sich halt was anderes überlegen. Der mögliche Verlust von 2€ ist aber verschmerzbar, finde ich.

    Da die Bauteile schon mehr als grosszügig bemessen waren, kann man sich weiteres rum probieren nämlich eigentlich gleich sparen.

    Die Variablen "WAKEUPE" "SUSPE" gab es bei mir noch nicht. Oder hast du da was selber gebaut?



    Komischerweise auch: Grüne LED an wenn mit USB-Netzteil versorgt.

    Könnte mit den Pullup / Pulldown-Widerständen an den Datenleitungen zusammen hängen.

    Da gibt es so komische "Standards", wie die die mögliche Ladeleistung an Handys übermitteln. Google weiss da mehr.


    Beim Mainboard könnte es das Gleiche sein, oder der USB-Controller wird nicht abgeschaltet. Eventuell bringt der Blick ins BIOS da was.



    Ich weiss jetzt nicht, wo die Variablen "WAKEUPE" "SUSPE" her kommen.

    Die Interrupts, die der USB-Teil im AVR auslöst, werden AFAIK aber immer nach dem Empfang eines bestimmten Pakets vom USB-Host.

    Man sollte also eigentlich sicher sein, dass USB-Host aktiv ist. Da wäre es jetzt interessant zu wissen, ob es einen Unterschied macht, wenn man Interrupt auswertet.


    Leider habe ich momentan kein freies Board da, mit dem ich das probieren könnte.

    Das kann man auch gut per LED machen, einfach den Takt entsprechend teilen, dann sollte die LED blinken.



    Habe heute das Netzteil bekommen und erstmal ohne Trennung von Raspberry und Dac angeschlossen.Der Unterschied ist wirklich enorm.


    Der Sound ist räumlicher und die sharfen Höhen sind deutlich zurückgegangen.

    Das man was (bzw. weniger Störungen) hört, wundert mich nicht.


    Inzwischen verzichten die Hersteller bei den kleinen Schaltnetzteilen Ausgangsseits leider oft auf jegliche Filterung.

    Bei den Verkaufspreisen bleibt denen wohl aber nichts anderes übrig.


    Da ich zwei von den Rasp+Dac habe werde ich den anderen mit getrennten Netzteilen versorgen und auf den klanglichen Unterschied achten.

    Eigentlich erwarte ich da auch noch einen Unterschied.

    Auf dem RPI sind neben (mindestens) zwei Schaltreglern auch noch diverse andere Komponenten die Störungen verursachen.


    Wenn man noch weitere Versuche anstellen will, wäre auch der Vergleich zwischen extra Netzteil und einem passiven Filter interessant.

    Dann wüssten wir endlich eindeutig, ob ein eigenes Netzteil für den Analogteil nötig ist, oder ob der Hersteller da Problem für 2€ hätte lösen können.


    Ich habe den Rasp und den Dac in ein Stahlgehäuse verbaut.

    Wenn beides in einem geschlossenen Blechgehäuse verbaut ist, sollte man dafür sorgen, dass Bluetooth und WLAN deaktiviert sind.

    Die Funkmodule können, weil sie gepulst senden, auch Störungen im hörbaren Bereich verursachen und funktionieren tut beides durch ein Blechgehäuse eh nicht.

    Das kommt davon, wenn man Infrastruktur, auf die man angewiesen ist, aus der Hand gibt....


    Gerade hier im Nordosten (MV) besteht das Problem, das DAB+ mow. nicht existent ist

    In Hessen hätte es den Marktführer (FFH) auch ziemlich getroffen. Per DAB+ sind die nur im Raum Frankfurt / Südhessen verfügbar. D.h. in halb Hessen nicht.



    Warum man das gut funktionierende System UKW durch irgendwas anderes ersetzen will, was für den normalen Nutzer keiner Vorteil bringt, will mir nicht einleuchten.


    Radio ist doch eher was, was man neben bei konsumiert, damit die Arbeit nicht zu eintönig wird. Oder im Auto auf dem Weg dahin und da natürlich noch wegen der Staumeldungen.

    Bei den Nebengeräuschen ist eine bessere Qualität ist für die meisten Benutzer, mich eingeschlossen, also völlig egal.

    Und selbst zuhause (wo ich kaum Radio höre), hätte ich keinen Bedarf dafür. Die Moderatoren sabbeln einem doch sowiso dauernd da zwischen, das reicht mir auch in UKW-Qualität.;)
     
    Und jetzt soll meine einwandfrei und zur vollsten Zufriedenheit funktionierenden Radios weg schmeissen und mit für teuer Geld neue kaufen, nur damit es am Ende wieder so funktioniert wie es das momentan schon tut?

    Radio wird doch eigentlich nur gehört, weil es überall verfügbar und preiswert ist. So ein UKW-Radio hat doch heute jeder irgendwo rum liegen.

    Ich werde mir jedenfalls kein DAB Gerät zulegen, dafür sehe ich nicht ein Geld auszugeben. Allenfalls fürs Auto, wenn es gar nicht anders geht, wegen des Verkehrsfunks (da ist FFH in dieser Region echt gut).


    Wenn man sieht, wie zukunftsfähig DAB und DVB-T waren, traue ich dem Standard DAB+ bei dem Thema auch nicht über den Weg.

    Kaum hat sich der Standard durchgesetzt kommen die doch garantiert mit was neuem ums Eck, da würde ich meinen Allerwertesten drauf verwetten.

    Das ist dann unglaubliche 3% effizienter oder so und man soll deswegen wieder alle Geräte neu kaufen. :wand


    Warum kann man denn nicht einfach mal was, was für eigentlich alle gut funktioniert, lassen wie es ist und sich freuen, dass es das tut?:(

    Spricht da was dagegen?

    Wie Argus schon schreib, das Teil hat ziemlich sicher nur eine geregelte Ausgangsspannung.

    Die Ausgangsbuchsen sind maximal durch eine paar kleine passive Komponenten ein wenig entkoppelt.


    So ein Linearregler verheizt eine Menge Energie und muss daher gekühlt werden. Man kann den wegen des nötigen Kühlkörpers, also so leicht nicht so leicht verstecken.

    Auf den Bildern erkenne ich einen Leistungstransistor, der sitzt am Gehäuseboden unter dem Netzstecker. Das massive Alu-Gehäuse dient in den Fall gleichzeitig als Kühlkörper, das haben die geschickt gemacht.


    Du könntest aber folgendes machen.
    Nimm Dein altes NT fürs RPI und betreibe dies so weiter. Trenne die Verbindung auf dem Hifiberry R14 und versorge den Hifiberry über Anschluss P3 vom neuen Audiophonics NT. So ist Analog und Digital schön getrennt. Dann hoffen wir mal, dass das auch etwas bringt.

    Und ich dachte, bislang, das wäre dir ganze Zeit der Plan gewesen...


    Jedenfalls drücke ich auch mal die Daumen, dass es klappt.

    Mehrere Netzteile an einer Schaltung können unter Umständen auch ihre Tücken haben. (Stichwort: Brummschleifen.)


    Man hätte auch mit einem 12V Stecker-Schaltnetzteil zwei Spannungswandler ansteuern können. Einen getakteten für den Raspberry und einen linearen für den Analogteil.

    Auch wenn diese Lösung den HiFi-Freaks nicht gefallen wird, kann man das so machen und ich habe das so oder so ähnlich auch schon in diversen käuflichen Geräten gesehen.

    Für einen Röhren-Phono-Vorverstärker würde ich es zwar nicht so machen, aber für ein Projekt wie dieses halte ich auch das für eine brauchbare Lösung, wenn sie am Ende funktioniert.


    Bei dem Linearregler empfehle ich aber einen LC-Tiefpass vorzuschalten.

    Die extrem steilen Flanken, die ein Schaltregler produzieren kann, kann auch ein Linearregler nicht immer zuverlässig ausgleichen. Mit so einem einfachen Filter kommen die erst gar nicht bei dem an.

    Mit eingeschaltetem VPS beim Suchtimer würde das Problem nicht auftreten, weil das ARTE-Event von 6:00-6:00 keine VPS-Zeit trägt.

    VPS hab ich noch nicht probiert.

    Könnte ich bei Gelegenheit aber noch mal machen.

    Das muss dann epgsearch berücksichtigen. Ich muss mir noch mal die GetTimer()-Routine im searchtimer_thread anschauen.

    Soweit ich das nachvollziehen konnte, findet EPGsearch den Timer zwar, löscht ihn aber weil das Event nicht mehr zur Suche passt.

    (Bei mir Titel und Startzeit)

    Mit dem timerdone_eventchanged.diff kann es immer noch passieren, wenn der Suchtimerupdate z.B. 10 Minuten vor dem event läuft, dass der timer erstmal gelöscht wird und auch entsprechend in der timerdone, aber erst beim nächsten Suchtimerlauf wiederhergestellt wird (oder dann nicht mehr, weil zu spät).

    Ja, das könnte passieren.

    Der Patch soll auch primär den Bug, dass von EPGsearch selbst gelöschte Timer nie wieder angelegt wird, beseitigen. Das ist IMHO nämlich definitiv nicht sinnvoll.


    Wenn das Event zum Beginn der Aufnahme falsch ist, ist es aber genauso ein Problem.

    Man könnte zwar generell darauf verzichten einmal gesetzte Timer zu löschen oder zu kürzen, aber ob das sinnvoll ist?


    Ich bin auch noch nicht dazu gekommen das zu testen was passiert.

    Eventuell erstellt EPGsearch den neuen Timer nämlich schon beim selben Durchlauf.


    Verursacher ist aber erstmal der Erzeuger des falschen EPG-Eintrags. Eigentlich dürfte doch die eventid und die channel-Id nicht gleich sein.

    So wie es in diesem Fall war, ist es, je nach Auslegung des Standards, durchaus zulässig.

    Es wird gefordert, dass die eventids innerhalb eines TS eindeutig sind. (oder war es innerhalb eines Kanales eines TS? ist aber hier auch unerheblich...)

    Die Fraglichen Events wurden aber auf einem anderen Transponder als dem von Arte gesendet. Korrekt deklariert als EPG für einen anderen Kanal (und nur deshalb funktioniert Klaus Patch!) mit dessen channel-Id (der von Arte). Die EventID ist in diesem Transponder auch eindeutig (bzw. ich nehme es mal so an, da ich den Transponder nicht kenne).

    Diese EventID überschneidet sich aber mit einer im "echten" EPG von Arte.

    Da ich nirgends die Forderung gelesen habe, dass das EPG zu einer Channel-ID aus unterschiedlichen Quellen identisch sein muss, ist das durchaus auch zulässig.

    schade, früher konnte man mit Dir noch vernünftig diskutieren, da standen Fakten im Vordergrund.

    Sorry, aber all 5 Jahre wird man sich mal einen Scherz erlauben dürfen ;D.


    Der Rest des Beitrages war durchaus sachlich, wenn auch teilweise mit einem leicht sarkastischen Unterton.

    Den möge man mir bitte nachsehen, aber ein Board mir "HIFI + Pro" zu bezeichnen und nicht mal in Ansätzen an eine sinnvolle Versorgung des Analogteils zu denken, halte ich schlicht für eine Frechheit.:tdw


    Macht es einen Unterschied (Störungstechnich) ob über den Hifiberry oder über den Hifiberry Dac+ Pro das Paket mit Strom versorgt wird oder sollte auf jeden Fall die zwei Komponenten getrennt versorgt werden?

    Die Versorgungsspannungen sollten unbedingt von einander entkoppelt werden.

    Die Verwendung von zwei Netzteilen für das Projekt halte ich zwar nach wie vor mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber da es schon bestellt ist, sollte man es auch korrekt einsetzen.

    Und zwar für den Analogteil und auch nur für den Analogteil!


    R14 wirst du also runter löten müssen, sonst war die war die Investition in das Edel-Netzteil völlig sinnlos.

    Leider haben die auch da wieder gespart, nicht mal einen Jumper zum Auftrennen der Spannungen verbaut :(.


    Das beste Netzteil nützt aber nichts, wenn die Störungen vom RPI kommen.


    ja, bei den Hohlsteckern gibt es die von gut bis richtig böse.

    Dann hab ich bislang wohl nur die Bösen erwischt ;D.

    Nach meiner Erfahrung neigen die zu Wackelkontakten, die immer dann weg sind, wenn man versucht den Fehler zu finden.

    HIFI und diese Stecker schliesst sich für mich eigentlich aus.


    Die von mir erwähnten MPX-Stecker gibt es auch bei Reichelt.

    Die sind zwar massiv überdimensioniert, aber bei 3 vergoldeten Kontakten parallel gibt's keine Kontaktprobleme. Ich hatte bislang jedenfalls noch nie Ärger mit den Dingern.

    Leider aber halt nur zum löten und Schrumpfschlauch braucht man auch noch.


    Die Mikrofonstecker von Argus halte ich übrigens auch für brauchbar. Ausserhalb des Gehäuses sind die praktischer als die MPX-Dinger.

    Ich hab mir sogar ein paar Sätze hingelegt, für den Fall dass ich mal sowas brauche, aber bislang noch keinen verbaut.

    wer sagt Dir denn, welche Art die Störungen haben. Nur wenn man diese kennt, kann man sie gezielt bekämpfen. Alles andere ist stochern im Nebel

    Deshalb ja die recht grosszügige Auslegung, da ist man sicher alles zu erwischen.

    Bei dem Einzelstück lohnt es nicht zu versuchen 1€ an Bauteilen zu sparen.


    dann ist ja gut, anfangs sah es nur mit dem riesen Elko noch anders aus. Viel hilft hier nicht viel.

    So riesig ist der nicht. Etwa die Grösse ist schon notwendig um in einen sinnvollen Frequenzbereich runter zu kommen.

    Schaut euch mal zum Vergleich die Elko-Batterien in den verlinkten Netzteilen an. Da sind X Stück von der Grösse drauf.

    empfindlich ist aber auch der Digitalteil vom DAC auf hochfrequente Störungen und die betrachtest Du dabei nicht.

    Wie soll ich das ohne Schaltplan tun?


    Aber wenn der Digitalteil gestört wäre, würde es normalerweise sofort richtig übel klingen (vgl. Klötzchen und Quietschen im Video). Daher Priorität auf die analoge Seite.


    Meine Empfehlung sollte die Spannung des Analogteils nahezu sicher als Problem ausschliessen. Und das Preiswert und für Anfänger problemlos nachbaubar.


    Ein paar zusätzliche Keramik-Abblokkondensatoren und ein Elko tun der Digitalseite aber sicher auch gut. Meist wird an den Bauteilen gespart, weil sie verhältnismässig teuer sind.

    Sofern man es nicht übertreibt damit, gibt es auch keine Probleme.


    Dann gibt es noch Dinge wie Einstreungen vom RPI, die man eigentlich auch berücksichtigen müsste. Nur ohne konkreten Aufbau ist das schwierig.


    Ich bleibe dabei, eine verseuchte Spannung mit Aufwand (schaltungstechnisch Bauelemente usw.) wieder so sauber zu bekommen wie eine separat erzeugte saubere Spannung halte ich in diesem Fall für weniger sinnvoll. Es gibt manchmal Gründe, wo man nicht anders kann und filtern muss, dann ist das auch gerechtfertigt.Im audiophilen Sektor nimmt man für Vorstufen, DACs, etc. gern einen strahlungsarmen kleinen Ringkern, paar Elkos für die Netzfrequenz und Linearregler -->http://www.thel-audioworld.de/module/NT-HQ/NT-HQ.htm . Mehr braucht es nicht. Und vor allem kann man sich sicher sein, das die Versorgung sauber und extrem stabil ist, man muss dann nicht mit dem Oszi schauen und Filter planen, prüfen, nachjustieren.

    Wie weit recht denn so eine Verseuchung?

    Dann müsste man konsequenterweise auch zwei Netztrafos an unterschiedlichen Phasen arbeiten.

    Oder besser gleich ein eigenes AKW nur für die Analogteile reservieren? Wind und Wasserkraft scheidet wegen des Rauschens ja wohl aus, denke ich?

    :uglyhammer




    Sorry, aber bei derart HIFI-Esoterik bin ich raus.

    Wenn die Spannung stabil und frei von Störungen ist, ist mir Wurst, wie sie erzeugt wurde.

    Und darum wähle ich die für meinen Zweck unkomplizierteste Art das zu erreichen.

    Wenn filtern so einfach wäre, würde man sich im Hifi Sektor separate lineare NTs nicht antun.

    Wie ich schon geschrieben hatte, ist mein "Filter-Trick" nur bis etwa 100mA wirklich sinnvoll.

    Ab spätestens 1A würde ich auch zu einem entsprechenden Doppel-Netzteil greifen.


    Auf jeden Fall würde ich ein gutes USB Verbindungskabel nehmen. Nicht eines mit goldenen Steckern , sondern eines mit großzügigem Leiterquerschnitt.

    Da man dann sowieso löten muss, kann man auch noch gleich gescheite Stecker dran machen. :versteck

    So was in der Art wie ein MPX-Stecker, mit mehreren vergoldeten Kontakten parallel. Sowohl USB als auch der Hohlstecker sind doch Grütze.


    Durch jeden Übergangswiderstand erhöhen sich die Spannungsschwankungen bei Laständerung, da ist das beste Netzteil für die Katz.



    So wie ich auf dem Foto sehe hat er die eine Seite vom Netzteil für Rasperry und Dac und die andere Seite für das Display genommen. Eine Auftrennung von Raspberry und Dac kann ich auf dem Foto nicht erkennen.

    Das ist leider von dem Flachbandkabel, oben links, verdeckt.

    Links vom Flachbandkabel sieht man aber ein Stück vom schwarzen Versorgungskabel.

    So, inzwischen hab ich auch einen Patch für EPGsearch gebastelt.

    Damit werden beim Vergleichen mit der timersdone.conf Titel und Beschreibung ignoriert und nur noch nach Kanal, Start- und Endzeit und SuchtimerID gearbeitet.

    Das sollte jetzt eigentlich dazu führen, dass der Timer aus der timersdone.conf gelöscht wird, auch wenn sich das Event geändert hat.

    Bislang ist das aber noch ungetestet! Da die geänderte Funktion aber nur in diesem Zusammenhang aufgerufen wird, sind wenigstens keine Nebenwirkungen an anderer Stelle zu befürchten

    Ja, leider scheint VDR ein bissel "Good Old" zu sein/werden. Da steht die Frage wie gegen gesteuert werden kann. Welche alten Zöpfe müssen fallen um dem Projekt wieder Schwung zu geben. Es wäre sehr Schade wenn das einschläft.

    VDR ist eine SettopBox-Software und das sollte sie IMHO bleiben, momentan gibt es nur keine Box dazu.

    Nicht jeder ist ein Hardware-Bastler und möchte sich einen ganzen PC neben den Fernseher stellen.


    Wenn es alternative Images mit VDR für eine der verbreiteten Receiver-Plattformen gäbe, würde das der Verbreitung sicher nicht schaden.

    Man denke mal an den Hype mit der SMT 7020 vor rund 10Jahren. Da war schlagartig einiges los hier.

    naja, wenn sie drauf wären, dann würden sie auch wirken und wir müssten hier nicht darüber diskutieren.

    Abblockkondensatoren (typischer weise 100nF) sollten immer verbaut sein, alles andere wäre Pfusch.

    Es fehlt aber die Induktivität, so wirken sie kaum bei Störungen von der Versorgung her.

    Unfug wäre nur der 2,2mF C, der wäre nur Geldverschwendung. Für passive Filter nimmt man wesentlich kleinere Cs, schau mal hier

    In dem Link geht es nur ums Abblocken von HF. Wir sind hier im hörbaren Bereich, also deutlich niedriger in der Frequenz, daher grössere C.


    In diesem Fall ist der dicke Elko aus zwei Gründen notwendig:

    1.: Die Kombination aus SNT und wechselnder Last kann Störungen auch in Bereich von einigen 100 Hz erzeugen.

    2.: Dient der Elko zur Pufferung, wenn sich die Stromaufnahme des Analogteils ändert.


    dabei mehrere Größen von Keramic und Tantal für die Breitbandigkeit.

    Genau das mache ich ja mit der Kombi aus Elko und Keramik auch.


    Das ändert aber nichts daran, das man mit der strikten Trennung von Analog und Digital Versorgung immer besser liegt. Zumal es auch nicht wesentlich teurer ist.

    Kommt darauf an wie man strikt definiert. Reicht ein extra Netzkabel oder brauche ich ein eigenes Kraftwerk :mua?


    Wenn es bei diesem einen, relativ kleinen Analogteil bleibt, würde ich die Lösung aus meinem letzten Beitrag favorisieren.

    Da der StepUp-Wandler bei der Anhebung der Spannung nebenbei niederfrequente Störungen beseitigt, braucht man nur dessen relativ hochfrequenten Störungen weg filtern. Dann noch ein Pufferkondensator und man hat mit wenig Aufwand eine saubere Versorgungsspannung für den Linearregler. Der erledigt dann den Rest.