Posts by SHF

    Ich möchte eine Gleichspannungsversorgung schützen. Hier sind die Serienwiderstände natürlich nicht so toll, weil ständig Verlustleistung anfällt.
    Wie sollte die Schaltung sinnvollerweise geändert werden?

    Spulen an Stelle der Widerstände einbauen. (Ging hier aber nicht, da da kein DSL-Signal mehr durchkommen würde.)

    Die Induktivität der Spulen lässt die Spannung dahinter nur langsam ansteigen und schützt so die Cera Dioden.

    Vor und hinter den Spulen baut man dann noch Kondensatoren (MKP oder Keramik) zwischen die Leitungen, das dämpft HF-Störungen.

    Netzfilter werden eigentlich immer so aufgebaut, da gibt es auch einige Beispiele im Netz.

    Da durch den Filter kein HF-Signal durchkommen soll, ist das alles unproblematisch.

    Netzfundstück:

    Das sagt der Marktführer bei Routern dazu:

    AVM: So schützen Sie Ihre Geräte vor Blitzschäden

    Wo wir gerade beim Thema sind, wollte ich euch das nicht vorenthalten. :hat2


    Was ich mich im Zusammenhang mit dem ISDN-Überspannungsableiter vor allem frage: Bräuchte ich denn Sicherungen?

    Da ist anscheinend nicht mal die Telekom sicher.

    Ich habe hier 3 unterschiedliche Splitter liegen. Alle haben Gasableiter verbaut, aber nur einer Sicherungen davor.

    In den älteren DSL-Modems waren auch Gasableiter verbaut und das ohne Sicherung davor.


    Darf ich denn auf "Kundenseite" einfach so eine eventuell auftretende Überspannung kurzschließen oder besteht dann Gefahr für die Zuleitung?

    Wie sieht es denn mit Brandgefahr aus? Besteht das Risiko das mein ISDN-Überspannungsschutz, direkt am ins Haus führende Kabel, bei ausreichend "Energie" aus dem Netz einfach abbrennt?

    Wenn die Überspannung in den relevanten Bereich geht, würde ich mir eher Sorgen machen, was alles ohne Überspannungableiter passieren kann.

    Oder stresst die SSD zu sehr, so dass vorzeitiger Verschleiß droht?

    Wenn man die üblichen Dinge (trim aktivieren, SSD nicht zu voll werden lassen, evtl. Mountoptionen wie noatime) beachtet, würde ich mir da überhaupt keine Sorge machen.


    Du musst halt mit ner Ramdisk arbeiten für EPG etc. Und Swap deaktivieren.

    Beides unnötig, ich habe seit über 5 Jahren EPG und Videotext auf die SSD laufen, gab bislang keine Problem.

    Auch der Verschleiss hält sich laut SMART noch immer in Grenzen. Und dabei handelt es sich nur um eine, in heutigen Masstäben mickrige, 32GB-SSD.
    Die ganzen Metadaten der Aufzeichnungen (= /video0) laufen übrigens auch auf diese SSD.


    Genug Ram sollte da sein, nicht nur 2 GB.

    Genug RAM ist natürlich Vorraussetzung. Wenn der RAM knapp wird, geht es zuerst an den Disk-Cache und der nimmt der SSD einen guten Teil der Lese- und Schreib-Operationen ab.


    Spricht rein technisch (also abgesehen vom hohen Preis) eigentlich etwas gegen den Einsatz einer SSD auch für die Video-Partition?

    Für mich spricht das Fehlerverhalten dagegen.

    Meine Festplatten-Defekte waren bislang immer schleichend. Wenn man da was bemerkt hat, hatte ich immer Zeit die Daten, mit allenfalls minimalen Verlusten, runter zu ziehen. (Das soll jetzt aber kein Argument sein, aufs Backup zu verzichten!)

    Die Defekte bei denn SSDs hingegen waren plötzlich und fatal. Der Rechner blieb einfach im Betrieb stehen. Danach waren die SSDs komplett tot.


    Für die Video-Daten (= /video1) würde ich noch immer eine 2,5"-HDD wählen.

    Die Metadaten (= /video0) liegen bei mir aber schon lange auf der SSD (natürlich mit automatischem Backup). Das lasst die HDD deutlich weniger oft anlaufen und bringt Geschwindigkeits-Vorteile beim Einlesen der Aufnahmen.


    Bei den aktuellen SSD-Preisen, IMHO eine SSD als Aufnahme-Cache interessant.

    Aufnahmen laufen dann immer auf die SSD und werden nach x Tagen dann auf die HDD verschoben.

    Das würde die Laufzeit der HDD nochmals deutlich reduzieren und Schneiden ginge rasant.

    Vielleicht hab ich im Winter ja mal Zeit dafür ...

    Allerdings hat die Backspace-Taste in xine-ui keine Funktion, das mach das Browsen durch das Menü ohne "zurück"-Funktion etwas hackelig.

    Da kann man AFAIK was bei Xine konfigurieren.

    Hab ich aber nie gemacht, meine FB hängt über LIRC direkt am VDR.


    streamdev-server mit vlc oder mpv als client

    Du kannst auch VLC oder MPV an xineliboutput betreiben.

    Allerdings muss man die Fernbedienung direkt an den VDR anbinden. Und es gibt halt kein OSD.

    So, ich hoffe jetzt klappt das mit dem Beitrag ....

    Mein Verbindungskabel ist ca. 40 Jahre alt. ...

    ... Erbstück, langjähriger Familienbesitz und praktisch unersetzbar ;D.

    (Ich erinnere den Anfangspost noch so ungefähr :))


    Interessanterweise ist



    Nach Einmessung wird auf ein Ersatzpaar umgeschaltet bis nichts mehr frei ist. Dann wird gebuddelt,

    "Mein" Kabel gehört der Telekom und es gibt noch eine Menge freie Ersatzpaare.

    Selbst wenn es getauscht werden müsste stört mich das nur soweit, dass es wahrscheinlich wieder eine Ewigkeit dauern wird, bis die das hin bekommen.

    Vielleicht ziehen die dann aber den geplanten Glasfaserausbau vor, da gibt es die Probleme dann nicht mehr ;).


    Jedoch frage ich mich, was wäre ohne die rechtzeitige Ableitung passiert. Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Sinnvoll wäre so eine Art Typ 2 Ableiter, der außerhalb des oben beschriebenen Schutzes direkt am Kabel hängt.

    Die Sicherungen brauchen auch eine Zeit zum Ansprechen, ist mir inzwischen aufgefallen. Das muss man auch einbeziehen. Das Thema ist wirklich komplex.

    Das Kabel bekommt also auch einen gewissen Schutz mit.


    Hauptsächlich sind die Sicherungen, was ich gelesen habe, wohl als Schutz gedacht, falls Netzspannung anliegt. Da würden die GDTs leitend und das Kabel würde verschmoren.


    Bei deinem eigenen Kabel kannst du die Sicherungen eigentlich weg lassen.

    Ich würde aber eher zu trägen Sicherungen, mit einem etwas höheren Wert greifen.

    Ein Überstromschaden wird sich nicht nur auf ein Aderpaar begrenzen, das will man unbedingt vermeiden.




    Ich habe einen ISDN-Überspannungsschutz rumliegen der keine Anwendung mehr hat, für DSL aber auch nicht funktioniert.

    Das war auch mein Ausgangspunkt.


    Ist aber im Wesentlichen Gasableiter mit "Mittenabgriff" und Dioden

    Bei mir waren noch zwei "widerstandsartige" Bauteile drin, die aber Spulen gewesen sind. Die waren bei mir die Ursache, dass es nicht ging.


    hätte ich nur noch die Gasableiter und hätte vermutlich einen DSL-tauglichen Überspannungsschutz. Richtig?

    Ein Gasableiter, der wirklich nach Masse ableitet, ist definitiv besser als nichts.

    Ich gehe davon aus, dass in meinem Fall (starten des vdr im Quellverzeichnis in einem Terminal-Emulator) die Log-Meldungen gleich die im Terminal sind?!:

    Vielleicht noch mal im Syslog schauen.

    Ich kann mich wage erinnern, dass nicht immer alles im Terminal kam.

    Ist aber auch schon wieder eine Ewigkeit her, dass ich das versucht habe.

    Also neuer Versuch mit xineliboutput, - Premiere auf vdr-2.4.1- und siehe da:

    mit der Option "-V opengl2" oder "-V opengl" geht sogar der lokale client und ich sehe auch das OSD inkl. Menü. Mit "--local none" und dem Hilfsprogramm


    vdr-sxfe funktioniert es mit den opengl-Treibern in den ersten Versuchen am besten.

    Du kannst auch Xine und VLC als Client versuchen (letzteres leider ohne OSD).

    Dann gibt es mehrere Übertragungsmöglichkeiten, eventuell lohnt sich da ein Blick ins Manual, wenn die Verbindung abbricht.


    Beim automatisch öffnenden lokalen Client bleibt beim Verändern der Fenstergröße leider das Seitenverhältnis nicht erhalten und man erhält schnell gestauchte oder gestreckte Köpfe.

    Den Client mit starten, hab ich nie gemacht.

    Ich verwende Xine als Client (zu xineliboutput) und da klappt das mit dem Seitenverhältnis.

    oder auch die Kabelisolation

    Ernsthaft???

    Bei einer Transistoreingangsstufe stimme ich da voll zu, aber bei einem Kabel?

    Ich gehe bislang davon aus, dass die GDT-Varistor-Kombination für so "mechanische" Bauteile mehr als ausreichend ist.

    Ausserdem ist der Schutz des Kabels durch die Sicherungen eh begrenzt. Wenn die erstmal durch sind, hängt ja gar nichts mehr dran.


    Mich würde jetzt echt mal eine seriöse Messung oder zumindest Simulation interessieren, wie da die Unterschiede wirklich ausfallen.

    Ich persönlich sehe auch keinen Vorteil des Kondensators

    Bei den Fritzboxen (zumindest bei vielen) entlädt sich die Überspannung typischer Weise über die LAN-Buchsen. Das Netzteil ist galvanisch getrennt (und das anscheinend besser als der DSL-Teil der Box)

    , da bleibt halt auch kein anderer Weg.

    Das LAN ist irgendwo immer an Masse, sobald man einen normalen PC angeschlossen hat.


    Den Fall mit der durchgeschlagenen Fritzbox und damit Überspannung auf meinem LAN, will ich unbedingt vermeiden. Nicht wegen dem Router, sondern wegen dem ganzen Zeug, was dahinter hängt.


    Da ich dem Router, was die Galvanischetrennung angeht, nicht so ganz traue, baue ich halt selber eine davor. Darum die Kondensatoren.


    Der interne Aufbau ist übrigens auch ein Übertrager mit einem Kondensator in Reihe. Eigentlich ganz gut, nur leider alles sehr eng auf die Platine gequetscht und kaum Abstand zum Masselayer. Da ist dann nicht verwunderlich, wenn da was überspringt.


    Als Überspannungsschutz habe ich, in den Routern, bislang GDTs oder SIDACtoren gesehen. Allerdings mangels Masse nur zwischen den Leitungen, was bei symmetrischen Überspannungen nichts hilft.

    Und da beide Adern am anderen Ende im gleichen DSLAM-Port angeschlossen sind, gehe ich davon aus, dass die Überspannung eher symmetrisch sein wird.

    Das Beste, was mir gelingt, ist das Ding mit der Kommandozeilenoption "-v vaapi" zu starten, dann bekomme ich ein Fenster mit schwarzem Inhalt.

    Irgendwo müsstest du auch noch Meldungen in den Logfiles bekommen ;).


    Kaffeine funktioniert beispielsweise mit vaapi am geschmeidigsten, aber was wäre ein Tipp für den vdr?

    Geht denn xine mit vaapi?

    Dann könntest du mit xinelibout arbeiten.

    deswegen kannst Du die auch weglassen, das wollte ich Dir eingangs damit sagen.

    Ich verstehe nicht, was du gegen die Cera-Diode in der Position hast.

    Die Dioden sorgen doch zuverlässig dafür, dass sich auf der Leitung keine unzulässig hohen Spannungen aufbauen können (durch Induktion, Kriechströme oder was auch immer). ... oder nicht?

    Und du schreibst selber, dass man darauf achten muss, dass das nicht passiert.


    Für mich sind die Dioden da jedenfalls gut investierte 30 Cent.


    Die GDTs sprechen typischerweise bei ca. 8/20µs an. Die Cera Dioden haben eine Ansprechzeit von unter 0,5ns und können wesentlich früher den "Ball flach halten"

    Die Spannung wird etwas höher auflaufen, bevor GDTs ansprechen, oder was willst du damit sagen? Das ist mir schon bewusst.


    Nur wird das ein Problem für die Kondensatoren werden?

    Gehst du davon aus, dass es mir die Kondensatoren zerlegt, wenn ich nicht am Eingang auch Cera-Dioden drin habe?

    Ich denke momentan eher nicht. Die Telekom verbaut ja auch nur GDTs, das sollte doch eigentlich passen?

    Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn es stichhaltige Argumente gibt. Man müsste das eigentlich mal mir Spice oder so mal simulieren, was aber nicht so ganz trivial ist.

    die erreicht nichts mehr. Durch die zeitliche Verzögerung mit 47n kommt es so verspätet an, das dann schon die Varistoren und GDTs im Einsatz sind. Damit ist der Vorteil der schnellen Cera Dioden hin.

    eine nicht abgeleitete Spannung wird unbegrenzt hoch laufen und Schäden anrichten. Sinn ist also nicht aufhalten sondern sofort ableiten.

    Mich interessiert nicht, ob die Dioden was ableiten, sonder ob hinten was raus kommt.

    Und die Cera Dioden hinter den Kondensatoren sorgen dafür, dass sich da sicher keine zu hohe Spannung aufbauen kann.


    eine nicht abgeleitete Spannung wird unbegrenzt hoch laufen und Schäden anrichten. Sinn ist also nicht aufhalten sondern sofort ableiten.

    Deshalb sind ja vor den Kondensatoren die Varistoren und GDTs und danach (auf Seiten des Modems/Routers) die Cera Dioden.


    Die Varistoren und GDTs sind ca. 90V-Typen und sollten eigentlich locker dafür sorgen können, dass der Kondensator keinen Schaden nimmt (1000V MKP).

    Die Cera Dioden sorgen dann dafür, dass die Spannung auf der Leitung zum Router im Bereich +- 30V bleibt.

    So recht erkenne ich auch nicht den Sinn der Kondensatoren als Ersatz für die 1Watt Widerstände, außer das die Leitung frequenzabhängiger wird.

    Sinn ist die Potentialtrennung.

    Ausserdem wird man den Gleichspannungsanteil und die niederfrequente Wechselspannung los, beides braucht DSL nicht. Die Kondensatoren waren ja seit Anfang an in den Splittern drin.


    Dann begrenzt der Kondensator die Leistung, die die Cera Dioden erreicht.

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, waren das unter 0,1J bei 1000V. Das sollte die Diode eigentlich locker im Griff haben.


    Wirklich durchsimuliert habe ich das aber nicht, das muss bis zum Winter warten.
    Im Zuge der VOIP-Umstellung ist ein ISDN-Überspannungsschutz übrig geblieben, der nicht DSL-tauglich war. Bevor ich den weg schmisse, habe ich mal rein geschaut und praktisch die obrige Schaltung vorgefunden. Lediglich waren an der Stelle der Widerstände zwei Spulen verbaut. Die Waren logischer weise der Grund, warum DSL nicht durch ging.

    Ich habe die einfach gegen die 47nF 1000V MKP -Kondensatoren ersetzt, die passten zufällig perfekt.

    Im Nachhinein hätte ich auch noch einen Widerstand in Reihe verbauen sollen, da hatte ich aber nicht dran gedacht.

    Bis zum Winter bleibt das jetzt erstmal so, es ist definitiv mehr Schutz als ohne und bei der Wetterlage sicher nicht unangebracht.

    Wieso unwirksam?

    Der Überspannungsimpuls kommt auch durch den Kondensator.

    Die Energiemenge ist durch die Kapazität begrenzt, daher sollten die Cera Dioden leichtes Spiel haben.

    Der restliche Primärschutz soll verhindern, dass der Kondensator nicht durchschlägt.

    Diese Spannung würde immer höher laufen, bis die Kondensatoren durchschlagen oder die Kabelisolation durchschlägt.

    Daher sind natürlich die Gasableiter noch drin.

    Die Schaltung ist praktisch die von oben im Beitrag, nur habe ich die 2 1W Widerstände durch je einen 47nF MKP-Kondensator ersetzt.


    Eigentlich hatte ich ja einen Übertrager für DSL einbauen wollen, aber irgendwie nichts gefunden.

    Die Kondensatoren begrenzen aber zumindest die Energie, die bei den Ceradioden ankommt.

    beidseitig für Lan Extender Strecke oder nur einseitig fürs Gegenstück des DSLAM?

    Letzteres. VDSL 100, AFAIK mit Vectoring.


    Die 47nF Kondensatoren sind aber gosszügig bemessen, es sollten auch problemlos zwei in Reihe gehen.

    Original waren in den Splittern 22nF fürs DSL eingebaut. Da bist du mir 2x 47nF in Reihe noch drüber.

    Mich wundert nur, warum nicht versucht, die seiten Galvanisch zu trennen.

    Es hat etwas gedauert, aber ich habe es inzwischen probiert und es funktioniert.

    Die Schaltung entspricht der weiter oben im Beitrag, nur habe ich die 2 1W Widerstände durch je einen 47nF MKP-Kondensator ersetzt.

    Selbst an VDSL läuft problemlos drüber, einer Verschlechterung der Verbindungsdaten ist praktisch nicht feststellbar.

    Ich würde heute sogar noch weiter gehen (aber vor allem weil ich Strom selber verlegen kann). Wenn ich nochmal bauen würde, dann wäre alles mit Leerrohr gemacht. Auch die Stromversorgung.

    Ich habe inzwischen sogar das Wasser in Leerrohren.

    Die Leitungen sind Austauschbar ohne was an der Wand aufreissen zu müssen. Es gibt da entsprechende Systeme.


    Es zeigt sich in letzter Zeit wegen "Smart Home", dass es z.B. praktisch wäre am einen oder anderen Lichtschalter eine Ader mehr zu haben. Mit Leerrohr wäre die eine Ader schnell nachgezogen. Auch angebohrte Leitungen sind dann kein Problem mehr. Einfach die neuen Leitungen an den beschädigten ins Rohr ziehen --> Fertig.

    Hab ich beides schon nutzen müssen .

    Genau deshalb, ist es im nachhinein eine meiner besten Entscheidungen gewesen.


    Leerrohre sind ja generell eine gute Sache, jedoch muss man bedenken, das Wände oder auch Decken primär eine tragende Rolle spielen.

    [...]

    Wenn man das alles unter einen Hut bekommt, machen Leerrohre immer Sinn. Biegeradien wären noch wichtig fürs ziehen

    Im Neubau sollte sich das machen lassen.

    Bei mir war es eine Modernisierung, da gab es einige ungünstige Ecken, wo man sich was überlegen musste.


    Hauptproblem war aber eher, dass Elektriker anscheinend nicht gerne Lerrohre verlegen.

    Ich schätze, weil man da etwas strukturiert vorgehen muss, damit es am Ende mit den Biegeradien usw. passt. Kabel kann man irgendwie rein Klatschen, wenn Putz drüber ist, sieht es ja eh keiner mehr.