DVB-T Anlage überdenken

  • Hallo,


    ich stehe mit meinem zweiten VDR (eine längere Story) vor der Aufgabe, die bestehende DVB-T Anlage zu überdenken.


    Die Anlage sieht wie folgt aus (Foto Antenne auf dem Dachboden):



    Fogende Hardware würde der Anlage dann gegenüber stehen:


    • VDR1: 2x TechniSat Airstar2 PCI Karten, wobei nur noch eine der beiden Technisat Karten bei stabiler Inbetriebnahme von VDR2 mitlaufen soll,
    • VDR2: 2x Sundtek USB Stick, außerhalb des Gehäuses, soll jeweils einen Ausgang von einem Verteiler erhalten,
    • TV: 1x


    Die Anlage soll bei der Umstellung auf DVB-T2 natürlich auch genügen.


    Bisher habe ich alles über den 4-fach Verteiler mit normalen Kabeln angeschlossen.


    Betreibe ich nur den TV und den VDR1 mit den zwei Technisat Karten an dem Verteiler, dann erhalte ich folgende Werte durch Femon:


    STR: ARD=90; ZDF=89;PRO7=91;RTL=91;NDR=90 [%]
    SNR: ARD=80; ZDF=85;PRO7=85;RTL=85;NDR=84 [%]


    Schließe ich nun den VDR2 mit einem der beiden Sundtek Stick`s mit an, dann erhalte ich für diesen folgende Werte:


    STR: 78 - 88 [%]
    SNR: 78 - 88 [%]


    Subjektiv betrachtet ist das Bild recht gut, keine Artefakte, ...


    Wenn ich nun den VDR2 mit einem Sundtek direkt an die Antennendose anschließe, habe ich auf jedem Sender für STR und SNR 100[%].
    Das Bild von der Qualität subjektiv betrachtet ist ähnlich gut wie vorher.
    Daher würde ich jetzt auch erst einmal mutmaßen, dass meine Antennenanlage ein gutes Signal liefert welches durchaus verstärkt werden könnte, wenn das Sinn macht.
    Hier wären wir auch schon bei meiner Überlegung/Frage zur Anlage:


    Wenn ich den vorhandenen 4-fach Antennenverteiler behalten wollte um obige Hardware daran anzuschließen, könnte ich über den Einsatz von höherwertigem Kabel (z.B. dieses) eine sichtbare und signifikante Verbesserung erzielen, oder sollte ich dieses Geld eher in einen Verstärker investieren ?


    Wenn ich am Ende mit allen Geräten bei STR und SNR um die 85 [%] liege (getestet), ist das ausreichend, oder kann ich über das verstärken des Signals noch etwas herausholen ?


    Ich bin mir unsicher mit welcher Maßnahme ich was erreichen kann und was ist notwendig bzw. lohnt sich ?


    Mir ist durchaus klar, dass jeder weitere Abzweiger eines Verteilers das System dämpft.
    Wäre auch ein anderer Verteiler wie der AXIS hilfreich, da vielleicht weniger Bedämpfung ? Welchen könntet Ihr dann empfehlen ?


    In diesem Beitrag habe ich das Thema aus einem anderen Grund heraus bereits diskutiert, aber nicht mit dem Fokus auf die Antennenanlage hin.
    Von dem Regelbarer Viergeräte Verstärker bin ich mittlerweile nach weiterer Recherche weg und würde wenn eher einen Mehrbereichsverstärker eines deutschen Herstellers einsetzen wollen. Wenn das in Frage kommt, welche Empfehlung könnt Ihr da machen bzw. setzt Ihr selber ein.


    Eine Frage zur Antennendose habe ich noch: Wenn ich an den SAT-Ausgang der Dose gehe, ist das Signal sehr schlecht. Was passiert den bei diesem Ausgang im Vergleich zu den KOAX-Ausgang der Dose bzw. warum kann ich diesen für DVB-T nicht nutzen ?


    Eigentlich würde ich gerne bei einer passiven Anlage bleiben, aber da bin ich mir eben unsicher.


    Was würdet Ihr mir empfehlen, was könnte ich besser machen ?

  • Das auf dem angehängten Foto ist doch ein 4-fach Verteiler (ein Eingang, vier Ausgänge), oder?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Zur Antennendose: dort sind Frequenzfilter eingebaut. Der Sat-Ausgang ist optimiert für den Frequenzbereich über 950 MHz, alles darunter ist an diesem Ausgang stark gedämpft. Der Koax-Ausgang für Fernsehen ist auf Frequenzen unterhalb 900 MHz ausgelegt, alles darüber wird stark gedämpft.


    Grundsätzlich: Bevor du daran denkst weiter in DVB-T(2) zu investieren, solltest du abwarten ob, wann und wie VDR überhaupt mit der neuen Norm zurecht kommt. Dann wäre da noch zu beachten dass die Privatsender auf DVB-T2 nach jetzigem Stand grundsätzlich verschlüsselt senden werden.


    Ich an deiner Stelle würde keinen Cent mehr in DVB-T(2) investieren, sondern auf Satempfang umsteigen.

  • Hmmm, da gehen die Meinungen wohl auseinander.


    Eine SAT-Anlage wäre eine ganz andere Dimension und eigentlich sind wir mit DVB-T recht zufrieden.
    Klar, wird sich zeigen ob und wie die Entwicklung ausgehen wird.


    Vielleicht hast Du aber Recht, und ich sollte mich auf das wesentliche beschränken.


    Vielleicht kannst Du mir aber trotzdem noch ein paar Tips zu Kabel und Co. geben !

    Intel NUC BOXNUC6CAYH (2x 4GB Kingston RAM, 120GB SSD) mit MLD 5.4, DD OctopusNET S2, OneForAll URC-7960 FB, OMV NAS

    yaVDR 0.6.2

  • Ich verfolge deine Odyssee schon länger da ich auch immer aufgrund der Wohnlage mittelmäßgen DVB-T-Empfang hatte. Deine Empfangswerte scheinen doch aber auch ohne Verstärkung gut zu sein. Dass das Bild bei 100% genau so gut ist wie bei 85% liegt an der Fehlerkorrektur der digitalen Übertragung. Wenn der Empfang zu schlecht wird, siehst du Klötzchen und dann ganz schnell nichts mehr, während früher das Bild rauschte aber erträglich war.


    Wenn ich das richtig sehe willst du 5 Geräte anschließen, hast aber laut Bild nur einen 1-zu-4-Verteiler. Zusätzlich hast du diese Stichdose. Ich würde mit den gegebenen Mitteln, an den TV-Anschluss der Dose den Verteiler setzten und an den Radio-Anschluss ein einzelnes Gerät, vorzugsweise das zickigste, da dort das Signal natürlich am stärksten ist.


    Wenn alles läuft, lass es doch so. Solange nichts ausfällt, brauchst du auch keinen Verstärker kaufen. Sollte das Signal zu schwach werden würde ich eher in einen guten 1-zu-5/6-Verteiler investieren, da du offensichtlich ein hervorragendes Signal von deiner Antenne bekommst und dich der wild hängende Verteiler bisher auch nicht gestört hat.


    Zu Kabeln kann ich nicht viel sagen, außer dass ich mich erinnere auf irgendwelchen deiner Bilder gesehen zu haben, dass du an einigen Stellen mit Adaptern von F-Stecker zu Belling-Lee-Buchsen arbeitest (die "normalen" im Antennenbereich). Die würde ich versuchen zu eliminieren und passende Kabel kaufen/bauen. Sollte ich mich da verguckt haben, vergiss den Tipp.


    Grüße

    VDR1: ASRock P67 Pro3, Core i3-2100T, 2*4GB DDR3, ASUS GT630 2GB, TBS-6981 Dual DVB-S2, 128GB SSD, 2TB HDD, vdr4arch
    VDR2: FSC Esprimo E5720, Celeron 440, 2*1GB DDR2, ASUS GT520 1GB, L4M-Twin CT v6.1, 2TB HDD, X10 FB, yaVDR 0.5

  • Hallo einsteinchen,


    danke für die Worte. Odyssee ist genau richtig !
    Derzeit ist wirklich nicht klar in welche Richtung das alles läuft.


    Wenn ich dich richtig verstehe, dann sollte ich den Kabelweg zwischen Verteiler und Dose so kurz wie möglich halten, richtig ?
    Das würde aber bedeuten, dass ich zusätzlich für jedes Kabel / Empfänger längere Kabelwege wie jetzt hätte.
    Was ist den bei den beiden Konstellationen die schlechtere ? 4 -5x langes Kabel, oder 1x ?
    Bisher war mein Gedanke bei letzterem, aber das kann natürlich falsch gewesen sein.


    Das Signal des Radio Anschlusses habe ich noch gar nicht belauert.
    Ist da nicht auch ein Filter oder ähnliches bei ?


    Wie wäre dann die Version zwei Verteiler einzusetzen (von der Dose aus) ?


    Das mit dem Adapter ist richtig. Hatte seiner Zeit nicht`s anderes und hat dann nicht weiter gestört.
    Den würde ich eliminieren.


    Grundsätzlich könnte ich mit dem 4-fach Verteiler leben (MANN muss das ja auch nicht übertreiben!).
    Letztlich wäre einer der beiden VDR`s über, den ich aber vielleicht für einen Streamdev Server nutzen würde, aber das steht halt auch in den Sternen.


    Hatte mich ja auch schon mit einer NET Box von DD beschäftigt.

    Intel NUC BOXNUC6CAYH (2x 4GB Kingston RAM, 120GB SSD) mit MLD 5.4, DD OctopusNET S2, OneForAll URC-7960 FB, OMV NAS

    yaVDR 0.6.2

  • Das Signal an der Radio-Dose sollte das gleiche wie an der TV-Dose sein. Hatte bisher noch nie die Situation, dass dort nur 87,5–108MHZ anliegt. Genaueres sollte aber auf der Dose oder in deren Beschreibung stehen. Laut Bild bei Amazon ist wohl doch ein Filter drin.


    Ich will nicht vorlaut klingen, aber ich glaube du machst es dir unnötig kompliziert. Die nennenswerteste Kabellänge ist von der Antenne zur Dose an der das Aufsplitten losgeht. Ob da 1*1m und ab Splitter 4*5m abgehen oder 1*5m und ab Splitter 4*1m ist relativ egal. Die meiste Dämpfung kommt durch die Stecker und Verteiler. Die Dämpfung der Kabel spielt erst ab größeren längen eine nennenswerte Rolle. Vorrausgesetzt man kauft ordentliche Kabel. Aber dazu können die Techniker hier im Forum mehr sagen.


    Empfehlungen sind so eine Sache. Hab meine ja eigentlich schon abgeben. 4fach-Verteiler an die TV-Dose, ein Gerät an die Radio-Dose. Bei späteren Bedarf kann an die Radio-Dose auch ein 2fach- oder Xfach-Verteiler. Dein Signal scheint doch sehr gut zu sein.


    Wenn aber ein Verteiler hinterm TV nicht stört, würde ich einen 1-zu-5/6-Verteiler mit möglichst geringer Dämpfung kaufen (kostet nicht viel) und alle Verbraucher daran hängen, also auf die Stichdose verzichten. Ich würde also möglichst wenige Adapter verwenden und mich freuen, dass das Signal so stark ist, dass man ohne Verstärker auskommt. Sollte es dann zu schwach werden kann immernoch ein regelbarer Verstärker direkt vor den Verteiler. Aber damit würde ich warten, bis du im Regelbetrieb häufige aussetzer bemerkst.


    Ich hatte auch einen Verteiler mit F-Steckern und an den TV-Karten "normale" Buchsen. Also habe ich mir der Faulheit geschuldet im örtlichen Laden Schwaiger-Kabel mit F-Steckern an einer Seite und normalen Steckern an der anderen Seite gekauft. Bei mittelmäßiger Signalstärke konnte ich dadurch auf einen Verstärker verzichten, den ich vorher brauchte. Die Situation war deiner recht ähnlich.


    Grüße

    VDR1: ASRock P67 Pro3, Core i3-2100T, 2*4GB DDR3, ASUS GT630 2GB, TBS-6981 Dual DVB-S2, 128GB SSD, 2TB HDD, vdr4arch
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    The post was edited 1 time, last by einsteinchen: Die Dose mal genauer angeschaut. ().

  • Ja, das mag sein das ich es etwas kompliziert gemacht habe.
    Unwissenheit !


    Vorlaut, nein. Empfinde ich nicht so. Danke, klare Worte können ja auch helfen einen Entschluss zu finden :-)


    Ich werde jetzt vier neue (etwas bessere) Kabel bestellen, den AXING 4-fach Verteiler ohne Antennendose direkt an die Leitung der Antenne klemmen und mal schaun wo ich lande.


    Einen neuen Verteiler könnte ich immer noch kaufen, wobei der AXING nicht schlecht ist.


    Verstärker wenn notwendig geht auch noch, aber du hast schon Recht: Das Signal ist eigentlich schon recht ordentlich.


    Was DVB-T2 generell und insbesondere die Freundschaft zum VDR angeht, so werden wir alle nur abwarten können.
    Ich hoffe das setzt sich durch und alles wird gut.

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    The post was edited 1 time, last by VDRFirtie ().

  • Das klingt doch gut. Der neue Verteiler war nur eine Idee, weil ich irgendwie auf 5 Empfänger in deinem Fuhrpark kam. Ich denke aber, dass jeder zusätzliche Anschluss mit höherem Verlust einhergeht. Den Axing zu behalten ist sicher eine gute Lösung, wenn 4 Ausgänge reichen.


    OT: Wenn DVB-T2 endlich anläuft und Klaus oder andere Entwickler Interesse am teerrestrischem Empfang zeigen, fehlt immernoch ordentliche Hardware. Der Raspberry Pi als Client fällt wieder weg und die Einsteiger-Grafikkarten können es nicht ohne CPU-Unterstützung. Da mein Gebiet aber erst 2018 umgestellt wird und die Niederlande noch gar keinen Plan haben, kann ich mir die Entwicklung in Ruhe ansehen.


    Grüße

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  • Ich denke für den VDR1 werde ich nur noch eine Technisat Karte vorhalten.
    Wichtig ist der Rechner mit den zwei Sundtek Sticks.
    Dann noch einmal TV und da waren das nur noch 4 :-)


    Kannst Du mir sagen, ob ich mit dem Dynamit plugin eine der beiden PCI Karten deaktivieren kann (werde das auch sonst ausprobieren) ?
    Andernfalls müsste ich eine ausbauen, da der VDR sich eine beliebige beim hochfahren greift und im worst case ist das Bild schwarz. Daher nur eine.


    Mit dem Verteiler schau ich mal wie das mit dem AXING wird.
    Wenn alle Stricke reißen, dann kann ich immer noch einen kaufen, oder aber die Idee mit dem Radio KOAX an der Dose.


    Für den VDR gibt es aber doch schon Strömungen bzgl. DVB-T2, oder irre ich mich da ?
    Warum sollte da keine Entwicklung statt finden ?


    Verschlüsselt wäre natürlich blöd, aber so wie ich das verstanden habe nur für HD.
    Mir reicht auch SD bis auf weiteres.


    Mag sein, dass ich mittelfristig nicht um eine SAT Schüssel herum komme, aber bis dahin vergeht noch ein bisserl.


    Was die Hardware angeht, so habe ich verstanden das die Sundtek Sticks DVB-T2 können, ebenso wie die Digital Devices Karten für DVB-T.
    Darüber hinaus gibt es glaube ich noch von TechnoTrend die ein oder andere Lösung die durch Linux unterstützt wird.


    Was sollte den an Hardware noch erforderlich sein, was z.B. heutige, oder Rechner wie meine von gestern (vielleicht auch vorgestern), nicht können ?

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  • Kannst Du mir sagen, ob ich mit dem Dynamit plugin eine der beiden PCI Karten deaktivieren kann (werde das auch sonst ausprobieren) ?


    Ja, mit einer entsprechenden udev-Regel wie in der README des dynamite-Plugins beschrieben.

    Was sollte den an Hardware noch erforderlich sein, was z.B. heutige, oder Rechner wie meine von gestern (vielleicht auch vorgestern), nicht können ?

    Für DVB-T2 in Deutschland einen Hardware-Decoder für h265, weil deine CPUs von vorgestern sonst arg ins Schwitzen kommen dürften.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Hmmm, hätte ich mir für die beiden Sundtek`s besser eine NET Box von DD gekauft (na ja, mit 120 EUR oben drauf) ?


    Eine SAT Anlage würde aber je nach Wunsch ein vielfaches kosten (nur mal so geschätzt).
    Mag sein das die Investition in die Sticks nur wenige Jahre anhalten werden, dass kann ich nicht abstreiten, aber so genau scheint das niemand derzeit zu wissen, oder ?


    Eigentlich mag ich keine SAT Schüssel am Haus.
    Das ist auch der Grund warum ich mich so emsig dagegen wehre und so verbohrt an meiner DVB-T Lösung festhalte.
    War vielleicht auch zu kurzfristig gedacht !

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  • Die Empfangshardware stellt nicht das Problem dar. DVB-T2 ohne HEVC sollte der VDR jetzt schon können (siehe Finnland, bzw. User rofafor). Der Video-Codec HEVC, der wohl in Deutschland von allen Sendern verwendet werden soll, kann aber bisher nur in Software von der CPU dekodiert werden. Die meisten von uns haben dafür zu schlechte Hardware. Mit VAAPI könnte da eventuell eher was gehen als mit VDPAU und NVidia-Karten.


    Probier deine Radio-Dose aus. Wenn Signal anliegt, super. Das Bild bei Amazon, lässt anderes vermuten.


    Wenn dir dynamite zu kompliziert ist, bau doch eine Karte aus. Dann sparst du wieder ein Paar Watt und hast eine Karte als Backup, falls die andere kaputt geht. Hab dynamite bisher nur aus dem OSD heraus benutzt.


    Ansonsten läuft doch bei dir alles. Dann lass es doch erstmal so. Über kurz oder lang wird HEVC sicher ein Thema. Auch Satelliten und Kabel haben begrenzte Kapazität, die optimal ausgenutzt werden muss.


    Grüße

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    The post was edited 1 time, last by einsteinchen ().

  • Da war was mit der Antenne. Die liefert tatsächlich nur ein TV-Signal.


    Was die DVB-T2 Thematik angeht, so wird das wohl spannend und ehrlich gesagt habe ich mich noch nicht so viel darum gekümmert.
    Das holt mich hier gerade ein wenig ein.
    Ich hatte bisher nur ein Auge auf die Empfänger in Form von den Sundtek Sticks bzw. der ursprünglichen DD-miniPCIe Karte.
    Aber das ist halt nur die halbe Miete wie ich gerade realisiere.


    Ich setze erst einmal den ersten Schritt mit neuen Kabeln und dem Verteiler direkt an dem Kabel um.
    Dann werden wir sehen.
    Den Rest kann ich erst einmal nicht beeinflussen.


    Vielen Dank bis hier hin.

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  • Verschlüsselt wäre natürlich blöd, aber so wie ich das verstanden habe nur für HD.
    Mir reicht auch SD bis auf weiteres.


    SD-Sender wird es über DVB-T2 wohl nicht geben, die Privatsender jedenfalls werden nach jetzigem Kenntnisstand per DVB-T2 ausschließlich in HD senden (verschlüsselt). Alles andere wäre Verschwendung von Frequenzen. Das ist auch kein Problem, denn es werden sowieso neue Empfänger nötig, es wird sich sicher ein Hersteller finden der solche produziert die für Uraltfernseher auf SD runterrechnen.


    Deshalb auch mein Rat Investitionen in DVB-T2 als alleinigen Empfangsweg gründlich zu überdenken.

  • Das klingt sehr kontrovers.


    Mal ganz anders gefragt und ich weiß das eine pauschal Antwort nicht machbar ist, aber was würde den eine SAT Anlage für ein Einfamilienhaus ca. kosten ?
    Welchen Weg bietet sich da nach heutigem Stand an (SATIP, UNICABLE, ... ich bin lost was das angeht, da ja nur DVB-T :-) ?

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    yaVDR 0.6.2

  • Damit trittst du noch mehr Kontroversen los. Meine Schüssel war schon auf dem Dach und wurde vom Vorbesitzer übernommen. Ich denke aber je nach Qualität der Hardware sollte man ab 300€ was gutes hinbekommen (nur kurz überschlagen). Bedenke aber, das du dann alle bisherigen Tuner ersetzen musst. Wenn du nur 1 statt 4 seperaten Kabeln ins Wohnzimmer haben willst. Holst du dir mit SCR/Unicable zusätzliche Komplexität ins Haus. Und dann wäre da noch SAT>IP...


    Das kannst du aber noch zusammenbauen, wenn du merkst, dass sich bei HEVC nichts tut und der Simulcast-Betrieb ausläuft.


    Was schaust du denn überhaupt? Wenn bisher DVB-T ausreichte ist eine Schüssel mit 1000 Sendern vielleicht gar nicht nötig. Nur wenn die Privaten unentbehrlich sind, wird es je nach Rollout-Phase interessant für dich. Ich schaue hauptsächlich ÖR auch über Sat und ein wenig Sky, letzteres läuft aber im Sommer aus. Ansonsten würden mir auch die 13 Sender des lokalen DVB-T reichen.


    Grüße

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  • Auch Satelliten und Kabel haben begrenzte Kapazität, die optimal ausgenutzt werden muss.

    Ja, und das was dann mit DVB-C2 und DVB-S2X möglich ist, macht die aktuell verfügbare Hardware auch nicht gerade zukunftssicher...

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Leider auch die privaten Sender.
    Das könnte dann eng werden.


    Frage ich mich natürlich auf welche Technik MANN dann in Zukunft noch setzen kann wenn alles in Frage gestellt wird.

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  • Es wird ja nichts in Frage gestellt, es passiert nur gerade etwas. Vor 10 Jahren war es der wechsel von DVB-S zu DVB-S2 und die einführung von DVB-T. Und alles wird nun benutzt im VDR-Umfeld. Zumindest für frei empfangbare Sender mache ich mir keine Sorgen, dass es hier nicht irgendwie weiter geht. Was die Privaten nach 2023 vor haben, kann man jetzt eh nur erahnen. DVB-T2 könnte ein Testlauf sein, was der Zuschauer akzeptiert und rechtlich machbar ist. Offensichtlich wollen sie PayTV werden. Ob das noch Zukunft hat, mal sehen.


    Von daher, investier nicht zu viel Energie in die aktuelle Technik. Schau was nach der Umstellung für dich wichtig ist.


    Grüße

    VDR1: ASRock P67 Pro3, Core i3-2100T, 2*4GB DDR3, ASUS GT630 2GB, TBS-6981 Dual DVB-S2, 128GB SSD, 2TB HDD, vdr4arch
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