yaVDR Installationsbericht mit Zotac ION ITX F + Mystique SaTiX-S2 Dual

  • yaVDR 0.2


    Die nachfolgende Anleitung ist mein Erfahrungsbericht von meiner aktuellen VDR Installation. Mittlerweile ist es mein Live System geworden, allerdings stört mich der extrem schlechte empfangswinkel der beigelegten Fernbedienung. Ansonsten habe ich alles Mögliche versucht aufzuschreiben was mir bei der Installation so aufgefallen ist (inkl. den Quellen wo ich Infos dazu gefunden habe), bzw. was man so auf einem HTPC System noch mit einrichtet. Ursprünglich basiert die Anleitung auf yaVDR 0.1 und wurde jetzt etwas aktualisiert.


    Achja: Was funktioniert

    • SD und HDTV wiedergabe (Erste HD, u.s.w.)
    • VDPAU (out-of-the-box)
    • 1080p Filme ruckelfrei von Platte via XBMC, Konzertmitschnitte, u.s.w.
    • Temperatur abhängiger CPU FAN Speed, übers BIOS einstellbar, lm-sensors liefert keine Daten (nach BIOS Update)
    • DVD gucken, via XBMC
    • Youtube und viele andere Internet Video Archive via Boxee (zusätzlicher MediaPlayer)
    • SAT Karte blockiert sauberen Shutdown (FIX: mittels reboot und grub poweroff eintrag)
    • Standby S3 (hatte anfänglich noch Temperatur Probleme, aber scheint wohl behoben zu sein)
    • ACPI Wakeup (nur im Standby/S3, funktioniert nach reboot+halt (sat karten problem) nicht.)
    • NVRAM Wakeup (nach reboot)
    • Cardreader (SD/CF/SM/...) (Nach kauf eines internen USB Verlängerungskabel)


    Hardware

    • Mainboard: Zotac ION ITX F + Intel Atom 330
    • DVB Karte: Mystique Satix Dual S2
    • RAM: 4 GB
    • Gehäuse: Silverstone ML02-MXR
    • Fesplatte: Derzeit Notebook SATA Platte zum Testen. Wird später noch ersetzt durch 1.5TB Laufwerk und evtl. Billiges SSD Laufwerk zum Booten.
    • DVD: Sony NEC AD-7670S, Slimline, Slot-In, SATA
    • Fernbedienung: Logitech Harmony 555 (im MCE Modus)

    Allgemein zum Gehäuse gibt es noch folgendes zu sagen. Das Mainboard samt Kühler und Lüfter passt haarscharf rein. Drückt man auf den Gehäusedeckel kommt das Oberplatte gegen den rotierenden Lüfter. Hier will ich noch irgendeinen Mini Abstandshalter dran machen.
    Das DVD Laufwerk muss Slimline sein. Ein Slimline IDE auf Normal IDE liegt bei, allerdings hilft uns das bei einem SATA Mainboard nicht. Normale SATA Stromstecker passen nicht beim Slimlime Laufwerk, daher muss ein SATA Slimline Adapter noch her. Das USB Anschluss Kabel vom integrierten Cardreader ist zu kurz und reicht nicht bis zu den Mainboard Anschluss. Hier muss noch ein interes Verlängerungskabel her (TODO).


    Stromverbrauch

    • Im Live TV Betrieb (Das Erste HD, Olympia): 41 Watt 
      (konnte keinen großen unterschied zwischen SD/HD erkennen, da mein einfaches Messgerät ständig zwischen 40 und 42 schwankte.)
    • Im Standby: ca 4-9 Watt
    • Ausgeschaltet: ca 2-6 Watt (
      Vermutlich weiß das USB iMonLCD Display selbst im ausgeschalteten Zustand leuchtet und der IR Empfänger auch reagiert.)

    Generell schwankte mein Strommesser ziemlich stark.
    UPDATE:: Ein BIOS Update auf die aktuelle Version kann ich anraten. Das BIOS Update bringt unter anderem die "Smart Fan Control" Funktion mit und kann die CPU FAN Geschwindigkeit Temperatur abhängig regeln. Aufgrund fehlender lm-sensors Unterstützung (pwm) ist das prima!



    Allgemein
    Normal von CD/USB Stick installieren (ohne Liplianin)


    Alle weiteren Installationsschritte habe ich als root gemacht und auch so dokumentiert. Ich weiß, aber ich bin faul immer sudo zu tippen, dafür betreue ich Linux schon zu lange :-)

    Code
    1. sudo su - # zur root shell wechseln


    Allgemeine Pakete installieren
    Meine persönliche Auswahl an Paketen sowie den alten Kernel (der von der CD kommt) entfernen. Der aktuell laufende Kernel muss logischerweise bleiben!


    DVB Treiber kompilieren
    Quelle: http://www.linuxtv.org/wiki/in…Twin_Tuner#Making_it_Work
    Firmware

    Code
    1. $ wget http://www.digitaldevices.de/download/ngene_15.fw -O /lib/firmware/ngene_15.fw


    DVB Driver

    Code
    1. $ apt-get install python-software-properties
    2. $ add-apt-repository ppa:the-vdr-team/vdr-devel
    3. $ apt-get update
    4. $ apt-get install v4l-dvb-dkms

    Und Kaffee trinken gehen ... mehrere (dauert lange). Leider bringt die DKMS Ansicht keine Fortschrittsanzeige. Wer sich vergewissern will das das kompilieren weiterläuft kann das log in einem 2. Fenster verfolgen.

    Code
    1. tail -f /var/lib/dkms/v4l-dvb/*/build/make.log


    Modul konfigurieren und PC neustarten. Ansonsten gibt’s Fehlermeldungen beim versuch das Modul via modprobe zu laden. Grund: der gesamte V4L Modulzweig wurde ausgetauscht.

    Code
    1. $ echo "ngene" >> /etc/modules
    2. # nur wenn du beide dvb tuner willst/brauchst
    3. $ echo "options ngene one_adapter=0" > /etc/modprobe.d/dvb.conf
    4. $ reboot # Server mag das Modul erst nach einem Reboot

    Die Option one_adapter=0 sollte nur gewählt werden wenn auch wirklich 2 Kabel angeschlossen sind. Ansonsten fängt bekommt man ständig Fehlermeldungen das auf dem 2. Adapter der Kanal nicht gewechselt werden konnte. Zum Thema S3/Standby sind weiter unten im Text noch mehr Infos und ein Script zum sicheren neuladen des DVB Treiber.


    iMON-PAD/IR/LCD
    Quelle: https://help.ubuntu.com/commun…N_VFD_and_LCD_Karmic_9.10


    Anmerkung: Was nervt am Silverstone ML02-MXR ist:

    • [-] an dem integrierten IR Empfänger geht nur die beiliegende Fernbedienung. Meine FB vom Fernseher (welche ich extra an meinem alten VDR mit Seriellen Adapter angelernt habe wird nicht erkannt.
    • [-] Die Farbtasten sind vertauscht im Vergleich mit der VDR Oberfläche und den anderen (Fernseher) Fernbedienungen. ROT/GRÜN/BLAU/GELD anstelle von ROT/GRÜN/GELB/BLAU
    • [-] Der Einfallswinkel für den IR Empfänger ist sehr schmal, dadurch das der Empfänger vermutlich weiter nach hinten versetzt ist, empfängt er keine Signale wenn das Sofa z.b. Schräg zum VDR/Fernseher steht. Hier muss ich mir noch was überlegen oder im schlimmsten fall wieder auf einen zusätzlichen IR Empfänger zurück greifen :-/
    • [-] Im ausgeschalteten Zustand bekommt das Display über die USB Anbindung ständig strom und leuchtet. Es gibt keine Softwareweg die Displaybeleuchtung abzuschalten. Im Standby Modus (S3) hingegen bleibt das Display aus (sofern man das auch im vdr-plugin-imonlcd eingstellt hat.)
    • [+] Dafür wacht der VDR mittels Fernbedienung wieder auf, ohne irgendwelche Zusatzmodule. Das funktioniert ausgeschaltet wie im Standby (S3)
    • [+] Mit der Logitech Harmony FB sind einige Probleme der Original FB behoben. Der Strahlungs winkel ist besser und auch der IR Sender stärker.


    LM-Sensors
    Die LM-Sensors Unterstützung für das Zotac ION ITX F Mainboard scheint noch in den Kinderschuhen zu stecken. Es sind noch nicht alle Sensor Module in lm-sensors aktiv
    Quelle: http://lists.lm-sensors.org/pi…2009-December/027443.html


    Modul lm90 - CPU/Mainboard


    Modul coretemp - LM Sensor Modul für CPU Kern Temperatur

    Code
    1. $ modprobe coretemp
    2. $ echo "coretemp" >> /etc/modules
    3. $ sensors
    4. coretemp-isa-0000
    5. Adapter: ISA adapter
    6. Core 0: +51.0°C (crit = +95.0°C)
    7. [...]

    Es gibt einen Patch um den hwmon/lm90 treiber für dieses Board zu korrigieren,
    Quelle: http://www.lm-sensors.org/wiki/Devices (search for Zotax Ion ITX)
    Patch: ftp://ftp.kernel.org/.../hwmon-lm90-add-w83l771-support.patch
    UPDATE: Der Patch ist allerdings nur für den Kernel 2.6.33 gedacht. Ich habe es mal getestet, allerdings mehr als die Mainboard/CPU Temperatur bekommt man trotzdem nicht heraus. Daher bleibe ich beim Standard Kernel.


    Aufgrund der fehlenden lm-sensors Unterstützung funktionieren Funktionen wie fancontrol via pwm/lm-sensors nicht.
    UPDATE: Speed Control für den CPU FAN stellt das BIOS selbst mit dem neues Update bereit.


    halt/poweroff/shutdown
    Wie sich herausstellte läßt sich das Mainboard nicht normal via "halt" oder "shutdown -h now" herunterfahren. Der Rechner bleibt beim Shutdown immer brav wie folgt stehen:

    Code
    1. * Will now halt
    2. [ 453.235734] Power down

    Der Grund hierfür scheint wohl noch an der DVB SAT Karte zu liegen (steht irgendwo in dem großen Thread zu dieser Karte hier im Forum). Alle Versuche über Kernel Optionen, andere Kernels (2.6.32 und 2.6.33-rc8) sind bisher gescheitert. Die einzige Möglichkeit das zu umgehen ist den Rechner zu rebooten und mit einem speziellen grub Menüeintrag zum ausschalten zu bringen. Solange das Kartenproblem noch nicht behoben ist bleibt uns keine andere Möglichkeit.


    Grub2 halt / PowerOff Kernel


    Via yaVDR WebGUI Shutdown auf "PowerOff Kernel" einstellen.


    Für den normalen Shutdown via "halt" müssen wir den shutdown prozess etwas verändern und kopieren das modifizierte halt script vor (S89) da originale halt script (S90)


    VDR Plugins + VDR Konfiguration
    Zusätzliche Plugins installieren

    Code
    1. $ apt-get install vdr-plugin-imonlcd vdr-plugin-fritzbox vdr-plugin-systeminfo vdr-plugin-osdteletext vdr-plugin-recstatus vdr-plugin-radio vdr-plugin-radiolist vdr-plugin-burn vdr-plugin-skinenigmang vdr-enigmang-icons
    2. $ stop vdr
    3. $ start vdr

    yaVDR Web Frontend
    http://<vdr-ip-addr>
    Login mit UNIX User


    Konfigs einspielen (oder via webfrontend)
    /var/lib/vdr/
    channels.conf
    remote.conf
    Channels.conf von Linosat (DVB-S + DVB-S2 ( Radio+TV, Free+Crypted)
    Sortieren darf man aber selbst, dafür ist alles, inkl. HDTV drin.

    Code
    1. $ wget http://www.linowsat.de/settings/vdr/unsorted/0192/all.conf -O ~vdr/channels.conf

    Alternativ: Kanalscan machen


    Hauptmenü anpassen

    Code
    1. $ vi ~vdr/plugins/menuorg.xml


    Start XINE anpassen

    Code
    1. $ mkdir -p /etc/yavdr/templates_custom/usr/bin/start-xine
    2. $ echo 'ASPECT_RATIO="anamorphic"' > /etc/yavdr/templates_custom/usr/bin/start-xine/40_aspectratio
    3. $ process-template /usr/bin/start-xine

    Manchmal sind Eierköpfe schon passender als ein dicker 4:3 Rahmen rechts und links.


    Alsamixer speichern
    Lautstärke einstellen und speichern. Sonst war bei mir der Ton immer gemuted nach dem boot vorgang.

    Code
    1. $ alsamixer
    2. $ alsactl store

    Plugin streamdev-server

    Code
    1. $ echo "0.0.0.0/0" >> /etc/vdr/plugins/streamdevhosts.conf # oder nur das lokale netz

    Streaming Listing: http://<vdr-ip-addr>:3000


    Sound über HDMI
    Kann übers yaVDR Web Frontend eingestellt werden.


    Wakeup (ACPI und NVRAM)
    Ich habe mich noch nicht entschieden welche der beiden Varianten ich verwende, aber ich hab zumindestens bei einmal durchprobiert und dokumentiere sie hiermit.


    Allgemein - Uhrzeit umstellen
    BIOS Uhr auf UTC stellen. Im BIOS selbst gibt es keinen Eintrag hierfür, allerdings reicht es einfach die Uhrzeit einzustellen, Linux mitzuteilen das man auf UTC läuft und der Rest ist erledigt. Das umstellen auf UTC scheint wichtig zu sein, da man sonst alle Scripte anpassen muss und auf Zeitzonen und verschiebungen (sommerzeit, etc) achten muss. Bei UTC bleibt die BIOS Zeit immer gleich.

    Code
    1. $ vi /etc/default/rcS
    2. UTC=yes # ändern von "no" auf "yes"
    3. $ hwclock --systohc --utc
    4. $ reboot

    Nach dem Reboot müsste die BIOS Uhr auf UTC laufen. Im BIOS sollte die Uhr nun 1-2 Stunden hinten dran sein (je nach Jahreszeit). Zur Not im BIOS nachhelfen. Nach dem Reboot kontrollieren wir alles.

    Code
    1. $ date # müsste localtime CET/CEST anzeigen (wenn nicht mit dpkg-reconfigure tzdata richtige Zeitzone einstellen.
    2. $ cat /proc/driver/rtc # rtc_time müsste jetzt UTC Zeit anzeigen


    ACPI Wakeup
    In den letzten Tagen hab ich festgestellt das ACPI Wakeup aus dem Standby (S3) sauber zu funktionieren scheint, allerdings Aufwachen aus dem abgeschalteten Zustand (Halt) nicht funktioniert. Jedenfalls konnte ich keinen einzigen ordentlichen Weckruf absetzen im ausgeschalteten Zustand. Auch irgendwelche Modifikationen an hwclock scripten halfen bisher nicht. Wenn hier jemand eine Idee hat bitte an mich.
    ACPI TestScript anlegen: acpitest.sh

    Laut den anderen Howtos muss man noch das hwlock --systohc (hwlock-save) unterbinden, damit dies nicht die acpi wakeup timer kollidiert. Im Test ist mein Rechner trotz hwlock-save sauber aufgewacht. Wie vorher schon beschrieben funktioniert das aufwachen nach dem abschalten nur sauber mit nvram-wakeup, da die SAT Karte das saubere herunterfahren blockiert und nach reboot-shutdown der Timer weg ist.


    Getestet werden kann das ganze mit

    Code
    1. $ ./acpitest.sh # setzen der Aufwachzeit für jetzt in 3 Minuten.
    2. $ pm-suspend # geh schlafen!

    P.S. nach dem wiederaufwachen läuft VDR nicht sauber, weil wir den Standby nicht über VDR eingeleitet haben.


    ACPI Wakeup Aktivieren

    Code
    1. $ vi /etc/vdr/vdr-addon-acpiwakeup.conf
    2. ACPI_ENABLED=yes


    NVRAM Wakeup

    Code
    1. apt-get install nvram-wakeup


    /etc/nvram-wakeup.conf (mit guess-helper erstellt und getestet)


    Im Test soll das System in 10 Minuten aufwachen. Zwecks Bootzeit, zieht nvram-wakeup 5 minuten ab. Sprich das in 5 Minuten wacht der Rechner wieder auf.

    Code
    1. $ nvram-wakeup -C /etc/nvram-wakeup.conf --directisa -s $((`date +%s` + 10 * 60))
    2. $ halt

    .


    NVRAM Wakeup Aktivieren

    Code
    1. $ vi /etc/vdr/vdr-nvram-wakeup.conf
    2. ENABLED="yes"
    3. COMMANDLINE="-C /etc/nvram-wakeup.conf --directisa"
    4. # SPECIALSHUTDOWN="grub-set-default PowerOff ; reboot" # unsere Shutdown änderungen machen eh einen Reboot (sofern man kein S3 verwendet)
    5. # FORCE_REBOOT="yes" # PowerOff macht eh einen Reboot. Außer man will auf nummer sicher gehen.

    Und nun?
    Ob man nun ACPI oder NVRAM Wakeup benutzt bleibt jedem selbst überlassen.
    Todo: Einbindung dokumentieren. Bis dato, werft einen Blick ins VDR WIKI.


    Wakeup Fazit
    Beide Varianten funktionieren. Ich würde nvram-wakeup verwenden wenn ich den Rechner komplett auschalte und acpi-wakeup wenn ich den Rechner nur schlafen legen (S3 Standby).


    S3 Standby


    Nach vielen versuchen habe ich S3 grundsätzlich ausgeschaltet. Ich schalte den VDR mit PowerOff Kernel komplett ab und nutze nvram-wakeup zum programmieren. Alles andere war mir zu unsicher und bastelkrams. Die Minute zum starten halte ich auch noch aus. Es kann sein das mit yavdr 0.2+ S3 besser funktioniert aber nunja. Sicher ist sicher.


    XBMC


    MediBuntu Paketsourcen + Keyring
    Quelle: http://forum.ubuntuusers.de

    Code
    1. $ wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/`lsb_release -cs`.list \
    2. -O /etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list
    3. $ apt-get -q update
    4. $ apt-get --yes -q --allow-unauthenticated install medibuntu-keyring
    5. $ apt-get -q update
    6. $ apt-get install ubuntu-restricted-extras w32codecs


    Kann man immer gebrauchen.


    USB Automount in XBMC
    Quelle (Alt): http://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=86832
    Quelle (Neu): http://www.vdrportal.de/board/thread.php?threadid=93595 Installationsbericht von 'derG'


    das entsprechende XML wird bereits durch /etc/dbus-1/system.d/vdr-halevt.conf bereitgestellt.


    XBMC Rapier Skin
    Quelle: http://xbmc.org/skins/rapier/
    P.S. wget muss einen anderen user agent haben, sonst blockt deviantart.

    Code
    1. $ su - vdr
    2. $ wget –user-agent=Mozilla \
    3. http://www.deviantart.com/download/137313896/Rapier___XBMC_by_tvnca.zip
    4. $ unzip Rapier___XBMC_by_tvnca.zip
    5. $ mv Rapier ~/.xbmc/skin/


    XBMC konfigurieren
    /var/lib/vdr/.xbmc/userdata
    Lircmap.xml
    guisettings.xml
    Weitere Configs vom Backup einspielen. DB exportieren (auf AltSystem, Import auf Neu)


    Boxee
    Quelle: http://www.boxee.tv/
    Boxee ist ein Media Center basierend auf dem code von XBMC, allerdings sehr stark focussiert auf dem Bereich Social Networks und Internet Videos. Wenn ihr Youtube und viele andere (meist englische) Internet Videoarchive durchstöbern wollt könnt ihr Boxee installieren und genau wie XBMC ins VDR Menü einbinden. Boxee bietet ebenfalls die möglichkeit Videos, DVDs, etc abzuspielen, aber hier gefällt mir XBMC vom Design her besser. Aber das ist ja bekanntlich geschmacksache.


    P.S: Ihr müsst euch auf der Boxee Seite registrieren und einen Account anlegen um Boxee zu nutzen.
    und personalisieren.


    Installation und benötigte Pakete

    Code
    1. $ echo "deb http://apt.boxee.tv lucid main" >> /etc/apt/sources.list
    2. $ apt-get update
    3. $ apt-get install boxee

    Menüeintrag und Externplayer Startscript

    Übernehme die LIRC Mapping von XBMC

    Code
    1. $ mkdir -p ~vdr/.boxee/UserData/
    2. $ cp ~vdr/.xbmc/userdata/Lircmap.xml ~vdr/.boxee/UserData/Lircmap.xml
    3. $ chown -cR vdr:vdr ~vdr/.boxee


    Ideen, Fragen, Probleme, Bugs:

    • Hat noch jemand ein Zotac ION ITX F im Einsatz und kann mir Tipps geben wie ich den Betrieb besser gestalten könnte?
    • Beim allerersten Bootvorgang bleibt alles stehen. Erst im 2. Anlauf geht alles. Danach tritt das Problem nie mehr auf. Fehlermeldungen gibt es leider keine.
    • Wenn ich den VDR mit "halt" auf der Commandline runterfahre bleibt das System in einem halb herunter gefahrenen Zustand hängen. Erst mit Powerknopf lange drücken geht alles wirklich aus. - Halt nur via reboot mit grub2 poweroff einstellung
    • Das VDR System im Normalbetrieb läuft bei minimaler Kühlung (Speed Fan Control im BIOS eingeschaltet) bei ca. 50°C. Fahre ich das System einmal über die Fernbedienung runter (S3) und wieder hoch steigt die Temperatur langsam an und ist nach einigen Minuten auf knapp 90°C wo ich den VDR dann mittels "reboot" wieder beruhigen kann. Ich vermute das irgendwas den S3 Schlaf nicht übersteht und dann durchtret. DVB Karte ist im force-reload. Der VDR kommt aber normal hoch. Grafik, Video, Sound ok. - Der Fehler ist nicht mehr aufgetreten. Es ist gut möglich das das BIOS Update oder sonst etwas dies behoben hat. Mal sehen ob der Fehler nochmal auftritt.
    • force-reload vom nvidia modul scheitert und nichts geht mehr. Diverse Fehlermeldungen im syslog. - Kein problem mehr
    • Nach mehrfachem S3 Suspend/Resume funktioniert das forcereload des ngene Treiber nicht sauber und nichts geht mehr. Erst ein manuelles "stop vdr; rmmod ngene; modprobe ngene; start vdr" behebt das Problem wieder. - Script kontrolliert das entladen des Moduls
    • Mir ist aufgefallen das die Module mittels force-reload nach dem S3 aufwachen erst entladen und wieder geladen werden. Macht es nicht sinn die Module vor dem schlafen zu entladen und nach dem aufwachen wieder zu laden, oder kommt es i.d.R. aufs selben hinaus?
    • Den Boot text "starting ..." ersetzen durch bootsplash Bild (ala Ubuntu, mit z.B. blinkendem "Starting up ..." Text) Das Boot Bild kann ja sofort übergehen in das Hintergrund des nodm (yaVDR logo)
    • Wie kann man S3 generell abschalten - rm /usr/share/vdr/shutdown-hooks/S90.suspend2ram
    • Hat schon jemand NVRAM Wakeup / ACPI Wakeup mit dem Mainboard getestet? Das wird wohl einer der nächsten Schritte bei mir sein. - Siehe Text
    • Die Sache mit der Fernbedienung ist mir noch etwas komisch (siehe oben)
    • Manchmal ist die ganze GUI einfach eingefroren. Evtl lege ich mir via irexec noch ein paar Restart Knöpfe auf die Fernbedienung.
    • Die Farbbutton Beschriftung in PearlHD stimmt teilweise nicht mit der Wirklichkeit überein. Press [OK] danach sagt unter den aktuellen Kanal Infos auf Blau: Teletext, in wahrheit kommt aber Timer. Nicht wirklich schlüssig.
    • Wenn der ngene Treiber mit "one_adapter=0" geladen wird führt der Aufruf des Einstellungen/LNB Menü zum VDR Absturz - Problem ist behoben.
    • Neu: Bei Verwendung des vdr-plugin-radio (aktiviert, Darstellung von RDS und Images) stürzt der VDR nach wenigen Minuten ab.


    Archiv (alte Schritte welche nicht mehr benötigt werden:


    Treiber kompilieren (FireDTV macht einen Compile Error und muss entfernt werden)

    Code
    1. $ cd /usr/src/$ hg clone http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb/$ cd v4l-dvb$ make menuconfig Multimedia Support ---> DVB/ATSC adapters ---> [ ] FireDTV and FloppyDTV # entfernen, compile error$ make$ make install


    Coretemp modul patchen

    Code
    1. $ apt-get install kernel-package linux-source$ cd /usr/src$ tar -xjf linux-source-2.6.31.tar.bz2$ wget http://mabene.icomedias.com/coretemp.patch$ cd linux-source-2.6.31$ patch -p1 < ../coretemp.patch$ make -j 2 -C /lib/modules/`uname -r`/build M=/usr/src/linux-source-2.6.31/drivers/hwmon/ modules$ cp drivers/hwmon/coretemp.ko /lib/modules/`uname -r `/kernel/drivers/hwmon/$ depmod -a


    automount
    Nach den erstens erfolgreichen Konfigurationen (siehe Quelle 1) habe ich den Installationsbereicht von derG gefunden und musste feststellen das seine Methode Automount einzurichten und doch einfacher und sinnvoller ist.

    Code
    1. $ apt-get install devicekit-disks devicekit-power policykit$ echo '<!DOCTYPE busconfig PUBLIC "-//freedesktop//DTD D-BUS Bus Configuration 1.0//EN" "http://www.freedesktop.org/standards/dbus/1.0/busconfig.dtd"><busconfig> <policy user="vdr"> <allow send_destination="org.freedesktop.Hal" send_interface="org.freedesktop.Hal.Device.Storage"/> <allow send_destination="org.freedesktop.Hal" send_interface="org.freedesktop.Hal.Device.Storage.Removable"/> <allow send_destination="org.freedesktop.Hal" send_interface="org.freedesktop.Hal.Device.Volume"/> <allow send_destination="org.freedesktop.Hal" send_interface="org.freedesktop.Hal.Device.Volume.Crypto"/> </policy></busconfig>' > /etc/dbus-1/system.d/xbmc-vdr.conf

    Prüfen (als vdr Benutzer)

    Code
    1. $ su - vdr$ devkit-disks --mount /dev/sdb1 # externe USB Platte


    grub2 / PowerOff reboot


    Code
    1. $$ cp /etc/init.d/halt /etc/rc0.d/S89halt-reboot$ vi /etc/rc0.d/S89halt-reboot[...]do_stop () { [...] # PowerOff Grub Change log_action_msg "Will now reboot to halt" reboot -d -f -i # log_action_msg "Will now halt" # halt -d -f $netdown $poweroff $hddown}[...]


    S3 Standby
    Abschalten/Einschalten des S3/Standby Modus (wer das möchte).

    Code
    1. $ dbset system.disable.suspend$process-template /usr/share/vdr/shutdown-hooks/S90.suspend2ram$ dbset system.disable.suspend=1$process-template /usr/share/vdr/shutdown-hooks/S90.suspend2ram


    DVB Treiber machen stress nach wieder aufwachen:
    Damit der S3 Suspend sauber funktioniert muss das Modul nach dem Wiederaufwachen bzw. vor dem einschlafen entladen und wieder geladen werden. Vorher hatte ich dies über die Möglichkeiten von yaVDRs Force Reload Liste (force-reload-modules.list) gemacht, allerdings kam es hierbei zu konflikten, da teilweise durch das eventbasierte upstart der VDR noch am herunterfahren war (und somit aktiv) während die Scripte versucht haben das DVB Modul mit rmmod zu entladen. Das hat in einzelfällen dazu geführt das der VDR nicht verfübgar war, nach dem wiederaufwachen. Um das zu umgehen, habe ich ein Script eingesetzt welches sich um das entladen/warten/laden des Treibers kümmern soll.

    Code
    1. echo '#!/bin/shcase $1 in hibernate|suspend) echo "remove dvb driver before going to sleep" I=0 while [ $I -lt 15 ] && grep -q ^ngene /proc/modules ; do rmmod ngene 2> /dev/null && I=1000 || sleep 1 && I=$(($I + 1)) && echo -n "$I ." done echo "" if grep -q ^ngene /proc/modules ; then echo "DVB driver still loaded. Killing VDR" service vdr stop killall vdr sleep 5 rmmod ngene fi ;; thaw|resume) echo "loading dvb driver after sleep" modprobe ngene ;; *) echo "somebody is calling me totally wrong." ;;esac' > /etc/pm/sleep.d/40dvb

    Das Script versucht 15 sekunden lang das module ngene zu entladen. Sollte sich nach 15 versuchen das Modul immer noch nicht entladen lassen, könnte ein hängender VDR Prozess das Modul blockieren. Da bleibt nur noch VDR abschießen und danach nochmal versuchen das Modul zu entlanden.


    Sound über HDMI
    Ich selbst benutze immer noch den guten alten VGA Ausgang, aber einige unter euch verwenden sicherlich den HDMI Ausgang für Video und Sound zum Fernseher. Damit in dem Fall der Ton an den HDMI Ausgang weitergegeben wird, müsst ihr eine asound.conf anlegen. Für komplexere Konstrukte bitte benutzt die Suchfunktion hier im Forum.

    Code
    1. $ echo 'pcm.!default hdmi:NVidia' > /etc/asound.conf


    Plugin Live
    (WebGUI mit Timern, EPG, etc)
    http://<vdr-ip-addr>:8008
    Login: admin/live


    Größere Schrift in vdr-skin-pearlhd
    Quelle: http://www.vdrportal.de/board/…?postid=882199#post882199
    Pakete herunterladen (Links siehe Posting)

    Code
    1. $ dpkg -i vdr-plugin-text2skin_1.3-3tvt2_i386.deb$ dpkg -i vdr-skin-pearlhd_0.0.10~git20100110-1tvt3_all.deb


    Die beiden Pakete machen die Schrift größer und beheben das Problem mit zu kleinen Fortschrittsbalken im Programmguide





    Ich poste jetzt einfach mal, habe schon zu lange getippt. Vielleicht ergänze ich noch was oder antworte einfach.

    VDR 1 (live): Ubuntu 9.10 'Karmic' + the-vdr-team | Silverstone LC-11 | AMD 64 X2 BE-2350 | 4GB RAM | X11+xinelibout am LCD TV | Haupauge DVD-S Karte | früher: Cinergy 1200 DVB-C mit ISH
    VDR 2 (test): yaVDR 0.1 | Silverstone ML02-MXR | Zotac ION ITX F | Atom 330 | 4GB RAM | Mystique Satix Dual S2 --> Installationsbericht

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  • Hallo griffon,


    DANKE! Das erste Mal, daß jemand von einer halbwegs funktionierenden Mystique Dual unter yaVDR berichtet. Ich wollte ein ASRock 330 ION Board und eine Mystique nehmen. Das sollte nicht sooo viel anders laufen...


    Ciao, Olli


    Edit: Welchen PCIe Riser hast du benutzt? War beim Gehäuse einer dabei?

    HDTVDR: Antec Micro Fusion mit Asus M4N78-VM, Sempron 140, 2GB, 1,5TB, TT-1600, yaVDR 0.5 (Stand Sommer 2014)

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  • Schöner Bericht!
    ;)

    Zitat

    Wie kann man S3 generell abschalten


    /usr/share/vdr/shutdown-hooks/S90suspend2Ram entfernen
    und
    ACPI-Wakeup in der /etc/vdr/vdr-addon-acpiwakeup.conf aktivieren.


    Meine 2 cent...
    ;)


    Grüße

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
    VDR2: debian-SERVER (dockstar) mit 3x Nova-T-USB-Sticks und yavdr 0.4 auf Zotac Ion-A als client

  • Zitat

    Original von GMO
    Welchen PCIe Riser hast du benutzt? War beim Gehäuse einer dabei?

    Ich hatte die Riser Card vom Gehäuse benutzt. Dem Gehäuse liegen eine Riser Card für PCIe16 bei (inkl Verlängerung) sowie eine PCI Risercard mit Flachband anschluss. Der PCIe Anschluss kann sich im 1. oder 2. Slot befinden. Bei der PCI Riser ist es einfacher da man das Flachbandkabel überall reinstecken sollte können. Bei meinem alten LC11 ist das schwieriger. Da geht die PCI Riserkarte nur in einen speziellen Slot und für genau diese Kombi finde ich kein einziges Mainboard mehr. :-/


    Zitat

    Original von champpain
    /usr/share/vdr/shutdown-hooks/S90suspend2Ram entfernen
    und
    ACPI-Wakeup in der /etc/vdr/vdr-addon-acpiwakeup.conf aktivieren.

    Schau ich mir mal an. ACPI Wakeup ist zwar enabled, aber mit den ACPI Testscripten aus dem VDR Wiki hatte ich irgendwie noch nie erfolg. Das ACPI Wakeup war mir immer sehr mysterious, da nvram-wakeup so einfach war und immer funktioniert hat (Wenn man die richtige Mainboard config hatte)

    VDR 1 (live): Ubuntu 9.10 'Karmic' + the-vdr-team | Silverstone LC-11 | AMD 64 X2 BE-2350 | 4GB RAM | X11+xinelibout am LCD TV | Haupauge DVD-S Karte | früher: Cinergy 1200 DVB-C mit ISH
    VDR 2 (test): yaVDR 0.1 | Silverstone ML02-MXR | Zotac ION ITX F | Atom 330 | 4GB RAM | Mystique Satix Dual S2 --> Installationsbericht

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  • Man kann ja testweise den täglichen ACPI-Wakeup in der /etc/vdr/vdr-addon-acpiwakeup.conf aktivieren um das zu testen, aber ich denke die Zotacs können das alle.


    Gruß

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
    VDR2: debian-SERVER (dockstar) mit 3x Nova-T-USB-Sticks und yavdr 0.4 auf Zotac Ion-A als client

  • Schönes Posting,


    XBMC-Skins, die nicht als Ubuntu-Paket erhältlich sind, und alle anderen XBMC-Konfig-Anpassungen besser im persönlichen XBMC-Profil ablegen. Für Skins wäre das unter /var/lib/vdr/.xbmc/skin


    Das Verzeichnis /usr/share/xbmc/skin/ ist halt gefährlich, wenn Pakete deinstalliert werden, kann es verschwinden.


    Gruß
    hepi

  • Zitat

    Original von hepi
    XBMC-Skins, die nicht als Ubuntu-Paket erhältlich sind, und alle anderen XBMC-Konfig-Anpassungen besser im persönlichen XBMC-Profil ablegen. Für Skins wäre das unter /var/lib/vdr/.xbmc/skin

    Ich habs oben mal geändert, damit der nächste nicht denselben Fehler auch macht.


    Hat allerdings jemand eine Idee woher mein Temperatur Problem kommen könnte? VDR läuft brav auf einer Temperatur, nach S3 schlafen und wieder aufwachen steigt die Temperatur ständig an. Da der Prozesser sich langweilt, die Kerntemperatur (laut coretemp) kleiner der GPU Temperatur ist gehe ich davon aus, das der NVIDIA Treiber den S3 Modus nicht sauber überlebt. Ich weiß aber nicht was ich da ändern kann.


    Desweiteren verstehe ich das Problem nicht warum mein VDR nicht komplett herunter fährt mit halt/shutdown/poweroff. Er fährt nur so halb runter, CPU Lüfter laufen weiter u.s.w. er reagiert sonst aber überhaupt nicht, weder über den powerknopf, noch über die fernbedienung oder ähnliches. Da hilft nur hart ausschalten.


    Solange die Thematik nicht irgendwie i.O. ist mag ich auch nicht wirklich nach ACPI Wakeup und Co nachsehen. Sonst wacht mein VDR aus dem Schlaf auf und spielt Heizung.

    VDR 1 (live): Ubuntu 9.10 'Karmic' + the-vdr-team | Silverstone LC-11 | AMD 64 X2 BE-2350 | 4GB RAM | X11+xinelibout am LCD TV | Haupauge DVD-S Karte | früher: Cinergy 1200 DVB-C mit ISH
    VDR 2 (test): yaVDR 0.1 | Silverstone ML02-MXR | Zotac ION ITX F | Atom 330 | 4GB RAM | Mystique Satix Dual S2 --> Installationsbericht

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  • ... die Problematik mit dem nicht funktionierenden Shutdown habe ich auch (fast dieselbe Konfiguration) - wenn ich den Schalter am Gehäuse betätige.
    Das Problem ist beim EasyVDR nicht aufgetreten! Ein Shutdown über das VDR Menü klappt dagegen problemlos!


    Grillbert

    [Cine S2 V6.5 + DuoFlex V4] zur Zeit wieder ngene basierte Cine S2 / Apollo-Lake Celeron (Asrock J3355M), ATRIC Einschalter, yaVDR0.61

  • Wenn die Kernel/init Meldungen wenigstens ausgeben würden, wäre es sicherlich hilfreicher und man könnte die hänger besser identifizieren. Vielleicht finde ich das ja. Evtl hängt es ja auch mit S3 zusammen. Aber das ist alles nur schwierig festzustellen solange man nur Schwarz auf dem Bildschirm sieht.


    Ich finde sowieso das man die Bootmeldungen besser mit einem verdecken sollte anstelle von "garnichts". Ubuntu Anleitung zum Bootsplash.

    VDR 1 (live): Ubuntu 9.10 'Karmic' + the-vdr-team | Silverstone LC-11 | AMD 64 X2 BE-2350 | 4GB RAM | X11+xinelibout am LCD TV | Haupauge DVD-S Karte | früher: Cinergy 1200 DVB-C mit ISH
    VDR 2 (test): yaVDR 0.1 | Silverstone ML02-MXR | Zotac ION ITX F | Atom 330 | 4GB RAM | Mystique Satix Dual S2 --> Installationsbericht

  • Zitat

    Original von griffon
    Wenn die Kernel/init Meldungen wenigstens ausgeben würden, wäre es sicherlich hilfreicher und man könnte die hänger besser identifizieren. Vielleicht finde ich das ja. Evtl hängt es ja auch mit S3 zusammen. Aber das ist alles nur schwierig festzustellen solange man nur Schwarz auf dem Bildschirm sieht.


    Du brauchst doch nur die Datei cleanTTY.conf aus dem /etc/init-Verzeichnis entfernen und der Bildschirm wird nicht mehr geschwärzt. Dann wirst du wahrscheinlich feststellen, dass dir das nicht weiterhilft, aber lassen wir uns überraschen.

    Zitat

    Original von griffon
    Ich finde sowieso das man die Bootmeldungen besser mit einem verdecken sollte anstelle von "garnichts". Ubuntu Anleitung zum Bootsplash.


    Wir finden es aber besser so und ich weiß wie Bootsplash funktioniert. Mich belehren wollen kommt bei mir gar nicht gut.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Entschuldigung, belehren wollte ich dich sicherlich nicht. Mal schauen ob ich irgendwas brauchbares herausfinden kann. Die Temperatur, Shutdown, LM Sensors Problematik stört mich moment eh am meisten. Aber ich habe das Gefühl das das Problem tiefer sitzt als mir lieb ist.

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  • Zitat

    Original von steffen_b
    Wenn der Rechner nicht ausgeht ists doch meistens ACPI/APM -> Bioseinstellungen ?


    Oder Kernel-Module, die unbedingt entfernt werden wollen.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Achso das mit NVIDIA vs Framebuffer wußte ich nicht. Gut das mag dann klingt das auch etwas logischer.


    Das mit dem APM/ACPI könnte ein Grund sein, da der reboot funktioniert und nur beim shutdown er nicht vollständig ausgeht. Am BIOS selbst habe ich fast keine Einstellungen vorgenommen (aka Default) außer den CPU Fanspeed runtergedreht da lm-sensors nicht tut.


    Gute Frage wie ich das debugge. Muss ich heute abend mal genaue schauen.


    [EDIT]
    Das herunterfahren von Diensten und ggf. Modulen ist doch beim Shutdown meist gleich wie beim Reboot. Da ist doch eigentlich kein Unterschied bis auf das finale "jetzt auschalten" oder? Mir fällt zumindestens kein Dienst ein der nur bei init 0 und nicht bei init 6 gestoppt wird.

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  • Nach aktivieren aller Kernelmeldungen und Start/Stop meldungen bleibt der Rechner beim Runterfahren genau an der Stelle stehen.

    Code
    1. ....
    2. *Will now halt
    3. [ 453.235734] Power down

    Gute Frage was genau jetzt vom Mainboard/ACPI/APM/etc nicht angenommen wird.

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  • Update:

    • Der Kernel 2.6.33 mit dem lm-sensors Patch für das lm90 Modul liefert nur die Temperaturen --> kein mehrgewinn an informationen/funktionen zum Standard Kernel
    • Kernel 2.6.33 bleibt trotzdem beim herunterfahren stehen. Ursache immer noch unbekannt.
    • Aktuelle BIOS Update eingespielt: Es gibt eine "Speef Fan Control" Funktion. Das BIOS kann nun die CPU FAN Geschwindigkeit der CPU Temperatur anpassen. --> Sehr praktisch da fancontrol/pwn/lm-sensors nicht funktioniert.
    • Das BIOS Update hat auch keine Verbesserung beim herunterfahren gebracht.
    • Der reboot Tipp "acpi=force" aus dem Ubuntu Wiki hat leider nicht geholfen.
    • Vor dem herunterfahren einen ganzen schwung an Treibermodulen entladen hat auch nicht geholfen. (sensors, nvidia, dvb, etc)


    Echt komisch und langsam weiß ich nicht mehr weiter.

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  • Hi griffon,


    Schöner/s Bericht/HowTo! Das Problem mit dem Powerbutton und ACPI hatte ich auch.
    Hier [Info] Atric Schalter und Powerbutton ist die Lösung zu dem Problem.


    Vielleicht hilft es dir ja weiter.

    Hardware: AMD Sempron 140 2,7 GHz, Asus M3N78-VM, 4GB DDR2, ADATA S596 32 GB SSD, WD3200LPVT 320GB, Mystique Sattix-S2, TT S2-1600, Atric-IR Einschalter Rev. 4, Multimedia Gehäuse 1HE, Logitech Harmony 525
    Software: yaVDR 0.5 (softhddevice, S5, Plugins: sleeptimer, live, **)

  • Shutdown/Halt/Powerdown
    el_colto : Leider hat mir deine Lösung nicht weitergeholfen. Ich verwende keinen Atric Schalter. Mein Hauptproblem ist ja, das der VDR ja richtig herunterfährt, aber nicht 100% ausgeschaltet wird und mit "Power Down" einfach weiter läuft.


    Temperatur nach S3
    Nach dem BIOS Update habe ich bisher keine Temperatur Probleme nach dem S3 aufwachen mehr feststellen können. Ich werden vielleicht nochmal neuinstallieren und probieren ob sich daran irgendwas ändert.


    Einstellungen / LNB / Crash
    Wenn ich den DVB Treiber mit "one_adapter=0" geladen habe stehen ja 2 DVB Interfaces zur Verfügung. Wenn ich dann versuche das LNB Einstellungsmenü aufzurufen stürzt der der VDR komplett ab. Lade Ich das Modul allerdings ohne diese angabe, dann steht nur ein Adapter zur Verfügung und ich kann das LNB Menü sauber aufrufen.
    Problem ist hier bereits auch schon gemeldet:
    Quelle: http://www.vdr-portal.de/board/thread.php?threadid=93400


    DVB Treiber entladen
    Der ngene Treiber übersteht den S3 Schlaf nicht und muss neugeladen werden. Die ersten Versuche waren, dies über die yaVDR Scripte (/etc/yavdr/force-reload-modules.list) erledigen zu lassen. Allerdings hab ich festgestellt das durch das event basierte upstart teilweise noch der VDR am laufen war wenn die Scripte versucht haben das Modul zu entladen und wieder zu laden, was a) zu Fehlermeldungen führte (ERROR: Module ngene is in use) und b) der DVB Treiber nicht mehr funktioniert hat (weil er nicht neugeladen werden konnte). Erst nach erneutem stop, rmmod, modprobe, start lief alles wieder.


    Auf meinem VDR habe ich nun ein Script das sich um das entladen des Moduls kümmert, es mehrfach versucht und im zweifelsfall den VDR abschießt umd das Modul freizubekommen. (Script siehe Installationsbereicht)


    vdr-plugin-radio
    Ich verwende gerne das Radio Plugin um RDS Texte und RDS Bilder während dem Radiohören anzuzeigen Sobald ich das Plugin aktivere, einstelle und laufen lasse, stürzt nach wenigen Minuten der DVB Treiber ab.

    Auszug syslog. Mal schauen wo genau hier die ursache liegt.


    DPMS - Energiesparmodus Monitor
    Mir ist es wiedermal passiert das sich der Monitor einfach ausgeschaltet hat. Ich vermute stark das es sich um den Energiesparmodus handelt.

    Code
    1. $ xset -display :1 -q
    2. [...]
    3. DPMS (Energy Star):
    4. Standby: 1200 Suspend: 1800 Off: 2400
    5. DPMS is Enabled
    6. Monitor is On

    Ich muss mal schauen wo eine sinnvolle stelle wäre das DPMS auszuschalten.

    Code
    1. $ xset force on # Monitor an
    2. $ xset –dpms # DPMS aus! Evtl. mit -display :1

    Meinen Installationsbericht und Schritte habe ich aktualisiert.

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  • Bevor ich das ganz vergesse, wollte ich den Distributionsentwicklern schonmal danken. yaVDR ließ sich problemlos installieren und schafft eine gute und schnelle Basis auf der man losarbeiten kann. Das war sonst immer noch zusätzlich ein ziemlicher aufwand die X11 Oberfläche mit all ihren Startproblemen und Scripten sauber hinzubekommen.


    Die üblichen Hardware/Treiber/Konfig/Plugin Probleme hat man überall.


    Ich hoffe mein Feedback hilft euch irgendwie etwas.


    --


    Hat noch jemand eine Idee warum bei mir das shutdown/halt/poweroff/down nicht richtig funktioniert und der Rechner sich nicht einfach richtig ausschaltet? Ich werde wohl mal testweiße ubuntu/debian/was anderes installieren und schauen ob das problem sich da reproduzieren läßt.


    Erst danach versuche ich meine ersten Gehversuche mit acpi-wakeup. Bei meinem alten VDR benutzte ich bisher nvram-wakeup, da mir acpi-wakeup immer komisch war.

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