Aufsetzen eines VDR Headless Servers, brauche Ratschläge

  • Dann kommt etwas mehr Output (gefiltert nach Fehlern):

    Wenn Du mit systemd arbeitest, warum postest Du das syslog?


    Mach mal einen fröhlichen reboot, starte vdr (also vdr.service) und poste

    journalctl -b -u vdr

    Falls da was als Ergebnis kommt.


    Bitte nicht gefiltert nach Fehlern. Bitte die ganze Wahrheit.


    Danke.

  • Bitte nicht gefiltert nach Fehlern. Bitte die ganze Wahrheit

    Wollte Euch natürlich nichts vorenthalten. In den Logs, die ich rausgesucht habe stand auch nicht mehr drin :-(

    Als Linux Anfänger bin ich mir im Moment über die korrekten Startmethoden (SystemD, per Prozess, bzw Service Start) und die verschiedenen logging Outputs etwas verloren.


    --log=3.7 ist in der 00-vdr.conf ergänzt (erzeugt aber keine zusätzliche Ausgabe in dem log siehe unten)


    Nach dem Reboot hat wohl systemd den Vdr einmal erfolglos versucht hochzustarten.


    Also den Octopus unter der Addresse 192.168.2.33 scheint er gefunden zu haben. Das Live Plugin scheint Probleme mit der IPAddress zu haben und für mich sieht es so aus, als wenn ein fehlendes ir-Device den Exit verursacht ....


    Log-Datei als Anhang:

    log.txt


    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

    MLD Server 5.4 Testing on Virtual Box (Server)

    MLD Client1 5.4 Testing NUC6CAYH 8GB RAM

    MLD Client2 5.4 Testing Zotac IonItx P 4GB RAM (Atric V5)


    DD Octopus NET V2 Max M4


  • und für mich sieht es so aus, als wenn ein fehlendes ir-Device den Exit verursacht ....

    Ja, das remote-Plugin mag es nicht, wenn es das erwartete Input-Device nicht findet. Ich würde das bei einem Headless-Server weglassen (für den OSD-Zugriff ist es eh nur bedingt geeignet).

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Guten Morgen,


    ich denke auch, daß hier das Problem liegt:

    Dez 11 21:44:53 HOMENAS1 vdr[673]: [673] remote: fatal error - unable to open input device


    Ich nutze remote, um per telnet auf port 3333 den vdr steuern zu können. Wenn Du das nicht brauchst: raus mit dem plugin.

    Wenn Du es nutzen willst: starte remote mit '-p tcp:3333' in der config und nutze das hier in der remote.conf:


    Das live-Plugin mit 0.0.0.0 ist OK.


    epg2vdr würde ich deaktivieren bis Du einen epgd am Laufen hast. Das scheint noch nicht der Fall zu sein.


    Eigentlich müsste das Ding laufen, wenn das mit dem remote-Plugin erledigt ist.


    Christian

  • [ ... ] eine vernünftige Konfigurationsmöglichkeit (auch mit beiden Augen zudrücken sind SSH und conf Dateien keine).

    Das sehe ich anders: Mittel-/langfristig sind Config-Dateien wesentlich sinnvoller als irgendwelche grafischen Oberflächen, weil man das scripten kann.


    Mein VDR läuft (seit 2007) auf Ubuntu. Installiert/konfiguriert wird das Ganze VOLLSTÄNDIG über ein (selbst geschriebenes) Konfigurationssystem, das alle meine Rechner (von den Laptops bis zu den Servern) installiert/konfiguriert. Der VDR wurde in dieser Zeit mindestens für jede LTS neu installiert. Mit einer Klickediklack-Konfiguration wäre ich da schon wahnsinnig geworden.


    Zurück zum Thema:

    • IMHO ist Wakeup den Aufwand nicht wert. Dieses Thema habe ich erschlagen, indem ich extrem sparsame Hardware verwende (basierend auf einem C'T-Bauvorschlag)
    • Ubuntu verwende ich nicht etwa weil es besser ist als andere Lösungen, sondern schlicht weil mein Konfigurationssystem an Ubuntu am besten angepasst ist.
    • Die bei Ubuntu enthaltenen VDR-Pakete mögen veraltet sein, aber sie funktionieren. Und sie reichen vollkommen für meinen Bedarf.
    • e-tobi hatte ich in der Anfangszeit auch verwendet. Das ist dann aber regelmäßig in einem Chaos ausgeartet. Das mag sich in der Zwischenzeit gebessert haben.

    Infrastruktur: 4 Inverto Black Premium Quattro-LNBs auf Jultec JPS1702-16

    Server: Ubuntu 18.04, mit MAX-S8, als VNSI-Server

    Clients: Kodi mit Openelec auf Raspberries

  • Lieben Dank für die Hinweise. Brauche einen Kompass der mir sagt in welche Richtung ich weiterlaufen soll :D

    Vielleicht habe ich heute Abend wieder eine Stunde an der Kiste.


    Das sehe ich anders: Mittel-/langfristig sind Config-Dateien wesentlich sinnvoller als irgendwelche grafischen Oberflächen, weil man das scripten kann.

    Naja solange man nichts automatisieren und die Geschichte nur einmal anfassen und wenig pflegen will sind intuitiv benutzbare Oberflächen schon nicht schlecht. Besonders für Anfänger.

    Deshalb habe ich ja auch hier den Debian + OMV4 Unterbau gewählt. Ansonsten gebe ich Dir natürlich recht.


    Die bei Ubuntu enthaltenen VDR-Pakete mögen veraltet sein, aber sie funktionieren. Und sie reichen vollkommen für meinen Bedarf.
    e-tobi hatte ich in der Anfangszeit auch verwendet. Das ist dann aber regelmäßig in einem Chaos ausgeartet. Das mag sich in der Zwischenzeit gebessert haben.

    Was sind den die wesentlichen Unterschiede der Ubuntu vs. e-Tobi (Debian) Pakete (für einen unbedarften Nutzer erklärt)? Mal von der unterschiedlichen Distributionen und den vermutlich unterschiedlichen Versionsständen abgesehen. Oder beziehst Du Dich auf YaVdr Pakete wo noch viel mehr drin ist?


    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

    MLD Server 5.4 Testing on Virtual Box (Server)

    MLD Client1 5.4 Testing NUC6CAYH 8GB RAM

    MLD Client2 5.4 Testing Zotac IonItx P 4GB RAM (Atric V5)


    DD Octopus NET V2 Max M4


  • a, das remote-Plugin mag es nicht, wenn es das erwartete Input-Device nicht findet. Ich würde das bei einem Headless-Server weglassen (für den OSD-Zugriff ist es eh nur bedingt geeignet).

    Eigentlich müsste das Ding laufen, wenn das mit dem remote-Plugin erledigt ist.

    Ja sieht gut aus :-) Herzlichen Dank an alle die mitgeholfen habe.


    Die VDR Prozesse bleiben bestehen. Auf die "Live" Seite kann ich zugreifen.


    Wenn ich das richtig verstanden habe benötige ich nun die folgenden plugins (Quelle: http://vdr.schmirler.de/) um das Client Server Szenario anzugehen.


    Server (VDR version 2.4.0):

    svdrposd


    Client (YaVDR 0.6 Testing):

    remoteosd

    svdrpservice

    epgsync

    remotetimers


    Ist damit eine "sanfte" Migration möglich (z.B vorhandene Timer + Aufnahmen auf dem Client zu behalten) + zusätzlich Timer / Aufnahmen auf dem Server zu verwalten?

    Oder sollte ich besser vor der Anbindung alles auf den Server verlagern?


    BTW, sollte ich sinnvollerweise mein Szenario + Installationsbeschreibungen im Wiki, Forum, oder Dokumentation hinterlegen?


    Gruß Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

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  • Ein bisschen weiter bin ich nun gekommen. Habe jetzt den Streamdev Server auf der Server Seite (NAS) und den StreamDev Client auf der Client Seite aktiviert.


    Jetzt passiert folgendes:


    Server-Seite (192.168.2.3)

    Code
    1. journalctl -b -u vdr | grep streamdev
    2. Dez 15 12:41:40 HOMENAS1 vdr[614]: [614] loading plugin: /usr/lib/vdr/plugins/libvdr-streamdev-server.so.2.4.0
    3. Dez 15 12:41:40 HOMENAS1 vdr[614]: [614] initializing plugin: streamdev-server (0.6.1-git): VDR Streaming Server
    4. Dez 15 12:41:41 HOMENAS1 vdr[614]: [614] starting plugin: streamdev-server
    5. Dez 15 12:41:41 HOMENAS1 vdr[614]: [614] loading /var/lib/vdr/plugins/streamdev-server/streamdevhosts.conf
    6. Dez 15 12:41:41 HOMENAS1 vdr[614]: [821] streamdev server thread started (pid=614, tid=821, prio=high)
    7. Dez 15 12:46:59 HOMENAS1 vdr[614]: [821] streamdev: client 192.168.2.126:47354 not allowed to connect
    8. Dez 15 12:46:59 HOMENAS1 vdr[614]: [821] streamdev-server: closing VTP connection to 192.168.2.126:47354


    Client-Seite (192.168.2.126)


    streamdevhosts.conf + svdrphosts.conf sind angepasst (Subnetz: 192.168.0.0/24 bzw. 192.168.0.0/16 freigegeben, auf beiden Seiten).

    Auf der Server Seite hatte ich sonst keine Einstellungen vorgenommen. Fehlt noch was?


    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

    MLD Server 5.4 Testing on Virtual Box (Server)

    MLD Client1 5.4 Testing NUC6CAYH 8GB RAM

    MLD Client2 5.4 Testing Zotac IonItx P 4GB RAM (Atric V5)


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  • Hi,

    Auf der Server Seite hatte ich sonst keine Einstellungen vorgenommen. Fehlt noch was?

    wurde VDR-zu-VDR Server im Setup von Plugin streamdev-server aktiviert?


    Gruss

    Wolfgang

  • wurde VDR-zu-VDR Server im Setup von Plugin streamdev-server aktiviert?

    Auf der Client Seite ja,

    auf der Headless Server Seite habe ich eine solche Einstellung nicht gefunden.

    Welche Config Datei wäre denn das? OSD habe ich ja dort noch nicht.


    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

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  • Hi,


    OSD habe ich ja dort noch nicht.

    Plugin live auf dem Server installieren, dann kannst du den VDR administrieren!


    Gruss

    Wolfgang

  • Ja, Timer und Aufnahmen, aber Plugin-Streamdev Einstellungen? Auf die hatte ich mich mit (OSD) bezogen.

    Das Live Plugin ist jedenfalls bei mir erreichbar.


    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

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  • Hi,

    Ja, Timer und Aufnahmen, aber Plugin-Streamdev Einstellungen?





    Gruss

    Wolfgang

  • Versuche doch mal die beiden host.conf Dateien mit 192.168.2.0/24 oder 0.0.0.0


    Gruß Jan


    Edit: Serverseitig meine ich natürlich.

    1:Dell PoweEdge T20; Xeon E3-1225 v3; 32GB RAM; Proxmox 5.4; MLD 5.4 als VDR-Server; 2 x Cine S2;
    2:Intel NUC i3 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub

    2:Intel NUC i5 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub
    3:Raspberry Pi 3B; MLD

  • 8| Jetzt benutze ich schon 7 Jahre das live Plugin und über die Fernbedienungs-Funktion bin ich noch nie gestolpert. Man lernt nie aus.

    Die Einstellungen sehen genauso aus wie in Deinem Snapshot incl. VDR-zu-VDR Starten und Binde an IP,


    Ralf

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  • Versuche doch mal die beiden host.conf Dateien mit 192.168.2.0/24 oder 0.0.0.0

    Habe jetzt Serverseitig 0.0.0.0/0 eingetragen. Damit behaupten beide Logs dass die Verbindung erfolgreich war. Danke für den Hinweis - wobei ich dachte die 24 müsste die letzten 3 Bytes der IP ausmaskieren und nur noch auf die 192 prüfen ...


    Die Serverseite zeigt jetzt auch eine Streamdev Verbindung auf 192.168.2.126 an. Die Clientseite nicht.


    Auf Clientseite kann ich das ServerMenü noch nicht aufrufen. Meldung "Server-Menü nicht erreichbar, Verbindung fehlgeschlagen". Gehe ich recht in der Annahme das sich dass dann eher um ein Problem des RemoteOSD handelt? In den Logs finde ich nocht nichts ...


    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

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    DD Octopus NET V2 Max M4


  • Hurra, jetzt scheint es zu funktionieren. Auch wenn ich mich Wiederhole. Dank an alle!

    Auf Clientseite kann ich das ServerMenü noch nicht aufrufen. Meldung "Server-Menü nicht erreichbar, Verbindung fehlgeschlagen"

    Die Lösung war mir fehlte noch das vdr-plugin-svdrposd auf der Serverseite. Kaum macht mans richtig .... :D

    Zusätzlich hatte ich in RemoteOSD und RemoteTimers die IPAddresse des Servers händisch eingetragen.


    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

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