• Gibt es außer git repo clonen und installer starten noch irgendwo Doku zum yavdr ansible playbook?

    Was ist das erwartete Verhalten nachdem es durchgelaufen ist und was muss man manuell machen?


    Ich habe mal ein nackiges Bionic (daily build) installiert und das Playbook drüberlaufen lassen, aber das mit dem Deaktivieren des nativen X-Server scheint nicht so zu funktionieren (beim Bootup kommt weiterhin der Anmeldescreen auf vt1).


    Der vdr service läuft zwar, aber ich sehe weder gebundene Ports für svdrp noch für das Webinterface.

  • Ich habe mal ein nackiges Bionic (daily build) installiert und das Playbook drüberlaufen lassen, aber das mit dem Deaktivieren des nativen X-Server scheint nicht so zu funktionieren (beim Bootup kommt weiterhin der Anmeldescreen auf vt1).

    Was soll denn der native X-Server bei einer Ubuntu Server Installation sein?

    Was ist das erwartete Verhalten nachdem es durchgelaufen ist und was muss man manuell machen?

    Er arbeitet das ab, was im Playbook steht (er schreibt bei der Installation ja auch fleißig raus, was er mit welchem Ergebnis ausgeführt hat)... - wenn eine nvidia-Karte im System steckt, sollte der X-Server automatisch konfiguriert und eine Openbox-Desktop Session eingerichtet werden - am Ende muss man eigentlich nur noch eine channels.conf für den VDR ergänzen und hat dann nach dem Reboot hoffentlich ein funktionsfähiges Grundsystem.

    Der vdr service läuft zwar, aber ich sehe weder gebundene Ports für svdrp noch für das Webinterface.

    Was für ein Webinterface erwartest du?


    Und ansonsten: Details zur verwendeten Hardware und Logdateien.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Zur Dokumentation: da da vieles noch nicht endgültig fest steht, habe ich da noch nichts zusammenhängendes geschrieben - aber wenn du konkrete Fragen hast, kann ich gerne was zum Ist-Stand schreiben.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Es gibt auch noch kein Webinterface wie unter yavdr 0.6 gewohnt.

    Wenn du eine gültige channels.conf für DVB-S benötigst kann ich dir gerne meine zukommen lassen als Basis.


    Gruß

    VDR_1:

    Asus J3455-M, GT 710, SSD 240GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S950 with yavdr-ansible (testing)

    VDR_2:

    AsRock J3455, GT 710, SSD 120GB + SATA 400GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S952 with yavdr-ansible (testing)

  • Danke Diablo, das erklärt natürlich warum ich das Webinterface nicht erreiche. Genau so ein "diese Features aus 0.6 funktionieren (noch) nicht" meinte ich mit gibt es noch weitere Doku bzw erwartetes Verhalten. Natürlich kann ich ansible Playbooks und deren Ausgabe lesen. Aber deswegen weiß ich immer noch nicht, was ggü. yavdr 0.6.1 fehlt...


    Channels.conf habe ich selbst, es geht ja mehr oder weniger um ein Upgrade eines alten yavdr 0.5 basierten Systems auf moderne Hardware. 0.6.1 installiert ja im Moment nicht mehr und ist technisch auch nah am EOL, deswegen wollte ich es mal mit dem ansible-basierten yavdr probieren bevor ich eine andere Disti teste.

  • Aktuell handelt es sich um eine minimalistische Version bei der seahawk neu Features immer wieder hinzunimmt.

    Er nutzt selber einen DVB-T2 Empfänger ich nutze DVB-S2. Es läuft mit Intel ohne nvidia-Graka bzw mit nvidia-Graka. Der Standalone-Betrieb (vdr+Kodi) in gewohnter yavdr-Qualität. Ich nutze es aktuell als Haupt-VDR.

    Pakete müssten auf kompatibilität geprüft werden bzw. redesigned werden, da diese mit neuen StartUp-Manager ja nicht mehr ohne weiteres funktionieren.

    Welche Pakete installiert werden, kann man der Datei yavdr07.yml ganz gut entnehmen. Die Liste wird bei der Installation abgearbeitet.

    Die manual.org im yavdr-ansible Ordner ist die aktuelle Doku.

    Ein gewohntes Frontend gibt es leider noch nicht, ist aber in Entwicklung. Wird aber sicherlich noch ein wenig dauern.

    VDR_1:

    Asus J3455-M, GT 710, SSD 240GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S950 with yavdr-ansible (testing)

    VDR_2:

    AsRock J3455, GT 710, SSD 120GB + SATA 400GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S952 with yavdr-ansible (testing)

  • Natürlich kann ich ansible Playbooks und deren Ausgabe lesen. Aber deswegen weiß ich immer noch nicht, was ggü. yavdr 0.6.1 fehlt...

    Mir ist eine Positivliste lieber, denn das Ziel ist ja nicht yaVDR 0.6 möglichst 1:1 nachzubauen, sondern sich das Leben leichter zu machen.


    Bislang habe ich mich auf die initiale Konfiguration konzentriert und was schon funktionieren sollte ist folgendes:

    • yaVDR Bootsplash (vielen Dank an fnu dafür)
    • Einrichtung von NFS- und Samba-Server
    • avahi-linker
    • VDR mit keymacros.conf, remote.conf und ein paar Plugins
    • KODI 17
    • automatische Vorkonfiguration des X-Server für VDPAU-fähige nvidia-Karten mit 1 oder 2 Bildschirmen auf möglichst TV-taugliche Bildwiederholraten und Auflösungen
    • graphische Systemd User Session für den User vdr mit openbox
    • osd2web im Browser auf dem zweiten Bildschirm (ersetzt graphtftng) als Status-Display
    • pulseaudio für die Soundausgabe (kann über das pulsecontrol plugin vom VDR aus konfiguriert werden, wenn man dafür nicht extra pavucontrol starten will)
    • Starten von Anwendungen mit .desktop-Dateien (aktuell nur standalone) über das desktop-Plugin (damit kann man hoffenlich auf die meisten yavdr-addon-* Pakete verzichten)
    • yavdr-frontend verwaltet VDR-Frontend, KODI und Desktop-Anwendungen, kann über eine DBus-API angesteuert werden
    • yavdr-remote liefert für rc-core Empfänger die Vorkonfiguration
    • lircd2uinput bindet lircd-kompatible Dienste an eventlircd an
    • Automatische Vorkonfiguration für
      • satip Server im Netzwerk (vdr-plugin-satip wird installiert)
      • targavfd
      • imonlcd
      • dvbsky Karten (Firmware-Download)
      • Atric USB-WakeupIR-Empfänger (lircd.conf muss ergänzt werden)
      • yaUsbIR-Empfänger (lircd.conf muss ergänzt werden)
      • irmplircd-Empfänger (keymap muss ergänzt werden)

    PPAs und sonstige zu installierende Pakete kann man z.B. in der Datei group_vars/all oder einer anderen von Ansible aus dem Inventory eingelesenen Dateien vorgeben.


    Die wichtigsten Dinge, die in meinen Augen noch fehlen sind:

    • Webfrontend zur einfacheren Konfiguration des Systems
    • Unterstützung für Sundtek-Empfänger (yavdr-hardware-sundtek)
    • lifeguard (verhindert ungewollten Shutdown)
    • Unterstützung für zusätzliche Wakeup-Methoden neben ACPI
    • Unterstützung für Intel- und AMD Grafikkarten (wenn jemand passende Hardware hat, können wir gerne die nötigen Anpassungen für die xorg-Konfiguration, vorinstallierte Plugins usw. erarbeiten), die Treiber bei bionic sind ja hoffentlich aktuell genug
    • Hat jemand Treiber für die Hauppauge S2-6400 FF, die mit aktuellen Kerneln (für Ubuntu 18.04 wird es voraussichtlich ein Kernel 4.15 werden) funktionieren?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

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  • Ok, mit Ubuntu Server sieht es jetzt schonmal besser aus. X kommt hoch, sehe den Splashscreen. vdr startet auch, sehe das OSD.

    Leider kommt er mit meinem Sat>IP nicht klar. Dass die automatische Erkennung fehlschlägt dachte ich mir schon (mein Octopus.Net ist in einem eigenen VLAN), aber es kommt gar kein Bild.

    Bin mir aber ziemlich sicher, dass das nicht an dem build script liegt, sondern sich irgendwas im Bionic geändert hat. Die Signalstärke wird mir angezeigt und mit einem tcpdump sehe ich auch die rtsp session und die rtp Pakete eintrudeln. Aber im syslog steht:

    vdr: [2695] SATIP-ERROR: Tuning timeout - retuning [device 0]


    Fernbedienung habe ich noch nicht getestet, der Atric hängt noch am alten VDR.

  • Was bei bionic definitiv anders ist, ist dass die Netzwerkkonfiguration standardmäßig über netplan erfolgt - vgl. https://wiki.ubuntu.com/Netplan

    Bei Ubuntu Server abstrahiert das standardmäßig die Konfiguration über systemd-networkd, alternativ kann man auch den Network-Manager damit nutzen.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Und da du die Netzwerkkonfiguration anpassen kannst, bevor du das Ansible-Playbook laufen lässt, sollte es prinzipiell möglich sein die automatische Erkennung des Sat>IP Servers mitzunehmen.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ja das habe ich per netplan schon gemacht. Das vlan funktioniert auch insofern als dass ich den SatIP Server anpingen kann und auf das Webinterface komme.

    Per tcpdump sehe ich wie gesagt die Kommunikation zwischen vdr und SatIP Server, aber es kommt immer ein Tuning Timeout. Die channels.conf hatte ich mir von einem anderen vdr (auch 2.3.8) kopiert, der auch SatIP nutzt. Es funktionieren auch alle 4 Tuner und es ist auch ein Tuner frei für den neuen vdr.

  • Es funktionieren auch alle 4 Tuner und es ist auch ein Tuner frei für den neuen vdr.

    Wenn der VDR nur einen Tuner nutzen kann, musst du dem satip-Plugin sagen, dass es nur ein Device haben darf (standardmäßig nutzt es 2): https://github.com/rofafor/vdr…ip/blob/master/README#L44

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • -d 1 -s 192.168.56.56|DVBS2-4|OctopusNet

    Vermutlich hat das keinen Einfluss, aber die Zahl hinter "DVBS2-" sollte der Zahl hinter "-d" entsprechen.


    Stefan

  • Hat jemand Treiber für die Hauppauge S2-6400 FF, die mit aktuellen Kerneln (für Ubuntu 18.04 wird es voraussichtlich ein Kernel 4.15 werden) funktionieren?

    Ich nutze das hier:


    https://github.com/s-moch/linux-saa716x/tree/saa716x-4.15


    Hier hält S:oren das aktuell.


    Ich selbst habe das mit 4.15 noch nicht probiert. Fedora ist noch bei 4.14.18.


    kamel5

    VDR 2.4.0: ASUS M5A97 PRO, FX6100, 16GB, 2TB HD, GT630, Fedora 28 Kernel 4.16.8 X86_64, Devicebonding 2 x 1 auf 2, TT6400, DVBSky S952 V3

  • nochmal zurück zum Ansible-spezifischen:

    die xorg.conf wird ja aus dem template

    yavdr-ansible/roles/yavdr-xorg/templates/xorg.conf.j2

    generiert.

    Bei mir zB in der section screen:

    Option "metamodes" "HDMI-1: 1920x1080_50 +0+0 {ForceCompositionPipeline=On, ForceFullCompositionPipeline=On}"

    bei 1920x1080_50 würde ich 50Hz vermuten, aber tatsächlich benutzt werden 60Hz laut xrandr Ausgabe:

    Code
    1. HDMI-0 connected 1920x1080+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 708mm x 398mm
    2. 1920x1080 60.00*+ 59.94 59.93 50.00 29.97 25.00 23.97 60.05 60.00 50.04

    Ich vermute das damit auch diverse Bildfehler und Logmeldungen wie

    Code
    1. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: slow down video, duping frame
    2. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: decoder buffer empty, duping frame (55934/40058) 0 v-buf
    3. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: 7:41:30.359 +818 292 0/\ms 0+5+4 v-buf
    4. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: slow down video, duping frame
    5. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: decoder buffer empty, duping frame (55936/40058) 0 v-buf
    6. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: 7:41:30.359 +801 276 0/\ms 0+5+4 v-buf
    7. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: slow down video, duping frame
    8. Feb 19 15:08:22 vdr-oben vdr: video: 7:41:30.359 +785 387 0/\ms 2+6+4 v-buf

    im Zusaamenhang stehen. Oder hat dafür noch jemand einen anderen Vorschlag was das verursachen könnte?

  • Da ist das Problem, dass der Display-Anschluss beim laufenden X-Server HDMI-0 heißt, aber bei der Erkennung noch HDMI-1 hieß.


    Ich hatte gehofft, dass man das Problem umgehen kann, wenn man beim ersten Durchlauf den X-Server zwei mal hintereinander starten und wieder stoppen lässt und zwischendrin udevadm trigger aufruft (was zumindest bei einer Neuinstallation auf meinem Testsystem geklappt hat), aber das scheint bei deinem System nicht genügt zu haben.


    Probier mal bitte, ob sich der Anschlussname in der xorg.conf passt, wenn du die Rolle für die Erkennung der Bildschirme erneut laufen lässt:

    sudo -H ansible-playbook yavdr07.yml -c local -i localhost, --tags="yavdr-xorg"

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ich glaube bei der Installation war der Fernseher nicht an. Hab jetzt mal (wegen nachträglichen Atric-Einbau) das Playbook (ohne den o.g. tag) durchlaufen lassen und nun passt es!


    Das ist auf jeden Fall ein Kandidat für eine eventuelle Doku: Wegen Hardwareerkennung sollte zum Zeitpunkt des Durchlaufs alles angeschlossen und angeschaltet sein ;-)