Empfehlung für dvb-t2-karte oder usb-Stick

  • Moin zusammen,


    Deutschland stellt ja nun dvb-t um auf dvb-t2. In diesem Zusammenhang möchte ich meinen VDR erneuern und stehe vor dem Problem, geeignete Empfänger zu finden.



    Gibt es Empfehlungen für dvb-t2-Karten oder Sticks, die OOTB mit in Deutschland ausgestrahltem dvb-t2 funktionieren?


    Schon mal Dank


    Frank

    Mein mehr oder weniger rund laufender VDR:
    Board: MSI H110 M ECO, Proz.: Intel i3-7100 3,9 GHz (vorher: Celeron G3930 2,9 GHz) , 8 GB RAM, dvb-t2-Karte: TBS 6205, ubuntu 16.04 mit VDR aus fnu-repository

    Mein aktueller Test-VDR:

    Board: MSI H110 M ECO, Proz.: Intel i3-7100 3,9 GHz, 8 GB RAM, dvb-t2-Karte: TBS 6205, xubuntu 22.04 mit VDR aus seahawks repository

  • Mir sind auch keine DVB Sticks bekannt, die H264 können.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r vdr-transcode github

  • Mir sind auch keine DVB Sticks bekannt, die H264 können.


    Warum auch, die Sticks brauchen das ja auch nicht decodieren und es ist ihnen reichlich egal ob der Stream nun in H264, oder H265 kommt.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Genau das wollte ich damit sagen.


    Bei mir läuft z.B.


    Edision Opti-Combo DVB-T2/C USB


    baugleich mit


    DVBSky T330 DVB-T2/T/C USB Stick


    zumindest seit Kernel 4.4.6 problemlos.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r vdr-transcode github

  • OK, danke.


    heißt das, das jeder USB-DVB-T-Stick für DvBT-T2 funktionieren müßte, da das decodieren im PC erfolgt?


    Auch mein alter Aver-Media Volar Black HD?

    Mein mehr oder weniger rund laufender VDR:
    Board: MSI H110 M ECO, Proz.: Intel i3-7100 3,9 GHz (vorher: Celeron G3930 2,9 GHz) , 8 GB RAM, dvb-t2-Karte: TBS 6205, ubuntu 16.04 mit VDR aus fnu-repository

    Mein aktueller Test-VDR:

    Board: MSI H110 M ECO, Proz.: Intel i3-7100 3,9 GHz, 8 GB RAM, dvb-t2-Karte: TBS 6205, xubuntu 22.04 mit VDR aus seahawks repository

  • heißt das, das jeder USB-DVB-T-Stick für DvBT-T2 funktionieren müßte, da das decodieren im PC erfolgt?

    Vermutlich nicht, da man bei DVB-T2 die Daten dichter packen kann - schau dir z.B. mal den Vergleich in der Wikipedia an: https://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T2#Technik
    Wenn ich mir z.B. die Fähigkeiten meiner Hauppauge WinTV Nova TD ansehe, fehlt da u.a. die QAM-256 Unterstützung und die Unterstützung für einige FEC Varianten:

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • das jeder USB-DVB-T-Stick für DvBT-T2 funktionieren müßte


    Nein, nicht alle.
    Einige davon werden mit dem DVB-T2 in Deutschland nicht tunen, z.B. werden wohl Sticks mit cxd2820r nicht funzen.

  • heißt das, das jeder USB-DVB-T-Stick für DvBT-T2 funktionieren müßte, da das decodieren im PC erfolgt?


    Nein, das heißt es nicht. DVB-T2 ist ja mehr als nur der Codec des Streams.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • So sieht das z.B. bei meinem Stick aus:



    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r vdr-transcode github

  • Ich versuche da gerade mal bei dieser TV Revolution ab morgen bei mir verfügbar durchzusteigen.


    Auf der Suche nach DVB-T2 Hardware bin ich über ein Logilink Produkt gestolpert. Sowas mit dem tollen "Neu im Programm Bildchen"
    http://www.logilink.eu/media/datasheets/VG0022A.pdf


    Laut Datasheet Mac-OSX Support [ Treiberdownload egal für was, nichts auffindbar ]


    Weiß jemand was die für Chips dort verbauen ? -> Mir geht es um eventuellen Linux Support


    P.S. Laut Datasheet
    ( H.265 software codex recommended using Intel Core i7-4790 3.6GHz or above )


  • P.S. Laut Datasheet
    ( H.265 software codex recommended using Intel Core i7-4790 3.6GHz or above )


    Bei solchen Aussagen solltest du davon ausgehen dass sie sich auf Windows beziehen und natürlich auf die Auflösung 1920x1080. Bei UHD (z. B. über DVB-S2) sieht das dann wesentlich dramatischer mit der beötigten Rechenleistung aus.


    Und wie schon geschrieben braucht der Stick keinen Software-Decoder, den braucht das Anzeigeprogramm. In unserem Fall müsste VDR dann mit dem h.265 Stream etwas anfangen können.

  • In einem anderem Thread habe ich da gerade auch was zu gefunden zum Codec "Verarbeitungs und Darstellungs" Support.
    Ich möchte nicht wissen wieviel Elektro Schrott diese Umstellung produzieren wird. Alleine bei mir ... grummel.


    Die damalige Einführung von DVB-T hat mich einiges an Nerven gekostet und jetzt legen die nochmal einen drauf ;(


    Edit: Ich habe noch so ein paar Sticks die SDR können ... mal schauen was da so überhaupt geht.

  • Ich habe noch so ein paar Sticks die SDR können ... mal schauen was da so überhaupt geht.


    Damit kannst du Radio hören und noch ein paar andere Datendienste. DVB-T2 mittels SDR nicht, dafür ist die Samplingrate deren Digitalteile viel zu niedrig. (maximal 3,2 MHz, 8 Bit Auflösung)

    Edited once, last by halbfertiger ().


  • Damit kannst du Radio hören und noch ein paar andere Datendienste. DVB-T2 mittels SDR nicht, dafür ist die Samplingrate deren Digitalteile viel zu niedrig. (maximal 3,2 MHz, 8 Bit Auflösung)

    Heute abend mal schauen, ob ich wenigstens damit so ein Matrix mäßiges Frequenz Grundrauschen sehen kann.


    Aber neben der notwendigen Neuanschaffung bezüglich kompatibler Hardware bin ich über deren Verschlüsselung gestoplert.
    "Irdeto Cloaked CA Solution" nennen die das.


    In meinem Post oben habe ich ja mal ein Datasheet von irgendeinen neuen DVB-T2 Stick Logilink gepostet.
    So wie ich das verstehe, besitz dieser Stick die Fähigheit unter Windows oder was auch immer technisch DVB-T2 "irgendwie" zu verarbeiten.
    Von der Fähigkeit ""Irdeto Cloaked CA Solution" finde ich dort nix bei diesem Stick.


    -> Heißt das, dass die Hersteller DVB-T2 Empfangsgeräte auf den Markt werfen, die später nicht in der Lage sind. die verschlüsselten Sender zu sehen ?


    Wie das unter Linux eventuell gehen soll, wäre da nochmal eine ganz andere Baustelle.

  • Es gibt derzeit keine Sticks, die die privaten Sender von freenet.tv entschlüsseln können.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r vdr-transcode github

  • -> Heißt das, dass die Hersteller DVB-T2 Empfangsgeräte auf den Markt werfen, die später nicht in der Lage sind. die verschlüsselten Sender zu sehen ?

    Das kann passieren - die für verschlüsselte Sender ausgestatteten Empfangsgeräte habe entweder einen passenden Tuner und Decoder und einen CI+ Schacht (und tragen das grüne DVB-T2 Logo), dann kommt noch ein CAM dazu, das das freenetTV-Logo hat oder die Geräte haben beide Logos (da scheint es ein internes CI-Interface zu geben): http://www.dvb-t2hd.de/geraete - alle anderen sollen nach Wunsch(vorstellung) der Betreiberfirma nur unverschlüsselte Sender empfangen.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Danke für die Infos


    Ich habe gerade mal bei einem Hardware Distributor in den Shop geschaut.


    1 Produkt gelistet, der von mir oben genannte.
    Ansonsten haben andere Shops teilweise mehr DVB-T Antennen im Angebot als Geräte


    :D

  • Der sollte gehen.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r vdr-transcode github

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