[gelöst] yaVDR ansible - veralteter Kernel trotz Update ...

  • Ich habe heute mit dem install-Skript das ansible-Playbook neu (drüber) installiert und dabei wurde - wie auch die letzten Male - ein update & dist-upgrade ausgeführt.


    Jetzt wollte ich mal einige alte Kernel entfernen und habe dabei festgestellt, dass ich offenbar Version 4.15.0-51 benutze, obwohl eigentlich auf 4.15.0-58 upgedatet wurde. Ich finde insgesamt vier aktuellere Kernelversionen auf meinem System.


    Jedenfalls liefert uname -a das hier

    Linux myVDR 4.15.0-51-generic #55-Ubuntu SMP Wed May 15 14:27:21 UTC 2019 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux


    Offenbar wurde seit Mai kein neuer Kernel eingespielt obwohl ich regelmässig das Skript laufen lassen habe.

    Wie kann denn sowas passieren? :/

    Und wie komme ich jetzt sauber auf den neuesten Kernel?


    Danke schon jetzt für eure Hilfe!

    MyVDR: yaVDR-Ansible - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod *broken*
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Hast du irgendetwas an der Boot-Konfiguration verändert, so dass da nicht der aktuellste Kernel gebootet wird? Mein Testsystem hat den Kernel ganz normal bekommen:

    Code
    1. $ uname -a
    2. Linux yavdr07 4.15.0-58-generic #64-Ubuntu SMP Tue Aug 6 11:12:41 UTC 2019 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux


    Was sagt dpkg -l "linux-image*"?

    Was steht in der menu.lst von Grub2? grep -v "^#" /boot/grub/menu.lst

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Hast du eventuell das Paket linux-kernel-generic entfernt? Das ist normalerweise dazu da, den Kernel aktuell zu halten.


    Sorry, du hattest ja geschrieben, dass das Update gemacht wurde, allerdings ein alter Kernel gebootet wird.


    Cheers,

    Ole

  • Mit den Ausgaben kann ich leider nicht viel anfangen - schaut für mich aber eigentlich gut aus (bis auf die Tatsache, dass 58 nicht installiert ist).



    An der Bootkonfiguration habe ich eigentlich nichts wissentlich geändert. Habe aber auf einer anderen Partition noch einen yaVDR 0.6 liegen.

    MyVDR: yaVDR-Ansible - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod *broken*
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  • Habe aber auf einer anderen Partition noch einen yaVDR 0.6 liegen.

    Könnte es sein, dass diese Installation den von deinem Rechner geladenen Boot-Loader stellt?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Kann sein, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.

    Wie finde ich das denn heraus bzw. wie kann ich das korrigieren?


    Edit:

    sda müsste die allte 3 TB Festplatte sein (auf der u.a. yaVDR 0.6 liegt - sda5 glaub ich);

    sdb ist die neue SSD-Festplatte mit dem aktuell laufenden yavdr-ansible - von der gebootet werden müsste (Boot-Flag *).

    MyVDR: yaVDR-Ansible - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod *broken*
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  • Das ist ja eine wilde Mischung aus EFI-Bootpartitionen und MBR-Boot... Lässt sich sudo efibootmgr  -v ausführen? Dann wäre das ein Hinweis darauf, dass der Bootloader nicht auf /dev/sdb1 sitzt.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Nein klappt nicht:

    Code
    1. sudo efibootmgr -v
    2. sudo: efibootmgr: Befehl nicht gefunden


    Die "wilde Mischung" kommt so zustande, dass ich yaVDR 0.6 auf HDD benutzte, dann parallel dazu auf Platte Ubuntu 18 installiert habe.

    Beide teilen sich die /srv-Partition auf der Festplatte.

    Dann kam eine SSD dazu auf der ich endgültig yaVDR-ansible installiert habe (das ich jetzt auch nutze).
    Die HDD nutze ich jetzt eigentlich nur noch für die Aufnahmen und die Filme (/srv), alles andere sollte sich auf der SSD abspielen.

    MyVDR: yaVDR-Ansible - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod *broken*
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  • Setzt mal in der /etc/default/grub die Variablen GRUB_TIMEOUT=10 und GRUB_TIMEOUT_STYLE=menu und führe sudo update-grub aus. Dann solltest du beim Starten das Grub-Menü sehen - da kannst du dann bei den erweiterten Boot-Optionen für Ubuntu die angebotenen Kernel sehen.


    Ich habe im Playbook gerade noch ergänzt, dass das Boot-Menü automatisch angezeigt wird, wenn man den Wert für grub.timeout auf einen anderen Wert als 0 setzt: https://github.com/yavdr/yavdr…9de8b59c6877f863f5a536f42

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ich hab das so gemacht (das timeout war schon auf 10) und sehe das gleiche Grub2-Menü wie immer.

    Und erst jetzt fällt mir Deppen auf, dass da immer nur Bootoptionen angeboten werden, die auf sda liegen. :wand

    Natürlich gibt es dann unter "Ubuntu 18 erweitert" dann nicht die schönen neuen Kernelversionen, sondern nur die 51er.


    Seltsam ist nur, dass ich offenbar immer schön auf der SSD (sdb) ändere und updates einspiele, aber dann offenbar von

    der Festplatte (sda) gestartet wird - die Änderungen sehe bzw. spüre ich aber???


    Wie kriege ich denn das jetzt so hin, dass ich standardmässig das richtige yaVDR-ansible von der SSD starte und trotzdem im

    Bedarfsfall (aus Nostalgiegründen?) im Grub-Menu noch von den alten Partitionen (yaVDR 0.5, 0.6 und früher Ubuntu18-Versuch)

    starten kann?

    Wenn ich da einfach so drauflos probiere, habe ich Angst, dass der VDR dann nicht mehr läuft und dann krieg ich Ärger ...

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  • Vielleicht solltest Du vor dem sudo update-grub noch ein sudo grub-mkconfig ausführen!

  • Du könntest auch mal yavdr 0.6 booten und dann sudo update-grub ausführen, dann sollte der os-prober hoffentlich die neueren Kernel der yavdr-ansible Installation finden und im Bootmenü anzeigen.


    Ansonsten wäre der saubere Weg die yavdr-ansible Installation statt mit MBR-Boot mit UEFI-Boot zu nutzen. Wenn man die HDD bei der Installation abklemmt, kann man die EFI-Partition auf die SSD legen und später über das Boot-Menü des Mainboards wählen, von welchem Medium man starten will.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Du könntest auch mal yavdr 0.6 booten und dann sudo update-grub ausführen, dann sollte der os-prober hoffentlich die neueren Kernel der yavdr-ansible Installation finden und im Bootmenü anzeigen.

    Damit bliebe ich dann bei meinem Saustall, könnte aber hoffentlich dann den richtigen Kernel booten.
    Und diese Prozedur müsste ich dann nach jedem Update wieder machen - richtig?



    Ansonsten wäre der saubere Weg die yavdr-ansible Installation statt mit MBR-Boot mit UEFI-Boot zu nutzen. Wenn man die HDD bei der Installation abklemmt, kann man die EFI-Partition auf die SSD legen und später über das Boot-Menü des Mainboards wählen, von welchem Medium man starten will.

    Hmmm ... klingt vernünftig - Danke!

    Wenn ich die HDD abklemme, dann fehlt sicherlich die /srv-Partition - bekomme ich da nicht arge Probleme beim Booten?

    Und wie "lege ich die EFI-Partition auf die SSD"?


    Im BIOS müsste ja jetzt eingestellt sein, dass immer von der HDD gebootet wird (erstes Bootmedium, nach DVD-Laufwerk und USB).

    Theoretisch müsste es doch schon reichen, wenn ich im BIOS einstelle, dass statt der HDD immer von der SSD gebootet werden soll, oder?

    Ich kann im BIOS in der Bootreihenfolge die SSD gar nicht auswählen bzw. wird sie gar nicht zur Auswahl angeboten???


    Vielen Dank schon jetzt für eure/deine weitere Hilfe!

    Und sorry, für die vielen (viell. unbedarften) Fragen, aber ich bin jetzt total verunsichert, weil ich seit Wochen offenbar auf einer veralteten Partition arbeite und es nicht mal gemerkt habe :wand


    Edit:

    Ich bin mir übrigens zu 100% sicher, dass ich auf der SSD arbeite. Wie zum Geier kann das sein, wenn ich doch offensichtlich immer von der HDD boote???


    Edit2:

    Ich habe in den alten yaVDR 0.6 gestartet und dann sudo grub-mkconfig (quasi Testlauf) ausgeführt und da werden u.a. auch die neuen Kernel (bis inkl. Version 58) aufgeführt: siehe pastebin


    Wenn ich dann aber sudo update-grub (also Echtlauf) durchführe, schreibt er mir wieder nur die alten Einträge (Ubuntu 14?) rein ;(

    Zur Auswahl unter "Ubuntu 18 erweitert" bekomme ich nach wie vor nur die Kernelversionen 51 und 45 angezeigt.

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  • Update 3:

    D.h. dann wohl wirklich, dass ich Idiot es zwar irgendwie geschafft habe, die SSD einzubauen und zu partitionieren (und wahrscheinlich sogar Ubuntu 18 drauf zu installieren), aber in Wahrheit werkle ich seit jeher mit Ubuntu 18 auf der alten Festplatte herum und die SSD ist gar nicht eingehängt???

    (Glaube aber mich erinnern zu können, dass ich die SSD erfolgreich trimmen konnte)


    Ich möchte einfach nur yaVDR-ansible auf meiner SSD benutzen und die /srv-Partition auf der HDD belassen und ab und zu mal in eines der alten Betriebssysteme auf der HDD booten können. ;(

    Bitte helft mir, ich habs komplett vergeigt :wand

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  • Irgendwie ist das Partitionierungsschema deiner Platte ziemlich verwirrend, die mit ext4 formatierten Partitionen sind alle nicht als Linux-Dateisystem gekennzeichnet und /dev/sda1 scheint kein Dateisystem zu haben. Kann es sein, dass die yaVDR-0.6 Installation auf der SSD liegt? Wie sieht die fstab dafür aus?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Danke, Seahawk, für deine Unterstützung!


    Wenn ich Ubuntu 14 starte (yaVDR 0.6) dann sieht die /etc/fstab so aus:

    Sehr ähnlich wie oben, aber mit tw. anderen UUIDs?


    Und sudo blkid liefert das:

    Code
    1. /dev/sda2: UUID="4fdec405-7fd9-486a-b95b-ccb18771ee4e" TYPE="ext4"
    2. /dev/sda3: UUID="b2cf0feb-8ad6-4cce-9964-41d5a8b11daa" TYPE="swap"
    3. /dev/sda4: UUID="87a6fe9e-d135-4bfc-906c-a4cf854d0206" TYPE="ext4"
    4. /dev/sda5: UUID="70080d54-8ec3-4a3c-909b-65d025c4444a" TYPE="ext4"
    5. /dev/sda6: UUID="8dab64b9-92a3-4571-981c-504887f45666" TYPE="ext4"
    6. /dev/sdb1: LABEL="ssd_root" UUID="91326503-8666-4033-a1e0-53685405bcfe" TYPE="ext4"
    7. /dev/sdb2: LABEL="ssd_swap" UUID="7465d9bf-bdf6-4d0e-846d-1f4231df5e43" TYPE="swap"

    Ich kenn mich jetzt überhaupt nicht mehr aus und kann auch nicht ausschließen, dass auch Ubuntu 14 auf der SSD liegt.

    MyVDR: yaVDR-Ansible - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod *broken*
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  • Habe jetzt einfach mal unter Ubuntu 18 in der /etc/fstab die UUID von /dev/sdb1 als "root" (/) eingetragen und im Bootmenü wird mir nach wie vor nur "Ubuntu 18 auf /dev/sda" angezeigt und das System bootet dann komplett gleich wie vorher, was ja eigentlich gar nicht gehen dürfte, weil "root" nicht zum Rest passt.


    Das einzig sinnvolle wird wohl sein, Ubuntu 18 Server komplett neu auf die SSD zu installieren und dabei darauf zu achten, die SSD als Bootpartition zu verwenden und dort auch grub2 hinzuschreiben. Dank aktuellem Ansible-Playbook sollte die yaVDR-Neu-Installation auf der SSD ja dann kein Problem mehr sein.

    Wie seht ihr das?


    Was muss ich beim Ubuntu-Setup beachten, dass ich später - bei Bedarf - auch noch die bisherigen Installationen von der Festplatte booten kann?


    Danke schon jetzt für eure Unterstützung!

    MyVDR: yaVDR-Ansible - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod *broken*
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Habe jetzt einfach mal unter Ubuntu 18 in der /etc/fstab die UUID von /dev/sdb1 als "root" (/) eingetragen und im Bootmenü wird mir nach wie vor nur "Ubuntu 18 auf /dev/sda" angezeigt und das System bootet dann komplett gleich wie vorher, was ja eigentlich gar nicht gehen dürfte, weil "root" nicht zum Rest passt.

    Es sei denn du hattest mal eine yavdr-ansible/Ubuntu 18.04 Installation auf die SSD gemacht, bei der der Kernel vorhanden war.


    Da die Daten auf der SSD nicht relevant zu sein scheinen (aber es schadet sicher nichts, da vorher nochmal nachzusehen, was da drauf ist und ggf. Daten zu sichern), könntest du folgendes machen (Rechner vor Umsteckaktionen herunterfahren und vom Netz trennen), um auf Nummer sicher zu gehen, dass du an den Systemen auf der HDD nichts kaputt machst:

    • SSD abstecken und prüfen, ob die für dich wichtigen auf der HDD installierten Systeme dann noch normal starten - falls nicht sind größere Umbauten notwendig und die nachfolgenden Schritte machen erst mal keinen Sinn
    • SSD anstecken, HDD abstecken
    • Ubuntu 18.04 Server auf der SSD installieren und den Installer dabei die Platte partitionieren lassen. LVM oder Verschlüsselung brauchst du dabei nicht.
    • HDD wieder anstecken
    • Boot-Reihenfolge im BIOS so umstellen, dass von der SSD gebootet wird, außerdem schauen, ob du von der HDD booten kannst, wenn du beim Starten F11 drückst und die Platte im Boot-Menü des Mainboards auswählst.
    • Auf dem neu installierten Ubuntu 18.04 Server den Eintrag für den mount von /dev/sda4 als /srv in die /etc/fstab übernehmen
    • Das yavdr-ansible Playbook laufen lassen

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Vielen Dank für deine Hilfe und die Anleitung!


    Ich habe ganz sicher eine Ubuntu18/yavdr-ansible Installation auf die SSD gemacht - und dachte ja die ganze Zeit, dass ich auf der unterwegs bin.



    Das mit dem Abstecken der SSD werde ich spätestens morgen probieren (können) und dann weiß ich ganz sicher, ob ich neu installieren muss oder "größere Umbauten notwendig" werden. Ich melde mich ... inzwischen Danke und schönen Abend!

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  • Ich habe jetzt die SSD abgesteckt und den PC eingeschalten - es wird - ohne Bootmenü - direkt Ubuntu 14 (yaVDR 0.6) gestartet.

    Also habe ich /etc/default/grub wie in #9 beschrieben angepasst und ein sudo update-grub ausgeführt (bei dem - neben vielen Ubuntu14-Versionen - auch Ubuntu 18 auf der sda gefunden wurde).


    Nach Neustart wird mir aber immer noch kein Bootmenü angezeigt - auch nicht, wenn ich die Shift-Taste drücke oder gedrückt halte: es wird immer stur Ubuntu 14 gestartet.

    Wie bekomme ich denn jetzt Ubuntu 18 (von sda) gestartet?

    Oder sagt das schon aus, dass "gröbere Umbauten notwendig" werden?


    Edit:

    Jetzt hab ich den Salat: auch MIT (wieder) angesteckter SSD wird jetzt - ohne Bootmenü - sofort in Ubuntu 14 gebootet.

    Die Shift-Taste hilft auch nicht weiter. HILFE!

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