Posts by Paulaner

    froschi ,

    ich hatte ja damals auch die gleichen Probleme, dass das Bootmenü nach der Installation von yavdr-ansible nicht angezeigt wurde, egal was in der /etc/default/grub konfiguriert war.

    Ich hatte dann festgestellt, das in der /boot/grub/grub.cfg auch etwas bei der Installation geändert wurde. Irgendwo stand da in der "grub.cfg" etwas mit "blank screen" oder ähnlich. Ich weiß es leider nicht mehr genau, weil ich inzwischen alles neu gemacht habe. Aber das war die Ursache, dass das Bootmenü nicht mehr angezeigt wurde.


    Ich habe dann also einfach die ganze Installation nochmals neu gemacht und dabei eben, wie schon weiter oben von mir geschrieben in der yavdr-ansible/yavdr07.yml fast ganz am Ende das - grub-config auskommentiert.

    Jetzt sehe ich das Bootmenü immer, bzw. so wie in der /etc/default/grub konfiguriert.

    Ja, das sollte mittlerweile funktionieren.

    Und was genau?

    Deinstallieren und danach das Neus installieren oder einfach drüberbügeln?


    Es gibt auch noch die Legacy-ISOs mit dem gewohnten alten Debian-Installer: http://cdimage.ubuntu.com/ubun…r/releases/20.04/release/

    Hhhmm, das hatte ich nirgendwo gefunden, immer nur das normale Ubuntu-Server-ISO: https://ubuntu.com/download/server

    Aber wieder was gelernt, vielleicht brauche ich es einmal, wenn ich nochmals neu installieren sollte! ;)

    Ich habe jetzt mal eine Testinstallation von yavdr-ansible-focal auf eine Extrapartition meines VDR gemacht.

    Die Installation des Grundsystems mit dem ubuntu-server-20.04 hat nur mit einem Trick geklappt, da bei der Installation die Ubuntu-Installations-Software immer die gesamte SSD in Beschlag nehmen wollte und ich aber nur 1 Partition frei hatte. X/


    Ich habe dann den ubuntu-server auf eine andere, unbenutzte kleine SSD installiert und danach auf die gewünschte Partition kopiert und GRUB neu installiert. ;)


    Im Prinzip läuft jetzt erstmal alles soweit wie bei dem "alten" yavdr-ansible-bionic. Super Arbeit, mein Dank gilt vor allem an seahawk1986 ! :thumbup: :)

    Was noch nicht geht ist das AUS- und EIN-hängen der verschiedenen DVB-Tuner während der Laufzeit des VDR, weil eben das dynamite-Plugin noch nicht auf den vdr-2.4.1 angepasst wurde. Aber das ist eine ganz andere Baustelle! ;)


    Aber jetzt ist mir noch aufgefallen, dass es bei yavdr-ansible-focal ein vermutlich neueres vdr-plugin-markad-ng gibt.

    Installiert hatte ich erstmal das altbekannte vdr-plugin-markad.

    Muss ich jetzt erst das "alte" vdr-plugin-markad mit apt-get remove vdr-plugin-markad deinstallieren, bevor ich das vdr-plugin-markad-ng neu installiere? Oder kann ich das neuere markad-ng gleich drüberinstallieren?

    Da ich gebeten wurde meine Vor- und Nachteile vom VDR gegenüber KODI aufzuzeigen, möchte ich das auch tun, ohne jetzt diesen Thread danach noch mehr zu mißbrauchen:

    • Ich benutze seit 2003 den VDR und habe mich an die Struktur der Bedienung/Menü gewöhnt. (ist also sehr subjektiv! ;-) )
    • Das Umschalten/Zappen erfolgt schneller. Liegt vermutlich auch daran, dass ja KODI selbst keine Verwaltung von Tunern macht, sondern dies über TVheadend, VDR, DVBViewer o.ä. erfolgt.
    • PIP-Funktion, welche ich doch öfters mal benutze, fehlt komplett bei KODI.
    • Die Funktionalität der Farbtasten gibt es bei KODI nicht. Könnte man in begrenzten Rahmen nur mit viel Mühe versuchen in einen Skin zu integrieren. Das dies bei KODI bisher überhaupt nicht vorgesehen ist, sieht man allein schon daran, dass es nicht einen einzigen Skin gibt, der irgendwelche Funktionen der Farbtasten hat.
    • In KODI werden die Länge der Aufnahmen in der Aufnahmenansicht (nicht während der Wiedergabe) immer die Zeiten aus dem EPG angezeigt und nicht die tatsächliche Spielzeit, wenn man z.B. Teile ausgeschnitten hat. Ich hoffe immer noch, dass das bei einer nächsten KODI-Version verbessert wird.
    • Das einfache EPG gefällt mir aktuell im VDR besser, aber das ist sicherlich Skin abhängig und kann in KODI auch gut umgesetzt werden.
    • Das Anlegen von Suchtimern finde ich persönlich im VDR wesentlich besser gelöst, als in KODI.


    Das sind die Dinge die mir momentan einfallen!

    Sicherlich sind das viele persönliche, subjektive Eindrücke, aber bezüglich LiveTV hat einfach KODI noch ein paar Schwächen.


    Alles andere was mit Medienwiedergabe zu tun hat, da ist KODI dem VDR haushoch überlegen.

    Das geht los mit der Vielzahl an unterstützten Video- und Audio-Formaten, Streaming-Addons, Youtube in 4K usw. ist alles überhaupt kein Problem

    Letztendlich ist die Integration einer Datenbank für die Verwaltung von Medien sicherlich eines der Highlights von KODI. Das möchte ich bei meiner Sammlung an CD's und Videos nicht mehr missen.


    Und dann ist da noch die Skinning-Engine von KODI, welche wesentlich mehr Möglichkeiten und Komfort bietet als beim VDR.

    Bei KODI wird diese ständig weiterentwickelt und ermöglicht somit eine schier unendliche Anzahl verschiedener Skins.

    Beim VDR ist die Skin-Entwicklung vor ca. 4 Jahren stehen geblieben, als das Skindesigner-Plugin nicht mehr weiterentwickelt wurde und da ist auch kein neuer Anfang in Sicht!

    Ich hatte 2 Jahre 2 Odroid-C2 in mit Libreelec in Betrieb. Es war leider so das die Softwareunterstützung und Stabilität von Update zu Update immer schlechter wurde.

    Das kann man aber jetz doch nicht mehr mit dem aktuelleren Odroid N2 vergleichen und dazu dann noch als Software das speziell auf Amlogic-SOCs zugeschnittene CoreElec. Das läuft echt super stabil, allerdings eben "nur" mit KODI und kein VDR !


    Dafür aber mit der Unterstützung von UHD/4K inkl. HDR, HDR10+ und HDR-HLG.

    Außerdem gibt es dazu noch eine automatische Umschaltung des Farbraumes BT709 <-> BT2020 und der Bildauflösung 1080p <-> 2160p.

    Das einzigste was nicht geht (vermutlich wegen der kostenpflichtigen Lizenzgegühr) ist Dolby-Vision als HDR-Funktion.


    Ich bin jedenfalls mit dem Odroid N2 mehr als zufrieden, aber kann momentan nur als KODI-Mediabox verwendet werden.

    In KODI habe ich das vdr-vnsi-Addon installiert und kann damit dann auch auf alle meine Tuner und Aufnahmen vom VDR zugreifen.

    Aber KODI ist leider in Bezug auf die LiveTV-Funktionalität nicht so gut wie der reine VDR, der ist in der beziehung einfach unschlagbar!


    Deswegen habe ich beides am laufen:

    Für LiveTV mit SD- und HD-Sendern und Aufnahmen den VDR

    Für UHD-Sender und Aufnahmen und alles was mit Medienwiedergabe zu tun hat, nehme ich meistens den Odroid N2.

    Um hier noch etwas mehr Stimmung zu machen: ;)

    Ich habe aktuell immer noch einen vdr-2.4.0 (yavdr-ansible-bionic) im Einsatz, eben wegen dem dynamite-Plugin.

    Ich nutze das dynamite-Plugin vorallem, um zur Laufzeit des VDR verschiedene Tuner problemlos und ohne einen Neustart aus- und auch wieder einhängen zu können. Und das klappt mit dem dynamite-Plugin perfekt.


    Ein Umstieg auf einen Produktiv- VDR > 2.4.0 kann und werde ich deshalb auch erst vollziehen, wenn es auch für die aktuelleren VDRs eine solche Möglichkeit gibt, um verschiedene DVB-devices ein- und auszuhängen. :)

    UHD schaft die Karte wohl nicht.

    Müsste eigentlich funktionieren, denn der Sender gehört ja zu HD+.

    Allerdings brauchst Du da auch ein Ausgabeplugin welches HEVC kann, denn sonnst ist da nichts zu sehen!


    Aber wie schon Taipan sagt, der Sender wird leider nur in homoöpathischen Dosen für LiveTV genutzt.

    95% der Zeit sieht man nur die Sendertafel mit den Hinweisen! ?(


    Ich habe bei dem Sender eigentlich nur Fussball geschaut (Formel1 ist nichts für mich) und da muss man schon sagen, dass hier das Bild einfach ein Genuss ist. :)

    Wenn man da mal zum testen auf den "normalen" RTL-HD Stream schaltet, da denkt man, dass ist nur billiges SD-Fernsehen. Also Fussball in UHD ist schon wirklich perfekt! Für normale Sendungen a'la GZSZ und ähnliches brauchts kein UHD, die werden dadurch auch nicht besser!


    Also z.B. wenn man nur die Tuner 1 und 3 nutzen will:

    Code
    1. [vdr]
    2. -D 1
    3. -D 3

    Okay, das wusste ich so noch nicht! :thumbup:

    Das ist zumindest eine Möglichkeit für mich auch ohne ein dynamite-Plugin den VDR zu nutzen zu können.

    Wobei natürlich ein wesentlicher Vorteil des dynamite-Plugins, die Tuner bei laufendem VDR zu aktivieren bzw. auch zu deaktivieren, so nicht funktioniert.

    Mit dem Parameter "-D 1,2,..." muss der VDR ja bei einer Änderung immer neu gestartet werden, damit das aktiv wird.


    Dann werde ich noch diese Woche abwarten, bis Ubuntu-20.04 veröffentlicht wird und dann yaVDR[focal] auf eine Extra-Partition installieren und testen! ;)

    Funktioniert das angeben welche Tuner genutzt werden sollen immer noch mit dem -D Parameter?

    Da kann man doch nur die Anzahl der Tuner angeben die der VDR verwenden soll, aber nicht explizit welche Tuner genutzt werden sollen!

    Oder liege ich hier falsch? :/


    Ich habe ja auch nicht immer an allen Tunern ein SAT-Kabel hängen und deaktiviere deshalb die Tuner ohne Kabel über das dynamite-Plugin, da kann man ja explizit jeden beliebigen Tuner auswählen, der deaktiviert werden soll. Und da das dynamite-Plugin aktuell noch nicht für den vdr-2.4.1 verfügbar ist, bin ich noch nicht zum aktuellsten VDR-2.4.1 gewechselt, sondern nutze noch den vdr-2.4.0

    Ich würde demnächst auch mal die ersten Versuche mit dem neuen yaVDR (focal) machen wollen, da es ja nur noch ein paar Wochen bis zum Release von Ubuntu-20.04 sind. Was mich momentan noch davon abhält ist das fehlende "vdr-plugin-dynamite" für den vdr-2.4.1.


    Das "dynamite-Plugin" benötige ich, um meine verbauten SAT-Tuner nur bei Bedarf und wenn auch das SAT-Kabel gesteckt ist zu aktivieren.

    Beim normalen Start des VDR werden diese immer per Script deaktiviert und dann eben auch per Script über das OSD wieder aktiviert.


    Gibt es denn eine Chance, dass das "dynamite-Plugin" demnächst auch für vdr-2.4.1 verfügbar sein wird? :/

    Das ist jetzt nur eine allgemeine Frage, da ich auch mit dem "alten" yavdr-ansible glücklich bin. :)


    Paul

    Meine Familie nutzt den vdr genau deswegen, weil sie später anfangen und ggf. die Werbung überspringen kann.

    Wie willst Du die Werbung, welche im Film/Sendung unten eingeblendet wird überspringen?

    Dann überspringst Du doch auch einen Teil des Filmes/der Sendung! X/

    Es geht hier ja nicht um die "normalen" Werbeblöcke, die kann man ja problemlos überspringen.

    Sind Werbung im laufenden Programm und fehlende Abspänne wirklich für alle ein zu begrüßender Service?

    Nöö, mich nervt das auch schon seit längeren, dass die ÖR Sender, vor allem ARD und ZDF, in laufende Sendungen/Filme Werbung auf andere Sendungen einblenden, was ich als besonders störend empfinde.

    Das nach einem Film sofort ein Trailer auf eine andere Sendung/Film gemacht wird ist auch eine Unsitte, die die ARD von den Privaten übernommen haben.


    Der Abspann in einem Film hat doch auch die Funktion das Gesehene nochmals zu reflektieren und nicht sofort ohne Rücksicht auf irgendeine andere Serie/Film hinzuweisen.

    Löbliche Ausnahmen sind da nur ARTE und 3sat, da werden oftmals noch die Abspänne eines Filmes gezeigt und vor allem gibt es keine Werbeeinblendung in einen gerade laufernden Film.

    Bei mir endet es hier bei "1080p Live/720P"

    Bei mir auch, aber dafür ist das "InputStream-Adaptive-Addon" zuständig bzw. Du musst MPEG-DASH aktivieren:

    • Im Youtube-Addon auf MPEG-DASH gehen und "Use MPEG-DASH" aktivieren.
    • Bei "Configure Inputstream Adaptive" habe ich gar nichts eingestellt, sondern die default Werte gelassen.
    • 2 Zeilen tiefer kann man dann VideoQualität auf 2160p(4k) stellen.

    Da ich auf meiner Amlogic-Box Odroid-N2 über KODI problemlos alle 4K Inhalte wiedergeben kann, habe ich einfach mal versucht ob das auch mit meinem Yavdr-PC klappt, in dem ja eine GT1030 eingebaut ist. Und siehe da, es klappt einwandfrei! :)

    Hardware ist ein Intel i5-2500 CPU und als Bildausgabe eine GT1030, die per HDMI angeschlossen ist.

    Software ist yavdr-ansible mit dem zugehörigen Kodi-18.3. Also nix besoinderes installiert!


    Ich habe kein CUVID o.ä. installiert, d.h. kein softhdcuvid-Plugin, sondern das "normale" softhddevice-Plugin.

    Die Anzeige im VDR ist deshalb normalerweise FullHD, also 1920x1080p50 und nicht 4K/UHD.


    In Kodi-18.3 habe ich das Youtube-Addon_6.5.1 installiert und dazu das InputStream-Adaptive-Addon_2.3.22

    Eingestellt ist dabei nichts besonderes, einfach so, wie es kam.

    Jetzt habe ich im Youtube-Addon auf Suche "4K" eingegeben und da bekommt man eine große Auswahl an Filmen und Filmchen.

    Bei der Wiedergabe ist eine CPU-Auslastung von 40...50% zu beobachten und es ruckelt nichts. Die Wiedergabe ist einwandfrei! :)

    In KODI kann man ja die Informationen zur Videoverarbeitung anzeigen lassen und dabei kommt:

    Hardwaredekodierung: Inaktiv

    Dekoder: ff-vp9 - yuv420p

    Auflösung: 3.820x2.160px


    CPU-Auslastung: 40 ... 50% auf allen 4 Kernen der CPU


    Wie es aussieht schafft die CPU die Dekodierung in Software, da ja die HW-Dekodierung inaktiv ist.

    Ich bin begeistert, denn vor allem die Filme über Landschaften, Städtetripps usw. sind einfach umwerfend gut!


    Was nicht ganz optimal klappt ist die Wiedergabe von UHD-Live-TV, da ruckelt es dann doch etwas, da die CPU-Auslastung bei 90 ... 100% ist!

    Aber die Youtube-Inhalte sind dagegen einwandfrei anzuschauen!


    Paul