HOWTO: Hauppauge MediaMVP mit VDR

  • Installation der Hauppauge MediaMVP


    Diese HowTo`s werden zur Zeit aus Zeitgründen nicht weiter bearbeitet. Beitrag 2 und 3 sind noch unvollständig!



    HOWTO MediaMVP


    Vorwort:
    Hierbei geht es um die Installation der MediaMVP von Hauppauge unter Linux und VDR. Der Hersteller setzt bei seiner Hardware zwar auf Linux auf, bietet die Serversoftware aber leider nur für Windows an. Damit wir die MVP im Linuxumfeld einsetzen können, bedarf es etwas Vorbereitung.




    Dieses HowTo untergliedert sich wie folgt:



    Beitrag 1) Installation unter Gentoo (keine VDR-ebuilds!)
    mit tftp und dhcp-Server.


    Beitrag 2) Installation unter Suse mit tftp und
    dhcp-Server.

    (Da ich nur eine Suse 8.0 unter VMWare im Zugriff
    habe, bin ich ganz besonders auf Eure Unterstützung
    angewiesen)



    Beitrag 3) Alternative Installation unter Gentoo mit tftp
    und bootp.


    Beitrag 4) Alternative Installation unter Suse mit tftp
    und bootp.


    Beitrag 6) Installation unter der ct-Distri
    von Gregor Hülsken (huelsken)


    Dank an Gregor!



    Viel Erfolg!

    VDR1
    SMT-7020S zenslack
    VDR2
    SMT-7020S zenslack
    VDR3
    Zotac Zbox ID40, Sundtek DVB-S2, Cyberlink Remote
    yaVDR 0.3a testing

    The post was edited 17 times, last by detlef ().

  • HOWTO MediaMVP unter Gentoo



    Ich installiere zwar unter Gentoo, nutze aber nicht die VDR-ebuilds. Wer per Ebuild installieren will, muß warten bis eins für die MVP verfügbar ist.


    Das HOWTO sollte sich problemlos auf ander Distri's umsetzen lassen.


    1.0) Kernelkonfiguration


    Damit der zu installierende DHCP-Server funktioniert, ist die
    Kernelkonfiguration wie folgt zu überprüfen/ ändern:


    #
    # Networking options
    #
    CONFIG_PACKET=y
    # CONFIG_PACKET_MMAP is not set
    # CONFIG_NETLINK_DEV is not set
    # CONFIG_NETFILTER is not set
    CONFIG_FILTER=y


    cd /usr/src/linux
    make menuconfig


    zu finden unter Networking Options-->Packet socket (*)
    Networking Options-->Packet Filtering (*)


    Beides wird fest in den Kernel kompiliert.


    Den neuen Kernel dann an die entsprechende Stelle kopieren und rebooten.


    1.1) DHCP u. TFTP installieren


    DHCP installieren emerge dhcp
    TFTP installieren emerge tftp-hpa




    1.2) /etc/dhcp/dhcpd.conf



    Ihr müsst natürlich die IP`s und die Optionen dementsprechend anpassen.:



    option domain-name "home.local"; --> ermitteln mit cat /etc/dnsdomainname


    option domain-name-servers 192.168.10.30; --> falls ein DNS-Server läuft, z.B. auf eurem Router.


    option routers 192.168.10.30; --> IP-Adresse des Routers


    option tftp-server-name "vdr1.home.local"; --> Name des tftp-Servers=hostname.domain.name



    Außerdem muß die MAC-Adresse (hardware ethernet; z.B. 00:0d:fe:00:23:c2) eingetragen werden. Bei mir ist sie auf der Unterseite des MediaMVP.


    fixed-address 192.168.10.105; --> Diese IP bekommt die MVP zugewiesen.






    1.3) /etc/conf.d/in.tftpd


    Code
    1. # Config file for /etc/init.d/in.tftpd
    2. # Remove the -l if you use [x]inetd
    3. INTFTPD_PATH="/tftpboot"
    4. INTFTPD_OPTS="-l -v -s ${INTFTPD_PATH}"


    Das ist bei mir die Standardkonfiguration.
    Das Verzeichnis /tftpboot muß noch angelegt werden.


    mkdir /tftpboot


    1.4) dongle.bin


    Zunächst besorgen wir uns bei Hauppauge die aktuelle Software:


    cd /Download/mvp
    wget \
    http://hauppauge.lightpath.net/software/mediamvp/ \
    mediamvpsetup_1_1_21323.exe


    Nun entpacken wir das Ganze:


    unzip mediamvpsetup_1_1_21323.exe


    Wenn er motzt, ruhig die Files überschreiben (A)


    Jetzt kopieren wir die dongle.bin nach /tftpboot. Achtet auf die
    Schreibweise!


    cp ./DONGLE.BIN /tftpboot/dongle.bin
    und machen noch
    chmod 644 /tftpboot/*



    2.0) Installation der MediaMVP Software


    Es gibt zwei Wege der Installation: Entweder als VDR-Plugin oder als Standalone-Installation. Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die Plugin-Variante.


    2.1) Benötigte Software

    Damit die Software kompiliert werden kann, werden laut README für beide Installationsvarianten folgende Pakete benötigt:


    libevent emerge libevent
    libdvb ehmals libdvbmpeg emerge libdvb


    2.2) Installation als VDR-Plugin


    killall -9 vdr


    http://www.rst38.org.uk/mediamvp/mediamvp_0.0.10.tar.gz
    Entpacken unterhalb VDR/PLUGINS/src nach mediamvp-0.0.10


    ln -s ./mediamvp-0.0.10 ./mediamvp

    WICHTIG:
    Bei der Implemenrierung von STREAMDEV in MEDIAMVP fehlt die Funktion "Suspend Liveview". Dies hat zu Folge, daß nur die Kanäle des jewiligen Transponders zu Verfügung stehen. Um das zu lösen, gibt es einen Workaround:
    Diese Änderung betrifft nur Benutzer mit EINER DVB-Karte! Wer ZWEI Karten hat, braucht die vdrurl.c nicht ändern!


    In vdrurl.c


    Code
    1. if (i == cDevice::NumDevices()) {
    2. device = cDevice::PrimaryDevice();
    3. if (device == cDevice::ActualDevice()) {
    4. cChannel *current = Channels.GetByNumber(cDevice::PrimaryDevice()->CurrentChannel());
    5. if (current->Frequency() != Channel->Frequency() )
    6. device = NULL;
    7. }
    8. }


    Code
    1. device = NULL;

    ändern in

    Code
    1. device = cDevice::PrimaryDevice();


    Nun geht es wie gewohnt weiter:


    cd ../..
    make plugins


    Die runvdr mit
    -P mediamvp
    ergänzen


    Für Internetradio muss noch eine Datei erstellt werden. Da ich es nicht nutze,
    gehe ich nicht weiter darauf ein. Ein Blick in die README sollte es klären.



    3.0) Starten der Dienste (Gentoo)


    /etc/init.d/in.tftpd start
    /etc/init.d/dhcp start


    3.1) Leider ist es anscheinend unter Gentoo nicht ganz unproblematisch den
    dhcp-Server zum Starten zu bewegen. Es kann zu folgenden
    Fehlermeldungen kommen:


    Code
    1. Jan 11 02:16:16 gentoo dhcpd: Wrote 0 deleted host decls to leases file.
    2. Jan 11 02:16:16 gentoo dhcpd: Wrote 0 new dynamic host decls to leases file.
    3. Jan 11 02:16:16 gentoo dhcpd: Wrote 0 leases to leases file.
    4. Jan 11 02:16:16 gentoo dhcpd: socket: Protocol not available - make sure
    5. Jan 11 02:16:16 gentoo dhcpd: CONFIG_PACKET (Packet socket) and CONFIG_FILTER
    6. Jan 11 02:16:16 gentoo dhcpd: (Socket Filtering) are enabled in your kernel
    7. Jan 11 02:16:16 gentoo dhcpd: configuration!


    Trotz erfolgter Kernelkonfiguration unter 1) meckert er Packet socket und filtering an.


    Folgendes kann Abhilfe schaffen:

    Code
    1. 1.emerge baselayout
    2. 2.emerge -C iptables (wenn nicht installiert, gibt's nen Fehlermeldung)
    3. emerge iptables




    3.2) VDR starten wir jetzt auch wieder.


    4.0) In der Plugin-Einstellungen passen wir die Version der dongle.bin an. (21323)


    5.0) MediaMVP stromlos machen und wieder einstöpseln.
    Der erste Start dauert bis zu 30 Sekunden. Wenn dann über die FB
    Ein- und ausgeschaltet wird, ist die Box in ca. 3 Sekunden bereit.


    Wenn das alles geklappt hat und Ihr ein Bild auf dem TV habt, lasst Ihr die
    Dienste automatisch starten.



    Problemlösung:
    Falls das nicht funktionieren sollte, schaut in die messages und syslog.
    Macht einen Ping auf die MVP
    Macht einen Ping auf den HOSTNAMEN des VDR' s !!! Wenn er den nicht auflösen kann, funktioniert das Ganze nicht! --> /etc/hosts überprüfen.


    Was noch nicht geht:
    Abspielen von Aufnahmen wird noch nicht "vernünftig" unterstützt.
    Kein OSD vom VDR. Insgesammt ist alles noch recht rudimentär. Ich denke, das wird sich in Zukunft ändern. Die Entwicklung der Software geht ganz schön vorran.


    Was noch Probleme macht:
    Konnte nach mehreren Stunden intensiven Testens feststellen, daß sich die MVP beim Kanalwechsel abschießt.
    Das zieht dann den VDR auch mit, so das VDR neu gestartet werden muß.
    Generelle Abstürze auf manchen Kanälen wurden mir von TheAlamo berichtet. Ich konnte dort aber kein Muster erkennen.
    Ausserdem ist das Problem mit dem automatischen Herunterfahren vom vdr nicht gelöst, er fährt nämlich runter, obwohl das streaming zur mediamvp gerade läuft.


    Hin und wieder habe ich nach viel zappen starke Klötzchenbildung und VDR muß neu gestartet werden.




    So, hoffe es hilft Euch


    Gruß
    Detlef

    VDR1
    SMT-7020S zenslack
    VDR2
    SMT-7020S zenslack
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    yaVDR 0.3a testing

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  • HOWTO MediaMVP unter Suse



    Dieses HOWTO ist noch in Arbeit!



    1.0) Kernelkonfiguration

    Damit der zu installierende DHCP-Server funktioniert, ist die Kernelkonfiguration wie folgt zu überprüfen/ ändern:

    #
    # Networking options
    #
    CONFIG_PACKET=y
    # CONFIG_PACKET_MMAP is not set
    # CONFIG_NETLINK_DEV is not set
    # CONFIG_NETFILTER is not set
    CONFIG_FILTER=y

    cd /usr/src/linux
    make menuconfig

    zu finden unter Networking Options-->Packet socket (*)
    Networking Options-->Packet Filtering (*)

    Beides wird fest in den Kernel kompiliert.

    Den neuen Kernel dann an die entsprechende Stelle kopieren und rebooten.


    1.1) DHCP u. TFTP installieren

    Dann installieren wir über Yast folgende Pakete:


    aus der Gruppe N:


    dhcp-base
    dhcp-server
    dhcp-tools
    dhcpd


    tftp


    1.2) /etc/dhcpd.conf



    Ihr müsst natürlich die IP`s und die Optionen dementsprechend anpassen.:



    option domain-name "home.local";


    option domain-name-servers 192.168.10.30; --> falls ein DNS-Server läuft, z.B. auf eurem Router.


    option routers 192.168.10.30; --> IP-Adresse des Routers


    option tftp-server-name "vdr1.home.local"; --> Name des tftp-Servers=hostname.domain.name



    Außerdem muß die MAC-Adresse (hardware ethernet; z.B. 00:0d:fe:00:23:c2) eingetragen werden. Bei mir ist sie auf der Unterseite des MediaMVP.


    fixed-address 192.168.10.105; --> Diese IP bekommt die MVP zugewiesen.



    1.3) inetd und xinetd


    So langsam müssen wir uns Gedanken machen, welchen Superdämon wir nutzen (wollen):
    Den inetd oder den xinetd. Hiervon ist die weitere Konfiguration abhängig.


    Wer mit dem inetd arbeitet, liest hier weiter. Für xinetd geht es bei 1.3.2 weiter.


    1.3.1) inetd

    Über


    Yast -> Network/Basic -> Start/stop Services (inetd)

    (x) on with custom configuration


    tftp auf Active setzen.


    Beim beenden der Konfiguration wird der inetd automatisch neu gestartet. Unser tftp läuft jetzt schon.


    1.3.2) xinetd comming soon


    1.3.3) /tftpboot


    Wir legen als root das Verzeichnis /tftpboot an:


    mkdir /tftpboot


    1.4) dongle.bin


    Zunächst besorgen wir uns bei Hauppauge die aktuelle Software:


    cd /Download/mvp
    wget \ http://hauppauge.lightpath.net/software/mediamvp/ \
    mediamvpsetup_1_1_21323.exe


    Nun entpacken wir das Ganze:


    unzip mediamvpsetup_1_1_21323.exe


    Wenn er motzt, ruhig die Files überschreiben (A)


    Jetzt kopieren wir die dongle.bin nach /tftpboot. Achtet auf die
    Schreibweise!


    cp ./DONGLE.BIN /tftpboot/dongle.bin
    und machen noch
    chmod 644 /tftpboot/*


    2.0) Installation der MediaMVP Software


    Es gibt zwei Wege der Installation: Entweder als VDR-Plugin oder als Standalone-Installation. Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die Plugin-Variante.


    2.1) Benötigte Software

    Damit die Software kompiliert werden kann, werden laut README für beide Installationsvarianten folgende Pakete benötigt:


    libevent
    libdvb ehmals libdvbmpeg




    2.2) Installation als VDR-Plugin


    killall -9 vdr


    http://www.rst38.org.uk/mediamvp/mediamvp_0.0.10.tar.gz
    Entpacken unterhalb VDR/PLUGINS/src nach mediamvp-0.0.10


    ln -s ./mediamvp-0.0.10 ./mediamvp

    WICHTIG:
    Bei der Implemenrierung von STREAMDEV in MEDIAMVP fehlt die Funktion "Suspend Liveview". Dies hat zu Folge, daß nur die Kanäle des jewiligen Transponders zu Verfügung stehen. Um das zu lösen, gibt es einen Workaround:
    Diese Änderung betrifft nur Benutzer mit EINER DVB-Karte! Wer ZWEI Karten hat, braucht die vdrurl.c nicht ändern!


    In vdrurl.c


    Code
    1. if (i == cDevice::NumDevices()) {
    2. device = cDevice::PrimaryDevice();
    3. if (device == cDevice::ActualDevice()) {
    4. cChannel *current = Channels.GetByNumber(cDevice::PrimaryDevice()->CurrentChannel());
    5. if (current->Frequency() != Channel->Frequency() )
    6. device = NULL;
    7. }
    8. }


    Code
    1. device = NULL;

    ändern in

    Code
    1. device = cDevice::PrimaryDevice();


    Nun geht es wie gewohnt weiter:


    cd ../..
    make plugins


    Die runvdr mit
    -P mediamvp
    ergänzen


    Für Internetradio muss noch eine Datei erstellt werden. Da ich es nicht nutze,
    gehe ich nicht weiter darauf ein. Ein Blick in die README sollte es klären.

    VDR1
    SMT-7020S zenslack
    VDR2
    SMT-7020S zenslack
    VDR3
    Zotac Zbox ID40, Sundtek DVB-S2, Cyberlink Remote
    yaVDR 0.3a testing

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  • Alternative Installation unter Suse mit tftp
    und bootp.


    Wer schon einen DHCP-Server im Netz betreibt (z.B. Router) und sich nicht entsprechend konfigurieren läßt, kann stattdessen bootp verwenden.


    Hier wird nur die Installation von bootp beschrieben. Die weitere Konfiguration ist identisch.

    Es wird das Paket bootp-DD2 benötigt. Dieses ist IMHO kompatibel bzw. parametergleich mit den anderen bootp-Servern.


    Also bootp-DD2 aus der Gruppe xyz (k.a., bitte selber suchen) installieren.


    In der Datei /etc/services sollte der folgender Eintrag vorhanden sein:

    Code
    1. bootps 67/upd # Bootstrap Protocol Server


    Bootp muss auf Port 67 mit udp laufen.


    In der Datei /etc/bootptab dort werden die Parameter eingetragen:



    Alles in [] sind Kommentare.


    Die Datei /etc/inetd.conf muss folgenden Eintrag enthalten:


    Code
    1. bootps dgram udp wait root /usr/sbin/bootpd bootpd -c /tftpboot



    Das sollte es gewesen sein.



    Danke an Lars_MQ, von dem ich diese Info's übernommen habe.

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    yaVDR 0.3a testing

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  • Quote

    Original von detlef


    In der Datei /etc/services sollte der folgender Eintrag vorhanden sein:

    Code
    1. bootps 67/upd # Bootstrap Protocol Server



    Ich denke das sollte udp und nicht upd heissen, oder?


    Garry

    VDR-Tower(yaVDR0.5): ASROCK N68c-S UCC + MSI N210 MDIG/D3NVIDIA630 + Doppeltunerkarte TBS 6981 + 2*DVBS USB PCTV461e
    Pundit Ah2 2xSkystar2.6c + HP NovaTD über DVI HDMI (yavdr0.3) stillgelegt
    Asus M3N78-EMH HDMI + GT630 single Slot mit YAVDR0.5 2xTT cinergy DVB-C +DVBS USB PCTV461e+ Hauppauge USB TD (DUAL DVB-T) 2 x MediaMVP+RaspberryVomp + Raspbmc

  • :]Howto MVP – MediaMVP für ct-distri von Gregor Hülsken (huelsken)



    Es muß ein Verzeichnis /tftpboot angelegt werden.

    mkdir ../tftpboot


    In diese Verzeichnis kopiere ich die dongle.bin hinein. Die DOGLE.BIN ist im Treiberpaket von Hauoppauge drin. Min WinRAR o. ä. auspacken z.B. auf dem Windowsrecher auspacken. Nicht installieren! Für faule wie mich mit WinSCP kopieren, sonst irgendwie anders auf den VDR kopieren.
    Samba sollte ja schon laufen.


    cp [Quelle] /tftpboot/dongle.bin


    An die Groß-/Kleinschreibung denken. Linux ist pingelig. Auf das Verzeichnis müssen leserechte vergeben werden.


    chmod 644 /tftpboot/dongle.bin


    Damit dieses Plugin überhaupt funktioniert, wird erstmal ein DHCP-Server benötigt. Habt ihr schon irgendwo einen laufen, schaltet den erstmal ab.
    Der Superdämon inetd muß installiert werden und tftpd möglich sein.


    dhcpd installieren und einrichten



    apt-get install dhcp
    Danach dhcpd.conf in /etc/ konfigurieren.
    Hier mit meinen IP-Adressen:
    # dhcpd.conf
    # ddns-update-style ad-hoc;
    allow booting;
    allow bootp;


    option domain-name "dnsalias.com";
    option domain-name-servers 192.168.1.100;


    option subnet-mask 255.255.255.0;
    option routers 192.168.1.100;
    default-lease-time 600;
    max-lease-time 7200;


    subnet 192.168.1.0 netmask 255.255.255.0 {
    range 192.168.1.50 192.168.1.99;
    server-name "192.168.1.250";
    }


    host mvp {
    filename "dongle.bin";
    hardware ethernet 00:0d:fe:00:11:11;
    fixed-address 192.168.1.106;
    }
    }



    Dann den dhcp-Server mal starten:
    /etc/init.d/dhcp restart


    Superdämon inetd installieren
    apt-get install netkit-inetd


    atftpd installieren
    apt-get install atftpd


    Wichtig ist, dass der Dienst atftpd installiert wird!!! Achtet also auf das „a“ im aftpd.
    Bei der Installation gibt’s ein Menü. Immer schön die Standardwerte nehmen.


    Es wird dabei automatisch der Eintrag in die inetd.conf hinzugefügt:
    Ändert ggf. das boot-vertzeichnis: bei mir stand nur /boot – das ist falsch!
    Da muß am Schluß stehen


    …/tftpboot


    Bei mir siehts nun in der inetd.conf so aus.
    tftp dgram udp wait nobody /usr/sbin/tcpd /usr/sbin/in.tftpd --tftpd-timeout 300 --retry-timeout 5 --mcast_port 1753 --mcast_addr 192.168.1.1-255 --maxthread 100 --verbose=7 --logfile /var/log/atftpd.log /tftpboot


    Ich schreibe mir für eine evtl. Fehlersuche noch eine eigene atftpd.log (s.o.)


    Zu guten Schluß muß dem MVP-Plugin z.B. über OSD noch die Version der dongle.bin mitgeteilt werden. Bei mir ist das die Version 22054. Die Version ist aus den letzten Zahlen der Treiber.EXe von Hauppauge zu ersehen: mediamvpsetup_2_1_22054.exe.


    Man kann nun noch in der /etc/services den Port für den dhcp ändern, wenn man wieder seinen richtigen dhcp nutzen will. Da habe ich aber die Finger von gelassen.


    Dann sollte alles klappen. Den vdr mal restraten. Mit


    ps –A|more
    schauen ob:


    - dhcpd
    - inetd


    laufen. Standardmäßig wurde der Inetd-Superdämon bei mir nicht automatisch gestartet. Mit einem Symlink in /etc/rcd.2/S20inetd auf /etc/init.d/inetd wir der Dämon aber bei jedem Systemstart mitgestartet.
    Jetzt den MVP anstöpseln. Er baut sich nun auf, den Fortschritt kann man an 5 Balken sehen.
    1. Balken: MVP okay
    2. Balken: hole mir IP-Adresse
    3. - 5. Balken: lädt dongle.bin


    Dann wird der Server gesucht. Das sollte in wenigen Sekunden geschafft sein.
    Nun kanns passieren, dass das Plugin schön läuft, aber keine mp3 und vdr-Recordings gelistet werden. Dazu habe ich mir für die mp3 in /home/ einen mp3-Symlink auf mein mp3-Verzeichnis gelegt. Das liegt bei mir nämlich ganz wo anders. Und für die vdr-Recordings habe ich mit einen Symlink /video0/ auf das vdr-Verzeichnis (bei mir video) gelegt. Schwupp – das wars.


    Das Plugin läuft schon recht ordentlich. Es ist die Lösung, wenn Lüfter und Platten im Wohnzimmer nicht geduldet werden! Allerdings hätte ich schon gerne die neue 0.12 – die soll besser sein, gibt’s aber z. Zt. noch nicht für die ct-distri.[/quote]

    VDR1
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    VDR2
    SMT-7020S zenslack
    VDR3
    Zotac Zbox ID40, Sundtek DVB-S2, Cyberlink Remote
    yaVDR 0.3a testing

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  • bin völlig ratlos - versuch mit am Plugin und der mvp ist nicht in der Lage sich mit dem vdr zu verbinden. Starte ich mvp - server allein gehts - was mach ich falsch?


    hab auch schon die neue cvs-rHEAD version getestet - hier geht auch nicht. Aber vorspulen / zurückspulen ist jetzt im standalone - server möglich.


    Nutze vdr 1.3.11 ; kernel 2.6.7 und linvdr 0.6


    Danke im Voraus
    mfg
    atux

  • Hallo,


    dickes Lob an die HowTo-Schreiber.
    Habe heute fast problemlos mein Mediamvp installiert.


    Ich wollte noch kurz eine Anmerkung zum Beitrag 6 machen "MediaMVP auf ct-distri". Habe auf meinem VDR Kernel 2.6.7 laufen, somit hat auch DHCP (mit der Version apt-get install dhcp) nicht funktioniert.
    Es kam beim Start von DHCP immer die Meldung "dhcpUnrecognized kernel version".
    Deshalb habe ich diese DHCP-Version wieder deinstalliert.


    Stattdessen habe ich DHCP3-Server installiert. Das hat dann gleich einwandfrei funktioniert.


    Gruß
    Tester

    Zotac IonITX-T-E, Gehäuse:LC-1320, TV- Karte: Digital Devices Cine S2 V6; DVD-RW slim, HDD: 1TB WD Caviar Green

  • Es wäre an der Stelle nicht schlecht zu wissen :
    a) was ist deine IP Adresse vom VDR
    b) was ist dein Domän Name
    c) was ist in deinem Netz die 192.168.1.100 bzw. 250 ?


    Ich gehe einmal davon aus :
    -dnsalias.com = eigener DNS falls vorhanden, oder vom ISP
    -dadrunter die IP Adresse von dnsalias.com
    - option router= eigener Router
    - option range kann wegbleiben ?
    - servername = IP vom VDR
    - und die letzte Klammer am ENde zuviel


    Richtig ?



    THX



    Hardware : Hewlett500 130mm Geh.,DVB-C,PVR350,Nova-T,MVP,248*128 GLCD,DVD NEC 3540,Intel 2,4Ghz mit Pipe101&SK2,Asus P4P800VM,512RAM,Powermate,STB-Erw.,mod. Hardware Wakeup von Steini,2*MVP

    The post was edited 1 time, last by Wesie ().

  • Du hast es richtig interprtiert.


    Aktueller Hinweis:bounce1 :bounce1
    Den Spass mit dhcpd und atftpd kann man sich nun sparen:
    Normalerweise hat man ja einen DHCP in irgendeinerweise sowieso im Netz, sei es auf dem Router, der Firewall (bei mir IPCop) oder sonst wo.
    Eine Zeitlang habe ich den VDR als DHCP eingesetzt, weil mein IPCop tftp nicht unterstützt hat.
    Jetzt kann man wieder seinen eigentlichen DHCP nutzen. Statt des atftpd wird ein mvploader installiert, der diese Funktion übernimmt. Noch besser:
    Wenn man sich die aktuelle Version (z.Zt. 1.5) aus Tobis Repository holt, wird bei der Installation gefragt, ob der mvploader mtinstalliert werden soll. Bei der Installation wird auch gleichzeitig die richtige dongle.bin aus dem Internet gezogen.
    Es werden auch das Init.Script in \etc\init.d und ein Link in \etc\rc2.d angelegt. die setup.conf des vdr wird automatisch angepasst.
    Die Umstellung hat bei mir auf anhieb geklappt.

    c't VDR 1.3.34 Kernel : 2.4.27-ctvdr-1 - Plugins: undelete mp3 dvd osdteletext burn streamdev-server mplayer vdrrip radio dvdselect mediamvp image VOMP xxv

  • Ich habe mal auf einer frischen Paltte neu angefangen :


    DHCP läuft -> MVP bekommt IP


    Nur die dongle.bin wird über den MVPLOADER nicht angezogen -> keine Meldungen im Syslog, User.log oder sonst wo.
    Mittels ps -e sehe ich das der mvploader als prozeß lauft. Die dongle.bin Version ist auch richtig im Plugin eingetragen --> Nur der MVP bleibt bei 3 blauen Balken stehen ...


    Sollte trotzdem noch der atftp installiert sein, da der MVP-Loader diesen für dich benutzt ?



    Noch so nebenbei :
    Was stimmt nun : Muß in die /etc/host der mvp auch mit IP Adresse eingetragen sein ?
    Muß ich die Loopadresse 127.0.0.1 löschen ? ( Würde mich schon sehr wundern, aber kann ja sein )

    Hardware : Hewlett500 130mm Geh.,DVB-C,PVR350,Nova-T,MVP,248*128 GLCD,DVD NEC 3540,Intel 2,4Ghz mit Pipe101&SK2,Asus P4P800VM,512RAM,Powermate,STB-Erw.,mod. Hardware Wakeup von Steini,2*MVP

    The post was edited 1 time, last by Wesie ().

  • Geduld! Wenn der dritte Balken läuft, sollte die dongle.bin bereits übertragen werden, allerdings dauert das bei mir ca. 3-5 minuten.
    Wenn der dritte Balken blau ist, wird die dongle.bin breits rübergeschoben. du kannst ja mal schauen, ob du netzwaktivitäten hast...


    Grüße
    Gregor Hülsken

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  • Quote

    Original von Wesie
    Noch so nebenbei :
    Was stimmt nun : Muß in die /etc/host der mvp auch mit IP Adresse eingetragen sein ?
    Muß ich die Loopadresse 127.0.0.1 löschen ? ( Würde mich schon sehr wundern, aber kann ja sein )


    Nein, nicht nötig!

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  • hiho


    gibt es denn mitlerweile schon ne loesung ohne dhcp server oder wie wird denn aktuell installiert


    die howtows sind ja etwas aelter!?


    gruesse

  • hi nocvhmal ich ...


    habe eine loesung ohne grosse server installation gefunden .. leider funzt es noch nicht richtig ...


    statt den servern nimmt man dann einfach den mvploader und halt das vdr plugin.
    guckt mal hier


    leider ist mein fernseher nach dem laden immer schwarz .. mit dogle.bin version 3 und mit version 2 bleibt der balken beim ersten haengen :-(


    siehe hier


    gruesse

    The post was edited 2 times, last by mentox ().

  • Hallo Leute,


    nachdem ich nach langem Probieren kompetente Hilfe bekommen habe und damit mein MediaMVP Rev. E1 mit der ct-vdr5 - Distribution tadellos funktioniert, möchte ich Euch diese Lösung nicht vorenthalten.


    Guckst Du hier:


    MediaMVP


    Hoffe, dass das mit dem Link geklappt hat!


    Viel Spass mit ct vdr 5 und der MediaMVP wünscht Euch


    H e i n z

  • nachdem der DHCP Server am meckern ist, das ein Subnetz eingerichtet werden muss, hier einmal die aktuelle Config für den DHCP-Server. Nartülich muessen die Server IP-Adressen etc. auf die eigenen Bedürfnisse angepaßt werden.



    des weiteren schadet es nicht, wenn man unter /etc/default/dhcp
    die schnittstelle einträgt


    Quote

    INTERFACES="eth0"

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  • Wenn man denkt daß alles läuft - irgendwann bekommt der MVP keine Dongle mehr vom ATFPD und es kommt folgende Fehlermeldung :


    Es ist jedoch alles nach Beschreibung eingerichtet.
    Hier liegt es am inetutils-inetd. Der ist schon so auf IP6 getrimmt, dass es ihn gar nicht stört , das IP6 vielleicht shcon disabled ist ...
    Bevor hier Klimmzüge gemacht werden, hilft ein beherztes UDP4 anstelle von UDP in der /etc/inetd.conf. Beispiel :

    Quote


    #tftp dgram udp wait nobody /usr/sbin/tcpd .........
    tftp dgram udp4 wait nobody /usr/sbin/tcpd .........


    Dann noch einen Restart mittels /etc/init.d/inetutils-inetd restart
    Danach schaut das Log schon besser aus

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