Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: VDR Portal. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Montag, 23. Mai 2005, 08:27

[gelöst] Samsung SV0802N und 32GB Grenze

Hallo Groupler,

ich baue mir gerade ein VDR auf und habe mir hierzu eine Samsung SV0802N (80GB) gekauft. Mein Pentium II (BIOS Version 1008) erkannte die Festplatte nicht. Darauf hin habe ich mir die aktuelle Firmware Version 1009 geholt, mit der laut Beschreibung auch Festplatten >32GB unterstützt werden sollen, und geflasht. Das Update hat auch funktioniert und die neue Firmware-Version 1009 wird beim Start angezeigt.
Leider wird die Festplatte nach wie vor nicht erkannt (am ersten IDE Controller, Master - no Slave. Der Rechner bleibt beim booten nach wie vor bei der Auflistung der IDE Laufwerke hängen. Wenn ich jedoch die Festplatte per Jumper auf 32GB limitiere funktioniert alles, dann startet der Rechner durch und ich kann auch LinVDR installieren. Am zweiten IDE Controller hängt mit Master (no Slave) ein älteres CD-R (50x).
Hat jemand noch eine Idee woran es liegen könnte?
Danke.

Grüße
Andreas
VDR: easyvdr 1.04, XBMC 12.0
TV-Karten: KNC1 DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3
GPU: NVIDIA GeForce GT 220
CPU: AMD Athlon(tm) 64 Processor 3500+
Kernel: 3.0.0-19-generic

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GrosserBlonder« (4. Juli 2007, 08:49)


MAK

Profi

Beiträge: 572

Wohnort: Ein Dorf zwischen Heidelberg und Heilbronn

  • Nachricht senden

2

Montag, 23. Mai 2005, 09:05

RE: Samsung SV0802N und 32GB Grenze

Hi,

dein BIOS will und wird wahrscheinlich keine Festplatte <32GB akzeptieren.
Wenn du Glück hast, kann ein BIOS-Update des Mainboard dir helfen oder du besorgst dir einen seperaten Controller der biosunabhängig deine Festplatte verwaltet.

Gruß MAK

VDR - VDR mit XBMC - MythTV

3

Montag, 23. Mai 2005, 09:37

Schau doch mal, ob Linux nicht trotz der jumpermäßigen Limitierung auf 32 GB die ganze Platte erkennt. Dann wärs ja egal.

Bei meinem Mediaportal wurde die große Platte (120 GB) im BIOS auch nicht automatisch erkannt und der Bootvorgang dadurch gestoppt. Ich habe dann einfach manuell im BIOS Fantasiedaten eingetragen, dann gings beim Booten problemlos durch und die Platten werden einwandfrei von Linux mit der vollen Kapazität erkannt.
vdr1: MediaPortal mit AVT-Board, Celeron 566, 256MB, 2 x 120GB Samsung SV1203N, DVB-S Rev. 1.3 mit AV-Board unter SuSE 10.1, vdr 1.4.3, vdradmin-am 3.4.7
vdr2: Coolermaster ATC600 mit K7VM4, Duron 1600, 256 MB, 2 x 160GB Samsung, 2 x Activy Budget, SuSE 10.1, vdr 1.4.1, vdradmin-am 3.4.7 (reines Aufnahmegerät)
Dbox: Nokia Dbox2 mit Neutrino

4

Montag, 23. Mai 2005, 10:07

Hallo Horstl,

danke für den Tipp. Was für "Phantasiedaten" hast Du da denn eingetragen? Nicht das ich mir mir falschen Daten evtl. die Platte schrottet. Hast Du ne Ahnung wo ich die Daten meiner Platte (Anzahl Köpfe, Zylinder, etc.) her bekomme? Auf selbiger stand leider nix drauf.
Danke.

Grüße
Andreas
VDR: easyvdr 1.04, XBMC 12.0
TV-Karten: KNC1 DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3
GPU: NVIDIA GeForce GT 220
CPU: AMD Athlon(tm) 64 Processor 3500+
Kernel: 3.0.0-19-generic


MAK

Profi

Beiträge: 572

Wohnort: Ein Dorf zwischen Heidelberg und Heilbronn

  • Nachricht senden

5

Montag, 23. Mai 2005, 11:08

Hallo,

möchte dir einen kurzen Erfahrungsbericht über Zicken und Tücken einer Festplatte und irgendwie nicht kompatibelen Mainboard geben.
Mein BIOS des Board Tyan-TigerMP2460 erkannte meine Festplatte SP1303N 120GB beim booten ohne Probleme. Die drauffolgende Linuxinstallation lief auch bis zum reboot sauber durch. Danach gabs nur noch Probleme. Der Bootlader Grub und Lilo wurde mal oder auch mal nicht erkannt und wenn dann das System geladen wurde, blieb ich oft bei der Benutzeranmeldung (die eigendlich root sein sollte) als ein nobody hängen.
Habe sehr zahlreiche verschiedene Installationen mit verschiedenen Distrubationen ausprobiert, irgendetwas ging immer schief. Nach einer Woche ohne brauchbares Ergebnis habe ich dann eine IBM 40GB Festplatte verbaut und seit dem läuft alles ohne Probleme. Ohne Systempartitionen benutze ich die SP1303N ohne Probleme als Videopartition am secoundary IDE Bus.
Fazit: Manchmal will die Hardware absolut nicht zusammen spielen und um nicht zuviel Zeit totzuschlagen sollte man eine andere Hardwarekonfiguration ausprobieren

Gruß MAK.

VDR - VDR mit XBMC - MythTV

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MAK« (23. Mai 2005, 11:17)


6

Dienstag, 24. Mai 2005, 08:46

Hi Leute!

Nochmal danke für eure Tipps. Ich konnte das Problem gestern Abend durch ein weiteres BIOS-Firmware-Update auf Version 1010.004 Beta lösen, welches ich nach einiger Sucherei auf der ASUS Homepage fand. Danach wurde die Festplatte im "Auto"-Modus sofort mit voller Kapazität erkannt und auch LinVDR zeigte später bei meiner 80GB Platte eine geschätzte Aufnahmekapazität von etwas über 40 Stunden.
Jetzt muss ich nur noch die Fernbedienung und die Aufnahme an sich zum laufen bringen.. aber das gehört in einen anderen Thread. ;)

Grüße
Andreas
VDR: easyvdr 1.04, XBMC 12.0
TV-Karten: KNC1 DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3
GPU: NVIDIA GeForce GT 220
CPU: AMD Athlon(tm) 64 Processor 3500+
Kernel: 3.0.0-19-generic

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GrosserBlonder« (24. Mai 2005, 15:56)


7

Dienstag, 6. Dezember 2005, 19:53

Hi,

Ich habe diesen Tread mal wieder raus geholt, weil ein Kumpel von mir auch eine 80GB Platte drinn hat, aber das Bios auch nicht mehr als 32GB unterstützt und mußte auch so gejumpert werden!
Am 2.IDE dagegen wird sie erkannt!
Frage, Fdisk hat sie nun leider auch nur bis zu dieser Grenze formatiert, gibt es eine Möglichkeit die Partition zu Vergrößern ohne Datenverlust?
Weil ist vdr4you install bei ihm da hat Fdisk das so partitioniert!

Danke für Hilfe



Nfg SVen

8

Mittwoch, 7. Dezember 2005, 00:30

Hallo Sven,

es ist nicht wichtig, dass das Bios die richtige Grösse erkennt. Wichtig ist nur, dass die Platte überhaupt erkannt wird. Solange sich die Systempartition am Anfang der Platte befindet und nicht grösser als die von Bios erkannte Grösse ist, sollte Linux trotzdem booten können. Sobald Linux die Kontrolle übernommen hat, interessiert es nicht mehr, was das Bios sagt oder kann, es wird die volle Kapazität genutzt.

Durch den Jumper wird die Platte wirklich zu einer Platte mit verringerter Kapazität. Mir ist kein Weg bekannt, wie man sie dann noch überreden kann, die volle kapazität zu nutzen.

Grüsse,
EddieT
PIII-866, 512 MB Ram, Avermedia 761 DVB-T, PVR150MCE, Debian unstable, vdr 1.3.38, Xine über Xorg auf GF2MX

9

Mittwoch, 7. Dezember 2005, 00:46

Ok, danke dir für die Info!
Also muß ich nur das Bios dazu kriegen die Platte voll zu erkennen, dann geht es?

Ich kann mich erinnern hier im Forum mal sowas in der Richtung gelesen zu haben, wo es dennoch ging, finde ich aber nicht mehrm oder bilde es mir nur ein

Aber wieso, geht es am Slave IDE ohne Probs, auch komisch!?!


Mfg SVen

/edit
und wie kann ich die Partition wieder vergößern ohne Datenverlust?
edit/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »s.krueger« (7. Dezember 2005, 00:47)


10

Mittwoch, 7. Dezember 2005, 01:30

Hallo,

eigendlich musst Du gar nichts machen, außer eine Systempartition und eine Datenpartition anlegen. Die Systempartition sollte die erste sein, 5GB sollten mehr als reichen, Du willst ja kein WinXP darauf spielen. Dahinter kommen dann die Swap-Partition und die Datenpartition. Dann das System installieren, die Datenpartition unter /video mounten lassen, grub oder lilo einrichten.

Wenn jetzt gestartet wird, melden das Bios eine falsche Größe. Na und, es sieht die Systempartition ja, die vorne liegt. die Datenpartition ist für das Bios nicht interessant. Das Bios startet also die Systempartition und deaktiviert sich, sobald der Linux-Kernel läuft. Jeder moderne Kernel hat eigene Routinen für den Festplattenzugriff und die können mit grossen Platten umgehen. Daher klappt es auch mit der Datenpartition, egal was das Bios anzeigt. Erst wenn der Kernel läuft und ein paar andere Sachen passiert sind, werden die anderen Partitionen eingebunden.

Du kannst nochmal kontrollieren, ob die Erkennung der Plattennparameter im Bios auf auto steht. Eventuell ist dort noch ein fester Wert für die ehemals vorhandene Platte eingetragen. Das würde das unterschiedliche Verhandlen des zweiten IDE-Ports erklären.

Grüsse,
EddieT
PIII-866, 512 MB Ram, Avermedia 761 DVB-T, PVR150MCE, Debian unstable, vdr 1.3.38, Xine über Xorg auf GF2MX

PeterD

Meister

Beiträge: 1 769

Wohnort: Hessen

Beruf: Elektronikingenieur

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 7. Dezember 2005, 07:35

Zitat

Original von s.krueger
Ok, danke dir für die Info!
Also muß ich nur das Bios dazu kriegen die Platte voll zu erkennen, dann geht es?

Nicht erkennen, einfach auto erkennung aus und fantasiewerte (CHS) rein, die das BIOS akzeptiert. Dann mit fdisk im expertenmodus die werte auf reelle werte manipulieren und anschliessens partitionieren & formatieren.

Zitat


Aber wieso, geht es am Slave IDE ohne Probs, auch komisch!?!

Vermutlich greift das BIOS nicht wirklich auf die zweite platte zu.
Wird abe immer das geheimniss des herstellers bleiben, was er sich dabei gedacht hat.

Zitat


und wie kann ich die Partition wieder vergößern ohne Datenverlust?

Wird so nix, leider. Die nötigen eingriffe sind heftiger als die tools zur partitionsmanipulation erlauben (siehe erster punkt).
Der fehler war die platte als <32G zu benutzen.
Vielleicht kannst du an einem anderen rechner die daten kopieren und zwischenlagern.
Alternativ versuch doch die CHS werte die fdisk bei <32G anzeigt manuell im BIOS zu verwenden und die Cylinder zahl hochzusetzen bis die grösse stimmt.
Nach dem booten in >32G einstellung sollte die platte noch mit der orginalformatierung funktionieren.
Dann mit fdisk im expertenmodus die cylinder zahl anpassen und anschliessend mit partitionmagic versuchen die partition zu vergrössern.
Das ist aber hochgradig experimentell.

Mit LinVDR gehts bedeutent schneller einfach neu zu installieren.


gruss Peter
Mein anderer VDR ist (auch) ein EPIA
1)VIA M10000-Nehemiah, 160+120G Samsung; NEC 1300A; YY A106; LCD20x4 ...
2) ctvdr+e-tobi ; C3M266+1,2GHz-Nehmiah; 160G Samsung + 4x500G Seagate SATA; NEC3500; TT-Case; DVB-S 1.3+4MB + Nova ; gLCD 240x128 ...

. . .TB rulez. . .

12

Mittwoch, 7. Dezember 2005, 11:26

Alles Klar, danke Leute!

Unter SuSE geht das mit Yast auch viel einfacher, aber vdr4you ist halt Debian und da hab ich noch nix mit gemacht und mein Kumpel erst recht nicht, ich muß immer rann wenn`s mal klemmt.

Mit dem Bios werden wir mal Testen, sollte klappen und dann muß Fdisk noch mal rann, hilft ja nix, nur sind mir die einzelnen Befehle nicht geläufig, währe schön wenn mir da noch einer bei helfen kann!?

Quellcode

1
2
3
4
/dev/hda1       /               auto    defaults        0       1
/dev/hda2       swap            swap    pri=42
/dev/hda3      /vdr4you         auto    defaults        0       2
/dev/hda4       /video0         auto    defaults        0       2



Ich persönlich bin ein Freund von "selbst ist der Mann" wenn es um VDR Aufsetzen geht, aber bei ihm sollte es schnell gehen mit Etwicklungumgebung und da ist die Wahl auf vdr4you gefallen


Mfg SVen

Immortal Romance Spielautomat