aktuelle KVM/XEN fähige unRAID Version

  • Hallo Hepi,


    Du hattest ja bereits in Deinem Eingangspost auf meinen missglückten XEN Versucht referenziert. Ich hatte kürzlich mehr Erfolg mit KVM (die verwendete HW: siehe Signatur) und verwende unRAID als Host. Für diejenigen (wie mich z.B.), die im Linux nicht so perfekt wie einige der Spezialisten hier sind, kommt man schnell zum Ziel. Die unRAID Community ist sehr hilfsbereit und kompetent.


    Was ist nötig:

    • eine unRAID Lizenz (bis zu 3 Platten kostenfrei, diese Lizenz hängt an der ID vom USB-Stick, von dem auch gebootet wird: unRAID Server is fully functional, supporting up to 3 storage devices (1 Parity, 2 data)
    • eine BTRFS formatierte Platte "outside of the array" (am besten eine SSD), auf der die VMs installiert werden. Solange man mit der free License arbeitet, ist das der nötig.
    • die Installation einiger Plugins (Virtual Machine Management, Libvirtman)
    • die Anpassung von syslinux.cfg mit einigen Parametern

    Die aktuelle KVM/XEN fähige unRAID Version ist noch im Beta Status, allerdings haben viele User die Beta im produktiven Einsatz.


    Ich konnte am vergangenen Sonntag yaVDR 0.5a in eine neue VM installieren und Programme empfangen. Das allerdings nur mit einer DD Cine 6.5, meine Mystique Satix Dual V2 hat rumgezickt (siehe hier).


    Ich habe mir die genannte DVB Karte bestellt. Sobald sie hier ist, werde ich versuchen das "stuttering" abzustellen. Dieses zeigt sich allerdings nur im VDR Betrieb. XBMC spielt alle Filme (SD, HD, MKV und jeder andere Container) klaglos ab. Möglicherweise muss ich die yaVDR VM an eine CPU pinnen. [EDIT 23.11.2014] Kernel/NVIDIA Treiber aufgerüstet, yaVDR an eine CPU gepinnt: Stuttering weg, alles gut


    Das schöne ist, dass ich das yaVDR video.00 Verzeichnis per 9P an ein unRAID Share anbinden konnte. So bleibt die VM klein, kann aber den vollen unRAID Plattenplatz nutzen, bzw. den Platz, den mal per User Share Einstellung erlaubt. 9P Sharing umgeht allen Overhead, den ich mir per NFS oder CIFS einhandeln würde.


    Ich will hier keine Werbung machen, bin allerdings von unRAID so begeistert, wie ich es von yaVDR bin und dachte mir, dass so ein Feedback hier vielleicht ganz gut passt.

    The post was edited 2 times, last by Dirk: Thema getrennt http://www.vdr-portal.de/board60-linux/board104-server/123939-stand-der-technik-nvidia-grafikkarte-an-virtuelle-maschine-durchreichen-mit-kvm-vfio/ ().

  • Danke für Dein Feedback! Mir ging es hier im Thread speziell um das Durchreichen der Grafikkarte an eine VM und gar nicht so sehr um yaVDR. Wenn ich Dich richtig verstehe, ist das aber nicht Dein Use-Case? Sollen wir Dein Posting in einen neuen Thread verschieben oder lieber in den Thread von fnu, wo er yaVDR in einer VM hat mittels XenServer?


    Gruß
    hepi

  • Guter Punkt hepi...natürlich braucht man ja eine NVIDIA Karte, die an die VM durchgereicht wird, damit sich yaVDR installieren lässt, aber wer weiß das besser als Du :-) ?


    Darüber hinaus habe ich noch eine Windows 8 VM, bei der ich ebenfalls meine NVIDIA Quattro 2000 (Video & HDMI Sound) nebst Tastatur & Maus (beides USB) sowie die onboard Intel HD Soundkarte durchreichen konnte. Da ich diese Komponenten natürlich nicht beide zeitgleich durchreichen kann, kann ich jeweils nur entweder die yaVDR oder Windows 8 VM starten.


    Bitte entscheide, ob mein Beitrag hier passt.

  • Hallo EdgarWallace,


    mit großem Interesse habe ich Deinen Bericht vom November'14 gelesen. Das ist, kurz gesagt, was ich auch vorhabe, eine NAS und VDR als "Server" auf einem Server per Virtualisierung.
    Kannst Du bitte so nett sein und noch etwas konkreter bei Deinem Punkt "was ist nötig" sein ?
    Insbesondere interessiert mich, welche Plugins zu installieren sind und welche Änderungen in der Syslinlux.cfg notwendig sind.


    Gerne auch in einem anderen Thread oder ein paar Hinweise, wo ich weiteres finden kann.


    Danke schon einmal im voraus,
    Zorin

    Mein Produktiv-VDR:
    Gigabyte EP43-DS4, als Streamdev-Client,
    Server: Core i5 mit 8GB und 2*DVB-C Budget und 2x Digital Devices C/T via yaVDR als Xen-Guest mit PCI(e) passthrough
    Test-Client: Acer Revo R3600

  • Hallo Zorin,


    Du benötigst zwingend keine Plugins aber der Libvirt sowie der damit zusammenhängende Virtual Machine Management Support ist sinnvoll, um die XML Dateien zu erstellen, die Du für die VM brauchst. Ich kann Dir dann dabei helfen, aber denke, dass das drüben im unRAID Forum besser aufgehoben wäre.


    Ansonsten gibt es noch einige schöne Dynamix Plugins, die vieles erleichtern aber brauchen, um den VDR in der VM zu betreiben tut man sie nicht.


    Hier meine syslinux.cfg:


    Der Teil menu default unter dem Eintrag "label KVM/unRAID OS" stellt sicher, dass unRAID mit dem KVM Kernel startet.


    Du scheinst ja bereits zu wissen, wie man den USB Stick erstellt und was die syslinux.cfg bedeutet, insofern solltest Du alles weitere hier finden.


    Ich habe zwischenzeitlich auch einen DVB-T USB-Stick durchgereicht. Er wurde sofort erkannt und auch darüber kann ich nun Sender empfangen. Einziger Unterschied zu meinem yaVDR Baremetal ist, dass der Server zwar in den Sleep gehen kann aber der VDR dann die HW nicht per Timer steuern kann. Das wurde hier diskutiert.


    Ach ja, seit kurzer Zeit wird "drüben" an einem TVHeadend Docker geschraubt. Das finde ich ebenfalls spannend, denn damit könnte man eine "always on" Lösung realisieren, stromsparende HW vorausgesetzt. Das ist aber machbar, denn unRaid braucht nicht viel Power und der TVHeadend Docker ebenfalls nicht, so dass man mit einer kleinen Lösung hinkäme. Nur noch die Cine V6.5 rein und gut ist. Die Durchreichen der NVIDIA Karte wäre für den Server dann da nicht nötig.....aber wie gesagt, das ist noch ganz am Anfang.

  • Hallo EdgarWallace, mitlesende,


    vielen Dank für die Informationen.
    Ich habe es mit unRaid versucht, bin aber relative zügig auf Problem gestoßen, da ich auch eigentlich einen Headless VDR im Plan habe. Ich habe es probiert, aber irgendwie nicht durchgeblickt bzw. zum laufen bekommen.
    (und dann irgendwann gemerkt, daß Du die Nvidia durchgereicht hast).


    Letztendlich bin ich bei einer Lösung gelandet, welche ich schon vor ca. einem Jahr im Auge hatte, aber damals nicht funktioniert hatte.


    Wen es interessiert:
    OMV (OpenMediaVault) auf einem Debian Wheezy (aber nachträglich "dazuinstalliert". Das System dient als KVM Host. PCI Passthrough via VFIO.
    Guests sind aktuell:
    -YaVDR Headless mit 2 durchgereichten PCI DVB-C Karten (DD CIne C/T ist aktuell im Produktivsystem und wird noch dazugebaut)
    -Plex als Media Server für das Netzwerk
    -FHEM für die Haussteuerung (in Planung).


    Grundidee war, ähnlich wie bei UnRaid: NAS direkt auf dem "Blech" um potentielle Fehlerquellen zu minimieren.
    Alles andere als VM um so flexibel wie möglich zu bleiben.


    Grüße,


    Zorin

    Mein Produktiv-VDR:
    Gigabyte EP43-DS4, als Streamdev-Client,
    Server: Core i5 mit 8GB und 2*DVB-C Budget und 2x Digital Devices C/T via yaVDR als Xen-Guest mit PCI(e) passthrough
    Test-Client: Acer Revo R3600

  • Hi Edgar Wallace,


    nein, braucht es nicht. YAVDR klappt wunderbar in der VM und das durchreichen der DVBs auch.
    Hätte eigentlich als "Wirt" lieber Ubuntu genommen (das kenne ich schon etwas besser), aber das geht nicht, da ich das OMV als "NAS-System" wollte und das (wohl) nur auf Debian gut läuft. Bei dem "Datengrab" wollte ich kein Risiko eingehen.


    Läuft aber alles "rund", auch PLEX ist eine freude, endlich alle Mediendateien "zentral" und indiziert.
    Weitere Ausbaupläne sind VDR und Plex zu verbinden, um auf den Plex-Clients auch LIve-TV zu haben und nicht immer (iVDR) zwischen x-Systemen zu springen.


    FHEM läuft aktuell so stabil auf einem alten Dockstar, daß ich da keinen Druck habe (never touch a running system).


    Grüße,
    Zorin

    Mein Produktiv-VDR:
    Gigabyte EP43-DS4, als Streamdev-Client,
    Server: Core i5 mit 8GB und 2*DVB-C Budget und 2x Digital Devices C/T via yaVDR als Xen-Guest mit PCI(e) passthrough
    Test-Client: Acer Revo R3600