Virtualisierte yavdr-Instanzen / Homeserver

  • Hallo,


    dieser Fred ist aus diesem Fred hervorgegangen und sollte Hardware /
    Konfigurations-Vorschläge für virtualisierte (ya)VDR`s dienen. Einige
    betreiben so etwas ja bereits, wäre schön wenn daraus eine
    übersichtliche Hardware / Konfig-Zusammenstellung entstehen würde.


    Ich plane meinen Homeserver neu aufzubauen und dann gleich den VDR mit
    zu virtualisieren. Ziel ist es, den VDR in einer domU laufen zu lassen
    und nicht auf dom0 (also genau der andere Ansatz wie von fnu ).


    Neben einer domU für die Haussteuerung soll noch eine für Freenas und eben eine für den VDR laufen.


    Als Hardware (mögl stromsparend und leise) habe ich folgendes vorgesehen:


    CPU: Corei3-3220T
    MB: ASRock Z77 Pro3 / Asus P8H67-M PRO
    HD: 2xWD WD5000BUCT (7/24 2,5")
    Netzteil: Enermax Triathlor ETL300AWT
    RAM: 8GB Kingston ValueRam
    Gehäuse: Cool Master Silencio 550


    Preis ca. 470€


    Aufteilung HW etc...



    XEN:

    citrix od. oracle, installiert auf den beiden kleinen HD`s am 2Port SATA3-Adapter (Soft-Raid+LVM)


    VDR:
    yavdr + Durschleifen der USB-Ports (besitze nur USB-SAT-Gedöns)


    NAS:
    freenass + Durchschleifen des onboard 4-Port SATA2-Adapters
    Wenn das alles läuft kommt dann meine bisherigen 3x2TB Platten an die Freenas domU


    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die CPU leistungsfähig genug ist für DVB-S2 one Chipsetunterstützung, auch was Freenas angeht betrete ich für mich Neuland .....
    Also, für vergleichbare Konfig / Hardwarezusammenstellungen oder vielleicht bereits fertige und lauffähige Konfigurationen wäre ich Dankbar 8)

    XEN-Server mit virt. Nas, VDR +3 zus. domUs
    Zotac Zotac ZBOX HD-ID41 + 2GB RAM + IGOR USB + Openelec (Frodo RC2)

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  • OlliP


    Guter Mann! Aber evtl. richtest Du im ersten Post so eine Art Link Sammlung ein ... ?


    Dann zitiere ich mich mal selbst hier an passender Stelle, die Links wären natürlich in einer Liste im ersten Post sehr gut aufgehoben ... :)


    Zu Intel Mainboards die VT-d unterstützen bin ich letztens über eine interessante Information gestossen, das Intel DB75EN unterstützt lt. Intels eigene Angaben hier ebenfalls VT-d. Das Mainboard ist preislich sehr interessant und ab ca. €71 zu bekommen, aber die CPU muß halt immer min. noch ein nicht ganz so preiswerter Core i5 (ohne K) sein ...


    Ich selbst betreibe aktuell eine Xen Spielwiese in dieser Form:

    • Gehäuse: ausgeschlachteter und modifizierter Dell PowerEdge 800
    • PSU: BeQuiet PurePower L7 300W
    • Mainboard: Fujitsu D3071-S11 (Intel Q67)
    • CPU: Celeron G530 - also kein VT-d ... ;)
    • RAM: 2x4GB DDR3-1333
    • HP SmartArray P400 256MB mit BBWC
    • 2x WD7500AADS (750GB) @ RAID10
    • L4M Twin S2 (V.5.5)
    • Ubuntu LTS 12.04 (Precise Pangolin) @ Xen 4.1
      - PV: Ubuntu LTS 12.04 mit L4M PCI Passthru
      - HVM: Windows Server 2012 Essentials
      - HVM: Windows 7 Enterprise als Testclient an W2012ESS
      - HVM: Windows 8 Enterprise als Testclinet an W2012ESS
    • Das Paket genehmigt sich im "Normalbetrieb" ~ 47W

    Regards
    fnu

    HowTo: APT pinning

    The post was edited 3 times, last by fnu ().

  • Ich hab hier sowas am laufen:


    Gehäuse: NoName Miditower mit Platz für 6 interne 3,5" Platten und 3 externe 5,25" Einschübe
    Netzteil: BeQuiet 350W Netzteil
    Zusatzlüftung: 2x120mm Lüfter mit selbstgebauten Lufttunneln in Richtung Festplatten
    Mainboard: Gigabyte M720-US3
    2x Realtek 8111 Netzwerkkarte zusätzlich
    CPU: AMD Athlon X2 4800+
    RAM: 2x2GB Kingston, 2x1GB Kingston
    Plattenspeicher: 3x2TB WD EARS, 1x1TB WD EARS, 1x250GB WD
    DVD-Laufwerk: LG DVD-ROM


    -> Da der 2.6er XEN Kernel die CPU nicht schlafen legt verbraucht das ganze momentan um die 70W (Wobei die CPU mit weniger Spannung versorgt wird).
    Sparpotential ist klar: Neuer Kernel mit Powermanagement (Wenn Win8/Ubuntu läuft und nicht viel zu tun ist, verbraucht der Rechner ca 55W ). Das DVD Laufwerk würde auch ca. 3W sparen, aber der Komfort doch mal eben ne DVD reinzuschieben ist mir das wert.



    Bis auf die 250GB Platte sind alle Platten per LVM eingerichtet, die für mich wichtigen LVs sind per RAID1 gespiegelt.


    Softwaremässig siehts auf dem Rechner so aus:
    1x Win8 Native
    1x Ubuntu 12.10 Native
    1x Dom0 Debian/Xen3 mit 2.6.26 Kernel (Wenn ich so sehe was es alles mit dem Xen4 für Probleme gab hab ichs einfach noch nicht übers Herz gebraucht mein absolut stabiles Xen3 zu ersetzen. Kommt aber dieses Jahr. :)
    HVM: WinXP
    PV: Debian Squeeze mit durchgereichter Realtek Netzwerkkarte, USB-Zweig und diversen LVs
    PV: Debian Squeeze mit durchgereichter Realtek Netzwerkkarte und einer LV
    4x PV: Debian Squeeze


    Die erste PV ist mein NAS/SAN, allerdings komplett händisch aufgesetzt
    Die zweite PV ist meine Backup-PV für die MAC Timemachine. Da dort einiges basteln angesagt war damit das vernünftig funktioniert habe ich das ganze vom normalen NAS getrennt
    In den anderen PVs laufen diverse Webserver, Test- und Entwicklungsumgebungen



    Freenas ist in der aktuellen Version ziemlich ressourcenhungrig geworden. Wenn Du nur ein einfach zu verwaltendes System haben willst schau Dir mal nas4free an. Das ist quasi die Weiterentwicklung des "alten" Freenas7 mit weniger Ressourcenbedarf.




    Eine relativ gute Anlaufstelle für alles rund um XEN war mir immer: http://www.ctserver.org

    yavdr 0.6: Gigabyte GA H61M, Pentium 645, 4GB RAM, 1x3 TB, 1x64 GB SSD, 1x CineS2 V6, 1x Hauppauge S2-1600 , Nvidia GF210

    ansible@focal: Asrock Z370 Exteme4, Intel i3, 8GB RAM, 1x64GB SSD, 1x2TB HDD, 1xDVB Skystar 952, GF1030

  • Ich habe mich nach langem hin und her gegen xen entschieden und auf kvm gesetzt.
    Warum:
    - Am wichtigsten ist mir ein stabiler und einfach aufzusetzender VDR-Server, der aber auch später mal an den LCD soll, d.h. er muss im Host laufen, da die nvidias sich nicht/extrem schwer durchreichen lassen.
    - So kann wegen KVM der Standard yavdr 0.5 aufgesetzt werden und OHNE Aufwand die KVM Pakete nachinstalliert werden. Diese stören sich nicht mit den yavdr Paketen, da der Standard Ubuntu Kernel verwendet wird. Dies stellt den geringsten Zeit/Wissensaufwand dar.
    - Energiemanagment für die aktuellen Sandy/Ivy CPUs sind bei Xen aufgrund des alten Kernels nicht gut unterstützt
    - Xen ist beim Datenträgerzugriff/Netzwerkdurchsatz usw langsamer als KVM mit Virtio Treibern


    Als Gäste laufen z.Zt. UCS Server , und ein alter SBS2003 er durch einen WHS2011 theoretisch ersetzt werden soll.


    Im Profibereich würde man vermutlich nie das wichtigste System im Host laufen lassen, aber der pci passtrough ist immer noch ein Abenteuer, und bei Xen stört mich auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und vieles ist für einen Laien schwer zu konfigurieren. Ich mag keinen Support per Mailingliste.


    Mein System sieht Du unten im Link. Ist allerdings vermutlich für die meisten zu teuer.

    Proxmox VE, Tyan Xeon Server, OMV, MLD-Server 5.1
    MLD 5.1 64bit: Asus AT5iont-t, ION2, 4GB Ram, SSHD 2,5" 1Tb, HEX TFX 300W 82+, Cine S2 V6.2 , 38W max.
    Yavdr 0.5:
    Zotac D2550ITXS-A-E mit GT610 OB, TT S2-4100 PCI-e ,Joujye NU-0568I-B
    Yavdr 0.5:
    Sandy Bridge G840, Tests und Energieverbrauch , CoHaus CIR, Cine S2 V6.2
    MLD 5.1 Beebox N3150
    , DVBSky S960 und 1Tb WD Blue

    • mein setup sieht wie folgt aus
    • HP 8000 Elite SFF
    • 4 x 4 GB DDR3-1333
    • USB stick mit ESXI 5.1
    • 2 TB WD platte für Vms und volumes
      - zusätzlich zu den Ya-vdr in meiner signatur noch



    • win7
    • mint debian
    • immer 1-2 test VMś
    • & geplant noch NAS Instanz um noch Wichtigen Daten vom Synology NAS zu sicher,,,,

    Hatte anfänglich noch Probleme mit der PCi-e Mystic karte , seit folgendem post & nighlty shutdown ( um doch etwas Strom zu sparen ) läuft alles sahne


    yaVDR 0.5 auf ESXi 5.1 mit Mystique SATIX S2 XPRESS DUAL - running


    verbrauch um die 50 Watt (im esxi idle ohne VM, Festplatte und SatKarte unter 20watt) , kosten mit Festplatte ( da wo die 2 TB noch für 60 Euro zu haben war ) knappe 315 Euro ....



    Gruß


    Karsten

    Banana PI MLD server

    Banana PI Satip Server


    ESXI MLD 5.x




    Raspberry mit Kodi als Frontend , mit waf

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  • Ich fahre folgendes Setup:
    - Board Asrock Z77 Pro4
    - CPU Core i5-3470
    - 16 GB RAM
    - 64 GB + 240 GB OCZ SSD an internem Controller
    - 5 x WD Red 2 TB + 1 x WD Green 2 TB
    - die Platten hängen an einem Promise TX8660 SAS HBA durchgereicht an eine NAS4Free VM
    - Cine CT durchgereicht an VDR-Server VM (Archlinux)


    Das Teil läuft in meinem Falle unter ESXi. Das Setup unterstützt VT-D/VT-X.
    Wenn die Platten im Standby sind, nimmt sich das System 43 - 44 Watt. Ist also relativ sparsam für die Bestückung. Ohne SAS HBA wären ca. 7 - 8 Watt weniger drin. Dann allerdings lassen sich die Platten nicht mehr ohne weiteres an die VM durchreichen. Wenn man den internen Controller an eine VM durchreicht hat ESXi keinen Datastor mehr.


    Ich hatte auf dem System versuchsweise auch Xen 4.1 mit Ubuntu 12.04 Server in der DOM0 im Einsatz. Auch das hat recht problemlos funktioniert. Vorteilhaft war da natürlich, das man die Platten einzeln an die VMs (zumindest bei PV Gästen) durchreichen konnte. Das würde den Promise Controller evtl. verzichtbar machen.