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Original von SHF
Für eine Handlötung sehen die Lötstellen für meinen Geschmack zu gut aus, da ist normalerweise mehr Lötzinn im Spiel. Falls der LNBP mal getauscht wurde hat derjenige, der es gemacht hat, echt sauber gearbeitet (die Diode mal ausgenommen).
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Original von UFO
Ja. Und den Flußmittelresten am LNBP nach würde ich vermuten, daß der LNBP16 nachträglich von Hand eingelötet wurde. Maschinelle Fertigung sieht imho anders aus.
Auch das Flussmittel muss nicht bedeuten, bei meiner ist an einigen Lötstellen auch noch eine Menge Flussmittel drauf (Bild1). Die Karte hatte ich damals neu gekauft und daran rumgelötet wurde garantiert noch nicht (nicht mal von mir selber).

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Mir ist beim Betrachten meiner Bilder übrigens was merkwürdiges aufgefallen, die Karte ist mit einem LNBP13 bestückt (Bild2). Normalerweise müsste da doch ein LNBP16 drauf sein, oder stimmt der Eintrag im Wiki nicht?
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Um jetzt wieder zum Thema zurück zu kommen, wie kann man denn nun ob der Looptrough geht oder nicht.
Zusammengereimt hab ich mir bislang mal folgendes:
Tuner ohne Loop-Eingang -> geht nicht (das ist zumindestens eindeutig)
Tuner mit Loop-Eingang + LNBP13 + Diode -> geht
Tuner mit Loop-Eingang + LNBP13 + keine Diode -> geht nicht (gibt es diese Kombination überhaupt?)
Tuner mit Loop-Eingang + LNBP16 + keine Diode -> geht nicht
Tuner mit Loop-Eingang + LNBP16 + Diode -> Kurzschluss
Stimmt das so?
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Gelten müsste das dann doch auch für die rev2.1 Karten mit Looptrough fähigem Tuner?
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Die Fragliche Diode ist doch die unterhalb der Cinch-Buchse, die auf meinem Bild nicht bestückt ist.
This post has been edited 4 times, last edit by "UFO" (Oct 2nd 2007, 7:42am)
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Original von UFO
[Wobei man auch ohne Diode den Loop-Through - eingeschränkt - verwenden kann:
Die LNB-Versorgungsspannung vom Loop-Anschluß wird halt nicht weitergeleitet. D.h. es funktioniert, wenn die Karte den LNB speist.
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Original von morus
Also ich habe auch schon 1.3er gesehen, die scheinbar original mit lnbp16 und Diode bestückt waren. Vermutlich ist das einfach nur ein Fehler von TT/Katek.
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Auf dem ersten Bild von SHF sieht man, dass die 150uH Drossel (unterhalb 15 Ohm R) zwischen lnbp und Tuner nicht bestückt ist. Die scheint manchmal eingespart worden zu sein (hab ich bisher nur bei 1.5ern gesehen). Das könnte u.U. Auswirkungen auf den Empfang haben.
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Bei den Modellen mit fehlender Drossel fehlt auch der LM358 samt Beschaltung oberhalb des 15 Ohm Rs. Weiss jemand wozu der da ist? Meine Vermutung wäre, dass der für die H/V bzw. 22kHz Erkennung zuständig ist. Würde eine FF den lnbp13 gezielt in standby versetzen, um einem zweiten Receiver die Kontrolle über das LNB zu geben, könnte sie so feststellen, wie das LNB gerade konfiguriert ist...
Ich fand es nur eigenartig, da mein 1.5er eine der letzten gewesen ist (Bj 04).
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Original von UFO
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Original von SHF
Mir ist beim Betrachten meiner Bilder übrigens was merkwürdiges aufgefallen, die Karte ist mit einem LNBP13 bestückt (Bild2). Normalerweise müsste da doch ein LNBP16 drauf sein, oder stimmt der Eintrag im Wiki nicht?
Manchmal hat TT halt LNBP13 verarbeitet. Bei einer Karte ohne Loop-Through spielt es keine Rolle.
Katekbaut so Elektronikzeug im Auftrag.
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Btw, Katek höre ich in diesem Zusammenhang zum ersten Mal. Was haben die mit FF-Karten zu tun?
Die fehlt auch auf den 1.6ern und den 1.3er Datenkarten. (Die Drossel ist aber auf der vom LNBP aus gesehen gegenüberliegenden Seite des Tuners.)
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Original von morus
Auf dem ersten Bild von SHF sieht man, dass die 150uH Drossel (unterhalb 15 Ohm R) zwischen lnbp und Tuner nicht bestückt ist. Die scheint manchmal eingespart worden zu sein (hab ich bisher nur bei 1.5ern gesehen).
Da der LM358 auch bei der Datenkarte, die ja bis auf den fehlenden AudioDAC und OSD-Ram praktisch baugleich mit der 1.3 ist, fehlt, kann die Schaltung eigentlich nicht wirklich genutzt werden.
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Das könnte u.U. Auswirkungen auf den Empfang haben. Bei den Modellen mit fehlender Drossel fehlt auch der LM358 samt Beschaltung oberhalb des 15 Ohm Rs. Weiss jemand wozu der da ist? Meine Vermutung wäre, dass der für die H/V bzw. 22kHz Erkennung zuständig ist.
Doch, die Schaltspannung braucht er auch, nur zieht er einen deutlich geringeren Strom als ein LNB.
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Original von Hessi
ich habe einen aktiven achtfach Multiswitch. Soweit ich das verstehe, benötigt der keine Schaltspannung [...]
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Btw, Katek höre ich in diesem Zusammenhang zum ersten Mal. Was haben die mit FF-Karten zu tun?
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Ich denke, die Drossel ist nur beim BSRV2-Tuner der Rev 1.3 bestückt. Sie dient offenbar dazu, die LNB-Steuersignale vom LNBP13/16 einzuspeisen.
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Möglicherweise war die Schaltung vorgesehen, um einen DiSEqC-Rückkanal (DiSEqC 2.x Funktionalität) zu realisieren. Wurde offenbar später fallengelassen.
Bei denen, wo "made in Germany" drauf steht kann man wohl davon ausgehen, denke ich. Katek fertigt ja, nach eigenen Angaben, auch einige andere Receiver für TT.
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Original von morus
Katek fertigte vermutlich die Karten für TT. Zumindest deuten Katek Aufkleber auf manchen Karten darauf hin.
Die Karten mit Drossel haben dann auch LM358 drauf oder?
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Ich habe hier auch 1.5er mit und ohne Drossel.
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Sie dient wohl zur besseren Entkopplung der Sat-ZF von den Oberwellen des Step-Up Reglers und sonstigem hochfrequenten supply noise.
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Die Karten mit Drossel haben dann auch LM358 drauf oder?
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Die mit Drossel müssten eigentlich zu den ersten der 1.5er Serie gehören. Wie ist denn das Baujahr?
Zur Auskopplung würde man die nicht brauchen, wenn dann zur Einkopplung, um nicht gegen den niederohmigen Ausgang des lnbp treiben zu müssen. Die Schaltung sieht mir aber nicht danach aus. Ausserdem dürfte die Drossel mit 20 Ohm bei 22kHz keine nennenswerte Entkopplung darstellen. Ich denke auch, dass UFO da mit dem DiSEqC-Rückkanal richtig liegt.
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Ich denke eher die Drossel dient zur Aus- oder Einkoppelung von irgentwas.
Auf meiner steht 0604 und gekauft wurde die Ende `04.
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Original von morus
Mit: 2101 (21. Woche 2001?)
Ohne 0312 (12. Woche 2003?)
Auch zur Auskopplung eines AC-Signals macht das IMHO Sinn, durch den niederohmigen Ausgang des LNBP dürfte vom ankommende Signal sonst nämlich nicht mehr viel übrig bleiben.
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Zur Auskopplung würde man die nicht brauchen, wenn dann zur Einkopplung, um nicht gegen den niederohmigen Ausgang des lnbp treiben zu müssen. Die Schaltung sieht mir aber nicht danach aus. Ausserdem dürfte die Drossel mit 20 Ohm bei 22kHz keine nennenswerte Entkopplung darstellen. Ich denke auch, dass UFO da mit dem DiSEqC-Rückkanal richtig liegt.
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Original von SHF
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Original von morus
Auch zur Auskopplung eines AC-Signals macht das IMHO Sinn, durch den niederohmigen Ausgang des LNBP dürfte vom ankommende Signal sonst nämlich nicht mehr viel übrig bleiben.
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Zur Auskopplung würde man die nicht brauchen, wenn dann zur Einkopplung, um nicht gegen den niederohmigen Ausgang des lnbp treiben zu müssen. Die Schaltung sieht mir aber nicht danach aus. Ausserdem dürfte die Drossel mit 20 Ohm bei 22kHz keine nennenswerte Entkopplung darstellen. Ich denke auch, dass UFO da mit dem DiSEqC-Rückkanal richtig liegt.
Auf jeden Fall hat die Drossel wohl direkt mit der Schaltung um dem LM358 zu tun.
Nicht ganz. Die große 150 uH Drossel verbindet lediglich den Ausgang des LNBP13/16 mit Pin 1 des Tuners. Es wird also das Signal des LNBP in die SAT-Leitung eingekoppelt. Sie hat mit dem LM358 nicht direkt zu tun.
Das Eingangssignal für den LM358 wird über eine weitere kleine Drossel (schwarzes Bauteil neben 15R) von Pin 1 des Tuners ausgekoppelt.
CU
Oliver
This post has been edited 2 times, last edit by "UFO" (Oct 3rd 2007, 1:51am)
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Original von beagle
der gestrigen Bastelstunde

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Die Diode, von der hier immer die Rede ist (unter der Cinch Buchse), scheint nur auf Loopthrough Platinen enthalten zu sein. Sie liegt zwischen Pin 10 des LNBP und Tuner, ist laut Datenblatt (Figure 30.Single antenna receiver with master receiver port - low cost solution) eine Zenerdiode und liegt auf den Master Input des LNBP.
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Die Schaltspannung 14/18V wird also offensichtlich im Tuner erzeugt und im LNBP nur durchgeschleift.
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Original von beagle
Hallo,
jetzt muß ich doch auch einmal meine Erkenntnisse der gestrigen Bastelstunde mit Michael und des noch einmal Ausgeschlafen nachschauens zum Besten geben:
Wenn die Drossel 150uH (unter den 15Ohm R) nicht bestückt ist, findet sich parallel dazu ein 0Ohm SMD Widerstand auf der Platine. Ist hier aber nicht das Thema.
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Die Diode, von der hier immer die Rede ist (unter der Cinch Buchse), scheint nur auf Loopthrough Platinen enthalten zu sein. Sie liegt zwischen Pin 10 des LNBP und Tuner, ist laut Datenblatt (Figure 30.Single antenna receiver with master receiver port - low cost solution) eine Zenerdiode und liegt auf den Master Input des LNBP. Dieser schleift die Spannung an diesen Eingang auf LNBA durch. Folgend wird die Spannung an den Tunereingängen (die gleichspannungsmäßig mit den beiden LNB Anschlüssen parallel geschaltett sind) durchgeschleift.
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Die Schaltspannung 14/18V wird also offensichtlich im Tuner erzeugt und im LNBP nur durchgeschleift.
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Der LNBP 16 hat anstelle des MI Eingangs einen Logik input (line lenght compensation). Eigentlich gehört hier die Diode nicht rein ! (Michael: im Gegensatz zu meiner gestrigen Meinung, da habe ich etwas im Datenblatt übersehen. Es war halt schon spät ;-) ).
Da wird offensichtlich bei der Produktion dieser Platinen schon geschlampt. Auf den Loopthrough Platinen gehört IMHO ein LNBP13 !!
This post has been edited 2 times, last edit by "UFO" (Oct 3rd 2007, 2:30pm)
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Original von morus
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Die Diode, von der hier immer die Rede ist (unter der Cinch Buchse), scheint nur auf Loopthrough Platinen enthalten zu sein. Sie liegt zwischen Pin 10 des LNBP und Tuner, ist laut Datenblatt (Figure 30.Single antenna receiver with master receiver port - low cost solution) eine Zenerdiode und liegt auf den Master Input des LNBP.
Es handelt sich um eine Schottky-Diode, da die einen geringeren Vorwärtsspannungsabfall als normale PN-Dioden aufweisen. Eine Zener-Diode würde hier keinen Sinn machen, schon wegen der Polung nicht.
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Die Schaltspannung 14/18V wird also offensichtlich im Tuner erzeugt und im LNBP nur durchgeschleift.
Die Schaltspannung wird entweder im lnbp13 erzeugt oder über die Diode und den MI Eingang vom Receiver am LNB out durchgereicht, falls sich der lnbp im standby befindet.
CU
morus
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Original von beagle
Wenn ich das richtig verstanden habe, muß normalerweise der LNBP entweder Vcc1 oder Vcc2 zum LNB (via Tuner) durchschalten.
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Da aber beide Vcc parallel geschaltet sind, wird diese Funktion des LNBP nicht ausgenutzt. Die Schaltspannung (ich meine jetzt die 14/18V Umschaltung) wird also nicht vom LNBP erzeugt.
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Allerdings im Normalbetrieb auch nicht vom Tuner, wie Du schon richtig anmerktest.
Ich vermute mal, die Umschaltung 14/18V macht der LM1117. Hierbei wird vermutlich die Uref umgeschaltet.
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Hat jemand eigentlich eine Quelle für einen Schaltplan oder Teile davon ?
This post has been edited 1 times, last edit by "UFO" (Oct 3rd 2007, 2:54pm)
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Original von beagle
Hi Ufo,
das mit der Umschaltung verstehe ich so irgendwie nicht ganz. Wenn ich mir das Datenblatt noch einmal anschaue, fällt mir folgendes auf:
Es ist beim lnbp16 nur LNBA beschaltet. Die Basis des betreffenden Ausgangstransistors wird nur über die Referenspannungsquelle via Error AMP geschaltet. Demnach wird hier die Referenzspannungsquelle selbst umgeschaltet.
Und das ganze noch über Längsreglung ? Kein Wunder, daß es hier immer brutzelt.
Wird jetzt zusätzlich Vcc geändert oder nicht ? Warum wird dann hier doppelt gemoppelt ?

This post has been edited 1 times, last edit by "UFO" (Oct 3rd 2007, 3:48pm)