Could not load firmware file ngene_18.fw

  • Hallo,


    nach einem apt-get autoremove

    scheinen mir auf meiner yavdr 0.6 Client installation einige (Yavdr) Pakete entfernt worden zu sein, so dass nicht mehr vollständig gebootet werden kann. Ich lande jetzt auf der Eingabeaufforderung. Das Live Plugin und die Webkonfiguration sind nicht mehr ansprechbar. Vdr Instanzen scheinen zu laufen:


    Code
    1. service vdr status
    2. vdr start/running, process 2035


    Das erste Problem worauf gelaufen wird:


    Code
    1. ralf@Vdr1:~$ dmesg | grep ngene
    2. [ 5.854180] ngene: Found Linux4Media cineS2 DVB-S2 Twin Tuner (v5)
    3. [ 5.901168] ngene: Device version 1
    4. [ 5.928257] ngene 0000:02:00.0: Direct firmware load failed with error -2
    5. [ 5.928265] ngene 0000:02:00.0: Falling back to user helper
    6. [ 6.402629] ngene: Could not load firmware file ngene_18.fw.
    7. [ 6.402693] ngene: Copy ngene_18.fw to your hotplug directory!
    8. [ 6.403007] ngene: probe of 0000:02:00.0 failed with error -1
    9. ralf@Vdr1:~$

    Ein Bild gibt es so natürlich nicht mehr.

    Code
    1. uname -a
    2. Linux Vdr1 3.13.0-164-generic #214-Ubuntu SMP Wed Dec 5 10:42:33 UTC 2018 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
    Code
    1. lsmod | grep ngene
    2. ngene 37231 0
    3. cxd2099 13242 1 ngene
    4. dvb_core 121659 1 ngene

    Gibt es eine Möglichkeit die Yavdr pakete + ngene FW wieder in den Ursprünglichen Zustand zu versetzen oder ist eine Neuinstallation angesagt?


    Versucht habe ich schon ein apt-get update + apt-get dist-upgrade


    Wie finde ich heraus was alles fehlt?


    Ralf

    Files

    • dmsg.txt

      (18.4 kB, downloaded 74 times, last: )

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

    MLD Server 5.4 Testing on Virtual Box (Server)

    MLD Client1 5.4 Testing NUC6CAYH 8GB RAM

    MLD Client2 5.4 Testing Zotac IonItx P 4GB RAM (Atric V5)


    DD Octopus NET V2 Max M4


  • Meistens ist yavdr-essential ein guter Start. Ansonsten hilft nur das Backup, dass du nicht hast, oder?


    Wenn man die wichtigsten Konfigurationsdateien und seine Aufnahmen sichert, ist das Neuaufsetzen meist leichter. Und zukünftig bitte kein auto-remove auf einem yavdr-System machen.


    Oder noch besser: sich mit yavdr-ansible nebenbei auseinandersetzen. Für den nächsten vdr.


    Frohes Gelingen! Und einfach mal nach auto-remove und yavdr suchen, da gibt es schon diverse Beiträge.


    Lars

  • Die geänderten Konfigurationsdaten sind gesichert - hab ich beim anlegen vor 5 Jahren schon dokumentiert. Das sind ca. 2 Handvoll angepasste konfirurationsdaten also nicht das Riesen Problem. Ein komplettes Backup habe ich nicht, da mir der Aufwand zum (regelmäßigen) Erstellen größer als das Neuaufsetzen erschien.


    Und einfach mal nach auto-remove und yavdr suchen, da gibt es schon diverse Beiträge.


    Nun lese ich schon permanent hier mit und die Finger waren doch zu schnell - bzw. 'auto-remove' hat nicht meine Aufmerksamschwelle erreicht.



    Ok das heisst ich brauche mich mit

    bitte kein auto-remove auf einem yavdr-System


    das ist von daher unglücklich, da genau das auf meinem (nun gerade aus diesem Grunde plattgemachten) Ubuntu Server von Zeit zu Zeit notwendig war. Dort ist mir nämlich von Zeit zu Zeit die boot Partition mit kernels vollgelaufen (vermutlich original zu klein gewählt) Hat mich jedesmal geärgert nicht rechtzeitig da autoremove aufgerufen zu haben. Dachte ich mache damit (Ubuntu) Systempflege auch auf YaVdr :-( Der Weg war nicht weit.


    Oder noch besser: sich mit yavdr-ansible nebenbei auseinandersetzen. Für den nächsten vdr.

    Hab mich damit noch nicht auseinandergesetzt. Ist der Stand so weit, dass ich beim Neuaufsetzen diesen Weg gehen sollte? Hatte bis jetzt nicht den Eindruck dass die Ansible Installation bis jetzt schon vollständig / fertig ist.



    Ralf

    HP ProLiant MicroServer Gen8 G1610T 10 GB + Xeon + OMV4

    MLD Server 5.4 Testing on Virtual Box (Server)

    MLD Client1 5.4 Testing NUC6CAYH 8GB RAM

    MLD Client2 5.4 Testing Zotac IonItx P 4GB RAM (Atric V5)


    DD Octopus NET V2 Max M4


  • Und zukünftig bitte kein auto-remove auf einem yavdr-System machen.

    Eigentlich sollte das unkritisch sein, solange yavdr-essential installiert ist - und falls das aus irgendeinem Grund unabsichtlich deinstalliert wurde, fällt das eigentlich auf, wenn er plötzlich eine Menge Paket abräumen will - normalerweise sollten da nur alte Kernel-Pakete entfernt werden.

    Ist der Stand so weit, dass ich beim Neuaufsetzen diesen Weg gehen sollte? Hatte bis jetzt nicht den Eindruck dass die Ansible Installation bis jetzt schon vollständig / fertig ist.

    Das ist alles noch Work in Progress, ich hoffe, dass ich über die Feiertage das Frontend-Skript endlich soweit bekomme, dass es sich beim Start und Shutdown ähnlich wie in yaVDR 0.6 verhält.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Dort ist mir nämlich von Zeit zu Zeit die boot Partition mit kernels vollgelaufen

    Bei Ubuntuversionen vor 18.04 helfe ich mir immer mit den folgenden Einzeiler.


    Installierte Kernelpakete auflisten (alle außer dem aktuell aktiven):

    Code
    1. dpkg -l 'linux-[him]*' | sed '/^ii/!d;/'"$(uname -r | sed "s/\(.*\)-\([^0-9]\+\)/\1/")"'/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d'


    Wenn der Output geprüft und für gut befunden wurde, löschen:

    Code
    1. dpkg -l 'linux-[him]*' | sed '/^ii/!d;/'"$(uname -r | sed "s/\(.*\)-\([^0-9]\+\)/\1/")"'/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d' | xargs sudo apt-get -y purge


    Cheers,

    Ole

    The post was edited 1 time, last by OleS ().