Anlaufschwierigkeiten mit EPG, FEMON, Ausgabe...

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich nun einige Probleme gelöst bekommen habe (VDR läuft, auf der Antennendose ist ein DVB-C Signal vorhanden, getestet mit einem Fernseher), hänge ich an den weiteren Schritten. Folgende Probleme erkenne ich zur Zeit:


    Die epg.data bleibt leer, obwohl svdrpsend -d localhost -p 6419 lste jede Menge EPG-Infos ausgibt.


    femon -H meldet abwechselnd

    Code
    1. status SCVYL | signal 0% | snr 0% | ber 0 | unc 0 | FE_HAS_LOCK oder
    2. status | signal 0% | snr 0% | ber 0 | unc 0 |


    Habe den VDR restarted, seitdem funktioniert wenigstens svdrp wieder. Der Restart hat sich in den messages fogendermaßen verewigt:



    Die letzte Meldung wiederholt sich mit abweichenden pids, caids bzw. names ständig.


    Diese Meldung kommt auch recht häufig:

    Code
    1. 2016-01-20T15:11:12.377721+01:00 lucius vdr: [20741] frontend 1/0 timed out while tuning to channel 0 (), tp 354
    2. 2016-01-20T15:11:45.706972+01:00 lucius vdr: [20738] frontend 0/0 lost lock on channel 0 (), tp 378
    3. 2016-01-20T15:11:45.827671+01:00 lucius vdr: [20738] frontend 0/0 regained lock on channel 0 (), tp 378


    Seltener für andere Channels, bei denen dann auch ein Sendername in den Klammern steht.


    vdr --version liefert:



    aber svdrp liefert:


    Code
    1. lucius:/var/spool/video # svdrpsend -d localhost -p 6419 plug
    2. 220 lucius SVDRP VideoDiskRecorder 2.2.0; Wed Jan 20 16:03:12 2016; UTF-8
    3. 214-Available plugins:
    4. 214 End of plugin list
    5. 221 lucius closing connection


    Muss ehrlicherweise zugeben, dass ich noch nicht testen konnte, ob ich ein Bild bekomme, da ich derzeit von auswärts nur ssh-Zugriff habe. Auch zuhause muss ich mir erst einen Weg suchen, das zu testen, da der Rechner als reiner Server keine Hardware zur MPEG-Dekodierung hat. Obwohl, zum testen könnte es wohl auch so reichen? Wenn es ruckelt, ist ja erst mal nicht schlimm.


    Alle Vorschläge und Lösungsansätze sind willkommen.


    Danke und Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

    The post was edited 1 time, last by domreuter ().

  • So, hab jetzt mal versucht, per vdr-sxfe ein Bild zu bekommen. Habe das Kommando per ssh mit X11-forwarding von einer Windows-Maschine aus gestartet. X server lief, ein Fenster für die X11-Inhalte ist auch aufgegangen. Aber nicht lange. Auf der Shell lieferte vdr-sxfe:



    Macht irgendwie den Eindruck, dass das xineliboutput-Plugin nicht läuft? Auch wenn ich manuell als Server localhost oder die IP-Adresse des Servers angebe, ändert das nichts. Auch lokal auf dem Server aufgerufen bekomme ich kein Bild.

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

  • Wenn das was in Deinem Logfile dargestellt wird alles ist was Du startest hast Du kein Ausgabe Plugin:

    Code
    1. /usr/bin/vdr -c /etc/vdr -l 3 -u vdr -v /var/spool/video -w 90


    Wenn Du vdr-sxfe nutzen möchtest sollte die Zeile wie folgt aussehen:

    Code
    1. /usr/bin/vdr -c /etc/vdr -l 3 -u vdr -v /var/spool/video -P xineliboutput -w 90

    Gruß
    Frodo

  • Hallo Frodo,


    besten Dank schon mal für die Antwort, also lag ich gar nicht so falsch. Hab mir jetzt einen Wolf gesucht, wo ich das xineliboutput-Plugin aktiviere. Beim Versuch, das in der /usr/lib/systemd/system/vdr.service zu tun, ist gründlich daneben gegangen. Nach mehreren Fehlversuchen dachte ich eigentlich, den Urzustand wieder hergestellt zu haben - mein systemctl behauptet etwas anderes:



    In den messages findet sich dazu nichts, die letzten Einträge stammen von dem Versuch, vdr von Hand zu starten.


    Irgendeine Idee, was ich da verbogen habe und wo ich es wieder geradebiege?


    An einigen Stellen habe ich jetzt von einer /etc/vdr/plugins/xineliboutput/config gelesen, die bei mir aber nicht vorhanden ist. Was ist da faul?


    Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

  • Leider kann ich Dir nicht weiterhelfen, eventuell gibt es jemandem im Forum der ein ähnliches System verwendet, doch hierzu müsstest Du erst einmal näher beschreiben was Du überhaupt installiert hast:
    Betriebsystem, Distribution, usw.


    Man kann lediglich sehen das Du zum Start runvdr.extrem verwendest. Eine Suche hierzu im Forum könnte Dir auch weiterhelfen.:


    http://www.vdr-portal.de/board…unvdr.extreme#post1166911


    Wie das bei Dir eingebunden wurde mußt Du aber selbst herraus finden.

    Gruß
    Frodo

  • Hm, okay, Reboot tut gut - habe etwas gezögert, das aus der Ferne zu tun, hat aber nun doch geholfen.


    Bleibt also (erst mal) nur die Frage, wie vdr dazu bringe, xinelilboutput mitzustarten. Meine Hardware und OS stehen in der Signatur, VDR ist aus folgendem Repository installiert:


    openSUSE_13.1-VDR (http://download.opensuse.org/repositories/vdr/openSUSE_13.1/)


    Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

  • Wie sieht das Startscript aus?


    Ich meine erst mal die systemd-unit und dann, falls da ein weiteres Script aufgerufen wird, dann eben jenes.


    Lars.

  • Hallo Lars,


    das sind die Dateien, die ich bis jetzt als beteiligt herausgefunden habe. Der Lesbarkeit halber habe ich mal Kommentarzeilen und in einem Fall Leerzeilen entfernt.





    Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

  • Das ist ohne die Einrückung zwar etwas unleserlich, aber systemd verrät dir schon mal das:

    Code
    1. Documentation=man:runvdr.conf(5)


    Zusätzlich sieht man, dass "runvdr extreme" benutzt wird, und das scheint seine Konfiguration aus /etc/runvdr.conf zu laden. Also solltest du da mal reinschauen.


    Lars.

  • Ja, soweit war ich auch schon. Die runvdr.conf ist der letzte Schnippsel. Da finde ich aber außer dem conf-dir nichts, was darauf schließen ließe, wo ich den Plugin-Start einstellen kann. Und im conf-dir finde ich auch keine passende Stelle...


    Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

  • Das CONFIGDIR ist das Verzeichnis, wo der vdr seine setup.conf usw. erwartet. Das hat nichts mit den Plugins zu tun.


    Was sagt denn die manpage? => man 5 runvdr.conf


    Lars.

  • Dann schau dir die /etc/runvdr.conf mal genau an, diese Datei musst Du auf Deine Gegebenheiten konfigurieren.


    Im Abschnitt Plugins ist zum Beispiel beschrieben wie Du Plugins hinzufügen sollst, solange Du das nicht tust wird auch keines verwendet:


    Das heisst es muss zumindest eine Zeile wie folgt existieren:

    Code
    1. AddPlugin xineliboutput

    Gruß
    Frodo

  • So wie ich das sehe, muss in der runvdr.conf einfach nur eine Zeile

    Code
    1. AddPlugin xineliboutput --hier --die --gewünschten --Parameter --angeben


    hinzugefügt werden.


    Lars.

  • Ah jetzt ja, eine Insel - danke für den Tipp, genau das wars. xineliboutput geht zwar auf die Bretter, da gehe ich jetzt mal suchen, wo es klemmt, aber ein testweise eingefügtes epgserach kam ohne Mucken hoch und läuft. (Hatte den Bereich übersehen, weil komplett auskommentiert, und ein SuSE-vi färbt das dann dunkelblau auf schwarz. Werde das wohl mal umstellen müssen...)


    Vielen Dank nochmal und bis zur nächsten schier unüberwindlich erscheinenden Hürde ;-)


    Dominik


    Edit: mit -L hat es jetzt geklappt, da kein lokaler X-Server läuft, konnte er einen sxfe starten...


    Edit2: Oder auch nicht, dauert nur einen Moment länger, bis er abbricht...


    Damit habe ich es zuletzt versucht: /usr/bin/vdr -c /etc/vdr -l 3 -P xineliboutput -L -p -P epgsearch -u vdr -v /video -w 90


    Die entscheidende Fehlermeldung aus den messages ist wohl:


    Code
    1. runvdr.extreme[6853]: xineliboutput: unrecognized option '--nolocal'


    Das passiert sowohl mit der Option -L als auch mit --nolocal. Deshalb versucht er weiterhin, gleich einen vdr-sxfe zu starten, was nur scheitern kann. Ist diese Zeile aus dem Wiki


    Code
    1. -L --nolocal Kein lokales Frontend, nur fernbediente Frontends


    evtl. veraltet? Kennt jemand eine andere Option, das Plugin vom Start eines sxfe abzuhalten?

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

    The post was edited 4 times, last by domreuter ().

  • Jupp, das passt - vdr läuft jetzt inkl. xineliboutput, ein vdr-sxfe öffnet auch eine Instanz meines Xming, nur sehe ich hier nichts. Aber das werde ich mal lokal auf der Maschine weiterverfolgen, um die Zahl der möglichen Fehlerquellen zu reduzieren.


    Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

  • So, kleines Update, auch lokal bekomme ich kein Bild. Ein vdr-sxfe sieht so aus:



    Ein Ausgabefenster geht auf, zeigt aber keinerlei Inhalt.


    Meine vdr-Prozesse sehen jetzt so aus:


    Code
    1. lucius:~ # ps -ef|grep vdr
    2. root 1161 1 0 Jan25 ? 00:01:47 vdradmind
    3. root 9148 1 0 Jan25 ? 00:00:00 /bin/bash /usr/bin/runvdr.extreme
    4. vdr 9163 9148 0 Jan25 ? 00:06:57 /usr/bin/vdr -c /etc/vdr -l 3 -P xineliboutput -p --local=none --remote=37890 -P epgsearch -u vdr -v /video -w 90
    5. root 23683 23596 0 15:47 pts/0 00:00:00 grep --color=auto vdr
    6. lucius:~ #


    Mir isr noch nicht ganz klar, ob ich jetzt eher ein Problem mit der Ausgabe habe, oder ob mein VDR schon gar kein Bild empfängt. Damit bin ich wieder zurück bei der anfänglichen Frage, was es bedeutet, wenn femon 0% Signalstärke anzeigt, ich aber trotzdem EPG-Informationen bekomme. Hat der VDR eine andere EPG-Quelle als den DVB-Strom? Zeigt femon Quatsch an?


    Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1

  • Und ja, femon zeigt Quatsch, wenn der Treiber Quatsch liefert. Da gibt es leider keine einheitliche Schnittstelle, um Signalstärke usw. anzuzeigen.
    Entweder macht der Treiber da etwas, was femon erwartet, oder eben nicht.


    Lars.

  • Danke Lars, der Tipp war gut.


    Man kann in der Aufnahme das erwartete Bild im Pixelbrei erahnen, offensichtlich nimmt der VDR also auf, was an Signal reinkommt, das Signal ist aber bescheiden. Werde als nächstes also mal die Verkabelung überprüfen.


    Parallel dazu versuche ich mal herauszufinden, warum ich kein Livebild bekomme. Die Option -p sollte xineliboutput doch zum primären Ausgabedevice machen? Kann es sein, dass da etwas schiefgeht? Wird die Option evtl. genauso ignoriert wie --nolocal? Gibt es einen schnellen Weg, herauszufinden, welchen Weg VDR für die Ausgabe aktuell nutzt?


    Danke und Grüße


    Dominik

    Erster VDR-Versuch: 2x Quad-Core Xeon, DD Cine C2T2 v7, ein 14-Platten-NetApp-Shelf über 2 FC-Links à 2 GBit angebunden, btrfs RAID6, opneSuSE 13.1