StreamingServer auf QNAP-NAS, NetzwerkClients als Empfänger

  • Hallo zusammen,


    Habe gerade folgendes gefunden:


    [QPKG-DEVICE] TVH_Dev_Sundtek (arm-x19, x86, x86_64) - http://forum.qnap.com/viewtopic.php?f=276&t=57049


    D.h. ich könnte mir einen Sundtek DVB-S USB Empfänger kaufen, den an die QNAP hängen, QPKG installieren und dann auf JEDEM Gerät in meinem Netzwerk TV schauen?


    Hat das evtl. schon jemand in Betrieb?


    Irgendwelche Erfahrungen mit sowas?


    Danke im Voraus
    Gruß
    Wastl

    Mainboard: Asus AT3ION-i -- Case: LC-Power 1340mi -- DVBS: Tevii S470 -- 80 GB 2,5" HDD -- Artic v5 -- Logitech Harmony One -- yaVDR 0.3

  • Hat das evtl. schon jemand in Betrieb?


    Ich mache sowas mit meiner Dockstar, habe ich auch schon öfter erklärt.

    Irgendwelche Erfahrungen mit sowas?


    Geht


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Wie sehr ist die Dockstar ausgelastet?


    Hab die 419P+. Also auch nen 1,2GHz ARM. Und statt 128MB sogar 512MB RAM.


    Wie sehr "geht" es denn? Irgendwelche Einbußen? Bildqualität, Umschaltzeiten etc?


    Interessant wäre jetzt noch ob es mit nem AppleTV gejailbreaked, XBMC und einkompilliertem Live streambar ist...
    Ansonsten müsste ich mir noch ne separate Box suchen und XBMbuntu installieren...

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  • Wie sehr ist die Dockstar ausgelastet?


    Kaum, hat ja nichts zu tun.

    Wie sehr "geht" es denn? Irgendwelche Einbußen? Bildqualität, Umschaltzeiten etc?


    Wieso Einbußen, Bildqualität? Das ist digitales Fernsehen, entweder es geht, oder es geht nicht. Die Dockstar macht doch gar nichts mit dem Bild, das macht doch der Client.


    Umschaltzeiten hängen eher vom Client ab, das ist hier nicht streamdev! Das ist eine Funktionalität des sundtek-treibers.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
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  • Hallo,


    ja, ich hatte tatsächlich über ein Jahr ein QNAP (die 800 MHz-Variante TS110) im Einsatz. 2x DVB-S2-Empfänger von TechnoTrend (alias Pinnacle).


    Ich hatte Debian installiert (Google: "Debian Sheeva", dort gibt es How-Tos). Die Prozessor-Platform ist von Marvell und heißt "Sheeva". Ist allerdings auch schon etwas älter.


    Prinzipiell kann man DVB-X-Empfänger über USB anschließen. Auf der Platine selber wär ein mini-PCIe vorgesehen, ist aber nicht bestückt. Ich hatte den händisch nachbestückt,


    bekam aber kein PCIe-Signal heraus - kann daran liegen, dass die PCB evtl. nicht dafür ausgelegt ist (miniPCIe definiert PCIe und USB 2.0).


    Solange der VDR als Backend läuft, kann die CPU-Leistung fast nicht zu wenig sein. Es wird lediglich der digitale MPEG-Stream vom Satelliten empfangen und übers Netzwerk versendet. Also nur Daten 1:1 umschaufeln. Für FullHD kann man mit einer 15 MBit-Auslastung (von 100 MBit Netzwerkbandbreite) etwa rechnen. Das schafft etwa auch die ur-alte AMD Geode-Platform mit 300 MHz.


    Warum haben dann die NAS manchmal mehr und manchmal weniger CPU-Leistung? Das liegt daran, das NAS eben meist mit SAMBA laufen. SAMBA aber auch der Mount von NTFS (Windows-Partition, etwa für Backup) benötigen viiiiiieeeeeeel Rechenleistung.


    Gibt in die VDR-Suche hier mal "QNAP" oder "Sheeva" ein, dann findest du mehr dazu.


    Ich selber bin wieder auf die x86-Platform zurückgeschwenkt, die Kompilierung (und Korrektur von ARM-Byteorder-Sachen) sind schon nervig. Abgesehen davon ist der neuer Cedar-Trail von Intel (Atom N2xxx und D2xxx) äußerst preisaggresiv. Den Stromverbrauch kannst du vernachlässig, außer du möchtest jedes Milligramm CO2 sparen.


    Viel Spass damit.

    Server (productive): Intel DN2800MT, 2GB memory, 2 TB (Data) + 60 GB (System), Quad Receiver DVB-S2 TBS 6984, Hauppauge Nova-TD USB for Dual DVB-T, running Debian
    6.06 and VDR 1.7.28 (to be replaced soon w/ testing equipment)
    Server (testing): Biostar N3050NH, 4 GB memory w/ FlexPSU, 3 TB (Data) + 120 GB (System), Digitial Devices DuoFlex S2, Ubuntu 15.10 (later: also Duflex C/T)



    1x Client: Zotac E-350 OpenELEC-Image
    2x Client: Intel NUC, OpenELEC-Image
    [b]1x Client (testing):
    Windows 7
    Ausrangiert: MediaMVP Hauppauge (thru VDR + VOMP)


    Read my blog on http://www.receiverbox.de

  • Solange der VDR als Backend läuft, kann die CPU-Leistung fast nicht zu wenig sein. Es wird lediglich der digitale MPEG-Stream vom Satelliten empfangen und übers Netzwerk versendet. Also nur Daten 1:1 umschaufeln. Für FullHD kann man mit einer 15 MBit-Auslastung (von 100 MBit Netzwerkbandbreite) etwa rechnen. Das schafft etwa auch die ur-alte AMD Geode-Platform mit 300 MHz.


    Bei meinem Vorschlag läuft der VDR aber gar nicht auf dem NAS.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
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  • Bei meinem Vorschlag läuft der VDR aber gar nicht auf dem NAS.


    Gerald

    Je nachdem welche Dockstar Variante es ist, arbeitet dort das gleiche Silizium von Marvell drinnen. Ob die Plastikverpackung drum herum dann ein QNAP- oder einen Seagate-Logo-trägt ist dann schon fast egal.

    Server (productive): Intel DN2800MT, 2GB memory, 2 TB (Data) + 60 GB (System), Quad Receiver DVB-S2 TBS 6984, Hauppauge Nova-TD USB for Dual DVB-T, running Debian
    6.06 and VDR 1.7.28 (to be replaced soon w/ testing equipment)
    Server (testing): Biostar N3050NH, 4 GB memory w/ FlexPSU, 3 TB (Data) + 120 GB (System), Digitial Devices DuoFlex S2, Ubuntu 15.10 (later: also Duflex C/T)



    1x Client: Zotac E-350 OpenELEC-Image
    2x Client: Intel NUC, OpenELEC-Image
    [b]1x Client (testing):
    Windows 7
    Ausrangiert: MediaMVP Hauppauge (thru VDR + VOMP)


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  • Gerald
    Je nachdem welche Dockstar Variante es ist, arbeitet dort das gleiche Silizium von Marvell drinnen. Ob die Plastikverpackung drum herum dann ein QNAP- oder einen Seagate-Logo-trägt ist dann schon fast egal.


    Ich verstehe nicht was mir das sagen soll? Bei meinem Vorschlag läuft der VDR nicht auf der Dockstar, oder Qnap sondern nur auf den Clients. Der VDR auf den Clients kommuniziert über den Sundtek-Treiber remote mit den Sticks auf dem NAS.
    Wenn also kein VDR auf dem NAS läuft dann erzeugt der auch keine CPU-Last. Was hat das denn jetzt mit den CPUs zu tun? Egal welche CPU, ein Programm das gar nicht benutzt wird erzeugt keine Last.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
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  • Ich verstehe nicht was mir das sagen soll? Bei meinem Vorschlag läuft der VDR nicht auf der Dockstar, oder Qnap sondern nur auf den Clients. Der VDR auf den Clients kommuniziert über den Sundtek-Treiber remote mit den Sticks auf dem NAS.
    Wenn also kein VDR auf dem NAS läuft dann erzeugt der auch keine CPU-Last. Was hat das denn jetzt mit den CPUs zu tun? Egal welche CPU, ein Programm das gar nicht benutzt wird erzeugt keine Last.


    Gerald

    Achso, gut, das hatte ich nun tatsächlich missverstanden. Prinzipiell wird die Situation aber kaum anders sein. Der MPEG Stream muss genauso vom USB-Stick über die CPU aufs Netzwerk gelegt werden: einmal macht es der VDR, das anderemal die Remote-Verbindung via den Sundtech-Treiber. Ohne Recheneinheit gehts nun mal nicht ;-)

    Server (productive): Intel DN2800MT, 2GB memory, 2 TB (Data) + 60 GB (System), Quad Receiver DVB-S2 TBS 6984, Hauppauge Nova-TD USB for Dual DVB-T, running Debian
    6.06 and VDR 1.7.28 (to be replaced soon w/ testing equipment)
    Server (testing): Biostar N3050NH, 4 GB memory w/ FlexPSU, 3 TB (Data) + 120 GB (System), Digitial Devices DuoFlex S2, Ubuntu 15.10 (later: also Duflex C/T)



    1x Client: Zotac E-350 OpenELEC-Image
    2x Client: Intel NUC, OpenELEC-Image
    [b]1x Client (testing):
    Windows 7
    Ausrangiert: MediaMVP Hauppauge (thru VDR + VOMP)


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  • Achso, gut, das hatte ich nun tatsächlich missverstanden. Prinzipiell wird die Situation aber kaum anders sein. Der MPEG Stream muss genauso vom USB-Stick über die CPU aufs Netzwerk gelegt werden: einmal macht es der VDR, das anderemal die Remote-Verbindung via den Sundtech-Treiber. Ohne Recheneinheit gehts nun mal nicht ;-)


    Tatsächlich ist aber die CPU-Last nur für den Treiber deutlich niedriger als für Treiber, VDR und streamdev.


    Gerald


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  • Nach längerem überlegen stellt sich mir die Frage: Welcher wesentlichen Vorteil ergibt sich aus dieser Remote-Lösung?

    Server (productive): Intel DN2800MT, 2GB memory, 2 TB (Data) + 60 GB (System), Quad Receiver DVB-S2 TBS 6984, Hauppauge Nova-TD USB for Dual DVB-T, running Debian
    6.06 and VDR 1.7.28 (to be replaced soon w/ testing equipment)
    Server (testing): Biostar N3050NH, 4 GB memory w/ FlexPSU, 3 TB (Data) + 120 GB (System), Digitial Devices DuoFlex S2, Ubuntu 15.10 (later: also Duflex C/T)



    1x Client: Zotac E-350 OpenELEC-Image
    2x Client: Intel NUC, OpenELEC-Image
    [b]1x Client (testing):
    Windows 7
    Ausrangiert: MediaMVP Hauppauge (thru VDR + VOMP)


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  • Nach längerem überlegen stellt sich mir die Frage: Welcher wesentlichen Vorteil ergibt sich aus dieser Remote-Lösung?


    Ich benutze diese Konstruktion mit meinem Testsystem. Die Antennensteckdose ist nicht in Reichweite, ein Netzwerkkabel aber schon.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
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