Posts by c.h.

    Hallo Matthias,


    soweit sieht das ganze gut aus!


    In der Satellitentechnik ist DiSEqC neben den 14/18-Volt und 22 KHz-Umschaltung heutzutage Standard.

    Der Fernseher von der Schwiegermutter unterstützt laut Anleitung DiSEqC und kann somit ohne Probleme verwendet werden.


    Bei Multischalter-Betrieb verwendet man in der Regel Quattro-LNB, hier liegen die vier Empfangsbereiche einzeln an den vier Ausgängen an.

    Bei einem Quad-LNB können vier Receiver direkt angeschlossen, da die hier zusätzlich ein interne 22 KHz-Umschaltung integriert ist.

    Um nun mehr als vier Teilnehmer zu versorgen, unterstützen die meisten Multischalter auch Quad-LNB,

    indem im High-Band noch das 22 KHz-Signal aufmoduliert wird.


    Zu der Auswahl der Marke der LNBs kann ich keine Erfahrungswert liefern, da ich meistens Kathrein-LNBs verwende.

    Aber die Marke Inverto scheint aber gut zu sein. Preislich wären pro LNB 30 bis 40 Euro ein guter Wert.


    Beim Koaxialkabel würde ich auch auf hochwertiges Kabel setzen z.B. Kathrein LCD 111.

    Ein zusammenflicken von alten und neuen Kabeln sollte man vermeiden!

    Wenn es nicht vermeidbar, wäre es sinnvoll zu wissen, welche Kabel-Bezeichnungen zum Einsatz kommen sollen.

    So kann man abschätzen, ob das jeweilige Kabel noch geeignet ist.


    Die Satanlage sollte mit Hilfe von einem Satmessgerät eingemessen werden, da hier drei Postionen empfangen werden sollen und zusätzlich noch der Aspekt des UK-Spotbeam.


    Schöne Grüße


    Christian

    Hallo Matthias,


    vielen Dank für die Beantwortung des Fragenkataloges, ich werde mich morgen näher damit beschäftigen und etwas dazu schreiben.


    Aber nur mal vorab für den Standort der Satantenne, gibt es die Seite https://www.dishpointer.com.


    Hier kannst du deinen Standort eingeben und das Schüsselsymbol auf deinen gewünschten Montageort setzen.

    Nun die gewünschte Satposition einstellen und schauen was passiert. ;)
    Wenn du noch das Häkchen bei Options auswählst, kannst du noch die Höhe von eventuell vorhandenen Gebäuden oder Bäumen abschätzen.


    Schöne Grüße


    Christian

    Warum das? Ist der 28er schwächer, sodass man den zentraler einfangen sollte? Astra 19,2°O ist der primäre, daher hätte ich intuitiv die Schüssel auf diesen ausgerichtet um dort auch bei schlechtem Wetter den besten Empfang zu haben.

    Auf 28,2° Ost kommt der UK-Spotbeam zum Einsatz.

    Dies bedeutet, dass die jeweiligen Transponder/Sender ihre Ausleuchtzone auf die Britischen Inseln haben.


    In Deutschland können die Sender je nach Standort ab 60 bis 150 cm empfangen werden, Münster liegt in der 60 cm-Zone.

    Beim UK-Spotbeam gibt eine tageszeitliche Schwankung der Signalstärke.

    Um diese Schwankung auszugleichen und eine Schlechtwetterreserve zu haben, empfiehlt es sich einen größeren Parapolspiegel zu nehmen.

    Eine Parapolantenne hat einen Hauptbrennpunkt, indem die Signale optimal empfangen werden.

    Neben dem Hauptbrennpunkt gibt es noch die Nebenbrennpunkte, diese werden aber schwächer empfangen.

    Deshalb ist es empfehlenswert, die Antenne auf den schwächeren Satelliten auszurichten.


    Die Technik kannte ich bisher nicht, kurz angelesen. Sieht nach einer reinen Codierung des Streams aus, also nichts, was der VDR nicht noch „lernen“ könnte. Aber wenn du oben schreibst, dass die zehn Grad zwischen Astra 19 und 28 schon kritisch sind. Sind die 19+5=24 Grad zu 5°W vermutlich ohnehin nicht möglich.

    Zwei Satellitenschüssen sind ausgeschlossen. So viel sehen wir nicht, als dass sich das lohnen würde. Kriege ich auch nicht durch die Eigentümerversammlung, da meine Frau und Schwiegermama da vermutlich dagegen stimmen würden 😉.

    Die Multistream sind u.a für die professionelle Zuführung von DVB-T-Standorten im Ausland

    und somit nicht für den normalen Empfang gedacht.


    Es gibt aber wie schon angedeutet, Satkarten die diese Stream unterstützen, vorausgesetzt die Software unterstützt es auch.

    Ob beim VDR eine Entwicklung in diese Richtung angedacht ist, kann man hier im Forum mal anfragen.


    pino hat ein paar Satantennen genannt, die auch einen breiteren Empfangswinkel zulassen.

    Ich habe mir mal die entsprechenden Empfangswinkel heraus gesucht:


    Wavefrontier T90 Empfangswinkel: ± 25°

    Multibeam Maximum T85 Empfangswinkel: ± 24°

    Visio Bigsat Empfangswinkel: ± 20°


    Da die sich Orbitalpositionen auf den Äquator beziehen, muss man für den Empfangsort die wahre geographische Nordrichtung ermitteln.

    Zum Beispiel auf https://satlex.de/de/azel_calc.html


    Abstände der Satellitenpositionen in Münster:


    28,2° Ost: 154.52°

    Abstand: 10,91°

    19,2°Ost: 165.43°

    Abstand: 30,45°

    5,0° West: 195.88°


    Wie man sieht, haben wir zwischen 28,2° Ost und 5,0° West einen Abstand von 41,36°

    Somit würden nur noch die Wavefrontier T90 und Multibeam Maximum T85 als Satantennen in Frage kommen.


    Zur Verkabelung:

    Vermutlich baumförmig, weil das Haus von Anfang an Kabel hatte, nie Satellit. Es ist von den Vorbesitzern auch viel angeflanscht worden. Teilweise hängen Dosen an anderen Dosen indem man einfach ein Kabel in die vorherige Dose gesteckt hat. Das könnte man dann noch gerade ziehen.

    Ein zusammenschustern von alten bestehenden Leitungen würde ich nicht empfehlen!

    Eine Fachkraft kann eventuell abschätzen, welche Leitungen zur Signalverteilung noch nutzbar sind.


    Deshalb würde ich Dir empfehlen, den nachfolgenden Abschnitt abzuarbeiten:



    Um eine gute Anlagenplanung umzusetzen, wäre es hilfreich eine Anlagenskizze von der jetzigen Verkabelung (Koaxkabel und LAN) und vom zukünftigen Aufbau anzufertigen.


    Bitte folgende Punkte beachten:

    • Wieviele Satpositionen sollen definitiv empfangen werden?
    • Sollen diese an allen Empfängern verfügbar sein?
    • Wo soll die Satantenne montiert werden (Dach oder Hauswand)
    • Wo soll die Satverteilung sein? (Keller oder Dachboden)
    • Wo ist die zentrale Netzwerkverteilung?
    • Wo soll der VDR-Server oder SAT>IP-Server stehen?
    • Welches Übertragungsprotokoll soll definitiv verwendet werden? Streamdev-plugin oder SAT>IP
    • Wie viele Netzwerkstream sollen verfügar sein?
    • Wie sollen die VDRs in deiner Signatur eingesetzt werden?
    • Was für Anschlussmöglichkeiten hat der Fernseher der Schwiegermutter? Modellbezeichnung? Sattuner vorhanden?


    Wenn die o.g. Punkte beantwortet sind, kann man die Anlage entsprechend ausarbeiten und die einzusetzenden Komponenten dimensionieren.


    Was ich mir vorstellen könnte, wäre ein 9/8 (6)-Multischalter der den Fernseher der Schwiegermutter klassisch über Satkabel anbindet.

    Der VDR-Server würde dann je nach Anzahl der Tuner bis zu 4 Leitungen belegen.

    Die Clients können sich dann per Streamdev-plugin die Programme streamen lassen.

    Optional wäre auch ein Einkabelsystem denkbar, um auch die vorhandenen Anschlussdosen zu versorgen.


    Aber dazu mehr, wenn die Anlagenskizze vorliegt!


    gibt es wohl nur noch TF1 auf 33°O unverschlüsselt.

    Der Transponder sendet in der Übertragungsnorm DVB-S2X!

    Satkarten gibt es hierfür auch, aber hier ist wieder die Frage der Unterstützung durch die Software!


    Bei Fragen stehe ich Dir gerne zur Verfügung!


    Schöne Grüße


    Christian

    Hallo Matthias,


    gerne möchte ich deine Fragen beantworten!


    Zu Punkt 1:

    Die wichtigsten Satpostionen hast du schon genannt!

    Astra 19,2° Ost als Standard und Astra 28,2° Ost als zweite Position.


    Eine Multifeedlösung zwischen den beiden Positionen ist wegen dem Abstand schon etwas grenzwertig,

    aber mit einem großen Spiegel ab 90 cm wäre dies noch machbar.


    Den Spiegel würde ich auf Astra 28,2° Ost ausrichten und Astra 19,2° Ost schielen lassen.

    Was auch möglich wäre, beide Satpositionen schielend zu empfangen.


    Alternativ könnte man auch zwei einzelne Satantennen mit einem Durchmesser von 75 bis 90 cm verwenden.


    Auf Hotbird 13,0° Ost ist eine große Mischung von Sprachen zu empfangen, hauptsächlich italienisch, arabisch und polnisch.

    Eine Multifeedlösung mit Astra 19,2° Ost wäre hier einfacher umzusetzen.


    Die Positionen Astra 23,5° Ost und Eutelsat 5,0° West würden sich wegen den wenigen Sendern nicht wirklich lohnen.

    Auf 23,5° Ost wurde letztes Jahr das Bundestag-Fernsehen abgeschaltet und die meisten Sender sind verschlüsselt.

    Auf 5,0° West senden viele Sender als Multistream, was der VDR leider nicht empfangen kann.

    Mit entsprechenden Satkarten und Software am PC wären die Sender aber empfangbar.


    Zu Punkt 2:

    Von Eutelsat 5,0° West ist der Wide-Beam und Super-Beam in Deutschland mit einer Satantenne von 60 cm problemlos empfangbar.

    Für den NW Africa-Beam wäre eine 90 bis 100 cm große Satantenne empfehlenswert. Für das C-Band braucht es Satantennen ab 150 bis 200 cm.


    Zu Punkt 3:

    Um der besten Lösung ein wenig näher zu kommen, wie sieht die bestehende Infrastruktur und Verkabelung aus?

    • Wie sind die jetzigen Koaxialkabel verlegt, sternförmig oder baumförmig?
    • Liegen schon Netzwerkkabel?
    • Gibt es schon einen geplante Stelle, wo die Koaxialkabel und Netzwerkkabel zusammen kommen?


    Von jedem LNB würde je nach Variante (Quattro-LNB oder Wideband-LNB) vier oder zwei Kabel zum Multischalter kommen.

    Wäre auch eine Einkabelanlage denkbar? Dies hätte den Vorteil, dass man Kabel einsparen könnte und eventuell die vorhanden Koaxialkabel weiter verwenden könnte. Bei einer Einkabelanlage könnte man mit eine DD Max S8 mit Acht Tuner über ein Kabel versorgen.


    So könnte man den VDR als Sat2IP-Server einsetzen und die entsprechenden Clients versorgen.


    Technisch würde ich zweigleisig mit Koxialkabel und Netzwerkkabel zu den einzelnen Clients fahren.

    Bei Einsatz eines Einkabel-Multischalter mit mehr als 8 Userbänder würde über das Koxialkabel noch ein paar Userbänder für die lokalen Satempfänder zur Vefügung stehen.


    Bei einer klassischen Satverteilung bräuchte dann jeder Tuner ein eigenes Satkabel.


    Hier noch ein paar Links zur Info, falls noch nicht bekannt:


    https://www.lyngsat.com/

    http://satellitenempfang.info/britische_sender.html


    Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung!


    Schöne Grüße


    Christian

    Hallo zusammen,


    besteht noch der Bedarf, dass die vdr-wiki einen neuen Admin braucht?


    Ich würde mich gerne bereit erklären und die Seite betreuen.


    Schöne Grüße


    Christian

    Wenn man das macht, würde Ansible das System auf den im Playbook vorgegebenen Stand bringen - ob das das ist, was du haben willst, kannst nur du entscheiden.

    Ja, das wäre meine Motivation.

    Man möchte ja schließlich die Verbesserungen nutzen.

    Ja, das funktioniert sogar praktisch Statt apt-get kannst du auch das modernere apt verwenden, damit musst du ein paar Zeichen weniger tippen: https://wiki.ubuntuusers.de/apt/apt/

    Danke für den Tipp! :)

    Ja, aber die Rolle muss im Playbook enthalten sein, du müsstest also zusätzlich die Raute am Anfang der Zeile in https://github.com/yavdr/yavdr…ob/bionic/yavdr07.yml#L35 entfernen, bevor du das so aufrufst.

    Danke für Infos!

    Ich werde es ausprobieren, aber erst in 14 Tagen!

    Solange lese ich im anderen Thread mit, wie sich yavdr-ansible entwickelt! ;)


    Danke nochmals für eure Hilfe!


    Schöne Grüße


    Christian

    Welche git-Pakete meinst du? Falls es darum geht einen eigenen Branch für yavdr-ansible zu pflegen läuft das ja eigentlich darauf hinaus, dass man lernt mit Git umzugehen (wenn man es noch nicht kann).

    Ich habe das git-Paket von yavdr-ansible gemeint.

    Meine Arbeitskopie von yavdr-ansible ist/war vom 22. Dezember.

    Mittlerweile gab es ja ein paar Änderungen und wie habe ich die Möglichkeit diese Änderungen in meine Arbeitskopie einzubringen?

    Was ich gerade ausprobiert habe, im /home/user/yavdr-ansible-Verzeichnis ein git pull .

    So wie aussieht habe ich jetzt wieder den aktuellen git-Stand von yavdr-ansible, ist das richtig?


    Sollte man nach einer Aktualisierung, dass komplette playbook erneut mit sudo -H ./install-yavdr.sh durchlaufen lassen?

    Möglichkeiten der Installation von normalen Pakete über apt-get / eventuelle Konflikte mit yavdr-ansible
    Möglichkeiten des Updates mit apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade / eventuelle Konflikte mit yavdr-ansible

    Ein apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade habe ich auch ausprobiert, dies würde ohne Konflikte funktionieren.


    Ansonsten stecken die wichtigen Pakete (wenn man von VDR und KODI) absieht in ppa:yavdr/experimental-main.

    Das die Pakete für den yavdr vom ppa:yavdr/experimental-main kommen, habe ich beim Update bzw. anhand der Einträge in den Paketquellen gesehen. Theoretisch könnte ich dann ein vdr-plugin-* per apt-get installieren?


    also um z.B. nur die Rolle yavdr-xorg (und ihre Abhängigkeiten) aus dem Playbook yavdr07.yml ausführen zu lassen:

    sudo -H ansible-playbook yavdr07.yml -b -i 'localhost_inventory' --connection=local --tags="yavdr-xorg"

    Hätte dann der Grundbefehl für eine einzelne Rolle diesen Aufbau:


    sudo -H ansible-playbook yavdr07.yml -b -i 'localhost_inventory' --connection=local --tags="ROLLENNAME"


    Den Rollenname kann man dann anhand von https://github.com/yavdr/yavdr-ansible/tree/bionic/roles entnehmen?


    Als Beispiel serial-ir:

    sudo -H ansible-playbook yavdr07.yml -b -i 'localhost_inventory' --connection=local --tags="serial-ir"


    Gerne, falls du da etwas zusammenfassen willst, lässt sich das sicher in die README.md, einen Forenpost oder ein Wiki packen.

    Bevor ich Zeit in eine Dokumentation für Anwender (in dem Stil wie ich es zu yaVDR 0.6 geschrieben hatte) investiere, hätte ich nur gerne erst mal ein gut funktionierendes Grundgerüst - mit den ab und an auftretenden Problemen beim Attachen des Frontends, der Konfiguration des X-Server für Intel-IGPs und einem (möglichst lokalisierbarem) Template für Menuorg gibt es ja noch Baustellen, die weiter oben auf der TODO-Liste stehen. Vor dem Jahreswechsel war das Interesse an den Projekt ja auch noch deutlich geringer

    Ich würde dem Projekt auch gerne wieder etwas zurückgeben.

    Da ich leider nicht programmieren kann, möchte ich gerne dann einen Teil zur Dokumentation beitragen.

    Schauen wir mal, wenn es soweit ist.


    Schöne Grüße


    Christian

    Sorry, dass hatte ich leider überlesen das man laut deiner Anleitung keine Modelines verwenden sollte.


    Zum Versuch habe ich mal meine Konfiguration gemäß deiner Anleitung angepasst und habe u.a. die Modelines auskommentiert.

    Leider hat es bei mir nicht funktioniert, dass Bild wird mit 60 Hz statt 50 Hz angezeigt.


    Bei der Angabe der festen Modelines wird während des booten und des yaVDR-Splashscreen laut Fernseher 60 Hz angezeigt,

    ab dem Moment wo das Fernsehbild kommt wird auf 50 Hz umgeschalten.


    Vielleicht ist je nach Setup der Geräte möglich keine Modelines oder im anderen Fall erforderlich feste Modelines zu verwenden?

    Das muss man wohl ausprobieren. Die Anleitung würde ich jetzt aber mal so stehen lassen, sie wird sicherlich eine Konfigurationshilfe sein.


    Hättest du sonst noch eine andere Idee?


    Schöne Grüße


    Christian

    Da stecken zusätzliche Logos für Kabel1 und Pro7 im Paket (habt ihr dafür auch Templates gebastelt?) und ein das_erste.png, das vermutlich das ard_icon.png ersetzen soll, oder?

    PS: für yavdr-ansible müssen die yavdr-addon-* Pakete grundlegend überarbeitet werden, weil weder die Upstart-Skripte noch die Templates für yavdr-ansible passen.


    Die Datei ard_icon.png ist schon richtig, entspricht auch der aktuellen Corporate Identity von der ARD / Das Erste.

    Die Datei das_erste.png ist nur reingerutscht, diese kann ignoriert und gelöscht werden.

    Für ProSieben und kabel eins haben wir kein Template erstellt, diese müssten nach der Anleitung im ersten Post noch selbst erstellt werden.

    War auch als Option gedacht, um die Senderfamilie ProSiebenSat.1 zu ergänzen.


    Die Logos / Ergänzungen sind für yaVDR 0.6.x gedacht.

    Ich habe es schon mitbekommen, bei yavdr-ansible ist vieles anders. ;)


    Schöne Grüße


    Christian

    Hallo zusammen,


    ich habe mal mit meinem Kumpel die Logos des yavdr-addon-mediathek überarbeitet, im Dateianhang findet Ihr die entsprechende zip-Datei.

    Die Logos müssen nach /usr/share/yavdr/images kopiert werden.


    Der Vollständigkeit halber haben wir auch noch die Logos von ProSieben und kabel eins erstellt (Senderfamilie mit SAT.1).

    Um die entsprechenden Logos zu nutzen müsst ihr noch gemäß folgender Anleitung die Mediatheken einbinden.


    Bei der ARD-Mediathek hat sich kürzlich die Hyperlinkadresse geändert, die neue Adresse lautet: http://www.ardmediathek.de/ard/ (ohne des Zusatz /servlet/).

    Auf die schnelle und ohne Berücksichtigung des Template, kann der Link in folgender Datei ediert werden: /etc/init/mediathek-ard.conf

    Um die Update-Sicherheit zu haben, kann auch ein Custom-Template gemäß der yaVDR-Anleitung erstellt werden.


    Wäre es möglich, dass die Paket-Maintainer die Logos und Adressänderung in ein Update mit aufnehmen?


    Vielen Dank!


    Schöne Grüße

    Christian

    Hallo zusammen,


    erst einmal ein Dankeschön an seahawk1986 für die tolle Arbeit an yavdr-ansible!


    Ich habe über Weihnachten den VDR 2 in meiner Signatur auch mit yavdr-ansible ausgestattet.

    Die Installation/Einrichtung von Ubuntu 18.04 Server, yavdr-ansible und xorg.conf hat gut funktioniert.


    Nun möchte ich mir mein System nicht durch falsche Befehle zerschiessen und möchte deshalb mal nachfragen,

    ob es möglich wäre eine gesamte zentrale/angepinnte Anleitung/Howto zu folgenden Punkten zu schreiben:


    • Voraussetzung (Ubuntu Server) für yavdr-ansible (Anleitung gibt es schon / nur der Vollständigkeit halber)
    • Installation der git-Pakete von yavdr-ansible (Anleitung gibt es schon / nur der Vollständigkeit halber)
    • Update der git-Pakete von yavdr-ansible
    • Möglichkeiten der Installation von normalen Pakete über apt-get / eventuelle Konflikte mit yavdr-ansible
    • Möglichkeiten des Updates mit apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade / eventuelle Konflikte mit yavdr-ansible
    • Möglichkeiten der Installation / Nutzung von weiteren git- oder ppa-Paketquellen / eventuelle Konflikte mit yavdr-ansible
    • Möglichkeiten der Befehle / Konfiguration, um die einzelnen Rollen im playbook auszuführen zu können
    • Übersicht der unterstützen Ausgabeplugins und Codec


    Eine zentrale/angepinnte Anleitung/Howto wäre super!


    Im Haupthread zu yavdr-ansible sind die Punkte sicherlich auch schon behandelt worden,

    aber im weiteren Diskussionsverlauf gehen die Punkte irgendwie immer unter.


    Für einen Einsteiger oder Fortgeschrittenen ist es hier schon schwierig den Überblick zu behalten. ?(


    Gerne kann ich euch beim dokumentieren helfen! ;)


    Schöne Grüße


    Christian

    Die xorg-Konfiguration sieht soweit gut aus, die Extensions-Section kannst du m. E. auch komplett rauslöschen.

    So wie ich die manpages zu xorg.conf verstanden habe, es etwas mit dem vertikalen und horizontalen Synchronsignal zu tun.

    Dies würde mit dieser Option abgeschaltet.


    Zur Ermittlung der Daten für die xorg.conf bei Intel-IGP, habe ich im diesem Beitrag eine kleine Anleitung geschrieben.


    Schöne Grüße


    Christian

    Erstellung einer xorg.conf / 20-intel.conf für Intel-Grafikeinheiten


    Ergänzend zum Eingangsbeitrag von fnu hier noch eine Anleitung,

    wie man selber eine xorg.conf / 20-intel.conf für Intel-Grafikeinheiten

    und dem eigenen Monitor / Fernseher erstellen kann.


    Hier die Anleitung:


    Um zu wissen welche Auflösungen und Bildschirmwiederholfrequenzen der Monitor unterstützt,

    können diese auf der Konsole ermittelt werden.


    Auf der Konsole zuerst das Display exportieren (je nachdem wo der Monitor angeschlossen ist):

    export DISPLAY=:0


    Ermittelung der unterstützenden Auflösungen des Display:

    xrandr -q


    Ermittelung der Modeline für z.B. 1920x1080 50 Hz:

    cvt 1920 1080 50


    Ergebnis der Ausgabe:

    Modeline "1920x1080_50.00" 141.50 1920 2032 2232 2544 1080 1083 1088 1114 -hsync +vsync


    Die ermittelten Modelline können dann in der Section "Monitor" in der xorg.conf / 20-intel.conf eingetragen werden.

    (Siehe Abschnitt weiter unten)


    Aufbau der xorg.conf / 20-intel.conf


    Die xorg.conf / 20-intel.conf hat bei einem Display 3 Abschnitte (Device, Screen und Monitor).


    Im Abschnitt Device wird die Grafikeinheit mit den entsprechenden Optionen beschrieben.

    Wenn gewünscht, kann bei BoardName auch die eigene Grafikeinheit eingetragen werden.

    Die restlichen Werte brauchen nicht verändert werden.

    Meine Konfiguration hat auch die Option mit der CustomEDID.


    Im Abschnitt Screen wird festgelegt, wo der Monitor angeschlossen ist.

    In der SubSection werden die Auflösungen und Bildschirmwiederholfrequenzen des Monitor festgelegt.


    Im Abschnitt Monitor werden dann die ermittelten Modeline eingetragen.


    Bitte beachtet das cvt die Modeline mit einem "_" ausgibt, in der Anleitung von fnu ist ein "@".

    Die Angaben müssen in der xorg.conf / 20-intel.conf und /etc/default/grub dann gleich sein.


    Beispiel-xorg.conf / 20-intel.conf:

    Als Grundgerüst kann diese Konfiguration übernommen werden und auf die eigene Bedürfnisse angepasst werden.


    Wer sich in diesem Thema weiter vertiefen möchte, findet in den manpages auch Hilfe:

    https://manpages.ubuntu.com/ma…/bionic/man4/intel.4.html

    https://manpages.ubuntu.com/ma…nic/man5/xorg.conf.5.html


    Schöne Grüße


    Christian

    Damit der VDR mit dem softsddevice über die Tastur bedient werden kann,

    gibt es auch die Möglichkeit in der Datei /etc/default/vdr die beiden Optionen hinzufügen:


    KEYB_TTY=/dev/tty7

    KEYB_TTY_SWITCH=1


    Mit der ersten Option liegt die Bedienung des VDR auf der gewünschten Konsole,

    die zweite Option ist die Erlaubnis auf die Bedienkonsole zu wechseln.


    Da yaVDR auf dem Template-System basiert muss die Datei /etc/default/vdr darüber erstellt werden.


    Die Befehle lauten:

    sudo mkdir -p /etc/yavdr/templates_custom/etc/default/vdr sudo cp /usr/share/yavdr/templates/etc/default/vdr/10_main /etc/yavdr/templates_custom/etc/default/vdr/10_main


    Nun die beiden oben genannten Werten in die neu erstellte 10_main eintragen und speichern. Zum Schluss noch ein

    sudo process-template /etc/default/vdr ausführen.


    Zur Kontrolle nochmal in die Datei /etc/default/vdr reinschauen und wenn alles geklappt hat,

    kann der VDR nach einem Neustart über die Tastatur bedient werden.


    Zum nachlesen gibt es unter folgender Datei noch eine Hilfe: /usr/share/doc/vdr/README.Debian.gz


    Zur eventuellen Anpassung der Tastaturbelegung unter

    /var/lib/vdr/remote.conf:

    Die Belegung ist auf der Basis von yaVDR, wie sie in der yaVDR-Anleitung beschrieben ist.

    Ein paar Tasten habe ich noch korrigiert, da die aus dem yaVDR-Konfiguration nicht ganz gepasst hat.

    Auf User 1 (F5) bis User 4 (F8) liegen FastRew / Play / FastFwd / Stop.


    Wenn noch Tasten fehlen, können diese unter der Konsole mit dem Befehl showkey -a ermittelt werden.

    Dann müssen die angezeigten Hex-Codes z.B. für F1: 0x1b 0x5b 0x5b 0x41 auf 000000001B5B5B41 umgeschrieben werden und einer VDR-Funktion zugeordnet werden.


    In der vdr-wiki gibt es auch einen Artikel dazu: remote.conf


    Schöne Grüße

    Christian

    Hallo Markus,


    ich plane in absehbarer Zeit ein VDR-System auf Basis des Intel Sockel 1151 v2 aufzubauen.

    Primäres Ziel ist die UHD- und DVB-T2 H.265-Unterstützung.

    Als Prozessor wird der Intel Celeron G4900T zum Einsatz kommen.


    Bei dem Motherboard liebäugele ich mit dem ASRock B360M-HDV.

    Eine interne serielle-Schnittstelle ist vorhanden.


    Die Slot-Verteilung wäre auch perfekt, da die Anordnung PCIe x1, PCIe x16 und PCIe x1 ist.

    So wäre die Empfangskarte bei einer optionalen Grafikkarte dahinter.


    Vielleicht wäre dies auch eine gute Basis für deinen neuen VDR. :)


    Schöne Grüße


    Christan

    Hallo zusammen,


    es ist schon eine Weile her, als wir die empfohlenen Einstellungen getestet haben.

    Sie funktionieren und der Rechner ist per Timer hochgefahren.

    Ich bin nur noch nicht zum berichten gekommen, deshalb hier nun die Rückmeldung!


    Nochmals vielen Dank!


    Schöne Grüße


    Christian