Posts by rfu

    Ich habe seit einiger Zeit meinen Aufnahme-VDR im Docker Container laufen. Basierend auf einem Ubuntu 20.04 image ein yavdr und die für mich wichtigen Plugins installiert. Etwas tricky ist es das in einen Hauptprozess zu bringen, da einige Dinge als Services laufen...

    Prinzipiell kann man dann per Netzwerk alles machen was man auch sonst kann, also z.B. Streamdev, mein Haupt-Usecase ist aber aufnehmen und die Aufnahmen dann später ansehen - als Client verwende ich einen Raspi (mit einem alten vdr, da der ja nur abspielt - müsste ich mal aktualisieren). Die Aufnahmen sind einfach per NFS/Samba zugreifbar.

    Bezüglich TV-Karte: Du mußt auf dem Host die nötigen Treiber installiert haben, nicht im Gast, damit der Host die Karte erkennen und weiterreichen kann.


    rfu

    Das angesprochene "svdrpsend next" zeigt die Startzeit/Datum der nächsten Aufnahme an. Wenn diese Zeit (date formatieren und vergleichen) > der aktuellen Zeit/Datum ist, kann der VDR bis dahin gestoppt werden. Ist die "next"-Zeit < der aktuellen Uhrzeit/Datum, läuft eine Aufnahme.

    mit

    Code
    1. svdrpsend next rel

    bekommst Du die relative Zeit, ist diese negativ läuft eine Aufnahme - ist im Script einfacher zu verarbeiten :-)

    Ja, ich lasse nach den Aufnahmen in einem Script alles, was noch nicht H264 ist, auf dieses Format konvertieren und anschließend Markad mit der cut-Option laufen. Ist die Länge des geschnittenen Videos (ffprobe) >2/3 des Originals, wird umbenannt, Index neu erstellt usw.

    Bisher war mir der Aufwand mich mit einem solchen Script zu beschäftigen zu hoch, da ich die Filme normalerweise eh nur einmal anschaue und dann lösche (also auch keine Konvertierung nach H264)...


    Aber danke für die Tipps!

    Das Feature was mich bislang davon abgehalten hat rein auf Kodi zu wechseln ist Markad und das Überspringen der erkannten Werbepausen - das gibt es für Kodi soweit ich weiß bislang nicht, oder? Oder geht da was mit VNSI?

    Nun gut, Markad ist ja deutlich verbessert in letzter Zeit, vielleicht könnte man dann schneiden - bislang bin ich davor zurückgeschreckt, damit ich bei falscher Schnittmarke schnell mal noch das anschauen kann was in der angeblichen Werbepause liegt.

    Hallo,


    ich habe einen RaspberryPi 3 den ich als VDR Client am TV nutze (der VDR Server läuft woanders), auf dem Client habe ich außerdem Kodi. Nun ist die Software da schon älter (VDR 2.2.0, Kodi 14?) und meine selbstgestrickten Scripte zum umschalten zwischen den beiden müsste ich erstmal wieder verstehen ;)

    Da habe ich mich gefragt: Gibt's sowas nicht vielleicht schon als fertige Lösung? Oder als "Bauanleitung"?


    rfu


    P.S.: Ich habe VDR + KODI zusammen auf dem Pi? gesehen, aber da geht's um ein Server-Szenario - mein client braucht kein input device, ich schaue eigentlich nur aufgenommene Filme die per NFS share verfügbar sind...

    Hi,


    den ersten Teil hatte ich, aber:

    Und dass die Locale-Dateien verworfen werden liegt an der Datei /etc/dpkg/dpkg.cfg.d/excludes im Image für Ubuntu 20.04 - da wurde dpkg so konfiguriert, dass es u.a. die Translations aus den Paketen wegwirft - das sollte man also vor der Installation der VDR-Pakete ändern.

    das war genau was mir fehlte, jetzt tut's!


    Herzlichen Dank seahawk1986 !!!


    rfu

    Ja, locales wird installiert (hatte es sogar mit locales-all probiert)... im Terminal sehe ich die installierten Locales auch, aber es werden anscheinend keine VDR Texte gefunden, vdr sucht in /usr/share/locale und da liegen viele Locale-Verzeichnisse, die aber alle leer sind. Daraufhin schaltet der vdr dann auf Englisch zurück...


    Ich habe mal als Workaround den Inhalt von /usr/share/localeaus dem Ubuntu 18.04 / vdr 2.4.0 Container in den Ubuntu 20.04 / vdr 2.4.5 Container kopiert, damit funktioniert's dann...


    Natürlich hast Du Recht daß die Idee von Docker eigentlich ist, genau einen Prozess im Container laufen zu lassen. Meine Kenntnisse der Innereien von VDR sind aber leider so beschränkt, daß das bei mir nicht funktioniert hatte. Aber vielleicht Wert mal wieder einen Blick drauf zu werfen... :)


    rfu

    Hi,


    hab' jetzt nochmal genauer geschaut, scheint das keine Texte in /usr/share/locale/de_DE/LC_MESSAGES vorhanden sind... wo müssten die denn herkommen? Oder bin ich auf der falschen Spur??

    Die locales de_DE und de_DE.UTF-8 habe ich natürlich über locale-gen generiert...


    rfu

    Ich verwende s6-overlay...

    Im Start-script habe ich (von vdr-headless)

    Code
    1. export LANG="de_DE.UTF-8"

    und dann

    Code
    1. exec s6-setuidgid vdr vdr

    irritiert hat mich, daß es ja mit 18.04 tut, aber zugegebenermaßen habe ich auch eine neuere Version von s6-overlay, vielleicht muß ich da noch mal genauer reinschauen...

    Hi,


    ich habe mal meinen Aufnahme-Server aktualisiert. Es läuft (im Docker) ein Ubuntu 20.04 mit vdr 2.4.5 aus dem yavdr experimental ppa. Das funktioniert alles, nur ist die Anzeige in Englisch und ich schaffe es nicht das zu ändern... lästig ist dabei, daß im live plugin dann auch die Uhrzeiten als 12- statt 24-Stunden basiert da stehen (aber ohne am/pm), siehe Bild:


    Man achte auf den "Dienstag" ;)

    Aber auch im OSD sind nur englische Texte.


    Ich habe die locale de_DE.UTF-8 per locale-gen generiert und LANG, LANGUAGE und LC_ALL gesetzt. Im Terminal sieht es auch gar nicht schlecht aus:

    Irgendeine Idee wo es noch dran liegen könnte? Daß ich den locale-gen brauche da das ubuntu docker-image die Locales nicht enthält ist mir klar. Ich habe das gleiche setup mit Ubuntu 18.04 und vdr 2.4.0 auf deutsch am laufen...


    rfu

    Hi,


    mit meinen bescheidenen Docker Kenntnissen würde ich sagen unter

    Code
    1. - 64019:6419/tcp
    2. - 64019:6419/udp
    3. - 6419:6419/udp

    mappst Du den Container-port 6419/udp sowohl auf host port 64019 (zweite Zeile) als auch 6419 (dritte Zeile), ich weiß nicht ob Docker das unterstützt...


    Aber möglicherweise leite ich Dich da auch völlig in die Irre weil ich Dein Setup nicht komplett verstanden habe...


    Du hast den Server VDR auf svdrp port 6419, der im docker auf 64019 gemappt wird. Wenn Du jetzt vom client aus auf 64019 zugreifst bekommst Du einen Timeout? Wenn Du sagst Du kannst den UDP Port nicht ändern... auf dem Server oder auf dem Client?


    rfu

    Hi,


    jetzt erst Dein Post gesehen...

    Bei mir ist das einfach im docker-compose.yml direkt gemappt:

    Code
    1. ports:
    2. - "2004:2004" # streamdev
    3. - "3000:3000" # streamdev
    4. - "4444:4444"
    5. - "6419:6419" # svdrp
    6. - "6420:6420" # vdrmanager
    7. - "8002:8002" # restfulapi
    8. - "8008:8008" # live
    9. - "34890:34890" # vnsiserver

    also auf Port 6419, und zumindest remoteosd funktioniert problemlos...

    In Deinem obigen Mapping scheint mir zumindest

    Code
    1. - 64019:6419/tcp
    2. - 64019:6419/udp
    3. - 6419:6419/udp

    widersprüchlich, da Du versuchst den selben Port mehrfach unterschiedlich zu mappen. Gibt es einen Grund warum Du auf 64019 möchtest?

    Was sagt denn docker ps über das mapping zur Laufzeit?


    rfu

    Hallo,


    ich wollte meinem VDR per restfulapi-plugin die Timer-Konflikte entlocken... Plugins sind installiert:

    Wenn ich das restfulapi aufrufe per http://localhost:8002/searchtimers/conflicts.json dann erhalte ich eine Antwort, die mir wenig sagt:


    Es gibt einen Eintrag pro Konflikt, und die erste lange Zahl vor dem Doppelpunkt gibt mir wohl den Zeitpunkt des Konflikts (Start-Zeit des zweiten Timers), aber was sagt mir der Rest? Ich konnte das nicht gegen Kanalnummern oder so matchen...


    rfu

    Naja, die Variante über die <blau>-Taste wäre für gelegentliche Nutzung einfacher als das auf der command line zu machen oder selbst erstellte Skripte aufzurufen, für die Massenverarbeitung sicher zu umständlich :D
    Die Ablage

    Quote

    \\vdr\GZSZ\2016-06-15-irgendwas\00001.ts

    ist für Filme, d.h. ohne Gruppierung. Dein Film heißt also hier GZSZ. Wenn Du eine Gruppierung haben willst mußt Du wie schon von Dir selbst geschrieben einen weiteren Ordner einfügen

    Quote

    \\vdr\GZSZ\GZSZ\2016-06-15-irgendwas\00001.ts

    um im Ordner GZSZ den Film GZSZ zu haben. Falls vorhanden würde man hier meist den Film dann nach der Episode benennen.
    Was ich eigentlich sagen wollte: Du kannst hier den Ordnernamen (das erste GZSZ) schon in den Timer mit aufnehmen, dann landet die Aufnahme gleich an der richtigen Stelle. Siehe man page timers.conf unter File:

    Quote

    File
    The file name this timer will give to a recording. If the name contains any ':' characters, these have to be replaced by '|'. If the name shall contain subdirectories, these have to be delimited by '~' (since the '/' character may be part of a regular programme name). The special keywords TITLE and EPISODE, if present, will be replaced by the title and episode information from the EPG data at the time of recording (if that data is available). If at the time of recording either of these cannot be determined, TITLE will default to the channel name, and EPISODE will default to a blank.


    Und wenn Du epgsearch verwendest, dann kannst Du einfach beim Suchtimer "Serienaufnahme" (oder so ähnlich) auswählen, das führt dazu daß für die Aufnahmen der Titel als Ordnername verwendet wird und die Episode als Film-Name.


    Also mit dem Ausgangsbeispiel könnte man in einem Timer als File "zzz4_serien~TITLE~EPISODE" angeben um auf /video/zzz4_serien/GZSZ/episodenname/2016-06-15-irgendwas/00001.ts zu kommen. Ob man das über epgsearch, OSD oder ein skript macht hängt davon ab wie die Timer üblicherweise angelegt werden.


    rfu