Posts by Dr. Seltsam

    Ich verwende auch den NUC10 mit softhdvaapi. Das Bild ist wirklich exzellent und steht der Nvidia_Ausgabe in nichts nach, wenn man den Fernseher entsprechend anpasst. Die TV-Einstellungen für Nvidia-Ausgabe passen definitiv nicht für eine Intel -Ausgabe. Aber nach einer Anpassung ist alles sehr gut.

    Kannst Du mir sagen, welche Änderungen am TV Du konkret vorgenommen hast? Ich habe ein wenig mit Kontrast, Sättigung und Helligkeit im softhddevice-Menü rumgespielt, aber das Ergebnis war nie überzeugend.

    Für Nvidia-Grafikkarten gibt es ja nvidia-settings. Gibt es etwas vergleichbares auch für die Intel-Grafik? Zur Klarstellung: Es geht mir nicht darum, die Einstellungen des TV mittels per HDMI übertragenen Kommandos zu ändern. Ich möchte direkt die Ausgabe der Intel-Grafik beeinflussen.


    Man kann zwar in softhddevice per OSD diverse Einstellungen regeln, aber das ist mühsam und man sieht die Ergebnisse erst richtig, wenn man das Menü verlässt und das OSD schließt. Zudem möchte ich auch gerne eine Wirksamkeit für Kodi haben. In Kodi selbst habe ich keine Einstellungen für Kontrast, Helligkeit, Sättigung etc. gefunden.

    Das halte ich für ein Gerücht. DVB-C2 ist nach meiner Kenntnis nur eine Studie und zumindest in D noch nirgendwo im Einsatz. Soweit ich weiss, übertragen die Kabelanbieter ihre wenigen UHD-Sender (Sky?) in normalem DVB-C.


    zur WinTVdualHD gibt es einen eigenen Thread, deshalb sollten wir hier dichtmachen.

    wenn pulseaudio nicht läuft, blockiert es zumindest nicht alsa. Grundsätzlich muss die Ausgabe über alsa also klappen. Woher weisst Du, dass plughw:0,3 richtig ist? Üblicherweise verwendet man bei Nvidia-Karten je nach Anschluss hw:1,3 oder hw:1,7

    Statt der 1 evtl. auch 0 oder Nvidia

    es sieht so aus, als sei das ffmpeg ohne Unterstützung für Cuda bzw. Cuvid gebaut wurden. Das macht aber gar nichts, denn VDPAU wird unterstützt und das läuft sogar noch besser. Nimm dazu das softhddevice von lnj.

    libplacebo brauchst Du nicht, denn das deinterlacing macht die Nvidia-karte mit dem proprietären Treiber selbst.


    Es kann sein, dass Du mit OpenSuse trotzdem nicht weit kommst.

    Quote

    Aus patent- und/oder Lizenz rechtlichen Gründen ist eine openSUSE Distribution im Standardzustand der Auslieferung nicht in der Lage, rechtlich geschützte und unter proprietärer Lizenz stehende Multimediale Formate wie MP3, DivX/XviD und WMA/WMV zu dekodieren und abzuspielen.

    https://de.opensuse.org/SDB:Mu…%C3%A4higkeiten_erweitern

    Kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben, wie ich hier weiterkomme?


    Danke, gesundes neues Jahr wünscht euch allen vm

    Hiernach soll es bei undefined symbol: gbm_create_device helfen, im Makefile drm abzuwählen. Allerdings ist das standardmäßig auch gar nicht aktiviert, und deshalb gehe ich mal davon aus, dass du es aktiviert hast, um die drm-Version des Plugins zu bauen.:)


    Ich vermute, dass libdrm fehlt. Unter Ubuntu würde ich darauf tippen, dass eines oder mehrere dieser Pakete nötig sind:

    libdrm-common - Userspace interface to kernel DRM services -- common files

    libdrm-dev - Benutzerbereichsschnittstelle zu Kernel-DRM-Diensten – Entwicklungsdateien

    libdrm-intel1 - Benutzerbereichsschnittstelle zu Intel-spezifischen Kernel-DRM-Diensten – Laufzeitlibdrm2 - Benutzerbereichsschnittstelle zu den Kernel-DRM-Diensten – Laufzeit


    Wahrscheinlich reicht libdrm-dev

    Die CPU enthält die Intel UHD Graphics 620, welche mit der Intel HD Graphics 620 identisch sein soll.

    Ich habe nur Erfahrungen mit der Intel HD Graphics 600 im J4105B-ITX. Da habe ich mich seit über einem Jahr mit rumgequält. Das vaapidevice läuft gar nicht, wie auch ein anderer User hier im Forum kriege ich damit nur grünes Pixelgewitter. softhdvaapi hat ohne libplacebo ein mieses Bild auf den SD-Sendern, da es keine software-deinterlacer gibt. Mit libplacebo gibt es dauernd Abstürze, und wenn es läuft, ist die CPU-Last astronomisch hoch. softhddevice von lnj läuft noch am besten, aber immer wieder bleibt das Bild kurz nach dem Start stehen oder es gibt rucklende Bilder, die sich nur durch einen Neustart beheben lassen. Für den Produktivbetrieb ist das unbrauchbar. Getestet habe ich sowohl mit Ubuntu 20.04 als auch 20.10. Hinzu kommt, dass die Bildqualität mich hinsichtlich Farben, Kontrast, Bildrauschen und Schwarzpegel nie überzeugt hat.

    Nun habe ich mal eine alte Nvidia GT520 eingebaut, und das Bild ist nicht nur sichtbar besser, sondern es läuft (mit vdpau) auch endlich stabil. Allerdings bei knapp 10W höherem Stromverbrauch.


    Für die Intel UHD Graphics 620 sollte eigentlich der Treiber i915 richtig sein. Wenn das bei Dir nicht funktioniert, ist der Treiber in Deiner Suse vielleicht nicht aktuell genug. Du könntest versuchen, ihn von https://github.com/intel/intel-vaapi-driver manuell zu kompilieren.


    Deutlich stressfreier und stabiler wird es, wenn Du eine Nvidia-Grafikkarte einbaust. Für Digital-TV mit mpeg2 und h264 reicht eine gebrauchte GT520 oder GT610 für kleines Geld völlig aus. Wenn Du auch HEVC/h265 in Hardware dekodieren willst, nimm eine GT1030 für rund 70,-.


    Meine Aussagen beziehen sich auf FullHD. Mit UHD habe ich keine Erfahrungen!

    Einige Sender haben in ihrem Teletext Seiten, bei denen nur ein Teil des OSD benutzt wird. Dies betrifft Untertitel und News.


    So sollte es aussehen (ohne OpenGl OSD)

    ARD Das Erste Seite 150 (Untertitel)

    [Blocked Image: https://s10.directupload.net/images/201213//53xtixv9.jpg]


    ZDF Seite 111 (aktuelle News)

    [Blocked Image: https://s10.directupload.net/images/201213/qda9hx2u.jpg]


    so sieht es mit aktiviertem OpenGl OSD aus

    ARD Das Erste Seite 150 (Untertitel)

    [Blocked Image: https://s10.directupload.net/images/201213/q528edt5.jpg]


    ZDF Seite 111 (aktuelle News)

    [Blocked Image: https://s10.directupload.net/images/201213/jigkd3ua.jpg]

    lnj : Maybe you can fix this?

    also wenn ich unter Ubuntu 20.04 bei beendetem vdr nur

    Code
    1. export DISPLAY=:0
    2. kodi

    aufrufe, ist der Menüpunkt Passthrough in den Audio-Systemeinstellungen in der Experten-Ansicht leer. Erst wenn ich kodi mit pasuspender -- env KODI_AE_SINK=ALSA kodi starte, sind die Menüeinträge für passthrough da.

    Es ist die Version "Kodi from Debian 18.6 Debian package version:2" - m.E. die Standardversion unter Ubuntu 20.04. (Die Option "Sync Playback to Display" ist übrigens nicht aktiviert.)


    Pulseaudio sollte m.E. für passthrough bereits richtig konfiguriert sein, sonst könnten vdr und mpv ja darüber kein passthrough ausgeben.


    Der Ansatz, für kodi eine alsa-Ausgabe zu verwenden, ist m.E. richtig, denn im wiki heisst es:

    Quote

    Note: PulseAudio does not currently allow TrueHD or DTS-MA passthrough, this is a PulseAudio limitation and not a limitation of the Kodi implementation


    Ich verwende softhddevice ohne Audio-Parameter, so dass das default audio device benutzt wird, was bei Ubuntu pulseaudio ist. Das funktioniert soweit prima, auch mit passthrough.

    Den Wechsel zu Kodi mache ich durch Aufruf eines Scripts über die commands.conf:


    Shell-Script
    1. #!/bin/bash
    2. (
    3. export DISPLAY=:0
    4. svdrpsend remo off
    5. svdrpsend plug softhddevice deta
    6. pasuspender -- env KODI_AE_SINK=ALSA kodi
    7. svdrpsend remo on
    8. svdrpsend plug softhddevice atta
    9. ) > /dev/null 2>&1 &

    Der Aufruf von kodi in Kombination mit pasuspender war nötig, damit Kodi auch über passthrough ausgeben kann. Das habe ich so aus einem Kodi Forum, dort heisst es u.a..:

    Quote

    pasuspender is a tool that can be used to tell a local PulseAudio sound server to temporarily suspend access to the audio devices, to allow other applications access them directly. pasuspender will suspend access to the audio devices, fork a child process, and when the child process terminates, resume access again.

    Ich kann damit testweise immer wieder zwischen vdr und Kodi hin- und herwechseln, ohne dass es Probleme gibt. Verwende ich kodi aber länger und spiele mehrere Medien ab, gibt es bei der Rückkehr zu vdr (mittels "Verlassen"-Menüeintrag in kodi) immer wieder das Problem, dass vdr stumm ist. Auch ein restart von vdr über das Einstellungsmenü ändert daran nichts. Der Ton kommt erst nach einem reboot wieder. Anscheinend wird das audio device noch blockiert oder das resume des pasuspender funktioniert nicht richtig. Letzteres ist wohl die wahrscheinlichste Ursache, denn ich finde viele ähnliche Problemmeldungen.


    Gibt es eine bessere Lösung? Den Rechner komplett auf alsa umstellen möchte ich nicht.


    Für das mplayer-Plugin in Verbindung mit mpv (ich verwende seit Jahren mit geringen Modifikationen meine hier vorgestellte Lösung) habe ich einen anderen Weg gewählt. Das mplayer-Startscript macht erst ein yavdr-pasuspend --suspend, , dann wird mpv mit Ausgabe über alsa gestartet

    ( --audio-device=alsa/hdmi:CARD=NVidia,DEV=0 --audio-spdif=ac3,dts,dts-hd,eac3,truehd )

    und beim Beenden wird yavdr-pasuspend --resume ausgeführt. Da treten die Probleme nicht auf. Ich habe aber noch nicht herausgefunden, ob ich kodi in ähnlicher Weise dazu zwingen kann, den Ton direkt an ein alsa-device zu geben - und zwar so, dass passthough benutzt wird. Alle Lösungen verweisen immer auf pasuspender -- env KODI_AE_SINK=ALSA kodi