Posts by Dr. Seltsam

    Also ich habe sowohl Intel (J4105-ITX) als auch eine GT1030 zum Vergleich an einem 40" LCD hängen und selbst bei HD-Sendern liegen Welten dazwischen, was die Bildqualität angeht. Bei der nvidia-Karte ist das Bild einfach brillianter. Ich habe viel mit den Kontrast- und Farbeinstellungen bei Intel rumexperimentiert, aber das Bild war einfach nicht gleichgut hinzubekommen.

    nachdem meine Grafikkarte GT520 unter Ubuntu 18.04 langsam etwas in die

    Jahre gekommen ist, und ab und zu Ruckler oder Artefakte auftauchen,

    überlege ich mir mal wieder einen Update der Grafikkarte.

    Ich habe vor einiger Zeit eine GT520 in eine GT1030 getauscht, ohne irgendeine spürbare Veränderung im vdr-Betrieb feststellen zu können. Gelegentliche Ruckler oder Artefakte im vdr-Betrieb liegen m.E. nicht an einer zu schwachbrüstigen Grafikkarte, sondern an Empfangsstörungen und Software-Bugs .

    Allerdings habe ich im Kabel auch keine h265/HEVC-Sender. Da könnte die GT1030 eine spürbare Verbesserung bringen. Wenn das Haupteinsatzgebiet des Rechners vdr ist und h264 reicht, würde ich sagen, spar Dir das Geld und warte eher auf einen Nachfolger der GT1030 (die ist ja inzwischen auch nicht mehr die jüngste). Ich würde für einen VDR immer in der Leistungsklasse bleiben- die GTX 1050 und 1650 wäre mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Ich habe sogar in meinem Desktop-Rechner eine GT1030 drin und die reicht mir dort völlig aus.

    in der Doku heisst es


    Quote

    ...watchdog timer to restart the program in case something happens that

    causes a program hangup.


    Dies betrifft den nur per -w Parameter konfigurierbaren watchdog. Daneben gibt es noch den im OSD-Menü aktivierbaren Notausstieg, zu dem es in der Doku heisst:



    Was bedeutte "program hangup" konkret? Wenn es nur mit der Ausgabe ein Problem gibt, d.h. vdr wird die Daten nicht mehr los, weil die Ausgabe stockt, möchte ich eigentlich keinen automatischen restart, denn es könnte Timeraufnahmen geben, die von dem Problem gar nicht betroffen sind und dann unterbrochen werden. Demzufolge würde sich hier dann wohl ein Abschalten des watchdog empfehlen.

    Was ist dann aber mit dem Notausstieg? Funktioniert der dann noch, oder beendet sich vdr dann einfach, ohne wieder neu zu starten?


    Der Notausstieg ist im Prinzip eine clevere Sache. Was aber, wenn mehrere Timer laufen und nur auf einem der Kanäle gibt es ein Empfangsproblem? Dann würde der restart ja dazu führen, dass ansonsten einwandfreie Aufnahmen Lücken haben. Hier würde ich mir mehr Konfigurierbarkeit wünschen - also z.B. "nie", "immer ", "nur bei max. 1 laufenden Aufnahme"

    Die Karten haben nach meiner Erinnerung mehrere inputs, die man mit v4l2-ctl auflisten und schalten kann.


    Bei einer PVR250 müsste v4l2-ctl --set-input=2 auf den Composite-Eingang umschalten.


    Dann einfach mit cat /dev/video0 > test.mpg eine Probeaufnahme machen und prüfen.


    v4l2-ctl ist bei Ubuntu in dem Paket v4l-utils enthalten.


    Hier hat sich auch schon einer die Zähne an dem gleichen Firewire-Controller ausgebissen:

    https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=92117


    Ob noch notwendige Module geblacklisted sind sowie die Zugehörigkeit des Users zur Disk-Group (evtl. auch weiteren?) kannst Du ja noch mal checken.

    Es ist jetzt zum wiederholten Mal vorgekommen, dass der vdr einen Restart hinlegt, während er parallele Timer-Aufnahmen durchführt und ich gleichzeitig zappe. Die auslösende Ursache scheint wohl

    Code
    1. video/vdpau: can't render mixer: An invalid handle value was provided.

    zu sein. Ich habe sicherheitshalbe rmal ein größeren Abschnitt aus dem Log kopiert.


    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass eine der laufenden Timer-Aufnahmen von einem verschlüsselten Kanal erfolgte. Ich verwende eine Vodafone-Smartcard in einem USB-Cardreader mit Software, die hier tabu ist. Kann es damit zu tun haben? Aber der Fehler sieht ja so aus, als wenn er nur die Ausgabe betrifft (softhddevice von lnj)

    Dieses Problem verfolgt mich schon seit Jahren. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es auch früher beim xine-Plugin schon da war, mit softhddevice ist dies zumindest ein Problem der ersten Stunde. Wobei ich auch gar nicht mal sicher bin, ob es am Ausgabeplugin liegt oder an ffmpeg oder an... (nvidia-Treiber? VDPAU?)


    Beim Kanalwechsel gibt es nicht immer, aber immer mal wieder kurz Artefakte. Manchmal kann ich hundert mal umschalten und es ist sauber, dann tritt es plötzlich wieder bei 3 von 5 Kanalwechseln auf.

    'Früher' sahen diese Störungen verpixelt aus, seit einiger Zeit (neuere ffmpeg-Versionen?) sieht es eher aus wie senkrechte Linien. Ich baue darauf dass diejenigen, die das Problem auch haben, wissen wovon ich spreche. Ich glaube, es tritt auch nur bei HD-Sendern (h264) auf. Hardware ist eine Nvida GT1030. Bei Intel (VAAPI) ist es mir nicht aufgefallen, aber weil das bei mir so instabil läuft, habe ich da keine großen Langzeiterfahrungen.


    Was mir nun auffiel: Auf den iptv-Sendern der Telekom (iptv-Plugin) tritt das Problem nicht auf, allerdings ist das Umschalten dort ohnehin etwas langsamer.


    Hat jemand eine Idee, wo hier genau das Problem zu suchen ist?


    Zu einem NUC kann ich nichts sagen, aber ein aktuelles J4105 Intel Board hat leider im Vergleich zu einer Nvidia-Karte auch ein sichtbar schlechteres Bild. Ich habe viel mit Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung experimentiert, aber doch nie ein so brilliantes Bild wie mit einer GT610 oder GT1030 erreicht.


    Leichtes Stottern beim Aufruf des OSD habe ich mit softhddevice (lnj) und Nvidia auch öfters. Ich meine, dass das früher nicht so war. Mein Verdacht ist, dass es an der Ausgabe über pulseaudio liegen könnte - früher hatte ich direkt die alsa-devices angesprochen und deshalb pulseaudio in Ubuntu deinstalliert. Vielleicht reicht es aber auch, dazu pulseaudio vor dem vdr-Start zu suspenden.

    Welches Ausgabeplugin in welcher Version?

    Auch die ffmpeg-Version kann eine Rolle. Unterschiedliche Aufnahmen verschiedener Sender reagieren ggf. unterschiedlich.

    Generell ist es nicht unmöglich, mit einem aktuellen vdr vernünftig in beiden Richtungen zu „spulen“.

    Als ich das letzte mal vor ein paar Monaten LibreElec mit dem Raspi 4 ausprobiert habe, war das Ergebnis aber auch bescheiden. Es gibt deutliche Tearing-Effekte, insbesondere -aber nicht nur- im Menü. Und wenn man Audio passthrough mit angepasster Bildwiederholrate nutzt, ruckelt es deutlich. Angeblich alles bekannte Fehler, weil es noch immer keinen ausgereiften Grafiktreiber für den neuen Chip gibt.

    Danke seahawk!


    Ich kriege aber ums Verrecken die Logos nicht angezeigt.


    In 50-skinelchihd.conf steht


    [skinelchihd]

    #--logopath=<path>

    # path to SVG channel logos

    # default: <<ResourceDir>/plugins/skinelchi/logos


    #--epgimages=<path>

    # path to EPG images

    # default: <CacheDir>/plugins/skinelchi/epgimages


    Müsste es nicht skinelchihd heissen? Im Code wird ja PLUGIN_NAME_I18N verwandt, und das ist m.E. skinelchihd


    Ich habe den Pfad dann manuell gesetzt und er wird auch verwandt


    Code
    1. Aug 24 14:09:03 ubuntuvdr2 vdr: [45191] skinElchiHD: using channel logo path '/usr/local/share/vdr/plugins/skinelchihd/logos'

    In dem Ordner liegen die svg-Logos aus dem erwähnten git. Dennoch werden keine Kanallogos angezeigt - nur ein weisses Rechteck.


    Geloggt wird

    Code
    1. Aug 24 14:18:42 ubuntuvdr2 vdr: [45191] skinElchiHD: no logo found for "ZDF HD" (C-1-1079-11110) in /usr/local/share/vdr/plugins/skinelchihd/logos

    aber:


    Code
    1. martin@ubuntuvdr2:/usr/local/share/vdr/plugins/skinelchihd/logos$ ls *'ZDF HD'*
    2. 'ZDF HD.svg'

    Kann es sein, dass das Plugin mit den Hochkommas im Dateinamen nicht zurecht kommt?


    Ich habe dann die Datei umbenannt in C-1-1079-11110.svg -jetzt wird das Logo gefunden

    Code
    1. Aug 24 14:47:24 ubuntuvdr2 vdr: [49599] skinElchiHD: logo loaded /usr/local/share/vdr/plugins/skinelchihd/logos/C-1-1079-11110.svg

    allerdings wird davon nur ein kleiner Ausschnitt angezeigt, der das ganze Kästchen füllt. Müssen die Grafiken eine bestimmte Pixelgröße haben? In dem erwähnten git haben sie 832x305 - das ist in der Tat viel mehr als die pngs, die ich für nopacity verwende (268x200)


    Allerdings sind die Logos von Frodo, die Du erwähnst, ja noch größer (1134x277)...


    Da ich die Skins gelegentlich wechsle, wäre es schön, die Logos nur an einer Stelle pflegen zu müssen - eine Option für png wäre schön. Meines Erachtens können png und svg im gleichen Ordner liegen, dann könnte das Plugin vielleicht eine Option haben, nach welchem Format zuerst gesucht werden soll. Wenn nicht vorhanden, wird auch das zweite Format gesucht. Nur so als Idee.

    Meine Kanallogos liegen alle im png-Format vor. Das Plugin unterstützt anscheinend aber nur svg, denn ich habe überall nur weiße Felder. Andere HD-Plugins kommen mit den png-Logos gut zurecht, daher einfach mal die Frage, ob dieses Format nicht vielleicht auch unterstützt werden könnte.

    Ansonsten wäre ich für einen Hinweis dankbar, wo man aktuelle Kanallogos im svg-Format findet.

    Die Standby-Spannung ist bei einem Stromausfall natürlich weg. Sollte der Code aber doch eigentlich überleben?

    Die älteren Revisionen hatten definitiv ein Problem mit der Standby-Spannung, wenn die sich nicht schnell genug wiederaufbaute. Da gab es sogar Puffermodule zum Zwischenschalten. Habe deshalb sogar generell einen kleinen Schalter an der Gehäuserückseite, um den atric zum resetten von der Spannung zu trennen. Aber das hilft jetzt nur noch für die IR-Funktion (lirc). Der Powercode scheint gelöscht zu werden.

    Vielleicht probiere ich trotzdem mal ein anderes Netzteil.

    Moin,

    im Einsatz ist die Rev. 5 des seriellen Moduls. Ich habe es jetzt zum wiederholten Mal erlebt, dass die Einschaltfunktion nach einem Stromausfall nicht mehr funktioniert. Es bringt auch nichts, den atric zum Resetten dann nochmal kurz von der standby-Spannung zu trennen (die Dinger hängen sich gerne mal auf, obwohl das eigentlich bei Rev. 5 schon gelöst sein sollte). Das einzige was hilft, ist den Einschaltcode neu anzulernen - dazu muss ich aber jedesmal das Gehäuse öffnen, um den Jumper für den Lernmodus zu setzen.

    Nach meinem Verständnis müsste der angelernte Code in einem nicht flüchtigen Speicher geflasht sein und sollte einen Stromausfall überleben. Jemand eine Idee, was da kaputt sein kann?