Posts by Dr. Seltsam

    Fürs Protokoll:

    bei identischen Bildeinstellungen in meinem Samsung-TV für Tuner und HDMI sieht das Bild der Nvidia-Karte (auch wenn es dann wohl aufgebessert ist) genauso brilliant wie vom eingebauten Tuner des TV aus. Das Intel-Bild fiel ggü. dem Samsung-Tuner hingegen deutlich ab.


    Wenn eine eigene LUT nur in Verbindung mit placebo verwendbar ist, wäre das auch ein k.o-Kriterium für mich gewesen. Die Intel HD600-Grafik meines Boards war dafür wohl zu schwachbrüstig (oder die onboard-CPU), denn mit placebo sprang die CPU-Auslastung immer von normal um 5% auf über 50%.


    Wenn ich mal einen NUC zum Testen in die Finger kriege, werde ich Intel gerne nochmal eine Chance geben. Aber blind kaufen mit dem Ziel, einen neuen VDR zu bauen, werde ich Intel nicht mehr.

    Ich verwende derzeit eine Nvidia GT1030. Die Bildqualität ist genauso brilliant wie zuvor mit einer GT520/GT610. Das Intel-Board habe ich inzwischen verkauft, weil auch nach 2 Jahren Bastelei weder die Stabilität noch die Bildqualität auch nur ansatzweise an das Nvidia-System heranreichten. Ich habe diverse Einstellungen von Kontrast, Sättigung etc. durchprobiert aber es blieb immer unter dem gewohnten Niveau von der Nvidia-Karte.

    Nein und ja :)

    aus vdr's device.h:

    pmAudioVideo, pmAudioOnly und pmAudioOnlyBlack hat Klaus nach meiner Erinnerung auf Wunsch einzelner Plugin-Entwickler aufgenommen - ich glaube, das mp3-Plugin nutzt zumindest 2 davon. vdr selbst nutzt die nicht. In den Anfangstagen von vdr war das mit Radiosendern kein Problem - für die FF-Karte wurde bei pmNone der Decoder mit Schwarzbild gestoppt, und wenn dann nur Audiodaten kamen, war das dem Dekoder egal und das Bild blieb schwarz.


    Bei dem pvr350-Plugin stand ich später vor dem Problem, dass deren Dekoder ohne Videodaten nicht anspringt - ich musste im Plugin ein künstliches Schwarzbild generieren und entsprechende Pakete zusammen mit den Audio-Paketen an das device schicken.


    Das ursprüngliche softhddevice-Plugin hat Radio auch nie so richtig gelöst. In der Standardkonfiguration blieb ein Standbild des zuletzt gesehenen TV-Bildes sichtbar, wenn man auf einen Radiokanal schaltete. Mit BlackPicture und ClearOnSwitch geht es glaube ich.


    Ich vermute, dass die fehlenden Videodaten bei Dir dazu führen, dass das Plugin sich beim Versuch, Bild und Ton zu synchronisieren, irgendwie totrechnet.


    Die Erkennung, ob ein Stream Audio-only ist, habe ich damals mit einer Prüfung gelöst, ob zuerst Daten in PlayVideo oder PlayAudio ankommen. Ein Audio-only-Stream beginnt immer mit einem Audio-Paket. Zumindest war das früher bei mpeg2 so :/

    Dass ein Deaktivieren der Fernbedienung auch das automatische Runterfahren verhindert, wusste ich nicht. Es erklärt aber, weshalb es bisher noch nie zu einem Shutdown kam, wenn ich längere Zeit in Kodi war.

    Fürs Protokoll:

    Ich rufe kodi über das Befehlsmenü mittels eine Eintrags in der commands.conf auf:

    Code
    1. Kodi starten : /usr/local/lib/vdr/start_kodi

    Der Inhalt von /usr/local/lib/vdr/start_kodi :

    Und /usr/share/kodi/addons/skin.estuary/xml/DialogButtonMenu.xml habe ich jetzt so editiert, dass hinter dem Ausschalt-Symbol nur noch ein einziger Eintrag ("Verlassen") hinterlegt ist, mit dem ich zu vdr zurückkehre. Ich habe kein Problem damit, zum Runterfahren immer erstmal zu vdr zurückkehren zu müssen. Hauptsache, ich kann nicht versehentlich ein ungewolltes Runterfahren auslösen, dass das nächste Timer-Aufwachen verhindern würde.

    Ich starte vdr mit dem Parameter "-s /usr/local/lib/vdr/shutdown-wrapper". Beim Betätigen des Powerbuttons wird ""/usr/local/bin/svdrpsend HITK power" aufgerufen. Wenn ich das richtig sehe, lösen damit sowohl die Powertaste als auch das Erreichen der MinUserActivity den shutdown-wrapper aus, der wiederum das eigentliche Script /usr/local/bin/vdrpoweroff.sh aufruft:


    Shell-Script
    1. #!/bin/bash
    2. hwclock --systohc --utc
    3. DEV=/sys/class/rtc/rtc0/wakealarm
    4. nextboot=$(($1 - 300 )) # Start 5 minutes earlier
    5. sh -c "echo 0 > $DEV"
    6. sh -c "echo $nextboot > $DEV"
    7. poweroff


    Ziel 1:

    Wenn ich aus dem vdr heraus zu kodi wechsle, möchte ich nicht, dass während der laufenden kodi-Wiedergabe der Rechner runterfährt, weil vdr im Hintergrund die MinUserInactivity erreicht hat.

    Ziel 2:

    Andererseits möchte ich aber während des laufenden kodi-Betriebs den Rechner ausschalten können, wobei dann der wrapper und das vdr-shutdown-Script ausgeführt werden sollen, um den nächsten Timer ins ACPI zu schreiben. Gleichzeitig soll ein Runterfahren auch verhindert werden, wenn vdr im Hintergrund gerade etwas aufnimmt oder der nächste Timer in Kürze ansteht. Die entsprechenden OSD-Sicherheitsabfragen werde ich aber ja im kodi-Betrieb nicht sehen können, solange das softhddevice-Plugin suspended ist.


    Wie löse ich das am einfachsten? Ich kann ja nicht einfach vdrpoweroff.sh so modifizierten, dass es bei laufendem kodi-Betrieb abbricht - denn dann wäre Ziel 2 auch nicht mehr möglich.


    Und an welcher Stelle kann ich kodi so modifizieren, dass bei Auswahl des Menüpunktes "Ausschalten" nicht direct poweroff oder "shutdown - h now" ausgeführt wird (wie es jetzt wahrscheinlich der Fall ist), sondern der shutdown-wrapper (und in der Folge vdrpoweroff.sh wegen Setzen des nächsten Timers).

    If you don‘t need h265 (don‘t know what they are using in Finland) your Gt610-based machine is fully sufficient. Use vdr + softhddevice for TV and switch to Kodi from menu for other media playback. The FF card can be a little tricky. Do you receive all channels, also QAM256, without faults? Anyway, a Hauppauge WinTV dualHD is a good choice to add two tuners to the system. I am using two of them and they work more reliable than internal devices.
    If your HTPC doesn‘t have an SSD as boot disc already I strongly recommend to invest in this upgrade.

    Wenn ich den Vorschlag richtig verstehe, dann geht darum, einen Verstärker an Stelle der ersten Dose einzuschleifen. Mir ist allerdings nicht klar geworden, warum ich zunächst F-Stecker auf eingehendes und ausgehendes Kabel montieren und an das eingehende Ende dann nach ein Übergangsstück von F-Buchse auf Koax-Stecker setzen soll. Meine Verstärker haben ausschließlich Koax-Verbindungen. Könnte ich nicht auf das eingehende Kabel einen Koax-Stecker und auf das ausgehende eine Koax-Buchse montieren? Dann könnte ich einen Verstärker direkt einsetzen?


    Zusatzfrage: Du hast ja schon darauf hingewiesen, dass die Verstärkung immer 10dB beträgt und der Dämpfungsregeler allenfalls das Eingangssignal abschwächt. Ich habe aber noch nicht verstanden, warum minimale und maximale Dämpfung die STR-Werte kaum beeinflussen.

    Oft sind die Kabelenden in der Unterputz"höhle" so kurz abgeschnitten, dass sie gerade noch in die Dose passen. Wenn Du lange Enden hast, kannst Du damit natürlich direkt an den Verstärker gehen. Jedoch gibt es nach meiner Erfahrung kaum gescheite montierbare Koax-Stecker und Buchsen. Die Abschirmung ist oft mangelhaft und die Kontaktverbindungen ebenfalls. Nicht ohne Grund verwendet die Industrie nur gecrimpte Koaxstecker. Ich nehme deshalb nur noch F-Stecker und schraube darauf dann ein Adapterstück von F auf Koax.


    Ich hätte jetzt auch erwartet, dass der Regler sichtbare Veränderungen bewirkt. Allerdings fällt mir da gerade ein, dass es seit geraumer Zeit eine API-Änderung in den DVB-Treibern gab. Zumindest das femon-Plugin wurde daraufhin angepasst mit dem Ergebnis, dass bei frontend-Treibern, die nicht ebenfalls angepasst wurden (und das ist beim TDA1002x m.E. nicht geschehen) dann nicht mehr alle Werte angezeigt wurden. Vielleicht sind die STR-Prozentwerte daher nicht valide.


    Der "Bahnsteig 9 3/4" sieht für mich in Ordnung aus, auch wenn ich den Sinn nicht ganz verstehe. Bei Verwendung einer Durchgangsdose hätte man das Signal doch auch durchgeschleift. Einziger Vorteil hier ist, dass durch die F-Verbinder nur eine sehr geringe Dämpfung entsteht, während es bei einer Durchgangsdose je nach Typ um 3 dB sind. Vielleicht war das das Ziel - Pegelgewinn um jeden Preis? Oder es waren gerade die Dosen knapp...

    Die DAS 810 Dosen sind Durchgangsdosen mit diesen Daten: Frequenzbereich 5-862MHz, Ausgänge: TV, Radio, 2,8dB Durchgangsdämpfung, 10dB Auskoppeldämpfung

    Wenn Du davon 5 Dosen hast, macht das 4x2,8 + 10dB Dämpfung am Ausgang der 5. Dose. Also minus 21,2 dB


    Am Ausgang des Verstärkers liegen zwischen 84 und 97dBµV an. Dazu kommen Verluste durch Verteiler im Keller und die Kabelwege bis zur ersten Dose, das macht locker 5-10 dB. Da kommen wir an der letzten Dose bei einigen Frequenzen also auf unter 55dBµV, und das ist zuwenig.


    Du könntest versuchen, an der ersten Dose folgendes auszuprobieren (in der Annahme, dass Da gut rankommst, sie nicht brauchst und der WAF zweitrangig ist): Dose ausbauen. F-Stecker auf ankommendes und ausgehendes Kabel montieren. Eine Leitung mit einem F-Stecker und einem Koax-Stecker nehmen und den F-Stecker mit einer F-Kupplung mit dem F-Stecker des eingehenden Kabels verbinden. Den Koax-Stecker dann in die Eingangsbuchse des Verteilverstärkers. Das müsste die sein, auf den TV-Anschluss der Dose gesteckt würde, wenn ich jetzt richtig gedacht habe. Einen um 10dB verstärkten Ausgang des Verstärkers verbindest Du dann in gleicher Weise mit dem zur zweiten Dose führenden Kabel. Da das Eingangssignal für den Verstärker dann noch höher ist, kann es sein, dass Du da mit dem Pegelregler experimentieren musst. Generell ist es jedoch eine gute Idee, die Signale vor den Verlusten und nicht am Ende zu verstärken.

    Besser wäre es, die Hausverwaltung würde einen fähigen Antennenbauer beauftragen, die ganze Anlage mal durchzurechnen, den Hausanschlussverstärker auszutauschen und der Ursache für die hohen Pegelunterschiede auf den Grund zu gehen.

    Was sagt denn eigentlich der Tuner des TV zu den Signalen? Meist zeigen die irgendwo in den Kanal-Einstellungen auch Pegel und Qualität des Signals an.

    Übel wäre es, wenn die Bitfehlerrate schon am HÜP zu hoch ist. Das könnte ein guter Antennenfachmann aber auch messen. Normale Ekektriker sind mit sowas natürlich überfordert, die braucht die Hausverwaltung gar nicht schicken.

    Man weiss jetzt nicht, was die genau gemessen haben. Für analoge Kanäle sind Pegel von unter 65dBµV (2x protokolliert) recht niedrig - das liegt dann am Provider.

    Ausgangspegel in den 90ern erscheinen mir niedrig, wenn man bedenkt, dass da noch Verluste durch hinter dem Verstärker sitzendeVerteiler, Kabelwege sowie Durchgangsdämpfung von 4 Dosen sowie die Auskoppel- bzw. Anschlussdämpfung der Dosen hinzukommen..

    Ist das Ergebnis an der ersten der 5 Dosen besser? Kannst Du von der ersten und letzten Dose mal ein Foto im ausgebauten Zustand machen, wo man ein Typenschild sieht?

    Die Frage ist, ob das an der Dose anliegende Signal überhaupt 'verstärkungswürdig' ist - aus Mist wird sonst noch größerer Mist.


    Mich wundert die gute SNR von 96% bei gleichzeitig zweistelliger BER. Das habe ich so noch nicht erlebt. Ist das auf allen Kanälen so?

    Die STR ist m.E. viel zu niedrig, ich hatte immer Vollausschlag (grafisches femon-Plugin). An der Dose scheint ein zu niedrigpegeliges Signal anzuliegen.

    Erzähl mal etwas mehr über die Kabelanlage. Mehrfamileinhaus/EFH? Reihen- oder Sternverkabelung? Kommst Du an den Hausanschlussverstärker ran und kannst ein Foto machen?

    Es liegt definitiv am Empfang. Die BER ist durchweg zu hoch. Der Pegel ist zu niedrig, was bei dem Verstärker erstaunt. Wie Stefan schon geschrieben hat, mal ohne Verstärker testen. Welche femon-Werte werden dann erreicht? Von dem Verstärker halte ich auch gar nichts. Bei einem maximalen Ausgangspegel 3. Ordnung von 93dBµV ergibt sich folgende Rechnung:

    Der Ausgangspegel 3-ter Ordnung ist ein theoretischer Wert, der sich auf nur zwei Eingangskanäle bezieht, was aber in der Wirklichkeit nie vorkommt. In einem vollbelegten Kabelnetz kannst Du rund 12.5 dB abziehen, d.h. der max. Ausgangspegel darf nur bei 80,5 dBµV liegen. Bei einer Verstärkung von 10dB (die ist übrigens fix und kann nicht geändert werden!) liegt der maximale Eingangspegel dann bei 70,5 dB. Nicht selten liegen an einer Antennensteckdose aber viel mehr an, zulässig sind bis zu 84 dBµV. Der Regler am Verstärker ist nichts anderes als ein Dämpfungsregeler, mit dem das Eingangssignal erstmal abgeschwächt wird, um es dann wieder zu verstärken...


    Bei diesem Kartentyp sollte der Pegel (STR) deutlich höher sein, die Signalqualität (SNR) sollte über 95% liegen und die BER bei 0 oder zumindest einstellig. Das ist auf unterschiedlichen Frequenzen und je nach Modulation (QAM6/256) unterschiedlich.


    Gefährlich sind auch alte Dosen, die bestimmte Frequenzen rausfiltern oder zu stark bedämpfen, weil diese zum Zeitpunkt der Dosenherstellung noch nicht für TV sondern Sonderdienste verwandt wurden.

    Ich habe zuletzt immer Western Digital gekauft. Diverse 3TB, 4TB- und 6TB-Modelle mit unterschiedlichen Bezeichnungen (EZRX, EURX). Anfangs Green, dann Blue und zuletzt eine rote 12TB WD120EFAX. Motor- und Zugriffsgeräusche sind in Ordnung, aber die meisten Platten entwickeln eine sehr unangenehme Vibration. So gut kann man gar nicht entkoppeln, als dass nicht doch irgendwann ein Blech anfängt zu schwingen. Solange es nur externe Platten zur Datensicherung sind, die nur zweitweise laufen, ist das akzeptabel. Mein Arbeitsrechner im Wohnzimmer ist aber zugleich mein NFS-Server und der soll unhörbar sein. Derzeit habe ich eine handverlesene WD60EZRX im Dämmgehäuse drin und das nochmal entkoppelt im Rechner verbaut. Außer einem rhytmischen Rucken/Zucken, das alle meine WD's alle paar Sekunden im Leerlauf machen, hört man nichts. Allmählich wird der Platz knapp. Die WD10EFAX ist mir zu laut und unruhig, um sie in den Rechner einzubauen.


    Was könnt Ihr empfehlen? Ist eine Seagate IronWolf 12 TB leise und vibrationsarm?

    Die meisten haben sicher schon mal was bei ebay verkauft. Ich habe gerne auch Kleinkram für unter 10,- Euro verkauft, fast alles per Bücher- oder Warensendung günstig verschickt. Ab und an gerät man mal an einen Vollposten, aber insgesamt gute Erfahrungen.

    Alles was ich über die neue Zahlungsabwicklung lese, lässt mir die Haare zu Berge stehen (die wenigen die ich noch habe;)). Höhere Gebühren, die jetzt auch auf Versandkosten gerechnet werden. Ebay entscheidet, ob und wann der Verkäufer sein Geld bekommt. Versand ohne Sendungsnachweis wird lebensgefährlich. Der Käufer hat 180 Tage Widerrufsrecht, und wenn er einen Mangel geltend macht, belastet ebay dem VK noch eine zweistellige Abwicklungsgebühr für die Rückerstattung an den Käufer.

    Hat sich da einer von Euch schon mit beschäftigt? Ich neige dazu, die Umstellung zu boykottieren und bei ebay nichts mehr zu verkaufen. Aber wo dann?

    Ich werde aus der Beschreibung leider auch nicht schlau und würde mich über Musterlösungen freuen. Konkret würde ich gerne den EPG der DVB-C-Kanäle auf die entsprechenden Kanäle der iptv(Entertain)-Kanäle kopieren.

    Das geht im Prinzip zwar mit dem epgsync-Plugin, aber nur wenn Kanalname oder ID gleich sind. Wenn man das in der channels.conf passend macht, müsste man anschließend die automatische Kanalaktualisierung abschalten.