Posts by Dr. Seltsam

    meinst Du hdmi_pixel_encoding? Das hatte ich nach einem Tip von Dir schon beim Raspi 2 auf 2 (RGB full 0-255) gesetzt und damit eine dramatische Verbesserung erreicht. Deswegen hatte ich das beim Raspi 4 gleich kontrolliert und mehrere Einstellungen probiert, aber es war per default schon richtig und konnte nur noch verschlechtert werden.

    Moin,


    das klingt alles sehr archaisch und aufwändig. Ich würde gerne erstmal verstehen, was da tatsächlich passiert.

    Ich bin jetzt mit yavdr nicht mehr so vertraut, aber grundsätzlich sollte auch dann, wenn vdr auf einem Radiokanal startet, die Bedienung des OSD einwandfrei möglich sein. Bei meiner Kiste funktioniert das zumindest - mit aktiviertem Schwarzbild in den softhddevice-Einstellungen (Pluginversion ist 1.2.3 - das ist die aktuellste). OSD ist bei mir das native skinnopacity-Plugin (ohne skindesigner). Hast Du die Probleme auch mit dem in vdr integrierten OSD (STTNG oder LCARS)?


    Zur Theorie von seahawk1986 aus dem von Dir verlinkten Thread, wonach die DVB-Karte ihre Firmware erst beim ersten Zugriff lädt: Ist das verifiziert? Für mich macht das keinen Sinn, denn wenn nach dem vdr-Start der Radiokanal zunächst einwandfrei abgespielt wird, muss die FW ja bereits geladen sein, denn sonst wäre das device noch nicht vorhanden und vdr könnte es nicht öffnen.

    Die normale Reihenfolge sollte sein: das Treibermodul für die DVB-Karte wird geladen, dabei wird die Firmware geladen. Erst wenn das erfolgreich ist, ist auch /dev/dvb/adapter0/frontend0 verfügbar. Dann startet vdr, findet und öffnet dieses device. Wenn vdr also beim ersten Start den zuletzt eingestellten Radiosender empfängt, muss die Firmware bereits geladen sein und die Karte ist richtig initialisiert. Mir erschließt sich deshalb nicht, warum man hier einen vdr restart und Kanalwechsel machen soll.

    Aber: wie ich gerade sehe, scheint das Problem bei der Tevii S464 und der Nova S2 HD (beide nutzen den cx88-Treiber) bekannt zu sein:

    https://www.minidvblinux.de/forum/index.php?topic=6384.30

    Demzufolge wäre das Problem auf eine Änderung Ende 2014 zurückzuführen, die in den Kernel 3.19 eingeflossen ist. Im Kernel 4.0 gibt es danach einige Änderungen am mitbetroffenen vb2 (videobuf2-core):

    https://git.linuxtv.org/linux.…e/videobuf2-core.c?h=v4.0

    Ob das auch in diesem Fall hilft, weiss ich aber nicht. Vielleicht hat jojo61 ja neuere Erkenntnisse?


    Welche Kernelversion läuft denn bei Dir (uname -r)? Und welchen Unterbau (Ubuntu 18.04 oder 20.04?) hast Du? Eigentlich müsste das mindestens Kernel 4.15 sein. Aber wer weiss, was die developer inzwischen schon wieder neues verschlimmbessert haben. Ist ein Downgrade auf Kernel 3.18 möglich? Bei Deiner ... hust ... etwas betagteren Hardware sollte das ja kein Problem sein - aber ob das mit Ubuntu 18 oder 20 noch harmoniert?


    Im Zweifel würde ich mich nicht länger rumärgern sondern eine besser unterstützte DVB-S2-Karte kaufen.

    Ich hatte nur Kodi getestet mit 1080p-Material (Spielfilme und Serien, Herkunft überwiegend von Bluray oder Netflix). Ich bin zwar mit Mitte 50 auch nicht mehr der jüngste, aber mit richtiger Brille sehe ich auf recht kurzer Distanz zum 40“ LCD alle Feinheiten und bin darüber hinaus tatsächlich sehr pingelig :)

    Mein letzter Versuch liegt Monate zurück und war ein nightly build von irgendeinem Libreelec-Developer. Kann sein, dass sich inzwischen bei den Grafiktreiber etwas signifikant verbessert hat. Bei mir hängen alle Geräte über den AVR am gleichen Eingang des TV, so dass immer die gleichen Einstellungen des TV für Kontrast und Helligkeit verwandt werden. Und da fiel mir halt auf, dass die Einstellungen für alle Geräte passen, nur der Raspi 4 war immer etwas weniger brilliant und in dunklen Szenen war schwarz nie wirklich schwarz. Vielleicht starte ich nochmal einen neuen Versuch.
    Mit vdr habe ich es noch gar nicht probiert. Mein letzter Stand ist, dass Audio-Passthrough noch nicht funktioniert, und das ist für mich ein k.o.-Kriterium.

    wie beurteilst Du denn die Bildqualität vom Raspi 4 im Vergleich zum Raspi 2?

    Bei meinen früheren Tests fand ich das Bild vom Raspi 4 sichtbar schlechter. Geringerer Schwarzwertpegel, das Bild wirkte immer etwas zu hell.

    Für mich hört sich das nicht nach einem Problem der DVB-Karte an.
    Hast du mal versucht, in den softhddevice-Einstellungen „schwarzes Bild beim Kanalwechsel“ und „Dekoder beim Kanalwechsel leeren“ zu akrivieren? Und kein Radio-Plugin verwenden.

    (Die Einstellungen heißen nur ungefähr so, sollten aber zu finden sein.)

    Jahre später....

    Auch ich habe gerade mit mkvmerge schlechte Erfahrungen gemacht - die gleichen wie @magicamun

    Wenn man die einzelnen ts-Dateien vorher mit cat zusammenfügt, ist der Film zumindest vollständig und die Laufzeit stimmt. Aber vlc meckert beim Öffnen immer noch

    "Unidentifizierter Codec: VLC konnte den Audio- oder Videocodec nicht identifizieren"


    Was gut funktioniert ist avidemux. Man lädt das erste ts-File mit 'Öffnen' und die weiteren mit 'Anfügen'. Es erfolgt eine kurze Indexierung.

    Man lässt Video-Codec- und Audio-Codec auf 'Copy', belässt das Ausgabeformat bei 'MKV Muxer' und speichert die neue Datei als *.mkv ab. Das geht ratzfatz, da wird nichts recodiert. vlc öffnet die Datei ohne Fehlermeldung, die angezeigte Spieldauer stimmt und vollständig ist der Film auch. Die fertige Datei ist von der Größe her etwas kleiner als die Summe der ts-Dateien. Aus 5 GB werden z.B. 4,8 GB. Ich kann mir das nur so erklären, dass da Fülldaten automatisch entfernt werden.

    falls Du im MLD-Forum einen Entwickler findest, der Dir das kompiliert, solltest Du die anliegende aktualisierte Version nehmen.

    Ein hier beschriebenes Problem, dass die Verwendung der externen Eingänge der PVR unmöglich macht, ist im offiziellen git von mini73 noch nicht gefixt. Ich weiss auch nicht, ob mini73 da noch was machen wird.


    edit: Ich sehe gerade, dass seahwak im yavdr-git einen Fix eingebaut hat. In der anliegenden Version habe ich das Problem mit der Hilfe von mini73 etwas anders gelöst und darüber hinaus eine Menge Ballast (Unterstützung antiker vdr-Versionen) entfernt und die Dokumentation überarbeitet.


    Auch ohne Plugin kannst Du Deine Videos aber auf jedem Linux-Rechner digitalisieren.

    Du braucht v4l2-ctl aus den v4l-utils (so heisst das Paket bei Debian) und kannst dann den Eingang auf Composite oder S-Video umschalten, z.B.

    Code
    1. v4l2-ctl --device /dev/video0 --set-input=2

    Die richtige Nummer des inputs musst Du durchprobieren, die ist bei den PVR-Karten unterschiedlich.


    Die Standardeinstellungen sind meist optimal. Falls Geisterbilder auftreten, sollte man den temporalen Filter von der etwas hohen Standardeinstellung 8 auf 6 oder 4 reduzieren - das geht auch mit v4l2-ctl , auch wenn ich ad hoc nicht mehr sagen kann wie.


    Danach kannst Du einfach mit cat /dev/video0 > test.mpg eine Aufnahme starten. Ich empfehle die Nachbearbeitung des Videos mit avidemux - da kannst Du schneiden und vor allem den unteren Bereich des Bildes, wo eine Störzone von den Kopfschaltimpulsen sichtbar ist, schwarz maskieren.

    Bislang kopiere ich mir die Musik, die ich hören möchte, vom Server auf mein iphone und spiele sie dort per Bluetooth auf meinen Kopfhörer ab. Die Klangqualität ist top, auch wenn Apple nur AAC verwendet. Alle meine bisherigen Versuche, die Musik direkt am VDR-PC oder Raspi mit Kodi abzuspielen brachten über BT nur bescheidene Qualität. Immer wieder waren bei Titelanfängen und stillen Pausen zirpende Geräusche hörbar.

    Ich habe gelesen, dass es immer mal wieder Projekte gab, die die codecs in pulseaudio integrieren wollten, aber bis jetzt scheint das noch work-in-progress zu sein. LibreElec scheint dem Thema auch keine hohe Priorität beizumessen. Gibt es jemanden, der das unter Ubuntu evtl. schon zum Laufen gekriegt hat?


    Plan B wäre eine Hardwarelösung. Also ein externer Adapter, der die Codecs beherrscht und sein Signal dann wohl per HDMI kriegen muss. Ich möchte aber nicht ständig umstecken müssen. Hat jemand sowas vielleicht und kann eine Empfehlung abgeben?

    was mir vorschwebt wäre ein Eintrag in der Detailansicht der Aufnahme, so dass man markad gezielt für eine bestimmte Aufnahme anwenden kann. Ich will das ja nicht aus dem OSD über das komplette Video-Verzeichnis laufen lassen.

    was ich immer schon mal fragen wollte...


    Das syslog ist durchdrungen von Meldungen wie dieser:

    Code
    1. Aug 14 10:59:19 ubuntuvdr2 vdr: [1190] nopacity: trying to load: /usr/local/share/vdr/plugins/skinnopacity/icons/darkblue/menuIcons/Schedule.png
    2. Aug 14 10:59:19 ubuntuvdr2 vdr: [1190] nopacity: Magick Error: Magick: Unable to open file (/usr/local/share/vdr/plugins/skinnopacity/icons/darkblue/menuIcons/Schedule.png) reported by mag>
    3. Aug 14 10:59:19 ubuntuvdr2 vdr: [1190] nopacity: trying to load: /usr/local/share/vdr/plugins/skinnopacity/icons/menuIcons/Schedule.png
    4. Aug 14 10:59:19 ubuntuvdr2 vdr: [1190] nopacity: /usr/local/share/vdr/plugins/skinnopacity/icons/menuIcons/Schedule.png sucessfully loaded

    In der gleichen Sekunden kann eine Grafik nicht geladen werden und dann geht es plötzlich doch. Das betrifft sämtliche menue icons und channel logos, sobald im OSD ein Menüpunkt ausgewählt wird. Beim einfachen Umschalten eines Senders gibt es aber keine Meldung wegen der Logos.


    Das wird unglaublich viel geloggt, wenn ich nach einem Kanalwechsel das OSD öffne und den Punkt "Programm" öffne (siehe Anlage)

    Files

    • log.txt

      (13.67 kB, downloaded 11 times, last: )

    wäre es denn nicht sinnvoll, AutoLogoExtraction per default anzuschalten, indem int autoLogoMenue=1; in setup.h zugewiesen wird (statt 0)?

    Ich habe zusätzlich mal markad.useVPS = 1 gesetzt. Gibt es nicht noch weitere Erkennungsmethoden, z.B. Wechsel von Dolby Digital 2.0 auf 5.1?

    Mein vdr läuft unter meinem Usernamen unter Ubuntu 20.04.2

    markad kann mein user ausführen, aber nur so wie in #710 geschrieben. Mit der Option --cDecoder (die am Anfang dieses Threads erwähnt wurde) kommt

    Code
    1. markad: parameter --cDecoder: is depreciated, please remove it from your configuration


    Am Beginn einer Aufnahme steht z.B.


    und am Ende

    Code
    1. Aug 14 20:20:00 ubuntuvdr2 vdr: [1187] timer 1 (1 1957-2020 'Tagesschau') stop
    2. Aug 14 20:20:00 ubuntuvdr2 vdr: [1187] removing /srv/vdr/video.00/Tagesschau/_/2021-08-14.19.57.1-0.rec/.timer
    3. Aug 14 20:20:00 ubuntuvdr2 vdr: [1187] markad: cStatusMarkAd::Recording(): recording <(null)> [/srv/vdr/video.00/Tagesschau/_/2021-08-14.19.57.1-0.rec] stopped

    Eine Datei markad.log existiert nicht. Im Aufnahmeordner liegt nur eine markad.vps mit dem Inhalt VPSTIMER=NO
    Also liegt es wohl an den fehlenden logos. Der Ordner /var/lib/markad ist bis auf ein README leer. Das README sagt

    Code
    1. place logo files in this directory
    2. the source code does not provide any logo

    Aber wo kriege ich diese Logos jetzt her?

    Ich habe das markad-Plugin aus dem git von kfb77 installiert.

    /usr/bin/markad ist vorhanden und über visudo für den vdr-user "freigeschaltet". (Ist letzteres wirklich notwendig?)

    Dies ist die Plugin-Konfiguration:

    In /etc/services ist ein Eintrag

    Code
    1. svdrp 6419/tcp # svdrp (vdr)

    vorhanden.


    Das Plugin läuft (ich starte es ohne irgendwelche Parameter), es werden aber nie irgendwo Schnittmarken gesetzt.

    Nur wenn ich markad manuell mit "markad --loglevel=3 --astopoffs=0 --log2rec nice" auf einen Aufnahmeordner anwende, tut es was es soll.


    Habe ich etwas übersehen?