Posts by durchflieger

    Joe_D

    Kennst du den Patch:

    Also das aktuelle vtuner-ng package aus dem seahawk repository ist bezüglich der systemd scripts kaputt.

    Ich hab das mal überarbeitet und den Inhalt des debian-Verzeichnis im Anhang bereitgestellt.

    Es werden jetzt wieder zwei Packete gebaut vtuner-ng-dkms und vtuner-ng-satip wobei diese ihre zugehörigen systemd Komponenten enthalten.

    Die Konfiguration findet im Verzeichnis /etc/vtuner-ng statt.

    Steuerung mit systemctl start|stop|enable|disable vtuner-ng

    • timeout Parameter hinzugefügt, nach dieser Zeit werden Frontends freigegeben wenn nur Section-Pids übertragen werden. Der EIT-Scan belegt ein Frontend 20 Sekunden, bei VPS könnte das ein Problem sein/werden - eventuell muss dann diese Funktion stillgelegt werden...

    Wenn der Sender aufgrund des erreichen der VPS-Margin-Zeit getuned wird dann werden hier laut meiner Beobachtung auch nur die Standard-Section-Pids <= 20 für die Auswertung des running Status gesetzt.

    Das wird schwierig mit dem Timeout.

    Hallo,

    zu meinen Beitrag #281 in diesem Thread:

    Ich habe mal den vdr auf Version 2.6.6 downgraded.

    Mit der Version startet der vdr auch Aufnahmen zu Timern mit zugeschalteten VPS.

    Allerdings ist der Log und der angezeigte Tunerstatus am exip auch hier sonderbar!

    Es ist ein VPS-Timer auf die Sendung "Um Himmels Willen (163)" geplant 14:35 gesetzt:


    Bis 14:32 sind die Tuner am exip wegen eit-Scan belegt der ja in dieser vdr-Version noch ohne grosse Pausen durchläuft.

    Um 14:32 wird auf den Sender getuned weil der Timer den vps margin erreicht.

    Kurz danach wechseln alle Tuner am exip auf unbelegt!!!

    Um 14:35:08 startet tatsächlich die Aufnahme. Tuner aum exip auch wieder belegt. Weitere Tuner mit eit-Scan belegt.

    Um 14:35:11 stoppt der Aufnahme-Thread???

    Um 14:36:08 wird die Aufnahme dann wieder gestartet und läuft dann auch durch.


    Log ist im Anhang.

    seahawk1986

    um mögliche weitere daemons (iptv?) zu integrieren schlage ich folgende Änderung vor:


    Konfigurationsverzeichnis /etc/vtuner. Das /etc/default finde ich nicht so passend da ja potentiell mehrere Konfigurationsdateien entstehen können.


    Die Basiskonfiguration in base.conf oder alternative als Name main.conf:



    Eine zukünftige fiktive Erweiterung für einen iptv daemon würde dann IPTV_xxx Variablen definieren, iptv unit template hinzufügen und eine Erweiterung der udev rules:


    Code
    # assign group video to vtunerc device and trigger systemd satip daemon service instance
    ACTION=="add", SUBSYSTEM=="vtuner", KERNEL=="vtunerc[0-1]", GROUP="video", MODE="0660", TAG+="systemd", ENV{SYSTEMD_WANTS}="satip@$name.service"
    # assign group video to vtunerc device and trigger systemd iptv daemon service instance
    ACTION=="add", SUBSYSTEM=="vtuner", KERNEL=="vtunerc[2-3]", GROUP="video", MODE="0660", TAG+="systemd", ENV{SYSTEMD_WANTS}="iptv@$name.service"

    Ich hab seit ein paar Tagen bei mir auch einen Kathrein exip 418 am start der die derzeitige DVB-Karte (dvbsky s952) in meinem headless vdr server ersetzen soll.

    Das ganze läuft mit vdr 2.6.7 + vtunerc + satip grundsätzlich recht ordentlich ( Joe_D: Danke das du das auf vordermann gebracht hast!).

    Allerdings habe ich doch jetzt ein ernstes Problem festgestellt. Der vdr startet keine Aufnahme bei Timern bei denen vps zugeschaltet ist!

    Hat da schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Im Anhang der Log zu vdr/satip für einen timer zu 3sat HD Ländermagzin geplannter start 14:11.

    Man sieht wie der vdr bei 14:08 den Kanal tuned (ich habe 180s vps Vorlaufzeit konfiguriert) vermutlich um jetzt den stream auf das vps

    start event zu beobachten.

    Um 14:09 wird der stream warum auch immer wieder geschlossen. Da kann der vdr dann auch kein start event mehr sehen und

    dann gibt es auch keine Aufnahme. Was läuft da schief?

    Greift da vieleicht ein inaktivitäts timeout'?

    Ich würde die Dateien etwas umbenennen, damit die besser ins Debian-Paketschema passen:

    Ist das so in Ordnung?

    Die Umbenennung ist ja letztendlich geschmacksache. Falls mal jemand einen anderen Daemon für das vtunerc device entwickelt würde mein Namensschema für die Units dann vieleicht besser passen.


    Die device spezifische Konfigurationsdatei in deiner Version bekommt den Namen /etc/default/vtuner-ng-satip_vtuner0 da %i den ganzen devicce-Namen ersetzt!

    Nachfolgend meine systemd scripts für den vtuner-ng die ich auf meinen Server zusammen mit den vdr/vtuner-ng Packeten aus dem seahawk repositorys verwende.


    Unit /etc/systemd/system/vtunerc.service verwaltet das Kernel module.

    Es verwendet die Variable DEVICES aus der Konfigurationsdatei /etc/satip-vtuner/base.conf



    Template unit /etc/systemd/system/satip@.service verwaltet die satip daemon(s).

    Es verwendet die Variablen SERVER, BOPTS, OPTS aus der Konfigurationsdatei /etc/satip-vtuner/base.conf sowie optional aus

    /etc/satip-vtuner/vtunercX.conf


    und als Bindeglied der beiden Services die udev rules Datei /etc/udev/rules.d/50-vtunerc.rules

    Code
    # assign group video to vtunerc device and trigger systemd satip daemon service instance
    ACTION=="add", SUBSYSTEM=="vtuner", KERNEL=="vtunerc[0-7]", GROUP="video", MODE="0660", TAG+="systemd", ENV{SYSTEMD_WANTS}="satip@$name.service"

    Die Konfiguration in der Datei /etc/satip-vtuner/base.conf

    Gesteuert werden kann das ganze mit:

    Code
    systemctl start|stop|enable|disable vtunerc


    Have fun!

    Hallo,


    nachdem in meiner betagten x86 basierten VDR-Server-Box die DVB-Karten wegen Altersschwäche aufgeben, der Markt für DVB-Steckarten offenbar zum erliegen gekommen ist, Lösungen mit SAT/IP Servern auch nicht gerade preiswert sind, habe ich mal eine Portierung des VDR für Open-Embedded-Linux gemacht.

    Das ist die Linux-Variante die vielen STB-Boxen mit dem Enigma-Frontend zugrunde liegt.


    Ich habe mir die Gigablue UHD UE 4K zugelegt die als Besonderheit über einen FBC-Tuner verfügt der in Verbindung mit einer Unicable-LNB 8 virtuelle Tuner dem VDR bereitstellt -> Timerkonflikte ade :P


    Die Gigablue hat serienmäßig Platz für eine SATA 2" Platte wobei für diese nur 5V bereitgestellt werden was bei der Auswahl berücksichtigt werden sollte.

    Ins Gehäuse passt aber auch eine 3,5" HD mit selbst konstruierter 3d gedruckter Halterung und Anschlusskabeln.


    Der VDR kann in der Box derzeit nur als Server genutzt werden da kein passendes Ausgabeplugin verfügbar ist.

    Als weiteres Manko ist das fehlende Wake-On-Lan (WOL) zu nennen.


    Obwohl die verbaute ARM CPU nur 2 Kerne hat und nur 1GB Hauptspeicher verbaut sind läuft der VDR erstaunlich rund.

    Es reicht sogar noch für eine Samba, NFS, FHEM und Nextcloud-Server-Instanz womit die Box bei mir alle 24x7 Aufgaben im Haus übernimmt.

    Backups erfolgen auf eine per USB3 angeschlossene externe HD.

    Das ganze lüfterlos und mit erfreulich niederigen Stromverbrauch.



    Obwohl unter OE-Linux die Tuner die V4L-Schnittstelle bereitstellen waren einige Anpassungen am DVB-Device-Code des VDR notwendig.

    Prinzipiell müsste der VDR auch auf andere STB's auf denen OE-Linux 5.0 läuft nutzbar sein.


    VDR-Plugins sind streamdev, live, markad-ng, epgsearch, svdrposd, svdrservice, wirbelscan, control, devstatus, dummydevice portiert.

    Auch vdr-plugin-softhddevice-drm ist portiert aber auf der Gigablue nicht nutzbar.


    Die Sourcen zur Portierung sind für OE-Linux typisch als Layer zum selber compilieren hier verfügbar: https://github.com/durchflieger/meta-vdr


    Fertig installierbare Pakete für die Gigablue UHD UE 4K mit installiertem OpenATV 7.0 gibts hier: https://github.com/durchflieger/vdr-oe-5.0-repo


    Viel Spass beim ausprobieren.

    kfb77

    Es hat sich aber leider erst nach den damaligen Tests im praktischen Betrieb gezeigt dass die damals gefundene Lösungen nicht wirklich die Ursachen

    der Probleme behoben haben.

    Tatsächlich sind noch memory leaks im code vorhanden die mit dem von mir bereitgestellten patch beseitigt werden.

    Wäre schön wenn du den nocht integrierst.