Ich hatte gerade nochmal kurz Zeit um nachzuschauen.
Da es mich stutzig gemacht hat, das sich die Tasten nicht nach dem Tastatur Setup geändert haben, hab ich mir kurz den Script Code angeschaut und uns/mir ist beim Umzug von easyVDR 4 auf 5 wohl ein kleiner Fehler unterlaufen.
Schau mal unter /usr/share/easyvdr/program-changer/lib in die setup-functions dort ist die Zeile 23 falsch
Habe soeben es mit der FB versucht. Gleiches Ergebnis. Es werden die 6 erwähnten Tasten abgefragt und nach Menu ist Schluß. Geändert hat sich nichts und die Pchangertaste hat sich auch nicht verändert.
Ok, aber es war zumindest möglich das Tastatur Setup mit der Fernbedienung durchzuführen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Ich schau mal morgen, was ich da nochmal gebaut habe, eventuell fällt mir dazu noch eine Lösung ein.
Wird der VDR (Video Disk Recorder) als reiner Server betrieben – etwa zur Netzwerk-Streaming-Ausgabe oder als Backend für Kodi – ist die Konfiguration und der Betrieb des LIRC (Linux Infrared Remote Control) Dienstes in der Regel nicht nötig. Der in den offiziellen Debian-Repositories enthaltene VDR ist jedoch mit LIRC-Unterstützung kompiliert. Das führt dazu, dass VDR beim Start versucht, eine Verbindung zum LIRC-Socket (/var/run/lirc/lircd) aufzubauen – unabhängig davon, ob LIRC konfiguriert oder installiert ist. Der VDR schreibt dann den Systemlog mit LIRC Fehlermeldungen voll.
Eine Deaktivierung des LIRC-Zugriffs ist weder über /etc/default/vdr, setup.conf, noch über Startparameter vorgesehen. Stattdessen wird ein „Fake“-LIRC-Socket bereitgestellt, der VDR einen erfolgreichen Zugriff vorgaukelt. Dadurch werden die LIRC-Fehlermeldungen zuverlässig unterdrückt.
ERROR (lirc.c,43): /var/run/lirc/lircd: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
Diese Lösung ist insbesondere für serverseitige VDR-Installationen ohne lokale Infrarot-Hardware geeignet. Sie ermöglicht den Betrieb des VDR unter Debian ohne LIRC-Abhängigkeit und ohne störende Fehlermeldungen, ohne dass tiefgreifende Systemanpassungen oder eine Neukompilierung erforderlich sind.
Voraussetzungen
Debian 12 oder kompatibles System
VDR installiert über APT (apt install vdr)
socat ist installiert:
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sudo apt install socat
Schritt 1: systemd-Dienst für Fake-LIRC-Socket erstellen
Diese Unit startet einen socat-Prozess, der einen leeren UNIX-Domain-Socket unter /var/run/lirc/lircd erstellt. VDR findet diesen Socket und stellt keine weiteren Anforderungen, da er technisch gesehen geöffnet werden kann.
Schritt 2: Dienst aktivieren und starten
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sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable fake-lircd.service
sudo systemctl start fake-lircd.service
Schritt 3: Funktionskontrolle
Prüfen, ob der Socket existiert und die Berechtigungen stimmen:
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ls -l /var/run/lirc/lircd
Die Ausgabe sollte etwa so aussehen:
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srw-rw-rw- 1 root root 0 ... /var/run/lirc/lircd
Prüfe zusätzlich, ob die Fehlermeldung verschwunden ist:
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journalctl -u vdr -b | grep lirc
Wenn keine Ausgabe erscheint, ist der Zugriff erfolgreich unterbunden worden
'gb' Du weißt nicht zufällig, wo ich mehr Info zu den möglichen weiteren Einträgen für XKeySym bekomme? Diese gibt es bereits in der remote.conf
Sorry, das ist gefühlt 4 - 5Jahre her, wo ich mich notgedrungen wegen Mangel an Entwickler mit der Thematik beschäftigen musste.
Zu deinem anderen Problem, im zweiten Beitrag, muss ich mir auch erstmal in Ruh den Upstart vom vdr anschauen, um eventuell eine elegante Lösung zu finden.
Das Thema mit Auswahl keine Fernbedienung und dem zumüllen der syslog, ist ja ein bekanntes Problem.
Vielleicht geht die Sache mit dem PChanger gar nicht über die remote.conf?
Korrekt, die Program-Changer Taste einschließlich alle anderen abgefragten Tasten im Program-Changer Setup sind unabhängig von der remote.conf und beziehen sich auch nur auf den pchanger.
Danach sollte erstmal Ruhe sein, solltest du das easyVDR Setup danach nochmal starten, wird der Service natürlich wieder gestartet.
Edit:
Ich glaub, die Meldung kommt eher vom vdr selbst. Da gerade kein lirc Dienst läuft, meckert hier logischerweise Dieser, das unter var/run/vdr/lircd nix existiert. Erwartet wird das Übergabe File lircd.
Blöde Situation, wenn du nichts einrichten kannst.
Was man versuchen könnte, im Setup Empfänge an com1 zu erzwingen, dann läuft der Dienst Lirc und erstellt die licrd.
Vorher sichere dir deine remote.conf, einmal im ir Setup, wird deine remote.conf auf default zurückgesetzt.
Der ATTRS{name} hat also nur bedingt einen Relevanz.
Hierfür könnte man ja zur probe die Bezeichnung bei hw_name anpassen.
Und nochmal, wenn der Empfänger durch welche Umstände auch immer im Moment funktioniert und einige Tasten durch die Auswahl der ms_mce laufen, wäre interessant, was bei dem Befehl "irw" raus kommt, wenn vdr läuft und alle Tasten mal durch gedrückt werden.
Ich bin nicht so drin in der EasyVDR Materie, aber wieso? Und nicht auf eine aktuelle Ubuntu Basis wechseln (updaten, upgraden)
Bin für Informationen offen
Vom Prinzip wäre es schon möglich, allerdings müsste die Installations-Routine von easyVDR dementsprechend angepasst werden. Bei allen Umzügen auf ein neues System haben sich bisher immer neue Probleme ergeben. Bestimmte Scripte mußten angepasst werden, einige Erkennungen um die Hardware zu ermitteln würden sonst versagen.
Da wir bei easyVDR nicht mehr die nötige man Power von früher haben ( Entwickler ) werden sich die Verbliebenen mit diesem doch größeren Aufwand nicht mehr beschäftigen.
... man muss /usr/bin/flatpak run tv.kodi.Kodi statt kodi(-bin) ausführen - letzteres dürfte in den Skripten vom PChanger stecken. Falls man kodi-send braucht, kann man das so aufrufen: /usr/bin/flatpak run --command=kodi-send tv.kodi.Kodi.
Das wird tatsächlich "nicht" durch den pchanger sondern über ein Kodi-Daemon umgesetzt.
Hatte damals mit Bleifuss2 zusammen den Spaß angepasst. Allerdings ob der Prozess /usr/bin/flatpak run --command=kodi-send tv.kodi.Kodi dann überwacht werden kann, hab ich so meine Zweifel.
Flatpak sollte eventuell unter Ubuntu20.04 funktionieren, allerdings wird hier Kodi isoliert vom Rest des Systems installiert. Daher wüsste ich nicht, wie man dann Kodi in den Switch zwischen VDR <> Kodi auf die schnelle ohne große Umbau Maßnahmen integrieren könnten.
EDIT:
Im Moment wird Kodi als überwachter Prozess durch die easyVDR Routinen gestartet, sollte zB Kodi abstürzen, wird Kodi automatisch wieder durch die Routine gestartet. Wird Kodi auf herkömmliche Weise beendet, startet automatisch das VDR-Frontend usw.
Daher ist das mit dem Container Prinzip, also Flatpak nicht ganz so einfach, zumal man schauen müsste, ob Kodi überhaupt als aktiver Prozess im System dann auftauchen würde und ich vermute mal nein. Da Flatpak eine Sandbox Oberfläche darstellt.
Im launchpad.net wird zumindest Kodi nicht mehr weiterentwickelt, daher mache ich mir auch keine weitere Illusionen, das man Kodi auf traditionelle Art für Ubuntu20.04 bauen kann.
Hallo in die Runde, wie Helmut schon geschrieben hat NVidia GT710 oder GT720 mit PCI-e sollte hier die kostengünstige Variante sein. Also sollte PCI-e auf den Board vorhanden sein, ist hier eine Lösung in Sicht.
Zumal hier auch mit der vdpau Hardwarebeschleunigung gearbeitet wird und das System gegebenenfalls entlastet.
prinzipiell sollte es funktionieren. Den von Helmut genannten user Ordner .kodi umbenennen, dann die sources.list anpassen, also Verlinkung zum kodi-team launchpad auskommentieren.
Durch ein "apt update" werden die Paketlisten für das System neu eingelesen und mit einem "apt upgrade" neu bzw downgrade Pakete geholt.
Allerdings ist an der Idee eines downgrade wegen fehlenden/fehlerhaften Funktionen in Kodi eher abzuraten.
Ich würde mich da eher beim Kodi Team kundig machen, ob andere ein ähnliches Problem haben und an diesem Problem schon gearbeitet wird.