Posts by hoppel118

    So, hatte gerade Zeit mich damit zu beschäftigen. Mein ZFS-Pool und meine Max S8 laufen beide mit Kernel 4.14. Das war gar nicht so schwer.

    Ich bin wie folgt vorgegangen:

    1. Installation der 4.14 Kernel Pakete aus den Debian Stretch Backports

    2. Reboot und booten des neuen Kernels

    3. Prüfen, was Sache ist:

    a. Welcher Kernel wurde gebootet?

    Code
    root@omv4:~# uname -a
    Linux omv4 4.14.0-0.bpo.2-amd64 #1 SMP Debian 4.14.7-1~bpo9+1 (2017-12-22) x86_64 GNU/Linux

    b. Welcher Treiber wurde geladen?

    Code
    root@omv4:~# modinfo ddbridge
    filename:       /lib/modules/4.14.0-0.bpo.2-amd64/updates/dkms/ddbridge.ko
    version:        0.9.28
    license:        GPL
    author:         Ralph and Marcus Metzler, Metzler Brothers Systementwicklung GbR
    description:    Digital Devices PCIe Bridge
    srcversion:     B7D0071B39C2757EF6A1654
    alias:          ...
    ...
    ...

    c. Was verrät uns dmesg?

    Code
    root@omv4:~# dmesg | grep ddbridge
    root@omv4:~# dmesg | grep "Digital Devices"
    root@omv4:~# dmesg | grep DVB
    root@omv4:~# dmesg | grep -i dvb
    [   11.257256] dvb_core: disagrees about version of symbol module_layout
    [   11.257368] dvb_core: disagrees about version of symbol module_layout

    Erkenntnis: Der von mir manuell unter Kernel 4.9 installierte Treiber wurde geladen, funktioniert aber nicht mehr.

    4. Deinstallation des alten Treibers:

    5. Prüfen, ob nun der Kerneltreiber bekannt ist:

    6. Sicherheitshalber nochmal prüfen, ob der neue Treiber sauber geladen wird:

    Code
    root@omv4:~# modprobe ddbridge

    Ok, das sieht gut aus!

    7. Prüfen, ob mit dem neuen Kernel-Treiber alles sauber erkannt wird:

    Nun noch kurz den VDR starten... Tada, läuft! :wow Während ich mein Handeln hier gerade dokumentiere, schaue ich parallel TV und zappe dabei ein Bisschen hin und her.

    Ich halte euch auf dem Laufenden, ob alles läuft oder ob es irgendwo noch Probleme gibt.

    Vielen Dank für die ganze Arbeit die Ihr da investiert habt, inbesondere nst .

    Gruß Hoppel

    Kann mir nicht vorstellen, dass du mit dem Tyan glücklich wirst. Das ist doch im Endeffekt dasselbe wie Supermicro. Versuchen kann man es natürlich.

    Welche Hardware-Revision ist deine MaxS8? Bei mir läuft eine v1.2. Das steht unten am Flügel neben den PCIe-Kontakten, siehe auch folgenden Beitrag unter „Die Erkenntnisse“:

    [ERFOLGREICH GELÖST] Digital Devices Max S8 und Supermicro X11SSH-CTF - ein paar generelle Fragen

    Gruß Hoppel

    gestern war offenbar mal wieder "Merge-Day" im media_tree, dabei wurden die ddbridge-0.9.32 Patches mitgemerged. Die Changes werden in Linux-4.16(rc1) landen. Einen wirklichen Grund, darauf zu warten, gibts aber eigentlich nicht, dddvb-0.9.31->0.9.32 war im Tunerkartenbereich nur 'ne Aufräumaktion.

    Moinsen,

    bin kürzlich mit meinem Openmediavault System auf Debian Stretch (Openmediavault4) umgestiegen. Ich hatte es nun eigentlich so in Erinnerung, dass meine Max S8 ab Kernel 4.14 out-of-the-box läuft. Ist das jetzt noch so?

    In den Backports von Debian Stretch gibt es seit gestern nämlich folgende Pakete:

    • linux-image-4.14.0-0.bpo.2-amd64 - Linux 4.14 for 64-bit PCs
    • linux-headers-4.14.0-0.bpo.2-amd64 - Header files for Linux 4.14.0-0.bpo.2-amd64
    • linux-kbuild-4.14 - Kbuild infrastructure for Linux 4.14

    Falls das damit nicht funktioniert, wäre ich euch dankbar, wenn mir einer die entsprechenden Befehle kurz aufschlüsseln könnte, um den richtigen Treiber selbst zu bauen.

    Folgende Kernel habe ich derzeitig in Stretch zur Auswahl:

    • linux-image-4.9.0-5-amd64 - Linux 4.9 for 64-bit PCs
    • linux-image-4.13.0-0.bpo.1-amd64 - Linux 4.13 for 64-bit PCs
    • linux-image-4.14.0-0.bpo.2-amd64 - Linux 4.14 for 64-bit PCs

    Welchen Kernel würdet ihr mir dann für den selbst zu bauenden Kernel empfehlen?

    Derzeitig habe ich Kernel 4.9 im Einsatz, da ich auf der gleichen Maschine auch noch ein ZFS betreibe und ich mir unsicher bin, ob das mit den neueren Kerneln schon funktioniert.

    Danke euch schonmal und Gruß Hoppel

    Meine maxs8 läuft auch immer noch bare metal. Mittlerweile mit Debian Stretch (Openmediavault4)

    Wollte mich aber demnächst auch nochmal dran setzen und alles virtualisieren, so wie es vor der maxs8 bereits schon mit meiner cines2 v6.5 war und einwandfrei lief. Als Hypervisor setze ich allerdings Proxmox mit KVM und LXC ein.

    Bare metal läuft die Karte bei mir tadellos. Ich nutze aber immer noch Kernel 4.9 und ddbridge 0.9.28. Das lief unter Debian Jessie schon einwandfrei und scheint jetzt mit Stretch auch wieder zu laufen.

    Heute wurde in den Stretch Backports Kernel 4.14.7-1~bpo9+1 veröffentlicht. Den werde ich vor der Virtualisierung auf jeden Fall noch ein paar Wochen betreiben und testen. Wenn ich es richtig verstanden habe, müsste dieser Kernel nun die maxs8 ohne irgendwelche manuellen Treiberinstallationen zum Laufen bringen.

    Habe keine Lust mehr auf ewiges Rätzelraten, ob Probleme mit der Virtualisierung zusammenhängen. Bevor ich nicht weiß, dass es bare metal läuft, wird nicht virtualisiert.

    Ich empfehle dir also auch erstmal deinen Punkt 4 umzusetzen.

    Für BIOS-Updates habe ich mir übrigens nochmal eine Extra-Lizenz für mein IPMI geholt. Damit habe ich mittlerweile schon 2 BIOS-Updates erfolgreich durchgeführt. Evtl. gibt‘s sowas auch für die x9-er Serie von Supermicro.

    Halt uns mal auf dem Laufenden.

    Gruß Hoppel

    Moinsen,

    ich nutze Kodi mittlerweile seit ca. 3 Jahren als Frontend für alles, auch zum TV schauen. Ich kann mir VDR im Backend aber trotzdem nicht wegdenken. Außerdem bekommt der VDR Extrapunkte für "Made in Germany". Danke euch allen für dieses tolle Stück Open Source Software. Der ganze InputStream-Kram ist gefühlt auch alles "Made in Germany". Da geht wirklich die Post ab im Kodinerds Forum. Ich freue mich schon auf Kodi 18 stable um endlich auch Amazon Prime, Netflix, SkyGo aus Kodi heraus im Wohnzimmer schauen zu können.

    Bei uns werden trotz der ganzen Möglichkeiten heutzutage immer noch viele VDR-Aufnahmen geschaut. Allerdings kann man mittlerweile auf einige Suchtimer verzichten, da Kodi für alles mögliche irgendwelche Addons bereitstellt, wie bspw.: Red Bull TV, Dokumentationen, RTL (Now TV), 7TV, MTV, ARD-/ZDF-Mediatheken, etc.. Man kann quasi jederzeit irgendwas, worauf man gerade Bock hat, streamen. Ich bekenne mich diesbezüglich also gern zu einem Klicki-Bunti-User. Neben Kodi gibt es mittlerweile auch noch AndroidTV. Die AndroidTV-Oberfläche kommt meinem Empfinden nach aber noch immer nicht an Kodi heran, so dass ich auch bei Kodi noch keinen Grund für Veränderungen sehe. Meine Nvidia Shield (AndoridTV) im Wohnzimmer startet automatisch Kodi. Falls InputStream irgendwann nicht mehr funktioniert, habe ich bei den Addons immer die Fallback-Ebene zu den Apps aus AndroidTV heraus.

    Klar gibt es auch noch TVHeadend mit dem schönen WebInterface. Kommt für mich aber nicht in Frage, VDR macht einen hervorragenden Dienst. Kein Grund es auszutauschen. Wobei ich wirklich zugeben muss, dass mich dieses WebInterface schon öfters gereizt hat.

    Gefühlt manage ich mittlerweile alles per WebInterface außer den VDR, bspw. Proxmox, Openmediavault, Emby, FHEM, Ubiquiti UniFi... Wobei das Debian/Ubuntu Knowhow trotzdem noch unabdingbar ist. Auf der CLI kann man halt alles machen, was im WebUI nicht möglich ist.

    Gruß Hoppel

    Welcher Hypervisor nun der beste für einen selbst ist, muss jeder für sich selbst klären. Ich hatte vor ein paar Jahren das Gefühl, dass XEN tot ist. Das hat sich dann aber wohl doch nicht bestätigt. Ich hatte mich jedenfalls für KVM und später LXC entschieden und bin auch wirklich super zufrieden damit. Bisher läuft alles, wie ich mir das vorstelle.

    Hat hier jemand eine Ahnung, was die genauen Vorteile von XEN gegenüber KVM und LXC bzw. andersherum sind?

    fnu: Ja, richtig, mein Mainboard ist extra für solche Zwecke gedacht. Aber es gibt auch günstigere Alternativen, die IOMMU beherrschen. ;)

    kls: Berichte mal, für was du dich entschieden hast. Es interessiert mich einfach. Schön wäre auch, wenn du später etwas zu deinen Erfahrungen im Betrieb berichten könntest.

    Schönen Tag und einen schönen Urlaub an alle Urlauber (Ich habe auch Urlaub)!

    Gruß Hoppel

    Moin Klaus,

    ich habe sehr gute Erfahrungen mit Proxmox gemacht. Kürzlich wurde Proxmox 5 auf Basis von Debian 9 released:

    https://www.proxmox.com/de/news/press-…/proxmox-ve-5-0

    Damit kannst du dir LXC (LinuxContainer) oder KVM (Kernel-based Virtual Machines) erstellen. So könntest du dir dann natürlich auch verschiedene VDR-Testumgebungen bauen. Damit du eine Grafik- oder TV-Karte vernünftig an eine KVM durchreichen kannst, sollte deine Hardware (Mainboard-BIOS und CPU) VT-d unterstützen. VT-d ist eine Intel-Technik, AMD hat sowas auch. Bei LXC muss man nichts durchreichen, sondern dem Container Rechte auf die Hardware geben. Es hat beides seine Vor- und Nachteile.

    Nachfolgend wird der ganze Proxmox-PCI-Passthrough-Vorgang beschrieben:

    https://pve.proxmox.com/wiki/Pci_passthrough

    Wie man aus einem LXC auf eine TV-Karte zugreifen kann, hatte ich hier mal beschrieben:

    https://www.vdr-portal.de/board60-linux/…%BCgbar-machen/

    Das funktioniert mit USB genauso.

    Grafikkarte habe ich zwar noch nicht durchgereicht. Aber TV-Karte (an Debian LXC und Debian KVM) und SAS-Controller (an Openmediavault3 KVM) funktioniert bei mir 1A. Wie man das mit einer Graka macht, wird im Link zuvor beschrieben. USB-Ports habe ich bisher ausschließlich an einem LXC verfügbar gemacht. Aber ich gehe davon aus, dass das auch mit KVM funktioniert.

    Dann müsstest du dir noch überlegen, ob du Proxmox direkt für deine File-Server-Dienste verwendest oder dafür eine eigene KVM anlegst und ggf. einen Festplatten-Controller mit HDDs/SSDs an diese VM durchreichst oder "virtuellen Speicher" verfügbar machst.

    Ansonsten könntest du ja wahrscheinlich auch jedes andere OS als Basis für deinen Fileserver verwenden und da drauf dann einfach KVM und/oder LXC installieren. Proxmox bietet dir halt ein schönes WebInterface, um deine VMs und deine Snapshots/Backups zu managen.

    Falls du dich für Debian entscheidest, LXC/LXD wird wohl erst ab Debian 9 unterstützt.

    Vielleicht möchtest du dich in dem Zuge mit Openmediavault3 (Debian 8) auseinandersetzen. Ein tolles Open Source Projekt für NAS-Systeme ebenfalls durch einen deutschen Entwickler getrieben. In OMV3 wurde Docker sehr schön integriert. Docker bietet dir die Möglichkeit einzelne Dienste zu containerisieren.

    Bei mir läuft das alles. ;)

    Gruß Hoppel

    Am schönsten wäre ein WebInterface in dem man alles, was für den Betrieb des VDRs erforderlich ist, konfigurieren kann. Dazu gehört dann natürlich auch das Sortieren der Kanalliste. Also ein WebInterface für alles. Das wäre was. Naja, man kann ja mal kurz träumen, ist ja auch wieder viel Arbeit, die irgendwer erstmal machen müsste... ;)

    Für Openmediavault3 gibt es ein VDR-Plugin mit dem man, wenn ich mich recht entsinne, per Openmediavault3-WebInterface die Sender sortieren kann. Allerdings verwendet Openmediavault3 die VDR-Pakete aus dem Standard-Debian-Repo und die sind mittlerweile leider auch schon wieder ziemlich veraltet, VDR2.0.2. Aber wenn dir die VDR-Version reicht und du vielleicht sowieso einen selbstgebauten Fileserver im Einsatz hast, könntest du es dir ja mal anschauen. Openmediavault3 verwendet Debian Jessie als Basis.

    Gruß Hoppel

    I also had problems with my MaxS8 in combination with my Supermicro mainboard. The card was not recognized by the mainboard. Tried a lot of settings, nothing helped. So I got a new MaxS8 and it solved my issue. At the moment I use VDR without virtualization. In the past I used Proxmox with KVM and LXC. But for testing purposes I installed everything bare metal at least for the moment.

    Any errors at syslog and what says dmesg?

    I don't think that a new bios will help. I also installed new bioses and I also was in contact with Supermicro... ;)

    You need to test the cine s2 bare metal to check if it is a hardware incompatibility or a passthrough issue. Maybe you have an unused hdd/ssd laying around, where you can install your guest os and vdr.

    Greetings Hoppel

    Quote

    Ganz einfach:

    Per media_build (HOWTO hier im Thread oder unter https://github.com/herrnst/dddvb-…media_build.git dokumentiert) jetzt den Branch "mediatree/master-ddbridge" compilen und installieren, testen, und (Miss)Erfolg auf linux-media hinterlassen, zusammen mit einer

    Code
    Tested-by: Real Name <email@address>


    Zeile. Das wird gefühlt derzeit wohl noch wichtiger, weil Mauro (Maintainer vom linux media Subsystem) gerne einen Weg sehen möchte, wie die Treiberstände (mainline vs. dddvb) "synchroner" sind...

    Ok, schau ich mir in den nächsten beiden Wochen mal an.

    Danke und Gruß Hoppel