(China) NAS-Mainboard vermutlich direkt bei Einbau geschrottet

  • Hallo zusammen,

    ach Leute; ich könnte gerade sowas von ausflippen... :wand

    Ich hatte ja für mein NAS ein neues (China)-Mainboard geordert und hatte das gestern und heute ins ebenfalls neue Gehäuse eingebaut und was soll ich sagen: Vermutlich habe ichs direkt bei Einbau gekillt und gegrillt. ;(

    Der Reihe nach:
    Gestern alles fein säuberlich zusammgeschraubt:
    - Gehäuse: CS351 von Silverstone
    - Netzteil: be quiet! SFX L
    - (China-)NAS-Mainboard

    Heute sollte das Ding erstmals angeschaltet werden;
    1. Versuch: Zunächst ging gar nichts an; also nochmals geprüft > Erster Fehler: Ich hatte den 4er-Zusatzstecker vom ATX-24 für den CPU-P4 verwendet und im ATX also nur den großen Stecker angesteckt
    Hatte das zusätzliche Kabel vom Netzteil übersehen, weil ich viele der Netzteilkabel ja ohnehin nicht brauche

    2. Versuch + Malheur: Es regte sich erneut überhaupt nichts > Ich habe das Gebilde (stand im Wohnzimmer) dann mal so belassen, um im Schlafzimmer am Laptop zu recherchieren, ob die Polarität des Power-Switch am FP-Anschluß eine Rolle spielt (in dem FP-Anschluß-Schema [auf dem Mainboard angedruckt] fand sich nämlich nur für Power-LED und HDD Led eine konkret angegebene Polarität.

    Wie ich da so google im Schlafzimmer höre ich plötzlich ein Rauschen vermeintlich aus dem Wohnzimmer; denke so bei mir "das könnte auch ein wahsinnig lauter Lüfter sein"; gehe ins Wohnzimmer und sehe in dem NAS-Gehäuse LEDs leuchten.
    "Läuft ja scheinbar doch", denk ich und gehe näher zu dem NAS hin. Das scheint tatsächlich zu laufen; aber irgendwie riecht es mir zu stark, gehe noch weiter ran und sehe vermutlich irgendwas raucht leicht...

    Eigentlich läuft alles auch weiter und ich überlege zwischen "Hat es vielleicht nur Staub aufgewirbelt?" (der Schrank hatte tatsächlich an der Stelle noch Staubrest vom alten NAS) und "Wie schalt ich das jetzt gefahrlos für mich aus, wenn da gerade doch was durchbrennt?"

    Jedenfalls: Habs dann doch am Netzschalter des Netzteils ausgeschaltet!

    In weiteren Anschaltversuchen habe ich nun nur noch ein den Effekt als würde es Enschalten (Lüfter dreht sich) und sofort wieder ausgehen. > Das wäre ja ein klassisches Kurzschlussmerkmal.

    Tja nun bin ich recht ratlos:
    Wie finde ich jetzt raus, ob es tatsächlich einen Kurzschluss gab oder irgendeine Komponente abgebrannt/abgeraucht ist? Und vor allem: Wie finde ich die konkrete Ursache dafür heraus?
    Außerdem: Das ist ja nicht mein allererste PC den ich zusammenstecke und eigentlich ist das ja auch recht "Failproof" die Zusammensteckerei; was kann ich da nur falsch gemacht haben.

    Kurz (und vulgär): FUUUUUCCCKKKK! Scheiße! So ein Drecks-Scheiß-Glump-Varreckts!

    PS: Danke fürs lesen und euer Verständnis!

    Gruß,
    MacGyver

  • Zumindest das was wahrscheinlich abgeraucht ist konnte ich nun ermitteln:
    Der RAM-Riegel!

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    Das WARUM bleibt so ein bisschen die Frage.

    Einbaufehler?
    Lieferte das SFX L Netzteil einfach nur zuviel Leistung? > Warum würde die zuviel Leistung dann ausgerechnet am RAM wieder "austreten"?
    Ich freue mich über jegliche hilfreiche Spekulationen und Mutmaßungen!

  • Moin MacGyver,

    Frohe Weihnachten.

    So ein Scheiß. => Cool bleiben. Du überlebst das. Das Leben geht weiter.

    Würde alles noch mal ausbauen, und auf einer Isolierten Unterlage mit minimal Anbauteilen in Betrieb nehmen. (Mechanischer Kurzschluss Abstandshalter)

    BIOS Reset Speicher raus. Lautsprecher ran (Beep Töne). Anderen Speicher verwenden.

    Moderne Mainboards brauchen teileise sehr lange bis sie das erste mal anlaufen. Teilweise muss mann sogar 2 mal den Einschaltknopf betätigen.

    Eventuell anderes Netzteil (wenn vorhanden).

    Wenn das alles nichts bringt empfehle ich eine Post-Code Karte. Da wird einem Angezeigt per Hex Code ob da auf dem Board was anläuft und wo es hängt.

    Viel Erfolg

    Markus

    Test easyVDR: 5-alpha-010 stable, GA-H55M-UD2H Bios F11 TX7 LGA 1156 Intel Core i3-550 3,2 GHz 4M Cache 73W CPU Mark 2829 4 GB DDR; ASUS GT1030 => Yamaha RX-V473 über HDMI =>HDMI Samsung 40", X10 Receiver; Medion FB X10 20029725; Edison Optimus DVB Combo mit DVB-T2 Dachantenne mit Verstärker

    Test Ubuntu Server 26.04 LTS yavdr07 ansible devel: HP Pavillon 550-261ng MS-7906 Ver.: 2.6 Bios A0.13 FM2+ AMD A10-8750 Radeon R7 TDP 65W CPU Mark 4969 8GB DDR3 X10 Receiver FB OR33; Edison Optimus DVB Combo

  • Bibo007 Markus, danke für deinen Kommentar und natürlich auch dir erstmal frohe Weihnachten!

    Siehe mein Update von gerade eben. > Scheinbar ist der RAM-Riegel abgeraucht...
    So wie das aussieht (und mangels PCB-Löt-und-Reperaturkenntnissen bei mir) sieht mir das eher nach Totalschaden aus sowohl des RAMs wie auch des Mainboards.

    Keine anderen Komponenten weisen vergleichbare Spuren auf.
    Wenn das natürlich durchaus zuviel "Power" habende Netzteil die Hauptursache wäre, dann hätte ich erwartet, dass noch andere Komponenten explodieren hätten müssen, oder?!

  • "Oh, oh.......!"

    zwei Teile neu im Elektronikhimmel. Amen

    Speicherriegel oder Mainboard. Das ist hier die Frage.

    Wie sieht das Mainboard von unten aus?

    Ist der Speicherriegel für das Board geeignet? Auch wenn es mechanisch passt, muss es das Mainboard unterstützen.

    Ist Dir beim Einbau etwas aufgefallen? Kann auch mal ein Lotrest zwischen den Kontakten sein.

    Das Netzteil sollte es nicht sein. Teste mal mit einem Netzteiltester. Ist Massenware und kommt aus China.

    Mein Beileid

    Markus

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  • Zwei Möglichkeiten:
    * RAM falsch rum reingesteckt?
    * China Qualität -> Kurzschluss bereits eingebaut (hab ich schon erlebt)

  • Moin Moin

    wir haben noch kein Silvester. Ich kriege da so Bilder im Kopf

    Explodieren sollten nur Kondensatoren die falsch gepolt sind. Oder überhitzt, überaltert.

    Vorher sprechen meist die Sicherungen an. NT und auf dem Mainboard. Elektronik ist die schnellste Sicherung.

    By the Way. Was hattest Du den mit dem NAS vor? reicht da kein RASPI.

    Ich selbst habe solche tierchen für Datensicherung auch ältere Systeme:

    NAS
    1x HPE ProLiant MicroServer Gen10 AMD Opteron X3216 Processor 16GB PC4-2400T UDIMM => openmediavault
    1x Buffalo TerastationProV2-Rack TS-RITGL/R5 Bios 1.01 iSCSI spezific Firmware

    1x Buffalo HS-DH Linkstation Live => LS-GL Linkstation Pro Bios 1.15 2016-25-04 1TB Sata Toshiba mit CD von 2007
    1x Buffalo HD-H160LAN IDE 160GB HDHLAN MIPSel (LS2) von 2005 Neupreis 300€

    LG

    Markus

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  • Wie sieht das Mainboard von unten aus?

    Blütenweiß (im Wortsinne!)

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    Ist der Speicherriegel für das Board geeignet? Auch wenn es mechanisch passt, muss es das Mainboard unterstützen.

    DDR5, 4800 MHz, der N150 kann lt. Intel-Spcs max 16 GB und der Hersteller empfiehlt in seinem Forum regelmäßig Micron-RAM.
    Sollte also eigentlich passen...

    * RAM falsch rum reingesteckt?

    Hatte beim Einbau zuerst auch vermutet, dass die RAM-Chips nach oben gehören; aber die mittlere "Rastnase" bzw. die zugehörige "Aussparung" im RAM-Riegel ließen nur den "Chips nach unten"-Einbau zu.

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    Ist Dir beim Einbau etwas aufgefallen? Kann auch mal ein Lotrest zwischen den Kontakten sein.

    Nein; allerdings habe ich auch leider nicht auf Kontakte speziell geachtet bzw. nicht speziell "reingeguckt".

    * China Qualität -> Kurzschluss bereits eingebaut (hab ich schon erlebt)

    Meine Erfahrungen waren bisher ganz positiv.
    Wenn wir mal davon ausgehen, dass die gestempelte Qualitätskontrollkarte nicht nur bloßes "Kino" ist, sondern das Board wirklich getestet wird bevor es China verlässt dann hätte so ein Kurzschluss doch bereits dabei evtl. auffallen müsssen, oder? (Weil ohne RAM-Riegel dürften sies ja schlicht nicht testen bzw. einschalten können, oder?)

  • Hi,

    danke für die Bilder Antworten.

    Einfach sportlich, als Erfahrung sehen. Du bist hoffentlich heil geblieben (Nervenkostüm....).

    In dem Sinne ein schönes Weihnachtsfest.

    Markus

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  • Bibo007
    Ursprünglich bestand das NAS aus folgenden Komponenten:
    Case: Fractal Design Node 804
    Power: BeQuiet! BN 140, 300 Watt
    Mainboard: Supermicro X11SCH-F
    Prozessor: Intel Core i3-9100 (3,6GHz, Socket 1151, 8MB Cache, 4C/4T)
    RAM: 2 x 16 GB
    System-Disk: 1 TB NVME
    Docker-Disk: 1 TB NVME
    Storage (HDD): 5 x Western Digital Red NAS 6 TB (WD60EFAX) @ MD-RAID5
    Software: Openmediavault

    Aber: Ich hatte ein BIOS-Update über IPMI gestartet und im Verlauf des Updates dann leider versehentlich das Browser-Fenster geschlossen > Ergo: Vor dem China-Mainboard hatte ich auch mein Supermicro-Board "gehimmelt"...
    (Ich sage dazu jetzt mal nix: Vielleicht will mir das Universum ja sagen, dass ich meine Finger von Mainboards lassen soll :rolleyes:)

    Da eine Reperatur des Supermicro-Boards ca. 120 EUR kosten sollte und das Ursprungs-NAS heftige ca. 50 Watt aus der Steckdose saugte dachte ich mir, dass ich mit nur etwas "Mehraufwand" ein neues Board bekomme was zudem auch noch wesentlich weniger Strom verbraucht...
    Zusätzlich ging ich davon aus, dass das neue Board schneller (noch vor Weihnachten) da ist als die Reperatur erledigt wäre. Das war übrigens richtig: Das Board kam exakt am 24.12.2025 bei mir an!

  • Hi,

    das sind Ereignisse die man hinterher bereut. Kopf hoch. Ich tausche mich viel mit Kollegen aus. Komme selbst von der Hardware Schiene. Da braucht man echt ein Händchen, und Ruhe dafür. Manchmal bauen wir neue Komponenten zu zweit zusammen (vier Augen Prinzip), 3 Hand, gemeinsame Erfolge, Verluste, Erkenntnisse. Will heute keiner mehr bezahlen.

    So genug philosophiert. Denn es geht dabei gar nicht so sehr um bestimmte Techniken und Methoden, sondern vielmehr um eine Haltung gegenüber der Welt.

    Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins Neue Jahr

    Markus

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  • Du bist hoffentlich heil geblieben (Nervenkostüm....).

    Jedenfalls keinen Stromschlag oder so bekommen! :thumbup:
    Nervenkostüm: Geht so; habe schon länger eine eher negative Durststrecke > Da zahlt so ein Rückschlag natürlich genau aufs falsche "Konto" ein.
    Zudem wollte ich halt doch gerne mal wieder Zugriff auch meine Medien haben, um die zu "glotzen".

    Am blödesten bzw. ganz unklar für mich ist:
    Was tue ich jetzt am sinnvollsten?

  • Hi,

    Wenn das BIOS Ihres Supermicro X11SCH-F Mainboards "kaputt" ist und nicht mehr startet, müssen Sie eine sogenannte

    BIOS-Recovery durchführen, da ein normales Flashen nicht mehr möglich ist. Da es sich um ein Server-Board handelt, nutzt man oft die IPMI-Funktion oder sucht nach spezifischen Jumpern/Tasten auf dem Board für den Recovery-Modus, oft mit einem USB-Stick, der die BIOS-Datei enthält; suchen Sie nach "X11SCH-F BIOS Recovery" oder "Supermicro BIOS Recovery" für eine genaue Anleitung, da die Methode je nach Board-Revision variiert.

    Das hattest Du gemacht? Ohne Gehwär

    Einfach nochmal probieren in Ruhe mit neuem USB Stick Board-Revison und Prozedur. Nicht ungeduldig werden!!!!!!!

    Allgemeine Schritte bei einem BIOS-Problem:

    1. Prüfen Sie auf IPMI-Zugriff: Bei Supermicro-Server-Boards ist die integrierte Management-Schnittstelle IPMI oft die einfachste Lösung, um das BIOS wiederherzustellen, auch wenn das System nicht bootet. Sie können über einen Webbrowser auf die IPMI-IP-Adresse zugreifen und dort ein BIOS-Update durchführen.
    2. Suchen Sie nach Recovery-Jumpern: Viele Supermicro-Boards haben spezielle Jumper-Kombinationen (z. B. JBAT1 oder JBAT2), um das BIOS zurückzusetzen oder in einen Recovery-Modus zu versetzen.
    3. Verwenden Sie einen USB-Stick:
      • Laden Sie die korrekte BIOS-Datei von der Supermicro-Website für Ihr X11SCH-F herunter.
      • Formatieren Sie einen USB-Stick mit FAT32.
      • Kopieren Sie die BIOS-Datei auf den Stick und benennen Sie sie ggf. um (oft BIOS.BIN oder ähnlich, Anleitung prüfen).
      • Folgen Sie den Anweisungen für den Recovery-Modus des Boards (oft Tastenkombination wie DEL, F2 oder spezifische Jumper-Einstellungen beim Start).
    4. Suchen Sie die spezifische Anleitung: Geben Sie auf der Supermicro-Supportseite oder in der Google-Suche "Supermicro X11SCH-F BIOS Recovery" ein, um das genaueste Vorgehen zu finden.

    Wichtig: Ein fehlerhaftes BIOS kann das Board unbrauchbar machen. Seien Sie vorsichtig, stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung stabil ist und verwenden Sie die exakte BIOS-Datei für Ihr spezifisches Board.

    Wenn das BIOS Ihres Supermicro X11SCH-F nach einem fehlgeschlagenen Flash-Vorgang beschädigt ist ("bricked"), stehen Ihnen bei diesem Mainboard mehrere Wiederherstellungsoptionen zur Verfügung.

    1. BIOS-Wiederherstellung per USB (Recovery Mode)

    Supermicro-Mainboards der X11-Serie verfügen über eine integrierte Recovery-Funktion, die ein beschädigtes BIOS von einem USB-Stick wiederherstellen kann.

    1. Vorbereitung des USB-Sticks:
      • Verwenden Sie einen USB-Stick (vorzugsweise USB 2.0, max. 32 GB), der mit FAT32 formatiert ist.
      • Laden Sie die aktuelle BIOS-Datei von der Supermicro Support-Seite herunter.
      • Entpacken Sie die Datei und benennen Sie die BIOS-Binärdatei (z. B. X11SCH.xxx) in SUPER.ROM um.
      • Kopieren Sie diese Datei in das Stammverzeichnis (Root) des USB-Sticks.
    2. Recovery-Vorgang starten:
      • Stecken Sie den USB-Stick in einen der hinteren USB-Ports des ausgeschalteten Servers.
      • Schalten Sie das System ein und halten Sie sofort die Tasten Strg + Pos1 (bzw. Ctrl + Home) gleichzeitig gedrückt.
      • Halten Sie die Tasten gedrückt, bis Sie zwei kurze Beeptöne hören oder der Bildschirm "System Enter Recovery Mode" anzeigt (dies kann bis zu einer Minute dauern).
      • Wählen Sie im Menü "Proceed with flash update" aus und warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Schalten Sie das Gerät währenddessen keinesfalls aus!

    3. Wiederherstellung über IPMI (BMC)

    Falls das System nicht mehr startet, aber das Management-Interface (IPMI/BMC) noch erreichbar ist, können Sie das BIOS oft darüber flashen.

    • Loggen Sie sich über die IP-Adresse des IPMI in das Web-Interface ein.
    • Navigieren Sie zu Maintenance -> BIOS Update.
    • Laden Sie dort die originale BIOS-Datei hoch. Beachten Sie, dass für diese Funktion bei einigen Modellen eine SFT-OOB-LIC Lizenz erforderlich sein kann.

    4. CMOS-Reset

    Manchmal verhindert nur eine fehlerhafte Konfiguration den Start nach einem Flash.

    • Trennen Sie den Server vom Strom.
    • Entnehmen Sie die CMOS-Batterie für ca. 60 Sekunden oder nutzen Sie den JBT1-Jumper auf dem Board (kurzschließen), um die Einstellungen zurückzusetzen.

    4. Letzte Instanz: Externer Flash

    Sollten die oben genannten Methoden scheitern, bleibt nur das Flashen des BIOS-Chips mit einem externen Programmiergerät (z. B. CH341A mit einer SOIC8-Klammer). Dies ist jedoch riskant und sollte nur von erfahrenen Anwendern durchgeführt werden.

    Ruhe bewahren!!!!!!!

    LG

    Markus

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    Test Ubuntu Server 26.04 LTS yavdr07 ansible devel: HP Pavillon 550-261ng MS-7906 Ver.: 2.6 Bios A0.13 FM2+ AMD A10-8750 Radeon R7 TDP 65W CPU Mark 4969 8GB DDR3 X10 Receiver FB OR33; Edison Optimus DVB Combo

  • Ist das BIOS denn gesteckt im Sockel oder aufgelötet?

  • Nach deinem Bild vom SO-DIMM zu urteilen, könnte man vermuten zuerst hätte der dicke keramische Vielschicht-Kondensator dort einen Kurzschluss durch Bruch erlitten,
    auf dem Ram Modul zu exorbitanter Stromaufnahme geführt und so die +5V (Pin1 und Pin 3) am Slot verschmort und den Spannungsregler auf dem Ram gekillt..

    Die Frage wer und was zuerst starb sollte erkennbar sein. Der RAM hat das Board gekillt.
    Die weggebrannten Pins schließen falschen Einbau wohl eher aus, zumindest richtige herum drin war er. Und wenn er nicht 100% weit genug gesteckt wäre, dann wäre nicht der Chip auf dem RAM weg gebrutzelt.

    Die Frage nach dem warum mag interessant sein, aber korrekt ausgesucht war wohl alles.
    Die Sache mit den 12V Steckern wird wohl auch nichts mit dem Problem zu tun haben.
    Möglicherweise hat das NT überlebt, aber das müsste getestet werden.

    Elektrostatische Aufladung oder mechanischer Stress (Biegung) der RAM Platine könnten Ursache gewesen sein.

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    zerstören [fig.] [verderben, verunstalten]
    vergällen
    verhageln [fig.]

  • PS: klebt auf dem Bild 20251226_124605.jpg an der metallischen Halteklammer des SO DIMM direkt neben dem Brandschaden ein angeschweißtes SMD-Bauteil?

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  • was zudem auch noch wesentlich weniger Strom verbraucht...

    Nun, das tut es ja jetzt.:evil:

    SCNR

    Mein Beileid, sowas kenne ich zur genüge, man könnte alles an die Wand schmeißen.:§$%

    Blog

    VDR1 (Server): Gigabyte Z87-HD3, Intel(R) Core(TM) i7-4770S CPU @ 3.10GHz, 16GB RAM, NVIDIA GT 640 (Zotac), Digital Devices Cine V7, OrigenAE S21T, yavdr ansible an Röhre mit vga2scart

    VDR2 (Client): AsRock ION 330, yavdr-ansible auf Ubuntu 18.04 an Panasonic Beamer (HDMI)

  • PS: klebt auf dem Bild 20251226_124605.jpg an der metallischen Halteklammer des SO DIMM direkt neben dem Brandschaden ein angeschweißtes SMD-Bauteil?

    wirbel Dort ist das Plastik des RAM-Slots geschmolzen glaube ich. (vgl. 20251226_113516.jpg)

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  • Für mich sah es so aus, als ob die Halteklammer am Ende, weit entfernt von der Plastik, ebenso eine Schmorstelle hat und als ob die Masse der DDR5 Platine an der vorderen Kante zwischen Einrast-Stelle und Connector sichtbar durch Temperatur verfärbt ist.

    In dem Falle hätte die Halteklammer einen harten Kurzschluss verursacht und der Hersteller des Speichers hätte beim Layout gepfuscht.


    Wie auch immer, ich hoffe du nimmst es sportlich und evtl. gibt es für das Vorgänger Board ja ne Lösung.

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