Festplatte wird nicht mehr erkannt

  • Mir hätte jetzt so ne erprobte Vorgehensweise geholfen, bei der man nicht sicherheitshalber die Datensicherung machen muß.

    Das ist leider prinzipiell schon unmöglich.
    Es kann immer was schief gehen, dann hilft nur ein Backup.

    Außerdem zerschießt hier wohl niemand regelmäßig seine Platte und jedes mal ist auch individuell.

    Die Partitionierung erfolgte damals mit gdisk.

    Dann sollte die GPT maßgebend sein.

    An USB wird bei gdisk die ungültige GPT angemeckert, und der Vorschlag gemacht, den korrekten MBR zum Erstellen einer GPT zu verwenden (destructive), und bemeckert die Überlänge.

    In dem Fall handelt es sich nur um einen Protective- oder Hybrid-MBR, der dazu dienen soll, dass die Platte von einem Legacy-System nicht als leer erkannt und versehentlich formatiert wird.
    Die Informationen aus dieser MBR sind mit Vorsicht zu genießen. Ein einfaches zurückschreiben in die GPT wird nicht empfohlen.

    Warning! Secondary partition table overlaps the last partition by 175 blocks!

    Für mich sieht es so aus, als ob die Backup-GPT in dem MBR der zweitem Partition zugeschlagen wurde.
    Solange man die zweitem Partition nicht formatiert ist das egal, man kann ja nicht über das Dateisystem hinaus schreiben.

    Das Dateisystem der zweitem Partition sollte also immer vor der Backup-GPT enden, auch im MBR Modus müssten also am Ende der zweitem Partition entsprechend 175 blocks a 256Byte (oder 4K???) frei sein.
    Das sollte sich mit GParted (MBR-Mode) eigentlich anzeigen lassen (sofern das im aktuellen Zustand irgendwas anzeigt).

    Mit Testdisk sollte man aber an die korrekte Größe der Dateisysteme und deren erste Sektoren kommen.
    Eigentlich sind nur diese Daten wichtig, daher notieren Zwecks Abgleich mit der regenerierten GPT.


    Wobei die Partition laut MBR sogar über die Platte hinaus geht und trotzdem freie Sektoren existieren:

    Disk /dev/sdd: 1953506646 sectors
    last usable sector is 1953506640
    Total free space is 506 sectors (2.0 MiB)

    Number Start (sector) End (sector) Size Code Name
    1 256 956825599 3.6 TiB 8300 Linux filesystem
    2 956825856 1953506815 3.7 TiB 8300 Linux filesystem

    Das ist so eigentlich unmöglich.
    Ich vermute mal, dass die Umsetzung MBR in GPT gründlich daneben gegangen ist.
    Anderenfalls hätte die HDD ihre Geometrie geändert und das wäre gar nicht gut.


    Mal probiert, Backup des GPT ergibt ein File von 17920 Byte, 70*256Byte. ???

    Die Größe spielt wohl nicht wirklich eine Rolle, da die Partitionen normalerweise an MiB-Grenzen ausgerichtet werden.
    Bei der aus der MBR regenerierten die Ausrichtung scheint zumindest das zu stimmen:
    Logical sector size: 4096 bytes
    Partitions will be aligned on 256-sector boundaries
    256 * 4KiB = 1MiB

    Da jetzt ein externes Backup der GPT existiert, könnte man mal versuchen die GPT aus der Backup-GPT der Platte wiederherzustellen. Die sollte normalerweise noch intakt sein.
    Expertenmenü R, Taste B und C.
    Im Erfolgsfall sollte die Fehlermeldung von gdisk dann verschwunden sein. Auch sollten die fehlenden GUID wieder hergestellt sein.

    Wenn die wiederhergestellte GPT zudem mit den Partitionsdaten von Testdisk (Startsektor und ausreichend Platz bis zur nächstem Partition/Ende) übereinstimmt, kann man die eigentlich übernehmen.

    Wenn dann e2fsck -fvn (read only) ohne Beanstandung durchläuft und (-ro) Lesetests erfolgreich sind, könnte man es wagen die Platte wieder -rw zu mounten.

    gdisk sieht 2 Partitionen

    Nein, gdisk sieht nur eine defekte GPT und geht daher in Konvertiermodus.

    Wenn Du irgendwie auf die Platte zugreifen kannst, dann aufgrund des Protective- oder Hybrid-MBR.
    Mit Schreibzugriff in dem Modus wäre ich aber extrem vorsichtig.

    Gruss
    SHF

    Mein (neuer) VDR:

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    Edited 2 times, last by SHF (December 23, 2025 at 9:45 PM).

  • Hier mal was testdisk sagt: (Intel gewählt)

    Bei Option 2, GPT

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  • Was ist denn der Unterschied der jeweils ersten Ausgabe bei Intel und GPT und der Zweiten?

    Die zweite Ausgabe bei Intel und GPT nämlich eigentlich gut aus.

    Die erste bei beiden nicht.

    Irgendwie kann ich mir dam momentan keinen Rein drauf machen.

    Gruss
    SHF

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  • Das sind die Ausgaben von Testdisk, 5 Codeblöcke, 3mal Intel, 2 EFI GPT

    1 Gepostet wegen dem Hinweis "Hint: Intel partition table type has been detected." Soll ja eigentlich GPT sein, aber daher trotzdem mal probiert.

    2 Nach Auswahl von Intel, dann Anneliese, und Quicksearch

    3 dann Continue


    4 Von vorne, EFI GPT gewählt, Analyse

    5 anschließend Quicksearch


    Bei dem empfohlenen Intel ist das Ende der 2. Partition 175 Sektoren größer als bei GPT: 996680960 - 996680785

    GPT scheint also auf den tatsächlich letzten Sektor zu zeigen, oder? Oder ist das der von testdisk erzeugte, zu berichtigende Eintrag? Muß ich den nur versuchen zu schreiben? Wenn klappt, dann gut? Wenn nicht, Kopie des derzeitigen zurück, um wieder den jetzigen Stand zu erhalten, oder wiederherzustellen?

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    Edited once, last by rdnzl (December 24, 2025 at 1:21 AM).

  • Jetzt wirds klarer.

    Ich würde sagen GPT und MBR sind beide hinüber und die Reserve GPT auch.
    Warum auch immer.

    Bei dem empfohlenen Intel ist das Ende der 2. Partition 175 Sektoren größer als bei GPT: 996680960 - 996680785

    Mit Intel meinen die AFAIK den "alten" MBR.

    Da macht es anscheinend eine Unterschied, ob man die Platte mit GPT oder MBR betrachtet.
    Zumindest dürfte hier das Problem liegen, das sind die 175 Sektoren über die sich auch gdisk beschwert.

    GPT scheint also auf den tatsächlich letzten Sektor zu zeigen, oder? Oder ist das der von testdisk erzeugte, zu berichtigende Eintrag? Muß ich den nur versuchen zu schreiben? Wenn klappt, dann gut? Wenn nicht, Kopie des derzeitigen zurück, um wieder den jetzigen Stand zu erhalten, oder wiederherzustellen?

    Ich denke, man könnte es wagen mit testdisk im GPT-Modus eine neue GPT auf die Platte zu schreiben (die Alte ist eh hinüber und es gibt ein Backup).
    Das Erkannte sieht von den Größen her eigentlich gut aus. Der letzte Sektor passt jetzt auch mit der dem "last usable sector" von gdisk zusammen.

    Der Dateisystem-Typ "MS Data" ist falsch und müsste per Hand vorher korrigiert werden. Das wundert mich ein wenig.
    Man könnte auch mal die deeper search versuchen, vielleicht findet die auch die korrekten Dateisysteme.

    Dann mal mit gdisk testen, was das dazu sagt.

    Schritt für Schritt Wiederherstellungsbeispiel
    Abweichungen: GPT-Modus verwenden und Dateisysstem "Linux"
    Den ganzen NTFS-Kram kann man ignorieren.

    Gruss
    SHF

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  • "MS Data" steht da bei allen anderen HDs auch. Sollte da ext4 stehen?

    Und die Dateien sind da, nach Quicksearch werden sie mit Taste p angezeigt, auf beiden Partitionen. Auch viele in rot, was gelöscht bedeutet. Wenn ich mich nicht täusche, sind darunter leider auch welche, die nicht von mir gelöscht wurden. Wie viele das betrifft, kann ich erst mal nicht sagen.

    Wollte nochmal anmerken, dass dies jetzt alles am USB-Anschluß passiert. An SATA kann das noch anders aussehen.

    Werde mir mal das Beispiel reinziehen. Danke, nicht nur dafür.

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  • "MS Data" steht da bei allen anderen HDs auch. Sollte da ext4 stehen?

    Bei MBR fallen die ganzen ext* Typen unter "0x83". (Siehe Tabelle "MBR (hex)")
    Bei GPT gibt es da mehrere GUIDs, eine "normale" Partition ohne Extras (automount, root, ...) sollte GUID 0FC63DAF-8483-4772-8E79-3D69D8477DE4 haben. (Kann leider nicht so einfach nachschauen, die Platten mit GPT sind ständig in Benutzung.)

    Ich hatte als Anzeige jedenfalls sowas wie "Linux", "Linux native", "Linux ext2", ... erwartet.
    Wobei ich nicht sicher bin, ob ich Testdisk jemals mit einer GPT-Platte verwendet habe. Zum Spaß macht man sowas ja nicht ;).

    Wenn es bei den anderen HDDs auch so ist, wird es wohl o.k. sein.
    Solange die Dateisysteme von Linux korrekt erkannt werden, würde ich mir keinen Kopf machen.
    Wichtig sind eigentlich primär die Positionen von Anfang und Ende der Partitionen. (Solange man die Partition nicht formatiert, ist sogar das Ende eigentlich egal. Das früher auch gerne als Trick angewendet, wenn das BIOS die neue große Platte nicht vollständig erkannt hat.)
    Sobald das Dateisystem gemountet ist, werden eh die Geometrie-Daten von da verwendet. Bei der Partitionstabelle muss man eigentlich nur aufpassen, dass da nichts kollidiert.

    Sollte es mit der Erkennung Probleme geben muss man die GUID halt mit gdisk noch ändern.

    Und die Dateien sind da, nach Quicksearch werden sie mit Taste p angezeigt, auf beiden Partitionen. Auch viele in rot, was gelöscht bedeutet. Wenn ich mich nicht täusche, sind darunter leider auch welche, die nicht von mir gelöscht wurden. Wie viele das betrifft, kann ich erst mal nicht sagen.

    Das können auch ältere Versionen der Datei sein, die aktuelle Datei selber kann trotzdem noch vorhanden sein.
    Die Anzeige von Testdisk ist auch ziemlich unübersichtlich, ich würde mich damit nur befassen, wenn wirklich was am Dateisystem schief gegangen ist.

    Erstmal die GPT reparieren und normal (aber read-only!) mounten und schauen, ob was fehlt.
    Vorher am besten noch e2fsck -fvn ("-n" read only Mode) drüber laufen lassen und schauen, ob Fehler gefunden werden. Wenn der Test keine Fehler findet, sollte normalerweise auch nichts fehlen.

    Wollte nochmal anmerken, dass dies jetzt alles am USB-Anschluß passiert. An SATA kann das noch anders aussehen.

    Wenn es nicht das "3,3V-Problem" ist, könnte es sein dass der SATA-Treiber die Protective-MBR ignoriert und deshalb nicht mountet.
    Testdisk und gdist sollten aber eigentlich auch mit SATA gehen.

    Gruss
    SHF

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  • Am SATA sieht es so aus


    Code
    ralf@ubuntu:/$ sudo mount /dev/sdd1 -text4 /media/video.05
    mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
           Superblock von /dev/sdd1 ist beschädigt, fehlende
           Kodierungsseite oder ein anderer Fehler
           Manchmal liefert das Systemprotokoll wertvolle Informationen,
           versuchen Sie »dmesg | tail« oder so

    Auch die Alternativen bringen nix.

    Und das testdisk-Log hat auch andere Werte:

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    Edited once, last by rdnzl (December 27, 2025 at 2:01 AM).

  • sudo mount /dev/sdd1 -text4 /media/video.05

    Sollte das nicht "-ext4" heißen? Weiter unten wurde außerdem "ext2" erkannt.

    Abgesehen davon wäre es jetzt wohl an der Zeit, die Daten nachhaltig zu retten (so gut es geht) und die Originalplatte dann (mit bad blocks) neu zu partitionieren und formatieren und schauen, wieviel Platz du zuverlässig weiter nutzen kannst (Schreiben, Prüfen, Lesen, Prüfen, ....).

    Viel Erfolg!

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 20, VDR 2.4.8) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr (tvm) - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 21 - xstream
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • "-t ext4" (auf das -t folgt der Filesystem-Typ).

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    timeshift-btrfs, Video 8TB HDD XFS/cow, yavdr-ansible-2.7.9-seahawk, tvscraper tvsp, Kernel 6.12.69+dddvb-0.9.41-git

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  • Ist ext2 nicht wie ext4? Nur das ext4 das Journal zusätzlich hat zur Beschleunigung? Aber das ist gefährliches Halbwissen. MfG Stefan

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  • Wurde die Platte damals ohne Reserve Sektoren partitioniert?

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    berauben
    vereiteln
    rauben
    zerstören [fig.] [verderben, verunstalten]
    vergällen
    verhageln [fig.]

  • Wurde die Platte damals ohne Reserve Sektoren partitioniert?

    Ich weiss bis jetzt nicht, wie man das anstellt. Hatte mit gdisk die vorgeschlagenen Werte übernommen, außer bei der Größe der 1. Partition, und habe die Platte ungefähr halbiert. Vielleicht ist das was für tune2fs?

    Datenrettung ist ja glücklicherweise noch nicht das Problem, ich kann über USB alle Daten erreichen. Einfaches Kopieren tuts wohl im Moment noch.

    Das jedoch nicht mehr möglich ist, ohne in Gefahr zu geraten, ist sehr frustrierend.

    Das die angezeigten Daten von der Art des Anschlusses abhängen, ist nicht sehr vertrauenserweckend. Ich kann mir da keinen Reim drauf machen, zurückhaltend gesagt.:§$%

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  • Code
    Found valid MBR and GPT. Which do you want to use?
     1 - MBR
     2 - GPT
     3 - Create blank GPT
     
     Your answer: 1

    Da original mit GPT formatiert war, mach MBR auch keinen Sinn.
    Wenn ich das recht erinnere unterstützt MBR auch keine Partitionen über 2 GiB.

    Die Position der Partitionen aber liegt glücklicherweise gleich.
    Der Unterschied ist hier:
    SATA:
    Logical sector size: 512 bytes
    USB:
    Logical sector size: 4096 bytes
    Beispiel: Beginn der 2. Partition:
    956825856 *8 = 7654606848

    Wieso die Logical sector size unterschiedlich ist, verstehe ich momentan auch nicht. Eigentlich sollte die Partitionierung von der Schnittstelle unabhängig sein.
    Evtl. liegt es aber an der defekten GPT, darin müsste die Logical sector size eigentlich definiert sein.

    Man kann die Logical sector size bei gdisc und co AFAIK auch vorgeben, ob das der richtige Weg ist, bin ich aber nicht sicher.
    Man könnte auch an der SATA-Schnittstelle einfach mit testdisk eine neu GPT schreiben und schauen, was passiert.
    Evtl. vorher mit gdisc eine leere GPT erstellen (2), um den alten Schrott los zu werden.

    Da wird man wohl etwas experimentieren müssen.
    Sobald fsck die Partitionen akzeptiert sollte man es aber eigentlich geschafft haben.
    Wichtig ist nur, solange nicht auf die Partitionen schreiben.

    Gruss
    SHF

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    TT FF DVB-S 1.5 FullTS-Mod PWM-Vreg-Mod, DVB-Sky 852 Dual DVB-S2
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  • Hi,

    Was ist denn dein Ziel? Mach ne Kopie auf eine neue Platte und entsorge diese oder nehm die als Bastelplatte nach neu partitionieren. Bei den Preisen riskiert man doch keine Daten auf so ner Platte...

    MfG Stefan

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  • Hallo,

    Habe mich erst gestern mal wieder um die Plage gekümmert.

    Hatte die Platte per USB angeschlossen. Alle Partitionen da. Habe testdisk analysieren lasen. Dann ein mutiges Write abgesetzt. Dann die Platte intern an SATA und 3 poliges Stromkabel angeschlossen. Platte wurde erkannt, die Partitionen aber nicht. Am Ende hatte sich der Kontroller wohl was abgezwackt. Nochmals per testdisk die GPT als EFI abgelegt, und alles wieder OK. ???. Fast. Habe per gdisk den FS-Typ mit 8300 festgelegt, der war irgendwas mit 0700.

    Im Syslog kommt noch ein Fehler

    Code
    Jan 29 14:40:48 ubuntu kernel: [    2.080671] GPT:Primary header thinks Alt. header is not at the end of the disk.
    Jan 29 14:40:48 ubuntu kernel: [    2.080676] GPT:15627986943 != 15628053167
    Jan 29 14:40:48 ubuntu kernel: [    2.080677] GPT:Alternate GPT header not at the end of the disk.
    Jan 29 14:40:48 ubuntu kernel: [    2.080679] GPT:15627986943 != 15628053167
    Jan 29 14:40:48 ubuntu kernel: [    2.080680] GPT: Use GNU Parted to correct GPT errors.

    gdisk

    e2fsck läuft ohne Fehler. Habe sonst noch keinen Schreib-/Löschvorgang betrieben.


    Syslog schlägt ja vor, die Partitionsgrenzen mit parted zu bearbeiten. Wieder mal keine Erfahrungen damit meinerseits vorhanden. Ein align-check hat m.E. nix gebracht

    Habe mal darüber nachdedacht, den vorherigen Zustand wiederherzustellen, und gleich per SATA zu den GPT neu zu machen. Könnte vielleicht helfen, den Fehler am Ende zu berichtigen?

    Bin aber erst mal froh, dass noch alles da zu sein scheint. Werde erstmal nur lesend zugreifen, ist aber RW gemounted.

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  • mmmmh - nur mal eine Idee: die Platte stammt nicht zufällig aus einem USB-Gehäuse? Ausgebaut und als interne Festplatte verwendet? Für mich klingt das fast so, als müßten beim SATA-Anschluß Kontakte abgeklebt werden, die vom Hersteller vorgesehen sind um solcherlei 'Mißbrauch' zu vermeiden... nur ein Gedanke...

    Zotac ION-ITX F mit 2GB RAM, ASUS GT610, yaVDR 0.5.0a im Client-Betrieb
    yaVDR 0.5.0a als headless Server auf Citrix XenServer 6.1

  • mmmmh - nur mal eine Idee: die Platte stammt nicht zufällig aus einem USB-Gehäuse? Ausgebaut und als interne Festplatte verwendet? Für mich klingt das fast so, als müßten beim SATA-Anschluß Kontakte abgeklebt werden, die vom Hersteller vorgesehen sind um solcherlei 'Mißbrauch' zu vermeiden... nur ein Gedanke...

    Richtig, siehe #19

    Diese nicht unwesentlich relevante Information hätte man früher haben sollen….?(

    Prüf mal Schritt 14:

    https://de.ifixit.com/Anleitung/Wie+…entfernt/137646

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  • Bei den Preisen riskiert man doch keine Daten auf so ner Platte...

    Ohne ein Backup riskiert man seine Daten auf jeder Platte!
    Aber das hatte ich schon geschrieben ...

    Ironischerweise traten die meisten Festplatten-Ausfälle bei praktisch neuen Platten zu tage, als ein Sektor das erste mal beschrieben werden sollte.


    Die beiden hier beschriebenen Fehler hatte ich auch schon mehrfach, allerdings nicht gleichzeitig. Alle beteiligten Festplatten ließen sich bei mir bislang "wiederbeleben" und liefen danach noch Jahre zuverlässig und tun das teilweise noch immer.

    • Partitionstabellen habe ich schon einige zerschossen, allerdings bislang nur MBR.
    • Auch diese geringfügigen Größenunterschiede hatte ich schon mehrfach.
      Das erste mal aufgefallen ist mir das übrigens bei einer nagelneuen, frisch formatierten Platte, die im Zielrechner nicht funktionierte.
      Eine befriedigende Erklärung für das Phänomen konnte ich bislang nicht finden. Seit dem lasse ich aber hinten immer ein paar MiB frei und hatte danach keine Probleme mehr damit.

    Im Syslog kommt noch ein Fehler

    Die Meldung ist eigentlich harmlos und besagt lediglich, dass ganz hinten an der Festplatte, hinter der Sicherheitskopie der GPT, noch etwas freier Platz ist.
    Eigentlich sollte die Sicherheitskopie der GPT aber ganz am Ende befinden.

    Das macht aber nichts, solange die primäre GPT in Ordnung wird die Ersatz-GPT gar nicht verwendet.

    Was jetzt aber unschön ist, ist dass der Ersatz-GPT in der 2. Partition liegen soll (15627986943 < End (sector) 15628053127).
    Das darf natürlich nicht sein, da das zu Problemen führen kann.

    Syslog schlägt ja vor, die Partitionsgrenzen mit parted zu bearbeiten.

    Nicht an den Partitionsgrenzen rum fummeln, dann sind die Daten weg!

    Habe mal darüber nachdedacht, den vorherigen Zustand wiederherzustellen, und gleich per SATA zu den GPT neu zu machen.

    Man könnte auch an der SATA-Schnittstelle einfach mit testdisk eine neu GPT schreiben und schauen, was passiert.

    Vor dem Schreiben aber unbedingt mit den Angaben von gdisk vergleichen.
    Ganz wichtig ist, dass der Endsektor der 2. Partition passt, sonst wird da rein geschrieben und die Daten sind futsch.
    Evtl. muss die Sektorgröße per Hand ungerechnet werden, also *8 bzw. /8.

    Werde erstmal nur lesend zugreifen, ist aber RW gemounted.

    Wenn RW gemountet ist wird auch drauf geschrieben, damit muss man rechnen!

    Gruss
    SHF

    Mein (neuer) VDR:

    Software:
    Debian Wheezy mit Kernel 3.14
    VDR 2.0.7 & div. Plugins aus YaVDR-Paketen
    noad 0.8.6

    Hardware:
    MSI C847MS-E33, onboard 2x1,1GHz Sandybridge Celeron 847, 4GiB RAM
    32GB SSD (System), 4TB 3,5" WD-Red HDD (Video)
    TT FF DVB-S 1.5 FullTS-Mod PWM-Vreg-Mod, DVB-Sky 852 Dual DVB-S2
    Das ganze im alten HP Vectra VLi8-Gehäuse versorgt von:
    PicoPSU-160-XT und Meanwell EPP-150 im ATX-NT-Gehäuse

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