VDR 2.7.7 startet immer mit Skin "Text-Modus"

  • Um die sporadischen Bild Ausfälle bei meinem CometLake System einzugrenzen, hab ich auf meinem Intel-NUC Alderlake frisch Debian Trixie installiert, und aus den Sourcen von seahawk "VDR-2.7.7 resolute" den VDR gebaut und installiert. Neben dem VDR sind auch die Plugins SoftHdDevice, EpgSearch, Markad-NG, WirbelScan und Femon installiert. Generieren und Installieren lief ohne Schwierigkeiten. Der VDR läuft auch prinzipiell.

    Mein Problem: Wenn ich den VDR aus einer Konsole heraus mit /usr/bin/vdr starte, kommt das Menü immer in der Konsole. D.h. der VDR nutzt den Skin "Text-Mode", auch wenn im Setup z.B. lcars eingetragen ist. Wenn ich den Skin dann umschalte (zunächst wird im Dialog "Text-Modus" angezeigt, und ich wähle dann z.B. "lcars"), funktioniert auch alles prima. Der gewählte Skin wird jetzt im SoftHdDevice-Windows angezeigt. Ich kann den Skin auch konfigurieren (Breite, Höhe, etc.), und wenn ich mit Neustart den VDR verlasse, sind die Werte auch in der VDR setup.conf hinterlegt.

    Wenn ich jetzt mit /usr/bin/vdr in der Konsole den VDR erneut starte, startet er aber wieder im "Test-Modus" (nicht im vorher gewählten Skin).

    • Mache ich hier beim Konfigurieren oder beim Start des VDR noch etwas verkehrt? Oder gibt es eine Einstellung: "Starte immer im Text-Mode", die ich noch abwählen könnte? Hat da jemand einen Tip für mich?
    • Sind die VDR-Sourcen "2.7.7 resolute" von SeaHawk noch in der Entwicklungsphase, also noch nicht für Produktivsysteme geeignet, so dass dort intensional mit Skin "Text-Mode" gestartet wird?
    • Gibt es bekannte Probleme vom VDR-Source Zweig "resolute" (wahrscheinlich für Ubuntu 26.04 resolute-raccoon gedacht) bei Nutzung zusammen mit Debian trixie?

    Seit gut einer Woche drehe ich mich mit diesem Problem im Kreis, und wäre dankbar für einen Tip.

    M.f.G.
    Michael

    p.s. den VDR automatisch zu starten (ohne Konsole) hab ich bisher noch nicht geschafft. Er startet zwar, lädt auch alle Plugins, stirbt aber nachdem er die Hälfte der Plugins initialisiert hat (vielleicht weil er erkennt, dass es keine Konsole - zur Anzeige des Text-Skin´s - gibt). Fehlermeldungen gibt er in /var/log/messages keine aus. Er ist nur plötzlich weg. Mit ps -ef gibt es auch den VDR Prozess nicht mehr.

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
    VDR: Intel NUC (AlderLake i5) mit 512 GB SSD, 1GB Disk, 1xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.57 x86_64)

    Edited 3 times, last by VdrMize (December 13, 2025 at 2:55 PM).

  • Mein Problem: Wenn ich den VDR aus einer Konsole heraus mit /usr/lib/vdr starte

    Wie genau hast du den VDR gebaut? Normalerweise würde es eine /usr/bin/vdr im erstellten Paket geben:

    Meine VDRs

    VDR 1: Intel DH67BL, Celeron 540, 4 GB Ram, POV Geforce GT 1030, Ubuntu 24.04 (yavdr-ansible), VDR 2.7.4, CIR-Empfänger
    VDR 2: Acer Revo 3610, Pinnacle PCTV SAT 452e, Medion X10, yaVDR 0.6
    Client 1: Raspberry Pi 2, Ubuntu 22.04 (yavdr-ansible), VDR 2.6.1

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Entschuldigung seahawk.

    Das Kommando zum Start heißt natürlich /usr/bin/vdr.

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
    VDR: Intel NUC (AlderLake i5) mit 512 GB SSD, 1GB Disk, 1xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.57 x86_64)

  • Welche Plugins werden denn vom VDR geladen? Das kannst du dir mittels vdr --showargs anzeigen lassen, wenn du die ARGSDIR-Konfiguration nutzt (also /usr/bin/vdr beim Start keine weiteren Argumente mitgibst).

    Für bestimmte Skins braucht der VDR zwingend ein kompatibles Ausgabelugin, das dann wie im Falle von softhddevice auch Zugriff auf den X-Server haben muss - standardmäßig sind die meisten Desktop-Umgebungen so konfiguriert, dass sie keine externen X-Clients zu lassen - das kann man z.B. mittels xhost steuern: https://linuxwiki.de/xhost

    Von einem TTY aus würde ich einen VDR, der mit softhddevice läuft, nie starten, weil das eine aktive Xorg-Session braucht.

    Meine VDRs

    VDR 1: Intel DH67BL, Celeron 540, 4 GB Ram, POV Geforce GT 1030, Ubuntu 24.04 (yavdr-ansible), VDR 2.7.4, CIR-Empfänger
    VDR 2: Acer Revo 3610, Pinnacle PCTV SAT 452e, Medion X10, yaVDR 0.6
    Client 1: Raspberry Pi 2, Ubuntu 22.04 (yavdr-ansible), VDR 2.6.1

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Wie hab ich den VDR gebaut: Die Quellen nach /usr/src downgeloadet, dort die Pakete gebaut (vorher die Abhängigkeiten gerade gezogen), und dann die debian Pakete installiert ...

    Ich hab beim Generieren mal mitprotokolliert, vielleicht hilft das dem einen oder anderen Nutzer, der das auch mal ausprobieren möchte ...
    (das SoftHdDrm Paket ist in dem Dokument noch drin, obwohl es sich bei mir aktuell nicht bauen ließ; das brachte bei mir noch zu viele Fehler; das hab ich erst mal übersprungen; beim EPG-Search-Plugin bin ich mir jetzt nicht sicher, ob die Links dieses mal noch gefehlt haben, oder ob die schon angelegt waren; vielleicht lag es auch nur daran, dass da etwas noch nicht konfiguriert war; ich hab dann erst mal mit den restlichen Plugins weiter gemacht)

    Files

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
    VDR: Intel NUC (AlderLake i5) mit 512 GB SSD, 1GB Disk, 1xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.57 x86_64)

  • Meine Konfiguration sieht wie folgt aus:

    Installiert habe ich den Rechner von Windows aus, über ein Putty-Console zum Intel-NUC.
    Jetzt zum Test sitze ich direkt vor dem Intel-NUC. Dort hab ich auf der grafischen Oberfläche eine Konsole offen, von der ich den VDR starte (und wo ich das SoftHdDevice Fenster sehe)

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
    VDR: Intel NUC (AlderLake i5) mit 512 GB SSD, 1GB Disk, 1xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.57 x86_64)

  • Nimm mal die ganzen Beispiel-Plugins raus - also alles, was im vdr-plugin-examples steckt).

    Meine VDRs

    VDR 1: Intel DH67BL, Celeron 540, 4 GB Ram, POV Geforce GT 1030, Ubuntu 24.04 (yavdr-ansible), VDR 2.7.4, CIR-Empfänger
    VDR 2: Acer Revo 3610, Pinnacle PCTV SAT 452e, Medion X10, yaVDR 0.6
    Client 1: Raspberry Pi 2, Ubuntu 22.04 (yavdr-ansible), VDR 2.6.1

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Quote

    Nimm mal die ganzen Beispiel-Plugins raus - also alles, was im vdr-plugin-examples steckt).

    Mach ich gleich ...

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
    VDR: Intel NUC (AlderLake i5) mit 512 GB SSD, 1GB Disk, 1xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.57 x86_64)

  • Hier mal die Ausgaben in /var/log/syslog wenn ich automatisch starte.

    Der VDR stirbt irgendwie während des Init von Skincurses oder bei Beginn von init SoftHdDevice

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
    VDR: Intel NUC (AlderLake i5) mit 512 GB SSD, 1GB Disk, 1xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.57 x86_64)

  • Das hat geholfen!!! Ich hab die VDR-Examples deinstalliert, jetzt startet er nicht mehr mit Skin Text-Mode.

    Danke SeaHawk

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
    VDR: Intel NUC (AlderLake i5) mit 512 GB SSD, 1GB Disk, 1xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.57 x86_64)

  • Jetzt klappt auch der Autostart - er hängt nicht mehr nach vdr-plugin-skincurses. Das gibt es nämlich nicht mehr. ;)

    VDR: Intel NUC (CometLake i5) mit 128 GB SSD, 1GB Disk, 2xHauppauge WinTV-dualHD USB DVB-C Stick; Debian Trixie (Kernel 6.12.35 x86_64)
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