Ich hatte bisher meine selbst aufgezogenen VDRs immer so konfiguriert, dass vdr als root lief. Die Maschine ist ausschließlich als VDR im Einsatz und hängt über einen Router im Netz. Meine Überlegung war bisher, dass vdr für 99% der Platte (die Video-Partition) sowieso Schreibrechte hat, und der Rest könnte für den Fall, dass vdr Amok läuft und was zerschießt, leicht wieder hergestellt werden. In all den Jahren, in denen ich ein PVR350-System laufen hatte, gab es auch nie Probleme.
Für den neuen VDR mit softhddevice, den ich allmählich hochziehe, wollte ich eigentlich vdr unter meinem Usernamen laufen lassen. Allerdings hat sich gezeigt, dass das doch nicht ganz so trivial ist. Für shutdown mit acpi-wakeup brauche ich einen wrapper, und das Setzen der Systemzeit durch vdr anhand der Transponderdaten soll wohl auch nicht unproblematisch sein. Insofern frage ich mich jetzt, welche konkreten Gefahren ich eigentlich eingehe, wenn ich vdr weiterhin als root laufen lasse.
In welchen Fällen haltet Ihr das für vertretbar, und wann nicht? Was machen diejenigen, die keine Fertig-Distri benutzen, sondern das System selbst aufgesetzt haben?