Posts by olafhenkel

    Tach,


    eine reicht, in der Regel das Primary Device, weil ja ausschliesslich diese Karte für die Ausgabe des OSD bzw. das TV-Bildes auf deinem Fernseher verantwortlich zeichnet.


    Die anderen Karten nehmen ja lediglich auf. Also sinnlos, bei allen Karten den entsprechenden Speichermod vorzunehmen.


    Greets Olaf

    Tach,


    also Plugin geht ja an sich. Aber kann mir mal einer sagen, wieso bei 1.3.47 mit Bigpatch hinten bei Einstellungen-Plugins radio gleich 2 mal auftaucht ? Das gleiche gilt auch, wenn man Verstecke Hauptmenü-Eintrag: nein eingestellt hat.


    Greets Olaf


    P.S.: Hat sich erledigt... lag an einem doppelten Eintrag in der runvdr, so dass das Plugin echt zweimal geladen wurde. Irgendwie ging das sogar.


    Ist echt gut und erwachsen geworden. Mit RDS-Text und dem OSD und so. Sieht richtig toll aus !


    Wenn man jetzt noch jedem Radiosender wahlweise ein anderes Mpeg-Still zuordnen könnte, wäre es absolut perfekt. Dazu noch wahlweise nen Spectrum-Analyzer. Geil !

    Tach,


    nun, das dürfte eigentlich einfach sein. Dir fehlt im entsprechenden Firmware-Verzeichnis die entsprechende Datei. Es gab da mal so ne Geschichte, wo das Skript, dass die entsprechenden Firmwaredateien erzeugt, leider wohl immer noch nicht so richtig angepasst worden ist, bzw. bestimmte Dateien, die von dieser pvr48xxx.exe-Datei extrahiert werden, nicht mehr so ganz geht.


    Entsprechende Threads dazu gibt es hier aber schon im Portal. Na, egal.


    Zunächst müsstest du wissen, welches das entsprechende Firmware-Verzeichnis bei deiner Distribution ist, bei gentoo isses mittlerweile /lib/firmware, früher war es mal /usr/lib/firmware. Wo das bei deiner Installation ist, weiss ich natürlich jetzt nicht 100pro.


    Aber wenn du den Befehl updatedb drauf hast, kannste den ja mal inner Konsole eingeben und danach mit locate firmware nach dem entsprechenden Verzeichnis suchen.


    Andere Möglichkeit wäre, nach der Datei firmware.agent zu suchen. Die dann mit einem Editor deines Vertrauens öffnen und schauen, was da bei


    Quote

    # directory of the firmware files
    FIRMWARE_DIR=/lib/firmware


    steht, so isses jedenfalls bei gentoo, dürfte aber bei Debian nicht viel anders sein.


    Dann musste einfach nur noch die entsprechenden Dateien in dieses Verzeichnis kopieren (mit dem cp-Befehl) und dann sollte das eigentlich schon funktionieren.


    Er fragt dich ja auch beim Laden des Treibers explizit...


    Quote

    ivtv0: unable to open firmware v4l-cx2341x-enc.fw
    ivtv0: did you put the firmware in the hotplug firmware directory?
    ivtv0 warning: failed loading encoder firmware


    Und ohne Firmware geht da nun mal nix. Da die bei der PVR auf keinem EEPROM oder so fest installiert ist, wird sie nun jedes Mal beim Booten neu geladen.


    Bevor ich dir jetzt noch erkläre, wie man die extrahiert, mail ich sie dir sogar rüber, da sie für den Upload hier zu gross sind...


    Aber diese Dateien brauchst Du...


      ls -all v4l-cx2341x*
      -rw-r--r-- 1 root root 262144 Apr 19 19:20 v4l-cx2341x-dec.fw
      -rw-r--r-- 1 root root 262144 Apr 19 19:20 v4l-cx2341x-enc.fw
      -rw-r--r-- 1 root root 155648 Apr 19 19:20 v4l-cx2341x-init-mpeg.bin
      -rw-r--r-- 1 root root 155648 Apr 19 19:20 v4l-cx2341x-init.mpg


    Greets Olaf

    Tach,


    ich hab mal wieder nach langer Zeit die Hufeisen geschwungen und ein wenig am System geupdated.


    Dummerweise ist man mit nem aktuellen Kernel wohl in den Hintern getreten, wenn man die PVR bzw. das pvrinput-Plugin weiternutzen will.


    Zunächst einmal scheint der Treiber nicht mehr mit irgendwelchen Optionen, sondern mittlerweile einfach mit modprobe ivtv oder entsprechenden Autoloads-Einträgen initialisiert zu werden.


    Dann hat sich wohl mit der Bezeichnung der Firmware was geändert, wenn man sich mal nachstehendes Log ansieht. Ich scheine es zwar geschafft zu haben, den Treiber laufen zu lassen, aber das wars wohl auch schon...



    Früher hiess die Firmware auch mal anders...jetzt nennt sie sich so...



    Quote

    Apr 16 17:41:40 Tbone ivtv0: loaded v4l-cx2341x-enc.fw firmware (262144 bytes)
    Apr 16 17:41:40 Tbone ivtv0: loaded v4l-cx2341x-dec.fw firmware (262144 bytes)


    Dann muss man wohl noch ne .mpg-Datei ins hotplug-Directory schieben, um das OSD bzw. den Framebuffer der PVR anzuwerfen, so wie ich's verstanden habe.


    Wie auch immer...mit dem aktuellen pvrinput-Plugin geht gar nix mehr und angeblich braucht man ja für nen Kernel > 2.6.15 die ivtv-Treiber der 0.6er Reihe, die 0.4er sollen es wohl nicht mehr tun.


    Ich bekomme auch keinen Transfer-Mode mehr gestartet, wenn ich bspw. auf den Channel-Eintrag für S-VHS-In tune, da geht gar nichts mehr...


    Quote

    Apr 16 17:41:59 Tbone vdr[8931]: initializing plugin: pvrinput (0.1.0): use Hauppauge PVR as input device
    Apr 16 17:41:59 Tbone vdr[8931]: starting plugin: pvrinput


    Apr 16 16:46:59 Tbone vdr[8931]: ERROR: Transfer-Mode kann nicht gestartet werden!
    Apr 16 16:46:59 Tbone vdr[8931]: status: cStatusTest::OsdStatusMessage 'Transfer-Mode kann nicht gestartet werden!'


    Was mach mer dann nu ??? Abwarten und Teatime ? Oder gibts schon wieder ne Lösung, die ich in den Wirren des immer grösser werdenden WWW noch nicht gecheckt habe ?


    Greets Olaf

    Ebend,


    selbst beim Oberdoof hat der Umstieg auf 0.8.0 problemlos geklappt. Kompilierte wie immer mit Kernel 2.6.16.5.


    Greets Olaf

    Tach,


    es wird immer schlimmer in Deutschland.


    Demnächst muss ich nen Spaziergang mit nem Hund vorher anmelden, denn es könnte ja sein, dass mein Kampfdalmi einem kleinen Yorkshire-Terrier begegnet und ihn theoretisch zerfleischen könnte.


    Da nutzt dann auch die Hundehaftpflicht mit einer Deckungssumme von 2 Mio EUR nichts mehr, denn alleine das Wissen darum, dass auch noch andere Hunde auf dem Bürgersteig rumlaufen könnten, macht mich schon demnächst zum Straftäter.


    Ist zwar jetzt wieder nen ganz anderes Thema, aber demnächst kommt sowas dann auch noch.


    Armer Bananenstaat. Naja, wir finanzieren ja auch Hubschrauberrundflüge über Hochwassergebiete für Ritter Eisenherz und sind dann ach so grosszügig, jedem 5000 EUR Soforthilfe zu geben. Man hätte ja in 10 Jahren was tun können, aber wozu. Alleine die Gefahr, dass wieder mal so ein Hochwasser kommen könnte, hindert ja die tolle Bundesregierung am Handeln.


    Tscha, so ist es nun mal halt mit dem Was-wäre-wenn-und-hätte-passieren-können-Konjunktiv.


    Ein absolut schwachsinniges Urteil, meiner persönlichen Meinung nach. Ich hoffe, das war jetzt kein gefährlicher Beitrag, der eine Anzeige wegen Missachtung des Gerichts nach sich zieht.


    Greets Olaf

    Tach auch,


    also für HDTV mit Auflösungen von 1920x1280 oder 1080x720 reicht ein PC mit 1 Ghz-CPU sicherlich definitiv nicht aus, solange es keine Karten gibt, die HDTV hardwareseitig encoden und decoden können. Eine endlose Geschichte immo. Derzeit geht sowas nur mit SOFTWARE, also wird die CPU gefordert. Und da sind es eher 3.5-4 Ghz, die man an Rechenleistung für so etwas bereitstellen sollte.


    Selbst mein noch einigermassen flotter Athlon-XP mit 2600 Mhz ist nimmer annähernd in der Lage, HDTV mit Xine oder anderen Klamotten flüssig wiederzugeben.


    Für die Wiedergabe von DVD oder DivX-Files ist die 1-Ghz-Klasse allerdings halbwegs ausreichend, bei entsprechender guter Konfiguration sogar locker ausreichend.


    Greets Olaf

    Tscha,


    jetzt hab ich die ersten zwei Monate nach Mamas Tod einigermassen überstanden und es endlich geschafft, der "Pflicht" Genüge zu tun und das berühmte, stets unvollendete VUMM-Video, von dem böse Zungen behaupteten, man würde es eh niemals zu Gesicht bekommen, endlich online gestellt.


    Mein Dank geht an alle Beteiligten, die sich vor die Kamera getraut haben.


    Über die Highlights wurde ja schon zu Silvester, dem schlimmsten Tag meines bisherigen Lebens, schon ausführlich geschrieben.


    Wer es nicht mitbekommen hat, hier an dieser Stelle nochmal der Link zum betreffenden Thread...


    http://www.vdr-portal.de/board/thread.php?threadid=43547&sid=&hilight=vumm&hilightuser=794


    Jetzt müsste man nur noch wissen, wo man dieses geniale Machwerk der deutschen Filmgeschichte herunterladen kann.


    Hier sei kurz wieder Alex D. aka Jondalar erwähnt, der mir auf seinem Server einen FTP-Zugang zum Erst-Upload eingerichtet hat.


    Da aufgrund irgendwelcher Macken das von mir bislang verwendete ftpcube nicht mehr wollte, habe ich es mit gftp hochgeladen, was eigentlich das gleiche in grün ist.


    Zumindest scheint es ENDLICH geklappt zu haben :-)


    Naja, hat ja auch lange genug jetzt gedauert, gelle ? Damit kommen wir zu guter Letzt zu dem geheimsten der Geheimnisse...nämlich...


    Der Link zum Download.... http://querdenken.net/~ollie/ und dann auf die VDR_VUMM-29082005.avi Datei zum Download klicken !


    Ich wünsche allen viel Spass mit dem Teil !


    Noch ein Hinweis: Die Tonqualität beim Schmidinger-Interview ist leider völlig danebengeraten, ich bitte das an dieser Stelle zu entschuldigen.


    Ebenfalls zu entschuldigen bitte ich die Tatsache, dass ich es so oft angekündigt habe und es bis heute nicht geklappt hat.


    Wer mirrorn will oder was mit Torrent anbieten kann, darf das gerne tun. Nur bitte hier die entsprechende Addi für alle angeben, damit Jondis Büchse nicht den Downloadtot stirbt und vor Überlastung zusammenbricht :-)


    Wie immer sind natürlich nette und auch böse, vor allem Morones Kommentare, jederzeit gerne willkommen. Bislang kam ich ja immer ganz gut weg als Hobbyfilmer und Hausreporter :-)


    Greets Olaf


    P.S. An dieser Stelle noch in eigener Sache...


    *** Wer hier Rechtsanwalt ist, sich gut mit dem deutschen Erbrecht auskennt und bereit ist, mir ein paar Tips zu einigen Fragen zu geben, ohne dass es mich gleich Unsummen kostet, darf mich gerne mal kontakten ***

    Tscha,


    ich mach zwar selber mit dem Tod meiner Mutter gerade eine schwere Zeit durch, aber so ein Schicksal macht ähnlich betroffen.


    Es ist sicherlich zwar schlimm und tragisch, wenn ein über alles geliebter Mensch früh und urplötzlich verstirbt, aber wenn ein kleines Kind, das sein ganzes Leben noch vor sich hat, schon wieder diese Welt verlassen muss, ohne diese erst richtig kennengelernt zu haben, ist das sicherlich noch schlimmer.


    Die Zeiten des Bangens und Hoffens, das stundenlange Sitzen im Krankenhaus, die Fahrerei, die Gedanken, die einem im Kopf kreisen, ich kenne es nur zu gut.


    Ich hoffe jedenfalls, dass diese Geschichte gut ausgeht, wenngleich die Chancen, so hart es klingt, ja nicht wirklich gut stehen.


    Trotzdem hoffe ich für deinen kleinen Sohn und eure Familie das Beste und dass er wieder gesund wird.


    Mit einem traurigen Blick und über den Sinn des Lebens nachdenkend ein sich verabschiedender


    Olaf

    Tach,


    das Auftreten des VDSB ist ja bis heute offenbar nicht zweifelsfrei geklärt worden.


    Man erinnere sich noch an meine Probleme mit früheren VDR-Versionen, Treibern und all dem ganzen Zirkus.


    Aber in meinem 5-Karten-Monster hab ich den schon länger nicht mehr gesehen.


    (1 x FF, 4 x Budget, 1 x PVR)


    Greets Olaf

    Moin,


    sicherlich haben sich viele Leute hier gefragt, wieso der Upload des Vumm-Videos zu Silvester nicht erfolgt ist.


    Nunja, das ganze hatte eben halt den Grund, dass meine über alles geliebte Mama, mit der ich 37 Jahre meines Leben zusammengelebt und auch gewohnt habe, am 31. Dezember mit einem zunächst leichten Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert worden ist.


    Wir hatten am Morgen noch zusammen gefrühstückt, alles war wie immer. Dieses gemeinsame Frühstück am Wochenende, Rührei am Sonntag (mit viel Bacon, also Frühstücksspeck) und Abendessen waren so Rituale, auf die wir nie verzichtet haben.


    Das Fondueset stand schon für abends auf dem Küchentisch und das Fleisch dafür lag auf der Herdplatte.


    Meine Mama hatte vor einem Jahr wieder mit dem Reiten angefangen, nachdem sie eigentlich mit 30 damit aufgehört hatte und zum Tennis gewandert war, dem ich dann auch einige Jahre verfallen bin. Mit 65 ist sie dann wieder in den Sattel geklettert, hatte erst eine Reitbeteiligung, dann ein halbes Jahr später, hat sich sich einen eigens für sie angefertigten Sattel machen lassen und kurzerhand den Gaul gekauft.


    Nebenbei hatte sie dann noch einen Hund (ne 12 Jahre alte Dalmatinerhündin, die auf den Namen Sara hört), ein grosses Haus (ca. 250 qm Wohnfläche), nen grossen Garten, ne vermietete Lagerhalle (ca. 800 qm, hinter dem Haus) und nen riesiges Grundstück (ca. 2000 qm) zu bewirtschaften und zu unterhalten. Zu guter Letzt komme dann ich noch als ewiger "kleiner Junge" dazu.


    Egal, was ich machen und helfen wollte, man durfte es bei ihr nie. Sie hat immer alles selber gemacht, organisiert und sich nur ganz selten mal von jemandem helfen lassen.


    Eine absolut starke und tolle Frau, die ich als meine Mama für den ganzen Rest meines Lebens über alle Maßen sehr vermissen werde und für die ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen möchte, stellvertretend für alle Menschen, die ihre Mütter oder andere geliebte und nahestehende Personen verloren habe, eine kleine Hommage und Ehrbezeugung hier im weltweiten Web zu hinterlassen.


    Doch zurück zu den Umständen ihres dramatischen und urplötzlichen Todes.


    Nach dem gemeinsamen Frühstück am Silvestermorgen machte sie sich gegen 10 Uhr fertig, um sich den Hund zu schnappen, zum Stall zu fahren und ein paar Runden mit ihrem Pferd zu drehen. Dabei fiel dem Reitstallbesitzer dann irgendwann eine leichte Schieflage auf. Er liess das Pferd sofort anhalten und brav wie gerade dieses Pferd ist, blieb es auch sofort stehen und er half ihr etwas mühselig aus dem Sattel heraus auf die Erde.


    Sie war eigentlich bei Bewusstsein, konnte gehen, sprechen und auch sonst alles und beklagte sich halt nur darüber, dass sie keine Kraft im rechten Arm hätte und die Zügel nicht richtig halten könnte. Der Mundwinkel hing was runter und die Sprache war wohl etwas undeutlich.


    Die Frau des Klausenwirtes vom Stall reagierte absolut richtig, weil sie durch einen Bekannten die Symptome für Schlaganfall kannte und informierte sofort den Notarzt, der ca. 7 Minuten später eintraf. Umgehend wurde sie nach Neuss ins Johanna-Etienne-Krankenhaus gebracht, da man dort besser als im Kreiskrankenhaus Dormagen für die Behandlung von Schlaganfallpatienten ausgerüstet ist.


    Gegen 12 Uhr kommt der Nachbar die Treppe bei mir hoch und informiert mich darüber, dass "Mutter einen leichten Schlaganfall gehabt hat" und "ich mich sofort fertig machen müsste und ins Krankenhaus sollte".


    Das hab ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen, alles stehen und liegen gelassen und bin losgedüst. Als ich dort ankam, hab ich in der Notaufnahme wie ein Blöder rumgestanden, weil gar keiner da war, hab sie dann aber hinter einer Tür rausrollen sehen und bin direkt hin. Habe mich dann als Sohn vorgestellt und gefragt, ob ich mit in den Schockraum reinkönnte.


    Das durfte ich natürlich, musste mich aber ruhig auf einen Stuhl setzen und hab auch nicht mehr mit ihr gesprochen, weil sie nicht ansprechbar war, am Zittern wie Espenlaub und die Augen geschlossen hatte. So als wenn sie mehr oder weniger schon ohne Bewusstsein war.


    Der Arzt in der Notaufnahme konfrontierte mich dann mit der Diagnose Schlaganfall und fragte mich nach irgendwelchen Krankheiten, Allergien oder Medikamenten. Bis auf Bluthochdruck, mit dem man ja sehr gut leben kann und einer verschleppten Bronchitis, an der man auch nicht gleich stirbt, hatte sie ja überhaupt nix.


    Dann wurde sie nach der Untersuchung auf die Intensivstation verlegt und ich sass dann an ihrem Bett und hab gebangt, gehofft und geheult wie ein Schlosshund. Gottseidank lagen genug Papiertaschentücher auf dem Fenstersims, die immer weniger wurden.


    Nach einer Stunde etwa fing sie an zu keuchen und bekam schwer Luft, der Überwachungskasten an der Wand fing zu piepen und zu blinken an, dass einem schlecht wurde. Kurz darauf stürmten zwei Schwestern und noch jemand in den Raum, baten mich, rauszugehen und ich schluchzte auf dem Flur weiter und bekam langsam vor Angst und Panik selber kaum noch Luft.


    Ich dachte nur die ganze Zeit, was wird jetzt, was passiert hier. Was für ein schlechter Film läuft hier eigentlich ab ?


    Nach etwa einer halben Stunde durfte ich wieder zu ihr ins Zimmer. Sie hatten ihr eine Sauerstoffmaske über den Mund gestülpt, an einen Schlauch angeschlossen, der zu einer Dose in die Wand führte, auf der logischerweise O2 stand. Da dachte ich mir eigentlich noch nichts schlimmes. Mit der Zeit wurde ich dann etwas ruhiger, weil eh nichts passierte und sass einfach nur so da und wartete. Wahrscheinlich darauf, dass doch etwas passierte.


    Nach 2-3 Stunden ging die Tür auf, die gesammelte Manschaft kam herein und fing an in hektische Aufbruchsstimmung zu verfallen.


    Man informierte mich, dass nach der ersten Computertomographie sie jetzt noch eine zweite machen wollten, um zu sehen, wie die ersten Stunden nach ihrem Schlaganfall jetzt verlaufen wären. Nachdem ich dann wusste, dass es nichts schlimmes war und man vielleicht in einer Stunde oder so vielleicht sogar eine gute Nachricht erzählt bekommen würde, entspannte ich mich etwas, ging draussen eine der vielen Zigaretten an diesem Nachmittag rauchen und dachte über viele Dinge nach.


    Ich sah aus dem Innenhof heraus durch die Fenster, als sie irgendwann an mir vorbei in den Fahrstuhl geschoben wurde. Der Fahrstuhl zum Schafott, dachte ich noch scherzhaft, nichtsahnend, wie sehr sich dieser leicht sarkastische Gedanke in den nächsten Stunden als Wahrheit herausstellen würde.


    Es verging eine endlos lange Zeit, als sich die Fahrstuhltüren wieder öffneten und man sie wieder zurück auf ihr Zimmer brachte. Eigentlich war es ein schöner Raum. Sofern man bei Krankenhäusern von schönen Räumen überhaupt sprechen kann. Aber es war heimelig warm, an der Decke hing ein Fernseher, er war klein, ein Einzelzimmer, mit einem schönen Blick aus dem Fenster in den naheliegenden Park. Aber da es mittlerweile dunkel wurde, ich mit den Nerven am Ende und ich hundemüde war, erkundigte ich mich bei der Schwester, ob ich vielleicht ein paar Stunden nach Hause könnte. Im Moment wäre ihr Zustand stabil und man könnte eh nur abwarten. Die Telefonnummern hatte ich ja hinterlassen und man würde mich sofort anrufen, wenn sich etwas ändern würde.


    So verliess ich dann die Intensivstation, ging über den Flur Richtung Ausgang, machte einen Abstecher in den Innenhof, um dort noch eine weitere Zigarette zu qualmen, als mir der Arzt aus der Notaufnahme entgegenkam (Hr. Dr. Hirt oder Hirtz). Gut, dass ich sie noch treffe, meinte er zu mir. "Ich habe zwar überhaupt keine Zeit, aber ich denke, ich nehme mir ein paar Minuten". Dann gingen wir zusammen durch die Tür auf den Innenhof und setzten uns auf die Plastikstühlchen.
    Hm, meinte er und legte eine Pause ein. Dann erzählte er mir vom Untersuchungsergebnis der 2. CT, dass es wohl eine massive Hirnblutung bzw. wohl Hirnschlag gegeben hat, bzw. die Blutung grösser geworden wäre. Ich hab in dem Moment nicht alles verstanden oder kapiert, nur halt soviel, dass man mir gerade keine wirklich guten Nachrichten erzählte. Er sprach dann weiter und so langsam hörte ich seine Stimme nur noch aus der Ferne, als wenn jemand sich eine Wolldecke in den Mund gestopft hätte, die sagte, dass meine Mama, wenn sie das überhaupt überleben würde, ein Schwerstpflegefall werden würde und ich damit rechnen sollte, dass sie sehr wahrscheinlich sterben würde und er mir nichts vormachen möchte.
    "Rechnen Sie damit, dass sie sterben wird. Sie liegt im Koma und wir mussten sie an das Beatmungsgerät anschliessen. Ihr Zustand ist im Augenblick einigermassen stabil aber wir können nichts weiter tun, als abwarten". Ob es denn wirklich so ernst sei. "Ja, es ist so ernst. Es tut mir leid".


    Es ist schon schlimm, wenn einen solche Nachrichten überbracht werden. Aber bei diesem Arzt hatte ich neben seiner professionellen Distanz das Gespür für aufrichtige Anteilnahme und dem Willen, dass es ihm wichtig sei, mir lieber die Wahrheit zu sagen, als mir einen vorzumunkeln, dass noch irgendwas passieren würde, was Mama auf einmal wieder fragen lassen würde, wo bin ich hier, was ist passiert ?


    Ich wusste in diesem Moment, dass dieser Augenblick nie mehr kommen würde und dass der liebe Gott oder ein anderes übermächtiges Wesen, dass über das Universum entscheidet und dessen Geschicke lenkt. Irgendwie war mir klar, dass meine Mama den Kampf gegen den Tod bereits aufgenommen und ihn verlieren würde.


    Am 5. Januar 2006, gegen 11.30 hat sie ihn verloren. Sie wurde nur 66 Jahre alt. Heute sicherlich kein Alter und wenn man an diesen deutschen Schlager von Udo Jürgens denkt, dass mit 66 Jahren das Leben erst anfängt, hatte sie irgendwie nicht mehr wirklich viel davon.


    Wenn ich noch ein wenig hier weiterschreiben darf, würde ich das gerne tun. Ich weiss, dass es nicht hierhergehört und dass ich sehr emotional und offen über eigentlich eine sehr private Geschichte spreche. Aber wenn es niemanden stört und den ein oder anderen mal ein solcher Leidensweg interessiert, würde ich ab und an vielleicht wieder etwas hier schreiben wollen.


    Zunächst ging es allerdings mal darum, endlich die Begründung dafür loszuwerden, wieso das VUMM-Video wieder ausgefallen ist. Aber ich denke, selbst Mr. BadBoy wird heute mal auf seine geliebten, sarkastischen Bemerkungen verzichten.


    So, das war es für's erste :-)


    Greets Olaf


    P.S.: Naja, schönen Sonntag wäre ein wenig blöd zu wünschen :-( Aber trotzdem.

    Tach,


    also, ich bin sehr erstaunt hier über diesen Thread und das Vorhaben, eine DVB-S2-Karte selber zu entwickeln.


    Als ehemalige "Institution" dieses Portals kann ich nur sagen, dass du damit in die Annalen der VDR-Geschichte eingehen wirst, wenn du an allen anderen, die sowas schon mal basteln wollten, vorbeiziehst.


    Ich hab auch immer gedacht, was aus meiner alten Kiste wird, wenn man erst mal 1920x1280 Pixel mit nem ollen Sempron 2.4er auf die Mattscheibe schmeissen will.


    Ich bin ja einer derjenigen, die Klaus Schmidinger auch mal persönlich kennengelernt haben, zwar nicht in einer Privataudienz, aber immerhin im berühmten VUMM-Interview (welches nur ich kenne) und ich war damals wie heute überrascht, wie jemand, der über ein derartiges Wissen und Kenntnisse verfügt, so bescheiden, ruhig und im Hintergrund bleiben kann.


    Nicht so wie ich, der von nix ne Ahnung hat, kein Wort in diesem Thread kapierte und jetzt wie nen Volltrottel dasteht, als er das hier las.


    Wie gesagt: VIEL ERFOLG !!!


    Greets Olaf


    P.S.: Ich kauf dann auch eine, wenn ich sie mir dann leisten kann ! :-)

    Tach,


    da vdrconvert im Gegensatz zum Burn-Plugin eine externe Geschichte ist, die durch Skripte gesteuert unter Zuhilfenahme von entsprechenden Libs und Progs (für Newbies eine erschreckend lange Liste) auch nach dem Absturz vom VDR von selber weiter läuft und meiner Meinung nach bessere Ergebnisse erzielt, gebe ich diesem Programm den Vorzug.


    Das Burn-Plugin ist aber für das schnelle Brennen zwischendurch auch nicht zu verachten und funktioniert ebenfalls gut.


    Von der Installation und Anwendung her ist das Burn-Plugin einfacher und es sagt einem auch am Bildschirm im OSD, wie weit es mit der DVD und dem Umrechnen gediegen ist.


    Kann vdrconvert bis heute nicht. Es sagt nur, ich bin aktiv oder nicht aktiv. Wenn man jetzt genau rausfinden will, wie weit es ist, gibts nur die Möglichkeit, inner console mit tail nachzuschauen, was gerade geht.


    Greets Olaf

    Hey,


    da das ja offenbar mein DVD-Brenner ist, kann ich dir nur auch diesen Tip geben. Ich hatte mit 2-fach, bzw. 4-fach Rohlingen gleich welchen Herstellers nie wirkliche Probleme.


    Tut mir aber leid, wenn es dann Teil mit neueren, aktuellen Rohlingen nicht tut :-(


    Greets Olaf

    Tach andi,


    jo, habe ich auch schon von gehört. Hab ich mich allerdings noch nie mit beschäftigt und werde es heute auch bestimmt nicht mehr tun. Mit dem Draufhüpfen via ftp kenn ich mich allerdings so weit aus, dass der Upload ohne Probs laufen kann. Was ihr dann mit bittorent und anderen tollen Sachen macht, bleibt euch ja überlassen.


    Es ist ja nicht so, dass ich es nicht "kennen" würde.


    Soderle, noch etwas über 6 Stunden :-((


    Greets Olaf