Posts by mahlzeit


    Mir ist keine "sinnvolle" Moeglichkeit bekannt..., wie man hier auch an den Beispielen sieht. ;)


    Meine Lösung mit der Funktion, welche einmal beim laden der Shell definiert wird uns ansonsten als Parameter genau eine Datei bekommt, funktioniert transparent, so lange die Shell "lebt". D.h. einmal in der .bashrc definiert, hast du sie fortan bei jedem Login zur Verfügung und kannst sie auf jeglichen symbolischen Link anwenden. Sinnvoller geht's doch nicht?


    Quote

    Entweder kann ich gleich den Pfad als Variable festlegen oder habe ein Problem wenn die Datei mehrfach vorkommt.


    Wie darf man das verstehen? Eine Datei kann in einem Verzeichnis nicht mehrfach vorkommen. Oder versteh ich da jetzt was falsch an Deiner Aussage?


    cu
    Markus

    Schau mal, ob die Module "ohci_hcd" und "ehci_hcd" noch geladen sind. Das sind die für die USB Controller. Die müssen vorher entladen werden ("modprobe -r ohci_hcd; modprobe -r ehci_hcd" bzw. vorher noch die Abhängigen entfernen oder gleich blacklisten).


    Wie sieht die Konfigurationsdatei konkret aus? Keine Auszüge, die volle Pracht ;) Außerdem bist Du noch ein paar Ausgaben (siehe vorheriger Post) schuldig.


    cu
    Markus

    Servus,


    was sagt denn (bei allen Kernen "online") folgendes skript:

    Code
    1. cat > /usr/local/bin/cur_freq <<EOF
    2. #!/bin/bash
    3. counter=0
    4. for cpu in /sys/devices/system/cpu/cpu*/cpufreq/cpuinfo_cur_freq
    5. do
    6. echo -ne "CPU$[counter++]: $(echo $(cat ${cpu})/1000 | bc) MHz\n"
    7. done
    8. EOF
    9. chmod +x /usr/local/bin/cur_freq
    10. while true; do clear; cur_freq; sleep 1; done

    (Erläuterung: Es wird ein kleines Skript in /usr/local/bin erstellt und danach in einer SChleife aufgerufen.)
    Ausgabe sollte 4x 1600 MHz sein. Falls nicht, was sagt

    Code
    1. ls -l /sys/devices/system/cpu/cpu*/cpufreq
    2. cat /sys/devices/system/cpu/cpu*/cpufreq/cpuinfo*freq /sys/devices/system/cpu/cpu*/cpufreq/scaling_governor
    3. cat /etc/default/cpufreqd


    Ich musste auf dem ProxMox Debian noch in der Konfiguration von Proxmox "optimieren", damit die Kerne in den niedrigen Takt geschickt wurden.


    Zu Deiner PN, ich habe das power_gadet mal (laut Makefile) static kompiliert, versuch es mal. Download hier.


    cu
    Markus

    Ralf_D


    Ich habe mir den ganzen Thread nochmals durchgeguckt, irgendwie fehlt mir tatsächlich eine Beschreibung Deiner HW, oder? Ausgehend vom ersten Thread ging ich von einer Intel Basis aus ... ?


    Steht im Beitrag über deinem im Spoiler. Core i5...


    Quote

    Stutzig haben mich jetzt Deine Leistungsaufnahmen gemacht, die sind doch generell überraschend hoch ... ?


    In der Tat, da hat mein Serverchen mit Core i7 deutlich weniger. Gut, der hat auch keine GT630 drin...


    cu
    Markus

    Update: Ich hatte die Abschaltung jetzt einige Zeit am laufen, hat an sich auch gut funktioniert, aber dann kam der WAF ins Spiel. Bedingt durch die Abschaltung der Kerne bis auf einen verbleibenden hatte der virtualisierte Server (2 virtuelle Kerne) kurzzeitig Probleme mit DMA.

    Code
    1. Dec 3 11:22:05 vdr kernel: [208229.131811] Overflow dma 6
    2. Dec 3 11:22:05 vdr kernel: [208229.132235] Overflow dma 7
    3. Dec 3 11:22:05 vdr kernel: [208229.132539] Overflow dma 0


    VDR Restart (der Watchdog hat zugeschlagen) und es ging wieder, aber trotzdem unschön, Das Beerchen mit dem Vompclient im Wohnzimmer als auch der VLC über streamdev hatten dann kein Bild mehr.


    Auf Grund meiner Messungen und der doch relativ geringen Einsparung auf meinem System, lasse ich das Thema erst mal ruhen. Auf jeden Fall aber ein netter Exkurs und das Intel-Tool zur Verbrauchsmessung ist ist auch ganz interessant. Ich bin dennoch auf die Werte von Ralf_D gespannt ;)


    cu
    Markus

    Also mit und ohne das durchschleifen eines PCI Devices (USB Host Controller) sieht lspci und lsusb im Gast immer gleich aus.


    Das kann nun nicht sein. Dann funktioniert da etwas nicht so, wie es sein sollte. Du bist noch die Ausgabe von "lsmod" und "dmidecode" schuldig. Evtl. war ja doch etwas mit USB Bezug geladen.


    Btw: Kannst Du bitte die Ausgaben als Dateianhänge oder in einen Spoiler (Icon mit "SP") verpacken? So scrollt man unnötig durch 1000ende Zeilen. Danke!


    cu
    Markus

    So, ich habe mal mit dem oben verlinkten Intel-Tool eine "Langzeitmessung" über 360s gemacht. Einmal mit allen 8 Cores (4 Cores + HT) und einmal mit 2 Cores (1 Core + HT).


    Aufruf: ./power_gadget -e 1000 -d 360
    IA Energy (Energy of the CPU/processor cores): 4,6844 W (1 Core/2 HT)


    IA Energy (Energy of the CPU/processor cores): 5.2335 W (4 Core/8 HT)


    Die Ersparnis ist (absolut gesehen) eher mager, relativ aber immerhin 11,72% (So macht die Statistik aus einer kleinen Zahl ein großes Ergebnis ;)). Ich schätze, dass sich das auf jedes System etwas anders auswirkt.


    Es wäre interessant, wie die Werte über diesen Zeitraum bei Ralf_D aussehen. Ob es dann wirklich 4W sind, die gespart werden. Neben der Average IA Power wäre da evtl. noch die Average Processor Power interessant. Da ist bei mir nur 0,5535W Unterschied, was in etwa genau die Differenz der IA Power ist.
    Definiert ist die Average Processor Power laut Intel so:
    Processor Energy (Total energy of the processor) = IA Energy + GT Energy (if applicable) + Others (not measured).
    Wenn Ralf_D also wirklich mehr spart, ist entweder die GPU mit im Spiel oder eine Komponente unter "other".


    cu
    Markus

    Hab noch was nettes gefunden: http://software.intel.com/en-u…les/intel-power-gadget-20


    Gibts für Windows und für Linux. Unter Windows 8.1 habe ich mit der Abschaltung von 3 Kernen (6HT "Kerne") (Core i7 2700) ca. 1,5W Ersparnis beim Package im Idle. Im BIOS sieht das aber gleich ganz anders aus. Da habe ich zwischen "all Cores (HT)" und "1 Core (HT)" eine Differenz von 30W (das natürlich nicht mit dem Tool gemessen, sondern mit der "Hardware").
    Ich habe das Tool auch unter Linux mal gestartet, aber auf dem Server (Core i7 3700) ist aktuell zu viel los, um genaue Werte zu bekommen. Man muss das ganze mal länger laufen lassen oder auf einem dedizierten System ausmessen (keine 10 VMs die in die Suppe spucken ;) ).


    cu
    Markus

    Zwei Fragen dazu, die SandyBridge, IvyBrige CPUs nehmen doch sowieso im Idle nur zw. 3-5W auf, wie soll man da 4W einsparen können? Stromfressen?


    Hab auf die Schnelle nix dazu gefunden, haste mal ne Quelle dazu?
    Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das "abschalten" der Cores mehr bringt als das Schlafenlegen, dabei wird ja immer noch Energie (wenn auch gering) verbraucht. Unsereins hört ja auch nicht im Schlaf auf zu atmen ;) Verlustleistung der Spannungsregler, die evtl. jetzt weniger zu tun haben etc. Das _könnte_ sich schon auf den Wert summieren.


    Quote

    Geht's eigentlich noch?


    Na, schlechten Tag gehabt?


    Quote

    Und warum kauft Ihr Euch nicht einfach einen 1-Kerner, wenn Ihr mit einem Kern auskommt? Oder einen 2-Kerner? Oder nehmt gleich eine andere "super schnelle Basis", ARM irgendwas oder Intel Centerton ...


    Weil der Quad-COre nun mal schon da ist und ich beim 1-Kerner nicht einfach mal 3 Cores dazuschalten kann wenn ich sie brauche. Was bei meinem Server durchaus vorkommt. Ein "Downgrade" auf einen Single Core macht aber z.B. dann Sinn, wenn nicht viel los ist. Und überhaupt, die beiden Antworten auf nahezu alle Fragen: 42 und "weils geht".


    Quote

    Wenn Ihr die Effizienz Eures Netzteil um ein paar Prozentpunkte verbessert, erreicht Ihr jedenfalls nennenswert mehr, wie auch bei der Grafik oder HDD ... die Leistungsaufnahme des Gesamtesystems ist wichtig nicht einzelne Punkte ...


    Und wie nennst Du die vorgeschlagenen Verbesserungen? Sind dass keine einzelnen Punkte? Die Summe aller Kleinigkeiten macht es, genau das, was Du sagst. Und wenn man da an der CPU im laufenden Betrieb ohne Neuanschaffung auch noch was sparen kann, dann umso besser.


    Und jetzt ne ruhige Nacht.
    Markus

    Es war noch etwas mehr zu tun, damit die Anzeige auch zur wirklich verwendeten Anzahl der CPUs passt. Patch (komplett):


    Die Einstellungen in der /etc/cpuplugd.conf haben bei mir nicht wirklich funktioniert, mit folgenden Werten habe ich jetzt erst mal in etwas das, was ich mir vorstelle. Zwar noch etwas träge, aber da muss man sich noch mal mit anderen Werten spielen. "idle" bringt bei meinem System zumindest je nachdem wie viel CPUs gerade aktiv sind hohe Werte. Und mit einem burnP6 Prozess tut sich am idle-Wert auch nicht viel... Ich habe es noch nicht geschafft, das die Variable onumcpus mit reinzupacken. Bei loadavg funktioniert es aber.


    Das sorgt auf meiner Kiste für aktuell dauerhaft 2 laufende CPUs (was aber passt, da läuft ja nicht nur vi drauf ;)), sobald man einen "hungrigen" Prozess (burnP6) startet und damit das loadavg nach oben treibt, schaltet sich ein weiterer Kern dazu. Das spiel kann man dann mit weiteren bunrP6 Prozessen wiederholen.


    Edith sagt, dass ich noch einen burnP6 am laufen hatte. Jetzt kommt die Kiste auch mit einem Kern aus. Trotz einiger VMs ;) Ich bin auf die Anzeige des Energiemessgerätes heute Abend gespannt.


    cu
    Markus

    Servus,


    der folgende Patch sollte die Lösung bringen.


    Das Tool zählt(e) nur die CPUs mit besagter Datei, die erste CPU (bzw. diejenigen ohne die Datei "online") bleibt/blieb somit immer außen vor.


    Zumindest auf meinem Core i7 funktioniert das jetzt prima, geht runter bis auf 1 CPU (auch wenn dann immer eine zusätzliche CPU aktiviert wird, zu viel "Grundrauschen" auf der Kiste). Verlässliche Verbrauchswerte (Unterschiede) kann ich (noch) nicht liefern, bin grad nicht vor Ort. Ein kurzer Test heute Morgen sagte aber was von ca. 8-10W (von 8 Cores auf 2 runter). Aber das würde ich gerne noch einmal etwas länger beobachten. cpufreqd nutze ich auch noch, um die CPU runterzutakten.


    cu
    Markus


    Edit sagt: Patch-Format war irgendwie falsch ;) Hab das mal korrigiert.

    Servus,


    beim schnellen drüberschauen erst mal nix gesehen. Um mal die Funktion prinzipiell zu testen und die 4 Devices der DVB-Karte außen vor zu lassen, reich doch mal den USB3 Controller (und nur den! Also Device 02:00.0) an die VM durch. Wenn der dann sichtbar ist, liegt es an der DVB-Karte, da muss dann ein bisserl probiert werden, wie das mit den 4 Devices ist. Aber ein Schritt nach dem anderen. Erst mal die generelle Funktion demonstrieren. Falls es denn an dem USB3 Host auch scheitert, ist es noch was anderes (BIOS, Kernel Treiber, etc.).


    cu
    Markus