Beiträge von fnu

    Weißt du zufällig, wie sich das verhält, wenn man wie von dir beschrieben eine Konfiguration aufbaut und dann andere Bildschirme anschließt?

    Also ich habe schon immer die edid.bin meines Panasonic TV auch mit anderen Monitoren verwendet, um die 50hz Ausgabe zu forcieren.


    Die im EDID enthaltenen Modelines sind nach "Electronic Industries Alliance (EIA-861B)" standardisiert und sollten von den allermeisten Displays unterstützt werden.


    Auch im Falle von Intel nutze ich nun die edid.bin meines Pansonic auf dem Test-VDR an einem hp FullHD Desktop Monitor. Dessen EDID beinhalten keine 50hz Modelines, aber zeigt sie dennoch an ...


    Es gibt natürlich keine Garantien, aber in 98% der Fälle sollte eine Standard edid.bin mit einer EIA Standardauflösung erstmal funktionieren.

    Hallo VDR Fans,


    nachdem meine VDRs mit Intel Ausgabe nun lange problemlos mit einer festen Modeline funktionierten, kam es mit neueren Kernels (4.15.0) in den letzten Wochen immer wieder mal zu dem Phänomen der fehlenden Videoausgabe, wenn AVR & Plasma beim automatischen VDR Start nicht eingeschaltet waren (Ton war da!) und man die Geräte danach einschaltete. Ein sudo systemctl restart lightdm.service und anschliessendes svdrpsend plug softhddevice deta; svdrpsend plug softhddevice atta brachte dann wieder Bild.


    Manchmal war es auch kein Problem und funktionierte einfach, also unterm Strich unzuverlässig und jedesmal erst per SSH drauf um eine laufende Aufnahme nicht zu stören war auch doof. Das Problem hatten wir ja mit Nvidia nicht, da wurde generell eine edid.bin geladen.


    Ich erinnerte mich dran vor langer Zeit mal gelesen zu haben das sollte auch mit Intel gehen, war aber seinerzeit zu faul es zu eruieren ...


    Daher nun das Ziel: VDR soll beim Start denken, da ist ein TV dran, selbst wenn kein HDMI Kabel steckt.


    Ausgehend von den Space Posts ab hier: vdr-softhddevice mit ffmpeg 3.5 habe ich angefangen das mal aufzuarbeiten. Mit den Infos von Space funktionierte schon mal Xorg, die edid.bin wurde auch vom Kernel irgendwann geladen, aber nicht direkt beim Start, was das Problem nicht behob ...


    Bei weitere Recherche bin ich über diesen sehr guten Post vom Nutzer "redstorm" im Kodi Forum gestossen, der noch ein paar mehr Details enthielt, z.B. muss die edid.bin auf der initramfs enthalten sein und man sollte den verwendeten Ausgabeport vom Kernel in eine bestimmte Auflösung forcieren.


    - https://forum.kodi.tv/showthread.php?tid=231955&page=282


    Eine weitere Hilfe war dieser Post von seahawk1986 in einem anderen Forum: https://forum.ubuntuusers.de/post/8928642/


    Zusammenfassend habe ich es jetzt bei mir mit Ubuntu 16.04 und Kernel 4.15.0 wie unten beschrieben umgesetzt. Sollte sich sicher auch auf andere Distros adaptieren lassen, Ubuntu 18.04 sowieso ...


    Kernel muss mit CONFIG_DRM_LOAD_EDID_FIRMWARE=y gebaut sein.


    Prüfbar unter Debian/Ubuntu mit:

    Code
    1. grep "CONFIG_DRM_LOAD_EDID_FIRMWARE" "/boot/config-$(uname -r)"


    Wenn ihr schon eine edid.bin habt, könnt Ihr die verwenden oder wie im o.a. Post beschrieben auch recht einfach auslesen, wenn der VDR ohne edid.bin mit dem eingeschalteten TV gestartet wurde:

    Code
    1. sudo mkdir /lib/firmware/edid
    2. sudo cp /sys/class/drm/card0-HDMI-A-1/edid /lib/firmware/edid/edid.bin

    Ich geh mal von HDMI1 und Dateiname "edid.bin" aus, bitte entsprechend anpassen ...


    Anschliessend grub folgende Kernelschalter übergeben, bei Ubuntu/Debian /etc/default/grub:

    Code
    1. ...
    2. GRUB_CMDLINE_LINUX="video=HDMI-A-1:1920x1080@50D drm.edid_firmware=HDMI-A-1:edid/edid.bin"
    3. ..

    Ausgang HDMI1 wird auf 1920x1080@50p forciert, das D ist kein Typo, das gehört so für den digitalen Ausgang. Die Zeile ist so für Kernel >=4.15.0 gültig.


    Für Kernel <4.15.0 muss man video=HDMI-A-1:1920x1080@50D drm_kms_helper.edid_firmware=HDMI-A-1:edid/edid.bin verwenden.


    Dann muss die edid.bin in der initramfs zur Verfügung stehen, dazu übernehmen wir den Hook aus dem o.a. Kodi Post sudo vi /etc/initramfs-tools/hooks/include-edid-data

    Dran denken den Namen der edid anzupassen, sollte er nicht "edid.bin" sein ... sudo chmod +x /etc/initramfs-tools/hooks/include-edid-data ebenso nicht vergessen.


    Bei Debian/Ubuntu die Konfiguration nun so übernehmen:

    Code
    1. sudo update-initramfs -u
    2. sudo update-grub

    Und dann abschliessend noch die edid.bin für Xorg definieren:

    Etwaige Modelines könnt ihr nun entfernen bzw. auskommentieren.


    Nach dem sudo reboot und abgezogenem HDMI Kabel sollte sich dann entsprechendes zeigen:

    bzw. Xorg.0.log, siehe Anhang.


    Vielen Dank an Space , seahawk1986 und redstorm aus dem Kodi Forum.


    Regards

    fnu

    Dateien

    • xorg0.log.txt

      (11,68 kB, 29 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Wer grad ein NAS Gerät sucht könnte hier fündig werden:


    - https://www.ebay.de/itm/Synolo…9dc0c7:g:48QAAOSwrU1bDj24


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    Damit kostet die DS918+ nur wenig mehr als die vergleichbare DS718+ mit nur 2 Einschüben ...


    Keine Ahnung wie lange das Angebot gültig ist, im Laufe des heutigen Feiertags konnte man zeitweise schon keine Geräte mehr bestellen, das Angebot aber wieder aufgefüllt.


    Regards

    fnu


    PS.: Bitte hier keine Diskussion bzgl. Fertiggeräten oder Selbstbau, hat beides seine Berechtigung und Fans. Ich werde entsprechende Beiträge hier kommentarlos löschen.

    - 1 x Value LWL Kb. 50µ, OM3, LC/LC, türk,20m

    Über das OM3 Kabel lässt sich nach heutigem Stand später auch 10 bzw. 40 GB/s über die gegebene Entfernung realisieren ... :)


    Wenn entsprechende Geräte mal adäquat sparsam für normale häusliche Nutzung sind ... 8)


    hgutmann Man kann sicher auch Monomode einsetzen, ist aber nicht nötig bei der Entfernung und Multimode ist IMHO physisch gesehen was robuster ...


    Gruß

    Frank

    - Die Strecke zwischen den beiden Switches beträgt ca. 20 Meter.

    - Es soll eine Gigabit-Verbindung sein.

    Wie zork schon beschreibt, ist bei kurzen Strecken wie Deine 20m Multimode bis heute üblich und die richtige Wahl. Für Gigabit Speed kann man selbst mit "einfachsten" Lichtleitern ca. 200m überbrücken, bei 10 Gigabit würde die max. Distanz damit auf 20-25m sinken ...


    Mit höherwertigen Lichtleitern, OM[1-5] lässt sich die Distanz jeweils erhöhen.

    - Das Kabel muss durch ein Leerrohr mit ca. 18mm Innendurchmesser passen. Da die Stecker ja wohl fest montiert sind, betrifft das wohl in erster Linie die Abmessungen der Stecker.

    Da Du vmtl. die Kabel nicht selbst splicen willst, musst Du vorkonfektionierte Lichtleiter mit kompakten Steckern verwenden können. Es dürfen dann auf keinen Fall die großen SC Stecker sein, sondern max. LC Stecker, wobei die auch grad so in die 18mm Röhre passen werden. Wenn der Switch mit SFP Modulen ausgestattet ist, sind das im Normalfall LC Stecker. Bei SC bezeichnet man die Lichtmodule i.d.R. als GBIC ...


    Ohne Stecker geht auch, den recht dünnen Doppelleiter durchziehen und jemand suchen der Dir passende Stecker splicen kann.


    Gruß

    Frank

    EN50494 & EN50607 aka Unicable & JESS kann ich als Hausverkabelung uneingeschränkt empfehlen, habe ich vor Jahrem im Neubau direkt so gemacht. Ein Koax-Kabel in jeden Raum wo's hin soll, dort nach Bedarf aufsplitten auf die Zahl der gewünschten Empfänger.


    SAT>IP am LNB direkt würde ich nicht mache, da schränkt man sich m.E. zu arg ein. SAT>IP hinter'm Multiswitch, sehr gut.


    Wideband LNBs brauchen zwar weniger Kabel in Haus rein, aber auch immer passende Multiswitches vom Hersteller, oder?


    Regards

    fnu

    Bin heute von S nach WT und wieder zurückgefahren und habe dabei etliche Täler durchquert, durchgängig DAB+ Empfang.


    Selbst in den Tunneln ist mir keine Umschaltung auf UKW aufgefallen.


    Das ist Mist mit dem gestoppten DAB+ Ausbau, ein schaler Sieg für die "ewig gestrigen" ...


    Regards

    fnu

    Wie bekomme ich also die Basisstation EG mit der Fritzbox im Keller verheiratet?

    Ein DECT Telefon kann nur eine Basis haben, also gar nicht.


    Entweder die Basisstation mit AB an die FB anschließen und die DECT Handgeräte darüber laufen lassen oder Anrufbeantworter in der FB konfigurieren, USB Stick dran und gut. Hilfreich sind dazu DECT Handgeräte die gut in der FB integriert sind, Fritz!Fon, Swissvoice oder Speedphone 300.


    Wird Dein Schwiegervater eh früher oder später tun müssen, wenn der Anschluss auf VoIP umgestellt wird.


    Regards

    fnu

    Es ging vielmehr darum, dass ich den VDR noch nicht einmal mehr dazu nutzen konnte aufgezeichnete Sendungen zu sehen, da der VDR ständig ausgestiegen ist und ich nicht wusste warum.

    In so einer Situation musst Du die Timer deaktivieren, sonst kommst Du aus dem Restart-Loop im Prinzip nicht raus. Live-TV macht m.E. nichts aus, wenn kein Signal anliegt, dann kannst Du wenigsten Konserven abspielen.


    Für solche Fälle habe ich dann die frei empfangbaren T-Home Entertain Kanäle auf meinen VDRs konfiguriert ...


    Regards

    fnu

    Oder muss ich den Scraper beerdigen?

    Hab tvscraper auch auf einem VDR mit skindesigner (metrix) am laufen, war früher ein BayTrail J1900 (4-Kern Atom) mit NVidia GT630 und ist jetzt ein Intel NUC, immer unauffällig. VDR Version ist natürlich inzwischen 2.4.0 ...


    Fällt mir schwer da irgendwie einen Zusammenhang zwischen tvscraper und dem permanenten Lesen der Marks zu sehen. Ich vermute da eher den Skin dahinter ...


    Wie laufen denn Skins die weniger CPU als skindesigner, nOpacity zzgl. tvscraper zur Darstellung benötigen? Z.B. LCARS?


    Wieviel Arbeitsspeicher hat Dein Gerät?


    Regards

    fnu