Posts by larsB

    Die Major-Device-Number hat sich bei den Treibern vom 2.6.x-Kernel geändert von 250 auf 212.
    Es gibt Versionen von MAKEDEV-DVB.sh, die die Devices mit der Major-ID 250 anlegen. In diesem Fall muss das Skript angepasst werden!

    Ich habe den Kernel 2.6.9 und nutze die Original-Treiber. Ich habe hier wie empfohlen das SKript MAKEDEV-DVB.sh ausgeführt. Doch das legte die Devices unter der Major-Number 250 an. Danach funktionierte der VDR jedoch nicht und unter /var/log/messages stand die Fehlermeldung

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    ERROR: /dev/dvb/adapter0/frontend0: Kein passende


    Ich habe dann noch mal auf VDR-Wiki nachgelesen und erfahren, dass die Major-Number auf 212 geändert wurde. Also habe ich das Skript entsprechend angepasst und die Devices erneut angelegt.
    Außerdem habe ich die Zeile

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    alias char-major-212 dvb


    in die Datei /etc/modprobe.conf eingefügt, wobei ich ncht weiß, ob das nötig war. Jedenfalls hat nach diesen Maßnahmen der VDR funktioniert.

    Ich glaube, das Medion letztlich auch nicht so richtig weiter weiß. Erst hatten sie mich ja auf die Anleitung verwiesen, dann kam der Hinweis auf die Batterien. Wie danach die Punch-Through-Funktion abzuschalten ist sagen sie nicht. Hier die Mail im Original:


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    Nach Rücksprache mit unserer Werkstatt kann die Punch Through Funktion nur einmal ausgeschaltet werden und sollte dann deaktiviert sein. Versuchen Sie bitte die Fernbedienung für ca. 24 Stunden ohne Strom zu lassen, also Batterien entfernen und einen Tag liegen lassen. Probleme bei den Topfield Geräten sind uns nur begrenzt bekannt, hierzu gibt es leider keine Möglichkeit der Abhilfe. Es hängt mit der Frequenz und den Funktionen zusammen, die Fernbedienung hat für diese Geräte nicht ausreichenden Speicherplatz. Die Belegung der einzelnen Funktionen nimmer erheblich mehr Speicher in Anspruch als andere Geräte, so dass der Speicher schon nach wenigen eingespeicherten Funktionen Probleme mit der Verarbeitung bekommt. Prüfen Sie bitte, ob die Probleme mit der Punch Through Funktion mit den ersten Schritten behoben werden können. Sollte dem nicht so sein erbitten wir erneut um Antwort.


    Ich hatte 2 Fernbedienungen (eine FB habe ich wieder zurückgegeben), und bei der ersten war die Punch-Through-Funktion für Video abgeschaltet, und auf der 2. nicht. Nachdem ich hin und her probiert und umprogrammiert hattte, ist auf der ersten Fernbedienung plötzlich die Punch-Through-Funktion für Video eingeschaltet. Ich habe aber keine Idee, wodurch das kam. Ich kann nur vermuten, dass es vielleicht an der Grundprogrammierung des VCRs lag, oder an der des Fernsehers. Jedenfalls hatte ich zuerst meinen Topfield PVR Receiver programmiert, weil ich für den eine Ersatz-Fernbedienung suche. Das klappte auch sehr gut, ich konnte die PVR-Funktionen problemlos auf die entsprechenden VCR-Tasten programmieren. Und plötzlich schaltet die FB immer um auf die Funktionen des VCRs.


    Ich werde morgen mal schauen, ob die Punch-Through-Funktion wieder abgeschaltet ist.

    Medion hat mir mittlerweile geantwortet. Die sagen, dass sich die Punch-Through-Funktion nur einmal abschalten liese und man die Batterien für 24 Stunden herausnehmen solle. Mir ist zwar nicht klar, wie ich danach die Funktion für die Video-Tasten effektiv abschalten kann, aber schaun wir mal ...

    Es muss auch eine Möglichkeit geben, die 2 Punchthrough-Funktion (Play, Rew, etc. im TV-Modus) abzuschalten. Ich habe 2 Fernbedienungen. Auf der einen ist die Funktion abgeschaltet, auf der anderen nicht. Die Punch-Though-Funktion für die Lautstärke funktioniert auf beiden und ist auch abschaltbar.


    Hat irgendjemand eine Idee, wie die zweite Punch-Through-Funktion abzuschalten ist?

    Über den Steckern liegen schmale Kunststoff-Laschen. Die muß man mit einem kleinen Schraubenzieher leicht anheben, damit man die Stecker am Kabel herausziehen kann. Nach dem Reinschieben des Steckers die Laschen einfach wieder etwas andrücken und fertig isses.

    Es gibt wohl noch einen Unterschied zu den 1.5/1.6-Revisionen: Hier im Board wurde davon berichtet, daß die 1.3 sehr schwankende Empfangsstärken aufweist. Dies ist angeblich durch die mittlerweile hochfrequentere Hardware in den PCs bedingt. In den neueren Revisionen wurde dies berücksichtigt, in der 1.3er noch nicht. Ich kann dies auch bei meiner Karte nachvollziehen, die aber definitv überhaupt nicht warm wird.
    Es gibt Nutzer, deren Probleme bis zum kurzeitigen Ausfall des Kanals führten, was ich bei mir noch nicht nachvollziehen konnte. Aber die Anzeige der Empfangsstärke pendelt mal locker zwischen 70% und 20%.


    Es gibt eine Möglichkeit, dieses Problem löttechnisch zu lösen, natürlich unter Verlust der Garantie. Einfach mal im Board suchen.

    Ich habe das neue Release mal schnell debianisiert und getestet: Leider existiert bei meiner Konfiguration immer noch ein Versatz zwischen Bild und PCM-Ton (Ton hängt dem Bild hinterher) :(


    Ich habe vorsichtshalber mal alle Plugins bis auf das Bitstreamout abgeklemmt, ohne aber eine Verbesserung zu erreichen ;(


    Hier meine Konfiguration:


    Was ich vermisse ist TimeShift, wie es beim Topfield implementiert ist. Grundsätzlich kann ich auch beim Topfield immer einer aktuell laufenden Aufnahme "hinterherschauen", aber was mir und meiner Familie wirklich super gefällt ist, daß der Topfield ein permanentes 60 Minuten Timeshift am laufen hat.
    D.h. er zeichnet auf dem aktuell laufenden Kanal immer maximal eine Stunde auf (wie auf einer Art Ringpuffer, sind die 60 Minuten voll, wird die erste Minute gelöscht, um die 61. aufzuzeichnen).


    Das hat den Vorteil, daß man jederzeit zurücksetzen kann, z.B. wenn einen die Frau beim Film-Gucken mit einer Frage ablenkt oder das Telefon klingelt und es länger dauert als gedacht. Oder man hat was im Film nicht genau verstanden oder möchte irgendwas der Frau noch mal zeigen, die gerade in der Küche war.


    Man gewöhnt sich tierisch daran, wird regelrecht unaufmerksam mitunter, weil man ja jederzeit zurücksetzen kann. Auch wenn man gerade einen Film schaut und denkt "den könnte ich auch aufzeichnen", dann setzt man einfach an den Anfang zurück (soweit er noch nicht länger als 60 Minuten läuft) und drückt auf "Aufnahme", und das Teil ist rückwirkend aufgezeichnet, eine Art inverses TimeShifting!


    Sobald man den Kanal wechselt, wird er Timeshift-Buffer zurückgestetzt und es wird begonnen, den neuen Kanal aufzuzeichnen.


    Ich denke, dieses Feature würde den VDR echt bereichern. Die Größe des Timeshift-Buffers könnte man auch parametrierbar machen, so daß jeder das nach seinem Gusto einstellen kann. Und das lästige Drücken auf "Aufnahme" beim Klingeln des Telefons würde auch entfallen ...

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    Ansonsten solltest du dir vielleicht ein fertiges Gerät im Fachhandel kaufen und den Rest der Welt in Frieden leben lassen.


    Kann nur zustimmen: Wenn man mit ausgefallenen Wünschen wie


    • Automatischer Rechner-Startup bei Timer-Aufnahmen
    • Einschalten per Fernbedienung
    • Dolby Digital (ohne Tonaussetzer und Tonversatz)
    • RGB-Ausgang
    • CAM-Unterstützung



    daherkommt, ist man mit einer kommerziellen Lösung wie dem Topfield TF4000PVR tatsächlich nervenschonender und vor allem erheblich billiger (250 Euro + Festplatte) dabei.


    Der Fehler, der oft gemacht wird, ist zu behaupten, beim VDR handele es sich um eine Preiswerte Receiver-Alternative. Das trift wohl aber wohl nur auf solche Personen zu, die zufällig zu Hause einen ausgemusterten PC in wohnzimmertauglichem Gehäuse mit einer mittlerweile viel zu kleinen und nicht mehr sonst verwendbaren 80GB-Platte verstauben haben und bisher lediglich die Entsorgungs-Kosten beim örtlichen Baustoff-Hof gescheut haben. Außerdem sollte man lediglich nur einen Satelliten (am besten Astra, weil dafür eine Kanalliste bereits nach der Installation vorhanden ist) empfangen müssen, damit man nicht in die Tiefen der DiseqC-Ansteuerung hinabsteigen muß.


    Der VDR ist keine Alternative zu einem Consumer-Produkt, dessen typische Käufer meistens schon mit einem Sender-Suchlauf überfordert sind und auf gute vorinstallierte Kanal-Listen für Astra und Hotbird unbedingt angewiesen sind.


    VDR ist ein Hobby, idealerweise für Singles, denn ansonsten wird es schwierig die Stunden aufzubringen, die für das Erreichen einer mit einem Consumer-Produkt vergleichbaren Funktionalität leider investiert werden müssen (neben den zahlreichen Euronen - Umfragen zu den Kosten findet man im Board genürgend).


    Ich betrachte den VDR als Hobby. Ursprünglich sollte er bei mir einen Topfield TF4000 PVR ablösen (damit wollte ich die hohe Anfangsinvestition von 150 Euro für dier TT-Satkarte rechtfertigen), aber dazu wird es wohl in absehbarer Zeit nicht kommen. Aber als Zeitvertreib für Leute die es lieben, Probleme zu lösen von denen sie früher nie zu träumen wagten, ist der VDR ideal :D

    Probleme mit Sat.1 und Pro7 deuten auf Einstrahlung durch ein DECT-Telefon hin, was wiederum ein fehlerhaftes Koax-Kabel vermuten läßt. Ich würde mal das Kabel vom Receiver und LNB trennen und Schirmung gegen den Innenleiter messen. Vielleicht gibt es einen Kurzschluß.

    Was mir heute morgen noch kam:


    Bei mir war es zumindest auf Pro7 ein Problem, ich habe aber am Rechner nebenher schon andere Kanäle laufen gehabt (ZDF, RTL), bei denen keine Probleme aufgetreten sind. Pro7 liegt meines Wissens auf dem Transponder, der mit DECT-Telefonen kollidiert.
    Das 3.5"-CI-Modul ist eine massive Metall-Ausführung. Wird die in einem 3.5"-Einbau-Schacht verbaut, dann dürfte da einegentlich eine sehr gut Schirmung vorhanden sein. Bei der PCI-Karte gibt es die nur über das PC-Gehäuse selbst. Bei mir ist das 3,5"-CI-Modul über einen 5,25"-Floppy-Einbaurahmen verbaut, und der ist aus Kunststoff. Damit dürfte das Metall-Gehäuse des CI keine schirmende Wirkung haben. Vielleicht ist es ja zumindest bei mir das DECT, das stört.

    Also ich habe ein 3.5"-CI-Modul von Hauppauge an einer TT1.3 und habe auf Pro7 Ton-Probleme und hin und wieder Klötzchen. Andere Kanäle habe ich noch nicht testen können, folgt aber die Tage. Die Klötzchen treten auf, wenn das CI-Modul ohne eingeschobene CAMs angeschlossen ist. Ich gehe mal davon aus, daß die Probleme nicht an der PCI-Version liegen.

    In der ct 09/04 waren Plattentests drinnen. Dort stand ausdrücklich, daß die Sone-Werte linear zu interpretieren sein (im Gegensatz zu dbA), d.h. dopperlter Sone-Wert = doppelt so laut. Außerdem wurden die Samsung-Platten als mit die leisesten harausgestellt. Die ct hat die Messungen selbst vorgenommen. Neben den Samung-Platten schnitt noch die jüngste Seagate 200GB-Platte hervorragend ab, was die Lautstärke angeht.


    Vielleicht sind ja im VDR super-schnelle Platten nicht so entscheidend wie in einem Consumer-Endgerät, weil LINUX ja auch ein Buffering beim Zugriff auf die Datei-Systeme implementiert. Ich vermute, daß da ein Sat-Receiver weniger Möglichkeiten hat (der TF5000 hat 64MB RAM und eine mit 167MHz getaktete MIPS-CPU, die allerdings spezialisiert ist für Video-Anwendungen). Beim TF4000 haben die Koreaner immer mit dem zur Verfügung stehenden Hauptspeicher gekämpft, was daran zu merken war, daß Erweiterungen im Funktionsumfang einen geringeren Spiele-Umfang (brauche ich eh nicht) zur Folge hatte ...

    Ich komme auf die Frage, weil ich einen Topfield TF4000PVR habe und ab und zu auf dem zugehörigen Board schaue. Der 4000er kann problemlos mit einer 5400er/2MB Cache 1 Aufnahme machen und einen Film parallel abspielen. Mehr geht nicht aufgrund der Hardware (im wesentlichen eine Powerprozessor).


    Mittlerweile gibt es den Nachfolger, und der kann parallel 2 Streams aufnehmen und eine Aufnahme abspielen (würde von der Ausstattung ungefähr einer Premium- und einer Budget-Karte entsprechen). Hier beriichten aber Besitzer von Festplatten mit 5400 RPM/2MB Cache von Aussetzern bei der Aufnahme oder beim Abspielen, und es gilt generell die Empfehlung, auf Festplatten mit 7200 Umdrehungen und 8MB Cache zurückzugreifen, da Nutzer solcher Platten definitiv keine Probleme feststellen können. Deshalb schien es für mich so, als liefen die Platten 5400er definitiv zu langsam, vor allem der 8MB Cache scheint für den Einsatz im TF5000 empfehlenswert zu sein, der erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit ja nicht unwesentlich, wenn man sich die jüngsten Tests in der ct (09/04) anschaut.


    Die Samsung-Platten sind übrigens wegen ihrer geringen Geäuschentwicklung auch beim Topfield die erste Wahl.

    Langt für zwei parallele Aufnahmen + 1x Wiedergabe gleichzeitig eine 5400 Festplatte mit 2MB Cache aus? Oder ist bei dieser Konstellation eine 7200er mit 8MB Cache zwingend erforderlich?