Posts by ecki

    Um 00:16:25 startest du deinen Rechner neu. Der VDR wird dabei von init beendet und hat natürlich keine Chance mehr, die Zeit zu setzen. Das macht er nur, wenn der vdr selbst den Rechner runterfährt und dabei seine shutdownskripte ausführt. Also entweder im vdr den ausschaltknopf drücken oder auf der Kommandozeile poweroffvdr aufrufen, das simuliert den Tastendruck.

    Soweit ich mich erinnere, ist ACPI-Wakeup nach dem Installieren des Addons standardmäßig deaktiviert. Schau mal in /etc/default/ (oder /etc/vdr, hab grad keinen VDR zur Hand), da muss das enabled werden.

    Hallo GBruno,


    zu 1) Es ist schon knapp ein Jahr her, dass ich mich mit dem ACPI-alarm beschüftigt hatte. Kann durchaus sein, dass es direkt nach dem reinschreiben noch korrekt stand. Ich denke aber, dass bei meinem Board sofort das Datum verschwunden ist.


    zu 2) Bei vielen Boards gibt es das Problem, dass wenn man die BIOS-Zeit mit der Systemzeit beim Herunterfahren per hwclock aktualisiert (wie es sinnvoll ist und auch standardmäßig von Debian gemacht wird), die gesetzte Aufwachzeit ignoriert wird. Die Skripte vom VDR können die aber normalerweise nur vor dem hwclock setzen. Diese temporäre Datei ist eine elegante Möglichkeit, dass der Aufwachzeitpunkt nach dem hwclock in einem shutdown-skript stattfindet und somit auf allen Boards funktioniert.


    zu 3) Hat eigentlich das Aufwachen mit deinem Board per ACPI für mehr als 24h im voraus schon mal geklappt? Die Unterstützung ist je nach board (und bios) sehr unterschiedlich.
    Bei mir hat die wakealarm-Methode Besserung gebracht. Ich weiss nicht, ob bei den aktuellen Live-CD's wie Knoppix das entsprechende Modul dabei ist. Du kannst ja testweise mal booten und ein 'dmesg |grep rtc' eingeben. Bei mir kommt folgende Ausgabe auf dem aktuellen System:


    rtc_cmos 00:05: rtc core: registered rtc_cmos as rtc0
    rtc0: alarms up to one year, y3k

    Hallo GBruno,


    zu 1) das liegt nicht an dem script, sondern dein Board kann nicht Tag und Monat speichern. Statt "echo ... >> logfile.log", probier mal ein "cat /proc/acpi/... >>logfile.log" im shutdown hook, dann dürfte es sofort schon nicht korrekt drinstehen, so war jedenfalls das Verhalten bei mir.


    zu 2) Die Datei wird vom shutdown-hook angelegt und beim Starten des Rechners wieder gelöscht. Du musst also schnell sein, um sie sehen zu können, oder aber das Abschalten des Rechners kurz verhindern.


    zu 3) Schau mal hier.
    Es gibt 2 Module für die rtc in den neuen Kernels. Zuerst wird das alte (rtc) geladen, wenn dies geladen wurde, funktioniert das neue (rtc_cmos) nicht. Nur das neuere stellt dir rtc0 bereit. Wenn du die Kernel selbst bäckst, am besten das alte Modul in der Konfiguration rausschmeissen und das neue aktivieren oder einen Eintrag 'blacklist rtc' in die /etc/modprobe.d/blacklist eintragen, damit der alte nicht geladen wird. Wenn denn das neue Modul existiert sollte es auch geladen werden.

    Schaut mal in http://vdr-wiki.de/wiki/index.php/VDR_Optionen#video


    Bei mehreren richtig benannten Videoverzeichnissen (also z.B. video.00, video.01) zeigt VDR den Platz korrekt an. Die Verzeichnisstruktur wird immer im ersten Verzeichnis angelegt, die 00?.vdr Dateien immer auf der Festplatte mit dem aktuell meisten freien Platz und im Hauptverzeichnis dann ein Link dahin erstellt.
    Wenn du nur Symlinks in das video.00 Verzeichnis erstellst, kannst du zwar die Videos anschauen, der VDR weiss aber nichts vom eigentlichen Plattenplatz. Die einfachste Möglichkeit ist, die alte Platte auf video.00 zu lassen und die neue als video.01 zu mounten. Damit funktioniert dann alles automatisch, VDR zeigt den korrekten Platz und verteilt die Videos in Zukunft auch gleichmäßig über beide Platten.


    Gruss,
    Ecki

    In der /etc/default/vdr kannst du angeben, wie das log ausgegeben werden soll. Mit '--log 2.0' werden logs (ohne debug) an die facility local0 ausgegeben.
    In der /etc/syslog.conf kann dann local0 in eine andere Datei umgelenkt werden. Das sieht dann bei mir so aus: 'local0.* -/var/log/vdr'
    Wenn diese logs nicht zusätzlich in der syslog landen sollen, in der entsprechenden Zeile mit der Datei ein 'local0.!*' einfügen. Ein 'man syslog.conf' zeigt die Möglichkeiten.
    Ein zusätzliches logrotate ist natürlich keine schlechte Idee.

    Hast du mal testweise einen neueren Kernel getestet? Bei mir brachte die Umstellung von der alten (proc/acpi) auf die neue (wakealarm) Methode den sehr angenehmen Nebeneffekt, dass die Aufwachzeit jetzt auch weiter in die Zukunft programmiert werden konnte. Dazu mal einen Kernel >2.6.22 testen. Beim Laden des rtc moduls sagt er dir, wie weit in die Zukunft du programmieren kannst.

    Sieht gut aus, so wollte ich das auch machen, um beide Varianten zu unterstützen. Nur das stop-script und wakeup-file habe ich mir noch nicht angeschaut.
    Ich denke mal, das müsste alle mit nem neueren Kernel bei denen das Bios auf UTC läuft betreffen. In diesem Fall kümmert sich scheinbar der Kernel selbst darum, dass die Zeit übersetzt wird. Oder läuft das bios nicht auf utc, obwohl es in /etc/default/rcS eingestellt ist. Wie bekommt man das raus?

    Ich nutze auch die wakealarm Methode der neuen Kernel und habe seit dem update dasselbe Problem, dass der VDR 2h zu zeitig aufwacht. Mein board läuft auch auf UTC (in /etc/default/rcS ist UTC=yes).
    Vor dem update hatte ich eine selbstmodifizierte Version des acpiwakeup Skripts genutzt. Da hat alles geklappt. Also habe ich mal die Änderungen verglichen. Bei mir hatte ich die timetostring-Methode einfach auskommentiert und habe den timestamp direkt geschrieben. Offenbar kommt es durch die Umwandlung von timestamp zu string und wieder zurück zu dieser Zeitdifferenz von 2h.


    Ich habe im neuen Skript jetzt mal die doppelte Umwandlung auskommentiert und werde morgen mal schauen, ob damit das Aufwachen zur richtigen Zeit klappt.

    Das Standardskript von Tobi arbeitet noch mit /proc/acpi/alarm. Seit ein paar Kernelversionen gibt es das nicht mehr und man muss das shutdownskript auf die wakealarm-Methode anpassen, siehe hier. Bei mir funktioniert seit Monaten die neue Methode stabil.

    Hallo,


    Start von Hand: wenn der vdr gestartet wird, ohne dass in der nächsten Zeit ein Timer ansteht, schreibt er das irgendwo ins log 'Assuming manual start'.


    Beim Start einer Aufzeichnung (bzw. auch beim Ende und Schneiden) wird das Skript /usr/lib/vdr/vdr-recordingaction aufgerufen, welches wiederum alle Skripte im recording-hooks Verzeichnis alphabetisch aufruft. Der Start der recording-hooks wird auch ins log (/var/log/messages) geschrieben. Die Befehle müssen in eine einzelne Zeile über die ;;

    Hallo GBruno,


    bin grad nicht zu hause. Das Skript ist im Prinzip aber das von demartin gepostete. Zu den rtc-sachen kann ich dir leider nicht allzu viel sagen. Da das alles scheinbar noch recht neu ist, findet man nicht allzu viele Informationen. Du kannst ja mal nach wakealarm googeln. Die relevanten Dinge hatte ich aber oben schon mal geschrieben.


    Soweit ich weiss brauchst du, um das alles nutzen zu können, einen Kernel >2.6.22. Scheinbar hast du Glück, wir haben ähnliche Hardware. Ich habe einen Pundit P1-AH2, da ist ein fast identisches Board zu deinem drin, wenn ich mich recht erinnere. Wenn du willst, kann ich dir heute abend mal meinen Kernel mailen, falls du nicht selber kompilieren willst.

    Ich meinte auch nicht den shutdown-hook S90, sondern den Recording-hook R90. Damit wird beim Start der Aufnahme der Power-Knopf gedrückt. Solange eine Aufnahme läuft fährt er nicht runter, erst wenn die Aufnahme zu Ende ist. Man darf natürlich dann auch keine Taste mehr drücken. Zum Testen brauchst du bei der Methode nichtmal runterfahren.


    Hattest du den anderen Vorschlag mit den deaktivierten Plugins mal probiert? Ich vermute dass das Verhalten von einem der Plugins als Aktivität gewertet wird.