Beiträge von wirbel

    Das mit dem kompilieren war kein Prob. Aber der nvidia-Garfikkartentreiber ist noch nicht darauf angepaßt und mit dem neuen Kernel wollte mein Tastaturlayout nicht so wie ich wohl wollte (mir ist unklar was das überhaupt damit zu tun hat.., das wird erst danach geladen).

    Was du dir runterlädst sind die sources zum Kompilieren eines Kernels.
    Den downlädst/kopierst du nach /usr/src.


    Die ganzen Befehle kannst du entweder bei laufendem KDE/Gnome in einem Konsolefenster (xterm oder ein äquivalent) ausführen (die für dich bequemste Variante) oder die grafische Oberfläche beenden und das dort direkt machen.


    Wie du wieder zurückkommst hängt nu davon ab ob du dein KDE/Gnome nur in den hintergrund geschickt hast oder beendet hast.


    Übrigends hab ich hinter make menuconfig ein
    make clean dep
    vergessen.

    Zitat

    Original von IG88
    wirbel


    da drängt sich mir immer die frage auf was die folgen sind, was muß man alles neu kompilieren wenn man einen neuen kernel installiert bzw. sind bei suse auch programme dabei die auf ihren eigenen kernelpatches beruhen
    den neuen kernel von kernel.org zu installieren ist imho nicht das problem - mir fällt es schwer die folgen zu erkennen bzw abzuschätzen


    kannst du da ein paar kommentare abgeben?


    Ich bin ja nun kein kernel-developer, hauptsächlich windows-user und arbeite auch nicht bei suse. :D
    Und meine suse hab ich zugunsten eines selbstgebauten Systems geplättet.
    Also Fakt ist jedenfalls, dass suse diverse Patches miteinarbeitet, die später dann teilweise Bestandteile des normalen Kernels werden. Meistens sind die Patches von alan cox sowie einige ide-Patches beispielsweise mit drin. Rein prinzipiell passiert dir also mit einem aktuelleren Kernel erst mal nicht viel. Aber genau diese Patches erschweren dir dann den Umgang mit nicht von suse kompilierten Treibern. z.B. brauchst du für lirc einen sauberen Kernel. Jede Kernelversion legt ihre ladbaren module in /lib/modules/2.x.xx ab, du kannst also mit lilo/grub multiboot mit mehreren Kerneln fahren. Damit vermeidest du ein nicht-funktionierendes System => wichtig für Anfänger, du hältst dir die Hintertür offen.
    Die Suse-Programme sind dann also trotzdem lauffähig. Und sinds auch mit neuerem Kernel. Wichtig ist nur der Schritt mit dem menuconfig, hier muß man aufpassen. Die Hardware, die beim booten bereits benötigt wird darfst du nicht als Modul kompilieren, z.B. spezielle Ide-Controller. Und natürlich muß dein Filesystem was du als root hast, also ext2/3, reiserfs etc. *muß* im Kernel sein und nicht als Modul.

    Mag ja sein, dass du absoluter Windows-User bist.
    Das hindert dich ja aber nicht am lesen. :D


    Nu starte mal yast von der cd und installier mal einen der Standardkernels neu.


    Wenn du wieder starten kannst => aufatmen.


    Und dann erst mal einen Kernel runterladen.
    Wenns geht einen sauberen Kernel von ftp.kernel.org, keinen gepatchten von suse

    Die Alternative wäre sich bei ftp.kernel.org/pub den gewünschten Kernel runterzuladen und die Datei INSTALL im heruntergeladenen Archiv zu lesen.


    Also prinzipiell
    cd /usr/src
    tar xfvj linux-2.x.xx.tar.bz2
    ln -sf linux-2.x.xx linux
    cd linux
    make menuconfig
    make bzImage
    make modules
    make modules_install
    cp arch/i386/boot/bzImage /boot/linux-2.x.xx
    /etc/lilo.conf anpassen
    /sbin/lilo
    (oder für andere Bootmanager demnetsprechend..)
    cp System.map /boot


    neu starten und im Bootmenü den richtigen Kernel wählen


    depmod -a



    Trotzdem:


    read the fine manual
    :rtfm

    SetBrokenLink: no GOP Header found in video packet


    GOP == Group of Picture denk ich doch mal..
    also wird dein mpeg-Datenstrom nicht gefunden oder ist ungültig.




    new encapsulator b
    interrupted encapsulator stream (unkown)
    unknown substream type 10 (skipped)
    new encapsulator b
    PES: Stats 1529022 bytes total, 0 skipped, 0 zero-gaps, 0 slow syncs, 0 saved headers
    PES: Stats BD: 86 packets
    PES: Stats C0: 34 packets
    PES: Stats E0: 701 packets


    Du hast den ac3overdvb-Patch in deinem vdr mit drin. Und der versucht nun dein ac3 in pcm zu verpacken. Korrekt. Das ist new encapsulator b..
    Dann gibts ein Problem: unknown substream type 10
    Was du da mit aufgezeichnet hast ist etwas anderes, aber kein ac3. Deine ac3-PID für den Kanal stimmt also nicht.
    Danach hast du anscheinend umgeschaltet und alles lief normal (die Angabe von pes stats blabla)

    Mantelstromfilter? ist das der ferritkern über so manchen netzkabeln oder usb-kabeln?



    Nein. Dieses Filter dient dazu die Masseverbindungen für sehr tiefe Frequenzen aufzutrennen und so niederfrequente Ausgleichsströme über den Schirm des Antennen- und Audiokabels zu verhindern. Das ist ein Hochpassfilter in der Antennenleitung und bewirkt, dass niedrige Frequenzen (wie dieses nervige Netz-Brummen) nicht über die Antennenleitung übertragen werden. Aber ich vermute mal, dass du damit Probleme mit der LNB-Versorgung bekämest. Die Dinger übertragen meines Wissens nach (kann mich ja irren..) keinen Gleichstrom.


    Guckst du hier..
    http://www.hifi-regler.de/hifi/brummen.php

    Das Rauschen des LNB wird mitverstärkt, aber keine Störsignale. Und sicherlich fügt auch jeder Verstärker noch Rauschen hinzu (normalerweise recht wenig.).


    Falsch ist aber das mit dem Verstärken von DECT. Das diese Störsignale *nach* dem Verstärker auf die Leitung koppeln wird der Störabstand diesbzüglich verbessert, die Situation entspannt sich also etwas. Und außerdem verringerst du den Pegelverlust auf der Leitung. Wichtig ist nur, dass der Verstärker nahe der Schüssel montiert wird.

    Und die passenden DVB-T Karten gibts mittlerweile auch überall zu kaufen.
    usa-x.org hat sie, im normalen Handel gibts die auch. In meinem Rechner läuft als Zweitkarte eine SL Budget, die ihre Sache gut macht. Als Antenne genügen bei mir zwei simple Stücken Draht an der Fensterscheibe, der Innenleiter guckt 20cm raus und am Schirm bammelt ein gleichlanges Stück. *g*

    Ich habs mit der Karte lange unter xp versucht, irgendwelche Probleme gabs immer. Nach ewigen Spielereien hatte ich die Karte dann auch am Laufen, auch das nicht ganz unproblematische Analogmodul. Nur bekommt man genau dieses Analogmodul auch nicht mit jedem Programm unter xp zum Laufen. Weiteres Manko: die Umschaltzeit beim Senderwechsel war eeeeewig lang (~30sec).


    Fazit: nur ganz bestimmte Treiber-/Programmkombinationen gehen, im analogen Ton ist ein schwer beschreibbares metallisches Klirren (=> digital nehmen wenn geht) und deswegen bin ich beim vdr gelandet