Posts by wfaust

    avanix: Ich hatte vor der Verwendung von 14.04.1 auch erst versucht herauszufinden, welcher Version nun eigentlich für das Preseed genommen werden sollte. Da meistens der 3.13 Kernel im Gespräch war und bei 14.04.2 und 14.04.3 der Kernel Support ja schon im August 2016 endet, habe ich erst einmal auf das sichere Pferd 14.04.1 gesetzt. Bei 14.04.2 und 14.04.3 muß man nächstes Jahr den Kernel wechseln, wenn man weiter Updates haben will. Das könnte ein Problem darstellen.


    Aber ja, würde mich auch interessieren, wohin der Weg geht und auf welches Pferd man setzen sollte?

    nightfly2000:

    Quote

    Wie müsste den der Befehl lauten um das File vom Http Server zu laden?


    Wie von mir oben beschrieben, beim Booten im grub Menü den Menü-Eintrag zur Installation von Ubuntu selektieren und dann unten um die Option preseed/url=http://Deine_ip:8000/yavdr.seed erweitern und dann booten. In dem Sinne also kein zu speichernder Befehl, noch erscheint ein neuer Menüeintrag, sondern es ist eine Erweiterung der Optionen des vorhandenen grub Menu Eintrags zur Installation von Ubuntu. Der USB Stick wird nicht verändert.


    Quote

    Standardmäßig sieht die Zeile bei mir so aus file=/cdrom/preseed/ubuntu-server.seed vga=788 initrd=/install/initrd.gz
    Ich meine wie muss der Befehl url=http://meine_ip:8000/yavdr.seed ganz genau lauten


    Wenn Du wie beschrieben die Option hinzufügst, sollte also daraus file=/cdrom/preseed/ubuntu-server.seed vga=788 initrd=/install/initrd.gz preseed/url=http://Deine_ip:8000/yavdr.seed werden. Wobei Deine_ip naklar durch die ip Adresse zu ersetzen ist, auf der Du z.B. wie von seahawk1986 beschrieben den http Server auf Port 8000 mit der Seed Datei laufen hast.


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    Zum Probieren habe ich das yavdr.seed File in das Seed Verzeichnis kopiert und dann den Befehl so abgeändert file=/cdrom/preseed/yavdr.seed vga=788 initrd=/install/initrd.gz
    Müsste der Befehl dann nicht so aussehen file=/cdrom/preseed/ubuntu-server.seed quiet preseed/file=/cdrom/preseed/yavdr.seed -- ?


    Jetzt bin ich etwas verwirrt. Bei den ersten Fragen ging es ja darum, ohne den USB Stick zu verändern die Preseed Datei einfach per Netzwerk von einem http: Server zu laden. Wenn ich Dich jetzt hier richtig verstehe, geht es um etwas Anderes und Du willst die Preseed Datei wie von mir beschrieben auf dem USB Stick speichern. Dies ist ja eine andere Vorgehensweise. Der Fall ist aber auch beschrieben und ich habe sogar einen ganzen Abschnitt wiedergegeben, damit es völlig klar ist:


    Code
    1. menuentry "Install Ubuntu Server FILE CDROM" {
    2. set gfxpayload=keep
    3. linux /install/vmlinuz file=/cdrom/preseed/ubuntu-server.seed quiet preseed/file=/cdrom/preseed/yavdr.seed --
    4. initrd /install/initrd.gz
    5. }


    Und ja, hier muss Du preseed/url durch preseed/file ersetzen.


    Quote

    Wenn ich die Änderungen an dem Grub.cfg file auf dem Stick mache, sehe ich bei der Installation keinen zusätzlichen Menüpunkt....


    Wir ändern einen vorhandenen Menüeintrag und fügen keinen Neuen hinzu. Insofern ja, Du siehst keinen zusätzlichen Menüpunkt sondern nimmst den Menüpunkt zur Installation von Ubuntu, dessen Optionen eben verändert wurden.


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    Ich habe den Stick unter Ubuntu mit dem Startmedienersteller erstellt.


    Damit habe ich keine Erfahrung. Sollte aber wohl zumindest beim Booten mit UEFI klappen. Keine Ahnung, ob der damit erstellte USB Stick auch im BIOS Modus bootet. Bin eher skeptisch. Falls es bei Dir mit BIOS klappt, wäre ich für eine Info dankbar.


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    Sollte eigentlich bei der Installation die Abfrage kommen, welche Desktopumgebung ich installieren möchte oder wird das bei richtigem seed file umgangen? (Hatte gestern Abend nämlich diese Abfrage )


    Daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Ich glaube nicht, was evtl. bedeutet, daß die Preseed Datei nicht geladen wurde? Wobei ich mich jetzt doch Frage: Bei Ubuntu Server gibt es doch normal keine Desktop Umgebung? Ich dachte, die bekommt man normal nur bei der Desktop Version aufgedrängt?

    Nach den Posting von mini73 und nachdem ich über das 2. Posting geschlafen habe, habe ich mein Posting oben geändert und es deutlicher gemacht, daß man per http: wohl am einfachsten per Preseed zum Ziel kommt. Ansonsten habe ich noch ein paar irretierende Sachen entfernt bzw. mit Kommentaren versehen. Ich hoffe und wenn ich keinen Mist gebaut habe, das Jemand mit etwas Grundkenntnissen jetzt schneller klarkommt (Anfänger sollten wohl wirklich noch etwas warten).

    mini73:


    Ohne jetzt genauer zu prüfen: Das main-PPA wird nach meiner Erinnerung benutzt. Ist vielleicht etwas irretierend. Die PPA-Zeilen in meinem Posting oben sollen hinzugefügt werden. Da die main-PPAs aber schon vorhanden sind, habe ich diese einfach im Posting oben auskommentiert, damit Sie nicht doppelt in /etc/apt/sources.list.d/yavdr.list vorkommen.

    nightfly2000: Ich stimme Dir was MLD, EasyVDR, OpenElec,... angeht voll zu. Auch ich hatte mangels 0.6 erst einmal mit den anderen Distributionen gespielt und sie ganz schnell wieder verworfen, da für mich wichtige Sachen fehlten bzw. nicht einfach lösbar waren. Inbesondere die langfristigen Perspektiven bei Support/Updates/Fernwartung waren für mich oft zu schlecht. Dann habe ich mir die PreSeed Datei vorgenommen. Ich bin zwar kein Linux Anfänger, aber auch kein Experte. Ist also für mich auch Neuland und es hat ein paar Stunden gedauert, PreSeed und Pinning zum laufen zu bringen, da die diversen Links hier in dem Forum alles andere als verständlich sind und oft auch nicht alles erzählen, doch danach war alles schnell am laufen. Hier grob meine Vorgehensweise wie ich sie mir notiert hatte. Ob diese 100% richtig sind, kann ich nicht sagen. Vermutlich nicht und vielleicht kann hier ein erfahrener User korrektere Hinweise geben und was man nicht machen sollte. Aber ich hoffe Du mußt nicht die 5-6 Stunden reinstecken wie ich.


    Am einfachsten ist die Installation, wenn Du die Preseed Datei auf einem http: Server hast. Dann kannst Du das ubuntu-14.04.1-server-amd64.iso Image (nicht 14.04.2 oder neuer) mittels dd oder unter Windows mittels Rufus (bei der Rufus Frage nach ISO/DD Modus, DD Modus wählen; Evtl. muss man bei den Formatierungseinstellungen USB Festplatten einschalten damit der USB Stick oben in Rufus wählbar ist) auf einen USB Stick kopieren oder auf CD-R brennen. Beim Booten im Grub Menü dann die Boot-Option zum Laden des preseeds via http hinzufügen. Wenn ich mich richtig erinnere, musste man die URL folgendermaßen angeben: preseed/url=http://server/preseed.cfg . Die GUI vom Grub Menü ist etwas primitiv, aber ich denke, Du findest schon raus wie man die Boot-Option hinzufügt. Leider hatte dies hier bei mir mangels http: Server nicht funktioniert und die gepostete Preseed Datei liegt nicht auf einem einfachen http Server.


    Daher hier zwei andere Methoden für User ohne http Server. Eine für UEFI und eine für BIOS Modus:


    Zuerst hatte ich ein Zotac ID42 System im UEFI Modus installiert. Lt. meinen Notizen ging das so:


    1. Mit Rufus unter Windows das ubuntu-14.04.1-server-amd64.iso Abbild auf USB Stick kopieren (bei der Rufus Frage nach ISO/DD Modus, ISO Modus wählen, da wir sonst nicht auf das preseed Verzeichnis zugreifen können; Evtl. muss man bei den Formatierungseinstellungen USB Festplatten einschalten damit der USB Stick oben in Rufus wählbar ist). Alternativ zu Rufus kann man wohl unter Linux/Windows UNetbootin verwenden.

    2. Die Preseed Datei auf den USB Stick im schon vorhandenen preseed Verzeichnis als yavdr.seed speichern. Seht Ihr kein Preseed Verzeichnis, dann habt Ihr unter 1. vermutlich ubuntu-14.04.1-server-amd64.iso einfach per DD-Modus kopiert?


    3. Danach /boot/grub.cfg in einen Editor laden und preseed/file=/cdrom/preseed/yavdr.seed hinzufügen (nicht wundern, daß hier auch noch /cdrom angegeben wird, auch wenn oben nur das preseed Verzeichnis vorhanden war):


    Code
    1. menuentry "Install Ubuntu Server FILE CDROM" {
    2. set gfxpayload=keep
    3. linux /install/vmlinuz file=/cdrom/preseed/ubuntu-server.seed quiet preseed/file=/cdrom/preseed/yavdr.seed --
    4. initrd /install/initrd.gz
    5. }


    4. USB Stick im UEFI Modus booten und "Install Ubuntu Server FILE CDROM" wählen. Ich hatte bei der Nachfrage das System erst mal in Englisch installiert, da bei Deutsch eine Warnung kam. Keine Ahnung, ob das wichtig ist.


    Obige Methode klappte hier nicht mit dem alten Zotac ND22 System im BIOS Modus. Hier ist es wohl am einfachsten, wenn man das Ubuntu Abbild per Rufus im DD Modus(!) auf den Stick kopiert und dann beim Booten des USB Sticks im grub Menü die Option zum Laden der Preseed via Netzwerk von Hand hinzufügt (s.o.). Wer also keinen geeigneten http Server hat, der muß wohl etwas mehr Aufwand betreiben, da man das Abbild mit PreSeed Datei neu generieren muss. Ich habe mich an die Anleitung hier gehalten (nur die ersten Schritte und letzten Schritte zum Entpacken und Neumastern des Abbildes werden gebraucht):
    http://askubuntu.com/questions…ttended-install-of-ubuntu
    Und hier mal grob die Notizen, die ich mir hinterlassen hatte (als root ausführen... kann sein, daß man nur mkisofs nicht als root ausführen durfte.. erinnere mich nicht... also einfach erst mal als root probieren; Ausgehend von meinem Download-Verzeichnis unter einem Ubuntu Server). Ich habe ein paar Kommentare zur Hilfe hinzugefügt.



    Nach der Installation sollte man evtl. es sich überlegen von unstable auf das stabilere testing ppa umzustellen. Hier wieder meine Notizen, wie ich es gemacht hatte. Keine Ahnung ob es richtig ist, aber es ging hier scheinbar):



    Alles oben herauszufinden hatte mich fast einen Tag gekostet. Ansonsten war eigentlich alles inkl. der PulseAudio Abschaltung schnell erledigt und ich bin Abends müde aber sehr froh ins Bett ;-)

    Wegen neuer Hardware auf der yaVDR 0.5 nicht lief, habe ich das hier im Forum von seahawk1986 erwähnte preseed für das kommende yavdr 0.6 ausprobiert und wollte hier wie gewünscht mal meine Erfahrungen erzählen:


    Die Installation mittels Ubuntu 14.04 und der Preseed Datei selbst liefen völlig problemlos. Ich habe anschliessend wie empfohlen auf testing ppa incl. Pinning umgestellt. Ich war völlig überrascht, als nach der Installation plötzlich trotz fehlender TV Karte ein TV-Bild erschien. Das System hatte sich per avahi verbunden und auch die Senderliste automatisch von meinem stabilen yaVDR 0.5 System kopiert.


    Kommen wir zu den Problemen:


    • Audio: Auf einem Zotac ND 22 (ION2 Chipsatz, 340.93-0ubuntu0.0.1 nvidia Treiber) konnte ich PulseAudio 4 und 5 nicht zum laufen bringen. Das Problem ist wohl, daß beim Starten PulseAudio nicht auf das Ausgabedevice hw:0,3 zugreifen kann. Erst nach einigen Sekunden kann man z.B. mittels:
      sudo -u vdr pactl set-card-profile 0 output:hdmi-stereo
      auf das Ausgabedevice umstellen und man bekommt einen Ton. Diverse Versuche mittels system.pa das Module zu laden bzw. auf das hdmi-stereo Profil umzuschalten scheiterten.


      Ich habe dann mittels Webconfig einfach von PulseAudio auf das Alsa umgeschaltet. Dies hat in einem Fall merkwürdigerweise nicht funktioniert und ich bekam keinen Ton (auch nicht via aplay). Wer ähnliche Probleme hat, sollte es einfach mehrmals versuchen und einen Reboot nicht vergessen.


    • Audio: Auf einem Zotac ID42 mit GT610 gab es diverse Probleme, daß die mit pavucontrol gemachten Pulseaudio Einstellungen ebenfalls beim Booten nicht wiederhergestellt wurden. Ich vermute hier auch Probleme ähnlich wie beim Zotac ND22 beim Booten. Da hier aber die analoge Ausgabe über ein separates Ausgabegerät/Profil erfolgt, läßt sich dieses einfach auf "off" Profil setzen. Ohne anderes Ausgabegerät bekommt man dann einen Ton via HDMI.


      Ich bin was PulseAudio angeht, Anfänger. Soweit ich es aber Lesen kann, scheinen die Probleme beim Starten mit NVidia bei Pulseaudio nun schon seit Jahren zu existieren. Bei einer Distribution wie yaVDR die NVidia voraussetzt, vielleicht keine besonders glückliche Sache, andererseits soll man ja die Hoffnung nicht aufgeben und vielleicht klappt es ja mal irgendwann.


    • Channellogos: Die creimer channellogos funktionieren nicht mit vdr-skin-anthra-1920-fse (0.1.3-2yavdr0~trusty). Einige Logos sind ok, andere transparent und einige sind nur zur Hälfte ok. Ich dachte, das Problem (graphicsmagick+text2skin?) sei gelöst worden?


    • Webconfig: Lifeguard Einstellungen im webconfig werden nach einer ersten Änderung nicht mehr korrekt geladen+angezeigt.


    • Netzwerk: Wer wie bei yaVDR 0.5 seine Netzwerkkarten weiter per /etc/network/interfaces mangels installiertem Netzwerkmanager konfigurieren will, bekommt unter Ubuntu 14.04 schnell Probleme, weil beim Systemstart 2 Minuten versucht wird, ein Netzwerkdevice mit fehlendem Netzwerkkabel oder abgeschalteten WLan zu starten. Es erscheint die "Waiting for Network Configuration Meldung" beim Booten. Ich habe bei einem Zotac ND22 der ähnlich einem Notebook entweder per Netzwerk oder WLan verbunden wird, es nicht geschafft, daß in beiden Fällen die Wartezeit vermieden wird.


      Eine zumindest teilweise Lösung des Problems ist, die Wartezeit beim Booten in /etc/init/failsafe.conf zu ändern. So kann man die Wartezeit der Sleep Befehle reduzieren oder mit # vor den Sleep Befehlen diese auskommentieren.


    • Webconfig: Das Problem mit dem Warten aufs Netzwerk hat diversen Nebenwirkungen und mich wundert es immer wieder, wieso Ubuntu und andere Linuxdistributionen diese Sache nie zuverlässig zum laufen bringen und ich z.B. immer erst die Init Scripte (inbesondere OpenVPN) verbessern muß, damit es zuverlässig klappt.


      Eine Nebenwirkung war hier das yavdr Webconfig. So war das Webconfig per WLan nicht erreichbar, selbst wenn Ubuntu ohne Wartezeit startete. Scheinbar dauert es bei WLan zu lange, bis die WLan Verbindung aufgebaut wird und tntnet bindet sich dann nicht richtig an das WLan Interface???


      Meine böse Lösung war, in /etc/init/tntnet.conf vor dem netstat Aufruf zu schauen, daß eine Internetverbindung besteht (es ist besser google.de durch z.B. die IP Addresse des Routers ersetzen):



    • VDR: Ich vermisse den Menuselection-Patch für Menünummern >9. Gibt es damit Probleme oder kommt der einfach noch?


    • Lifeguard: Kein Fehler, aber ein Problem das hier in der Praxis immer wieder vorkommt. Mittels Lifeguard kann man zwar verhindern, daß ein System bei einer bestehenden Netzwerkverbindung runterfährt, doch in der Praxis klappt dies nicht zuverlässig. Geht z.B. die Verbindung wegen einer DSL Zwangstrennung oder kurzen Störung verloren, fährt das System trotz Lifeguard ungewollt runter. Keine der in /usr/share/vdr/shutdown-hooks/S91.lifeguard implementierten Optionen schien mir eine zuverlässige Option zu bieten. Daher meine Bitte an seahawk1986(?) einfach folgende Zeilen in S91.lifeguard hinzuzufügen:

      Code
      1. file)
      2. # check if file does not exist
      3. if [ -f $PATTERN ]; then
      4. REASON=${DESCRIPTION:-"$PATTERN"}
      5. break
      6. fi
      7. continue
      8. ;;


      Damit kann man mittels Lifeguard das Ausschalten verhindern, wenn eine angegebene Datei vorhanden ist. Ich lasse diese Datei hier von diversen Programmen (FTP, OpenVPN) erzeugen und sie wird erst gelöscht, wenn wirklich länger keine Verbindung mehr da ist und nicht nur eine kurze Störung. Nicht schön, aber einfach und zuverlässig hier die letzten Jahre. Ich denke, es gibt auch noch andere Anwendungen für die Option.


    Fazit: Ja, die Software macht einen recht weiten und stabilen Eindruck und wer neue Hardware hat und nicht warten kann, sollte es meineserachtens durchaus mal mit der preseed Datei versuchen. In den meisten Fällen muß man wohl nach der Installation erst im webconfig von PulseAudio auf Alsa umschalten, aber sonst waren hier keine Showbreaker. Nebenbei: Die von mir für yaVDR 0.5 geposteten Tutorials (FileZilla, WLan wpa_gui,...) funktionieren auch mit dem neuen System unverändert. Was ich gegenüber 0.5 ändern musste, waren Sachen wie AutoCrop Steuerung mittels FB, order.conf->vdrctl, vfat Option, ... Also hauptsächlich Sachen, die mit den Änderungen bei VDR selbst zusammenhängen.

    Supi! Dank geht seahawk1986 :D Auch bei mir ging die Installation selbst mittels preseed auf zwei unterschiedlichen Systemen problemlos vonstatten und kam gerade recht. Für die gefundenen Probleme (Kein Ton: pavucontrol Einstellungen gehen beim Neustart verloren, Lifeguard webconfig Einstellungen werden nach der ersten Änderung nicht mehr angezeigt,...) starte ich einen neuen Thread, sobald ich mehr Zeit hatte die Probleme zu finden/untersuchen.

    Rolleff :
    Wie beschrieben, habe ich upower installiert und danach die letzte Zeile in xbmc.conf geändert in:


    exec /usr/lib/kodi/kodi.bin --lircdev /var/run/lirc/lircd


    Der Inhalt von /var/lib/polkit-1/localauthority/50-local.d/10-vdr.conf sieht bei mir so aus:

    Code
    1. [Actions for vdr user]
    2. Identity=unix-user:vdr
    3. Action=org.freedesktop.upower.*;org.freedesktop.consolekit.system.*;org.freedesktop.udisks.*
    4. ResultActive=yes
    5. ResultAny=auth_admin
    6. ResultInactive=yes


    Was kann ich sonst noch sagen: Alles bis auf Kodi ist aus dem stable Repository (nicht testing). Ich verwende xvdr (scheint hier bislang zu klappen, ich benutze aber die TV Funktionen fast garnicht in Kodi... mir sind nur die Messages von VDR via xvdr wichtig). Ich benutze auch vdr-frontend (also kein XBMC standalone). Ansonsten hatte ich hier extra alte Backups eingespielt und dann nur die obige Änderung eingespielt, um sicher zu sein, daß es hier wirklich am fehlenden upower/standalone lag.


    Powerbutton: Ja, sicherlich kannst Du z.B. /etc/lircrc benutzen, um ein shutdown Befehl auszuführen. Ratsam dürfte shutdown-h now nicht sein, da mit shutdown Lifeguard umgangen wird und somit laufende Aufgaben (Timeraufnahmen usw.) gestört werden. Ich habe beispielsweise bei meinen yaVDR Clients folgende "Features" in lircrc zum Runterfahren eingebaut, die meinen "Usern" oft helfen und daher hier den einen oder anderen Leser vielleicht auch weiterhelfen:


    Folgender "Powerdown" Eintrag in /etc/lirc/lircrc benutzt die e-Taste oben Links auf der Hama Fernbedienung. Wer irw startet und die e-Taste drückt, erhält den Keycode KEY_CHANNEL. Da die e-Taste schon von anderen Funktionen in Kodi belegt ist, muss man Sie dreimal kurz hintereinander drücken, um die Funktion auszuführen:


    Code
    1. # e Taste oben links auf Hama MCE = KEY_CHANNEL dreimal druecken
    2. begin
    3. prog = irexec
    4. button = KEY_CHANNEL
    5. button = KEY_CHANNEL
    6. button = KEY_CHANNEL
    7. config = if ps ax | grep -v grep | grep kodi.bin > /dev/null; then stop xbmc ; sleep 10 ; svdrpsend hitk power ; else sleep 1 ; svdrpsend hitk power; fi
    8. end


    Obige "Shutdown" Funktion funktioniert egal ob man in VDR oder Kodi ist und schaltet das System aus, sofern Lifeguard keine Einwände hat. Ich schätze, daß ist das, was die meisten User am ehesten von einem Power-Button auf der Fernbedienung erwarten würden. Man kann auch einfach irw starten und eine evtl. geeignetere Taste auf der Fernbedienung drücken/finden und KEY_CHANNEL oben entsprechend ändern. Wer eine extra Taste auf der FB dafür übrig hat, kann zwei der drei button-Zeilen entfernen, damit dann nur ein Tastendruck zum Ausschalten reicht.


    Auch recht hilfreich sind z.B. folgende Funktionen in lircrc:


    Reboot des Rechners falls VDR/Kodi hängt:

    Code
    1. # * Taste unten links auf Hama MCE viermal druecken
    2. begin
    3. prog = irexec
    4. button = KEY_ZOOM
    5. button = KEY_ZOOM
    6. button = KEY_ZOOM
    7. button = KEY_ZOOM
    8. config = /sbin/reboot
    9. end


    Kodi beenden und vdr-frontend neu starten... hilft fast immer bei Kodi-Hängern oder in den seltenen Fällen, wo sich der VDR Frontend aufhängt

    Code
    1. # # Taste unten rechts auf Hama MCE viermal druecken
    2. begin
    3. prog = irexec
    4. button = KEY_TEXT
    5. button = KEY_TEXT
    6. button = KEY_TEXT
    7. button = KEY_TEXT
    8. config = stop xbmc ; sleep 1; killall -9 kodi.bin ; restart vdr-frontend
    9. end

    Kurzer Nachtrag zu dem Pause Problem:


    Nach dem Upgrade von Gotham auf Kodi habe ich inzwischen festgestellt, daß auch die Pause/Play Taste einer Hama MCE FB nicht mehr Videos pausiert. Bei der Hama FB ist die Play und Pause Taste identisch und es wird eigentlich nur PLAY an XBMC gesendet, nur daß dies bei Kodi Videos nicht mehr pausiert. Ich musste in remote.xml unter <FullscreenVideo> zusätzlich <play>Pause</play> eintragen, damit die Pause/Play Taste die Videos pausiert und damit klappt das Pausieren jetzt auch plötzlich mit dem Call Monitor. Irgendeine Idee wo ich den entsprechenden Eintrag beim Abspielen von Music in remote.xml einfügen muss? Bislang waren alle Versuche erfolglos....

    Prima? Wer mit den Problemen leben kann sicher :] Bislang sind bei mir folgende Probleme aufgefallen und nur der 1. Fehler ist hier nennenswertes ungelöstes Problem.


    1. Vermutlich wegen der neuen ffmpeg Version(??) gibt es hier einige Dateien verschiedener Dateiformate bei denen Kodi mit einem schwarzem Bildschirm beim Starten des Playbacks einfriert. Die Dateien funktionierten mit Gotham und anderen Playern. Bislang hat es immer geholfen, die Dateien einfach mit mkvmerge neu rauszuschreiben/umzuformatieren. Ich wollte nachher mal das Debug Log nach der Ursache durchwühlen. Derarte Probleme beim Abspielen hatte ich ehrlich gesagt bislang bei keiner XBMC Version.


    2. Kein Beenden und damit letztlich Shutdown des Systems bei Inaktivität (Lösung siehe früheres Posting von mir oben)


    3. Es gibt scheinbar ein paar Änderungen (Bugs?) beim Umgang z.B. der Play-Taste. So funktioniert hier bei Clients mit der Hama MCE Fernbedienung die Pause-Taste nicht mehr (diese ist identisch mit der Play-Taste auf der FB und es wird auch Play gesendet). Bei laufenden Videos z.B. passiert garnichts. Ich musste erst in remote.xml unter <FullscreenVideo> <play>Pause</play> hinzufügen. Allerdings bei Music habe ich die Play/Pause-Taste noch nicht so einstellen können, daß beim Abspielen "Play" die Pause-Funktion aufruft.


    4. Ok, auch eine Kleinigkeit: Die Verweise auf xbmc.log im yaVDR webconfig sind auch noch nicht geändert....


    5. Der Fritz Box Call Monitor kann Videos/Music nicht pausieren bei einem Anfruf (angeblich Bug in der Kodi API).


    Mein Rat ist daher, wer nicht Airplay und h265 braucht, sollte evtl. noch bei Gotham bleiben, da sonst wenige Gründe vorhanden sind, schon jetzt umzusteigen....

    Ja, Kodi kehrt bei Inaktivität nicht mehr zurück zu VDR und das System schaltet danach auch nicht aus. Es wird die beschriebene "Arbeitet..." Meldung gezeigt. Wie gesagt, per FB oder Power-Menü geht es. Das Problem kommt bei mir und den anderen Usern deren yaVDR System ich warte durchaus oft vor.


    Ich habe eben bei Tests herausgefunden, daß das Entfernen von --standalone in /etc/init/xbmc.conf und das Einstellen von Beenden als Shutdown in Kodi funktioniert, wenn man


    apt-get install upower


    installiert. Ohne upower wird Kodi beendet und auch das frontend gestartet, doch der Bildschirm bleibt schwarz.... Jetzt stellt sich nur noch die Frage, was für negative Folgen das Entfernen von --standalone hat??

    Seahawk... Danke...der Hinweis mit dem Power-Manager erklärt einiges. Ich fand es sehr merkwürdig, daß das Verlassen von Kodi per Menü oder FB funktioniert, wenn Kodi aber wegen Inaktivität beendet wird, gibt es Ärger. Ich hatte versucht Kodi ohne --standalone zu starten, damit ich dann das Shutdown-Verhalten in Kodi einstellen kann. Doch auch bei der Wahl von Beenden klappt das Beenden bei Inaktivität dann nicht. Die Frage ist jetzt, wie dem Problem beikommen? Irgendeine Idee wie man das z.B. per Script von Aussen erkennen kann, damit ich erstmal einen Workarround für meine "User" basteln kann? Leider gibt es ohne den Debug Modus keine entsprechende Log-Meldung, bei der ich per Script Kodi beenden könnte. Könntest Du vielleicht einfach den hängenden Aufruf in angebenen .cpp File löschen, bis eine Lösung da ist? Ansonsten funkioniert hier Kodi auf diversen Rechner recht gut (fehlender Ton und Bildrucklerprobleme die Gelegentlich bei XBMC 13.x auftratten scheinen weg zu sein).

    Ich habe die 1.3.6 mit yavdr 0.5 (alles stable bis auf Kodi von seahawk) und dort wird das Abspielen von Filmen bei einem Anruf
    nicht wie eingestellt angehalten. Pausiere per FB vor dem abnehmen, wird das Abspielen beim Abheben fortgesetzt.


    Hat jemand einen Tipp? Klappt es bei anderen mit Kodi 14.0, daß das Abspielen von Filmen bei einem Anruf korrekt pausiert wird?

    Bei mir mit yaVDR 0.5 läuft die K400 Tastatur inkl. Touchpad gut, aber ich habe nun auch schon seit einigen Monaten kein dist-upgrade mehr aufgerufen. Wie ich aber selbst in den letzten Tagen feststellen musste, läuft die K400 mit OpenSue 12.3 auch nicht (weder Tastatur noch Touchpad). Ich suche schon nach einer günstigen Alternative zur K400, bin aber bislang noch nicht fündig geworden.

    Auch ich habe die letzten Tage die Frodo Version auf drei Systemen installiert. Leider musste ich sie dann doch wieder gegen Eden austauschen.


    Das Hauptproblem ist, dass diese Version beim Zugriff auf ein schon zuvor gelesenes Verzeichnis scheinbar alle Unterverzeichnisse jedes mal neu prüft/listet. Gerade bei nicht so schnellen
    Netzwerkverbindungen zum NAS kann schon bei wenigen Unterverzeichnissen die Wartezeit bis zur Anzeige der Poster usw. Sekunden dauern, auch wenn keine Poster geladen werden müssen, da schon lokal als Thumbnail gespeichert.
    Bei einer FTP Verbindung via Internet werden daraus schnell Minuten. Einmal eingelesen, wurde bei älteren XBMC Versionen immer nur das Hauptverzeichnis von XBMC gelistet, was einen Bruchteil der Zeit braucht.


    Die Frage ist: Ist das ein generelles Problem bei Frodo oder nur dieser speziellen Version? Bislang konnte ich keine Info im Internet finden. Dennoch Frage ich, bevor ich jetzt bei jeder neuen XBMC Version Tests starten muss, um zu sehen, ob das Problem noch vorhanden ist.

    Vielleicht ist noch folgende Info für YaVDR 0.5 interessant, wenn man zwischen softhddevice und xine Frontend per WebConfig wechseln will und automatisch die Grüne AutoCrop Taste ans Frontend angepasst werden soll.
    Dazu habe ich beiden Zeilen in /etc/vdr/keymacros.conf erstellt:

    Code
    1. Green Menu 7 1 6
    2. Green @softhddevice Blue 2 5 # toggle autocrop


    Und rufe dann z.B. in einem /etc/init.d Script folgende Zeilen auf:



    Die Zeilen sorgen dafür, dass beim Systemstart automatisch die Zeile mit Green Menu 7 1 6 in keymacros.conf auskommentiert wird, wenn softhddevice als Frontend verwendet wird. Ist ein böser Hack, aber tut sein Zweck hier....

    OpenVPN unter yaVDR ist völlig unproblematisch und nicht anders als bei Ubuntu usw.. Einfach installieren und dann unter /etc/openvpn die Konfiguration abspeichern. Damit openvpn automatisch beim Booten gestartet wird, braucht es noch den Befehl (als root ausführen):


    Code
    1. update-rc.d openvpn defaults 16 80


    Mit


    Code
    1. update-rc.d -f openvpn remove


    machst Du das wieder rückgängig. Etwas problematisch ist Suspend to S3/RAM. Bislang hatte ich immer den unproblematischen S5 Modus mit yaVDR verwendet, doch derzeit teste ich S3 und da kommt bei yaVDR das Problem auf, dass nach dem Aufwecken OpenVPN das Serverlaufwerk nicht mehr korrekt mounted. Hier dürfte folgendes helfen (noch ungetestet):


    Quote

    echo "openvpn" >>/etc/yavdr/force-reload-services.list


    Ansonsten habe ich in der OpenVPN Konfig mit Up/Down zwei Skripte zum Mounten/Unmounten des sshfs Laufwerks angegeben. Herauszufinden dass scheinbar nur sshfs zuverlässig hier mit XBMC zusammen läuft und dann die obigen Skripte zum mounten/umounten zu schreiben war die Hauptarbeit bei den Clients hier. Wenn Du Interesse an den Skripten hast, melde Dich. Sind sicherlich nicht perfekt und auch ich würde mich da noch über Verbesserungen inbesondere bei Problemen mit dem unmounten freuen. Etwas problematischer ist es, wenn Du mit einem Windows Rechner auf das sshfs Laufwerk des Clients via Netzwerk/Samba zugreifst. Hier kann die sshfs Verbindung plötzlich sehr langsam und störrisch werden.

    Das mit force_lna ist interessant. Als ich das erste mal den Nova TD Stick installiert hatte lief nichts bis ich force_lna gesetzt hatte. Das ist nun viele Jahre her. Kann sein das die Einstellung aktuell keinerlei
    Sinn mehr macht. Ich werde es bei Gelgenheit ausprobieren. Spart Arbeit bei der Installation, wenn die Einstellung wegfällt.


    Meine drei verbliebenen Sticks die mit yaVDR 0.3-0.5 liefen haben seitlichen Antennenanschluss und mit lsusb gibt es:


    ID 2040:5200 Hauppauge


    Wenn anw's Stick die gleiche ID hat und es mit force_lna (egal ob es nun was macht oder nicht) nicht klappt, befürchte ich auch, dass da irgendwas futsch ist...

    an anw:


    Wenn der Kram mit OpenElec bei Dir funktioniert liegt es nicht am fehlenden Diversity oder der Senderabdeckung und ich tippe doch stark auf den bei yaVDR wohl inaktiven Verstärker.
    Also probiere mal das oben beschriebene Aktivieren des Verstärkers. Kann sein, dass Openelec den standardmäßig aktiviert (wäre vielleicht auch für yaVDR angesagt).


    Da ich über die Jahre bis zur jungsten Vergangenheit ca. 5 Nova TD Sticks (3 sind noch in Betrieb) gekauft habe die scheinbar alle gleich funktionieren, scheint sich zumindestens bei diesem Stick die Hardware nicht entscheidend geändert zu haben. Auch war das Installieren von linux-media-dkms usw. unter yaVDR nicht nötig. Ich denke daher, daß die Probleme eher weniger durch eine evtl. neue Hardwareversion des Sticks verursacht werden. Du kannst ja dennoch mal z.B. linux-media-dkms ausprobieren und sehen, ob sich da was ändert (bei mir nicht).


    Der Empfang mit der passiven 30cm Stabantenne(!) schlägt zumindestens bei mir diverse Avermedia, Terratec,... Lösungen. Auch die Empfänger von 2 Fernsehern sind nicht besser. Nur ein alter Panasonic Plasma ist hier besser.

    Ich habe bei mir und Verwandten drei Nova TD installiert und mit yaVDR und Windows am laufen. Der Nova TD ist nach diversen anderen Sticks/Karten meine erste Wahl für DVB-T unter Linux.
    Der Stick läuft zuverlässig OTB mit yaVDR 0.5. Jedoch gibt es eine Sache, die man normal einschalten soll. Für einen brauchbaren Empfang mußt Du den im Stick eingebauten aktiven Verstärker einschalten. Dazu als root folgenden Befehl eingeben:


    Code
    1. echo "options dvb-usb-dib0700 force_lna_activation=1" > /etc/modprobe.d/dvb-usb-dib0700.conf


    (danach rebooten zum aktivieren der Einstellung) bzw. prüfe mit


    Code
    1. cat /sys/module/dvb_usb_dib0700/parameters/force_lna_activation


    ob der Verstärker bei Dir aktiv ist (1=an).


    Ansonsten sind die zwei kleinen mitgelieferten Antennen nicht wirklich ausreichend, um bei mir trotz angeblich sehr guter Senderabdeckung alle Sender auch tagsüber ordentlich zu empfangen. Ich habe diverse passive/aktive Antennen ausprobiert und bei mir waren die ca. 30 cm hohen passiven Stabantennen am besten, was die Fehlerrate angeht.


    Der Empfang unter Windows kann, wenn man nur einen Sender schaut, etwas besser sein, da der Linux Treiber wohl die Diversity Funktion nicht unterstützt. Nach meiner Erfahrung macht das aber nicht wirklich viel aus und auch unter Windows braucht es hier eine der größeren 30cm Stabantennen.