Posts by jlp

    Wow!

    Erstmal vielen vielen Dank für die Mühe. Nutze den VDR durch vdr4arch seit mehr als 3 als Backend für diverse (Kodi)-Geräte im Haus.

    Bisher habe ich immer selber kompiliert, bin aber am überlegen, auf das Binär-Repo umzusteigen.


    Habe heute damit ein wenig rumprobiert....

    Dabei ist mir aufgefallen, dass da noch eine Signatur-Datei im Repo schlummert:

    Code
    1. vdr4arch-keyring-20130219-1-any.pkg.tar.xz

    Habe also prompt versucht das Repo signiert einzubinden:

    Code
    1. wget https://vdr4arch.github.io/x86_64/vdr4arch-keyring-20130219-1-any.pkg.tar.xz
    2. sudo pacman -U vdr4arch-keyring-20130219-1-any.pkg.tar.xz

    ...und in die pacman.conf;

    Code
    1. [vdr4arch]
    2. Server = https://vdr4arch.github.io/$arch

    ...ohne "SigLevel = Never"...


    Funktioniert leider nicht. Pacman meckert nicht signierte Pakete an.

    Kann man mit Travis überhaupt signiert bauen? Das wäre natürlich das Tüpfelchen auf dem i...


    Gruß

    Gero

    Quote

    Wenn ich in Kodi das System herunterfahre wird das blockiert, wenn ein Timer läuft oder einer kurz bevor steht.


    Sollte kein Timer laufen oder bevorstehen, wird die Aufweckzeit gesetzt und das System heruntergefahren.

    Hi, habe das bei mir (vielleicht etwas umständlich) und sicherlich nicht elegant gelöst, es funktioniert aber hervorragend....


    Da der VDR das "Energiemanagement" ja eigentlich ganz hervorragend integriert hat, lasse ich ihm auch hier die Oberhand.
    In Kodi lasse ich beim exit, shutdown etc. bei VDR mittels SVDRPSEND den Power-button drücken und somit den VDR entscheiden wie es bzgl. abschalten des Rechners jetzt weitergeht.
    Der Vorteil ist, dass alle Hooks im VDR dazu abgearbeitet werden und somit zur Verfügung stehen.
    Habe dazu ein Skript angelegt:
    /usr/bin/xbmc-shutdown.sh

    Shell-Script
    1. #!/bin/sh
    2. /usr/bin/killall -9 kodi.bin
    3. sleep 1
    4. /usr/bin/svdrpsend hitk power
    5. exit 0


    In Kodi muss die "remote.xml" sowie die"/usr/share/kodi/addons/skin.confluence/720p/DialogButtonMenu.xml" dann so angepasst werden, dass dieses Skript bei klick auf Beenden, Shutdown etc ausgeführt wird.


    Ändern von:

    Code
    1. <power>ShutDown()</power>


    in

    Code
    1. <power>System.Exec("/usr/bin/xbmc-shutdown.sh")</power>


    oder:

    Code
    1. sudo sed -i s/'ShutDown()'/'System.Exec("\/usr\/bin\/xbmc-shutdown.sh")'/g /usr/share/kodi/system/keymaps/remote.xml


    ...sowie
    Ändern von:

    Code
    1. <onclick>Powerdown()</onclick>


    in

    Code
    1. <onclick>System.Exec("/usr/bin/xbmc-shutdown.sh")</onclick>


    oder:

    Code
    1. sudo sed -i s/'onclick>Powerdown()'/'onclick>System.Exec("\/usr\/bin\/xbmc-shutdown.sh")'/g /usr/share/kodi/addons/skin.confluence/720p/DialogButtonMenu.xml


    Ändern von:

    Code
    1. <onclick>AlarmClock(shutdowntimer,Shutdown())</onclick>


    in

    Code
    1. <onclick>AlarmClock(shutdowntimer,System.Exec("/usr/bin/xbmc-shutdown.sh"))</onclick>


    oder:

    Code
    1. sudo sed -i s/'shutdowntimer,Shutdown()'/'shutdowntimer,System.Exec("\/usr\/bin\/xbmc-shutdown.sh")'/g /usr/share/kodi/addons/skin.confluence/720p/DialogButtonMenu.xml


    Nachteil: Diese Veränderungen gehen bei jedem Update von Kodi wieder verloren und müssen erneut vorgenommen werden. Beim jetzt anstehenden Wechsel vom Skin Confluence zu Estuary ist die DialogButtonMenu.xml auch in einen neuen Ordner gewandert. Also alles in allem eine ziemliche Krücke, aber funktional ?(


    Suspend nutze ich nicht, mit ner SSD bringt das beim Aufwachen eh nur wenig Vorteile aber viele Probleme.....


    Gruß
    Gero

    Hallo BJ1,


    mal eine kurze Rückmeldung (und gleichzeitig ein herzliches DANKE für das tolle Plugin) im Zusammenspiel mit Kodi 15.1 (Isengard).


    Hatte überhaupt nicht mitbekommen, dass auf deiner Seite mittlerweile die Version Fritz!Box Callmonitor V 1.3.9 für XBMC/Kodi zur Verfügung steht. Hatte hier bislang noch die 1.3.7 in der Mache. :wow
    Kurz und gut: Alles funzt wie es soll. Auch das fehlerhafte START/STOP-Verhalten der 1.3.7 ist nun behoben und das Plugin verhält sich wieder wie zu Gotham-Zeiten. :tup
    In diesem Sinne, vielen Dank für Deine Arbeit und geniesse die schönen Rest-Sommer-Tage......


    Gruß
    Gero

    Das Paket für das Plugin

    Code
    1. vdr-plugin-markad - (0.1.4.git20140218-3yavdr1~trusty)


    erzeugt noch kein Konfigurations-Skript in /etc/vdr/conf.avail/ und wird daher beim VDR-Start ignoriert.


    Einträge im Start-Skript sind scheinbar nicht nötig.
    Habe jetzt ein Dummy-Skript mit

    Code
    1. sudo touch /etc/vdr/conf.avail/markad.conf
    2. sudo sh -c "echo '[markad]' >> /etc/vdr/conf.avail/markad.conf"
    3. sudo ln -s /etc/vdr/conf.avail/markad.conf /etc/vdr/conf.d/50-markad.conf
    4. sudo chown vdr:vdr /etc/vdr/conf.avail/markad.conf /etc/vdr/conf.d/50-markad.conf


    erzeugt.
    Klappt, markad wird wieder geladen und tut was es soll ;-))


    Gruß
    Gero

    Vielen Dank für den neuen Release....


    Leider gibt es hier einen Skriptfehler mit Gotham 13.1, wie auch 13.2 und Fritzbox 7490, FritzOS 6.05

    Quote

    07:22:57 T:139959851980544 ERROR: EXCEPTION Thrown (PythonToCppException) : -->Python callback/script returned the following error<--
    - NOTE: IGNORING THIS CAN LEAD TO MEMORY LEAKS!
    Error Type: <type 'exceptions.IndentationError'>
    Error Contents: ('expected an indented block', ('/home/xbmc/.xbmc/addons/script.fritzbox.callmonitor/default.py', 207, 32, " self.notifyLog('match an entry in database for %s' % (request_number))\n"))
    IndentationError: ('expected an indented block', ('/home/xbmc/.xbmc/addons/script.fritzbox.callmonitor/default.py', 207, 32, " self.notifyLog('match an entry in database for %s' % (request_number))\n"))
    -->End of Python script error report<--

    @seahawk1986
    Wäre es eventuell möglich das VNSI-Server-Plugin für trusty und precise in yavdr-testing auf den aktuellen Stand V1.10 zu bringen?


    Da gab es ein wichtiges commit , welches den Fehler behebt, dass beim Anmelden eines XBMC-Client am vdr über vnsi, der aktuelle channel "retuned" wird, was den berühmetn VDSB (Video data stream broken) ausgelöst hat und dadurch sogar laufende Aufnahmen zerdeppert hat.


    Gruß
    Gero


    PS:Ups, sehe gerade, für precise ist es schon aktualisiert. Somit bezieht sich die Frage lediglich auf das Paket für trusty.....

    Erster Test mit 1.3.0 wirft leider einen Fehler aus.

    Code
    1. xbmc@Medion:~$ more ~/.xbmc/temp/xbmc.log | grep service.fritzbox.callmonitor
    2. 13:02:02 T:140505081964288 NOTICE: service.fritzbox.callmonitor: connected to Fritz!Box
    3. 13:03:07 T:140505081964288 NOTICE: service.fritzbox.callmonitor: searching in 127 entries from fritz.box
    4. 13:03:07 T:140505081964288 ERROR: service.fritzbox.callmonitor: UnicodeEncodeError('ascii', u'+49\xaXXX\xaXXXX', 3, 4, 'ordinal not in range(128)')


    Versuch mit Einbindung des Google-Adressbuches, FritzBox 7490, FRITZ!OS: 06.05, xbmc 13.1


    PS:Fehler tritt allerdings auch beim verwenden des FritzBox eigenen Telefonbuchs auf.


    PPS:Halt! Kommando zurück.
    Fehler tritt dann auf wenn Leerzeichen in Telefonnumern des Adressbuches vorhanden sind. Also z.B 0123 4567, statt 01234567. Hatte hier in beiden Abdressbüchern ein paar solcher Nummern. Nachdem diese korrigiert wurden, läuft es.....
    :D


    Gruß
    Gero

    Vielleicht könnte man im Zuge gleich herausfinden wo die Fritz.Box die unterschiedlichen Telefonbücher abspeichert.


    Bisher liesst das Addon nur das interne Standard-Telefonbuch aus. Die Fritz-Boxen bieten aber auch die Möglichkeit Online-Adressbücher mit einzubeziehen (z.B.Google-Contacts, GMX etc.)
    Leider findet das Addon nach umschalten auf das Online-Adressbuch keine Kontakte mehr zum anzeigen, es wird immer "Unbekannt" angezeigt.


    Gruß


    Gero

    Hallo,


    ganz ganz vielen Dank für die Mühe. Genau das habe ich schon lange vermisst. Funktioniert hier soweit mit einer 7390 und FRITZ!OS:06.00 (FirmwareVersion=84.06.00)


    Leider gibt es noch einen kleinen Haken.


    Scheinbar kann nur das FritzBox-interne Telefonbuch ausgelesen werden.
    Die FritzBoxen bieten aber auch an Online-Telefonbücher einzubinden und als Standard-Telefonbuch zu nutzen. (Beispiel Google-Contacts, GMX etc.)


    Gibt es eine Möglichkeit das gerade verwendete Telefonbuch auszulesen?


    Benutze ich Beispielsweise Google-Contacts als Standard wird als Anrufer immer Unbekannt angezeigt. Wechsel ich in der FritzBox auf das Standard-Telefonbuch und füge dort beispielsweise die Nummer meines Handys ein funktioniert es und der Anrufername wird korrekt erkannt und angezeigt.


    Gruß


    Gero

    Bitte lies dir in Zukunft, das, was du zitierst auch ordentlich durch.
    Ich schrieb "normalerweise", im Sinne von "üblicherweise", nicht "idealerweise"!


    Des weiteren habe ich diese Art der Regelung nur allgemeinverständlich (hoffe ich zumindestens) erklärt, da ich schon öfter feststellen musste, dass viele Leute nicht wissen, dass sie am Thermostat die Raumtemperatur einstellen und nicht die Temperatur des Heizkörpers.
    Daraus ergibt sich dann klassischerweise die Fehlbedienung, dass das die Thermostate viel zu stark verstellt werden und es im Zimmer dann abwechselnd zu warm oder zu kalt ist.
    Das eine derartige Heizstrategie weder effizient, noch gut fürs Raumklima ist, ist offensichtlich.

    Ah, OK. Hatte das im Kontext anders Verstanden, es klang so, als ob die rein außentemperaturgeführte Regelungsart die normale (und somit in meiner Interpretation) die anzustrebende sei. Sorry für das Missverständnis. Nahm an, Du hättest das bezüglich der Aussage des Monteurs von Klaus geschrieben, denn der hatte ja die Aussage getroffen, heutige Anlagen hätten alle keinen Innenraumfühler mehr, was ja nun völliger Blödsinn ist.


    Das Thermostate an den Heizkörpern ständig zu Missverständnissen führen ist völlig richtig, denn diese sollen nach der gewünschten Raumtemperatur eingestellt werden und fertig. Damit dies bei einer Brennwert-Wandbüchse mit ihrem kleinen Wasserinhalt aber richtig funktioniert, setzt das halt ne wirklich gute hydraulische Planung voraus, bei ner Bestandsanlage wird das aber zum Teil recht schwierig. Der hydraulische Abgleich ist hier Voraussetzung. Ich muss halt dafür sorgen, dass die VT-Temperatur immer nur so hoch ist, dass nicht alle Thermostate dichtmachen und der Volumenstrom zusammenbricht und damit die Hydraulik von der Stange kippt. Folge wäre ein heftig taktender Brennwerter, möglicherweise schwankende Raumtemepraturen (da Thermostate ständig auf-zu-auf-zu), eben eine sehr schlechte ökonomische, wie auch ökologische Betriebsweise.


    Leider laufen die meisten Anlagen so!

    Diese neue, ach so effiziente Therme besitzt doch sicher auch eine von den neuen (so neu sind die eigentlich gar nicht mehr, meine hab ich inzwischen schon seit etwa 10 Jahren) sparsamen Zirkulationspumpen mit elektronischer Reglung und Synchronmotor? Da sollten so Probleme eigentlich nicht auftreten.


    Der µC der Pumpe weiss nämlich in etwa die Durchflussmenge und den Druck, gegen den die Pumpe anarbeitet. Gut, wirklich genau ist das natürlich nicht, aber es reicht um abzuschätzen, ob die Thermostate an den Heizkörpern grösstenteils offen oder zu sind.
    (In der Praxis kann ich bei mir sogar anhand der Leistungsaufnahme der Pumpe in etwa sagen zu können, ob es einen ernstzunehmenden Volumenstrom im System gibt oder nicht.)
    Jetzt hätte halt bloss jemand auf die schlaue Idee kommen müssen die Steuerungen von Heizung und Pumpe zu verbinden. Und schon wüsste die Heizungssteuerung, wenn der Durchsatz im System sich zu verringern beginnt und könnte die Heizleistung und somit auch die Vorlauftemperatur anpassen, lange bevor das System instabil wird und zu schwingen beginnt.

    Die Zirkulationspumpe ist für das Warmwasser zuständig (sofern ne Zirkulationsleitung vorhanden), du meinst hier sicher die Heizkreispumpe?


    Klar haben die heutigen Thermen Hocheffizienzpumpen, selbst Volumenstromsensoren sind in den meisten Thermen mittlerweile eingebaut. Die Regelung kennt also den Durchsatz des Systems und natürlich passt sie die Leistung der Therme, im Rahmen der jeweils möglichen, gerätespezifischen Modulationsgrenzen, der Abnahme an. Das funktioniert aber nur, wenn ein mindest-Volumenstrom aufrecht erhalten werden kann, also es noch ausreichend viele Thermostate an den HK im Hause gibt welche offen sind und die erzeugte Wärme auch abnehmen, sowie die minimale Leistung der Therme kleiner ist, als die Wärmeabgabe/Abnahme durch die Heizkörper.


    Ist es im Haus zu Warm, weil beispielsweise in der Übergangszeit schönes Wetter ist oder an einem Wintertag den ganzen Tag die Sonne scheint und die Räume ganz erheblich erwärmt, schließen die Thermostate, die Pumpleistung wird heruntergefahren, da der Widerstand im System größer wird und der Volumenstrom/Durchsatz fällt.
    Die Therme kriegt jetzt ihre eigene erzeugte Wärme nicht mehr weg und läuft aus der Hysterese und schaltet ab. Bedingt durch den kleinen Wasserinhalt des Wärmetauschers von 2-5 Litern ist das erwärmte Wasser ratz-fatz wieder aus der der Therme raus und die untere Hysteresegrenze wird unterschritten mit dem Ergebnis, dass die Therme wieder startet. Hier hilft dann auch eine intelligentere Pumpe nicht mehr, denn durch den geringen Durchsatz ist die obere Hysteresegrenze sofort wieder überschritten (manchmal schon durch die, zur Flamenstabilisierung benötigte kurzeitig höhere Startlast) und die Therme schaltet wieder aus.
    Die Folge ist ein ständiges an und abschalten (Takten), bis die Temperatur im Haus abends wieder soweit gefallen ist, das mehr Wärme abgenommen wird und der Wärmeerzeuger wieder längere Laufzeiten bekommt.


    Dieses Laufverhalten gilt es zu vermeiden. Es gibt Anlagen die machen im Jahr mehr als 300.000 Starts! Das dies für die verbaute Technik nicht gerade förderlich ist, erklärt sich von selbst, von den Energieverlusten bei den ganzen Spülvorgängen bei den Starts mal ganz zu schweigen.


    Ein solches Laufverhalten zu verhindern, kann mit reiner AT-Steuerung funktionieren, setzt dann aber eine wirklich exzellent eingestellte Heizkurve, Heizgrenztemperatur etc. voraus und diese zu finden ist halt recht schwierig und recht aufwendig. Alles adaptive, was es bisher am Hersteller/Reglermarkt so gibt, kann man da vergessen. Hier macht es der Raumeinfluss für den Betreiber erheblich einfacher die richtige VT-Temperatur zu finden. Er korrigiert eben eine nicht ganz korrekt eingestellte Heizkurve und hilft, beispielsweise solare Gewinne zu erkennen, senkt dann die VT ab oder knippst gegebenenfalls die Therme ganz aus. Wenn innen warm genug, muss, egal wie die Aussentemperatur gerade ist, eben nicht geheizt werden.

    Klar ist rein aussentemperaturgeführte Heizungsregelung einen Kompromiss. Ein einzelner Referenzraum im Haus aber auch.
    Spätestens wenn ein oder mehrere Öfen im Haus stehen, oder mehrere Parteien mit unterschiedlichen Heizgewohnheiten in einem Haus wohnen, wird das mit dem Referenzraum auch schwierig.
    Genau wie im Altbau, da wird oft der bauliche Aufwand gescheut, den die Installation eines Innensensor mit sich bringen würde. (Aufgerissene Wände oder alternativ Kabelkanäle im Wohnzimmer kommen bei der Hausfrau selten gut an).

    Da bin ich natürlich ganz bei Dir, schon eine Fußbodenheizung kann aufgrund ihrer Trägheit problematisch werden.
    Darum habe ich ja auch geschrieben, Raumtemperatureinfluss als Ziel, wenn realisierbar. Als Lösung für die baulichen Probleme bieten die meisten Hersteller mittlerweile funkgesteuerte Regler an, manchmal sogar mit offenen Standards (z.B EnOcean). Hiermit entfällt die bauliche Problematik und man ist bei der Auswahl des Führungsraumes deutlich flexibler.

    Ich bin da zu der folgenden Lösung gekommen:
    Ich habe die deutlich Hysterese fast verdoppelt, heize also jetzt von irgendwo zwischen 45 und 50°C auf deutlich über 60°C.
    Das hat bei mir, wegen einer geringeren Anzahl von Ladezyken, energetisch Vorteile. Und den angenehmen Nebeneffekt, dass die Legionellen periodisch gegrillt werden.

    :tup Genau so machen wir das bei uns auch. Der Speicher ist ausreichend groß, sodass es reicht, ca. alle 2 Tage das Wasser auf 60 Grad aufzuheizen. Dadurch werden die Ladezyklen, welche ja dem effizienten Brennwertbetrieb durch die zwingende Überhöhung der VT-Temperatur nicht förderlich sind, so niedrig wie möglich gehalten.


    Gruß


    Gero

    Mit Verlaub, aber diese Art der Regelung sollte hier nicht als das Ideal dargestellt werden, da sie dies nicht ist!


    Heutzutage stellt die rein aussentemperaturgeführte Heizungsregelung einen Kompromiss da, wenn kein geeigneter Referenzraum vorhanden ist und somit eine Raumregelung nicht realisierbar ist.
    Bei heute verfügbarer Technik, stellt beim erstrebenswerten Raumeinfluss, ein Raum, nämlich der, in welchem der Regler montiert wird, den Führungsraum da und diktiert, bezüglich der bereitgestellten Maximaltemperatur, die restlichen.
    Somit ist der Wärmeerzeuger in der Lage, genau die Temperatur bereitzustellen, welche von den Wohnräumen benötigt wird und nicht mehr.


    Die Raumtemperatur allein durch die Thermostate an den Heizkörpern zu regeln, bedeutet, dass die Therme ständig eine viel zu hohe Vorlauftemperatur bereitstellt, welche dann durch die Thermostate weggeregelt werden muss. Beim Auto wäre dies fahren mit angezogener Handbremse.


    Bei Klaus arbeitet eine neue Brennwerttherme, welche von möglichst niedrigen Heiztemperaturen profitiert. Je niedriger die erzeugte Temperatur, desto besser der Brennwertnutzen.
    Hierbei muss auch der verfügbare Volumenstrom durch die Anlage im Auge behalten werden. Die heutigen Wandthermen sind in der Lage sich selbst mit Ihrer Leistung dem jeweiligen Heizbedarf anzupassen, sie modulieren. Dadurch sind sie in der Lage, auch niedrige Temperaturen im Durchlauf zu erzeugen ohne ständig an und auszugehen.


    Die Wasserinhalte in Brennwertgeräten für Ein- und Zweifamilienhäuser sind allerdings sehr klein (2-5 Liter), deshalb benötigen sie eine Mindestumlaufmenge. Regle ich eine solche Brennwertanlage allein über die Thermostate an den Heizkörpern, so bricht irgendwann der Volumenstrom soweit ein, dass selbst die kleinste Modulationleistung des Brennwerters zu viel ist und die Anlage nur noch durch ständiges an und abschalten die Temperatur regeln kann. (Hier kann man mal nach "Kuhschwanzheizung" googlen)


    Alles in allem bedeutet dies, das eine reine Regelung über die Thermostate für eine Brennwertanlage ohne Mischer kontraproduktiv ist. Im Gegenteil, die Thermostate sollten im alltäglichen Heizfall offen sein, um einen ausreichenden Volumenstrom durch die ganze Anlage zu gewährleisten und nur bei Fremdwärme abregeln. (z.B Backofen in der Küche). Einzelne Räume, welche auf niedrigerer Temperatur gehalten werden sollen natürlich ausgenommen (z.B Schlafzimmer).


    Ach so, 50°C als Sollwert beim Brauchwasser halte ich für zu wenig. Viele Grüsse an die Legionellen

    Jein, kommt auf die größe des Speichers und auf den Verbrauch an. Legionellen benötigen zum Wachstum stagnation, also Wasser welches lange rumsteht.


    Habe ich einen passend dimensionierten (nicht zu grossen) Speicher, tausche ich, durch den alltäglichen Verbrauch, den Speicherinhalt ständig aus. Hier könnte man meines Erachtens die Temperaturen, gefahrlos, niedrig halten. Je niedriger die Speichertemperatur, desto höher die Zumischung von warmen Wasser beim Verbraucher, je schneller der Austausch des Speicherwassers.


    Ist der Speicher allerdings sehr gross und ich erreiche durch den täglichen Verbrauch nicht einen ständigen Austausch, so sind höhere Temperaturen (>60 Grad) dringend anzuraten.


    Gruß


    Gero

    Hallo Klaus,


    Glückwunsch zur neuen Heizung!

    Quote

    Die Innentemperatur messe ich mit einem "one-wire"-Fühler, da die
    Heizungssteuerung selber keinen Raumtemperaturfühler hat (haben die laut
    Aussage des Monteurs heute alle nicht mehr).

    Das ist aber eine sportliche Aussage deines Monteurs! :wand


    Damit wäre deine Anlage ja rein Aussentemperatur gesteuert und kann Fremdwärmegewinne innerhalb des Hauses nicht erfassen. Diese entstehen, vor allem in den Übergangsmonaten durch Sonneneinstrahlung in die Wohnräume und sollten von der Heizungsregelung berücksichtigt werden. Warum soll die Anlage eine dann, viel zu hohe Vorlauftemperatur vorhalten, wenn diese durch den Bedarf einer, durch Sonne aufgeheizten Wohnung, gar nicht benötigt wird?


    Die ideale Regelung, bezüglich Effizienz, hält immer nur die Temperatur im Heizsystem vor, welche vom Gebäude gerade benötigt wird, um die Wärmeverluste des Hauses auszugleichen. Wenn die gewünschte Innentemperatur erreicht ist, sollte die Anlage keine Wärme mehr nachschieben und sich sogar selbst ausschalten. Ohne Informationen über die Innentemperatur funktioniert das nicht.
    Um den Brennwertnutzen zu maximieren gilt, je niedriger die Vorlauftemperatur, desto mehr Kondensation im Abgas, desto mehr Brennwertnutzen, desto mehr Spar ;-))


    Die Räume sollten nicht über die Thermostatventile an den Heizkörpern geregelt werden. Im Idealfall stehen diese immer offen, und schließen nur bei spezifischer Übertemperatur des jeweiligen Raumes durch Fremdwärme (z.B Kamin, viele Menschen zu Besuch oder Kochen/Backofen in der Küche). Die Thermostate an den Heizkörpern sollen nicht eine allegemein zu hohe Vorlauftemperatur wegregeln, diese muss durch die Heizkurve passend zum Haus und durch die, durch die Regelung gemessene Innenraumtemperatur, eingestellt werden.


    Hast Du einen Brauchwasserspeicher? Wie groß ist der?


    Die Speicherladung ist immer ineffektiv, da hier der Brenner eine hohe Übertemperatur erzeugen muss, zumeist 20K über der gewünschten Warmwassertemperatur. Hier gilt, so oft wie nötig aber so selten wie möglich. Anhand Deiner Grafik, lädst Du Deinen Speicher mehrmals am Tag. Möglicherweise könntest Du hier durch Programmierung von Ladezeiten, entsprechend eurer Nutzung und der Vergrößerung der Hysterese (jetzt anhand der Grafik scheinbar 5K, also unter 45 Grad wird nach geheizt), die Speicherladung optimieren. Oft reicht es, eine ausreichende Dimensionierung des Speichers vorausgesetzt, den Speicher nur einmal am Tag, vor Heizbeginn, aufladen zu lassen.


    Gruß


    Gero

    Muss mich leider auch mal dieser Frage anschließen.


    Das ganze syslog ist mit tausenden dieser Einträge voll.


    Mein System:


    Ubuntu 12.04 LTS


    vdr-2.0.1 aus den yavdr-unstable Repos


    sonst die gleiche Kombi wie der TE.


    Gibt es dazu irgendwas neues?


    Gruß


    Gero