Posts by ulho

    Hi,


    in ein paar Wochen liegt die Elektroinstallation unseres Hauses an.
    Gibt es gute Bücher zu dem Thema?
    Ich will eigentlichlich nicht viel selber machen aber die Möglichkeit haben
    mich mit dem Elektroinstallator "auf Augenhöhe" zu unterhalten und zu überprüfen ob dieser seine Arbeit richtig macht.


    Die Themen die mich interessieren wären z.B.
    - Technische Vorschriften (Abstände/Lage der Leitungen, korrekter Potentialausgleich ggf. Blitzschutz)
    - Planung der Installation (Stromkreise, Belasbarkeit, übliche Verdrahtung bei Schaltern etc.)
    - Symbole, die in Installationsplänen verwendet werden.
    - korrekte Vorgehendsweise bei Leerrohren (besonders wichtig für den VDR!): Länge, Verteilerdosen, Biegeradien, im Putz- oder unter Putz, welche Dicke bracht man, etc. .
    - Satschüssel (besonders hier wichtig: Blitzschutz und Potentialausgleich)


    Ulrich

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    Original von Dieter
    die einfache LIRC-Schaltung könnte Probleme machen, sie hat nur einen "open-collector" Ausgang, das geht mit mehreren Metern nicht mehr Betriebsicher.


    Wie gesagt, die einfache Schaltung läuft bei mir mit 30 m Kabel. Letzendlich ist der Lirc auch nicht der kritische Punkt (Probleme lassen sich leicht umgehen z.B mit einer besseren Schaltung).


    Dass das Videosignal so robust ist, hat mich überrascht.

    Hi,


    ich hatte vor kurzem mal getestet, wie weit der VDR vom Fernseher entfernt sein kann. (wg. Planung der Elektroinstallation in unserem Haus).


    Ergebnis: bei einem 55m Kabel für das Videosignal gibt es keinen sichtbare Verschlechterung des Bildes! (hätte selber nicht gedacht, das es klappt)
    Hardware: Haupauge Nexus-S, Grundig MW 82-3112 MV. Als Kabel habe ich das 75040 AFS von Reichelt genommen (Satkabel mit 4.1 mm Durchmesser).


    Mit dem gleichen Kabel funktioniert auch der Digital Sound (Kenwood KRF-V5050D).


    Das Kabel für den Lirc-Empfänger habe ich 30 m lang gemacht ohne das des Probleme gibt (die Elektronik ist in einem kleinen Gehäuse bei dem Empfänger untergebracht -- das dürfte sich positiv aus die mögliche Länge des Kabels auswirken).


    Ergo.: es sollte möglich sein den VDR in einem beliebigen Kellerraum unterzubringen, wenn der Fernseher im Erdgeschoss liegt (sofern man genug Leerrohre hat und die Kabel dort auch alle hineingehen -- aber das ist ein anderes Problem)


    Ulrich

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    Original von God_Failed
    ganz einfach zieh nen dünnen aber stabilen zugdraht ein und binde dann das kabel mit klebeband an , schon sehr oft so praktiziert ! geht zu zweit am besten , einer zieht und der andere steckt kabel nach .


    Ich habe leider selbst keine Erfahrung, was geht und was nicht (Kabel, Dicke/Länge des Leerrohres). Wo liegen denn da ungefähr die Grenzen?


    Um ein Gefühl dafür zu bekommen, habe ich im Baumarkt 25m Leerrohr (M20 mit etwa 15 mm Innendurchmesser) und eine einfache Einziehspirale (Nylon mit Metallsuchfeder) gekauft. Was soll ich sagen, ich schaffe es noch nicht einmal die Spirale in das Leerrohr zu stopfen (die ersten 10 Meter gehen sehr einfach, dann wird es zäh und bei etwas 15 Meter ist Schluss). Das hat mir sehr zu denken gegeben.


    Ulrich

    Hi,


    hast du schon probiert ein Ethernetkabel durchzuziehen? (vieleicht sogar ein dickes cat-7 Kabel?) Welchen Durchmesser haben denn deine Leerrohre?


    Demächst steht bei bei uns die Verdrahtung unseres Hauses an. Ich mache mir Sorgen, das ich für viel Arbeit/Geld Leerrohre lege (legen lasse) und dann doch nicht die Strippen durchbekomme.


    Zu dem Tip mit dem Talkum: klingt gut, wo kauft man denn Talkum am besten?


    Grüße
    Ulrich

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    Original von jowi24


    fd2623, also nicht die aktuellste ;-)


    Nicht?


    Ich habe die aus dem Link am Anfang des Threads genomenn (test_av-1.33.tar.bz2)
    nach /usr/lib/hotplug/firmware/dvb-ttpci-01.fw-2623 gepackt
    und dafur gesorgt, dass in der Linux config folgende Zeile steht:
    CONFIG_DVB_AV7110_FIRMWARE_FILE="/usr/lib/hotplug/firmware/dvb-ttpci-01.fw-2623"


    Böh, und das reicht nicht?


    Ulrich


    edit: es gibt in den linux sourcen die Datei drivers/media/dvb/ttpci/av7110_firm.h die anscheinend generiert
    aber bei einem make clean nicht abgeräumt wird. Scheint, als ob ich in diese Falle getappt bin.


    edit2: jetzt verwende ich wirklich die aktuelle firmware -- funktioniert aber trotzdem nicht.

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    Original von UFO
    Dies hängt möglicherweise vom TV ab.


    Tja, vorausgesetzt ich habe beim Übersetzen nichts falschgemacht, interessiert sich der
    Fernseher nicht für WSS.


    BTW: wIe sieht man übrigens, welche genaue Firmware Version man aktiviert hat?


    Etwas hier offtopic: ist es prinzipiell möglich, die Ausgabe vom DVB dauerhaft auf 16:9 zu schalten und für 4:3 senkrechte schwarze Balken zu erzeugen?



    Ulrich

    Hi,


    Ich besitze ebenfalls einen 16:9 Fernseher (Grundig MW 82-3112) und ärgere mich über die fehlende Formatumschaltung.


    - Dient das WSS dazu eine Formatumschaltung auch dann auszulösen, wenn das Signal nicht über SCART sondern über Koax-Video eingespeist wird? (das wäre genau das was ich gerne hätte; Umschaltung über die zusätzlichen Leitungen bei SCART funktioniert, wie der DVD zeigt, nur ist leider mein VDR so nicht angeschlossen)


    - Welche Kernel/DVB-Treiber Versionen braucht man damit es funktioniert?
    (Im Moment verwende ich 2.6.15 + einkompilierte Firmware -- muss ich auf cvs-dvb umsteigen?)


    Ulrich

    Also


    bei den sid Paketen (gerade getestet) passiert das gleiche: sofortiger Neustart.
    (als nächstes würde ich es mit einem binary probieren anstatt selbst zu übersetzen).


    Mein /etc/vdr/plugins/plugin.burn.conf sieht etwa so aus:

    Quote

    --script=/usr/share/vdr-plugin-burn/vdrburn.sh
    --datadir=/var/tmp
    #--dvd=
    --iso=/var/tmp


    (der Rechner ist nicht mit einem DVD-Laufwerk ausgerüstet.)
    /var/tmp existiert und ist nicht für alle schreibbar gewesen ( drwxr-xr-x) (ups: das könnte es gewesen sein)
    Das war es: Danke


    Logfiles vom burn plugin finde ich nicht, weder unter /var/log noch /var/lib/video.00 noch /var/tmp.


    Ulrich

    Hi,


    sobald ich versuche das burn plugin zu nutzen startet der vdr neu.


    Mein system ist eine debian testing mit selbstübersetzten vdr Paketen (vdr/sarge/experimental). Als einziger patch ist das der jumpplay einkompiliert. Der
    g++ ist in der Version [4.0.3 20051201 (prerelease) (Debian 4.0.2-5)] aber auch wenn einen
    3er g++ nutze bleibt das Ergebnis gleich:
    Sobald ich brennen will (ob DVD mit Menüs oder Archiv, auch nur Image ist egal) tut sich etwa 5 garnichts danach wird das Bild kurz schwarz, weil der vdr neu gestartet wurde.


    Kann mir einer Tips geben wie ich das Problem angehen kann (z.B. Debug optionen beim start des vdr etc.)?


    Ulrich

    es sieht aus, als ob


    GUIDE TV;CSAT:12363:vC34:S19.2E:27500:2047+8191:0:0:0:9101:1:1098:0


    die Programmdaten für BBC World liefert (englische Titel, französische Inhaltsangaben).
    Hat ein paar Tage und ein etliche Intervallhalbierungen gebraucht, bis ich das Rätsel gelöst habe. (liegt noch nicht einmal auf den den gleichen Transponder).


    Grüße
    Ulrich

    Hallo,


    so alle paar Monate mache ich folgendes:
    Ich stelle Kanäle aktualisieren auf neue Transponder hinzufügen
    warte einen Tag ab und stelle dann wieder auf pid/namen aktualisieren zurück,
    fische die Perlen aus dem Müll und lösche den ganzen Rest
    (irgendwie fühlt sich der vdr schneller an, wenn er nicht allzuviele Kanäle hat,
    ausserdem machen dann meine autotimer keinen Blödsinn).


    Jedesmal wenn dies mache (zuletzt für einlive radio, jetzt aktuell für das Vierte)
    habe ich für BBC World die EPG Daten für eine Woche (sonst höchsten für die aktuelle Sendung und die folgende).
    Woran liegt das? Liefert einer der anderen BBC-Kanäle (die ich allesammt nicht decodieren kann) die EPG-Daten für BBC World mit?
    Welcher kommt denn dafür in Frage?
    Oder ist der vdr irgendwie "offerner" wenn er die Kanäle aktualisiert und nimmt dann EPG Daten an, die er sonst ignoriert?


    Ulrich

    Hallo


    in runvdr taucht die Zeile

    Code
    1. [ -z "$MODULES" ] && load_dvb_modules

    auf. Kann das sein? Ist da vieleicht eine negation hops gegangen?


    Auf jeden Fall sorgt dies auf meinem System (bei dem die Module fest einkompiliert sind) dafür, dass eine 15 Sekündige Pause beim Start eingelegt wird (beim Versuch die Module zu laden).


    Ulrich

    Hallo


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    Original von a112
    Gibt es dann nicht für die 7x24 Aufnahme-VDRs eine Logik, die ensprechend der "User-Inaktivität" bzw. Power On/Off auf FB den Treiber entläd und ihn bei Aufnahmen bzw. EPG Scan timer gesteuert wieder lädt?


    Nach meinen Erfahrungen bringt bereits das Beenden des VDR eine deutliche Stomeinsparung. Ob das Entladen der Treiber zusätzlich etwas bringt, habe ich nicht getestet.
    Ich habe den shutdown bei mir so eingerichtet, das nur der VDR beendet wird, ohne den Rechner abzuschalten.


    Ich benutze Debian, ggf. müssen die folgenden Scripte entsprechend angepasst werden:


    S90.custom


    start_vdrdevel


    lircrc.conf

    Code
    1. begin
    2. prog = irexec
    3. button = Power
    4. config = /etc/vdrdevel/shutdown-hooks/start_vdrdevel
    5. end


    Grüße
    Ulrich

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    Original von geronimo
    Wie kann denn ein Stockwerk tiefer die Geschichte mit stdout- und stderr-Umleitung aussehen?


    Irgendwo habe ich schon mal ein Beispiel gesehen, wo genau das gemacht wurde -- nur leider finde ich die Stelle jetzt nicht mehr. War etwas komplizierter: kein einfaches fork oder popen. (Warscheinlich fork + Descriptoren umbiegen + exec)


    Eventuell war das aber in
    http://www.gnu.org/software/libc/manual/html_node/index.html
    oder
    http://www.erlenstar.demon.co.uk/unix/faq_toc.html


    Ulrich

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    Original von StayCool
    @wolf: Da kommt aber dieses "das muss doch gehen"-Gefühl ;)


    Also bei mir kommt eher das "Was mache ich nur, wenn das Problem wieder auftritt, und ich weiss immer noch nicht woran es lag?"-Gefühl (z.B. wenn eine Neuinstallation unumgänglich wird -- wegen Plattendefekt etc.).
    Ausserdem: Wenn man ein Problem nicht bis zur Ursache zurückverfolgt hat man bei der ganzen Bastelei wenig gelernt. Und das frustriert mich ein wenig.


    Ulrich


    Deine Vermutungen sind naheliegend, scheinen es nach meinen Erfahrungen aber nicht zu sein. Wie bereits geschrieben tritt das Problem reproduzierbar bei einer neuen Sarge-Installation auf, nicht aber bei einer woody die auf sarge geupdatet wurde.


    Ich habe absolut keine Idee was die Ursache ist. Mein Rechner läuft jetzt absolut zuverlässig.


    Mach es doch genauso, installier eine woody (oder ct-vdr 1) und mach ein update. Ggf. solltest du eine zweite Root-Partition einrichten auf der du es alternativ mit einer frischen sarge probiertst.


    Schreib doch mal was dabei herausgekommen ist.


    Ulrich

    Da der ct-vdr auf Debian basiert solltest du dir den Kernel als Debian-Paket zusammenbauen. Beim Installieren dieses Paketes sollten zumindest die Links ohne weiteres Zutun korrekt gesetzt sein.


    - das Paket kernel-package installieren. (apt-get install kernel-package ggf. werden dann weitere Pakete mitinstalliert)
    - eventuell libncurses5-dev installieren (wird für make menuconfig im Kernel benutzt)


    - den Anweisungen in /usr/share/doc/kernel-package/README.gz folgen


    Ulrich

    Gibt es die Änderungen für non-Root Betrieb auch für die vdrdevel Pakete?
    (Ich würde gerne eine aktuelle vdr 1.3.x benutzen aber wenn möglich ohne Root-Rechte da der Rechner auch als DSL-Router/Firewall arbeitet)


    Ulrich

    Hallo,


    seit längerer Zeit nervten mich Aussetzer bei der Wiedergabe. Ich habe ein aktuelles vdrdevel unter Kernel 2.6.11.10. Der Rechner dient zusätzlich auch als E-Mail Server und DSL-Router.


    Ich hatte alles mögliche probiert:
    - XFS für /var/lib/video.00 und /var
    - APIC und IO-APIC im Kernel an- und aus-geschaltet (auch 4K Kernel-Stack aktiviert)
    - verschiedene Optimierungen mit hdparm
    - verschiedene VDR Versionen
    - Kernel DVB oder CVS DVB benutzt
    - unterschiedliche Konfiguration des vdr (mit/ohne jumpplay)
    alles ohne nennenswerte Wirkung.


    Was hilft, ist die Priorität der Prozesse zu erhöhen (seitdem keine Aussetzer mehr gehabt). Eventuell werden bei Kernel 2.6 die vdr-Prozesse irgendwie im Vergleich zu Kernel 2.4 schlechter behandelt.


    (Ich habe übrigens das renice erstmal per Holzhammermethode in die /etc/crontab eingebaut:
    * * * * * root renice -5 `ps -C vdrdevel -o pid=` &>/dev/null
    )


    Ulrich