Posts by Loetauge

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Ratschläge. So wie es momentan ausieht wird es keinen VDR bei meinen Schwiegerleuten geben. Die haben sich einen Fernseher mit integriertem Recorder gekauft und der scheint auch zu funktionieren. Unser VDR läuft und läuft...


    Gruß

    Detlev

    Hehe, man sollte nicht zuviel Werbung für seinen "neuen" VDR machen...
    Da analoges Fernsehen im Kabel-BW-Netz abgeschaltet wird suchen meine Schwiegerleute nach einem Weg weiter ihre Lieblingsserien aufzuzeichnen. Der analoge Videorecorder empfängt dann ja nicht mehr.
    Das riecht nach einen neuen VDR!
    Ein unbeschriebenes weißes Blatt Papier, Planung auf der grünen Wiese, keine Altlasten aber wahrscheinlich ein striktes, knappes Budget.


    Aber erst mal schauen was für Anschlüsse der Fernseher hat und ob man das Problem nicht einfach mit deren DVB-C Receiver lösen kann. Der hat USB und kann diverse Formate abspielen.
    Vielleicht kann er auch aufzeichnen. Das Handbuch erwähnt es zwar aber es gibt wohl 2 Versionen von dem Ding...


    Mal schauen ob ich das auch noch "on Top" geregelt kriege. Für's erste werden wir wohl für sie aufzeichnen.


    Bei Bedarf eröffne ich einen entsprechenden Thread.


    Gruß
    Detlev


    PS: Wird wohl ein Receiver mit Festplatte werden und kein VDR.


    PPS einige Monate später:
    Nach dem Kauf und Umtausch von 2 verschiedenen Digital-Receivern die angeblich beide auf USB-Sticks Aufzeichnen können sollen, es aber definitiv nicht zeitgesteuert auf die Reihe kriegten sondern nur wenn man "auf den roten Knopf drückt" habe
    ich kapituliert und aus Zeitmangel meine Schwiegerleute an die freundlichen Mitarbeiter des nächstgelegenen Elektronik-Marktes verwiesen. Verd***t, mit dem Zeitaufwand für diese "Forschungsreise" hätte ich ihnen locker einen VDR bauen können.


    Wir lernen:
    Weder Beschreibungen in Handbüchern noch begeisterte Testberichte oder gar Kaufempfehlungen wie im Drogenrausch garantieren irgendetwas.
    Was man wirklich für sein Geld mit einem bestimmten Gerätenamen bekommt weiß nur der Hersteller, vielleicht auch nur dessen Zulieferer.

    Hallo Stefan,

    Was ging nicht? Das Audio-Setup macht doch erst alsa und dann pulse... Und kann jederzeit erneut via toolmenü per ssh oder direkt am VDR durchgeführt werden.


    Was war das Problem mit unserem nvidia (der je nach Version sogar von ubuntu kommt btw)?Welche Version nutzt du?

    Per Default wird "Nur Pulseaudio" oder so vorgeschlagen. Das hab ich einfach übernommen. Ergebnis: Super Bild aber kein Ton. Erst als ich dieses NICHT auswählte sondern die anderen Einstellungen auch durchschritt (und glaube ich einfach bestätigte) war die Tonausgabe korrekt. Der Ton-Test vorher war ok. Ich gebe den Ton nur über HDMI aus, die Onboard-Soundkarte ist glaube ich abgeschaltet.
    Ich hatte zuerst die nvidia-Treiber in Verdacht. Ich hab beide ausprobiert und als das keinen Unterschied machte hab ich es auf der letzten Einstellung stehen gelassen und weitergesucht. Als ich herausfand was ich ändern muß bin ich bei dieser funktionierenden Einstellung geblieben. Genau wie ich schrieb: Es kann sein daß das gar keinen Unterschied macht und ich einen von zwei funktionierenden Wegen nutze.
    Ein Bild hatte ich immer, mal mit mal ohne "Pinguin im Regen" während des Ladens.


    Die momentan verwendete Version?
    "cat /proc/driver/nvidia/version" gibt folgendes aus:
    NVRM version: NVIDIA UNIX x86_64 Kernel Module 340.102 Mon Jan 16 13:06:29 PST 2017
    GCC version: gcc version 4.8.4 (Ubuntu 4.8.4-2ubuntu1~14.04.3)


    Damit hab ich Bild und Ton über HDMI auf unserem Philips-TV. Alles wunderbar.
    Der Fernseher selber ist ein wenig träge was das Erkennen und anzeigen neuer Bildformate angeht. Ins BIOS booten mit diesem Fernseher als Bildschirm ist ein Blindflug mit einem Dutzend Versuchen, und auch bei dem ASCII-Teil des Setups gab es ab und zu einen "schwarzen Bildschirm". Aus-/Einschalten des Fernsehers hilft meistens. Vielleicht ist das der Grund warum ich die Einstellungen nicht einfach übernehmen konnte?


    Gruß und gute Nacht
    Detlev

    Hallo CvH,
    Ja, neue Systeme brauchen deutlich weniger, aber neben der Weiterverwendung bestehender Hardware lag auch die Einarbeitungszeit in neue Konzepte mit auf der Waagschale. Bei dieser Konfig war ich sicher daß es nahezu "out-of-the-Box" laufen wird. Und so war es ja auch.


    Bei ITX-Boards und darunter muß ich immer an meinen Kollegen denken. Der lies sich auf das Abenteuer "c't Server" ein und kaufte ein ITX-Board, picoPSU und einige TB-Festplatten. Fazit: Viel Geld und noch mehr Zeit verbraten und am Ende fast nix dafür bekommen. Aus der Hardware wurde zum Schluß ein "Surf-PC" mit Windows XP ,4 TB Plattenplatz und einem 100%-Handarbeit-Gehäuse.


    Zu möglichen Alternativen:
    Jetzt wo der "richtige" VDR wieder läuft (Stichwort "WAF" ;-) ) könnte ich mich in andere Lösungen einarbeiten, hab aber rund ums Haus handwerklich noch bis in den Herbst zu tun, schon dieses Projekt hier lief "on Top". Und da ich immer noch keinen Sinn in einem 24/7-Betrieb sehe bringt mich der höhere Idle-Verbrauch nicht in finanzielle Nöte. An Tagen an denen keine Aufzeichnungen anstehen wird das Ding "hart" ausgeschaltet, dann ist der Verbrauch = 0, genau wie der vom Fernseher wenn er nicht benutzt wird. Und wenn diese Hardware irgendwann Ausfälle zeigt, dann sehen wir weiter - Ich kenne die Zukunft nicht. Mein VDR ist für mich aber kein Hobby mit Selbstzweck, es ist für mich ein Werkzeug. Wenn der VDR das tut was er soll dann darf das gerne jahrelang so laufen. Ich bin auch nicht mehr der PC- und Fernseh-Junky der ich früher war. Mittlerweile habe ich für die Abende einen magischen Ort entdeckt: Draußen! Mit dabei: Mein nicht-computerisiertes Teleskop :D .


    Gruß
    Detlev


    PS:
    Wer jetzt mit den Sonnenblumen wedelt und das Thema CO2-Bilanz anschneidet den kann ich beruhigen.
    Die Herstellung eines komplett neuen PCs (ohne Monitor, Tastatur, Maus) erzeugt ca 100kg CO2. Veranschlagen wir mal die Hälfte davon für CPU, Kühlkörper, RAM, Grafikkarte, DVD-Brenner, TV-Karte, Gehäuselüfter und PC-Stahlblechgehäuse, dann startet mein VDR mit einem "Guthaben" von 50kg CO2 weil all das schon die zweite Runde oder gar dritte Runde bei mir dreht. Wahrscheinlich sind es noch mehr denn das Mainboard ist ja jetzt auch gebraucht. Das einzig wirklich neue ist die Platte, das Netzteil und die interne Verkabelung. Bleiben wir trotzdem bei 50kg. Umgerechnet in Strom sind 50kg CO2 z.B. über 2100 kWh Windstrom, 1500kWh Atomstrom,110kWh Erdgasstrom oder immerhin noch über 40kWh Braunkohlenstrom. Selbst bei 100% Braunkohlenstrom darf mein aus Alt- und Neuteilen gebauter VDR 870 Stunden in Idle laufen bevor er sein "CO2-Guthaben" aufgebraucht hätte. Das sind bei 5 Stunden täglicher Nutzung 174 Tage. Bei Windstrom wären es bei 5 Stunden Nutzung täglich rund 25 Jahre bis ich CO2-mäßig da lande wo ein neuer PC anfängt. Bei Atomstrom auch noch beachtliche 17,5 Jahre. Wahrscheinlich geht dieser VDR in Rente bevor die 50kg "aufgebraucht" sind. Ich habe kein schlechtes Gewissen, eher ist das Gegenteil der Fall.

    So, der VDR steht wieder.
    Weil der Lieferant das falsche Board geliefert hat ist jetzt ein AsRock N68-GS3-UCC aus meinem "normalen" PC zum Einsatz gekommen.
    Ist von den Eckdaten her sehr ähnlich.
    Weil das so gut läuft bleibt das jetzt so.


    Die komplette Konfiguration:
    1x N86-GS3 UCC uATX-Board, BIOS 1.40
    1x Sempron 140 mit aktiver Kühlung (irgendein großer Tower-Kühler mit mehreren Heatpipes)
    2 x 2GB DDR3-1333
    1x EVGA nvidia GT218 PCI-E 1GB, passiv
    1x 2TB SATA WD mit 5400 RPM
    1x SATA-DVD-Brenner
    1x USB-Wireless Adpater für Logitech MK250 Tastatur+Maus
    1x IR-Adapter über RS232
    1x 80mm Alpenföhn Gehäuselüfter, gedrosselt mit Zalman Fan Mate 2
    1 x PCI Technotrend C-1500 DVB-C Karte
    Alles zusammen versorgt von
    1x 350 Watt Corsair VS350


    Mit Easyvdr 3.0 stable bekam die 2TB-Platte ohne Sonderbehandlung vollautomatisch alle notwendigen Partitionen. Der Ton über HDMI fehlte anfangs,
    aber nachdem ich die Audio-Konfiguration nicht nur auf PulseAudio beschränkte sondern einmal komplett (mit ALSA) durchführte war der Ton da.
    Die nvidia-Treiber sind die aus dem Ubuntu-Rpository, nicht die aus dem easyvdr-Repository. (Kann gut sein daß das keinen Unterschied macht)
    Für die Digitalisierung der VHS-Bänder werde ich einen anderen PC nehmen, diesen Kabelsalat tu ich mir nicht mehr an, zumal Analogempfang bei uns
    im Kabel demnächst eh Geschichte ist.


    Ich hab noch keine speziellen Stromsparaktionen eingeleitet, aber für Neugierige hier mal die ersten Verbrauchswerte:
    Gemessen wurde mit einem Voltcraft Energy Check 3000


    S5 (a.k.a "Ausgeschaltet"): ca 1-1,5 Watt
    "ziemlich Idle", (Radio läuft, Platte läuft) : ca 46 Watt
    HD Aufzeichnung: ca 53 Watt
    HD Wiedergabe von Platte: ca 53 Watt (max 11% CPU-Last)
    DVD Wiedergabe: ca 54 Watt


    Ein kleineres Netzteil (picoPSU, siehe Beiträge oben) würde durch den besseren Wirkungsgrad den Verbrauch senken, eine Absenkung der Spannung und des CPU-Takts könnte auch noch was bringen,
    wobei ich nicht glaube daß sich da beim Idle- und Nahezu-Idle-Verbrauch noch Weltbewegendes tut. Eventuell läuft das Ding auch noch mit 1 RAM-Riegel, was 1-2 Watt spart, der CPU-Lüfter könnte noch weiter
    runtergeregelt werden oder ganz entfernt werden. Ich hab aber lieber 'nen leichten Luftzug über den Spannungswandlern statt 1 Euro gespart und alles kocht leise vor sich hin. Auch die passive Grafikkarte
    ist dankbar für jede Luftbewegung. Ermittelte GPU-Temperatur: 86 Grad nach einer Stunde Wiedergabe. Vielleicht kann man daran noch etwas ändern, mit einem Luftleitblech oder so.


    Jetzt werden erst mal die Aufzeichungen gesichtet und auf die neue Platte kopiert. Bin gespannt was wir da so alles über die Jahre aufgezeichnet haben an das wir uns selber nicht mehr erinnern ;-)


    Gruß
    Detlev

    Hallo CvH und Stefan,


    4K im Alltag stell ich mir ekelig vor. Ich hab ja bei Nahaufnahmen einer Talkshow in gutem HD schon die Spucktüte griffbereit. Außerdem hab ich im ganzen Haus weder Content noch ein Display dafür. Ich seh auch keine 2 PCI-Slots bei den Intel-Boards. Wenn ich richtig gesucht habe nicht mal einen. Da müsste ich dann eine zweite USB-TV-Karte kaufen und mir für die VHS-Digitalisierung was anderes überlegen. Das strapaziert das Budget noch weiter.
    Und das alles nur weil Intel so geilen Sch**ß baut?
    OK, der Stromverbrauch wäre viel niedriger. Vielleicht spar ich da ja ordentlich...?
    Wenn der VDR von 20-24 Uhr an 250 Tagen im Jahr parallel zum TV durchläuft und dabei konstant 40 Watt weniger braucht spar ich 12 Euro im Jahr.
    Na, das dauert aber bis sich die neue Hardware auszahlt. Den Kühlschrank regelmäßig abtauen spart mehr.


    Danke für den Rat, ist aber vielleicht eher was für das nächste Update in ein paar Jahren.


    Gruß
    Detlev


    PS: So, Bestellung ist raus, erst mal ohne USB-TV-Stick.

    Hallo SQLException,


    Ein Umstieg auf Intel-Hardware passt nicht ganz ins Budget, und ich würde Geld ausgeben um die eine als
    funktionierend getestete Lösung gegen eine andere die bestimmt auch gut funktioniert zu tauschen.
    Da die Grafikkarte ab Werk passiv gekühlt ist greift das Argument "Geräuschpegel" auch nicht. Das Gehäuse ist ein
    Midi-Tower mit genug Platz und 2 gedrosselten Gehäuselüftern vorne und hinten,
    ich hab also weder Probleme mit winzigen Low-Profile-Slots noch extreme Temperaturen im Gehäuse.


    Zum Thema:
    Daß USB2 genügt ist ja schon mal eine wichtige Info. Belastbare Infos zur Unterstützung solcher Geräte sind
    rar gesäht. Die Geräte sind ja auch recht schneller wieder aus dem Handel verschwunden, und wenn unter gleichem
    Namen verschiedene Hardware gehandelt wird ist Verwirrung unvermeidlich.
    Ich zumindest kenne die USB-IDs der Geräte die ich kaufe nicht auswendig, weder vor noch nach dem Kauf.


    Vielleicht vertage ich das mit der 2. TV-Karte und setz erst mal nur was mit der PCI-Karte auf. USB dazustöpseln geht immer.
    Die Hardware zu bestellen und zu installieren wird einige Tage dauern.
    nvram-/ACPI-Wakeup sind beliebte Zeitfresser an denen man gerne mal ein paar Abende sitzt bis alles perfekt läuft.
    Das sichten und kopieren der alten Aufnahmen wird noch viel viel länger dauern...


    Gruß
    Loetauge

    Hallo zusammen,


    mein letzter Beitrag ist schon ewig her. Grund dafür war der eigene Nachwuchs und ein sehr stressfrei
    laufender VDR. Daher ein großes Lob an die Entwickler für diese Stabilität und vor allem an alle die mich
    hier so gut beraten haben.
    Vielen Dank dafür!


    Wie gesagt der VDR lief und lief während meine Tochter laufen lernte und mittlerweile Schulkind ist.
    Ab und zu hakelte es etwas, das war aber mit dem Staubsauger oder de Tausch des Mainboards gelöst.
    Vor einigen Wochen häuften sich die Probleme, die Bedienung ging mal und mal nicht, Filme waren nicht
    mehr auffindbar und der PC an sich startete nicht immer wenn man ihn einschaltete. Vom Staub befreit wurde
    es nicht besser. Stückweises Tauschen mit einem anderen PC zeigte daß die Grafikkarte und die TV-Karte ok sind,
    der Rest zeigte sporadische Ausfälle.


    Also einmal Kernsanierung - zum Mitnehmen bitte.
    Altes und neues Anwendungsgebiet ist das klassische VDR-Spektrum: Aufnahme und Wiedergabe von (digitalem Kabel-BW
    Fernsehen) Mit PChanger hab ich ehrlich gesagt nie was gemacht, hab vor wenigen Wochen erstmals mit XBMC eine DVD
    abgespielt weil der standalone DVD-Player die DVD nicht wollte. Insgesamt 1,5 TB an Festplattenplatz haben sich über die
    Jahre gefüllt, da ist aber vor dem rüberkopieren mal die ganz grobe Harke gefragt zum ausmisten.


    Die Idee die Aufzeichnungen auch auf anderen Geräten abspielen zu können wird demnächst Thema werden. Aber da gibt
    es ja Plugins/Server die das elegant lösen. Extra Hardware ist keine erforderlich (oder?), der PC hängt an einem GBit
    Netzwerkkabel.


    Nach dieser langen Vorrede kommt hier meine Hardwareauswahl die ins Budget von 250 Euro passt:


    Mainboard Asrock N68-GS4 FX
    RAM DDR3 4GB DDR3-1333 DIMM (2x2GB Kit)
    Netzteil 350 Watt Corsair VS350
    Festplatte 2TB SATA 3,5"
    2. TV-Karte Terratec DVB-T/-C CINERGY HTC Stick USB


    Vorhandene Hardware:
    CPU AMD Athlon II X2 240 2x2800MHz
    Grafikkarte EVGA GT210 passiv
    1. TV-Karte Technisat Cablestar HD2 HDTV DVB-C PCI


    Zeitweise soll auch eine PVR350 rein um ein paar VHS-Kassetten zu
    digitalisieren. Das ausgewählte Board hat einen zweiten PCI-Slot.


    USB-TV-Karten sind für mich absolutes Neuland. Brauchen die USB3? Wie sieht's mit passenden Kernelmodulen aus?


    Grüße an alle
    Detlev

    Hallo Joker,


    tja, die Wahrheit ist selten schön. Aber noch kaufe ich nichts. Ich brauch nicht mehr Leistung und außerdem ist das Budget knapp.
    Wenn ich wieder Zeit habe leuchte ich das Board noch einmal ab. Vielleicht seh ich dann einen Defekt.
    Ansonsten werde ich dem Intel Board (Wolfdale1333-GLAN/M2 mit E2180) mit ACPI-wakeup eine Chance geben.
    Ich habe in der yavdr-Doku gesehen daß es eine Blacklist-Datei für Module gibt die nach S3 neu geladen werden sollen.
    Das könnte das Problem lösen daß ich nach S3 kein Bild und Ton über Karte 4 habe.


    Aber alles zu seiner Zeit, das echte Leben geht für mich vor ;D


    Detlev

    Ein freundliches Hallo an alle Hardware-Gurus!


    ich kämpfe mit einem seltsamen Problem und hab keine Idee was ich noch machen könnte außer alles neu zu kaufen.


    Ich möchte einen HD-fähigen VDR mit Bild+Ton über HDMI sowie funktionierendem nvram-wakeup.


    Problem: Einige Grafikkarten werden nur sporadisch, nach einigen Resets erkannt. Eine andere jedoch sofort. Die kann ich allerdings nicht nehmen.


    Die Hardware:
    Mainboard :ASUS M2NPV-VM (AM2) mit Athlon64 X2 3800+, 2GB RAM
    Bios Version 1401


    Für einen Test auf Kartendefekte: ein Board mit Intel-CPU und PCI-E


    Grafikkarten-Auswahl
    Grafikkarte 0: interne Nvidia 6150
    Grafikkarte 1: Powercolor HD6450 1GB (AMD/ATI)


    Grafikkarte 2: GF8400GS (NVidia 8400, aktiv gekühlt, Aus einem älteren Aldi-PC)
    Grafikkarte 3: Gigabyte GV-NX86TS512H bootet (passiv, Nvidia 8600)
    Grafikkarte 4: EVGA 210 (passiv, NVidia Geforce 210)


    weitere Grafikkarten stehen nicht zur Verfügung.


    Sonstige Steckkarten im System: Keine
    Laufwerke: Keine


    Beobachtetes Verhalten mit BIOS Version 1401:
    1. Interne Grafik (0) und ATI-Karte (1) funktionieren immer und ohne Probleme (einzeln)


    2. Nvidia-Grafikkarte 2 bis 4 zeigen alle beim ersten booten keinen Bootscreen. Der erscheint stattdessen auf der internen Karte (0). Die Karten 2 bis 4 werden einfach ignoriert, schon beim booten.


    3. Wird länger gewartet und dann der Reset-Taster mit längeren Pausen immer mal wieder betätigt gelingt es ab und zu den Bootscreen auf die Nvidia-Karte 2-4 zu bekommen. Wenn das gelingt besteht im BIOS die Möglichkeit die Ausgabe über beide Karten (0 und 2-4) zu aktivieren. Wird diese Option aktiviert kommt bisher (>30 Resets) kein Bild, weder über Karte 2-4 noch über intern (0). Das ist dann der Moment wo ein CMOS-Reset angebracht ist.
    Ein erneuter Reset ohne die Aktivierung beider Karten bringt wieder die Ausgangslage: mal geht es, mal geht es nicht.


    4. Mit Beta-BIOS 5005 gelang es bisher überhaupt nicht eine Ausgabe über Karte 2-4 zu bekommen. Daran ändere auch eine andere CPU (AM3 Athlon II X2 240) nichts.


    Sind die Karten OK?
    Soweit ich das sagen kann: Ja.
    Sie funktionieren in einem anderen PC. Karte 2 zeigt zwar Pixelfehler, wird aber erkannt. Auf dem Intel-Board arbeitet die Karte 4 (G210) mit yavdr 0.5a super und macht full-HD mit Bild und Ton über HDMI out-of-the-box. Leider geht mit dem Intel-Board nvram-wakeup nicht und eine PVR350 analoge TV-Karte wird auch irgendwie nicht richtig erkannt, daher ist das M2NPV-VM die bevorzugte Lösung, auch weil die Fernbedienung der PVR350 genutzt werden soll.
    (Ja, ich habe auch einen RS232-IR-Empfänger, will aber wenn möglich die PVR350 verwenden weil das Kabel so schön unauffällig in der Schrankritze verschwindet.)


    Board ok?
    Mit easyVDR 1.0 und SD-Ausgabe über PVR350 lief das Board absolut stressfrei. Es war auch als „normaler PC“ mit Windows und Linux unterwegs und lief mit der ATI-Karte (1) einwandfrei.


    Und das Netzteil?
    Verschiedene Modelle im Bereich 250-450 Watt wurden getestet ohne dass sich etwas änderte.


    Welche VDR-Distribution, welche Version?
    Gar keine, momentan sind überhaupt keine Laufwerke angeschlossen. Das Problem tritt ja schon beim booten des PC auf.
    Meine Wahl für das endgültige System fiel auf yaVDR, einfach weil es mit meiner vorhandenen Hardware funktioniert.


    Mein Verdacht: Bauteilalterung! Irgendein Kondensator ist vertrocknet, dadurch ist irgendein Signal nicht so ganz sauber. Löten könnte ich, aber wo?


    Vielen Dank für eure Antworten


    Detlev

    So, hab mir in der elektronischen Bucht eine "KNC ONE TV Station" ersteigert, die hat auch 'nen Stecker für CI. Mal abwarten ob ich CI jeh brauche bzw. nutzen kann. Aber jetzt heißt es erst mal warten bis das Ding da ist. :P

    Quote

    Original von geronimo
    Habe ein Gigabyteboard mit onboard-ATI und nem phenomenalen kleinen Schwarzen -
    [..]
    Das Problem im Kabel ist, dass es - selbst verschlüsselt - so gut wie keine HD-Sendungen gibt, die sich aufzunehmen lohnen.


    Ein 3,4Ghz Phenom II X3? Ja, so eine CPU würde vdpau entbehrlich machen. Aber bei knappem Budget gewinnt die Grafikkarten-Lösung, da etwas billiger.


    Ich hoffe das HD-Sendungen in Zukunft zunehmen und dabei denke da eher an Natur-Dokus und Reiseberichte als an Sport und Pornos.

    Quote

    Original von Keine_Ahnung
    Also wenn, dann wirds eh auf nen Kartenleser und ner bösen Software hinauslaufen. Also ist ne CI-Schnittstelle für DVB-C Karten IMHO eh nicht brauchbar weil CI von den Kabelnetzbetreibern einfach nicht mehr unterstützt wird.


    Also lieber "quick and dirty" 'nen VDR zusammentackern für das was ich jetzt nutzen kann, denn in Zukunft wird eher weniger als mehr mit VDRs möglich sein? :schiel

    Quote

    Original von louis
    KabelBW mit NDS und CI Modul kannst du komplett vergessen...[...]


    KabelBW hat momentan keine Grundverschlüsselung, denkt aber ab und zu darüber nach, ohne konkret zu werden. Eine Karte ganz ohne CI-Slot wäre demnach langfristig falsch, aber dein Kommentar klingt so als wäre die Nutzung eines CI-Moduls mit einem VDR momentan noch ein echtes Abenteuer.

    Die Seite ist wirklich informativ. Danke!
    Sieht so aus als müsste die CPU fest auf 2GHz bleiben. Nix mit PowerNow...


    Hmmm, wenn Kühlen durch runtertakten eh nix wird - könnte ein P4 mit der PCI-Version einer vdpau-fähigen Grafikkarte ein Erfolg werden?


    Quote

    Bei DVB-C kannst Du im Gegesatz zu DVB-S alle gängigen unter dem VDR laufenden Budget Karten nehmen. Da gibt es in der Übertragung keinen Unterschied zwischen SD und HD.


    Ah, gut zu hören daß jede Budget-Karte HD "liefern" kann. Meine Bedenken gingen auch eher in Richtung Empfangsprobleme, so wie sie hier dokumentiert sind:
    http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/QAM256
    Hab zwar gerade ein neues Kabel gezogen das gut funktioniert, aber warum potenziellen Ärger kaufen?

    Einen guten Morgen euch allen!


    Auf meinem Basteltisch liegen die Trümmer meines Analog-VDR:
    eine defekte PVR350 und ein defektes CW35-L P3-Motherboard. Zuerst verabschiedete sich das Board, kurz darauf die TV-Karte.


    Eine gute Gelegenheit gleich auf DVB-C (Kabel-BW) zu wechseln. Aber das Budget ist nicht hoch, vielleicht 100 Euro. Gekauft hab ich noch nix. Da wir einen neuen Philips-TV mit Full-HD-Unterstützung haben wäre Unterstützung für Full-HD cool. Da bräuchte ich euer Fachwissen und eure Erfahrung. Bisher habe ich c't VDR 7 genutzt, ich bin da aber für Argumentationen offen.


    Anscheinend erfordert HD einiges an Rechenleistung. Meine Idee ist, meinen "normalen" PC zum VDR zu machen und den dann irgendwie hinter den großen Fernseher zu platzieren.


    Das Motherboard: Asus M2NPV-VM mit AMD Athlon64 X2 3800+, 2 x 512 MB DDR2, Onboard-Grafik nvidia 6150. CPU semipassiv, North- und Southbridge passiv gekühlt. Hab es selbst schon mit W2K,XP und Suse betrieben, läuft ganz gut. Gemäß einiger Threads ist es mit mehr oder weiniger Bastelarbeit als VDR einsetzbar, aber der Prozessor scheint mit 2x2GHz für höhere HD-Auflösungen zu schwach, oder?


    So wie ich das sehe könnte der Anschluss an den Fernseher über VGA, ein DVI/HDMI-Adapter oder über das HDTV-Out-Slotblech erfolgen.
    Sowohl das Board als auch der PC haben entsprechende Anschlüsse.


    Laut Asus-Werbung kann das Board HD, aber "nur" 1080i, nicht 1080p. Da könnte aber eine nvidia-Grafikkarte helfen (Stichwort "vdpau"), oder?
    Vielleicht eine passive 8400GS für 30 €?


    Da Kabel-BW mit QAM256 sendet und ich HD verwenden möchte reduziert sich die Auswahl der Karten. Hab bei e**y die "Technisat Cablestar HD2 HDTV DVB-C PCI" verfolgt und drauf geboten, aber die Dinger gehen ja gebraucht teilweise für den Neupreis weg. Es gibt sie in der nächsten größeren Stadt für 63 €...


    Meine Idee wäre erst mal den PC mit der CableStar HD2 so einzurichten und einfach mal zu probieren wie das Bild aussieht, bevor ich eine Grafikkarte kaufe.


    So, und jetzt seid ihr dran :schiel

    Hallo SHF,


    danke für den Tipp. Es sieht aber so aus als wäre die Riserkarte unschuldig. Mit 4 verschiedenen Boards gelang es mir nicht (mehr) die PVR zu benutzen. Ich glaube die TV-Karte ist kaputt. Vielleicht hat sie was abgekriegt als das CW35-L Board kaputt ging.Ich werd mal schauen was von meiner Hardware sonst noch nicht mehr richtig funktioniert...