Beiträge von seahawk1986

    Normalerweise nummeriert Debian mit udev die Netzwerkkarten in der Reihenfolge, in der sie erkannt wurden durch. Du kannst in /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules die unpassenden Einträge löschen oder du passt /etc/network/interfaces so an, dass auch anderen Ethernet-Geräten neben eth0 per DHCP eine IP zugewiesen wird.

    Zitat

    Original von thegff
    http://sourceforge.net/projects/timefax/
    Kann man damit ein Modem simulieren?


    :lol2, ein Troll :D


    Nein, im Ernst, das steht doch auf der Projektseite, dass das zum Faxen übers LAN und dann über ein echtes Modem gedacht ist...
    Verschieb doch einfach deine Fax über /dev/null an einen anderen Linux-PC (das ist ein tolles virtuelles Gerät auf das du alles schreiben und dann auf allen Unix-PCs das gleiche auslesen kannst. Unter DOS funktioniert das auch, das Gerät existiert in jedem Ordner heißt aber NUL... :lol2)

    Zitat

    Original von Exceeder
    Gibt es eigentlich mittlerweile vom VDR auspacken & loslegen Kisten, wo ich auch sofort Sky und DVB-S2 nutzen kann? Bin da leider nicht mehr auf dem laufenden. :)


    Mit yaVDR und einem geeigneten System (d.h. VPAU-fähige Grafikkarte und für Sky braucht man dann noch ein geeignetes CAM-Modul, für die Hardware-Variante siehe z.B. Übersicht in der aktuellen c't) sollte es innerhalb eines halben Tages laufen.

    Zitat

    Original von C-3PO
    Unter Vista und Win7 geht nur ANSI und ASCII. Wenn man dort Unicode oder UTF-8 auswählt, dann beibt er Zapper bei "Hole Kanalinformatinen ..." stehen und der VDR nörgelt rum wegen:


    Code
    1. .....
    2. Nov 07 22:39:21 [vdr] [2527] connect from 192.168.178.35, port 49439 - accepted
    3. Nov 07 22:39:21 [vdr] [2527] ERROR (svdrp.c,423): Datenübergabe unterbrochen (broken pipe)
    4. Nov 07 22:39:21 [vdr] [2527] closing SVDRP connection
    5. .....


    Bei mir läuft unter Windows 7 der EPG-Abruf mit UTF-8 ohne Probleme

    1) Kann das Board denn zuverlässig von CF booten? (AFAIK konnten die alten VIA-EPIA Boards das nicht so ohne weiteres)


    2) RAMDISK wird hier ganz gut beschrieben.


    3) Wie groß soll denn deine CF-Karte sein? Von einer minimal-Debian-Installation ausgehend kommt man grob geschätzt auf etwas unter 2 GB für alle von dir beschriebenen Dienste.


    4) Die üblichen Verdächtigen sind die Log-Dienste (daher bietet es sich ggf. an /var/log nicht auf der CF-Karte liegen zu haben sondern z.B. einen Symlink auf ein Verzeichnis auf der RAMDISK zu setzen), die Swap-Partition (wenn Swap dann auf der HDD liegt, kann es zu Problemen mit dem automatischen Abschalten zum Energiesparen kommen) und evtl. noch der VDR mit den EPG-Informationen und den von Plugins erstellten Dateien (z.B. epgsearch-plugin, tvm2vdr-plugin usw.)

    Hallo,


    zu 1) Das kommt darauf an... für ein Embedded-System kann das eine uU ganz attraktive Lösung sein - Aber wenn dein Server sowieso die ganze Zeit Torrents lädt und verteilt müssen die Festplatten eh laufen und dann stellt sich die Frage warum man das Betriebssystem nicht gleich auf der Festplatte installiert. Außerdem ist die Frage wie oft du die Festplatten auf dem Server zum Energiesparen schlafen legen willst (und wie das mit ihrere Lebensdauer vereinbar ist).


    zu 2) Du solltest möglichst wenig auf die CF-Karte schreiben, also z.B. die Logfiles erst in eine RAM-Disk schreiben und dann vor dem Herunterfahren auf eine Festplatte/die CF-Karte kopieren


    zu 3) Im Prinzip kannst du alles installieren was du brauchst/willst. Ubuntu ist in der Standard-Server-Installation allerdings ein ganz schöner Brocken...


    zu 4) du kannst bestimmen wo und wie du die Festplattenpartitionen mountest


    zu 5) je nach RAM-Ausstattung kann das einen Vorteil bringen, gerade wenn man beim Booten das gesamte Linux-Image ins RAM laden kann (wie z.B. bei DSL Linux Cave: dem Fehlt ein VDR...)


    Letztendlich musst du dann ein Linux (Ubuntu ist dafür nicht das Gelbe vom Ei, da es sehr viel Ballast mitbringt) exakt auf deine Bedürfnisse anpassen, hast viel Zeitaufwand bei etwaigen Updates, eine relativ schlechte Performance für die Systempartitionen und wenn du es mal geschafft hast einen sehr viel besseren Einblick, wie Linux funktioniert.

    Wenn du mit "Kabel" DVB-C meinst, dann solltest du auf diesem Weg sowohl die Fernsehprogramme als auch die Radioprogramme empfangen können.
    Analoger Empfang könnte mit dem Analogtv-Plugin funktionieren (dann geht aber der digitale Empfang mit der Karte nicht) funktionieren, allerdings ist das angesichts der Bildqualität und der CPU-Last bei der umcodierung in Mpeg2 nicht unbedingt empfehlenswert.

    Wenn man sich den Quelltext des TV-Programms (https://www.kabeldeutschland.de/csc/produkte/meinedienste/tv) ansieht, scheint die Seite doch relativ gut auslesbar zu sein - jeder Sender hat seine eigene ID, die Sendungen eine eindeutige Nummer, mit deren Hilfe man auf den Link mit den Sendungsdetails schließen kann - Für alle Programmdetails müsste man für heute insgesamt nur 713 Seiten abrufen und scrapen - für die "Vollprogramme"