Beiträge von seahawk1986

    Freiwillige vor...


    xineliboutput wird ja z.B. auch noch gepflegt und vdr-sxfe spielt vom Konzept her besser mit Desktop-Umgebungen zusammen (es gibt eine native pulseaudio Unterstützung, man muss dem VDR keinen Zugriff auf die Session geben und ein Videoplayer ist eingebaut) - leider gibt es da auch ein paar Ecken und Kanten (mit VDPAU bleibt z.B. vdr-sxfe ab und an beim Umschalten hängen, wenn der Empfang nicht optimal ist, man sieht beim Springen in Aufnahmen teilweise Artefakte, bis der Decoder den nächsten I-Frame erwischt, bei Nutzung des Videoplayers bleibt der VDR ab und an hängen und mit aktiven skindesigner-Animationen kann es kleinere Anzeigeprobleme geben) - mit der aktuellen Git-Version funktioniert es gefühlt aber gerade bei DVB-T2 Empfang schon deutlich besser als noch vor einem Jahr.

    Meines Wissens unterscheidet sich aber auch die Systemzeit von der Bioszeit, da ja UTC die allgemeine Zeit ist.

    Also normalerweise sollte das so aussehen:

    Die RTC läuft in UTC, das System nutzt für die Anzeige die eingestellte Zeitzone - das wäre hierzulande im Winter CET aka MEZ, wie einem z.B. date verrät:

    Code
    1. $ date
    2. Mo 1. Jan 14:18:32 CET 2018
    3. $ date -u
    4. Mo 1. Jan 13:18:35 UTC 2018
    5. $ date +%s
    6. 1514812723


    Probier es mal mit relativen Zeitangaben:

    Code
    1. echo 0 > /sys/class/rtc/rtc0/wakealarm
    2. echo $(date -d "now +10 min" +%s) > /sys/class/rtc/rtc0/wakealarm
    3. poweroff

    Dann würde ich den lircd-uinput.service mal deaktivieren, maskieren und stopppen, dann müsste das Problem eigentlich weg sein:

    Code
    1. systemctl disable lircd-uinput.service
    2. systemctl mask lircd-uinput.service
    3. systemctl stop lircd-uinput.service

    Bei dem hier besprochenen DVB-T2 wird ja noch ein 8bit-HEVC-Bildsignal verwendet, was ja die GT1030 per VDPAU in Hardware decodieren kann!

    Solange man mit ffmpeg 3.3.x unterwegs ist, ist das kein Problem. Aber Ubuntu 18.04 hat aktuell ffmpeg 3.4.1 in den Paketquellen und damit funktioniert es nicht mehr. Außerdem baut softhddevice-vpp nicht mehr ohne Anpassungen gegen die aktuelle Git-Version von ffmpeg, weil da die alte VDPAU-API (die wohl seit 07/2013 als deprecated angesehen wurde) rausgeflogen ist...

    - Netzwerk. Wieso ist der Ethernet Adapter p4p1 oder eth0 nicht aktiv?

    Wie sieht denn die /etc/network/interfaces aus?

    - Tastatur. Habe zwei USB-Tastaturen probiert, nach dem GRUB Menü geht die Tastatur nicht mehr

    Was für Modelle? Eventuell drahtlose Logitech Geräte? Hast du mal einen USB 2.0 Anschluss probiert?



    Kannst du die /etc/X11/xorg.conf.yavdr bitte mal posten? Was für ein Bildschirm hängt da dran? Im Log steht, dass due EDID nicht in Ordnung ist und die initial von softhddevice genutzte Auflösung scheint auch etwas abenteuerlich zu sein....

    Mit ffmpeg 3.4.1 scheint softhddevice-vpp die VDPAU-Hardwarebeschleunigung bei HEVC (DVB-T2) Material nicht mehr nutzen zu können - ich bekomme da unter Ubuntu 18.04 immer nur Meldungen, dass der Decoder nicht mitspielt, wenn ich z.B. auf ARD HD schalte - effektiv macht er dann Software-Decoding, das allerdings effizienter funktioniert als bei ffmpeg 3.3.1, so dass mir das erst aufgefallen ist, als ich mir die CPU-Last angesehen habe:

    Ok, das Quellpaket heißt graphlcd-base, daraus entstehen dann eine Reihen von Paketen: https://launchpad.net/~yavdr/+…03/+listing-archive-extra


    Laut Buildlog wurde das mit -DHAVE_FREETYPE2 gebaut: https://launchpadlibrarian.net…1~trusty_UPLOADING.txt.gz

    Code
    1. g++ -g -O2 -Wall -Woverloaded-virtual -fPIC -c -D_GNU_SOURCE -DHAVE_FREETYPE2 -DHAVE_IMAGEMAGICK -I/usr/include/freetype2 -I/usr/include/GraphicsMagick font.c

    Damit dürfte die Fehlermeldung, die ich nur in glcdgraphics/font.c im Quelltext gefunden habe, eigentlich bei den Libraries aus dem PPA gar nicht existieren, sobald der Präprozessor drüber gelaufen ist:

    Die graphlcd-base ist in den Repositorys nicht drin, das hatte ich versuchsweise aus sourcen installiert.

    Hast du eventuell Build-Dependencies vergessen oder in der Make.config HAVE_FREETYPE2=1 nicht eingeschaltet? Die Abhängigkeiten, die auch zum Bauen für das Paket genutzt wurden, bekommst du so:

    Code
    1. sudo apt-get build-dep graphlcd-base

    Kannst du bitte mal nachsehen, welche Pakete du da genau erwischt hast bzw. aus welchen Paketquellen die stammen?

    Code
    1. apt-cache policy graphlcd-base vdr-plugin-graphlcd

    An graphlcdbase hat sich für trusty in ppa:yavdr/main seit 2014 nichts geändert und die Änderung beim vdr-plugin-graphlcd in ppa:yavdr/stable-vdr stammen aus dem März 2017 (und ich sehe da in den Änderungen nichts, was in das Parsen des Skins bzw. die Fontbehandlung eingreift): https://launchpadlibrarian.net…29-0yavdr0~trusty.diff.gz

    Für das mce-1039 Profil gibt es drei Power-Buttons mit unterschiedlichen Scancodes bei den Harmonys (IIRC heißen die in der Konfigurationssoftware Power on, Power off und Power toggle, die genaue Zuordnung habe ich gerade nicht im Kopf, aber die Tastennamen und Scancodes kannst du bei gestopptem Eventlircd mit sudo ir-keytable -t sehen):

    Also brauchst du nur eine angepasste keymap, die einen anderen scancode für KEY_POWER2 setzt (vgl. http://www.yavdr.org/documenta…/ch02s03.html#ir-keytable).

    Das sollte immer funktionieren.

    Solange sich das System nicht mit einer Kernel-Panic weghängt - daher die Frage nach der Hardware (die immer noch nicht beantwortet wurde).


    Wenn ich das richtig im Kopf habe installiert das ISO im preseed nvidia-current, also nvidia-340. Wenn man dann z.B. eine GT 1030 im System hat, kann ein zu alter nvidia-Treiber IIRC solche Probleme machen. Wenn man dem Problem auf die Spur kommen wollte, könnte man sich mit der in https://wiki.ubuntuusers.de/chroot/Live-CD/ beschriebenen Methode mal im installierten System umsehen und bei Bedarf Pakete ändern bzw. aktualisieren.

    Am sinnvollsten sind getrennte Tasten zum Ein- und Ausschalten (das ist normalerweise immer möglich. Wenn der Empfänger die Address-Bits von Einschalt- und Ausschalttaste nicht auseinander halten kann (ist z.B. beim Atric V5 mit dem KLS Profil der Harmonys Fall) muss man halt einen Befehl mit einem anderen Protokoll für eine der Tasten nehmen.


    Dann gibt es bei yaVDR 0.6 zwei Wege über die der Shutdown per Tastendruck ausgelöst werden kann:

    • In der /var/lib/vdr/remote.conf der Eintrag LIRC.Power KEY_POWER2 (https://github.com/yavdr/yavdr…emote.conf/10_buttons#L32)
    • Das Skript in /etc/acpi/powerbtn.sh reagiert auf Tastendrücke für den Power-Button des Gehäuse (den der IR-Einschalter betätigen kann, wenn er den Einschalt- bzw. Ausschaltbefehl über die PowerButton Pins des Mainboards weiterreicht).

    Beides kann man entfernen.