Beiträge von seahawk1986

    Budgie habe ich noch nicht genutzt - aber im Zweifelsfall würde ich mal einen Window-Manager ohne viel Schnickschnack (wie z.B. Openbox) nachinstalieren und den im Login-Manager für die Session auswählen und Vergleichen, ob sich etwas dadurch ändert.

    Das vdr-plugin-vaapidevice-hevc habe ich jetzt installiert. Leider läuft das noch nicht vernünftig. Bild kommt kurz und dann wird es grün.

    Nutzt du zufällig eine Desktop-Umgebung mit aktivem Compositing? Das kann einem die Performance mit Hardwaredecoder ziemlich verhageln...

    Sehe ich das richtig ffpmeg 3.4 macht hier Probleme?

    Ja, damit scheint die Hardwarebeschleunigung für HEVC-Material weder mit VDPAU noch mit VAAPI zu funktionieren. Die alte VDPAU-API wird nebenbei bemerkt in der nächsten ffmpeg-Version endgültig entfernt werden (im Git von ffmpeg ist sie schon weggefallen).


    Ich habe in ppa:yavdr/experimental-main ein ffmpeg3 Paket mit ffmpeg 3.3.6 hinterlegt und gegen diese ffmpeg-Version gebaute Pakete für vaapidevice (vdr-plugin-vaapidevice-hevc) und den letzten Stand von softhddevice-vpp (unter dem Namen vdr-plugin-softhddevice-vdpau-hevc) in den PPAs für bionic (ppa:yavdr/experimental-vdr und ppa:seahawk1986-hotmail/vdr-2.3.9) bauen lassen.

    Weil ein Pentium III sich damit hart tun wird gut aussehende Vollbilder aus interlaced MPEG2-Material bei SD-Sendern zu errechnen und bei der Dekodierung von HD-Sendern mit h264 vermutlich die Segel streichen wird... - die Arbeit kann man aber gut auf die Grafikkarte abwälzen, wenn die darauf spezialisierte Hardware besitzt.

    Es gibt schon Pakete für den VDR 2.3.8 und 2.3.9 für Ubuntu 18.04 (da ist auch das vdr-plugin-vompserver dabei) und als Installationshilfe https://github.com/yavdr/yavdr-ansible/tree/bionic - aber da fehlt noch einiges an Annehmlichkeiten wie ein funktionsfähiges Webfrontend, bislang darf man alle Anpassungen nach der Installation zu Fuß machen. In der letzten Zeile des install-yavdr.sh Skripts kannst du yavdr07.yml durch yavdr07-headless.yml ersetzen, wenn du den VDR headless betreiben willst oder eine Desktop-Version von Ubuntu 18.04 nutzen willst, dann kommen sich der Login-Manager und der minimalistische Start-Mechanismus für die X-Session von yaVDR nicht ins Gehege.

    Ein Paket mit dem Namen vdr-plugin-vaapidevice-hevc, das gegen ffmpeg 3.3 gebaut wird, ist unterwegs. Das vdr-plugin-vaapidevice bitte vorher deinstallieren, ich habe bei der ersten Version vergessen die Paketkonflikte sauber zu setzen.

    Das vaapidevice-Paket wird IIRC gegen das ffmpeg 3.4 aus den offiziellen Ubuntu-Repositories gebaut, scheint die HEVC-Dekodierung in Hardware nicht zu klappen. Ich baue später mal noch ein Paket gegen ffmpeg 3.3.3 aus ppa:yavdr/experimental-main, dann sollte es in der Hinsicht die gleichen Voraussetzungen geben.

    Danke für den Hinweis, damit ist der Deadlock weg:

    Eine Änderung in "void cStreamdevDevice::CloseDvr(void)" scheint nicht nötig zu sein,

    Nein, das Problem ist wie schon früher geschrieben der Wechsel von Upstart auf Systemd, der nach Ubuntu 14.04 kam auf dem yaVDR 0.6 aufbaut und der große Änderungen am Unterbau erfordert. Es gibt PPAs mit VDR-Paketen für xenial von mir, aber das Drumherum ist einfach noch nicht soweit. Mit yavdr-ansible unter Ubuntu 18.04 bist du ziemlich auf dem letzten Stand, der existiert.


    Mit meinem PPA für den VDR 2.3.9 gibt es dann noch die Aussicht auf fröhliche Fehler- statt Ostereiersuche, ansonsten bekommst du damit erst mal die recht gut funktionierenden Pakete für den VDR 2.3.8. Die Paketbauer von KODI haben ihre nightly-builds mittlerweile auch für Ubuntu 18.04 zum bauen gebracht: https://launchpad.net/~team-xb…ield.series_filter=bionic - das PPA kann man dann einfach einbinden, wenn man das KODI 17 aus den regulären Ubuntu-Quellen ersetzen will.