Posts by kuba

    Hiya!


    - Wechsel in das Verzeichnis und anlegen eines Files mit "touch" funktioniert? Was zeigt dir ein anschliessendes "ls -la" an?
    - Mit welchem Befehl hast du das Filesystem erstellt?
    - Versuch mal ein "umount /video ; fsck -N /dev/hda2". Das sollte dir genau sagen, ob du ein Problem mit dem Filesystem hast, ohne wirklich was zu aendern. Wegen der exakten Parameter solltest du vorher ein "man fsck" machen, ich hab kein Debian zur Hand.
    - Sollten Fehler erkannt werden, dann kannst du die durch weglassen von -N reparieren.
    - Wenn du noch keine Dateien drauf hast, wuerde ich ein "umount /video ; mke2fs -j /dev/hda2" empfehlen, damit wird auf der Partition ein frisches ext3-Filesystem erstellt.


    HTH,
    Kurt

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    Original von wilderigel
    Danke für die ausführliche Erklärung :D


    Kein Problem. Frei nach dem Motto: Hier werden Sie geholfen! :]
    Schliesslich poste ich selbst ja auch oefter, wenn ich mich wieder mal in den Tiefen des VDR verlaufen habe ;)


    Quote

    Original von Diablo
    wenn ich das mache klappt nach einem neustart mein ganzer vdr nicht mehr


    Was funktioniert nicht mehr:


    - Startet das System nicht mehr oder laeuft der VDR nicht?
    - Hast du irgendwelche Eintraege/Fehlermeldungen in /var/log/messages bzw. /var/log/syslog?


    Btw, mir ist gerade aufgefallen, dass in meiner Beschreibung von gestern das erstellen eines Dateisystems auf /video fehlt.
    Aber nachdem das mounten funktioniert hat, muss IMHO auch ein Fileystem drauf sein, sonst sollte ein mount nicht duchgehen.


    - Kannst du auf /video schreiben? Versuch mal ein "cd /video ; touch test ; ls -la test" und ueberpruefe, ob das File da ist
    - Stimmen die Rechte? Wenn du das Verzeichnis und den Mount als root machst, aber der VDR unter einem anderen Benutzer laeuft, kann er auf /video nicht schreiben. Hinweise dazu solltest du in den Logfiles (siehe oben) finden...


    ciao,
    Kurt

    Hiya!


    wilderigel war wieder mal schneller als ich :) bin gerade eben aus dem Buero gekommen. Aber er hat die Sache genau auf den Punkt getroffen!


    - einfuegen der Zeile in /etc/fstab mit vi oder einem anderen Editor
    - ueberpruefen, ob /video existiert (davon gehe ich aus, sonst -> mkdir /video)
    - evtl. Inhalt verschieben (mkdir /tmp/test ; cd /video ; mv * /tmp/test/)
    - /dev/ha2 mounten -> mount -av
    - nochmal ueberpruefen -> df -k oder mount
    - Inhalt zurueckverschieben (cd /tmp/test ; mv * /video/)



    HTH
    Kurt

    Hallo maxwell!


    Da geb ich dir recht, unter 35-40 EUR wirst du wahrscheinlich keinen (neuen) IDE-Controller mit HPT/Promise/etc. kriegen, und die No-Names und auch nicht viel billiger. Vor dem Kauf eines Boards empfehle ich dir allerdings einen Blick in Richtung NVRAM zu werfen, ob das damit auch funktioniert. Auf dem P5A laeuft es tadellos und ohne Reboot. War fuer mich mit ein Grund fuer dieses Board...


    LG
    Kurt

    Hiya!


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    Original von BigReval
    Vieleicht kann mir da jemand mal den "normalen" weg erklären...
    CU BigReval


    1) Partitionieren einer Platte


    Der Befehl "fdisk -l" zeigt dir die Partitionen aller verfuegbaren/erkannten Platten an. Wenn du eine bestimmte Platte willst, gibst du sie einfach explizit an, z.B. "fdisk -l /dev/hda". Der Parameter -l ist quasi der Lesen-Modus, der einfach die Daten ausgibt und sich wieder verabschiedet. Mit "fdisk /dev/hda" gehts dann ans eingemachte, d.h. Partitionen anlegen/aendern/loeschen. Bevor du dich da dranmachts, empfehle ich dir aber DRINGEND ein "man fdisk" !


    2) Erzeugen eines Filesystems (AKA Formatieren einer Platte)


    Nachdem du deine Platte partitioniert hast, kannst du auf den einzelnen Partitionen die Filesysteme deiner Wahl anlegen (Beispiel: Zweite Platte mit einer einzigen Partition -> /dev/hdb1):


      "mkfs.ext2 /dev/hdb1" bzw. "mke2fs /dev/hdb1" fuer EXT2
      "mkfs.ext2 -j /dev/hdb1" bzw. "mke2fs -j /dev/hdb1" fuer EXT3

    Fuer ReiserFS usw. ist es analog dazu. Fuer EXT3 sollte es auch mkfs.ext3 bzw. mke3fs geben - das weiss ich fuer Debian aber jetzt nicht auswendig, darum bitte nicht darauf festnageln.


    Ansonsten lege ich dir fuer einen ersten Einstieg http://www.debian.org/doc/#howtos und The Linux Documentation Project ans Herz.
    Ach ja: "man <command>" ist dein Freund :)


    HTH
    Kurt

    Hiya!


    Ich hab ebenfalls das P5A-B im Einsatz mit einer 160GB Samsung, und wie schon gesagt: Mit einem eigenen Controller (bei mir HPT372) kein Problem. Ohne Controller dagegen ist das eher "bescheiden" :( Ich hab meine Video-Partition dadurch verloren (brauchte den Controller woanders).


    Die oben angesprochene Loesung (ISA-Netzwerkkarte, z.B. von 3COM) kommt fuer dich nicht in Frage? Die NIC sollte man recht billig bekommen, damit ist auch Platz fuer den IDE-Controller. Bei dem wuerde ich dir einen mit einem Highpoint-Chipsatz (HPT370/372) empfehlen, der wird bei meinem c't VDR auf Debian problemlos erkannt und unterstuetzt, was bei vielen No-Names nicht der Fall ist. Promise sollte auch tadellos funktionieren (AFAIK).


    HTH,
    Kurt

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    Original von killernase
    Liegt die Kapazität der Festplatte aber über dem vom Hersteller angegebenen Limit, dann wird die Festplatte vom BIOS nicht gefunden. Also kann auch nicht davon gebootet werden :(


    Da bin ich mir nicht so 100%ig sicher - schliesslich wird meine 160GB Samsung vom BIOS ordnungsgemaess erkannt und ich kann auch davon booten, obwohl das Board nur =< 128GB unterstuetzt. Aber auf den hoeheren Bereichen gibts dann offensichtlich Probleme... *zweifelnd*


    Kurt


    EDIT:
    ---------


    In Anbetracht der letzten Ereignisse (siehe voriges Posting) hat meine Signature ja fast schon prophetische Zuege... ;)

    Quote


    Na toll, da sieht man wieder: lesen bildet!
    Ich hab naemlich mehrere Monate wirklich problemlos mit der 160GB HDD auf dem P5A-B gearbeitet. Allerdings hatte ich da einen HPT-372 IDE-RAID Controller drinnen, den ich vor 2 Wochen rausnehmen musste (brauchte ihn in einem anderen Rechner). Und seither traten die Probleme auf. Aber nachdem er beim booten udgl. nicht meckerte, hab ich mir zuerst nichts dabei gedacht. Bis mir jetzt bei einem fsck die inode-table der /video-Partition verlustig ging. Den Rest kannst du dir denken... :(


    Na, dann werde ich gleich mal die Systempartition auf die WD 120GB klonen, auf die kann ich noch zugreifen.


    ciao & thnx,
    Kurt

    Hiya!


    @ killernase:


    Ich hab auch ein P5A-B in meinem VDR und eine Samsung 160GB Platte dran haengen. Funktioniert soweit auch problemlos, nur hab ich hin und wieder doch ein seltsames Verhalten:
    Und zwar lassen sich manche Dateien problemlos raufkopieren (benutze die Platte auch fuer Config-Backups), aber dann teilweise nicht mehr loeschen. Ich will jetzt ohnehin auf 2x120GB WD umsteigen, allerdings stellt sich doch die Frage, ob das an der Plattengroesse von 160GB liegt oder ob mein Board generell ein Problem hat. Wie laeuft das P5A-B bei dir mit der 120er?


    ciao,
    Kurt

    Hiya!


    Also, meine /etc/lirc/hardware.conf sieht folgendermassen aus:

    In der /etc/serial.conf ist nur ein einziger Eintrag nicht auskommentiert.Der wundert mich zwar ein wenig, da ttyS1 ja COM2 ist und mein Infrarotempfaenger auf COM1 haengt., offensichtlich stoert er aber auch nicht ;)

    Code
    1. /dev/ttyS1 uart 16550A port 0x02f8 irq 3 baud_base 115200 spd_normal skip_test

    In der /etc/modules.conf duerfte vor allem der folgende Abschnitt fuer dich interessant sein:

    Dann gibt es noch /etc/modules, da stehen bei mir unter anderem die beiden drinnen:

    Code
    1. lirc_serial
    2. nvram


    HTH,
    Kurt

    Hiya!


    Es sieht so aus, als wenn du fuer dein Board einen Reboot-Kernel installieren muesstes, damit NVRAM richtig funktioniert.
    Schau mal auf Tobis Seiten, da findest du eine sehr gute und detaillierte Anleitung zum Thema c't VDR + NVRAM.


    HTH,
    Kurt

    Ich werde mal die ganzen Konfigurationsdateien (hardware.conf, serials.conf, modules.conf) von meiner Installation herauskramen und die wichtigen Eintraege posten, vielleicht finden wir so den Unterschied zwischen den beiden Versionen, ok?
    Wird aber noch ein wenig dauern, da ich erst am spaeten Nachmittag nach Hause komme.


    ciao,
    Kurt

    Hallo Tobias!


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    Original von Tobi
    Wieso wird bei dir mit dem shutdown-Kommando /usr/sbin/shutdownvdr aufgerufen? Normaler Weise wird da /usr/share/vdr/poweroffvdr aufgerufen.
    Das Skript mit dem VDR sich ausschaltet ist /usr/bin/shutdownvdr (nicht sbin!).


    Du hast natuerlich absolut recht, es wird /usr/share/vdr/poweroffvdr aufgerufen, und das Skript shutdownvdr liegt auch nicht in /usr/sbin, sondern in /usr/bin. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich bis heute 02:30 vor der Kiste gesessen bin und verzweifelt versucht habe, das Ding wieder zum laufen zu bringen. Und als ich das heute morgen nach einer letzten Neuinstallation in Worte zu fassen versuchte, hatte ich gerade mal 3 Stunden Schlaf. Verdammte Sucht, verdammte... ;) ;)


    Das komische an der ganzen Geschichte ist, dass es jetzt einwandfrei funktioniert! Frag mich bitte nicht, warum. Ich hab nachweislich die Eintrage in meinen Logfiles, wo der VDR den Shutdown annimmt, sich beendet - und in der naechsten Sekunde einfach wieder startet! Und zu den selben Zeiten sind 3 at-jobs gleichzeitig in der Queue gestanden ohne sich zu ruehren, alle mit Startzeitpunkt "now". Und das definitiv ohne gesetzte Timer oder eine zusaetzliche Meldung in den Logfiles.


    Ich werde das Verhalten einfach eine Zeitlang beobachten und sehen, ob es wieder auftritt.
    In der Zwischenzeit danke erstmal!


    LG
    Kurt

    Hiya!


    Das neu anlernen der Fernbedienung war in diesem Fall nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass LIRC keine Signale von meiner Fernbedienung erhalten hat, obwohl ich bei der Konfiguration COM1 richtig angegeben habe. Auch ein beenden des lircd und anschliessendes manuelles starten von irrecord brachte keine Reaktion, genauso wenig wie eine dpkg-reconfigure bzw. apt-get remove/apt-get install von lirc. Nach der Installation von der "alten" c't CD funktioniert alles tadellos, daher meine Vermutung einer irgendwie verdrehten Konfiguration der seriellen Schnittstellen.


    Die Frage war aber rein aus Interesse, nachdem es bei mir jetzt eh wieder laeuft... ;)


    ciao,
    Kurt

    Hiya!


    Und wie sind deine Erfahrungen damit? Ich spiele auch mit dem Gedanken, mir das Teil als reinen Client zum abspielen der VDR-Aufnahmen bzw. meiner als MP3 abgelegten CD-Sammlung zu kaufen. Ich waere sehr an einem kurzen "Bericht" betreffend Qualitaet, Stabilitaet, AC3(?) interessiert!


    Danke im voraus,
    Kurt

    Hiya!


    Ich hab gestern meinen VDR nach etlichen Problemen und einer recht intensiven "Konsolidierungsphase" von Grund auf neu installiert. Als Basis dafuer hab ich die urspruengliche c't Version von CD installiert, dann System und VDR auf den aktuellen Stand (Kernel 2.4.24-ctvdr-2, 1.2.6-18 Multipatch) hochgezogen und konfiguriert. Soweit funktioniert auch alles problemlos. Allerdings bin ich ganz zum Schluss auf ein wirklich seltsames Phaenomen gestossen, das ich mir nicht erklaeren kann:


    Wenn ich im VDR in das Menue wechsle und dort manuell den Punkt "Shutdown VDR" auswaehle und mit OK bestaetige, dann sehe ich zwar kurz eine Nachricht aufflackern "Shutdown System" (oder so aehnlich) - aber es passiert genau nichts.:schiel Daraufhin hab ich mir das ganze etwas naeher angesehen. Der Menupunkt ruft ja das Skript /usr/sbin/shutdownvdr auf, welches dann einen at-Job ausloest, der wiederum ein "svdrsend.pl HITK Power" an den VDR schickt. Das ganze sieht bei mir offensichtlich so aus:
    [list=1] - /usr/sbin/shutdownvdr wird ausgefuehrt
    - der at-job wird mit "at now ...." erzeugt und in die queue gestellt
    - und dann ist Sendepause![/list=1]
    Wenn ich das mehrmals mache und dann mit atq nachsehe, dann kann ich alle Jobs in der Queue stehen sehen, aber sie werden nicht ausgefuehrt! Bevor jetzt die logischen Fragen kommen ;) :
    [list=1] - es ist kein Timer zu der Zeit programmiert
    - in /var/log/syslog und /var/log/messages gibt es keine Meldung ausser "shutdown confirmed" und "running /usr/sbin/shutdownvdr"
    - cron laeuft natuerlich
    - die Jobs stehen auch in /var/spool/cront/atjobs (falls ich den Pfad jetzt noch richtig im Kopf habe)
    - ein manuelles Ausfuehren von "svdrsend.pl HITK Power" loest einen sauberen Shutdown aus[/list=1]
    Also, ehrlich gesagt bin ich zur Zeit ein wenig ratlos.... :hilfe


    ciao,
    Kurt

    Hiya!


    Ja, den Fehler hatte ich gestern auch, nachdem ich von der neuen CD eine "Testinstallation" gemacht hatte.
    Anschliessend hab ich wieder von der urpünglichen CD installiert und alles auf aktuellen Stand nachgezogen, dort lief die Fernbedienung mit der selben lircd.conf auf Anhieb problemlos.


    Meine Suche hat allerdings kein Ergebnis gebracht. Es sieht fast aus, als ob da irgendwas an den Configfiles fuer die seriellen Schnittstellen bzw. fuer das Laden des Lirc-Moduls verdreht waere.
    Jedenfalls sehr strange... :]


    ciao,
    Kurt